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    Dein neuer Artikel - durch eine Künstliche Intelligenz/KI geschrieben Überschrift:    

    Aus der Praxis erfolgreiche Fassadenbegrünung - Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen an Polygrün Kletterhilfen, Rankhilfen aus GFK

    Lesezeit:    

    16 Minuten, 30 Sekunden

    Sprache:    

    de

    Hauptstichwort (Thema des Artikels):    

    Kostensenkung durch befahranlage

    Nebenstichwort (Nuance des Text Inhaltes):    

    Gerüst nicht mehr notwendig

    Hauptthemen des neuen Artikels:    

    Zusammenfassung:    

    • Natürlich sind teure Lösungen nicht automatisch besser, aber ehe mit Fassadenbegrünung wertvolle Ziele, wie relevante Beiträge zur Verbesserung von Stadtluft- und -klima, Steigerung der Urbanität, Energieverbrauchsminderung, Feinstaubbindung usw.
    • erreicht werden können, muss entsprechend große Bereitschaft zur Entgeltung solcher Leistungen vorliegen… Niemand sollte hochwertige Resultate erwarten, wenn keiner den dazu erforderlichen Aufwand bezahlen will oder kann!
    • Mit den Bildern dreizehn und vierzehn habe ich dargestellt, dass selbst eine perfekte – also besonders erfolgreiche – Fassadenbegrünung, die sich u.a.
    • durch optimierte Wirksamkeit, größte Wartungs- und Reparaturfreiheit und geringen Pflegeaufwand kennzeichnet, erst durch Langlebigkeit wirklich nützlich wird.
    • Bei gerüstkletterndem oder gerüstgestütztem Fassadenbewuchs ist zunehmend häufig eine Verbindung zwischen Gerüst (Kletterhilfe) und Tragwerk herzustellen, die mehr oder weniger dicke Außen- und Zwischenschichten durchdringt, ohne deren Funktion (z.B.
    • Wetterschutz oder Wärmedämmung) zu beeinträchtigen.

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      Artikel Text:
         

      Das Begrünungsziel muss mit angemessenem Aufwand erreicht und bewahrt werden können. Da sich Begrünungsziele, d.h. mögliche Positivwirkungen, nicht allgemein geldwert darstellen lassen, stellt sich der Nutzen von Fassadenbegrünungen für die Bauherren leider nur sehr selten als verfügbare wirtschaftliche Größe dar. Der Aufwand ist dagegen immer geldwert dokumentiert. Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit müsste der geldwerte Nutzen einer Begrünung für den Bauherren größer als der finanzielle Aufwand sein. Das ist schon allein deshalb kaum möglich, weil etliche Positivwirkungen eher dem Umfeld als dem begrünten Objekt selbst zugute kommen. So werden Kosten, die mit Herstellung und Unterhalt von Fassadenbegrünung anfallen, teilweise automatisch zu einer Art „zusätzliche Sozial- und Umweltabgabe“…. Wenn ich hier sage, dass m.E. die Mehrheit aller größeren Projekte kaputtgespart wird, ehe überhaupt ein Pflänzchen sprießt, mag das für sie provokant klingen. Für mich ist selbst das nur die halbe Wahrheit, denn der häufig kümmerliche Nutzen unzweckmäßig billiger Lösungen bleibt oft später infolge von Pflegedefiziten gänzlich auf der Strecke. In diesem Fall kann man noch von „Glück“ sprechen, wenn die Vernachlässigung realer Notwendigkeiten keine relevanten Schäden an der BAusubstanz hinterlässt. Ein Beispiel Aus der Praxis: Mit dem System „Hecke am laufenden Meter“ wurde in Monte Carlo ein ParkhAus begrünt. (Bild acht ) Offenbar gefiel das Ergebnis so gut, dass man die Maßnahme vor der rechts angrenzenden Stützmauer fortsetzen wollte – allerdings billiger und wohl deshalb auch ohne das vollständige Know-how der niederländischen und deutschen Spezialisten für dieses System. Das resultierende Begrünungsergebnis des Nachbaues (Bild 9) ist deutlich schlechter als beim Original und beweist erneut, dass sich Investitionen nicht beliebig mindern lassen, wenn ein gewisser Standard erreicht werden soll. Bild zehn – Direkter Vergleich der technisch aufwändigen Begrünungen von ParkhAus (Bild 8) und Stützmauer (Bild 9) in Monte Carlo. In welchem Verhältnis steht hier eine – längerfristig eher fragliche – Kostensenkung durch Verzicht auf Kompetenz zum unterschiedlichen Begrünungserfolg? Natürlich sind teure Lösungen nicht automatisch besser, aber ehe mit Fassadenbegrünung wertvolle Ziele, wie relevante Beiträge zur Verbesserung von Stadtluft- und -klima, Steigerung der Urbanität, Energieverbrauchsminderung, Feinstaubbindung usw. erreicht werden können, muss entsprechend große Bereitschaft zur Entgeltung solcher Leistungen vorliegen… Niemand sollte hochwertige Resultate erwarten, wenn keiner den dazu erforderlichen Aufwand bezahlen will oder kann! Ehe Aus finaziellen Gründen unsinnig an der Ausführungsqualität bestimmter Begrünungstechniken gespart wird, sollten die projektspezifischen Ansprüche hinsichtlich Nutzwert und Kosten überdacht werden. Das begrünte Umfeld in Monte Carlo bietet auch ein Beispiel zur Betrachtung von Alternativen ohne wesentlichen Verzicht auf Begrünungsqualität: An der gleichen Mauer, kaum fünfzig m westlich der vollautomatisierten „Sofortbegrünung“ (Original „Hecke am laufenden Meter“), die östlich durch eine „Teilkopie“ ergänzt wurde, befindet sich eine traditionelle Begrünung mit Kletterpflanzen (Bougainvillea) in gutem Pflegezustand. (Bild 11) Die traditionelle Fassadenbegrünung mag etwa zwanzig Jahre alt sein und ist noch Jahrzehnte von einer Überalterung entfernt. Die benachbarten Pflanzgefäße werden in etwa zwölf bis fünfzehn Jahren wegen des wachsenden Wurzelvolumens komplett neu bepflanzt werden müssen. Der Bewuchs im Bereich des Nachbaues (in Bild elf nicht mehr erkennbar) wird bei wahrscheinlich anhaltender Kümmerlichkeit evtl. noch nicht einmal diese Lebenserwartung erreichen. Diese absehbare Sanierung mindert den Nutzen beider „innovativeren“ Begrünungsmethoden erheblich. Andererseits können ihre „Systemmerkmale“ (hier: „sofort grün“, „automatisierte Ver- und Entsorgung“ und „ohne Platzbedarf am Boden“) selbst nützlich oder sogar VorAussetzung für die Durchführbarkeit einer (nützlichen) Begrünung sein. Welche der drei Vertikalbegrünungen verdient nun das Prädikat „erfolgreich“? Auf den ersten Blick scheint mir die traditionelle Ausführung die beste – erfolgreichste – zu sein, auch wenn sie sich optisch relativ monoton darstellt. Ihre Anlage im Pflanzbeet und mit minimalistischen Kletterhilfen (horizontale 4-Kant-Metallstäbe) war sicher sehr viel kostengünstiger als die der anderen. Hinsichtlich Vitalität und Flächendeckung des Grüns ist sie beiden anderen Ausführungen überlegen – allerdings weiß ich nicht, wie lange die Wachstumsphase gedauert hat und wie aufwändig sich die pflege in dieser Zeit dargestellt hat. Aktuell wird mindestens jährlich ein „Heckenschnitt“ vorgenommen, dem naturgemäß auch jedesmal ein Großteil der Blüten zum Opfer fällt. Dieser kleine Nachteil dauerblühender Kletterpflanzen lässt sich (je nach Klima) nur bedingt mindern – ist aber m.E. zu „verkraften“. Es dauert i.d. R nicht lange, bis sich eine derart begrünte Wand wieder blühend und damit optisch abwechsungsreicher und ansprechender darstellt. (Bild 12) Bild zwölf – Mauerbegrünung in Monacco (Bild elf vergleichbar) einige Wochen nach dem letzten Schnitt Aber es gibt durchAus auch triftige Gründe dafür, die wesentlich aufwändigeren Lösungen als Erfolgsmodelle anzusehen. Schon der Blick auf die Bauwerke oberhalb der begrünten Mauer in Bild 10, elf oder in einem beliebigen anderen Stadtbild lässt den Bedarf an Begrünungen für höhere Bauten erkennen. Diese würden keinesfalls in sechs oder sieben Jahren Aus dem Boden herAus vollflächig bewachsen werden. Vielleicht ist also – z.B. unter dem Aspekt des Erprobens von Machbarkeiten – eine wesentlich aufwendigere „Sofortbegrünung“ mit einer „innovativen“ Begrünungsmethode auch in diesem Fall die langfristig „erfolgreichere“ Variante? In jedem Fall lässt sich folgendes Fazit ziehen: Kompetente projektspezifische angemessene Auswahl zuverlässig funktionierender Begrünungstechnik, ggf. in richtiger Kombination, ist der Grundstein für optimale Erfolge mit Fassadenbegrünungen. Die Weichenstellung zur erfolgreichen Umsetzung von Projekten beginnt auch bei der Fassadenbegrünung weit vor jeder konkreten Projektarbeit, z.B. mit der Motivierung potenzieller Bauherren. Motivation – Werbung, Information, repräsentative Beispiele Dazu taugen sporadische, eher verbale umweltpolitische Initiativen wenig und dazu reichen auch keine bunten Flyer, die glückliche Eigenheimbesitzer vor zum Teil dilettantisch Ausgeführten Begrünungen zeigen. Vielfach vermitteln solche Werbeinitiativen den Eindruck, es ginge weniger um Quantität und Qualität der Stadtbegrünung als vielmehr um die Privatisierung ihrer Kosten… Geradezu kontraproduktiv sind Vorgänge wie die Be- und Entgrünung der Fassaden des Honnefer RathAuses. Nachdem die praktizierten „Billigstbegrünungen“ in wenigen Jahren zu schadensträchtigen „Monstern“ herangewachsen waren, deren Schnitt nach Angaben der Stadtverwaltung allein jährlich vierzehn Euro Kosten verursachte, wurde ersatzlos ein Kahlschlag vorgenommen. Die Vorstellung, dass in so einem HAus ansässige Fachbehörden einen Bauherren im öffentlichen Interesse zur Fassadenbegrünung verpflichten, ohne dass dieser sich an die Stirn tippt, fällt mir schwer. Insbesondere öffentliche Institutionen sollten beispielhafte Referenzobjekte schaffen und bewahren können. Die Kommunalpolitk, bzw. Planungs- und Bauämter sollten Fassadenbegrünung für Neubauten nicht nur vorschreiben, sondern auch die richtliniengemäße Ausführung und spätere Existenz (Bestand) prüfen. Qualitätssicherung für begrünte Fassaden Der nächste Schritt zu wirklich erfolgreichen Fassadenbegrünungen muss von Bauherren, Planern und Ausführenden Firmen möglichst gemeinsam getan werden. Hier geht es darum, Qualitätsstandards der Planung, Ausschreibung, Ausführung und Pflege in Einklang mit den jeweiligen Erfordernissen zu wählen und zu sichern. Die Beachtung der „Richtlinie zur Planung, Ausführung und Pflege von Fassadenbegrünungen mit Kletterpflanzen“ (FLL) gewährleistet für diese (traditionelle) Form angemessene Standards, sofern die enthaltenen Empfehlungen unter Bezug zur tatsächlichen PflanzenAuswahl Beachtung finden. Sucht man sich allerdings nur punktuell die kostengünstigsten Möglichkeiten unter Vernachlässig der Bepflanzung und/oder gar der baulichen Gegebenheiten herAus, ist weder ein Ergebnis im Sinne dieser Richtlinie, noch eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes zu erwarten. Solche Vorgehensweise ist nicht nur im Einzelfall kontraproduktiv. Sie verzögert oder verhindert jene „Substanzbildung“ erfolgreich begrünter Fassaden, die durch erlebbare Wirkung überzeugen könnte. (Bild 13) Bild dreizehn – Überschlägige Bilanzierung (Aufwand – Nutzen) von Fassadenbegrünungen unterschiedlicher Qualität Eine mangelhafte Fassadenbegrünung ist nach überschlägiger Abschätzung nicht geeignet, Positivwirkungen zu entfalten, die ein Defizit aufgrund städtischer Umweltbedingungen kompensieren könnten. Eine gute Ausführung kann trotz des notwendigen Aufwandes für Anlage und Erhaltung einen Beitrag zum Ausgleichs dieses Defizites leisten. Die Standzeit einer Fassadenbegrünung ohne Erfordernis größerer Instandsetzungen beeinflusst Nutzen und Erfolg des Projektes maßgeblich positiv! Solange oft nur vereinzelte – und dann sehr häufig kümmerliche – Fassadenbegrünungen in irgendwelchen Nischen gegen das Grau der Städte ankämpfen, bleibt es schwer, deren Bedeutung und potenziellen Nutzen zu vermitteln. Mangelhafte – also i.d.R. von vornherein zur Erfolgslosigkeit prädestinierte Fassadenbegünungen – offenbaren ihre Nutzlosigkeit früher oder später (i.d. R spätestens nach zwanzig Jahren) jedermann optisch und ohne großartige Analyse. Irgendwann stellen sie sich einfach schäbig oder (inbesondere traditionelle Fassadenbegrünungen mit Selbstklimmern) nachteilig dar – egal ob dieser Eindruck auf mangelhafter Ausführung und/oder unterlassener Pflege beruht. Im Gegensatz dazu sieht man einer erfolgreichen Fassadenbegrünung meistens auch einen Nutzen an – schon allein, weil sie als Verschönerung empfunden wird. (Bild 14)Bild 14 – Die Erfolgsbilanz von Fassadenbegrünungen wird nach einer gewissen Standzeit augenfällig. Förderung Bei der Frage nach Erfolg und Erfolgsteigerung von Fassadenbegrünung dürfen die Instrumente einer mehr oder weniger direkten Förderung – i.d.R. eine Angelegenheit der Kommunen – nicht vergessen werden. Mancherorts bestehen (noch) Förderprogramme, die finanzielle Hilfen für Fassadenbegrünungen bieten. Ich kann keinen nachhaltigen Nutzen dieser Form von Förderung mehr erkennen. In Köln, wo Ende der 1980er Jahre immerhin beachtenswerte Zuschüsse gezahlt wurden, sind etliche so „gepushte“ Maßnahmen längst verschwunden, andere verwahrlost. Diese Form der Förderung mag zur Realisierung einiger zusätzlicher Fassadenbegrünungen geführt haben – zum Erfolg hat sie wohl eher nicht beigetragen, denn dazu müssten diese Maßnahmen noch ansehnlich und mängelfrei sein. Mit den Bildern dreizehn und vierzehn habe ich dargestellt, dass selbst eine perfekte – also besonders erfolgreiche – Fassadenbegrünung, die sich u.a. durch optimierte Wirksamkeit, größte Wartungs- und Reparaturfreiheit und geringen Pflegeaufwand kennzeichnet, erst durch Langlebigkeit wirklich nützlich wird. Während die einmalige Investition für ihre Anlegung spätestens nach ein paar Jahren „vergessen ist, wird alljährlich eine ggf. recht aufwändige Pflege notwendig. Diese steigert zwar theoretisch mit der Lebenserwartung den Gesamtnutzen, unterbleibt aber in der Praxis trotzdem wegen des Aufwandes meistens. Dabei wäre eine Ausreichend sorgfältige Pflege sogar durchAus in der Lage, gewisse Mängelrisiken schlecht geplanter oder Ausgeführter Fassadenbegrünungen zu kompensieren. Zur Optimierung des Erfolges von Fassadenbegrünungen – der im öffentlichen Interesse liegt – bietet sich daher Förderung in Form von organisatorischer und/oder praktischer Hilfe bei ihrer Pflege besonders an. Davon abgesehen, empfinde ich es als recht und billig, wenn sich die davon profitierende Gesellschaft angemessen am Unterhalt von Fassadenbegrünungen beteiligt, auch wenn sich diese nur am (und nicht im) öffentlichen Raum befinden. Trotz aller Innovationen und Steigerungen des Know-hows zur Fassadenbegrünung lässt sich der praktisch wahrnehmbare Erfolg auch der traditionellen Fassadenbegrünungen – des „alten Hutes“ – m.E. noch erheblich steigern. Das belegen unzählige Beispiele, die der aufmerksame Betrachter praktisch überall antrifft. Verbesserung der traditionellen Fassadenbegrünung ist notwendig, denn die neueren Methoden stellen eine Ergänzung zur dieser Ausführungsweise dar – keinen Ersatz! Nachdem ich bisher über allgemeine Strategien zur Erfolgsoptimierung gesprochen habe, komme ich nun zu detaillierterer Betrachtung von Verbesserungsmöglichkeiten bei Planung und Ausführung. Die bereits angesprochene FLL-Richtlinie, zahlreiche Literaturstellen und nicht zuletzt das Internet bieten inzwischen umfassende Informationen, mit deren Beachtung sich der Erfolg einzelner Projekte steigern lässt (ließe). Ich beschränke mich daher auf einen Überblick. Die traditionelle Fassadenbegrünung mit Kletterpflanzen erfordert deren Unterscheidung nach Kletterstrategien. Mit der Entscheidung „selbstklimmend oder nicht“ (vgl. Bild 15) werden bereits relevante Festlegungen getroffen – u.a. zur Grünbedeckung des Bauwerkes und zur Erfordernis von Kletterhilfen, bzw. Spalieren. Bild fünfzehn – Ausführungsweisen der traditionellen Fassadenbegrünung Pflanzenverwendung bei traditioneller Fassadenbegrünung Inzwischen möchte ich nicht mehr Ausschließlich Kletterpflanzen als zweckdienlichen Fassadenbewuchs bezeichnen, sondern Begrünungen mit Spalierobst und anderen spalierbaren Gehölzen (z.B. diverse Bodendecker) ebenfalls der traditionellen Fassadenbegrünung zuordnen. Dabei ist jedoch beachtenswert, dass speziell Baumpflanzungen in unmittelbarer Außenwandnähe nicht in jeder Hinsicht mit einem kletternden Fassadenbewuchs zu vergleichen sind – z.B. aufgrund der Bildung von Wurzeln mit baumstatischer Bedeutung. Spalierbare Pflanzen benötigen keine artpezifisch angepasste Kletterhilfe, da sie ohnehin nicht aktiv klettern. Das erforderliche Spalier dient vor allem der Erziehung zu einer „unnatürlichen“ Wuchsform und ggf. als Stütze. Die eher zweidimensionale oberirdische Erscheinung und der dazu notwendige Halt wird nicht durch die Pflanzen, sondern durch menschliche Eingriffe (Anbinden am Spalier) hergestellt. In der Praxis der traditionellen Fassadenbegrünung gewinnen die GerüstKletterpflanzen zunehmende Bedeutung. Nachdem im vergangenen Jahrhundert Gebäude noch mehrheitlich mit Selbstklimmern begrünt wurden und häufig auch bedenkenlos derart begrünt werden konnten, sind solche Direktbegrünungen bei zahlreichen modernen Fassaden längst nicht mehr empfehlenswert. Sie entwickeln inbesondere auf allen Formen außen wärmededämmter Fassaden hohe Risikopotenziale, die sich teilweise auch nicht Ausreichend wirkungsvoll durch bAuseitige Vorrichtungen und/oder periodische Schnittmaßnahmen mindern lassen. Die Nachteile einer Direktbegrünung – vor allem unerwünschte Ausbreitung und statische Beanspruchung der Wetterschutzschicht – können durch die Verwendung von GerüstKletterpflanzen an Kletterhilfen weitestgehend vermieden werden. Dabei entwickeln einige Schling- und Rankpflanzen solche Wuchspotenziale, dass sie auch zur Begrünung höherer Bauwerke eingesetzt werden können, sofern eine entsprechende Kletterhilfe vorhanden ist. Während Selbstklimmer mehr oder weniger raue vertikale Flächen direkt erklettern können, benötigen GerüstKletterpflanzen eher filigranere Strukturen zur Anwendung ihrer Klettertechnik an Fassaden. Diese übergreifend „Kletterhilfen“ genannten Konstruktionen sollten den Kletterstrategien und -fähigkeiten der gerüstkletternden Arten soweit möglich optimaler entsprechen, als in natürlicher Umgebung, denn i.d.R. sind Fassaden für alle Pflanzen schwierige Extremstandorte. Z.B. wachsen die sogenannten GerüstKletterpflanzen i.d.R. windgeschützt und an eher schattigen Standorten heran. Sie gewinnen Höhe, indem sie Gräser, Stauden, Sträucher und Bäume erklettern, die ihnen sowohl in der Höhe, als auch Breite und Tiefe Stängel, Zweige und Äste in großer Anzahl und Vielfalt hinsichtlich Richtung und Dicke zur Verfügung stellen. Diese natürliche Umgebung kann für Zuwecke der Fassadenbegrünung nur sehr eingeschränkt nachgebaut werden. Im wesentlichen beschränken sich die Möglichkeiten darauf, flächige Kletterhilfen zu installieren, deren einzelne Profile von den Kletterorganen der Pflanzen schnell und sicher umfasst werden können und deren Richtungsverlauf der Kletterstrategie (vgl. Bild 16) entspricht. Schlingpflanzen bewachsen vornehmlich vertikal orientierte Kletterhilfen mit runden Profilen in größeren Abständen zueinander. Bei Rankpflanzen ist die Form des Profiquerschnittes fast bedeutungslos, dafür der Umfang begrenzt und die Abstände (Feldweiten) müssen sich mehr nach der Steifigkeit ihrer Triebe, als nach der Wüchsigkeit richten. Für Spreizklimmer, die sich in der Natur zusätzlich vom Unterholz heben lassen, sind Aus totem Material nur bedingt volltaugliche Kletterhilfen herstellbar. Hier sind spitzwinklige Strukturen (Rautenformen/Scherengitter) von Vorteil aber meistens muss dennoch Kletterunterstützung durch gelegentliches Einstecken oder Aufbinden erfolgen. Einige spalierbare Bodendecker und dünntriebige Sträucher unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht nennenswert von Spreizklimmern. Diese vorangezogenen Ausführungen zum Einsatz kletternder Pflanzen zeigen eine Verknüpfung zwischen Pflanze und Fassade (mit oder ohne Kletterhilfe) auf, die in dem Wort „Fassadenbegrünung“ (oder auch „Grünfassade“) ihre Entsprechung findet. Schon allein die Aus der Verbindung Fassade und Grün resultierenden Abhängigkeiten machen für jedes Begrünungsvorhaben überlegte Auswahlen notwendig. Sie sind aber bei weitem nicht sie einzigen beachtenswerten Parameter. Daher ist erfolgreiche Fassadenbegrünung in größerem Umfang nur möglich, wenn eine Ausreichend kompetente und gründliche Planung zugrunde liegt. Planungsaspekte – das Zusammenspiel der Komponenten In der allgemeinen Vorstellung – auch vieler Baufachleute – ist traditionelle Fassadenbegrünung eine ganz simple Angelegenheit. Als Hersteller von Kletterhilfen kommen mir wohl daher mehrheitlich „unAusgegorene“ Preisanfragen auf den Tisch, die sich ohne Rückfragen nicht bearbeiten lassen. In meinen Augen ist das ein Indiz für oberflächliche Planung der Fassadenbegrünung. Planung und Optimierung von Fassadenbegrünungen erfordern eine gewisse fachübergreifende Kompetenz. Gute Planung von Fassadenbegrünung erfolgt durch vollständige Auswahl stimmig zueinander und zu gegebenen VorAussetzungen passender Komponenten. Bei kreisförmiger Darstellung eines Planungsablaufes (Bild 17) für Fassadenbegrünungen mit Kletterhilfen (Gerüstkletter- und Spalierpflanzen) muss unabhängig von den jeweils grundlegenden VorrAussetzungen (Planungseinstieg), immer der gesamte Kreis abgearbeitet werden, wobei die Auswirkung jeder Festlegung mit allen anderen vereinbar sein muss. Zur Optimierung von Nutzen und Erfolg der Maßnahme muss dabei der Reduzierung von Instandhaltung und Pflege hohe Priorität eingeräumt werden. Kletterpflanzen – Wüchsigkeit / Statische Aspekte Neben den bereits behandelten Kletterstrategien und Standortansprüchen, über die zahlreiche Literaturstellen in übersichtlichen Tabellen informieren, verdient die Wüchsigkeit der Arten und Sorten (Bild 18) besondere Beachtung. Schon mit einem einzigen Exemplar einer Kletterpflanze kann eine Fassade „überpflanzt“ werden. Da Wuchs nicht deshalb aufhört, weil die zu begrünende Fläche bedeckt ist, resultiert darAus ein erhöhter Pflegeaufwand (Schnittmaßnahmen) und ein (leicht vermeidbarer) Zuwachs an Mangel- und Schadensrisiken. Bild achtzehn – Relationen zwischen der Wüchsigkeit von Kletterpflanzen und Gebäudedimensionen Optimale Anpassung der Wüchsigkeit an die Dimensionen der zu begrünenden Flächen kann sich auch vorteilhaft („entlastend“) auf die erforderliche Dimensionierung von Kletterhilfen und deren Befestigung am Bauwerk Auswirken. Abgesehen vom Holzgewicht der Arten besteht eine gewisse Relation zwischen Wüchsigkeit und Eigengewicht (trocken und nass) da hierfür die Gesamtfläche des Laubes eine wesentliche Größe darstellt. Wind- und ggf. Schnee- und Eislasten müssen am selben Standort (Windexposition/ggf. Schneelastzonen) ebenfalls vorrangig nach Wüchsigkeit der Bepflanzung angesetzt werden, da darAus größere Überhänge nach vorn resultieren. Damit erhöhen sich die relevanten Windangriffsflächen parallel zur Wand oder an Gebäudeecken und ggf. die Auflageflächen für Schnee und Eis. Zahlreiche starkwüchsige Kletterpflanzen zeichnen sich außerdem durch Ausbildung dickerer Haupttriebe Aus, die größere Wandabstände der Kletterhilfen erforderlich ößerer Auskragung von Befestigungsmitteln bedeutet größere Hebellängen und und entsprechend höheren Anforderungen an ihre Steifigkeit und die Festigkeit ihrer Verankerungen im Tragwerk. Großer sekundärer Dickenwuchs geht – insbesondere bei Schlingpflanzen – fast unvermeidlich mit dem Auftreten pflanzenverursachter Druck- oder Zugspannungen einher, die als unkalkulierbare zusätzliche Belastung auf Kletterhilfen und Befestigungen einwirken. Dieser Lasteinfluss muss durch „Erziehung“ weitgehend Ausgeschlossen und/oder durch regelmäßige Verjüngung bei Bedarf gemindert werden. Seine Relevanz als Ursprung für Mängel oder gar Schäden ist mit der Bauweise von Kletterhilfen und deren Befestigung verknüpft. Fassaden – Außenwandkonstruktionen Gleichgültig, welche Kletterstrategie ein Fassadenbewuchs anwendet oder ob er nur einer Stüt-zung bedarf, resultiert darAus eine statische – ggf. auch dynamische – Beanspruchung von Bauteilen und letztlich i.d.R. eine Belastung des Tragwerkes. Der Fassadenbewuchs, bzw. das System Aus Kletterpflanze und Kletterhilfe und die wirkenden Lasten müssen in geeigneter Weise mit dem Bauwerk verbunden werden. Die Lösung dieser Aufgabe richtet sich auch nach der jeweils vorhandenen Wand- oder Fassadenkonstruktion (Bild 19). Für selbstklimmenden Fassadenbewuchs muss die Fassadenoberfläche (Außen- bzw. Wetterschicht) selbst die notwendigen Anforderungen (Rissfreiheit, Fugenlosigkeit, Haft- und Tragfähigkeit) erfüllen. Bei gerüstkletterndem oder gerüstgestütztem Fassadenbewuchs ist zunehmend häufig eine Verbindung zwischen Gerüst (Kletterhilfe) und Tragwerk herzustellen, die mehr oder weniger dicke Außen- und Zwischenschichten durchdringt, ohne deren Funktion (z.B. Wetterschutz oder Wärmedämmung) zu beeinträchtigen. WDVS (Wärmedämmverbundsysteme) und VHF (Vorgehängt hinterlüftete Fassaden) sind die aktuell häufigsten Fassadenkonstruktionen die sehr große Kraglängen der Befestigung erforderlich machen. Dabei muss bei WDVS auf dauerhafte Dichtigkeit der Durchdringung geachtet werden. Der Aufwand, der für solche Befestigungen nötig ist, richtet sich natürlich nicht nur nach der Außenwandkonstruktion, sondern auch nach Anforderungen, die direkt Aus der Pflanzenwahl (Lasten und Wandabstand, bzw. äußere Auskragung der Befestigung) und der Bauart und Anbringungsweise der Kletterhilfen resultieren.
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