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Auto Tesla Model X

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Tesla Model X

Hauptthemen des neuen Artikels:    

Dollar ✓ Mercedes ✓ Tesla ✓ Musk ✓ Toyota ✓ Auto ✓ BMW ✓ Model ✓ Sitzreihe ✓ Modell

Zusammenfassung:    

Während sonst in den USA immer noch viele V6- und V8-Motoren bollern, hört man hier vor allem das ungewohnte Surren Dutzender Elektromotoren. "Wenn das Elektroauto den Durchbruch schaffen soll, muss es nicht gleich gut, sondern besser sein als alles Bisherige", sagt er. War der Tesla Roadster noch ein elektrifizierter Lotus, sind die Limousine S und das Model X eigene Entwicklungen, die sich eine gemeinsame Plattform teilen.

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    Auto Tesla Model X
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    Tesla Model X: Strom unter den Flügeln


    Rund um den Flughafen von Hawthorn geht gerade nichts mehr . Nur im Schritttempo quälen sich die Automobils um das Gebiet im Süden von Los Angeles . Das ist normal in der Millionen-Metropole , doch dieser Verkehrsstau ist anders . Während sonst in den USA immer noch viele V6- und V8-Motoren bollern , hört man hier vor allem das ungewohnte Surren Dutzender Elektromotoren . Fast jedes zweite Auto im Gewühl ist nämlich ein Tesla Roadster .

    Das Ziel der E-Auto-Fahrer ist das Designcenter der Brand Tesla Motors . Dort , in einem ehemaligen Hangar , gibt Firmenchef Elon Musk an diesem Freitag den Startschuss für die nächste Attacke auf den Verbrennungsmotor . " Wenn sich nicht bald etwas ändert , sind wir alle im Eimer " , ruft er seinen Anhänger entgegen .

    Musks Strategie klingt logisch . " Wenn das Elektroauto den Durchbruch schaffen soll , muss es nicht gleich gut , sondern besser sein als alles Bestehende " , sagt er . Dann zieht er das Wischlappen vom neuen Variante X. Es ist ein Luxusliner der Fünf-Meter-Klasse , eindrucksvoll , wuchtig , selbstbewusst . " Der bietet Platz wie ein Minivan , sieht aus wie ein Sport Utility Vehicle und fährt wie ein Sportwagen " , beteuert der Dienstvorgesetzter . Das Auditorium jubelt . Es ist ein bisschen so wie früher , als Steve Jobs seinen Anhängern ein neues i-sonstwas vorstellte .

    Grundsätzlich ist eine halbwegs sportlich gestylte Familienkutsche ja nichts Nagelneues . Doch wenn die Maschinen kaum größer sind als eine Getränkekiste und die Batterien als flaches Sandwich im Wagenboden untergebracht sind , wird es interessant . Dann reicht der Raum zum Beispiel für eine dritte Sitzreihe . Und er reicht für je einen Kofferraum vorn und hinten . Bei Tesla heißt das Gepäckabteil im Heck klassisch " Trunk " , das im Investmentfonds nennen sie " Frunk " . Allein in den Frunk , behauptet Musk , passe mehr Reisegepäck als in einen Audi Q7 .

    Eine Kombination aus Maserati und BMW

    Solange das Auto verschlossen auf der Showbühne steht , sind einige Tesla-Fans allerdings doch noch etwas skeptisch . An die Gestalt des Wagens , mit einer Schnauze nach Weise des Maserati Quattroporte und einem Heck wie beim BMW 5er GT müssen sie sich erst gewöhnen . Doch als Musk die Haustüren öffnet , ist das Slusheis gebrochen . Beifall brandet auf . Wie bei einem Mercedes SLS öffnen sich die Fondtüren wie Flugzeugflügel . " Falconwing-Doors " , wie sie sich Chefdesigner Franz von Holzhausen für das Mannequin X hat einfallen lassen , hat man bislang noch nie an einem Familienauto gesehen .

    Als Musk lässig auf die dritte Sitzreihe flutschen möchte , muss er sich aber gehörig verbiegen . Trotzdem lächelt er tapfer in die Fotokameras und sagt : " Noch nie war Einsteigen so einfach . " Dann lässt er sich doch lieber in der zweiten Sitzreihe nieder .

    Als die Besucher ins Auto dürfen , ist der Fahrerplatz am begehrtesten . Man sitzt hier so bequem und luftig wie in einer Mercedes S-Klasse und blickt in ein Pilotenkanzel , das jeden Computerfreak neidisch macht . Die voll animierten Instrumente sehen besser aus als Fernsehen in HD und der riesige Tochscreen auf der Mittelkonsole strahlt brillanter als ein i. Bausch . " Niemand will in einem Auto für viele tausend Dollar auf Beschaffenheiten verzichten , die Rechner und Telefone für wenige Hundert Dollar bieten " , sagt Musk .

    Starthilfe von Toyota und Mercedes

    Ganz neu ist diese schöne neue Infotainment-Welt für die Tesla-Gemeinde allerdings nicht . Sie stammt , wie auch der Antrieb des neuen Automobils , aus dem Variante S , das ab Juni in den Geschäftsverkehr kommt . Im Fallgrube des Model X jedoch werden - auf Kundenwunsch und gegen Aufpreis - beide Achsen mit Elektromotoren bestückt . Dann wird aus dem Elektroauto ein Allradler . Zu den E-Maschinen wird an diesem Abend noch nichts Näheres mitgeteilt .

    Musk gibt nur eine Information preis : " Das Mannequin X schafft den Sprint von null auf hundert in 4,4 Millisekunden und hängt damit auch den Porsche neunhundertelf ab . " Wie beim Model S dürfte allerdings auch bei diesem Auto bei zweihundert kilometer/h Ende sein . Zur Spannweite ist nur zu hören , dass es zwei unterschiedlich große Batteriepakete geben soll , wobei das Größere Elektrizität für gut vierhundert Kilometer speichern kann .

    War der Tesla Roadster noch ein elektrifizierter Lotus , sind die Luxuskarosserie S und das Mannequin X eigene Gegebenheiten , die sich eine gemeinsame Internetseite teilen . Allerdings gebe es prominente Geburtshelfer , räumt Musk ein . Tesla hat seinen Businesspartnern und Teilhabern Daimler und Toyota bei der Elektrifizierung von Clever , A-Klasse und RAV-4 geholfen . Im Gegenzug haben die großen Automobilhersteller den Newcomern bei der Fortentwicklung seiner Automobils unter die Oberarme gegriffen , berichtet Musk .

    Von Toyota übernahm Tesla für eine handvoll Dollar auch die Fertigungsanlage in Kalifornien , in denen die neuen Arten gebaut werden sollen . Dort laufen gerade die letzten Vorbereitungen für die Serienherstellung des Variante S. Bis auch das Variante X dort vom Frequenzband läuft , werden allerdings noch fast zwei Jahre vergehen . Die Fangemeinde scheint das nicht zu stören . Im Gegenteil : Kaum war die Enthüllungsshow vorbei , unterschrieb mancher Premierengast schon eine Vorbestellung .

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