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Soziale Arbeit – Wikipedia

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europäische sozialpolitik

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sozialarbeiterisches handeln

Hauptthemen des neuen Artikels:    

Arbeit ✓ Soziale ✓ Sozialen

Zusammenfassung:    

Silvia Staub-Bernasconi betont den fachlichen Auftrag einer Sozialen Arbeit als (eine) Menschenrechtsprofession, die die Verletzung von Menschenrechten (in Bezug auf organismisch verankerten biopsychosozialen Bedurfnissen) lokal, national und global erkennen und benennen soll und sich als wert- und bedurfnisorientierte Disziplin und Profession an der Minimierung von Menschenrechtsverletzungen beteiligen soll. Instruktiv ist dabei auch die Frage, in welchen Hinsichten Gesellschaft, soziale Systeme bzw. Kommunikation zulassen, eine >> Person<< sein zu konnen, ohne zugleich deswegen nicht als autonom denkendes und fuhlendes Individuum etc. beobachtet und behandelt zu werden. Das,,China College for Youth Politics" (zhongghuo qingnian zhenshi xueyuan)(die ehemalige Kaderakademie der kommunistischen Jugendliga) hat eintausendneunhundertdreiundneunzig die erste Fakultat,,social work" in China nach dem Krieg gegrundet.

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Soziale Arbeit – Wikipedia
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/23/WMF_building_wiki_wall_in_August_2014_caricature.jpg/300px-WMF_building_wiki_wall_in_August_2014_caricature.jpg    

Dabei kann sich der Mensch in seiner Vorgehensweise auch irren und Handlungen vollziehen, die eine Bedurfnisbefriedigung nur vortauschen (Gebrauch psychoaktiver Substanzen). Aufgrund der Funktion von Bedurfnissen im Hinblick auf die Erhaltung der internen Struktur menschlicher Organismen und damit menschlichen Wohlbefindens, sind drei ubergeordnete Klassen von Bedurfnissen unterscheidbar: Biologische Bedurfnisse Bedurfnisse im engeren Sinne, die bedingt sind durch den Umstand, dass Organismen selbstgesteuerte, autopoietische Systeme sind: nach physischer Integritat; nach den fur die Autopoiese erforderlichen Austauschstoffen; nach Regenerierung; nach sexueller Aktivitat und nach Fortpflanzung. Biopsychische Bedurfnisse Bedurfnisse, die bedingt sind durch den Umstand, dass die Steuerung durch ein komplexes und plastisches Nervensystem erfolgt, dessen angemessenes Funktionieren von einer bestimmten quantitativen und qualitativen sensorischen Grundstimulation sowie - in Bezug auf den aktuellen Bedarf des Gehirns - hinreichenden Informationen abhangt: nach wahrnehmungsgerechter sensorischer Stimulation; nach schonen Formen in spezifischen Bereichen des Erlebens; nach Abwechslung/Stimulation; nach assimilierbarer orientierungs- und handlungsrelevanter Information; nach subjektiv relevanten (affektiv besetzten) Zielen und Hoffnung auf Erfullung; nach effektiven Fertigkeiten, Fahigkeiten, Regeln und (sozialen) Normen zur Bewaltigung von (wiederkehrenden) Situationen, abhangig von den subjektiv relevanten Zielen; Biopsychosoziale Bedurfnisse Durch den Umstand bedingte Bedurfnisse, dass Menschen selbstwissensfahig sind und ihr Verhalten innerhalb ihrer sozialen Umgebung uber emotio-kognitive Prozesse regulieren: nach emotionaler Zuwendung (Liebe, Freundschaft, aktiv oder passiv); nach spontaner Hilfe; nach sozial(kulturell)er Zugehorigkeit durch Teilnahme; nach Unverwechselbarkeit (Identitat); nach Autonomie; nach sozialer Anerkennung (Funktion, Leistung, Rang); nach (Austausch-)Gerechtigkeit; Es gibt ferner Bedurfnisse, deren Befriedigung keinen oder nur wenig Aufschub dulden, ohne dass der Organismus kollabiert, wie Ausfall von Sauerstoff, Nahrung (unelastische Bedurfnisse), und andere, die ohne grosseren Schaden fur den Organismus auch langere Zeit unerfullt bleiben konnen (elastische Bedurfnisse), wie Anerkennung, Gerechtigkeit. Es ware allerdings ein Trugschluss anzunehmen, dass wenn letztere nicht befriedigt werden, dies weniger problematisch sei. Unbefriedigte Bedurfnisse konnen immer negative Folgen fur das individuelle Wohlbefinden haben und oft auch fur das soziokulturelle Umfeld des Individuums.[12] Gemass der Zurcher Schule treten soziale Probleme im Rahmen sozialer Interaktionen auf zwei Ebenen auf (horizontal: (idealtypisch) Austauschbeziehungen und vertikal: (idealtypisch) Machtbeziehungen). Probleme im Bereich von Austauschbeziehungen Unfreiwilliges Alleinsein, fehlende Mitgliedschaften, letztlich soziale Isolation : Nicht erfullt ist das Bedurfnis nach Beziehungen und Austausch. Gebundensein in letztlich belastenden Pflichtbeziehungen wie etwa starke Familienbindungen, Nicht-Ablosungen von den Eltern oder fruheren Partner - solche Beziehungen nicht beeinflussen zu konnen: nicht erfullt ist das Bedurfnis nach Autonomie. Sozialer Ausschluss aufgrund von kulturellen Differenzen, mangels Sprachkenntnissen, wegen fehlender Orientierung uber Gemeinwesen und Institutionen - im Extremfall Diskriminierung aufgrund von Alter, Geschlecht, Hautfarbe: Nicht erfullt ist das Bedurfnis nach sozial(kulturell) er Zugehorigkeit/Mitgliedschaft. Ungerechte, auf Dauer einseitige oder ungleichwertige Tauschbeziehungen im privaten und/oder beruflichen Bereich (,,Ausgenutztwerden", Privilegierung anderer): Nicht erfullt ist das Bedurfnis nach (Tausch-)Gerechtigkeit. Probleme im Bereich von Machtbeziehungen (soziale Position) Unmoglichkeit, Einfluss auf den Zugang zu Ressourcen zu nehmen, die fur die Bedurfnisbefriedigung unerlasslich sind - Ohnmacht gegenuber illegitimer Macht (absolute Armut ohne Rechtsanspruch auf Hilfe): Nicht erfullt ist das Bedurfnis nach Kompetenz und Kontrolle in Bezug auf soziale Kontexte. Tiefer Status (etwa ungenugende Bildung, keine Beschaftigung, kein aufgrund eigener Leistung erzieltes Einkommen). Statusunvollstandigkeit (2) (etwa wohl gute Bildung, aber keine Beschaftigung und deshalb auf Sozialhilfe angewiesen) und Statusungleichgewicht (3) (etwa Beschaftigung und Einkommen entsprechen nicht dem Bildungsstatus): Nicht erfullt ist das Bedurfnis nach Zugehorigkeit/Mitgliedschaft. Fremdbestimmung (Heteronomie) wie Sklaverei, aber auch durch kunstliche Verknappung lebensnotwendiger Guter oder durch Drohung und Gewalt: Nicht erfullt ist das Bedurfnis nach Autonomie. Das Modell der systemischen Denkfigur,[13] das von Kaspar Geiser auf der Grundlage des von Silvia Staub-Bernasconi entwickelten prozessual-systemischen Theorieansatzes ausdifferenziert wurde, ist ein professionelles Strukturierungsinstrument, um psychosoziale Sachverhalte aus der Sicht der Sozialen Arbeit beschreiben zu konnen. Soziale Probleme werden in individuelle Ausstattungsprobleme, soziale Austauschbeziehungen, soziale Machtbeziehungen und in Werte- und Kriterienprobleme unterteilt: Ausstattungsprobleme Menschen haben individuelle Eigenschaften mit auch sozialer Bedeutung. Diese Eigenschaften stellen in sozialen Beziehungen (Austausch- und/oder Machtbeziehungen) Ressourcen oder eben Defizite dar. Folgende Bereiche sind hierbei bei der individuellen Ausstattung sozial relevant: Fehlende, gesellschaftlich be- oder verhinderte Entwicklung von Erkenntniskompetenzen (= eingeschrankte Informationsverarbeitung): Rigider und/oder einseitiger Erlebensmodus. Eintreffende Reize werden einseitig entweder in gut/bose, angenehm/unangenehm oder wahr/unwahr verarbeitet. Problematisch erscheinen Erlebensmodi auch, welche hinsichtlich der Situation bzw. Problembearbeitung nicht effektiv sind (= situationsunangemessener normativer, kognitiver oder emotional-asthetischer Erlebensmodus). Beeintrachtigt ist das Bedurfnis nach wahrnehmungsgerechter, sensorischer Stimulation, orientierungsrelevanter Information; nach Verstehen, was in einem und um einen herum vorgeht. Mangel oder Uberschusse in Bezug auf korperliche Zustande und Prozesse, welche die Gesundheit, die korperliche Integritat und die korperliche Leistungsfahigkeit beeintrachtigen: Oft entstehen soziale Benachteiligungen aufgrund biologischer Eigenschaften. Beispiele sind Hunger, Krankheit, Behinderung und vor allem deren psychische und soziale Folgen; ferner Korpermerkmale, die nicht der gesellschaftlichen,,Norm" entsprechen (zu gross, zu fettleibig); ferner physische, psychische und soziale Folgen von direkter Gewalt, auch Selbstverletzungen. Beeintrachtigt ist das Bedurfnis nach physischer Unversehrtheit; nach fur die Autopoiese erforderliche Austauschstoffen, nach gesellschaftlicher Anerkennung. Mangel in der Ausstattung mit Wissensformen = problematische Selbst-, Fremd- und Gesellschaftsbilder: Unterkomplexe Selbst- und Umweltbilder, die sich in Perspektivenlosigkeit, Selbstentwertung, Entwertung anderer Individuen oder sozialen Kategorien sowie in fehlendem Werte- und Handlungswissen und in Vorurteilen ausdrucken konnen, erzeugen im sozialen Kontext oftmals sozialproblematische Sachverhalte, die sich in Rassismus, Sexismus, Ethnozentrismus, Klassismus oder anderen nicht-menschengerechten Interaktionsverhaltnissen (Macht- und Austauschbeziehungen) aussern. Beeintrachtigt ist das Bedurfnis nach Sinn, nach subjektiv relevanten Zielen und Hoffnung auf deren Erfullung; nach sozialer Anerkennung, nach subjektiver Gewissheit in den subjektiv relevanten Fragen. Fehlende, gesellschaftlich be- oder verhinderte Entwicklung von Handlungskompetenzen- im Besonderen sozial abweichendes Verhalten: Menschen zeigen sich unfahig, sich situations-, problem-, ziel- und/oder rollenadaquat zu verhalten. Mangelhafte Ausstattung mit Wissensformen impliziert in der Regel auch einen Mangel an Handlungskompetenzen. Es fehlt oft die fur die Erledigung einer Aufgabe notwendigen Fertigkeiten. Die Dominanz einer bestimmten Handlungsweise, ungeachtet des anstehenden Problems und/oder des sozialen Kontexts, ist problematisch (Redeschwall; nicht zuhoren konnen; davonlaufen im Konfliktfall; Gewalt ; Burokratismus) . Beeintrachtigt ist das Bedurfnis nach Fertigkeiten und Regeln zur Bewaltigung von wiederkehrenden wie unvoraussehbaren Situationen; Kontroll-/Kompetenzbedurfnis. Zu geringe oder fehlende soziookonomische Ausstattung (fur individuelle Bedurfnisbefriedigungen, die nur uber die Teilhabe an den soziookonomischen Ressourcen einer Gesellschaft moglich sind (Bildung, Erwerbsarbeit, Einkommen)); und damit einhergehend gesellschaftliche Integration auf tiefem Niveau beziehungsweise unvollstandige soziale Integration (tiefes Bildungs-, Beschaftigungs-, Einkommensniveau; fehlende Bildungsabschlusse/ Schul-Dropout, Erwerbslosigkeit, Armut, Verschuldung ohne Einkommen). Die jeweiligen individuellen Eigenschaften (Ressourcen oder Defizite) der Ausstattungsdimensionen werden in Austauschbeziehungen zu den jeweiligen (Aus-)Tauschmedien. (Sozial-)Problematisch sind Austauschbeziehungen, die uber eine langere Zeitspanne nicht gegenseitig (reziprok) und gleichwertig (aquivalent) und damit nicht symmetrisch sind. Ein Mitglied des sozialen Systems leidet dann, wenn es ihm in seinem sozialen Kontext dauerhaft nicht moglich ist, seine grundlegenden biopsychosozialen Bedurfnisse zu befriedigen. Problematische Austauschbeziehungen konnen sich auf folgenden Ebenen zeigen: ungleicher, unfairer Tausch von Gutern, Ressourcen aller Art (Verletzung des Bedurfnisses nach Austauschgerechtigkeit); die psychische Ebene des Erlebens/Erkennens betreffend: be- oder verhinderte gemeinsame Erkenntnis-/Empathie-/Reflexionsprozesse (Verletzung des Bedurfnisses nach Austauschgerechtigkeit); die psychische Ebene des Wissens betreffend: kulturelle Verstandigungsbarrieren, ein- oder gegenseitige Etikettierung und Stigmatisierung, Ethnozentrismus (Verletzung des Bedurfnisses nach Respekt vor Unverwechselbarkeit/Einmaligkeit, nach Liebe und Anerkennung); die Handlungsebene betreffend:be- oder verhinderte Kooperationsprozesse (u. a. Verletzung des Bedurfnisses nach Anerkennung von Leistung). Machtprobleme Die jeweiligen individuellen Eigenschaften (Ressourcen oder Defizite) der Ausstattungsdimensionen werden in Machtbeziehungen zu den jeweiligen Machtquellen. Ersichtlich wird dadurch, dass das Ausmass der jeweiligen Ausstattungsdimensionen eines Individuums Ruckschluss auf das Ausmass seiner jeweiligen Machtquellen gibt. Machtlose verfugen hauptsachlich uber ihren Korper, Machttrager verfugen im Prinzip uber alle Machtquellen auf hohem Niveau: die korperliche Ausstattung oder der Korper wird zur Machtquelle (beispielsweise fur Demonstrationen, Streiks, Absentismus bis zum Hungerstreik); die soziookonomische Ausstattung (Geld/Kapital, Bildungstitel) und weitere Ressourcen werden zur soziookonomischen Machtquelle; die Ausstattung mit Erkenntniskompetenzen einschliesslich Sprache/Kompetenz wird zur Quelle fur Artikulationsmacht; die Ausstattung mit Bedeutungssystemen/Wissen wird zur Quelle fur Definitionsmacht; die Ausstattung mit Handlungskompetenzen wird zur Quelle fur Autoritat und Positionsmacht; die Ausstattung mit informellen sozialen Beziehungen und formellen Mitgliedschaften wird zur Quelle fur Organisationsmacht. Problematische Regeln der Sozial- und Machtstruktur als Kriterien- und Wertprobleme soziale Regeln der Ressourcenverteilung, die Ungerechtigkeit, insbesondere Diskriminierung und Privilegierung im Zusammenhang mit gesellschaftlicher Schichtung bewirken (etwa geschlechts- oder schichtbezogene Bildungs-, Lohn-, Karrierediskriminierung als unfaire Schichtung); soziale Regeln der Anordnung bzw. Arbeitsteilung zwischen Menschen, die Herrschaft, insbesondere Funktionalisierung des Korpers, soziookonomische Ausbeutung, kulturelle Kolonisierung, psychische und sozialtechnologische Manipulation bewirken; soziale Regeln/Normen der Anordnung von vergesellschafteten, obersten Ideen zur Begrundung und damit Legitimierung von Ungerechtigkeitsordnungen, das heisst a) von unfairer Schichtung und b) von Herrschaft uber Menschen, zum Beispiel Natur, Geschichte, Gott/Religion, Erbfolge, Tradition, das Volksganze, Geschlecht, die unsichtbare Hand des Marktes usw. als unantastbare, unveranderbare Legitimationsmuster, die in Verfassungen, Gesetze, Notstandsgesetze, Verordnungen usw. Eingang finden (kulturell legitimierte strukturelle Gewalt); Soziale Arbeit als Disziplin erforscht die Zusammenhange der sozialen Problementstehung und Problemlosung. Soziale Arbeit als Profession arbeitet an der Losung und der moglichen Pravention dieser Probleme. Silvia Staub-Bernasconi betont den fachlichen Auftrag einer Sozialen Arbeit als (eine) Menschenrechtsprofession, die die Verletzung von Menschenrechten (in Bezug auf organismisch verankerten biopsychosozialen Bedurfnissen) lokal, national und global erkennen und benennen soll und sich als wert- und bedurfnisorientierte Disziplin und Profession an der Minimierung von Menschenrechtsverletzungen beteiligen soll. Vgl. auch: Menschenrechte und Kinderrechte. Nach Silvia Staub-Bernasconi gilt es zukunftig spezielle problembezogene Arbeitsweisen (= spezielle Handlungstheorien) systematisch auszuarbeiten: Bewusstseinsbildung (im Zusammenhang mit problematischer Ausstattung mit Erlebens- und Erkenntniskompetenzen), Handlungskompetenz-Training und Teilnahmeforderung (im Zusammenhang mit problematischer Ausstattung mit Handlungskompetenzen), In der Nachkriegszeit bis in die spaten 1980er Jahre galten die Einzelfallhilfe, die soziale Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit als die drei Methoden der Sozialen Arbeit. Heute bezeichnet man damit lediglich das soziale Niveau, auf dem bestimmte praktische soziale Probleme von Individuen gelost werden sollen, sprich: Individuum, Mikro-, Meso-, Makrosystem oder Gesellschaft. Die Vorgehensweise bei der Losung von sozialen Problemen, also das methodische Handeln, orientiert sich dabei an der allgemeinen normativen Handlungstheorie (Obrecht) und findet ihre Entsprechung in der Methodik der Medizin oder der Psychologie. Sie ist in seiner praktischen Anwendung auch bekannt als die sogenannten,,W-Fragen": Im Modell von Michael Bommes und Albert Scherr wird Soziale Arbeit als Inklusionsvermittlung, Exklusionsvermeidung und Exklusionsverwaltung beschrieben. Ausgedruckt wird dabei eine Ubereinkunft, nach der Soziale Arbeit als,,organisierte Hilfe" bewertet wird. Nicht Einzelne bestimmen dabei wer hilfsbedurftig ist, sondern Instanzen des politischen Systems. Diese bestimmen Hilfsanspruche und unterscheiden diese von illegitimen Anspruchen; soziale Probleme werden von der,,Normalitat" abgegrenzt. In dieser Theorie wird Bezug genommen auf Luhmanns Analyse sozialer Systeme. Moderne Gesellschaften beziehen Menschen mit ihren Bedurfnissen nicht als ganze ein, sondern sie bestehen aus vielen Funktionssystemen, die jeweils bestimmte Zugangsvoraussetzungen haben. Jeder Mensch muss seine Zugehorigkeit zu Funktionssystemen zunachst erarbeiten. Der Mensch kann sich an diese Regeln bzw. Zugangsvoraussetzungen halten oder von ihnen abweichen. Exklusionsrisiken wie Arbeitsmarkt oder Gesundheitssystem des Wohlfahrtsstaates werden durch das System der Sozialversicherungen abgesichert. Fur die Menschen, die aus diesem System herausfallen, ubernimmt die Soziale Arbeit eine Zweit-/Auffangsicherung (Spiegel, 2004). Aus Sicht der systemtheoretischen Soziologie legte Jan V. Wirth (vgl. 2013) eine Systemtheorie der Lebensfuhrung vor, die das Verhaltnis von biopsychosozial verfasstem Individuum und funktional differenzierter Gesellschaft systemtheoretisch, d. h. gleichermassen als Bedingungs- und Kommunikationsverhaltnis, analysiert. Instruktiv ist dabei auch die Frage, in welchen Hinsichten Gesellschaft, soziale Systeme bzw. Kommunikation zulassen, eine >> Person<< sein zu konnen, ohne zugleich deswegen nicht als autonom denkendes und fuhlendes Individuum etc. beobachtet und behandelt zu werden. Nach Wirth geht problematische Inklusion problematischer Exklusion voraus, daher mussten primar die Inklusionsbedingungen und -modi der Lebensfuhrung im Fokus sozialarbeitswissenschaftlicher Forschung stehen. Insofern gehort neben Inklusionsvermittlung, Exklusionsvermeidung und Exklusionsverwaltung auch Inklusionstutzen zu den gesellschaftlichen Funktionen und Aufgaben Sozialer Arbeit. Hier ist ein strategisches Defizit des Wohlfahrtsstaates zu verzeichnen (Wirth 2013). Systemisches soziales Arbeiten ist Wirth folgend die Betrachtung von Ressourcen und Leistungen insbesondere mit Hinblick auf die Ermoglichung von Inklusion und Exklusion in fur die Lebensfuhrung wertgeschatzt soziale Systeme der Gesellschaft. Unter dieser Perspektive werden gemeinsam mit ihren Adressaten und Auftraggebern neue Handlungsmoglichkeiten entwickelt. Methodisch stutzt sie sich auf eine bunte Palette von Verfahren aus verschiedenen beraterischen, padagogischen und therapeutischen Arbeitsansatzen, denen allen dieser Grundgedanke voraus liegt: namlich die Aufmerksamkeiten, die Beobachtungen und die Interventionen auf die Relationen und Beziehungsmuster zwischen den verschiedenen an der Lebensfuhrung beteiligten Systemen zu richten. Nach Scherr und Wirth sind nicht,,soziale Probleme" (etwa gesellschaftliche Sicherheits- oder Ordnungsprobleme) der ausgezeichnete Gegenstand moderner Sozialer Arbeit, sondern vielmehr kann der Konzeptrahmen,,Probleme der Lebensfuhrung" Soziale Arbeit anleiten und instruieren. Die Lehre der Sozialen Arbeit gestaltet sich in Deutschland von Land zu Land sehr verschieden. In gleichem Mass unterscheidet sich auch das Sozialsystem von Land zu Land durch verschiedene Sozialpolitik. Bildungspolitik ist Sache der Lander, Hochschulpolitik allerdings auch Bundesangelegenheit. Durch den Bologna-Prozess verandert sich der Schwerpunkt immer mehr in Richtung der Sozialarbeitswissenschaften, wobei andere Wissensgebiete, wie etwa die Rechtswissenschaft oder Padagogik, verstarkt aus der sozialarbeitswissenschaftlichen Perspektive abgehandelt werden.[14] Die klassischen Abschlusse in der Profession Soziale Arbeit sind Diplom-Sozialpadagoge (FH) und Diplom-Sozialarbeiter (FH). Die neue Bezeichnung im Zuge des Bologna-Prozesses ist Sozialpadagogin/Sozialpadagoge/Sozialarbeiter/in (B.A.).[15] Die im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen, universitaren Studiums bestandenen Abschlusse Diplom-Padagoge mit der Fachrichtung Soziale Arbeit wurden inzwischen in Masterstudiengange uberfuhrt. Mittlerweile existiert im Bereich Soziale Arbeit eine Vielzahl von Bachelor- und Masterstudiengangen an deutschen Hochschulen und Universitaten, mit dem Sommersemester zweitausendsieben sind die ersten deutschen Absolventen mit einem Bachelor fur Soziale Arbeit auf den Arbeitsmarkt getreten, wobei alle Hochschulen auf den Bologna-Prozess umstellten. Das Bachelorstudium ist im Vergleich zum Diplomstudiengang um ein Praxissemester reduziert. Modulorientierte Lehrinhalte und ganzheitliche Vermittlungsformen der Lehre spielen, aus der Erwachsenenbildung kommend, zunehmend eine Rolle. Durch den Bologna-Prozess werden in der Berufspraxis zunehmend Absolventen mit Masterabschluss arbeiten, ein Indikator fur die zunehmende Akademisierung der Sozialen Arbeit. Sozialarbeit und Sozialpadagogik waren bis zweitausendsieben in der Ausbildung getrennt. Seither umfasst die Ausbildung der Sozialen Arbeit sowohl den Bereich Sozialarbeit als auch Sozialpadagogik. Im Laufe der Geschichte haben beide Berufsgruppen gewisse Bereiche fur sich beansprucht, und so konnen in der Regel Sozialpadagogen nicht am Jugendamt tatig werden und Sozialarbeiter nicht in der stationaren Jugendwohlfahrt. Generell gibt es jedoch eine starke Uberlappung in den Handlungsfeldern. Betrachtet man die Geschichte der Praxis der Sozialen Arbeit, so lasst sich erkennen, dass es sehr wohl Arbeitsfelder mit hohen padagogischen Anteilen gibt, welche dann unter der Uberschrift,,Sozialpadagogik" zusammengefasst werden, und Arbeitsfelder mit geringen padagogischen Anteilen, welche als,,Sozialarbeit" bezeichnet werden. Beide Arbeitsfelder treten in unterschiedlichen Situationen und Altersklassen auf. Charakteristikum fur die Sozialpadagogik stellt grundsatzlich die Fursorge dar. Als bedeutendste Institution gilt das Heim. Die grundlegenden Aufgabenbereiche der Sozialpadagogik finden sich in Schutz, Pflege und Beratung von Betroffenen. Da die Gesellschaftsrealitat mit all ihren Starken und Schwachen notwendigerweise immer zum Gegenstand der sozialpadagogischen Theorie wird, heisst es, von Sozialpadagogen ginge die heftigste Gesellschaftskritik aus. Die Ausbildung fur Soziale Arbeit ist als Studiengang an Fachhochschulen organisiert, an der FH Campus Wien, der FH Joanneum in Graz, der FH Karnten, der FH St. Polten, der FH Vorarlberg, der FH Oberosterreich, dem Management Center Innsbruck (MCI) oder der Fachhochschule Salzburg. Die Ausbildung schliesst mit Mag(FH), oder nach der Umstellung im Zuge des Bologna-Prozesses mit Bachelor ab. Die Ausbildung fur Sozialpadagogik ist als zehnsemestrige sekundare Ausbildung und als postsekundare Ausbildung in Kollegs organisiert. Standorte sind Salzburg, Baden, St. Polten, Stams, Linz, Graz und Wien. Diese Ausbildungen sind entweder offentlich (kostenlos) oder privat (mit Semesterbeitrag) gefuhrt und erhalten, nach Erfullung staatlicher Kriterien, das Offentlichkeitsrecht uber das Bundesministerium fur Bildung. In Wien wird die Ausbildung von drei Privatschulen als berufsbegleitendes Kolleg angeboten. Die,,Wiener ARGE fur Sozialpadagogik" gibt es seit eintausendneunhundertzweiundneunzig und ist das alteste und grosste berufsbegleitende Kolleg osterreichweit. Die anderen beiden Institutionen (die bildungsakademie, Institut Dr. Rampitsch) bieten die Ausbildung seit zweitausendzwölf an. Die FH St. Polten bietet ausserdem auch einen Masterstudiengang an. In Graz wird zudem ein eigener Magistra- und Magisterstudiengang fur Sozialpadagogik an der Karl-Franzens-Universitat angeboten. In der Schweiz umfasst der Begriff zusatzlich die Fachrichtung Soziokulturelle Animation. Die Lehre der Sozialen Arbeit wird an Fachhochschulen mit dem Bachelor abgeschlossen. eintausendneunhundertfünfundneunzig wurden nach dem fruheren System siebenhundertfünfundzwanzig Diplome erteilt, die sich auf die verschiedenen Fachrichtungen wie folgt verteilten: vierhundertvier Sozialpadagogik, zweihundertvierundzwanzig Sozialarbeit, neunzehn Doppeldiplome SA/SP und 80 Soziokulturelle Animation. Die Ausbildung kann in einem Vollzeit- oder Teilzeitstudium, dann haufig berufsbegleitend, absolviert werden und dauert in der Regel drei bzw. vier bis funf Jahre. Sie umfasst mindestens 5'400 Lektionen, davon mindestens 1'500 in der Praxisausbildung. Es gibt zahlreiche Eignungsabklarungen bei der Aufnahme zum Studium. Das Mindesteintrittsalter liegt bei zwanzig Jahren. Der Anteil von auslandischen Studenten liegt in der Schweiz bei ca. fünf Prozent deutlich unter dem auslandischen Bevolkerungsanteil von achtzehn Prozent. Das Studium wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. An der Berner Fachhochschule, Zurcher Hochschule fur Angewandte Wissenschaften sowie an der Fachhochschule Nordwestschweiz wird ein sogenannter generalistischer Studiengang angeboten, der alle drei Bereiche umfasst und an der Hochschule Luzern drei einzelne Studiengange. Der verliehene akademische Grad nach Abschluss des Studienganges ist Bachelor of Science (BSc) / Bachelor of Arts (BA) Soziale Arbeit. Neuerdings wird anschliessend an den Bachelor auch ein Master-Studium in Sozialer Arbeit angeboten. Es haben sich hierzu verschiedene Fachhochschulen zusammengetan, um den konsekutiven Master anbieten zu konnen. Der Abschluss nennt sich (MSc) Master of Science.[16] Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW bietet ein ebenfalls konsekutives Master-Studium in Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt Soziale Innovation an. Die Absolventen des Master-Studiums tragen den Titel Master of Arts (MA). Bis die Soziale Arbeit Ende des neunzehn Jahrhunderts in den Slums von London erfunden wurde, gab es nur einige Erlasse, auch,,Armengesetze", mit Anordnungen zu Armut, Alter und psychischer Krankheit. Diese Erlasse waren mehr oder weniger aus der Unfahigkeit der Kommunen, etablierten Kirchen und Kloster entstanden, weiterhin Armenunterstutzung zu gewahrleisten. Die Friendly Societies, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, Oktavia Hill und die Charity Welfare Organisation (COS), sind nur einige markante Punkte in der Geschichte der Sozialarbeit Grossbritanniens. Das Verstandnis der Sozialen Arbeit in Grossbritannien beruht auf der Anerkennung des britischen Sozialstaates, der Ende des Zweiten Weltkrieges erfunden wurde. Er wollte die Hauptprobleme: Armut, Krankheit, Verwahrlosung, mangelnde Bildung, Beschaftigungslosigkeit und mangelnde Arbeitsmoral in Angriff nehmen. eintausendneunhundertsechsundvierzig fuhrte der Curtis-Report uber Waisenkinder ein Verstandnis fur die Bedurfnisse von den wirklichen Bedurfnissen von Kindern und begrundete die Soziale Arbeit mit Kindern in Grossbritannien. Sozialarbeiter in Grossbritannien erlangt man uber das,,Diploma in Social Work ". Dies bedeutet im Normalfall zwei Jahre Studium an einer Universitat, entweder auf einem,,undergraduate" oder einem,,postgraduate" Level (vergleichbar mit Bachelor und Master). Oft ist das Diploma in Social Work eingebunden in ein drei- oder vierjahriges Studium, wie in Sozialarbeit, Sozialpolitik oder,,Angewandte Soziale Studien". Vor Ende des Millenniums war allerdings ein Ruckgang der studierenden Zahlen in Sozialer Arbeit zu verzeichnen. Ein Grund dafur ist sicher eine Veranderung der Hochschulfinanzierung, welche hohe Kosten fur Studenten und Verschuldung durch ein Studium brachten. Die Studienlange wurde zudem erhoht. Auch inhaltlich wird die Ausbildung in dieser Zeit uberarbeitet, insbesondere die Bereiche Kinderpflege und psychische Gesundheit. Seit 1992 besteht das Institute of Health and Community Studies an der Universitat Bournemouth, dass funf akademische Bereiche abdeckt: Krankenpflege (Nursing), Hebammenausbildung (Midwifery), Sozial- und Gemeinwesen (Social and Community Studies), allgemeine soziale Praxis (General Practice) und Forschung und Beratung (Research and Consultancy). Durch die Einfuhrung des Bachelor in Sozialer Arbeit wird mittlerweile sowohl eine akademische, als auch ein berufliche Qualifikation angeboten, der nach zwei von drei Jahren, zur Erlangung des Diplom fur Soziale Arbeit fuhrt. Der Social Work Degree bietet Studierenden die Chance, sich mit der Philosophie Sozialer Arbeit auseinanderzusetzen, um eine professionale Identitat zu entwickeln und Wissen und Fertigkeiten zu erlangen, die fur eine Tatigkeit im Rahmen der britischen Sozialgesetze notwendig sind. Ferner werden die Studierenden befahigt sich kritisch mit den Themen Rassismus, Diskriminierung und Benachteiligung auseinanderzusetzen und Forschungsergebnisse im Bereich der Sozialen Arbeit auf die Praxis anzuwenden. Wahrend des Studiums absolvieren die Studenten zwei Vollzeitpraktika, die durch Praxisanleitung begleitet werden. Diese werden im staatlichen Sektor oder in einer Vielzahl unabhangiger Einrichtungen abgeleistet. Die universitare Ausbildung zur Sozialen Arbeit als Wissenschaft besteht in China schon seit den 1920er und danach wieder in den 1950er Jahren. Einige Absolventen, die in Europa oder den USA studiert hatten, bauten schon in den 1920er Jahren die Fakultaten,,Soziologie und soziale Dienstleistungen" an der Beijing Yanjing Universitat,,,Soziale Arbeit" an der Nanjing Jingling Universitat fur Frauen und,,Soziale Wohlfahrt und Administration" an der Nanjing Jingling Universitat sowie,,Sozialmanagement" an der Suzhou-Akademie fur soziale Erziehung auf. Durch den Krieg stagnierte die Entwicklung der Studiengange. eintausendneunhundertzweiundfünfzig wurden die Studiengange,,Soziologie" und,,Soziale Arbeit" erstmal wieder abgeschafft. Damit war die Ausbildung uber dreißig Jahre im sozialwissenschaftlichen Bereich unterbrochen. Nur uber die Kaderakademien des Ministeriums fur Zivilangelegenheiten und der Massenorganisation bestand eine Ausbildung fur eine Tatigkeit im chinesischen Sozial- und Wohlfahrtswesen. Ende der 1980er erkannte das Ministerium, dass es eine erneute Professionalisierung der Sozialen Arbeit bedarf. Nachdem man sich international beraten liess, entschloss man sich unter Bewilligung der nationalen Bildungskommission das Studienfach,,Social Work and Administration" (shehui gonzuo yu guangli zhuanye) an der Beijing Universitat, spater auch an der Jinling Universitat und der Xiamen Universitat zu grunden. Seitdem lehrt man die Soziale Arbeit als Wissenschaft an drei verschiedenen Institutionen: an den Kaderschmieden der Kommunistischen Partei und Jugendliga, an Kaderschmieden des Ministeriums fur Zivilangelegenheiten und an allgemeinen Hochschulen und Universitaten. Das,,China College for Youth Politics" (zhongghuo qingnian zhenshi xueyuan)(die ehemalige Kaderakademie der kommunistischen Jugendliga) hat eintausendneunhundertdreiundneunzig die erste Fakultat,,social work" in China nach dem Krieg gegrundet. Sie ist heute grosste Ausbildungsstatte in der Sozialen Arbeit. Bis zweitausendvier hatten dort vierhundertfünfundfünfzig Sozialarbeitern einen Bachelor-Degree-Abschluss erworben.

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