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Sexualitaet und Gesellschaft

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Die fruhen Christen ubernahmen diese sehr enge Auffassung und grenzten sie noch weiter ein, indem sie Sexualitat als notwendiges Ubel ansahen und sexuelle Abstinenz als besondere Tugend priesen. Eine solche Verurteilung ware ganz und gar fehl am Platz, denn alle Besucher beschrieben die Tahitianer einmutig als die glucklichsten, gesundesten, freundlichsten und grosszugigsten Menschen auf der Erde. Das gesamte Sozialgefuge geriet in Unordnung, und eine lange Zeit der Verwirrung war die Folge, Naturlich lassen sich ahnliche Beispiele in beliebiger Zahl anfuhren, An dieser Stelle sollte jedoch bereits eine grundlegende Einsicht deutlich geworden sein: Wenn es um sexuelle Normen geht, gibt es keine Allgemeingultigkeit oder Bestandigkeit.

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Sexualitaet und Gesellschaft
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/22/Cinta_ligas_002.jpg/119px-Cinta_ligas_002.jpg    

Worin sieht diese Gesellschaft das oberste Ziel, die,Natur', die wahre Bedeutung der Sexualitat? " In den meisten Gesellschaften offenbart sich der Bedeutungsgehalt der Sexualitat - wie der vieler anderer Dinge - in der Religion. Dies war zumindest bei den Gesellschaften der Vergangenheit immer der Fall. Aber selbst in modernen, glaubenslosen" Gesellschaften sind die sexuellen Normen oft noch alten religiosen Lehren verhaftet. Es steht zum Beispiel ausser Zweifel, dass die sexuellen Normen unserer eigenen Gesellschaft nach wie vor vom judisch-christlichen Erbe beeinflusst sind. Vergleichende Studien verschiedener Kulturen ergeben, dass dieses Erbe einen sehr eigentumlichen Charakter hat. Die alten Israeliten sahen die naturliche Bestimmung der Sexualitat in der Fortpflanzung, und sie verurteilten daher jedes Sexualverhalten, das diesem Ziel nicht diente. Die fruhen Christen ubernahmen diese sehr enge Auffassung und grenzten sie noch weiter ein, indem sie Sexualitat als notwendiges Ubel ansahen und sexuelle Abstinenz als besondere Tugend priesen. Da sie die Wiederkunft Christi und den Weltuntergang zu ihren Lebzeiten erwarteten, hatten sie an sexuellen Freuden wenig Interesse. Statt dessen nahmen sie verschiedene asketische Philosophien ihrer Zeit in ihre eigene Religion auf. Als die Wiederkunft Christi ausblieb und die Welt nicht unterging, wurden die Christen wieder etwas toleranter; aber ihre Grunduberzeugung anderten sie nicht: Sexuelle Handlungen waren nur akzeptabel, wenn sie - innerhalb der Ehe - zu einer Schwangerschaft fuhren konnten, aber selbst dann waren sie eher Grund zur Verlegenheit. Naturlich erschien die christliche Sexualethik ihren Vertretern nicht als willkurlich oder zufallig. Im Gegenteil: sie sahen in ihr die objektive, allumfassende Wahrheit. In der Tat, wohin sie auch blickten, fanden sie diese Wahrheit durch ihre Beobachtungen bestatigt. Trugen nicht anstandige Manner und Frauen Kleider, um ihren Korper zu verhullen, und erbrachten sie damit nicht den Beweis angeborener" Schamhaftigkeit? Vermieden die Menschen es nicht, ihre sexuellen Phantasien offentlich zu diskutieren, und bewiesen sie damit nicht, dass solche Phantasien schmutzig" waren? Verbargen die Eltern nicht die intime Seite ihrer Ehe vor den Kindern, und war dies nicht Beweis genug, dass Geschlechtsverkehr eigentlich beschamend war? Bewies also die Natur nicht selbst uberall, dass Sexualitat insgesamt eine niedrige Sache war? So schrieb denn der nordafrikanische Bischof und Kirchenvater" Augustinus in seinem Werk Der Gottesstaat" (Buch XIV, Kap. 18) dogmatisch uber die Scham, die jedem Geschlechtsverkehr innewohnt": Was aber die Ausubung dieser Art von Lust betrifft, so meidet dabei die Lust die Offentlichkeit.,. und aus naturlichem Schamgefuhl haben die schlechten Hauser Heimlichkeit vorgesehen... Die Schandlichen selbst vielmehr nennen diese Schmach eine Schandlichkeit, und so sehr sie sie lieben, wagen sie es doch nicht, offentlich damit ans Tageslicht zu treten. Aber selbst das eheliche Beilager,.. sucht nicht auch dieses, obwohl es erlaubt und ehrbar ist, die Heimlichkeit des zeugenlosen Schlafgemaches auf?... und wird nicht sogar der Brautfuhrer aus dem Gemache geschafft, bevor der Gatte die Gattin zu liebkosen beginnt? ... Warum? Weil das, was von Natur aus vollig in Ordnung ist, doch bei seinem Vollzug aus Strafe zugleich die Scham zur Begleiterin hat. " Entsprechend dieser Uberzeugung bezeichnete Augustinus die mannlichen und weiblichen Geschlechtsorgane als obscoenae partes" (obszone Teile) und betrachtete alle fleischlichen" Wunsche mit unverhohlener Abscheu. Daruber hinaus war er fest davon uberzeugt, dass alle Menschen, gleich wo sie lebten, genauso empfanden wie er. Dennoch wurden seine Auffassungen keineswegs uberall geteilt - nicht einmal zu seiner eigenen Zeit. Es gab noch Stamme in entlegenen Teilen des Romischen Reiches, die nach altem, heidnischem" Brauch Orgien feierten oder verschiedene sexuelle Schaustellungen pflegten. Augustinus' Feststellung uber die Scham, die jedem Geschlechtsverkehr innewohnt", traf daher nicht die ganze Wahrheit. Sie wurde erst spater wahr, als sich seine Ansicht aufgrund des wachsenden christlichen Einflusses in ganz Europa durchsetzte. Ausserhalb Europas aber bewahrten viele Volker ganz andere Wertvorstellungen. Als schliesslich christliche Entdecker nach Jahrhunderten der Isolation auf solche Volker trafen, waren sie uberrascht und trauten ihren Augen kaum. Der englische Kapitan Cook, der Tahiti besuchte, war zum Beispiel ausserst verwundert, dass die Tahitianer sich in aller Offentlichkeit dem Geschlechtsverkehr hingaben und alle Triebe und Leidenschaften vor Zeugen befriedigten". In seiner Reisebeschreibung berichtet er: Ein junger, fast zwei Meter grosser Mann fuhrte die Riten der Venus mit einem jungen, etwa elf bis zwolf Jahre alten Madchen in Gegenwart mehrerer unserer Leute und einer grossen Anzahl Eingeborener aus, ohne dabei auch nur das leiseste Gefuhl fur unschickliches oder unanstandiges Verhalten zu zeigen; es wurde vielmehr deutlich, dass er in volliger Ubereinstimmung mit den Sitten des Orts handelte. Unter den Zuschauern befanden sich mehrere Frauen von hohem Rang, die... dem Madchen Anweisung gaben, wie es seine Rolle zu spielen habe, wozu, trotz seiner Jugend, kaum Notwendigkeit zu bestehen schien. " Trotz seiner Besturzung bewahrte Cook aber offensichtlich seine Gelassenheit und machte keinen Versuch, die Darbietung zu unterbrechen. Schliesslich war er kein Moralapostel, sondern ein praktisch denkender Englander, erfahrener Weltreisender und Sohn der Aufklarung. Den christlichen Missionaren spaterer Zeit blieb es vorbehalten, sich zu emporen und die traditionellen polynesischen Sitten auszumerzen. Man kann sich auch gut vorstellen, welchen Eindruck diese Darbietungen auf Augustinus gemacht hatten, wenn er sie hatte erleben konnen. Man kann aber annehmen, dass er seine Einstellung nicht geandert hatte. Anstatt zuzugeben, dass er durch die schamlosen" Inselbewohner widerlegt war, hatte er sie wahrscheinlich alle als Sklaven des Teufels verdammt. Wie dem auch sei, wir wissen nur zu gut, was den tahitianischen Darstellern heute bei uns passieren wurde. Jeder Mann, der es wagte, in einer Live-Sexshow" mit einem elfjahrigen Madchen aufzutreten, wurde wegen Unzucht mit Minderjahrigen im Gefangnis landen. Schlimmer noch: wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern" und Padophilie" konnte man ihn zum Triebtater" erklaren. Nach oder anstelle der Gefangnisstrafe konnte man ihn dann in eine psychiatrische Klinik uberfuhren und behandeln". Das Madchen hingegen wurde als gestrauchelte Jugendliche in eine Erziehungsanstalt eingewiesen. Die Zuschauer schliesslich konnten alle als Zeugen und damit als Dulder und Anstifter eines offentlichen Argernisses" belangt werden. Wie dieses Beispiel zeigt, weichen die Moralauffassungen der Gegenwart grundlegend von denen des prakolonialen Tahiti ab. Dort wurde Menschen als geschatzten Mitgliedern der Gesellschaft Beifall gezollt, die man hier als kriminell oder geisteskrank betrachten wurde. Was bei uns heute als Verfuhrung von Minderjahrigen" verabscheut wird, wurde auf Tahiti als praktische Sexualerziehung unterstutzt. Was uns sundig erscheint, hatte bei ihnen oft auch einen religiosen Hintergrund. Sie unterhielten zum Beispiel einen besonderen religiosen Orden (die Arioi-Gesellschaft"), dessen Hauptaufgabe in sexuellen Darbietungen bestand. Insgesamt hatten die Tahitianer eine Einstellung zur Sexualitat, die ziemlich genau das Gegenteil der unsrigen darstellte. Sollte man nun hieraus schliessen, sie seien dekadent", degeneriert", moralisch verkommen", vertiert", krank" oder pervers" gewesen? Offensichtlich nicht. Eine solche Verurteilung ware ganz und gar fehl am Platz, denn alle Besucher beschrieben die Tahitianer einmutig als die glucklichsten, gesundesten, freundlichsten und grosszugigsten Menschen auf der Erde. Erst nach dem Kontakt mit Christen der westlichen Welt begann ihr Verfall, wenngleich sie noch heute viel von ihrem ursprunglichen freizugigen Geist bewahrt haben. Sollten wir dann statt dessen daraus schliessen, dass unsere eigenen Wertmassstabe falsch sind, und versuchen, die sexuellen Brauche des alten Tahiti zu ubernehmen? Nicht unbedingt. Erstens wird uns nach kurzer Uberlegung klar, dass eine so plotzliche und radikale Veranderung undurchfuhrbar ist. Zweitens wurden damit - sollte sie durchfuhrbar sein - eher soziale und sexuelle Schwierigkeiten erzeugt als abgebaut. Wie den Tahitianern die Ubernahme einer fremden Moral unzutraglich war, wurden auch wir das blinde Annehmen einer fremden Moral wohl bald bereuen. Die sexuellen Normen einer jeden Gesellschaft sind in ein umfangreiches Netz anderer Normen, Gesetze und Traditionen eingebettet, die sich im Laufe langer Zeitraume entwickelt haben, sich gegenseitig stutzen und eine Vielfalt sozialer Funktionen erfullen. Veranderungen des Sexualverhaltens haben aus diesem Grunde immer auch Auswirkungen auf viele andere Bereiche des Lebens. Daraus folgt, dass keine sexuelle Revolution erfolgreich sein kann, wenn nicht die entsprechenden historischen und gesellschaftlichen Hintergrunde berucksichtigt und die Verflochtenheit kultureller Traditionen beachtet werden. Genau dies wurde bei der ubereilten Christianisierung der Inselbewohner des Pazifik nicht beachtet. Ein sexuelle Moral, mit der sie sehr gut gelebt hatten, wurde jah durch eine andere ersetzt, die der Erziehung ihrer Kinder hinderlich war, die die Traditionen ihrer Beziehungs- und Eheformen storte und die die Institution der Familie, wie sie ihnen vertraut war, einfach umwarf. Das Schlimmste aber war, dass keiner dieser Veranderungen irgendeinen sichtbaren Vorteil brachte. Die neue Moral hatte daher zunachst auf grosse Teile der Bevolkerung vor allem einen demoralisierenden Effekt. Das gesamte Sozialgefuge geriet in Unordnung, und eine lange Zeit der Verwirrung war die Folge, Naturlich lassen sich ahnliche Beispiele in beliebiger Zahl anfuhren, An dieser Stelle sollte jedoch bereits eine grundlegende Einsicht deutlich geworden sein: Wenn es um sexuelle Normen geht, gibt es keine Allgemeingultigkeit oder Bestandigkeit. Im Gegenteil: betrachtet man sie im Kulturvergleich, erscheinen sie eher ganz unbestandig und wandelbar. Die Mitglieder der jeweiligen Gesellschaft mogen sie fur vernunftig oder unveranderlich halten, Aussenseitern hingegen erscheinen sie oftmals absurd oder unverstandlich, Insgesamt ist also in sexuellen Dingen das, was die Menschen als naturlich" bezeichnen, oftmals nicht mehr als Konvention. Einsichtige Menschen haben dies schon immer gewusst und sich entsprechend verhalten. So haben wir zum Beispiel gesehen, dass Cook die Darbietungen auf Tahiti gelassen betrachtete, die in seiner Heimat Aufruhr hervorgerufen und vielleicht sogar Lynchjustiz nach sich gezogen hatten. Als aufgeklarter Forscher akzeptierte und respektierte er die Landessitten und bemuhte sich, seine Gastgeber nicht zu verletzen. Ahnlich verhielt sich ein hubscher junger Tahitianer, den Cook spater mit nach England nahm. Dieser edle Wilde" namens Omai verhielt sich ausserst wohlerzogen, bewegte sich erfolgreich in gehobenen sozialen Kreisen und wurde von den Damen sehr geschatzt. Uber sein Sexualverhalten konnen wir nur Vermutungen anstellen, wir wissen jedoch, dass er keinen Skandal verursachte, eine Tatsache, die vielleicht auch durch die tolerante Einstellung seiner aristokratischen englischen Bewunderer erklart werden kann.

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