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Sojabohne – Wikipedia

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Anteil ✓ Verwendung ✓ Informationen ✓ Archivlink ✓ Stachyose ✓ Februar ✓ August ✓ Änderungen ✓ Franca ✓ Isoflavone ✓ Risiko ✓ Anpassung

Zusammenfassung:    

So wurden im Forum der eintausendneunhundertneunzehn gegrundeten American Soybean Association (ASA) im Jahr eintausendneunhundertachtundzwanzig erste bindende Abnahmegarantien geschlossen. Auch die Schweine- und Geflugelfleischproduktion nahm um 40-50 % zu und verschaffte dem zuvor eher als Nebenprodukt der Olgewinnung angesehenen Sojamehl einen massiven Bedeutungsgewinn als Futtermittel. Auf dem Weltmarkt fur Olsaaten (ohne Olpflanzen) hat die Sojabohne mit uber 55 % den grossten Marktanteil und einen volkswirtschaftlichen Wert von knapp 50 Milliarden US-Dollar.

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Sojabohne – Wikipedia
Bildquelle: https://www.kochwiki.org/images/thumb/d/da/Sojasprossen.jpg/300px-Sojasprossen.jpg    

Das zehnte, oberste Staubblatt ist frei und liegt den verwachsenen Staubblattern an. Der Griffel ist gerade. Nur zwanzig bis achtzig Prozent der Bluten setzen Hulsenfruchte an. Die behaarten Hulsenfruchte sind zwei bis zehn Zentimeter lang und bei der Reife strohgelb, grau oder schwarz und enthalten ein bis funf Samen. Die braunen, grunen oder schwarzvioletten Samen sind kugelig, ei- oder nierenformig, flach oder gewolbt. Die Tausendkornmasse reicht von fünfzig bis vierhundertfünfzig Gramm. Die Ernte der Sojabohnen kann vollmechanisiert durch Mahdrescher erfolgen.[9][10] Die Sojabohne stammt von der Wildform Glycine soja ab. Die altesten Belege fur eine Nutzung nicht-domestizierter, kleiner Soja-Samen durch den Menschen stammen aus Nordchina (7000 v. Chr.) und Japan (5000 v. Chr.). Die altesten Belege fur grosse, gezuchtete Bohnen stammen aus Japan (3050 v. Chr.) und Korea (1550 v. Chr.). In China ist sie seit der Zhou-Dynastie (ca. 550 v. Chr.) weit verbreitet.[2] In China galt sie damals zusammen mit Hirse als eine der wichtigsten Nahrungsmittelpflanzen.[13][14] Fur Europa entdeckt wurde Glycine max von Engelbert Kaempfer, der sie nach seiner Japan-Reise 1691/92 erstmals beschrieb. Aus dem Jahre eintausendsiebenhundertsiebenunddreißig gibt es erste Belege, dass die Sojabohne in Holland in botanischen Garten gezogen wurde, eintausendsiebenhundertneununddreißig auch in Frankreich. In Europa erlangte der Anbau jedoch nie eine Bedeutung. Samuel Bowen brachte die Sojabohne eintausendsiebenhundertfünfundsechzig erstmals in die USA.[13] Der fruhe internationale Bedeutungszuwachs der Sojabohne erklart sich nicht allein durch ihren hohen Ol- und Proteingehalt und die hohe Ertragsstabilitat, da diese teilweise erst im zwanzig Jahrhundert durch enorme Forschungsanstrengungen erreicht wurden.[15] Von der ersten Erwahnung der Sojabohne in der US-Agrarstatistiken 1924 bis zum Zweiten Weltkrieg stieg die Anbauflache von 767.000 auf 4.220.000 ha an. Der uberwiegende Teil der Ernte wurde bis Ende der 1930er Jahre jedoch nicht in Olpressen verarbeitet. eintausendneunhundertfünfundzwanzig wurden nur sechs % der Ernte gepresst, eintausendneunhundertneununddreißig hingegen bereits einundsiebzig %. Der Grund fur den massiven Produktions- und Pressungszuwachs lag in der erst beginnenden Kooperation zwischen Landwirten und Verarbeitern. So wurden im Forum der eintausendneunhundertneunzehn gegrundeten American Soybean Association (ASA) im Jahr eintausendneunhundertachtundzwanzig erste bindende Abnahmegarantien geschlossen. Anfang der 1930er erreichte die ASA die Etablierung prohibitiverImportzolle auf Sojabohnen, die das Doppelte des Marktpreises betrugen. Die so geschutzte US-Sojabohnenproduktion konnte sich daher ausdehnen.[15] Dennoch wurde die Sojabohne zunachst nur im industriellen Bereich eingesetzt. Anfang der 1930er wurden fünfundneunzig % des Sojaols zur Farb- und Firnisherstellung eingesetzt. Im Bereich der menschlichen Ernahrung war das potenziell fur die Margarineproduktion verwendbare Sojaol der Konkurrenz des Kokosnussols aus den Philippinen unterlegen, unter anderem aufgrund des relativ markanten und starken Geschmacks des Sojaols. Daher erschien eine zukunftige Bedeutung der Sojabohne fur die Ernahrung unwahrscheinlich. Der IndustrielleHenry Ford verarbeitete Sojamehl zu Plastik, welches er in der Autoproduktion verwendete. Doch seit Mitte der 1930er wurde unter dem Einfluss der ASA auch die Verarbeitung von Kokosnussol besteuert.[15] Neben dem Schutz vor auslandischer Konkurrenz begunstigten weitere Faktoren den Aufstieg der Sojabohne. Z. B. setzte die Motorisierung der Landwirtschaft grossere Flachen frei, die zuvor fur den Futteranbau fur Zugtiere verwendet worden waren. Bauern, die sich brachliegenden Flachen und sinkenden Einkommen gegenubersahen, erhofften sich von der Sojabohne eine Antwort auf ihre Probleme. Die Sojabohne wurde so auch,,Goldene Bohne",,,Cinderella" und,,Wunderfrucht" genannt. Sie wurde auch aufgrund ihrer stickstoffbindenden Eigenschaften in der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit gelobt. Die Sojabohne konnte zudem mit denselben Mahdreschern geerntet werden wie Weizen. Die Marktpreise waren deutlich hoher als fur Mais. Die ASA startete Kampagnen, um die Bohne unter Landwirten im Mittleren Westen zu grosserer Bekanntheit zu verhelfen. Zudem wurden auf Soja spezialisierte Forschungseinrichtungen und -programme etabliert. Die Zuchtstationen importierten Tausende von Sorten aus China. Schliesslich wurde das Aminosaureprofil identifiziert, und Sojamehl begann, Fleisch-, Fisch- und Baumwollsamenmehl als Viehfutter zu verdrangen.[15] Der Zweite Weltkrieg verhalf der Sojabohne zu weiteren starken Bedeutungszuwachsen in den USA. Der Krieg stimulierte die Wirtschaft und erhohte die Guternachfrage, insbesondere nach Lebensmitteln. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor war das Land zudem von Kokos- und Palmolimporten abgeschnitten und musste diese Angebotseinbruche wettmachen. Die Regierung fuhrte Garantiepreise fur Sojabohnen und Subventionen fur die Verarbeitungsindustrie ein. Die Preise verdoppelten sich so wahrend des Krieges. Auch die Schweine- und Geflugelfleischproduktion nahm um 40-50 % zu und verschaffte dem zuvor eher als Nebenprodukt der Olgewinnung angesehenen Sojamehl einen massiven Bedeutungsgewinn als Futtermittel. Auf Druck der ASA verpflichteten sich Margarinehersteller 1947, nur noch amerikanische Rohstoffe zu verwenden.[15] Anders im nationalsozialistischen Deutschland. Dort strebte man die direkte Einbringung der wertvollen Pflanze in die menschliche Nahrung an. Die Nationalsozialisten hatten ihr Augenmerk auf die Sojabohne geworfen, da sie mit ihrem hohen Anteil an biologisch vollwertigen Eiweissen sehr gut geeignet war, die sogenannte,,Eiweisslucke" zu schliessen, die wegen der Autarkiebestrebungen Deutschland drohte. Die nordamerikanische Produktion dehnte sich nach dem Krieg stark aus und versechsfachte sich so zwischen eintausendneunhundertsechsundvierzig und eintausendneunhundertsiebzig Wahrend unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg nur wenig Soja exportiert wurde, stieg dieser Anteil bis eintausendneunhundertsiebzig auf 40-57 %. Die Exporte versorgten europaische Olmuhlen, die von amerikanischen Firmen insbesondere in den 1960er Jahren gebaut wurden. Die Verwendung von Sojamehl als Futtermittel in Europa wurde von Anbauverbanden ebenfalls angeregt. Auch die amerikanischen Lebensmittelhilfen und der Abbau von Bevorzugungen von Olimporten aus Drittlandern im Rahmen der Europaischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) begunstigten die weitere Etablierung der europaischen Nachfrage nach Sojabohnen.[15] Seit den 1970er Jahren nahm die Sojabohnenproduktion in Nordamerika weiter zu. Insbesondere in Sudamerika gewann sie massiv an Bedeutung. Im Suden Brasiliens begann die Sojabohne Kaffee zu verdrangen. Heute produziert Sudamerika mehr Sojabohnen als Nordamerika.[14] Auf dem Weltmarkt fur Olsaaten (ohne Olpflanzen) hat die Sojabohne mit uber 55 % den grossten Marktanteil und einen volkswirtschaftlichen Wert von knapp 50 Milliarden US-Dollar.[13] Die Welternte zweitausendsiebzehn belief sich auf uber 352,6 Mio. t. Die gesamte Anbauflache betrug uber einhunderteinundzwanzig Mio. Hektar. Die zehn grossten Produzenten erzeugten zusammen etwa 97,0 % der gesamten Welternte. Der grosste Produzent waren die Vereinigten Staaten von Amerika, die allein etwa 33,9 % der Welternte einbrachten.[5] Die Sojabohne war zweitausendsiebzehn mit 139,2 Millionen Tonnen nach Mais (141,9 Mio. t) und Weizen (141,4 Mio. t) die meistgehandelte Nutzpflanze. Exporteure sind vor allem die USA und sudamerikanische Lander.[17] Der mit Abstand bedeutendste Importeur (2017) war China (68,6 % der weltweiten Importmenge), gefolgt von Mexiko (mit 2,8 %), Deutschland (2,7 %) und den Niederlanden (2,6 %). Insgesamt wurden zweitausendsiebzehn rund 139,2 Millionen Tonnen importiert.[16][17] Im Jahr zweitausendsiebzehn produzierte Sudamerika 52,3 % der globalen Sojabohnenernte.[5] Die Anbauflachen betrugen zweitausendsiebzehn in Argentinien 17,3 Millionen Hektar und in Brasilien 33,9 Millionen Hektar. Brasilien steigerte von zweitausendzwei bis zweitausendsechzehn die Produktion von Sojabohnen von 42,8 Millionen Tonnen auf 96,3 Millionen Tonnen.[5] Umweltschutzer kritisieren, dass in Argentinien und Brasilien grosse Flachen tropischer Regenwald abgeholzt werden, um die Anbauflachen fur Soja zu vergrossern. Andere gefahrdete Okosysteme sind ebenfalls betroffen, zum Beispiel die Cerrado-Savanne in Brasilien.[19][20] 36,1 % der Weltproduktion stammten zweitausendsechzehn aus Nordamerika (USA + Kanada).[5] Hauptanbaugebiet ist hier der sogenannte Corn Belt (,,Maisgurtel") im Mittleren Westen der USA, wo fast ausschliesslich Mais und Sojabohnen angebaut werden. Die US-BundesstaatenIllinois und Iowa sind am produktionsstarksten. Mehr als ein Drittel der US-Produktion wird exportiert, und Sojaol ist das verbreitetste Pflanzenol in der Lebensmittelproduktion in den USA. Auch in den USA und Kanada ist der Anbau von gentechnisch verandertem Soja weit verbreitet. Im Jahr zweitausendsiebzehn wurden in Europa 3,0 % der globalen Erntemenge produziert. In der EU werden in erster Linie in Italien, Rumanien und Frankreich Sojabohnen produziert, ausserhalb der EU in der Ukraine, Russland und Serbien.[5] Die Soja-Anbauflache betrug 2016 in Europa 5,7 Millionen ha mit einer Ernte von 10,7 Millionen Tonnen.[22] Die EU ist der zweitgrosste Importeur von Soja, von dem drei Viertel als Futtermittel, hauptsachlich fur Huhner und Schweine , eingesetzt wird.[23] zweitausendsieben hatte die EU einen Bedarf von 34,5 Mio. t Sojaschrot, wovon 0,3 Mio. t innerhalb ihrer Grenzen produziert wurden.[24] 98 % des Sojaschrots fur die Tiermast importiert die EU, vor allem aus den Landern Sudamerikas.[25] Ein Anbau kommt in Europa nur dort in Betracht, wo wahrend der unter europaischen Klimabedingungen gegebenen Vegetationszeit von einhundertfünfzig bis einhundertachtzig Tagen eine Warmesumme von eintausendfünfhundert bis zweitausend Gradtage bezogen auf einen Schwellenwert von sechs degC erreicht wird. Zur Keimung der Sojasaat ist eine Bodentemperatur von circa 10 degC erforderlich.[9] Mehrere gentechnisch veranderte Sojabohnen sind in der EU zur (kennzeichnungspflichtigen) Verwendung als Futter- und Lebensmittel zugelassen, jedoch nicht fur den Anbau. In Deutschland wurden im Jahr zweitausendsiebzehn auf etwa neunzehn Hektar Sojabohnen angebaut (inoffizielle Zahl).[5] Optimale klimatische Bedingungen in der unter hiesigem Klima moglichen Vegetationszeit der Bohnen zwischen Ende April/Anfang Mai und Mitte Oktober herrschen nur an einigen Standorten in Suddeutschland (Oberrheinische Tiefebene zwischen Freiburg und Mainz, Neckartal zwischen Stuttgart und Heilbronn, sudliches Bayern,[26] insbesondere in den Talern von Donau, Inn und Rott).[27] Seit eintausendneunhundertsechsundneunzig konzentriert man sich auf den okologischen Anbau. Mit gentechnikfreiem Soja konnten gemass dem Deutschen Sojaforderring Preise deutlich uber dem Weltmarktpreis erreicht werden.[28] Von zweitausendelf bis zweitausenddreizehn lief ein vom BMEL im Rahmen des,,Bundesprogramms Okologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft " (BOLN) mit sechshundert EUR finanziertes und vom Forschungsinstitut fur biologischen Landbau Deutschland geleitetes Forschungsprojekt unter Beteiligung mehrerer Hochschulen, Institute, Unternehmen und Verbande. Ziel des Projekts war die Ausweitung des Sojaanbaus in Deutschland durch zuchterische Anpassung sowie pflanzenbauliche und verarbeitungstechnische Optimierung. Der Abschlussbericht wurde zweitausendvierzehn veroffentlicht.[29] Erste Anbauversuche der Sojabohne in Osterreich gehen auf die Universitat fur Bodenkultur im Jahr eintausendachthundertfünfundsiebzig zuruck.[30] Erstmals grossere Verbreitung fand der Soja-Anbau Anfang der 1990er-Jahre. Nach einem Ruckgang bei der Anbauflache nach dem EU-Beitritt eintausendneunhundertfünfundneunzig stieg die Anbauflache zuletzt wieder stetig an und betrug im Jahr zweitausendzehn vierunddreißig Komma zwei zwei vier Hektar, der viertgrosste Wert innerhalb der EU.[31] Innerhalb Osterreichs konzentriert sich der Soja-Anbau vor allem auf die Bundeslander Burgenland und Niederosterreich, die jeweils uber achtzehn Hektar bewirtschaften. Danach folgen Oberosterreich, die Steiermark und Karnten (2018[32]). In den Jahren 2010-2014 steigerte sich die durchschnittliche Jahresernte von vierundneunzig Komma fünf vier vier bis auf einhundertachtzehn Komma eins Tonnen.[5] Etwa fünfzig % der Ernte werden als Speisesoja zu Lebensmitteln (z. B. Sojamilch, Tofu) weiterverarbeitet. Mehrere Unternehmen in den osterreichischen Anbaugebieten, auf denen (wie gesetzlich vorgeschrieben) ausschliesslich gentechnikfreies Saatgut verwendet wird, sind auf die Verarbeitung spezialisiert und exportieren EU-weit. Auf sechs Komma drei Hektar (2011), etwa zwanzig % der Anbauflachen, wird okologische Landwirtschaft betrieben.[33] zweitausendachtzehn wurden auf 67.075 Hektar fast 200.000 Tonnen Soja hergestellt. Die Bio-Anteile waren im selben Jahr in Wien mit 57 %, im Burgenland mit 44 % und in Niederosterreich mit 41 % am hochsten.[32] In der Anbausaison 2008/09 wurden einundneunzig % der Sojaernte in Olmuhlen gepresst. Produkte der Pressung sind zu etwa neunzig % Sojamehl und zu zehn % Sojaol.[35] Das Ol wird in erster Linie im Lebensmittelbereich als Salat- und Kochol, sowie Brat- und Backfett benutzt.[36] Das Mehl wird vor allem als Futterzusatz (Erganzungsfutter) fur Geflugel (ca. sechsundvierzig %) eingesetzt. Auch Rinder (ca. zwanzig %) und Schweine (ca. fünfundzwanzig %) werden mit Sojamehl gefuttert. Zu einem geringen Anteil (ca. drei %) wird es beispielsweise als texturiertes Soja vor allem in der vegetarischen bzw. veganen Ernahrung als proteinreiches Lebensmittel verwendet. Weitere verbreitete Produkte sind: Tofu, Sojasauce, Sojamilch und Sojajoghurt. In fermentierter Form sind besonders verbreitet: Miso, Tempeh, Natto oder Yuba und dessen Variante Bambus (engl.: bamboo). Die Verdaulichkeit von Sojabohnen ist durch den relativ hohen Gehalt an Stachyose und Raffinose erschwert. Stachyose ist ein Mehrfachzucker, der vom Menschen nicht verdaut wird, vielmehr wird die Stachyose im Dickdarm durch Bakterien abgebaut, wobei Gase entstehen (Flatulenz). Es wird daher versucht, den Gehalt an Stachyose und Raffinose durch Genveranderungen zu vermindern. Allerdings gibt es auch naturliche Sojasorten mit geringerem Stachyosegehalt.[37] Bei dem im Deutschen falschlich als,,Sojasprossen" bezeichneten Sprossengemuse handelt es sich um Keime der Mungbohne.[38] Diese Sprossen werden in den meisten Landern Asiens verwendet. In der Chinesischen und Koreanischen Kuche werden jedoch auch echte Sojasprossen verwendet. Diese mussen vor dem Verzehr erhitzt werden, da diese roh giftig sind. Die Sojabohne ist reich an sogenannten Phytoostrogenen - pflanzlichen Verbindungen mit hormonahnlicher Wirkung. Deren Hauptvertreter, die IsoflavoneGenistein und Daidzein, sind das Objekt zahlreicher aktueller Forschungsarbeiten. Sie wurden vor allem mit der niedrigeren Inzidenz (Haufigkeit) von Gefasskrankheiten wie der koronaren Herzkrankheit in ostasiatischen Landern in Verbindung gebracht,[39] in denen Soja in viel hoheren Mengen konsumiert wird als in Westeuropa und den USA.[40] Aufgrund der Datenlage von eintausendneunhundertneunundneunzig erlaubte die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehorde Food and Drug Administration (FDA) auf Sojaprodukten das Anbringen der werbenden Aussage:,,Eine an gesattigten Fettsauren und Cholesterin arme Diat, die fünfundzwanzig g Sojaprotein pro Tag enthalt, kann das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren."[41] Aufgrund neuerer Forschungsergebnisse ist diese Werbeaussage innerhalb der EU seit 2012 nicht mehr erlaubt.[42]

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