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Künstliche Intelligenz: Vorteile für den Mittelstand nutzen -

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Welche Hurden es gibt Laut einer Marktforschung meinen vierundneunzig Prozent der Befragten in Deutschland, dass die Umsetzung von KI an schlechtem Veranderungsmanagement scheitert. Digitalisierung, und darunter subsumiere ich auch KI, ist generell Thema, dass zurecht sehr schnell mit dem Begriff kultureller Wandel in Verbindung gebracht wird. Gibt es in unserem Unternehmen schnelle Entscheidungswege oder sind wir ein streng hierarchisch denkender und uber Jahrzehnte strukturierter, wenig veranderter Betrieb?

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Künstliche Intelligenz: Vorteile für den Mittelstand nutzen -
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Die schwache KI hingegen ist die, mit der wir bereits regelmassig konfrontiert sind. Sie beinhaltet im Wesentlichen das Erkennen von Texten, Bildinhalten oder Sprache. In diesem Bereich ist viel Dynamik drin. Bei der starken KI ist noch ein weiter Weg zu gehen. Drei von vier Verbrauchern haben KI laut einer Studie von Capgemini bereits genutzt und meist positive Erfahrungen gemacht. In welchen Bereichen kommt der Verbraucher mit KI in Beruhrung? Bei KI sprechen wir von vielen kleinen Dingen, mit denen gewisse Fahigkeiten des Menschen adaptiert werden. Mit Spracherkennung zum Beispiel haben wir jeden Tag zu tun. Wir kennen alle Siri oder sind schon in automatisierten Telefonschleifen gelandet. Auch neurolinguistische Programmierung, Texte zu erkennen und wiedererkennbare Muster einzusortieren, gibt es. Ebenso Bilderkennung. Spatestens an der automatischen Passkontrolle am Flughafen, der biometrischen Gesichtserkennung, kommen wir damit in Kontakt. Wie geht der Mittelstand mit KI um? Wir haben festgestellt, dass viele deutsche Unternehmen in Digitalisierung investieren. Das Investitionsvolumen in Technologie ist aber im Vergleich zum Gesamtinvestitionsvolumen nicht sonderlich gross. Meine Hypothese: Die Auftragsbucher im Mittelstand sind voll. Die Firmen verspuren noch keinen grossen Druck, sich mit diesem Thema zu beschaftigen. Die Firmen verspuren noch keinen grossen Druck, sich mit kunstlicher Intelligenz zu beschaftigen. Wie kann gerade der Mittelstand von kunstlicher Intelligenz profitieren? KI ist ein Treiber der Digitalisierung. Im Maschinenbau zum Beispiel passiert sehr viel im Bereich,,Predictive Analytics". Das bedeutet, dass Sensoren in eine Maschine einbaut werden, um fruhzeitig zu erkennen, ob sie droht kaputtzugehen. Es geht vor allem um Daten. Genauer: Um die Erzeugung einer Vielzahl von Daten, die diese Sensoren erzeugen und die Fahigkeit, diese auch zu interpretieren. Ist dies nun kunstliche Intelligenz oder eher,,BigData", ein weiteres BuzzWord in der Diskussion um Digitalisierung? Die Grenzen verschwimmen, aber im Bereich,,Predictive Analytics" liegt eine Menge Potenzial. Was es fur KI braucht Was sind die Voraussetzungen, damit die Implementierung von KI uberhaupt funktioniert? Erstens: Es braucht technologisches Wissen und die Investition in Know-how. Ich muss sicherstellen, dass ich weiss, worum es bei den neuen Technologien geht und dafur sorgen, dass ich dieses Wissen im Unternehmen auch habe. Das Stichwort lebenslanges Lernen bedeutet, dass sich meine Mitarbeiter zu diesen Themen fortbilden konnen, um zu verstehen wie sie Ideen generieren und diese auch auszuprobieren. Der kulturelle Aspekt von KI ist ein echter Meilenstein. Dazu braucht es Kollaborationen nach aussen und die Bereitschaft zur Veranderung nach innen. Zweitens: Es braucht Fuhrungskrafte, die Innovation zulassen. Also einen Rahmen, der den Menschen den Freiraum gibt zu innovieren und Zeit dafur zu haben. Drittens: Mittelstandische Unternehmen, aber auch Grosskonzerne, mussen lernen, mit Dritten zusammen zu arbeiten. Es geht nicht darum, alles selbst zu,,erfinden", sondern uber Kollaborationen und den offenen Austausch schneller und besser zu werden. Das mussen alle noch uben. Haben die Unternehmen nicht Angst davor, ihr Wissen zu teilen? Klar, naturlich gibt es da Angste. Aber ich bin davon uberzeugt, dass nicht jedes Unternehmen das komplette Wissen von KI uber Blockchain, von Data Analytics bis zu Sensorik bei sich horten kann. Das ist fur mich eine Frage von Grosse. Unternehmen mussen bei sich das notwendige Vertrauen schopfen, um mit anderen zu kollaborieren. Im Design Thinking, einer Innovationsmethode zum Generieren von neuen Ideen, heisst es,,built on the ideas of others". Es geht darum, Ideen von anderen zu nutzen, um auf diesen aufzubauen. Sind es nicht vor allem Start-ups, die solche Innovationen treiben? Nein. Es ist die Rolle der Wissenschaft, der Start-ups und der Unternehmen selber. Ich finde es falsch zu sagen, Innovation findet nur in Start-ups statt. Ein Start-up zum Beispiel hat keine Kundschaft, die muss es erstmal gewinnen. Das grosse Unternehmen hat vielleicht nicht die Idee, aber die Kundschaft. Also konnen sich beide zusammentun. Und beide konnen davon profitieren, mit der Wissenschaft zusammenzuarbeiten, die ihrerseits Impulse gibt. Das Ziel ist das Vernetzen und Teilen von Information. Welche Hurden es gibt Laut einer Marktforschung meinen vierundneunzig Prozent der Befragten in Deutschland, dass die Umsetzung von KI an schlechtem Veranderungsmanagement scheitert. Wie erklaren Sie sich das? Digitalisierung, und darunter subsumiere ich auch KI, ist generell Thema, dass zurecht sehr schnell mit dem Begriff kultureller Wandel in Verbindung gebracht wird. Digitalisierung bedeutet, schnell zu sein, Geschwindigkeit zu haben. Gibt es in unserem Unternehmen schnelle Entscheidungswege oder sind wir ein streng hierarchisch denkender und uber Jahrzehnte strukturierter, wenig veranderter Betrieb? In klassischen Unternehmen mussen sich sehr viele Dinge andern, um Geschwindigkeit zu generieren. Das bedeutet auch, Mitarbeitern mehr Verantwortung zu geben, diese auch wirklich ernst zu nehmen und sich als Fuhrungskraft mehr in seiner Rolle zu hinterfragen. In Deutschland fehlt es an Fachkraften. Wer soll fur den Wissenstransfer der Forschung in die Wirtschaft sorgen? Erstens: Wenn wir Fachkraftemangel haben, dann mussen wir auch offen dafur sein, Fachkrafte aus anderen Landern aufzunehmen und auszubilden. Das halte ich fur enorm wichtig. Zweitens: Wir mussen die Menschen vierzig Plus auf dieser Reise mitnehmen, ausbilden und in Projekte stecken, wo sie das lernen konnen. Denn die Lernbereitschaft ist da. Wir mussen die Menschen vierzig plus auf dieser Reise mitnehmen. Es darf nicht sein, dass ein Betrieb glaubt, er musse nur junges Blut nachfullen. Es darf nicht sein, dass ein Betrieb glaubt, er musse nur junges Blut nachfullen. Die Unternehmen haben die grosse Aufgabe, die Menschen an diese Technologien heranzufuhren und ihnen Angste zu nehmen. Deutsche Mittelstandler haben nicht die Entwicklungsbudgets der Digitalgiganten. Konnen Sie uberhaupt etwas tun oder sind sie auf die grossen Vorreiter angewiesen? Wir konnen sehr viel tun. Wir mussen da durchaus selbstbewusst sein. Man spricht immer uber die die riesigen Investitionssummen der GAFAs, also Google, Amazon, Facebook und Apple. Das ist auch richtig: Der B2C-Markt ist wirklich von diesen vier Giganten beherrscht und dort investieren sie unglaublich viel, auch in Technologie. Google hat nicht umsonst strategisch von,,mobile first" zu,,AI first", also kunstlicher Intelligenz, geschwenkt. Jetzt ist aus meiner Sicht die Zeit, gerade im B2B-Segment, in dem unser Mittelstand fuhrend ist, besonders viel zu investieren. Dinge mussen aber nicht nur gehandelt oder vermittelt, sondern auch produziert werden - und das macht unser Mittelstand. Jetzt ist aus meiner Sicht die Zeit, gerade im B2B-Segment, in dem unser Mittelstand fuhrend ist, besonders viel zu investieren. Die Tech-Giganten werden nicht beim B2C-Markt enden, sondern auch im B2B sukzessive aufbauen. Also: Lasst uns unsere Starke im B2B nutzen mit dem was wir produzieren und mit dem Wissen uber unsere Produkte. Und dann in Technologie investieren, um den Grossen die Stirn zu bieten. Gibt es dafur genugend Investitionsbereitschaft? Noch nicht, denke ich. Geld ist genugend da - die Frage ist nur, wohin wir es lenken und wie wir es priorisieren. Wo die Grenzen sind Die Deutschen sind im Allgemeinen sehr besorgt um die Sicherheit ihrer Daten. Ist das ein Show-Stopper fur die Entwicklung oder ist es etwas, was wir nutzen konnen? Es ist ein Sowohl-als-auch. In Mitteleuropa haben wir das Bedurfnis zu wissen, was mit unseren Daten passiert.

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