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Elternglück in Jena - brand eins online

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Intershop ✓ Unternehmen

Zusammenfassung:    

Zusammen mit seinem Kollegen Steven Klepper von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh erforscht Bunstorf seit vielen Jahren, nach welchen Gesetzmassigkeiten sich Wirtschaftszweige entwickeln. Denn wenn Netzwerke, wie im Fall Intershop, vor allem durch Ausgrundungen entstehen, dann wird es nur begrenzt Erfolg bringen, gunstige Rahmenbedingungen zur Ansiedlung von Firmen zu schaffen, solange es kein fortpflanzungsfahiges Unternehmen vor Ort gibt. So fand die Firma fur E-Commerce-Software, die Mitte der neunziger Jahre von den jungen Unternehmern Stephan Schambach, Wilfried Beeck und Karsten Schneider in Jena gegrundet wurde, ihren Namen.

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Elternglück in Jena - brand eins online
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/70/Lovers_Rock.jpg/220px-Lovers_Rock.jpg    

Dass einer zehn Millionen Euro auf dem Konto hatte oder zumindest als Aktien besass, war vollig normal. In dieser Situation ware es vernunftiger gewesen, das Geld zu verwalten, statt fur viertausend Mark im Monat jeden Tag von acht bis acht im Buro zu sitzen. " Hoffmann ist gelernter Chemiefacharbeiter mit einem abgebrochenen FH-Studium der Industriekeramik. Er kam zu Intershop, nachdem er das Unternehmen als Mobelverkaufer besucht hatte. Solche Karrieren finde man immer wieder unter den ehemaligen Mitarbeitern: Wenn es nicht gerade um Software-Entwicklung ging, war es ausdrucklich die Politik des Unternehmens, Quereinsteiger einzustellen. Auch Heiner Schaumann, der heute im Jena-Tower eine PR-Agentur betreibt, hat solch einen Werdegang. Mitte der achtziger Jahre wurde er als politischer Gefangener der DDR von der BRD freigekauft. Nach der Wende ging er zuruck nach Jena, in der Tasche ein westdeutsches Abitur, ein Studium und Auslandserfahrung, und landete bei Intershop. Der Stolz, es im beschaulichen Jena aus eigener Kraft mit eigenen Leuten zu etwas gebracht zu haben, schwingt bei ihm mit, so wie bei vielen ehemaligen Intershoppern. " Jena ist weltweit der Standort mit den meisten E-Commerce-Entwicklern", sagt Schaumann. "Bislang habe ich noch niemanden getroffen, der mir das widerlegen konnte. " Sein ehemaliger Kollege Wilfried Beeck, der mit seiner Firma in Hamburg ansassig ist, sieht das etwas anders. " Entwicklung ist nicht alles. " Schliesslich beschaftigten sich auch in Berlin in Unternehmen wie Zanox, Ebay, Strato und Jamba oder in Hamburg bei, Parship, Freenet und zahlreichen grossen Medienunternehmen Tausende von Mitarbeitern mit E-Commerce. " Eines der Grundprobleme der Branche in Jena ist, dass man sehr stolz auf die eigene Stadt ist und deshalb glaubt, alles zu schaffen", sagt Beeck, der im Gegensatz zu seinen Grunder-Kollegen aus Westdeutschland stammt und als Einziger schon erfolgreich im Geschaft war, als es mit Intershop losging. " Zur besten Zeit war Intershop vierzehn Milliarden Euro wert", sagt Beeck. " Und die Leute in Jena dachten, das sei vollig normal. Vielleicht dachten sie sogar: ' Das ist so, weil wir in Jena sind. '" Das sei auch ein Teil des Erbes, das Intershop weitergibt: Die Nachteile des Standortes werden oft ubersehen. "Es gibt keine grossen Kunden in dieser Stadt", sagt Beeck. "Und kaum geeignete Leute fur Sales und Marketing. Gute Entwickler gibt es, ja. Aber die sehen oft nicht, wie weit weg sie vom Markt sind. " Hoffmann sieht fur die Standorttreue einen anderen Grund als Lokalpatriotismus: Geld. Das haben die Kinder von Intershop meist nicht gehabt - grosse Summen waren bei den Neugrundungen selten im Spiel. Von den Aktienvermogen ist den ehemaligen Mitarbeitern, bis auf einige Ausnahmen, wenig geblieben. Hoffmann schatzt, dass vielleicht fünfzig Millionen Euro an Aktienkapital in Jena eingelost worden seien und zumeist in Autos und Hauser investiert wurden. Das sei ein weiterer Grund, warum viele geblieben sind. Anders als im Falle der Jenoptik wurde die Entwicklung des Jenaer Software-Clusters nicht von der Wirtschaftspolitik strategisch begleitet und auch nicht mit offentlichen Geldern unterstutzt. In den Augen von Guido Bunstorf vom Max-Planck-Institut fur Okonomik in Jena ist der Erfolg trotzdem kein Zufall. Zusammen mit seinem Kollegen Steven Klepper von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh erforscht Bunstorf seit vielen Jahren, nach welchen Gesetzmassigkeiten sich Wirtschaftszweige entwickeln. Dabei haben die beiden Wissenschaftler herausgefunden, dass nicht gunstige Rahmenbedingungen, Netzwerk-Effekte oder lokale Besonderheiten fur den wirtschaftlichen Erfolg einer Region ausschlaggebend sind, sondern eine Art industrieller Vererbungsprozesse: Neue Unternehmen, die von ehemaligen Mitarbeitern einer Urfirma gegrundet werden, sorgen dafur, dass sich die Gene innovativer Unternehmen verbreiten. Intershop ist eine solche Urfirma: Knapp 30 Grundungen ehemaliger Intershop-Mitarbeiter haben Guido Bunstorf und Dirk Fornahl gefunden, die meisten von ihnen in Jena. Belege fur ihre These haben die Wissenschaftler reichlich gesammelt. Sie haben die Entwicklung der US-Automobilindustrie in Detroit untersucht, die Ausbreitung von Reifenherstellern in Akron, Ohio, die Entstehung von Laser- und Festplattenindustrien, die Entstehung des Silicon Valley. Bunstorf und Klepper haben Unmengen an Detailinformationen und Daten gesammelt und statistisch ausgewertet, typische Verhaltensmuster analysiert und sie in mathematischen Modellen getestet. Bei Intershop war es fruher nicht gern gesehen, dass Mitarbeiter gingen, um ihr eigenes Unternehmen zu grunden. Fragt man allerdings heute Stephan Schambach, den bekanntesten aus dem Team der Intershop-Grunder, was die wichtigste Lektion aus den Jahren bei Intershop sei, bekommt man dies zu horen: "Man soll Leute, die die Firma verlassen wollen, um ihr eigenes Unternehmen zu grunden, nicht aufhalten, sondern ihnen helfen. " Sieht man die Geschaftsmodelle der Unternehmen an, die aus der Intershop-Belegschaft gegrundet wurden, stellt man fest, dass sie bis auf wenige Ausnahmen keine Konkurrenz fur die Mutterfirma sind: Karsten Schneiders Web-Portal fur digitale Fotos tangierte das Geschaft von Intershop ebenso wenig wie die Firma Synchronity, die Software fur die Abwicklung von Forderprojekten des EU-Strukturfonds anbietet, von der Antragstellung, dem Abruf von Mitteln und dem Erstellen von Verwendungsnachweisen bis zu statistischen Verfahren. Die ehemaligen Intershop-Software-Entwickler Sascha Sauer und Sirko Schneppe grundeten ihr Unternehmen fur Auktions-Software Ageto sogar mit der Absicht, eine Partnerschaft mit Intershop einzugehen. Alea, ein Unternehmen des ehemaligen Intershop-Entwicklungschefs Frank Gessner, hat sich auf Systeme fur den Versandhandel spezialisiert: Auftragsverarbeitung, Bonitatserkennung, Logistik, Mahnwesen. Mit vierzig Mitarbeitern betreut Alea auch Kunden gemeinsam mit Intershop. Und Hendrik Hoppe schliesslich, ein alter Schulfreund von Stephan Schambach, hat nach acht Jahren bei Intershop im Jahr 2005 bei T-Systems Multimedia Solutions eine Geschaftseinheit in Jena aufgebaut und verkauft mit 40 Mitarbeitern Technik fur E-Commerce - im Angebot sind auch Produkte von Intershop. Lediglich Stephan Schambach legte es mit Demandware von Anfang an auf direkte Konkurrenz zu Intershop an. Einen grosseren Kunden, Playmobil, hat er seiner ehemaligen Firma schon abgejagt. Genau wie Intershop bietet Demandware Software und Service fur den Online-Handel an - mit dem Unterschied, dass der Kunde bei ihm lediglich fur ein Nutzungsvolumen bezahlt. Die Software bleibt auf dem Rechner von Demandware, von wo aus das Web-Portal des Kunden gewartet wird. Der Kunde muss sich darum nicht kummern und kann zudem sicher sein, gut versorgt zu werden, denn die Gebuhren fur die Leistungen steigen mit der Zahl der uber die Website abgewickelten Geschafte. Wer seine Ideen in seiner alten Firma nicht durchsetzen kann, grundet eben eine neue Demandware ist aber noch in anderer Hinsicht eine Ausnahme: Das Unternehmen befindet sich in Boston, wahrend die anderen Neugrundungen fast alle in Jena blieben. Die besondere Vorliebe fur die Heimatstadt als Unternehmensstandort ist weit verbreitet, wie Fallstudien von Klepper und Bunstorf zeigen. Etwa zwei Drittel der neu gegrundeten Firmen lassen sich dort nieder, wo sie entstanden sind. Was nur vernunftig ist: Gute Ortskenntnisse lassen sich nicht so leicht durch die Vorteile einer fremden Region wettmachen. So entstehen Netzwerke, die wiederum ein weiterer Anreiz fur Grunder sind, in der Gegend zu bleiben. Die Wirtschaftsforscher haben herausgefunden, dass Unstimmigkeiten im Management, wie bei Karsten Schneider, oder die Zuruckweisung neuer Produktideen die entscheidenden Impulse fur Neugrundungen sind. Steven Klepper hat dazu ein mathematisches Modell entwickelt: Wenn ein Mitarbeiter eine andere Einschatzung der optimalen Firmenstrategie hat als seine Kollegen, die Differenz zu gross wird und sein Einfluss relativ gering ist, wachst der Anreiz, das Unternehmen zu verlassen. Damit lasst sich auch erklaren, warum erfolgreiche Unternehmen oft erfolgreiche Abspaltungen hervorbringen: Verfolgt eine Firma bereits eine gute Strategie, so die Theorie, muss der Einzelne in seiner abweichenden Einschatzung umso besser sein, um genugend Anreiz zu haben, ein eigenes Unternehmen zu grunden. In dieses Muster passt Mario Melle, der heute Synchronity betreibt. Er arbeitete bei Intershop an einem halbautomatischen Verfahren, mit dem Kunden der Wechsel von einer Software-Version auf die nachsthohere erleichtert werden sollte. Die Kollegen von draussen, denen er das Vorhaben auf internationalen Konferenzen vorstellte, fanden die Idee gut, doch Melle bekam fur sein Vorhaben kein grunes Licht. Er zog die Konsequenzen und verliess nach weniger als einem Jahr die Firma. Fur viele Mitarbeiter war es besonders attraktiv zu gehen, als sich das Unternehmen nach der Krise verkleinern musste. zweitausenddrei grundete der Intershop-Personalchef Reinhard Hoffmann fur Intershop eine Transfergesellschaft, um ehemaligen Mitarbeitern die Arbeitslosigkeit zu ersparen - und kundigte sich gleich mit. Mittlerweile ist aus der Transfergesellschaft und den Grundern aus ihrem Umfeld die ebenfalls im Jena-Tower ansassige Genossenschaft TowerByte geworden, der an die 200 IT-ler und mehr als 15 Firmen angehoren. Wenn man sich unter den Grundern umhort, warum sie Intershop verlassen haben, heisst es unter anderem, dass es unmoglich war, innerhalb des Unternehmens neue Wege zu gehen. Zur Entstehung der heutigen Firma des Intershop-Grunders Wilfried Beeck kam es, weil man bei Intershop in der Anfangszeit zwei verschiedene Software-Typen im Rennen hatte. Die weniger erfolgreiche Variante sollte unter anderem eingestellt werden, weil sie auf die Betreuung von Kunden aus dem Mittelstand ausgerichtet war, das Kerngeschaft fur Intershop aber im Grosskundenbereich lag. Beeck kaufte die Software 2002, deren Basis in seinem vorherigen Unternehmen d'Art Computer entstanden war, entwickelte sie weiter und vertreibt sie seither mit 80 Mitarbeitern erfolgreich unter dem Namen "ePages ". Ahnlich ging es Stephan Schambach mit Demandware. " Einen erheblichen Anteil der Mittel fur Forschung und Entwicklung in neue Projekte zu lenken ware nicht durchsetzbar gewesen", sagt Schambach, der erst mit dem Gedanken gespielt hatte, sein neues Geschaftsmodell bei Intershop anzusiedeln. " Trotz grossem Budget und smarten Leuten gab es keinen Weg, schnell zu einer Entscheidung zu kommen", sagen andere Grunder. " Die Firma drehte sich nur noch um sich selbst. " Spin-offs, ob vom Mutterunternehmen initiiert oder gegen dessen Absichten gegrundet, scheinen nicht nur ein Faktor fur das Wachstum einer Branche zu sein, sondern auch ein Motor fur Innovation, sagt Steven Klepper. Er schlagt sogar vor, daruber nachzudenken, ob man die Moglichkeiten grosser Unternehmen beschranken solle, Grunder vertraglich daran zu hindern, als Konkurrenten aktiv zu werden. Die Politik tut sich aber schon schwer damit, lokale Grundungen uberhaupt als stimulierenden Faktor fur die regionale Wirtschaft zu erkennen. "Und da geht es nicht nur um akademische Spin-offs, sondern auch um die aus Unternehmen", betont Bunstorf. Davon abgesehen, greift die wirtschaftspolitische Forderung von Regionen sowieso zu kurz, wenn stimmt, was Guido Bunstorf und Steven Klepper herausgefunden haben. Denn wenn Netzwerke, wie im Fall Intershop, vor allem durch Ausgrundungen entstehen, dann wird es nur begrenzt Erfolg bringen, gunstige Rahmenbedingungen zur Ansiedlung von Firmen zu schaffen, solange es kein fortpflanzungsfahiges Unternehmen vor Ort gibt. Intershop ist die Ur-Firma in Jena. Dorthin gekommen ist sie, weil es die Stadt von Karsten Schneider und Stephan Schambach war - und immer noch ist. Neben Schneider, der sich als Forderer und Investor in der Stadt und im Jena-Tower betatigt, ist auch Schambach mittlerweile wieder in seiner Heimat prasent. Seine von Boston aus operierende Demandware unterhalt inzwischen eine Zweigstelle in Deutschland - naturlich in Jena. - Gar nicht so dumm gelaufenErst Borsenstar , dann Rekordhalter im Kapitalvernichten. Doch nach einer wilden Jugend ist Intershop als Dienstleister immer noch gefragt. - Niemand kann mehr sagen, wer die junge Frau war, die damals die Idee hatte. Man sass zusammen im Garten bei Bratwurst und Bier, als die Vergessene vorschlug: "Nennt es doch Intershop. " So fand die Firma fur E-Commerce-Software, die Mitte der neunziger Jahre von den jungen Unternehmern Stephan Schambach, Wilfried Beeck und Karsten Schneider in Jena gegrundet wurde, ihren Namen. Intershop produzierte weltweit das erste voll funktionsfahige Software-System fur den Internethandel. Das Unternehmen erhielt, als eine der ersten ostdeutschen Firmen, eine betrachtliche Summe Risikokapital, expandierte in achtzehn Lander und ging eintausendneunhundertachtundneunzig mit uberwaltigendem Erfolg an die Borse. In seinen besten Zeiten war Intershop mehr wert als die Lufthansa. Nach dem Borsen-Crash zweitausend machte die Firma unerwartet hohe Verluste und veroffentlichte eine Gewinnwarnung. In der Folge blieb von einem zehn null Euro teuren Aktienpaket binnen Monaten gerade genug ubrig, um damit einen Restaurantbesuch zu bestreiten. Von diesem Einbruch hat sich Intershop nie erholt. Das Unternehmen macht seit Jahren Schlagzeilen mit Meldungen wie "Bleibt in der Verlustzone" oder "Schrumpft weiter". Die Aktie hat heute einen Stuckpreis von zwei Euro. Die Deutsche Schutzvereinigung fur Wertpapierbesitz kurte den ehemaligen Darling der New Economy zum "grossten Kapitalvernichter unter den borsennotierten Unternehmen".

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