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Deutsche Sprache – Wikipedia

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Dieser unvollstandige Wortschatz des Gemeindeutschen kann jedoch keine eigene Sprachvarietat (noch weniger eine ubergeordnete Hochsprache) generieren; er bildet aber den Grundstock jeder der sieben Varietaten des Standarddeutschen. Das Mittel- und Oberdeutsche variiert dabei vom Hoch- und Hochstalemannischen sowie dem bairischen Tirolerischen, die als einzige Varietaten die zweite deutsche Lautverschiebung vollstandig durchgefuhrt haben, bis hin zu Ostbergisch und Molmsch, wo allein das Wort ik zu ich (siehe auch Uerdinger Linie = ausserste Nordgrenze des Mitteldeutschen) verschoben ist. In Deutschland, Osterreich und Luxemburg sowie den deutschsprachigen Minderheiten in Belgien, Danemark (Nordschleswig), Italien (Sudtirol) und Polen (Oberschlesien) kommt das Eszett (ss) (auch,,scharfes S" genannt) hinzu, in der Schweiz und in Liechtenstein jedoch nicht mehr.

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Deutsche Sprache – Wikipedia
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/85/The_French_sign_language_alphabet_with_ornate_border%2C_above_Wellcome_V0016556_%28retouched%29.jpg/1200px-The_French_sign_language_alphabet_with_ornate_border%2C_above_Wellcome_V0016556_%28retouched%29.jpg    

Mischung aus Deutsch, Englisch und Franzosisch in einem Bekleidungshaus Auch im zwanzig Jahrhundert gab es starke Einflusse auf die deutsche Sprache. Zum einen wurde durch die weite Verbreitung audiovisueller Massenmedien eine naturliche Tendenz zur Standardisierung gefordert, zum anderen wurde in landlichen Gebieten bewusst eine Umerziehung von der Dialektsprache zum Hochdeutsch vorangetrieben. Hinzu kommt der Einfluss des Zweiten Weltkrieges, der dazu gefuhrt hat, dass deutsche Sprachinseln in Osteuropa weitgehend zerstort wurden, dass viele Sprecher der judischen Dialekte des Deutschen und der dem Deutschen nahen jiddischen Sprache ermordet (Holocaust) wurden oder als sprachliche Minderheit ausserhalb der deutschen Sprachzone leben und aufgrund der Dominanz der umgebenden Sprachen die Verwendung des Deutschen bzw. des Jiddischen immer mehr verlieren. Auch hat die Teilung Deutschlands zu einer unterschiedlichen Entwicklung des Vokabulars und der Ausdrucksformen gefuhrt; dies ist Gegenstand sprachwissenschaftlicher Forschung.[37] Dem entgegen steht eine erneut vereinheitlichende Tendenz durch die gemeinsamen Medien und die personelle Mobilitat in der Zeit nach der Wiedervereinigung. Besonders seit dem Zweiten Weltkrieg sehr bedeutend geworden ist der englische, genauer: angloamerikanische Einfluss auf die deutsche Sprache, insbesondere in Westdeutschland; dieser zeigt sich in der Form von Anglizismen, hauptsachlich im Wortschatz, in Redewendungen und in der Valenz einiger Verben. Ein abwertender Begriff zur Umschreibung dieses Sprachgebrauchs ist,,Denglisch" (Deutsch-Englisch). Die Bestrebungen, die deutsche Sprache nach Moglichkeit frei von Einflussen aus fremden Sprachen zu halten, sind nicht neu. Wahrend heute vielfach die in die deutsche Sprache einfliessenden Anglizismen - wie beispielsweise abchecken, Net, Charts, in 2004 - in der Kritik stehen, galten die Abwehrversuche in der Vergangenheit vor allem den Einflussen aus dem Altgriechischen, dem Latein und dem Franzosischen. Verfechterin eines Schutzes der deutschen Sprache vor der Verfremdung (,,Verwelschung",,,Sprachverketzerung") war im siebzehn Jahrhundert besonders die Fruchtbringende Gesellschaft. In dieser Zeit schuf man neue Ausdrucke, die zum Teil noch heute fester Bestandteil des deutschen Wortschatzes sind, wie beispielsweise,,Mehrzahl" (statt Numerus pluralis oder Pluralis),,,Mundart" (statt Dialekt),,,Verfasser" (statt Autor),,,Worterbuch" (statt Vocabularius, Dictionarium, Diktionar oder dictionnaire),,,Jahrhundert" (statt Sakulum),,,Anschrift" (statt Adresse),,,Lehrsatz",,,Staatsmann" und,,Briefwechsel". Viele Worter entstanden dabei als direkte Ubersetzungen der lateinischen Wortstrukturen in sinngleichen Prapositionen und Wortstammen althochdeutscher Herkunft (etwa,,Ruckblick" statt Retrospektive). Im Allgemeinen wurden die Latinismen aus dem Wortschatz aber nicht verdrangt, sondern sind als Synonyme erhalten. Im Gegensatz zu den Latinismen im Wortschatz der franzosischen oder englischen Sprache ist die Sinnherkunft vieler in dieser Zeit neugepragten Worter auch fur Nicht-Lateiner erkennbar und semantisch zuganglich. In anderen Fallen schoss man damals in der Absicht, fremdsprachliche Worter durch neue deutsche zu ersetzen, aber uber das Ziel hinaus. Zumindest konnten sich die folgenden Neubildungen nicht durchsetzen. So sollte Spiegel durch,,Schauglas" (das letztlich einen anderen Sinn erhielt), Pistole durch,,Meuchelpuffer", Nase durch,,Gesichtserker" oder Mumie durch,,Dorrleiche" ersetzt werden, wahrend die romische Gottin der Morgenrote (Aurora) in Rotinne und die Gottin der Liebe (Venus) in Lustinne umbenannt werden sollte. Allerdings ist umstritten, ob diese Gotternamen wirklich ersetzt werden sollten. Sie konnten auch als blosse Erklarungen fungiert haben.[38] Ende des neunzehn und zu Beginn des zwanzig Jahrhunderts sorgte vor allem der Allgemeine Deutsche Sprachverein, Vorganger der Gesellschaft fur deutsche Sprache, fur neue Wortschopfungen. Manche von ihnen konnten sich - insbesondere im Bereich des Strassen- und Schienenverkehrs - durchsetzen oder wurden zumindest als Synonym angenommen:,,Landstrasse" fur Chaussee,,,Schaffner" fur Conducteur,,,Fahrschein" fur Billet,,,Bahnsteig" fur Perron,,,Abteil" fur Coupe,,,Fernsprecher" fur Telephon,,,Umwelt" fur Milieu,,,Leitbild" fur Ideal,,,Kraftwagen" fur Automobil,,,Erdgeschoss" fur Parterre sind Beispiele. Von den beiden vorgeschlagenen Alternativen fur Elektrizitat oder Electricitat konnte sich,,Strom" behaupten, wahrend,,Glitz" nicht den Gefallen der Bevolkerung fand.,,Elektrizitat" blieb aber erhalten und wurde sprachlich mit dem neuen Synonym,,Strom" sogar in Begriffen wie,,elektrischer Strom" oder,,E-Strom" verbunden. Weitere dieser Wortneuschopfungen des ausklingenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts sind neben vielen anderen:,,Strahlfang" fur Empfangsantenne,,,Nahrohr" fur Mikroskop,,,Glitzbetrieb" fur Elektromotor,,,Kraftwagenschuppen" fur Garage,,,Schneckel" fur Spirale,,,Zielung" fur Tendenz. Der deutsche Sprachraum ist ein Teil des kontinental-westgermanischen Dialektkontinuums, in dem gewohnlich benachbarte lokale Mundarten gegenseitig verstandlich sind und die Unterschiede umso grosser werden, je weiter voneinander entfernt zwei Mundarten gesprochen werden. Gemein ist dem gesamten deutschen Sprachraum nur die Standardsprache, die die Mundarten und regionalen Umgangssprachen uberdacht und die ihrerseits mehrere Standardvarietaten umfasst. Die Unterschiede zwischen den Standardvarietaten sind jedoch relativ gering, wahrend manche Mundarten im deutschen Sprachraum von anderen Mundartsprechern oder standarddeutschen Sprechern kaum verstanden werden. Die Einteilung der deutschen Mundarten beruht auf Untersuchungen des neunzehn Jahrhunderts. In gleicher Zeit begann vielerorts eine Herausbildung von Umgangssprachen als einer Art Mischform zwischen Standardsprache und Dialekt. Seit Mitte des zwanzig Jahrhunderts, insbesondere nach den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges verdrangen die Umgangssprachen die alten Dialekte. Entscheidenden Einfluss darauf hatten die Fluchtlingsstrome und vor allem die stark anwachsende Verbreitung von Horfunk und Fernsehen; in den Schulen wurde in der hochdeutschen Standardsprache unterrichtet. In Deutschland, Osterreich, Sudtirol und dem deutschsprachigen Teil Belgiens erfullen die jeweiligen Varietaten des Standarddeutschen jeweils alle typischen Funktionen einer Standardsprache. In der Schweiz beschrankt sich die Verwendung der Schweizer Varietat des Standarddeutschen uberwiegend auf den Bereich der Schriftsprache, Umgangssprache sind fast ausschliesslich die schweizerdeutschen Dialekte. In Luxemburg existiert neben der luxemburgischen Form des Standarddeutschen eine eigenstandige luxemburgische Standardvarietat, die einige der Funktionen einer Standardsprache erfullt. Der standardisierte Wortschatz, der in allen sieben nationalen Voll- und Halbzentren des deutschsprachigen Raumes identisch ist, wird als Gemeindeutsch bezeichnet. Dieser unvollstandige Wortschatz des Gemeindeutschen kann jedoch keine eigene Sprachvarietat (noch weniger eine ubergeordnete Hochsprache) generieren; er bildet aber den Grundstock jeder der sieben Varietaten des Standarddeutschen. Die hochdeutschen Dialekte lassen sich nochmals in mittel- und oberdeutsche Dialekte einteilen. Als (Sprach-)Grenze zwischen mittel- und oberdeutschen Dialekten wurde fruher haufig die Karlsruher Linie (euch/enk-Linie an der Frankisch-Bairischen und die mahe/mahet-Linie an der Sudfrankisch-Schwabischen Dialektgrenze) angefuhrt. Heute wird allgemein die Speyerer (Appel/Apfel-Linie), fur den Westen aber auch die dort fast gleich verlaufende Germersheimer Linie (Pund/Pfund-Linie) als Sprachgrenze zwischen Ober- und Mitteldeutsch angesehen. In den meisten mittel- und oberdeutschen Varietaten ist die zweite hochdeutsche Lautverschiebung nur teilweise durchgefuhrt, so auch in den ostmitteldeutschen Varietaten, die zu einem grossen Teil zur Herausbildung der Standardsprache beigetragen haben. Das Mittel- und Oberdeutsche variiert dabei vom Hoch- und Hochstalemannischen sowie dem bairischen Tirolerischen, die als einzige Varietaten die zweite deutsche Lautverschiebung vollstandig durchgefuhrt haben, bis hin zu Ostbergisch und Molmsch, wo allein das Wort ik zu ich (siehe auch Uerdinger Linie = ausserste Nordgrenze des Mitteldeutschen) verschoben ist. Im Allgemeinen wird jedoch die Benrather Linie (maken/machen) als Nordgrenze der hochdeutschen Varietaten angesehen Die niederrheinischen Varietaten des Niederfrankischen am deutschen Niederrhein haben ebenso wie die niederdeutschen Mundarten im eigentlichen Sinne die zweite bzw. hochdeutsche Lautverschiebung nicht oder nur zu einem geringen Teil vollzogen. Sie sind jedoch sprachtypologisch enger mit den angrenzenden niederlandischen Mundarten als mit den benachbarten deutschen verwandt. Ihre Zuordnung zum Niederdeutschen ist daher umstritten.[39] Sie gehen ebenso wie das Niederlandische auf das Altniederfrankische (Altniederlandische) zuruck. Die Mundarten des Gebietes zwischen der Uerdinger Linie (ik-/ich-Linie) und der Benrather Linie (maken-/machen-Linie) (Dusseldorf, Monchengladbach, Krefeld, Neuss) weisen sowohl niederfrankische als auch mittelfrankische Zuge auf und sind ein mundartliches Ubergangsgebiet zwischen den mitteldeutschen-mittelfrankischen und den niederfrankischen Mundarten. Die niederdeutschen und mittelfrankischen Mundarten werden umgangssprachlich zumeist als Platt oder Plattdeutsch bezeichnet. Die Klassifizierung der Mischsprache Missingsch aus Hochdeutsch und Niederdeutsch ist unklar. Ahnlich ist es beim Petuh mit hochdeutschen, niederdeutschen, danischen und sudjutischen Sprachelementen. Das Sudjutische mit starken Einflussen der niederdeutschen Sprache und mit teilweise alteren nordischen Formen wird allgemein als Dialekt der danischen Sprache eingestuft. Auch die im Norden Schleswig-Holsteins verbreitete danische Varietat Sydslesvigdansk (Sudschleswigdanisch) hat deutsche Einflusse, ihre Klassifizierung als Dialekt, Variante des Reichsdanischen oder als Mischsprache ist noch nicht abgeschlossen. Neben dem Missingsch und dem Petuh existieren auch weitere Mischsprachen der Niederdeutschen Sprache; hierbei handelt es sich vor allem um Mischungen mit dem Niederlandischen und dem Friesischen, wie beispielsweise das Kollumerpompsters. Diese Mischsprachen werden gemeinhin als Dialekte des Niederdeutschen, des Niederlandischen oder des Friesischen klassifiziert. Die diversen,,Mischsprachen" in Nordamerika wie beispielsweise das Texasdeutsch sind Akzente oder Dialekte entweder der hochdeutschen oder der niederdeutschen Sprache. Jedoch gibt es nicht nur Mischsprachen aus deutschen Varietaten und anderen germanischen Sprachen. Aus Deutsch und Niedersorbisch entstand das sogenannte Ponaschemu. Das Wasserpolnisch mit Elementen der deutschen Sprache bzw. der oberschlesischen Mundart wird teilweise als Dialekt des Polnischen, teilweise als eigene Sprache klassifiziert. Das Jiddische, das nach uberwiegender Auffassung ursprunglich auf das Mittelhochdeutsche zuruckgeht, sich jedoch vor allem unter slawischen und hebraischen Einflussen eigenstandig weiterentwickelt und eine eigene Schriftsprache ausgebildet hat, wird in der Sprachwissenschaft im Allgemeinen als eigenstandige Sprache betrachtet. Unklar ist der Status des in Schlesien noch von etwa 100 alteren Menschen gesprochenen Wymysorisch (Wilmesau-Deutsch). In den Konzentrationslagern der NS-Zeit sind auch Kreolsprachen entstanden. Sie bestanden aus Schlusselwortern und sehr oft aus erganzenden nonverbalen Zeichen.[40][41] Um 1985 schlug Wolf Oschlies vor, dafur den im KZ bereits z. T. benutzten Begriff,,Lagerszpracha" generell zu verwenden.[42] Ebenso wie andere Pidgin- und Kreolsprachen sind Unserdeutsch und Kuchendeutsch aus sprachwissenschaftlicher Sicht als eigenstandige sprachliche Systeme zu betrachten. Den westlichsten Punkt des geschlossenen deutschen Sprachraumes in Mitteleuropa, in dem Deutsch bzw. ein deutscher Dialekt die gegenwartige Umgangssprache ist, stellt die Gemeinde Rambruch in Luxemburg dar. Genau achthundertfünfzig km ostlich befindet sich mit der osterreichischen Gemeinde Deutsch Jahrndorf im Burgenland dessen ostlichster Punkt. Im Norden markiert die deutsche Gemeinde List auf Sylt das Ende des Sprachraumes, welche nahezu exakt 1005 km nordlich ihres Gegenstuckes, der Schweizer Gemeinde Zermatt am Matterhorn, liegt. Seit Anfang der 1990er Jahre wird die Anzahl der deutschen Muttersprachler mit rund 90 bis 100 Millionen weltweit angegeben.[43] Quantitative Unterschiede ergeben sich aufgrund mehrerer Faktoren:[44] Die Zugehorigkeit zu einer Sprachgruppe bzw. die Mutter- oder Zweitsprache von Menschen wird in den meisten Landern nicht statistisch erfasst und kann daher nur (oft ungenau) extrapoliert werden. Des Weiteren konnen bei stattfindenden Erhebungen bilinguale Menschen (d. h. mit zwei Muttersprachen) oft nur eine Angabe machen. Die Zugehorigkeit einiger (oft sprecherstarker) Varietaten zur deutschen Sprache, d. h. zur Dachsprache Deutsch, ist umstritten oder hat sich in der jungeren Geschichte geandert (z. B. Elsassisch, Luxemburgisch und Limburgisch). Bei zahlreichen Angaben wird zwischen Muttersprachlern und Zweitsprachlern (z. B. viele Menschen mit Migrationshintergrund in den deutschsprachigen Landern) nicht differenziert, sondern lediglich deren Summe oder aber nur Ersteres angegeben. Ethnologue gibt die Zahl der Erst- und Zweitsprachler des Standarddeutschen in Deutschland mit rund neunundsiebzig Millionen an, davon rund einundsiebzig Millionen Erstsprachler, bezieht (oft bilinguale) Sprecher anderer Varietaten weltweit (z. B. Bairisch, Schweizerdeutsch oder Riograndenser Hunsruckisch) nicht mit ein und weist daruber hinaus selbst auf die Unvollstandigkeit der Liste hin. Weltweit soll es laut Ethnologue rund sechsundsiebzig Millionen Erst- und sechsundfünfzig Millionen Zweitsprachler des Standarddeutschen geben, was zusammen rund einhundertzweiunddreißig Millionen Sprecher ausmacht.[45] Addiert man die angegebenen Sprecherzahlen des Standarddeutschen mit denen der Varietaten, welche unter,,Standard German" nicht aufgelistet sind, so ergeben sich rund neunzig Millionen Erstsprachler des Deutschen. Basierend auf reprasentativen Erhebungen und Bevolkerungsstatistiken gehen andere Autoren von maximal rund 95 Millionen Muttersprachlern aus.[2][44][46 ] Angaben von bis zu einhundertfünf Millionen Sprechern beziehen sehr wahrscheinlich Zweitsprecher und/oder umstrittene, aber sprecherstarke Varietaten mit ein.[1] Deutsch war damit zweitausendzwölf die meist verbreitete Muttersprache in der Europaischen Union.[47] Etwa fünfzig Menschen sprechen Deutsch als Muttersprache.[61] Sie leben verteilt im ganzen Land, besonders in den Grossstadten Stockholm, Goteborg und Malmo, aber auch in landlichen Regionen, wie zum Beispiel Smaland.[62] Hinzu kommt eine unbekannte Anzahl Menschen mit deutschen Wurzeln. Deutsche bilden eine der altesten Einwanderergruppen im Land und sind seit dem Mittelalter vertreten.[63][64] Die Aufstellung zeigt nur Staaten mit vermutlich mehr als fünfundzwanzig Deutschsprachigen oder Staaten, die historisches deutsches Siedlungsgebiet waren. Die angegebenen Zahlen beruhen zum Grossteil nicht auf der tatsachlichen Zahl der aktiven Sprecher - welche so gut wie nicht erfasst werden kann -, sondern auf Hochrechnungen, Staatsangehorigkeiten, alten Auswanderungszahlen usw. Deshalb liegen einige Zahlen moglicherweise weit uber oder unter den anzunehmenden tatsachlichen Werten. In Deutschland ist Deutsch die gebrauchlichste Sprache. Deutsch ist Amtssprache, wird als Standardsprache in den uberregionalen Medien und als Schriftsprache verwendet. Als Sprache des Alltags wird es in vielen Regionen fast ausschliesslich gesprochen (oft regional leicht eingefarbt). Der Ubergang zu den deutschen Dialekten ist fliessend. Die Frage, ob unter Deutsch rechtlich ausschliesslich die hochdeutsche oder auch die niederdeutsche Sprache subsumiert wird, wird juristisch uneinheitlich beantwortet: Wahrend der BGH in einer Entscheidung zu Gebrauchsmustereinreichung beim Munchener Patentamt in plattdeutscher Sprache das Niederdeutsche einer Fremdsprache gleichstellt (,,Niederdeutsche (plattdeutsche) Anmeldeunterlagen sind im Sinn des SS 4a Abs. eins Satz eins GebrMG nicht in deutscher Sprache abgefasst. " - BGH-Beschluss vom neunzehn November zweitausendzwei - Az.: X ZB 23/01), ist nach dem Kommentar von Foerster/Friedersen/Rohde zu SS 82 a des Landesverwaltungsgesetzes Schleswig-Holstein unter Verweis auf Entscheidungen hoherer Gerichte zu SS 184 des Gerichtsverfassungsgesetzes seit 1927 (OLG Oldenburg, 10. Oktober 1927 - K 48, HRR 1928,392) unter dem Begriff deutsche Sprache sowohl Hochdeutsch wie auch Niederdeutsch zu verstehen. Besondere Regelungen gelten fur Sorbisch, Danisch (als Sprache der danischen Minderheit in Schleswig-Holstein), Friesisch, Romani und Niederdeutsch. So sind Niederdeutsch, Friesisch und Danisch in Schleswig-Holstein nach SS zweiundachtzig b LVwG neben dem Hochdeutschen als regionale Amtssprachen anerkannt. Demzufolge mussen - beispielsweise - Behorden in Schleswig-Holstein und nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs auch das Patentamt in Munchen auf Plattdeutsch gestellte Antrage bearbeiten. Romani (Sprache der Sinti und Roma) : in Hessen gemass Teil III, in der ubrigen Bundesrepublik gemass Teil II Niederdeutsch: in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern gemass Teil III sowie in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt gemass Teil II Die landesrechtlichen Umsetzungen sind teilweise noch nicht erfolgt - dies betrifft insbesondere die Sprache Romanes. Partiell (raumlich und/oder sachlich) besitzen in Schleswig-Holstein die Regional- und Minderheitensprachen Niederdeutsch, Danisch und Friesisch (siehe Friesisch-Gesetz) den Rang einer Amtssprache. Andere in Deutschland (wie beispielsweise der jenischeSoziolekt oder das Jiddisch) oder allochthone Minderheitensprachen wie das Turkische oder Polnische wurden nicht in die Charta aufgenommen.[72][73] Ehemals verbreitete Sprachen wie Moselromanisch (im elf Jahrhundert ausgestorben), Polabisch (im achtzehn Jahrhundert ausgestorben) oder Jiddisch werden heute nicht oder kaum mehr gesprochen. Die Aufnahme der deutschen Sprache als Bekenntnis in Artikel zweiundzwanzig des Grundgesetzes wurde zweitausendacht gesellschaftlich diskutiert. Die deutsche Partei CDU verabschiedete eine solche Forderung auf ihrem Parteitag im November 2008.[74 ] Andere Parteien kritisierten den Vorstoss als auslanderfeindliche Panikmache, bzw. als unnotig, weil Deutsch selbstverstandlich die Landessprache sei.[75][76] Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages sind in einer Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Aufnahme der deutschen Sprache als Symbol oder Staatsziel in das Grundgesetz rechtlich zulassig ware.[77] In siebzehn von sechsundzwanzig Kantonen ist Deutsch alleinige Amtssprache, in vier weiteren Amtssprache neben Franzosisch (Kantone Bern, Freiburg und Wallis) bzw. neben Italienisch und Ratoromanisch (Graubunden). Auf Gemeindeebene kann jede Gemeinde ihre Amtssprache(n) in eigener Kompetenz festsetzen. Die Schweiz ist der einzige Staat Europas, in dem das Jenische, eine Varietat des Deutschen, mit der Ratifizierung der europaischen Sprachencharta eintausendneunhundertsiebenundneunzig als,,territorial nicht gebundene" Sprache, wenngleich nicht als Amtssprache anerkannt wurde.[78] Zweisprachiges Ortsschild in Luxemburg: Die kursive luxemburgische Bezeichnung (Waarken) ist dem amtlichen franzosischen Namen (Warken; hier identisch mit dem hochdeutschen Namen) untergeordnet. Zweisprachiges Hinweisschild in Luxemburg In Luxemburg ist Hochdeutsch zusammen mit Luxemburgisch und FranzosischAmtssprache, Franzosisch ist jedoch,,Legislativsprache", d. h. beispielsweise fur Gesetzestexte oder staatliche Ausschreibungen sind die franzosischen Fassungen massgebend. Luxemburgisch ist eine moselfrankischeSprachvarietat des Deutschen, ist seit eintausendneunhundertvierundachtzig die einzige,,Nationalsprache" des Grossherzogtums und findet insbesondere in Radio und TV (z. B. RTL Group) Verwendung. Das Hochdeutsche spielt jedoch insbesondere in den Printmedien, Buchern usw. nach wie vor eine dominierende Rolle; daher spricht man auch von einer luxemburgisch-hochdeutschen Diglossie. Laut Umfragen der EU[79] geben uber neunzig % der Luxemburger an, sowohl Deutsch auf gutem bis sehr gutem Niveau als auch Franzosisch ausreichend zu beherrschen. Das luxemburgische Amt fur Statistik STATEC ermittelte zweitausendelf folgende Verteilung der Umgangssprachen (zuhause, Arbeit/Schule, mit Verwandten/Freunden): Luxemburgisch 70,5 %, Franzosisch 55,7 %, Hochdeutsch 30,6 %.[80 ] Alle offentlichen Amter sind gesetzlich verpflichtet, in der Sprache des Burgers zu antworten, ohne sich jedoch in der Regel daran zu halten. Fur Ortsnamen und damit auch Ortsschilder sind die amtlichen franzosischen Bezeichnungen massgeblich (z. B.,,Dudelange" fur Dudelingen oder,,Luxembourg" fur Luxemburg), wobei darunter oft kursiv der Ortsname auf Luxemburgisch steht. Sonstige Strassenschilder sind mehrheitlich auf Franzosisch und Hochdeutsch, seltener auf Luxemburgisch beschriftet (z. B. an Autobahnen der Hinweis auf eine,,Arret de secours/Nothaltebucht "). In den Druckmedien sind alle drei Sprachen vertreten, aber in unterschiedlicher Gewichtung. Die grosste Tageszeitung Luxemburger Wort/La Voix du Luxembourg mischt in ihrer Druckversion Artikel deutscher, franzosischer und luxemburgischer Sprache und bietet in ihrem Internetauftritt die Wahl zwischen Deutsch, Franzosisch, Englisch und Portugiesisch.[81] Die zweitgrosste Zeitung Tageblatt mischt in ihrer Druckversion die drei Amtssprachen ebenso, stellt ihre Website jedoch nur auf Deutsch zur Verfugung.[82] Die Sprachverwendung luxemburgischer Unternehmen ist sehr von der Art des Gewerbes bestimmt; so sind Werbung und Homepages von Handwerksbetrieben sehr oft ausschliesslich deutsch, wohingegen Anwaltskanzleien, Architekten oder Steuerberater ihre Webseite in den meisten Fallen nur auf Franzosisch und Englisch zur Verfugung stellen. Websites von Privatleuten, Schulen oder Clubs usw. mischen oft die drei Amtssprachen auf ihren Seiten. Obwohl das Standarddeutsche und das Luxemburgische auf den Internetseiten der politischen Parteien uberwiegen, sind die Seiten der luxemburgischen Regierung sowie von offentlichen Amtern fast ausschliesslich auf Franzosisch und Englisch verfugbar. In den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen leben noch gut achttausend Mitglieder der deutschen Minderheit (Deutsch-Balten, Ostpreussen und Russlanddeutsche), die Hochdeutsch und teilweise auch Plattdeutsch reden. Fur Estland wird die Anzahl auf unter zweitausend (im Jahre 2000: 1870), fur Lettland auf gut dreitausend (2004: 3311) und ebenfalls fur Litauen auf gut 3000[83] recht genau beziffert. Von den exakt mit 3243 angegeben in Litauen lebenden Deutschen sprechen als Muttersprache aber nach dieser Angabe nur noch 804 deutsch. In Danemark wird Deutsch von den etwa 20.000[84] Angehorigen der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig gesprochen und geniesst Minderheitssprachrechte, ohne jedoch eine Amtssprache auf nationaler oder regionaler Ebene zu sein.[85] Ein Teil der Minderheit spricht zudem Niederdeutsch als Nordschleswiger Platt. Schatzungsweise zwei Drittel von ihnen verwenden jedoch den sudjutischen Dialekt der danischen Sprache als Umgangssprache und Deutsch als Hochsprache.[86] Danische Volkszahlungen erfassen keine Angaben zu Sprache und ethnischer Zugehorigkeit. Deutsche Schulen in Nordschleswig sind wie andere freie Schulen in Danemark zu uber achtzig % staatlich subventioniert; hierzu kommt ein besonderer Zuschlag zur Deckung des zweisprachigen Muttersprachenunterrichtes, so dass deutsche Schulen in der Praxis mit kommunalen Schulen vollig gleichgestellt sind. In Frankreich werden die elsassischen und lothringisch-frankischen Dialekte von rund 1.200.000 Personen gesprochen, vor allem im Elsass und dem nordostlichen Teil Lothringens. 76 % der Elsasser gaben 2012 an, uber Kenntnisse in Elsassisch zu verfugen (43 % gute Kenntnisse, 33 % geringe Kenntnisse).[87] Die Sprecherzahlen sind allerdings rucklaufig, insbesondere in Lothringen und in den Stadten. Die Franzosische Republik erkennt trotz der Existenz von acht regional verbreiteten Sprachen (und weiteren uberregional verbreiteten) neben Franzosisch keine anderen Sprachen als offiziell im Sinne von Amtssprache an. Franzosisch ist laut Verfassung,,Sprache der Republik". Dennoch besitzen die anderen Sprachen eine offizielle Anerkennung als langues regionales - darunter fur die ehemalige Region Elsass und das Departement Moselle Deutsch als lokal verbreitete Dialekte und Hochdeutsch als Schriftform und Bezugssprache dieser regionalen Mundarten. Dieser Status wirkt sich zumeist nur in der Bildungspolitik aus, da die Regionalsprachen in unterschiedlicher Intensitat in der Schule gelernt werden konnen. Gerade der Status des Deutschen wird jedoch gegenuber anderen Regionalsprachen noch gestarkt, da infolge der Grenzverschiebungen in den Weltkriegen von einem hoheren Bevolkerungsanteil mit mangelnden Franzosischkenntnissen ausgegangen wurde. So erhalten Mitarbeiter von Behorden einen hoheren Lohn, wenn sie Deutsch beherrschen. Einen besonders offiziellen Status erhalt Deutsch dadurch, dass die offiziellen Wahlkampftexte (profession de foi), die jeder Kandidat vorlegen muss, der sich zu einer Wahl aufstellen lasst, in einer (inhaltlich gleichen) franzosischen und deutschen Version sein sollen. Dabei wird nur Hochdeutsch akzeptiert. In jeder anderen Region werden offizielle Veroffentlichungen in jeder anderen Sprache als Franzosisch nicht anerkannt und z. T. von den Prafekturen eingezogen. In den Kirchen finden noch manchmal gemischt- oder dialektsprachige Gottesdienste statt. Die einzige komplett deutschsprachige Zeitung ist die,,Riviera-Cote d'Azur-Zeitung" in Nizza, die sich vornehmlich an Touristen richtet. Im Elsass und in Lothringen mussten alle deutschsprachigen Tages- und Wochenzeitungen aufgeben, da sie in der Vergangenheit durch viele staatliche Restriktionen Leser verloren hatten. Noch bis eintausendneunhundertvierundachtzig war in Ostfrankreich die Herausgabe von Publikationen mit deutschem Titel oder komplett deutschem Inhalt bei Strafe verboten.[88] Es ist allerdings in jungster Zeit eine leichte Renaissance der muttersprachlichen Presse im Elsass zu beobachten. Die wichtigste gedruckte Informationsquelle fur die deutschsprachigen Elsasser ist derzeit die tagliche mehrseitige deutschsprachige Beilage der Zeitungen,,L'Alsace" (Mulhausen) und,,Dernieres Nouvelles d'Alsace" (Strassburg).[89][90] In Italien ist Deutsch regional in Sudtirol (neben Italienisch und ortlich Ladinisch) Amtssprache. Von den etwa fünfhundertneun Einwohnern Sudtirols (Stand 2012) gaben bei der letzten Volkszahlung zweitausendelf 62,3 % der Bevolkerung der Autonomen Provinz Bozen Deutsch als ihre Muttersprache an (laut offizieller Sprachgruppenerklarung, ohne Berucksichtigung von Fremdsprachen, 69,4 %). Die Tendenz ist aufgrund steigender Einwohnerzahl auch bei anteilmassiger Abnahme leicht steigend (Volkszahlung eintausendneunhunderteinundneunzig etwa 65,3 %). Etwa fünfundsiebzig % der italienischsprechenden Bevolkerung lebt in den drei grossten Stadten Bozen, Meran und Brixen mit 73,8 %, 49,1 %, bzw. 25,8 % Anteil an der jeweiligen Stadtbevolkerung (Sprachgruppenerklarung, Stand 2011). Alle offentlichen Amter sind gesetzlich zweisprachig, genauso wie samtliche Orts- und Strassenschilder. Diese und andere Beschilderungen im offentlichen Leben waren bis zum zweiten Autonomiestatut von eintausendneunhundertzweiundsiebzig beinahe ausschliesslich italienisch, da Deutsch diesbezuglich unerwunscht oder gar verboten war. Heute uberwiegt das Deutsche ausser in Bozen und Meran deutlich. Ausserhalb der genannten grossten Stadte in Sudtirol und des Sudtiroler Unterlands ist das Italienische als Alltagssprache kaum vorhanden. In Polen leben laut Volkszahlung (2011) rund achtundfünfzig deutsche Muttersprachler. Diese konzentrieren sich heute hauptsachlich auf die Woiwodschaft Opole, wo Deutsch in mehreren Gemeinden offiziellen Status als,,Hilfssprache" besitzt. Es erscheinen mehrere deutschsprachige Zeitungen in Polen mit Auflagen bis zu zehn Stuck. Dazu gibt es neben dem halbstundigen deutschsprachigen Programm von Radio Polonia auch eine viertelstundige deutschsprachige Horfunksendung namens Schlesien Aktuell. Des Weiteren wird wochentlich auf TVP Opole und TVP Katowice fur fünfzehn Minuten eine deutschsprachige Fernsehsendung, Schlesien Journal, ausgestrahlt. In der Hauptstadt Warschau ist die deutsch-polnische Begegnungsschule Willy-Brandt-Schule, in der auch in deutscher Sprache unterrichtet wird. Mehrsprachige Ortsschilder werden laut polnischem Recht ab einem Minderheitsanteil von mindestens 20 % in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt verwendet, welche in der Woiwodschaft Opole stellenweise erreicht wird. In Russland ergab die letzte Volkszahlung im Jahre zweitausendzwei eine Gesamtzahl von fünfhundertsiebenundneunzig Komma zwei eins zwei Deutschen, davon alleine dreihundertfünfzig in Sibirien. Nur ein Teil der Russlanddeutschen spricht jedoch Deutsch als Muttersprache. In Rumanien leben etwa vierzig bis fünfzig deutsche Muttersprachler, was etwa 0,2 bis 0,3 % der rumanischen Bevolkerung entspricht. Diese Bevolkerungsgruppe setzt sich hauptsachlich aus den Siebenburger Sachsen sowie den Donauschwaben zusammen. Aufgrund der massiven Abwanderung der jungen Generationen nach Deutschland und Osterreich vor allem nach eintausendneunhundertneunzig leiden diese Bevolkerungsgruppen jedoch unter einer starken Uberalterung; das Durchschnittsalter liegt bei etwa neunundsechzig Jahren. Trotz dieses niedrigen Bevolkerungsanteils wird die deutsche Sprache weitlaufig als kulturelles Erbe angesehen, geniesst alle Rechte einer Minderheitensprache und ist vor allem in Stadten und Gemeinden wie z. B. Hermannstadt, Schassburg, Temeswar oder Sathmar prasent, weshalb dort auch des Ofteren mehrsprachige Beschilderungen zu finden sind. Daruber hinaus ist die deutsche Minderheit durch die Partei,,Demokratisches Forum der Deutschen in Rumanien" auch politisch aktiv und stellt beispielsweise den gegenwartigen (2014) Burgermeister von Hermannstadt sowie den Kreisratsvorsitzenden des Kreises Sibiu. Zudem ist der aktuelle (2016) Staatsprasident Klaus Iohannis Siebenburger Sachse. In den Verdichtungsgebieten der deutschen Minderheit mit bis etwa 5 % Einwohneranteil besteht auch nennenswerte deutsche Infrastruktur in Form von Kindergarten, Grund-, Haupt- und Hochschulen sowie Theatern, aber auch Zeitungen wie der wochentlichen Hermannstadter Zeitung oder der Allgemeinen Deutschen Zeitung fur Rumanien.[91] In Tschechien existiert noch eine kleine deutsche Minderheit von etwa einundvierzig Komma zwei Menschen (0,4 % der Gesamtbevolkerung), Uberreste der Sudetendeutschen, die der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg entgangen waren. Die Zahl der deutschen Muttersprachler sinkt bestandig, da vor allem die jungeren Generationen der Minderheit einem extremen Assimilationsdruck des Tschechischen ausgeliefert sind und zum grossen Teil nicht mehr mit Deutsch aufwachsen. Die Bezeichnung,,Sudetendeutsche" ist daruber hinaus auch nicht mehr gebrauchlich, stattdessen verwendet man gewohnlich den Begriff,,Deutsche in Tschechien", welche seit der Wende eintausendneunhundertneunzig gewisse Minderheitenrechte geniessen und in der,,Landesversammlung der Deutschen in Bohmen, Mahren und Schlesien" sowie im,,Kulturverband der Burger deutscher Nationalitat" organisiert sind. Deutsche Infrastruktur, wie Kindergarten, Schulen, Strassen- oder Ortsschilder existieren flachendeckend nicht mehr und die deutsche Sprache hat weder regionales noch nationales Amts- oder Verkehrssprachenstatut. Es erscheinen jedoch deutschsprachige Wochenzeitungen wie die,,Landeszeitung der Deutschen in Bohmen, Mahren und Schlesien" und die,,Prager Zeitung". Die deutsche Minderheit in Ungarn(Ungarndeutsche) geniesst Minderheitenrechte, ist jedoch, besonders in den jungeren Generationen, bereits weitgehend assimiliert, so dass Deutsch meistens nur noch als Fremdsprache gelernt wird. Offiziell spricht man von etwa zweihundert Ungarndeutschen. Tatsachlich durften davon aber hochstens noch etwa fünfzig deutsche Muttersprachler sein (etwa 0,5 % der Gesamtbevolkerung). Da die Minderheit sehr zerstreut uber das Land lebt und nur wenig Identitatsbewusstsein hat, spricht man daher oft von einer Doppelidentitat der Ungarndeutschen. Zweisprachige Orts-, Strassen-, Verkehrs- und Amtsschilder findet man beispielsweise in der Stadt Odenburg (Sopron) nahe der osterreichischen Grenze und vereinzelt auch in anderen Landesteilen. In anderen Gebieten mit grosserer deutscher Minderheit gibt es sehr vereinzelt deutsche Kindergartengruppen oder Schulklassen. Die deutsche Minderheit in Ungarn ist in der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen organisiert. Laut den Ergebnissen der letzten Volkszahlung sprachen im Jahre zweitausendsechs siebenundsiebzig Komma fünf sieben sechs oder etwa 0,4 % der damals bekannten 19.855.287 Einwohner Australiens zu Hause deutsch. Die meisten dieser Deutsch-Sprecher lebten, wie die Mehrheit der Gesamtbevolkerung, in den Millionenstadten des Landes (Melbourne, Sydney, Brisbane, Perth, Adelaide). Den grossten Anteil an der Gesamtbevolkerung mit festem Wohnsitz bildeten die Deutschsprecher in Adelaide (0,57 %) und seinen Vororten (0,68 %), der Sunshine Coast (0,64 %) und Gold Coast (0,52 %), der Cape-York-Halbinsel einschliesslich der feuchten Tropen mit Cairns und Umland (0,61 %), sowie einem Teil des Grenzgebietes zwischen Neu-Sud-Wales und Victoria (0,52 %), ausserdem in Melbourne und entlang der Kuste von Neu-Sud-Wales. Zu diesen praktizierenden Deutschsprechern kommen diejenigen hinzu, die Deutsch beherrschen, es aber nicht mehr taglich verwenden. Des Weiteren gibt es eine deutschsprachige Wochenzeitung in Australien mit Namen,,Die Woche in Australien". Sie richtet sich hauptsachlich an deutsch-, osterreichisch- und schweizstammige Einwanderer und bietet sowohl Artikel zu Geschehnissen in Europa als auch Neuigkeiten innerhalb der deutschsprachigen Gemeinschaft Australiens. Uber die Zahl der Deutschsprecher hinaus ist die Zahl der Deutschstammigen wesentlich hoher, betragt vielleicht etwa eine halbe bis eine Million Menschen oder mehr, ist aber damit im Vergleich zum Anteil der Deutschstammigen an der Bevolkerung der Vereinigten Staaten von Amerika dennoch ziemlich gering. Dessen ungeachtet spielten einige Deutsche eine recht bedeutende Rolle in der Geschichte, insbesondere bei der Entdeckung und Erforschung Australiens. Wahrhaft reprasentative und fundierte Zahlen zur Zahl der deutschen Muttersprachler in Brasilien gibt es nicht. Schatzungen zufolge leben in Brasilien jedoch etwa zwei bis funf Millionen Deutschstammige, von denen etwa achthundertfünfzig bis neunhundert bilingual (Deutsch und Portugiesisch) sein durften und somit als deutsche Muttersprachler gewertet werden konnten. Ethnologue hingegen gibt allein fur das Riograndenser Hunsruckisch 3.000.000 Sprecher an, die sich allerdings mit den geschatzt etwa 1.500.000 Sprechern des Standarddeutschen uberschneiden durften.[92] Die Bevolkerungsgruppe des Riograndenser Hunsruckisch konzentriert sich im Wesentlichen auf die Staaten Santa Catarina und Rio Grande do Sul im Suden des Landes und hier eher auf kleine, nicht an der Kuste liegende Stadte. Beispiele hierfur sind Pomerode, Santa Rosa de Lima oder Treze Tilias, in denen noch grosse Teile der Bevolkerung Deutsch sprechen. Wahrend Sudbrasilien Anfang des zwanzig Jahrhunderts noch hauptsachlich deutschsprachig war, wurde die deutsche Sprache durch Assimilation und durch Unterdruckung oder gar Verbot in der Mitte des zwanzig Jahrhunderts - besonders wahrend des Zweiten Weltkrieges - durch Portugiesisch verdrangt. Im Laufe der Jahre hat sich die Situation jedoch massgeblich geandert, so dass heute die deutsche Sprache als kulturelles Erbe besonders gefordert wird und der Region um Blumenau sogar als touristisches Aushangeschild dient, obgleich gerade hier die deutsche Sprache nur noch begrenzt gesprochen wird. Deutsche Infrastruktur in Form von Zeitungen und Schulen existiert zwar begrenzt, doch im offentlichen Bereich ist Deutsch kaum vorhanden, da Portugiesisch alleinige Amtssprache ist und der Schaden durch Unterdruckung an der deutschen Sprachgruppe in Brasilien zu gross und andauernd war, um reversibel zu sein. Dennoch haben nach 2010 etliche Gemeinden deutsche Dialekte zur zweiten Amtssprache auf kommunaler Ebene erhoben.[94] In Kanada sprechen vierhundertachtunddreißig Menschen Deutsch als Muttersprache,[58] darunter auch viele Mennoniten etwa in Ontario. Das entspricht etwa 1,5 % der Gesamtbevolkerung. Diese sind meist deutsche Siedler aus dem neunzehn sowie Einwanderer aus dem zwanzig Jahrhundert. In Kanada sind jedoch nur Franzosisch und Englisch Amtssprachen. Deutsch war mit Afrikaans und Englisch Amtssprache im damaligen Sudwestafrika in der Zeit der Apartheid von Juni eintausendneunhundertvierundachtzig bis zur Unabhangigkeit Namibias eintausendneunhundertneunzig Seitdem ist Englisch die einzige landesweite Amtssprache und Deutsch nunmehr Verkehrssprache und eine von etwa zwanzig Nationalsprachen des Landes. Damit ist Namibia das einzige aussereuropaische Land, in dem Deutsch einen rechtlichen Status auf nationaler Ebene besitzt und deshalb per Verfassung als Teil der namibischen Kultur gesetzlich verankert ist. Etwa 20.000 Namibier (weniger als ein Prozent der Gesamtbevolkerung) geben Deutsch als ihre Muttersprache an. Der nordliche Teil des pazifischen Staates Papua-Neuguinea war unter dem Namen Deutsch-Neuguinea von eintausendachthundertvierundachtzig bis eintausendneunhundertvierzehn deutsche Kolonie. Zwar wurden die meisten Kolonisten aus dem Deutschen Kaiserreich eintausendneunhundertfünfzehn von australischen Truppen vertrieben, die Nationalsprache Tok Pisin ist allerdings durch die deutsche Sprache beeinflusst worden. Weitere Amtssprachen sind die neue Kolonialsprache Englisch und Hiri Motu. Als Muttersprache wird die deutsche Sprache lediglich von etwa einhundert zumeist alteren Menschen gesprochen. Die hier gesprochene lokale Varietat nennt sich Unserdeutsch. In Paraguay haben laut Ethnologue einhundertsechsundsechzig Personen Standarddeutsch als Muttersprache, darunter 19.000, die Standarddeutsch und Plautdietsch zusammen als Muttersprache haben. Hinzu kommen weitere neunzehn Personen, deren Muttersprache allein Plautdietsch ist.[60] Eine wichtige Gruppe unter den deutschsprachigen Einwohnern Paraguays sind die deutschsprachigen Mennoniten, die seit eintausendneunhundertsiebenundzwanzig meist aus Russland eingewandert sind. Durch weitere Zuwanderung aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko belauft sich ihre Anzahl inzwischen auf 45.000-50.000 Personen. Sie leben vor allem im Nordwesten des Landes und im Chaco, wo sie eine zahlenmassig unbedeutende, aber mit grosser Wirtschaftskraft und bestimmten Privilegien ausgestattete Minderheit bilden. Sie sprechen meist den niederdeutschen Dialekt Plautdietsch. Dennoch spielt das Hochdeutsche in den mennonitischen Kolonien eine signifikante Rolle: insbesondere als Kirchen-, Schul- und Verwaltungssprache sowie als Sprache der Medien. fünf bis sieben % der paraguayischen Bevolkerung sind Einwanderer deutscher Herkunft. Die Volkszahlung im Jahr zweitausendzwei belegt eintausendachthundertachtunddreißig ([? ] 0,035 % der Bevolkerung) in Paraguay lebende Personen, die in Deutschland geboren sind. In der Regierungszeit des deutschstammigen Diktators Alfredo Stroessner, der von eintausendneunhundertvierundfünfzig bis eintausendneunhundertneunundachtzig das Amt des Staatsprasidenten innehatte, sind zehntausende aus Brasilien stammende Deutschbrasilianer eingewandert. Allein in den Jahren 1973/74 waren es 42.000, vor allem in die Departaments Alto Parana, Caazapay, Itapua, Canendiyu, Caaguazu und San Pedro. Allein in diesen Departaments leben heute weit uber einhundert Deutschbrasilianer in neun Gross- und fünfundvierzig Randsiedlungen. Ein weiteres Zentrum der Einwanderung liegt um Hohenau herum mit mindestens 30.000-35.000 Deutschbrasilianern. Seit dem Sturz Stroessners im Februar/Marz eintausendneunhundertneunundachtzig kamen weitere einhundertfünfzig Deutschstammige aus Sudbrasilien dazu. An der argentinischen Grenze wohnen auch viele polnisch- und ukrainischstammige Menschen. Einer Hochrechnung des U.S. Census Bureau auf der Grundlage des American Community Survey von zweitausendsieben zufolge ist es Heimsprache von 1.104.354 Einwohnern der Vereinigten Staaten und liegt damit an siebter Stelle unter den meistgesprochenen Sprachen.[70] Dass Hochdeutsch beinahe Amtssprache der Vereinigten Staaten geworden ware, ist ein Gerucht, das auf eine Fehlinterpretation zuruckzufuhren ist (Muhlenberg-Legende). Tatsachlich bezog sich dieses Gerucht auf den gescheiterten Versuch, Gesetzestexte im Staat Virginia in Zukunft auch auf Deutsch veroffentlichen zu lassen. Allerdings stellen die Deutschen wohl insgesamt, je nach Rechnungsweise, die zahlenmassig bedeutendste oder zweit-bedeutendste Gruppe von Vorfahren der heutigen Bevolkerung der USA dar, um den ersten Platz mit Nachfahren von Einwanderern von den britischen Inseln (Englandern, Schotten, Kymren, Iren - je nachdem, ob diese zusammengerechnet werden, oder nicht, und wer als Deutscher gilt; siehe Census) konkurrierend. Die Bezifferung der Fremdsprachler der deutschen Sprache weltweit beruht auf sehr vagen Schatzungen. Die mit gut sechzehn Millionen geringste genannte Anzahl basiert auf einer Erhebung der Standigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache des Auswartigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und des Goethe-Instituts aus dem Jahr zweitausendfünf (die Erhebung aus dem Jahr zweitausend bezifferte die Zahl der Deutschlerner weltweit noch auf gut zwanzig Millionen),[95] ist aber in der Aussage, alle Menschen zu erfassen, die Deutsch als Fremdsprache beherrschen, ebenso unrealistisch wie entgegengesetzte Extremzahlen von mehreren 100 Millionen. Die von der Standigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache genannte Zahl ist allenfalls geeignet, die Anzahl derjenigen zu beziffern, die Deutsch im Ausland in erfassten Bildungseinrichtungen als Fremdsprache erlernen und schliesst mithin nicht diejenigen ein, die auf anderem Wege - z. B. durch,,direkte Beruhrung" in den deutschsprachigen Landern und angrenzenden Regionen (u. a. Gastarbeiter) oder durch Kurse (Universitaten, Volkshochschulen usw.) - die deutsche Sprache erlernt haben. Allein schon fur den Bereich der Europaischen Union wurde im Mai bis Juni des Jahres zweitausendfünf durch das Eurobarometer eine Anzahl von rund fünfundfünfzig Millionen EU-Burgern (12 Prozent) ermittelt, die Deutsch als Fremdsprache beherrschen, darunter rund sechs Millionen in Deutschland, in einer zweiten Erhebung des Eurobarometers von November bis Dezember zweitausendfünf sind es 14 Prozent[46] (siehe auch Kurzfassung in Amtssprachen der Europaischen Union). Unter Berucksichtigung einer Gesamtbandbreite aus Standardabweichung und Wahrscheinlichkeit ist von einer Anzahl zwischen fünfzig und sechzig Millionen innerhalb der EU auszugehen. Nicht inbegriffen in diese Zahl sind unter anderen die Fremdsprachler der deutschen Sprache in der Schweiz (mehr als 2 Millionen), in Russland (nach Schatzungen konnten es 10 Millionen oder mehr sein, nach Angabe der Standigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache: knapp 5 Millionen), in Landern ausserhalb der EU, in denen ehemalige Gastarbeiter und ihre Familien leben (Turkei, Ex-Jugoslawien). Deutsch wird in vielen Landern als Fremdsprache gelehrt. Die Lehr- und Lernmittel enthalten das Standarddeutsch der Schweiz, Osterreichs oder Deutschlands. In Europa ist die deutsche Sprache nach Englisch und Russisch als Fremdsprache am weitesten verbreitet. Besonders haufig wird Deutsch als Fremdsprache in den Niederlanden, in Flandern, Skandinavien, Russland, im Baltikum, in Slowenien, Kroatien, Polen, Bosnien und Herzegowina, in der frankophonen sowie in der italienischsprachigen Schweiz, in Serbien, Montenegro, Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Nordmazedonien, Weissrussland und Bulgarien gewahlt.[96] In einigen dieser Lander und Regionen ist Deutsch in der Schule die erste Fremdsprache; es steht damit noch vor dem Englischen. Auch in Japan lernt man haufig Deutsch. In anderen Landern, so in Frankreich (rund vier Millionen nach Eurobarometer, die Deutsch als Fremdsprache beherrschen) und den Vereinigten Staaten, wo nach einer Gallup-Studie aus dem Jahre zweitausendeins rund 7,5 Millionen Amerikaner Deutsch als Fremdsprache beherrschen,[97 ] verliert Deutsch zunehmend an Bedeutung gegenuber Spanisch. In Ostasien (Japan) wurde im 19. und 20. Jahrhundert Deutsch als Medizinsprache verwendet (anstelle von Latein). Deutsch war im Jahr zweitausendzwei die nach Englisch am meisten verwendete Sprache im Internet (gefolgt von Franzosisch, Japanisch, Spanisch und Chinesisch). Etwa 7,7 Prozent aller Seiten im Internet waren damals auf Deutsch (Internetseiten auf Englisch: etwa fünfzig %).[98 ] Fur zweitausendsieben werden etwa 5,9 % fur das Deutsche angegeben (45 % fur das Englische, 4,4 % fur Franzosisch).[99 ] W3Techs erhebt zweitausenddreizehn auf 5,9 % der Websites Deutsch als Sprache (55,4 % Englisch, 6,1 % Russisch).[100] Nach einer Erhebung der Standigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache, der u. a. das Auswartige Amt und das Goethe-Institut angehoren, gab es zweitausend die meisten Deutschlerner in: Russland: 4.657.500 (3,26 %) (nach Schatzungen bis uber zehn Millionen) Polen: 2.202.708 (5,70 %) (nach Eurobarometer rund sieben Millionen) Frankreich: 1.603.813 (2,52 %) (nach Eurobarometer rund 4 Millionen) Tschechien: 799.071 (7,80 %) (nach Eurobarometer rund 3 Millionen) der Ukraine: 629.742 Ungarn: 629.472 (nach Eurobarometer rund 3,5 Millionen) Kasachstan: 629.874 den Niederlanden: 591.190 (nach Eurobarometer: etwa 11 Millionen) den Vereinigten Staaten: 551.274 (nach einer Gallup-Studie rund 7,5 Millionen) Fur Kamerun wird die Anzahl der Deutschlerner nach einem Bericht der Deutschen Welle mit rund zweihundert angegeben. Insgesamt sprechen dreihundert Menschen Deutsch als Fremdsprache in Kamerun.[101][102] In Usbekistan erlernen gut fünfzig Prozent der rund 1,2 Millionen Schuler des Landes Deutsch,[103] die Maximalangabe liegt bei 750.000.[104] Nach Darstellung der Eurobarometer-Umfrage zweitausendsechs ist unter den Europaern Deutsch zusammen mit Franzosisch die zweithaufigst gesprochene Fremdsprache. Mehr als jeder dritte Europaer spricht Englisch (38 %) und jeder siebte Deutsch (14 %) als Fremdsprache. Vor allem in den Niederlanden (wo ungefahr siebenundachtzig % der Bevolkerung uber Englisch-, siebzig % uber Deutschkenntnisse verfugen), in der Slowakei, in Ungarn, Tschechien, aber auch Polen, Estland, Danemark, Schweden, Kroatien, Slowenien ist die Kenntnis der deutschen Sprache weit verbreitet; in diesen Landern liegt der Anteil der Bevolkerung mit Deutschkenntnissen bei rund 20 bis rund 55 Prozent. Deutsch ist eine von 24[105]Amtssprachen der Europaischen Union und neben Englisch und Franzosisch auch Arbeitssprache der Europaischen Union. Deutsch ist die meistgesprochene Muttersprache in der Europaischen Union und knapp nach Englisch und mit Abstand vor Franzosisch zweitmeistgesprochene Sprache (Mutter- und Fremdsprachler) der Europaischen Union. Allerdings verfugen weniger als 20 Prozent der Bediensteten der Europaischen Kommission uber Deutschkenntnisse und de facto erschopft sich der Arbeitssprach-Status fur Deutsch in der Vorlage von Texten in dieser Sprache fur die abschliessenden Beratungen.[106] Nach dem Austritt des Vereinigten Konigreichs aus der EU wird Deutsch die am meisten gesprochene Sprache in der Europaischen Union sein. Dies konnte auch zu einer grosseren Bedeutung des Deutschen in den EU-Institutionen fuhren[107] oder gar Englisch als eine der 24 Amtssprachen der EU verschwinden lassen[108]. In der UNO ist Deutsch keine Amts- respektive Arbeitssprache. Eine Sonderstellung gegenuber den anderen Nicht-Amtssprachen besteht darin, dass seit eintausendneunhundertfünfundsiebzig der Deutsche Ubersetzungsdienst der Vereinten Nationen fur wichtige offizielle Dokumente deutsche Versionen erstellt. Finanziert wird der Dienst, der in das UN-Sekretariat eingegliedert ist, von einem Treuhandfonds, den Deutschland, Liechtenstein, Osterreich und die Schweiz mit Beitragen fordern. Das deutsche Alphabet ist diejenige Variante des lateinischen Alphabets, die zur Schreibung der deutschen Sprache verwendet wird. Im heutigen standardisierten Gebrauch umfasst es die sechsundzwanzig Grundbuchstaben des lateinischen Alphabets zuzuglich der drei Umlaute (A, O, U). In Deutschland, Osterreich und Luxemburg sowie den deutschsprachigen Minderheiten in Belgien, Danemark (Nordschleswig), Italien (Sudtirol) und Polen (Oberschlesien) kommt das Eszett (ss) (auch,,scharfes S" genannt) hinzu, in der Schweiz und in Liechtenstein jedoch nicht mehr. Die deutsche Sprache hat im Vergleich mit anderen germanischen Sprachen ein reiches System von Wortformen (Flexion) bewahrt, in einem Ausmass wie sonst nur das Islandische. Deutsch unterscheidet drei Genera (grammatische Geschlechter) bei Substantiven, mit denen die Formen der begleitenden Artikel und Adjektive ubereinstimmen mussen, ferner an allen drei Wortarten vier Kasus und zwei Numeri (Einzahl und Mehrzahl). Ungewohnlich ist die zusatzliche,,stark/schwach"-Flexion der Adjektive, die anzeigt, welche Art von Artikel vorausgeht. Deutsch markiert Formen fur Tempus, Person und Modus am Verb und nutzt Hilfsverben zum Ausdruck weiterer grammatischer Kategorien. Verben erscheinen mit einem reichen System an Prafixen, Partikeln und anderen Elementen, die zusammengesetzte Verben ergeben.

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