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Wahrend sich Chriska Wagner noch uber einen geeigneten Ort fur dieses Vorhaben den Kopf zerbrach, entdeckte Susanne Neumann das alte Badehaus in Maiersreuth und schnell war beiden klar, welche Moglichkeiten in dem verlassenen Gebaude am Muglbach schlummerten. Sie konnte von Anfang an ein kleines Team (Andrea Lamest, Chriska Wagner, Michael Straus, Annette Spreitzer) von der Idee >> Badehaus << begeistern; seitdem sind kaum zwei Jahre vergangen und das Projekt nimmt konkrete Formen an. Philipp denkt und netzwerkt auf verschiedensten raumlichen Ebenen, uber das Allgau und Europa dem Ansatz,,regional verwurzelt - global vernetzt" mochte er die kollektive Intelligenz vorhandener und neu zu schaffender Netzwerke fur zukunftsweisende Projekte gewinnbringend einsetzen.

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Tiergestutzte Forderung mit Lamas ,,Uber mehrere Jahre habe ich durch die Mitarbeit bei den Lamas und Alpakas meiner Freundin sehr viel Freude im Umgang mit diesen sanften Tieren erleben durfen. Eine Frau hat ihren Lebenswillen wiedergefunden und dadurch einen personlichen Wandel vollzogen. Angstliche Kinder haben Vertrauen zu den Tieren aufgebaut und waren nach einer Wanderung einfach glucklich. Verhaltensauffallige Kinder hatten gluckliche Stunden mit glanzenden Augen. Dies erleben zu durfen, hat mich selbst jedes Mal mit Freude erfullt und in mir den Wunsch nach Weiterbildung in diesem Bereich geweckt. Aus diesem Grund habe ich mehrere Aus- und Fortbildungen absolviert, Mitte zweitausendneunzehn werde ich nun die zweijahrige Ausbildung zur Fachkraft fur tiergestutzte Padagogik und Therapie abschliessen. Seit September 2017 besitze ich selbst funf Lamas und erfulle mir damit meinen Kindheitstraum. Mein Lamahof auf dem Gelande eines ehemaligen Hofs liegt am Rand eines kleinen Dorfes, Terschnitz im Landkreis Tirschenreuth. Mein HeimatUnternehmen wird tiergestutzte Forderung und tiergestutzte Aktivitaten, sowohl fur Kinder, als auch fur Erwachsene, mit oder ohne Einschrankungen, sein. " Tiergestutzte Interventionen wirken vielfach positiv auf die personliche Entwicklung, z.B. in den Bereichen Wahrnehmung, Koordination, Selbstbewusstsein, Konzentrationsfahigkeit, Durchhaltevermogen, Sprache, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen. Lamas sind fur die tiergestutzte Forderung deshalb so gut geeignet, weil sie intelligent, freundlich, sanft, aber auch neugierig sind. Und sie wahren von sich aus den naturlichen Abstand. ,,Auch tiergestutzte Aktivitaten lassen sich individuell planen fur Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien, Gruppen, Menschen mit Einschrankungen, Schulen oder dazu im Artikel: Baren treffen auf Lamas Lamas strahlen eine angenehme Ruhe aus, die gerade heutzutage wohltuend und entspannend wirkt. Nicht nur Kinder finden Lamas faszinierend, fuhlen sich hingezogen und bauen schnell eine Beziehung auf."Die Lama-Begegnungen finden in ungestorter, ruhiger Lage, in uberdachten Bereichen, auf dem grossen Ubungsgelande oder in den angrenzenden Waldern statt. Chriska Wagner Projekt Badehaus Chriska Wagner kommt aus Barnau und hat am Stiftlandgymnasium Tirschenreuth Abitur gemacht. Theater liebt sie von Kindesbeinen an. Am Gymnasium war sie in der Theatergruppe und bei der allerersten Produktion von,,Windsheims Tod" mit Johannes Reitmeier stand sie gemeinsam mit den Tirschenreuther Burgern im Kettelerhaus auf der Buhne. Das war Mitte der 90er Jahre, als auch das Badehaus in Maiersreuth eben geoffnet hatte. Heute schlagt sie Theaterautorin Brucken zwischen Kunst und Wissenschaft. zweitausendsechzehn kreuzten sich die Wege von Chriska Wagner und der bildenden Kunstlerin Susanne Neumann, ihrer ehemaligen Klassenkameradin. Sie verstanden sich trotz der langen Kontaktpause sofort wieder bestens und aus der Kunstlerphrase,,Wir machen mal was zusammen" wurde sehr schnell ein konkretes Projekt, welches sie bei Susanne Neumanns Ausstellung,,Sacro Bosco" in der Nurnberger Galerie Kohlenhof sofort umsetzten (Chriska Wagner verwandelte sich in einen Waldgeist und fuhrte die Besucher durch die Ausstellung). Die gemeinsame Arbeit machte so viel Spass, dass sich die beiden sofort an die Planung eines grosseren Projekts machten, namlich eine ganze Theaterinszenierung inmitten einer Ausstellung zu konzipieren. Wahrend sich Chriska Wagner noch uber einen geeigneten Ort fur dieses Vorhaben den Kopf zerbrach, entdeckte Susanne Neumann das alte Badehaus in Maiersreuth und schnell war beiden klar, welche Moglichkeiten in dem verlassenen Gebaude am Muglbach schlummerten. Als HeimatUnternehmerin wird Chriska Wagner das Badehaus fur ortsspezifische Inszenierungen nutzen. Kunst-, aber auch wissenschaftliche Ausstellungen werden die Umgebung ihrer Stucke im Sinne eines begehbaren Buhnenbilds gestalten. Die Installationen involvieren das Publikum in den Erkenntnisprozess - auch wenn gerade keine Vorstellung lauft. Die Besucher erhalten im Badehaus Zutritt zu Parallelwelten und Gelegenheit fur intellektuelle Tauchgange im ehemaligen Bewegungsbecken. Andrea Lamest Projekt Badehaus In Trier an der Mosel geboren, studierte Andrea Lamest Freie Kunst in den Niederlanden und in Bremen und betrieb ihr Atelier im selbstverwalteten Kunstlerhaus Guterbahnhof. Spater studierte sie Kulturmanagement in Ludwigsburg, arbeitete anschliessend als Robert Bosch Kulturmanagerin in der Ukraine und leitete danach ein Kunstlerhaus nahe Munchen. Seit 2013 die Leiterin des Oberpfalzer Kunstlerhauses der Stadt Schwandorf. Das Projekt Badehaus fiel ihr,,vor die Fusse", als sie im Rahmen einen Atelierbesuchs bei der Kunstlerin Susanne Neumann gleich in einen Rundgang involviert wurde und weitere Ideen fur das Schulhaus anstiess.,,Es gab einfach keinen Grund nein zu sagen" antwortet sie.,,Ein aussergewohnliches Objekt, ambitionierte Akteure und eine reizvolle Umgebung. Wir mochten mit dem Projekt auch den Bogen schlagen zur vorherigen Nutzung, indem wir die,,Kunst und Gesundheit" mit in unsere Maxime genommen haben.,,Es soll ein offenes Haus werden: Wir wunschen uns Austausch, Kursagebote, Vernetzung und Interaktion. " Neben einem Austauschprogramm plant sie z.B. ein Fotolabor fur analoge Fotografie und experimentelles Arbeiten. Susanne Neumann Projekt Badehaus Susanne Neumann war ursprunglich auf der Suche nach Lagerraumen, weil Lager und Atelier im alten Haus der Urgrosseltern in der Altstadt von Waldsassen aus allen Nahten platzten. Von einer Freundin kam der Hinweis auf das jahrelang leerstehende ehemalige Badehaus im benachbarten Maiersreuth. Ein kurzfristiger Ortstermin mit Burgermeister Klaus Meyer, Markt Neualbenreuth, brachte das Projekt ins Rollen.>>In meiner kunstlerischen Arbeit rucke ich gerne leerstehende geschichtstrachtige Bauwerke in den Fokus der Aufmerksamkeit. Meine Kunstinstallationen erinnern an die Historie des Hauses, an die Menschen, die dort mit ihren Wunschen und Geschichten verkehrten, so kann im Idealfall ein Gebaude vor dem Verfall bewahrt werden. Das ehemalige Badehaus in Maiersreuth ist so ein Ort. << Die Badegaste sind weitergezogen zum neu erbauten Sibyllenbad am Gemeindesitz Neualbenreuth. Im Dornroschenschlaf wartet das Objekt auf eine der Zeit und dem Ort angemessene Nutzung, und nun soll Kunst Einzug halten im alten Badehaus. Susanne Neumann weiss als bildende Kunstlerin um die Bedeutung optimaler Rahmenbedingungen fur den schopferischen Prozess. Sie konnte von Anfang an ein kleines Team (Andrea Lamest, Chriska Wagner, Michael Straus, Annette Spreitzer) von der Idee >> Badehaus << begeistern; seitdem sind kaum zwei Jahre vergangen und das Projekt nimmt konkrete Formen an. Langer Atem, Kreativitat und Netzwerken, das sind die besonderen Fahigkeiten der Oberpfalzer und gerade in der Kunst kann man von diesen Qualitaten profitieren. Susanne Neumann wird zusammen mit dem Badehausteam und dem kurzlich gegrundeten Verein Badehaus e.V. neue Facetten in das Kulturleben der nordlichen Oberpfalz und in die Kopfe, Herzen und Magen der Menschen transportieren. BR Beitrag:Susanne Neumann ist eine spannende Kunstlerin, lebt in Italien und Wien, geboren aber ist sie in Waldsassen in der Oberpfalz. Dort wagte sie ein ungewohnliches Kunstprojekt: die Wiedergeburt eines alten Badehauses. Beinahe hatte man es namlich abgerissen, das alte Sybillenbad, ganz nah an der tschechischen Grenze. Dabei hat es spannende Geschichte und Geschichten zu Spessart und Karwendel: Kunstlerin im Badehaus vom 28.07.2018 Babette Gyori Krauterkranzl Als gelernte Wild- und Heilkrauterpadagogin hat sich Babette Gyori aus Rosenheim Mitte des Jahres ganz ihrer Leidenschaft verschrieben und das Krauterkranzl ins Leben gerufen. Neben Krauerwanderungen bietet sie auch Krauterverarbeitungskurse und Krauterberatungen an. Seit September darf sie die Krauter in der Apotheke am Bruckenberg in Rosenheim als alternative Heilmethode anbieten. Anja Dordelmann, Johannes Hagner, Isabella Wagner In Horgau, einer Gemeinde im Naturpark Augsburg - Westliche Walder, lassen drei Schwaben ein Dorfladen mit Kaffeewirtschaft entstehen. Dort wird sich alles um Genusshandwerk von Dahoim drehen. Anja Dordelmann, Johannes Hagner und Isabella Wagner orientieren sich dabei an den Werten der Gemeinwohlokonomie. Lebensmittel kommen aus der okologisch-nachhaltigen Landwirtschaft, sie verzichten auf unnotige Verpackung, und handeln mit fairen und palmolfreien Produkten. Tradition und zukunftsorientiertes Handeln sind ihre Basis. Die drei Schwaben gehen ihren Weg Hand in Hand mit der Landwirtschaft, artgerecht und achtsam mit der Natur. Heimat erschmecken und erleben ist ihr Ziel. Dazu kommt ein Kultur- und Kreativprogramm mit Musik, Workshops, Vortragen etc. Sie mochten mit burgerschaftlicher Kraft einen Dorftreffpunkt fur alle Generationen erschaffen. Sie mochten die Potenziale des Einzelnen in den Mittelpunkt stellen. Der Mensch und die Natur zahlen. " Mehrere Herzstucke an anderen Orten in der Region waren gut denkbar", so Anja Dordelmann. Seit mehr als zwanzig Jahren ist die unter Denkmalschutz stehende ca. vierhundert Jahre alte Muhle in Mahring mit einem Notdach versehen. Der Zahn der Zeit hat uber lange Zeit an dem historischen Gebaude genagt. Nun packt der junge Landwirt die Sanierung des Gebaudes an. Unterstutzt aus verschiedenen Fordertopfen, mit enormer Eigenleistung will der engagierte Heimatunternehmer aus dem optisch maroden Bau ein renoviertes Schmuckstuck machen, sieben neue Ferienwohnungen sollen hier damit nicht genug. Nachdem im Markt Mahring selbst der letzte Backer, Metzger und Lebensmittelmarkt verschwunden ist, eine Gaststatte nur nach Anmeldung offnet, ergreift der engagierte Landwirt die Initiative und plant, in ein an die Muhle angrenzendes Nebengebaude einen Hofladen mit Grundversorgung und Treffpunkt fur Urlauber und die Marktgemeinschaft entstehen zu lassen. ,,Einfach mal die Seele baumeln lassen und die nahe Natur und unser schones Wetter bei einem kalten Getrank und guter bayerischer Kuche geniessen", erklart Marco Eckert wissend. So stellt sich der in vielen Bereichen des Dorflebens engagierte Visionar die Verwandlung des Gelandes und den neuen Sinn des Muhlenareals als Wohlfuhlort fur Jung und Alt vor. Dieses Zukunftsbild ist der Grund, warum er sich so oft zusatzlich zu seinen anderen Pflichten und Unternehmungen der Muhle widmet. Marco traumt gedankenversunken:,,Schon als Kinder haben wir hier an dieser Hofstelle mitgearbeitet, sie ist uns ans Herz gewachsen. " Das merkt man, denn die Passion mit der Marco Eckert uber die Renovierungsplane und den Fortschritt auf der Baustelle spricht, sind geradezu ansteckend. Auch wenn es noch ein langer Weg ist, bis aus seiner Vision Realitat wird, freut sich Marco Eckert schon sehr darauf, Menschen in seiner Wohfuhlmuhle willkommen zu heissen. Barbl Hasenohrl Tagen, tafeln & trainieren Barbl Hasenohrl ist Chefin auf dem Hasenohrl-Hof und leitet die Weber Grill Academy vor Ort. Mit dem Partner Weber Grill bietet sie verschiedene Kurs rund ums Grillen an. In einer atemberaubenden Umgebung kreiert Barbl Hasenohrl gemeinsam mit ihren Gasten unvergessliche Grillmomente am Fusse des Wendelsteins. Dabei luften sie viele Geheimnisse rund um das Thema,,Grillen".Mit viel Herzlichkeit und einem professionellem Team mochte sie ihren Gasten die ganze Vielfalt des Grillens vermitteln. Markus Buttner mgo Media Markus wohnt zwar seit elf Jahren in Munchen, hat den Absprung von der Rhon im Allgemeinen und von seinem geliebten Heimatort Wargolshausen aber nie geschafft. Seine Starke sind die Geschichten hinter den Unternehmen zu erkennen, zu erzahlen und diese in Wort zu fassen. Seine Leidenschaft ist die Leidenschaft der Menschen, die sich fur eine bessere Zukunft einsetzen. Elke Streit und Anja Wagner Steuerberatung VorOrt Elke und Anja haben seit zweitausendzwölf die Steuerberatung VorOrt in Bad Neustadt ubernommen und umgekrempelt. Durch ihre Expertise helfen sie den HeimatUnternehmer die burokratischen Hurden leicht zu uberspringen. Dass es aber bei Anja und Elke nicht nur um Zahlen und Steuern geht, merkt man an ihrem Einsatz fur die Region, etwa durch das Aussaen von Bluhstreifen fur die Bienen und ihr Engagement im Verein HeimatUnternehmen e.V. in dem sie seit der ersten Stunde aktiv unter: Felix Schmidl Bioenergie Ostheim Felix Schmidl ist zwar kein Ur-Rhoner, hat sich aber durch sein berufliches Engagement in der Bioenergie Ostheim und als Torwart beim HSC Bad Neustadt, ein Netzwerk geschaffen, dass er die Rhon seine Heimat nennt. Sein Netzwerk, seine positive Energie und sein Engagement fur die Projekte in der Region suchen seinesgleichen. Er ist der Supportive Leader, der die Ideen der Unternehmer zu erfolgreichen Projekten werden : Tobi Spreng Das Solidarbier Die Motivation von Tobias Spreng ist klar und einfach: Spass am Brauen, mehr Menschen mit leckerem, handwerklich gebrautem Bier versorgen und dabei nach dem Gemeinwohlgebot brauen. Es ist die Leidenschaft fur das Bierbrauen, das gegenseitige Vertrauen und auf kollektive Strukturen, das Bewusstsein fur okologische Grenzen, der Spass am Selbermachen sowie die Uberzeugung, dass es alternative wirtschaftliche Strukturen braucht. Sude in unterschiedlichsten Ausfuhrungen und Zutaten wie Gerste, Weizen, Dinkel, Hopfen, Hanf, Malz aber auch mal Kurbis, Gundermann, Ingwer und Gewurze kommen zum Einsatz und bringen Abwechslung fur den Biergaumen. Anke Schneider TANZSCHULE ANKE SCHNEIDER " Tanzen verbindet " - unter diesem Motto hat Anke Schneider ihre Tanzschule vor uber fünf Jahren in Miesbach eroffnet. Mit viel Leidenschaft vermittelt sie Jung und Alt die Freude am Tanzen und der Bewegung. Mit ihren neuen Unterrichts-Methoden und Ideen bekommt jeder Spass daran, wieder eine Tanz-"Schule" zu besuchen und sich dem Tanzen als neues Hobby zu widmen. Von Salsa uber Boogie Woogie, Tango Argentino bis hin zum Hochzeitswalzer ist fur jeden etwas dabei! Und auch die Kleinen kommen nicht zu kurz: Ballett, KidsDance, Breakdance, HipHop Bernhard Wolf und Andrea Brenner Regionalladen mit Bistro Bernhard Wolf und Andrea Brenner verstehen ihr Konzept als Vorreiter und Leuchtturmprojekt in Sachen Regionalitat, Transparenz, Nachhaltigkeit, Genuss und Innovation. Der Grundgedanke liegt in der Schaffung eines Ortes an dem die regionalen Erzeuger Ihre Waren verkaufen konnen und der Verbraucher zentral gebundelt alle Waren an einer Stelle einkaufen dem Bistro haben sie einen Platz zum Wohlfuhlen und geniessen geschaffen. Taglich ab zwölf Uhr zeigen sie mit ihrer wechselnden kleinen Speisekarte, dass aus allem was die Region hergibt tolle, kreative und naturlich schmackhafte Gerichte gezaubert werden konnen. Als Gastronomen mit Leib und Seele wollen sie beweisen, dass regionaler Einkauf auch fur die Gastronomie praktikabel und zeitgemass ist. Dafur braucht es naturlich schon ein wenig umdenken und andere Lieferstrukturen. Auch deshalb sehen sie sich als Vordenker und wunschen sich Mitstreiter und Nachahmer. Die Vision ist es, auch an anderen Orten solche Konzepte in der Grundung zu mochten sie gerne die bestehende Finanzierung in ein Genussscheinmodell umwandeln, da sie in einer Gemeinschaftsfinanzierung eine passendere Basis fur ihr Projekt wunschen sich die Vernetzung mit weiteren Erzeugern, Kunstlern und Machern aus der Region fur noch mehr Synergien. Auch der Austausch und die Kooperation mit anderen Gastrokollegen liegt ihnen am Herzen um Einkaufsgemeinschaften zu bilden und logistische Themen gemeinsam zu losen. Ida Petioka Via Carolina - Goldene Strasse e.V. Schon seit vier Jahren ist Ida Petioka beruflich zwischen Bayern und Tschechien unterwegs und widmet sich verschiedenen Kultur-, Tourismus- und Begegnungsprojekten. Die aus der Nahe von Prag stammende Tschechin ist Initiatorin und Moderatorin eines seit uber einem Jahr erfolgreich laufenden bayerisch-tschechischen Stammtisches und setzt sich mit verschiedenen Mitteln fur den grenzuberschreitenden Austausch in der Region ein. In der Pilotinitiative Heimatunternehmen Lkr. TIR unterstutzt sie als Assistenzkraft Alfred Wolf. Josef Schmidt Biolandhof Grenzmuhle Das Besondere am Betrieb von Josef und seiner Frau Andrea ist die Brucke zwischen Okolandbau, Naturschutz und Landwirtschaft in herkommlicher Weise, verbunden mit Burgernahe (Rotviehaktie + Direktvermarktung), Regionalidentitat, Offentlichkeitsarbeit und Bildung. Freilandhaltung von heimischen Nutztierrassen ist nicht nur ein landwirtschaftliches Bestreben, sondern ein erfolgversprechender Ansatz, um der Problematik der Verbuschung zu begegnen. Daneben hat Josef die Okomodellregion Steinwald mit auf den Weg gebracht, setzt sich fur den Erhalt der regionalen Biodiversitat ein und ist in Politik, Verbanden und Tagungen engagiert. Rainer Buhner Nicht (nur) die Bohne - Buhners exklusiver Inklusionskaffee Rainer Buhner (51) fahrt mit den Handen durch die noch warmen und frisch gerosteten Kaffeebohnen, als wurde er sie streicheln. Mit geschlossenen Augen nimmt er einen tiefen Zug und riecht an seinem schwarzen Gold, als ware es das allererste Mal in seinem Leben.,,Wahnsinn! ". Das ist seine Welt. Seit zwolf Jahren. Doch die Leidenschaft scheint auch seit uber einer Dekade Buhner ist im Mai zweitausendachtzehn in Maria Bildhausen mit seinem,,Rhon Kaffee" offiziell in seine neuen Raumlichkeiten in der alten Klostermetzgerei eingezogen. Es ist fur ihn weit mehr als eine Neueroffnung. Mehr als der nachste Schritt. Nach sieben Jahren Kaffeerosten in seiner Garage in der Wolfsgasse in Brendlorenzen, ist es ist fur ihn ein weiteres Zwischenziel, ja ein Quantensprung auf dem Weg. Auf 51-Jahrige ist Handwerker und das sieht man ihm an, denn seine Hande sind gezeichnet von jahrelanger, harter Arbeit auf dem Bau, womit er als Selbststandiger seine Brotchen verdient. Diese Hande sind sicher selten in der Hosentasche. Unter seiner Schurze tragt er funktionale Arbeitskleidung, mit einem Vogel im Logo. er zweitausendvier auf einer Baustelle bei einem alteren Ehepaar eine kleine Kaffeerost-Maschine sah und diese beim Abpacken vom kleinen Kaffee-Portionen beobachtete, folgte er dem Duft des Kaffees wie einer Fahrte und tut dies bis heute.,,Ab diesem Zeitpunkt hat mich das Kaffee-Virus befallen und mich bis heute nicht mehr losgelassen. Ich hab sogar das Gefuhl die Sucht wird von Tag zu Tag intensiver. Ich wollte alles uber dieses Produkt wissen. Alles. " Wenn Buhner seine Geschichte erzahlt, sieht man das Feuer in seinen Augen, als ware er frisch hatte alles mit einem eigenen Tischroster, der gerade einmal fur ein paar wenige Tassen fur sich und seine Nachbarn ausreichte. Jeden verdienten Cent hat er immer wieder in sein Projekt und seinen Traum, namlich seine neue Rostmaschine, reinvestiert. Nun, nach vielen Sacken und nach vielen kurzen Nachten in der Zeit des Umbaus, steht er mit seiner Tochter Zoe neben dem,,Baby", wie er den grossen, roten 30kg-Roster nennt. Endlich.,,Die letzten Wochen bin ich von der Baustelle direkt bis spat nachts in die Werkstatt, um mir meine Regale zu bauen. " Denn wenn Rainer Buhner etwas macht, dann macht er es selbst.,,Ich bin ein Wuhler und wollte schon immer etwas bewegen, vor allem mich. Und wenn ich jetzt von Brend auf Maria Bildhausen zufahre, ist das so richtig erhebend," strahlt er Buhner ist Unternehmer und ein Typ Macher. Einer, der einen Traum hat und diesen Tag und Nacht verfolgt.,,Ich will Kaffee rosten, und dafur tue ich alles. Wenn du auf dem richtigen Weg bist, kannst du doch nicht einfach aufhoren, oder?"Angetrieben von dieser Vision opfert er seit Jahren seine Feierabende, um in seiner kleinen Garage Kaffee abzupacken, verbringt seine Urlaube auf Rost-Seminaren und denkt sogar auf seinen Baustellen beim Trockenausbau an die nachste Charge der ehemalige Hobbyroster nun in Maria Bildhausen in hellen und grosseren Raumlichkeiten seinen Kaffee zubereitet, ist eher einem Zufall geschuldet.,,Eigentlich wollte ich fur den Klosterladen nur ein eigenes Etikett entwerfen, da kam Matthias Erlwein, Werkstattleiter des Dominikus-Ringeisen Werkes auf mich zu, und stellte mir die freien Raumlichkeiten vor. Ware, das was fur dich? " Die Idee war noch nicht richtig ausgesprochen, schon gingen die konkreten Planungen fur den Umzug los. Mittlerweile arbeitet Buhner mit sechs Menschen mit Behinderung aus Maria Bildhausen zusammen, die ihm helfen den Kaffee zu etikettieren und die auch in der Kundenberatung tatig sind.,,Irgendwann will nicht mehr auf die Baustelle mussen, sondern nur noch Kaffee herstellen."Rainer Waldvogel, Gesamtleiter des Dominikus-Ringeisen Werkes, freut sich uber den neuen, aromatischen, Wind in Maria Bildhausen und kann Buhners Engagement und Inklusionsarbeit nur begrussen, da er seinen Mitarbeitern die Chance gibt, die Vorstufe des freien Arbeitsmarktes kennenzulernen. Betrachtet man die Leidenschaft, die Arbeit mit den Behinderten und das Feuer, welches Buhner bei seinem Ziel verfolgt, so ist der Preis fur ein Kilo Kaffee, verglichen mit dem industriell hergestellten Kaffee, welcher im Supermarkt zu kaufen ist, nicht nur gerechtfertigt, sondern mehr als fair. Ganz zu schweigen von den astronomischen Preisen, die fur ein Kilo in umweltverschmutzenden Aluminium-Kapseln gezahlt werden. Das Leben ist schliesslich zu kurz fur schlechten Kaffee, sagt man dem 51-jahrigen Jungunternehmer, so geht es ihm nicht um Reichtum bei der Wissenschaft mit der Bohne. Ihm geht es um Selbstverwirklichung, sinnvolles und nachhaltiges Handeln, dem Schaffen von Arbeitsplatzen und vor allem eins: Um guten Kaffee. Der Tag neigt sich dem Feierabend, ein alter Schulfreund betritt die neue Rosterei und schuttelt begeistert den Kopf.,,Der Rainer steht immer zu 300% hinter dem, was er macht. Man muss bei ihm den Ausschaltknopf suchen, denn wenn der mal in Fahrt kommt, dann kennt er nix. Keine Uhrzeit und vor allem auch keine Grenzen.,,Papa, wir sollten mal ein paar Fotos auf Instagram hochladen", ruft seine 14-jahrige Tochter aus dem Lager voller Kaffee-Sacke. Ihr Vater versteht die Welt nicht mehr. Nicht diese. Alles kann er dann doch nicht. Aber schliesslich ist er ja Handwerker. Marco Knott In das,,Schlosstheater" soll wieder Leben einkehren Marco Knott, vierunddreißig Jahre alt, Lehre als Elektriker, Weiterbildung zum Meister Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieur, zuletzt tatig bei einer Firma in Nurnberg. Sein grosses Hobby seit Kindheit an: Zauberei. Jahrelange Weiterbildung, vor allem die Vermittlung von Wissen durch einen heute 87-jahrigen Schweizer Familienfreund haben Marco Knott zu einem der fuhrenden Close-up-Zauberer in Deutschland werden lassen. Schon vor zehn Jahren begann er mit Auftritten im Nebenberuf. Verschiedenste Auftritte bei Veranstaltungen auch bei fuhrenden Unternehmen in Europa haben dazu gefuhrt, dass er diese Tatigkeit nun hauptberuflich ausfuhrt. Kunden und Publikum sind begeistert, sein Terminkalender prall gefullt. Johann Lemberger Massgeschneiderter Genuss Essen ist fur Johann Lemberger seitdem er denken kann eine intensive Angelegenheit. Der besonders feine Geruchssinn sorgt bereits am elterlichen Mittagstisch fur die ein oder andere Diskussion. Johann konnte riechen, ob ihm das Essen schmecken wurde. Was nicht immer der Fall war. Bald hat sich aus der Gabe eine grosse Leidenschaft fur gutes Essen entwickelt. Erst als die Mutter die Arbeit mit der Pension,,Altmugler Sonne" in Neualbenreuth nahe Sibyllenbad zuviel wird, entschliesst sich der gelernte Automechaniker, aus seiner Passion einen Beruf zu machen und zu kochen. Als,,ungelernter", wenngleich hochbegabter Koch ein Restaurant zu ubernehmen, braucht es Mut und die Bereitschaft, dazuzulernen. Johann Lemberger liebt das Handwerk und ist sich nicht zu schade, immer weiter von den Besten zu lernen. Bis heute - langst selbst geachtet in der Branche - schnuppert er in den Kuchen von Sternekochen und holt sich Inspiration fur seinen Betrieb zuhause. Eindrucksvoll ist die Weite der Landschaft und die Stille, wenn hugelaufwarts zur Altmugler Sonne fahrt. Lembergers Konzept ist ein regionaler Hochgenuss in mehreren Gangen.,,Wir kochen ein 5-Gange Uberraschungsmenu. Es muss bis zwölf Uhr am selben Tag reserviert werden", so Sylvia, die Frau an seiner Seite. Das klingt streng, leuchtet beim naheren Hinschauen aber ein: Zu wissen, was man in welcher Menge fur wie viele Personen kocht, hat enorme Vorteile. Es erlaubt dem Koch, sich mit Hingabe und Kreativitat auf das Menu zu konzentrieren. Und es macht flexibel: Ein spontaner Fang eines Fischers oder Jagers kann ebenso in der Karte berucksichtigt werden, wie der beste Tag zum Ernten saisonalen Gemuses. Zu wissen, wie viele Gaste kommen, das verhindert schlicht auch den Warenschwund - Planbarkeit ist das A und O einer Kuche, die nicht auf Verdacht produzieren und damit Gefahr laufen mag, dass vieles im Mull landet. Schliesslich mochte man den Kunden von morgen nicht die Uberbleibsel von heute vorsetzen. Johann Lemberger nutzt geschickt den offenbarsten Vorteil einer landlichen Lage: den direkten Kontakt zum Produzenten. Aus der benachbarten Oko-Modellregion Steinwald kommen Edelteile des roten Hohenviehs, eine Demeter-Bauerin liefert Kartoffeln und saisonales Gemuse. Mit einem Biobauern aus der Region ist er sogar eine Form von Vertragslandbau eingegangen: dieser zuchtet fur ihn die vom Aussterben bedrohte Geflugelrasse,,Augsburger Huhn". Es ist Leidenschaft und Experimentierfreude, die beide zusammenbringt. Das Ringen um die Balance zwischen den eigenen Anspruchen, einer notwendigen Wirtschaftlichkeit und einer gewollten Nachhaltigkeit beschaftigt die beiden Wirtsleute wie alle anderen auch. Der Umgang damit ist pragmatisch: Schritt fur Schritt, das Optimum im Blick. Der Anfang war freilich gar nicht so leicht: In der Oberpfalz liebt man vor allem Fleisch und Wurste, und davon reichlich. Gehobene Kuche als Uberraschungsmenu, das war und ist etwas, das ebenso herausragt wie die Altmuggler Sonne selbst. Der Durchbruch gelingt, als die ersten Restaurantkritiker den Weg in die Altmuggler Sonne finden und begeistert berichten. Regina Westenthanner Medienagentur im niederbayrischen Vilstal Regina betreibt eine Medienagentur im niederbayrischen Vilstal. Sie begeistert kleine Betriebe beim Auf- und Ausbau von relevanten und wirkungsvollen Webprasenzen und nutzt leidenschaftlich gerne ihr grosses Netzwerk, immer mehr auch auf dem Lande. Ihr Fable: "Kleine, non-konformistische und unbeugsame Unternehmen und Grunderinnen, die mit ihrem Sein eine Bereicherung fur eine gesunde, vielfaltige und lebendige Gesellschaft sind! " Mia Goller Buro " Dorfratschen " Der Name ist Programm: In Mia Gollers Buro "Dorfratschen" geht es um die bayerische Art der Kommunikation. Die Journalistin unterstutzt mit Humor und einem Blick fur scheinbar Unsichtbares Menschen beim Umsetzen ihrer Projekte. Dabei reichen die Themen von der Imagekampagne fur Direktvermarkter bis zum preisgekronten integrativen Kulturprojekt. " Als Dorfratschen hore ich den Leuten gerne zu und versuche zu verstehen, was sie brauchen, um in ihre Kraft zu kommen. " Auch als Journalistin ist Mia Goller fur verschiedene Auftraggeber aktiv in ganz und Westenthanner bauen gerade die Burogemeinschaft DORFPLAN auf, in der sie ihre Krafte bundeln unter: Elisabeth Zintl Zu Gast im Dorf Wurden sie ihr Waldeck nicht wirklich lieben, hatte sie das Leben schon langst in einen anderen Ort verschlagen. Elisabeth Zintl und ihre Familie jedoch setzen auf die Wurzeln, fuhlen sich der Heimat verbunden. Ursprunglich hatte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert und sich als Filialleiterin etabliert. Doch wer aus einer Gastwirtsfamilie stammt, kann einfach nicht gegen seine Natur. Neben der Familie widmete sich Elisabeth Zintl mit grosser Leidenschaft ihrer Ausbildung zur Kuchenmeisterin und hangte gleich noch eine Weiterbildung zur Diatkochin hintenan. Nun betreibt sie in funfter Generation das Landhotel ihrer Eltern in der Oberpfalz und hat den Familienbetrieb Landhaus Zum Hirschen um einige pfiffige Details erweitert. ,,Heimat ist fur mich nicht nur ein Geschenk, sondern auch eine Verpflichtung. ", so die geburtige Waldeckerin. Wie viele landliche Regionen hat auch die Oberpfalz mit der Abwanderung junger Menschen zu kampfen. Immer mehr Hauser stehen leer. ,,Wir wollten dem etwas entgegensetzen, unserem Ortsbild wieder etwas Gutes tun und Gasten zeigen, dass es hier wunderschon ist. ", erzahlt Elisabeth Zintl. In der touristischen Nutzung alter Gebaude fand die engagierte Familie ihre hochst personliche und spannende Antwort. Mehrere der Bestandsgebaude im Dorf werden peau a peau mit viel Liebe zum Detail saniert und fur Besucher modernisiert. So entstanden die Hollerhofe. Philipp Kahl ,,regional verwurzelt - global vernetzt " Philipp Kahl setzte sich im Rahmen seines forstwissenschaftlichen Grundstudiums in Freiburg und Wien intensiv mit Themenbereichen nachhaltiger Entwicklung auseinander. In seinem Masterstudium,,Regionalmanagement" im mittelfrankischen Triesdorf rustete er sich mit Handwerkszeug zur Umsetzung von Entwicklungsprozessen. Dank beruflicher Stationen in Wissenschaft und Praxis hatte er die Moglichkeit, in vielen landlichen Regionen Deutschlands tatig zu sein. Nun bringt er sein gesammeltes Wissen, seine Motivation und seine Erfahrungen in seiner Heimatregion, dem Allgau, ein. Philipp denkt und netzwerkt auf verschiedensten raumlichen Ebenen, uber das Allgau und Europa dem Ansatz,,regional verwurzelt - global vernetzt" mochte er die kollektive Intelligenz vorhandener und neu zu schaffender Netzwerke fur zukunftsweisende Projekte gewinnbringend einsetzen. Hans Leo Hans Leo ist Biobauer und Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft Naturkaserei TegernseerLand e. G.- die von Biobauern und auch konventionellen Bauern aus der Region beliefert Vorzeigeprojekt, welches Mut macht und zeigt, dass gemeinsame Losungen moglich nach Wilhelm Raiffeisens Motto: Was einer nicht schafft, das schaffen viele. Markus Hoppe Markus Hoppe hat Hoppebrau gegrundet und lebt seinen Traum. Von der Garagenbrauerei zum eigenen Betrieb mit transparenter Produktion. Bier und alles drumherum ist seine grosse Liebe. In Zukunft will er mitwirken Bier die Wertigkeit die es verdient zu geben. Eine moderne und nachhaltige Produktion halten und immer am Zahn der Zeit bleiben. Ganz wichtig ist ihm das Umfeld von Hoppebrau. Er wunscht sich seinen Mitarbeitern ein familiares Gefuhl zu vermitteln und einen sicheren und tollen Arbeitsplatz zu bieten! Frank Hasenohrl Tagen, tafeln & trainieren Frank Hasenohrl ist Inhaber des gleichnamigen Event-Hofs in Geitau. Er hat aus dem Hasenohrl-Hof eine Inszenierungsbuhne geschaffen, die bei einzigartigen Feiern besonders gut ankommt. Mit viel Herzlichkeit und einem professionellem Team mochte er eine ganz besondere Vielfalt lautet auch der Slogan des Hasenohrl-Hofs "Tagen, tafeln & trainieren".Denn er bieten eine Tagungslocation mit Alpenkuche und vielfaltigen Outdoor Events. Maria und Sepp Berghammer Gastgeber und Landwirt aus Tradition und Uberzeugung Wenn Sie am Sternecker-Hof Urlaub machen, begegnen Ihnen drei Generationen Berghammer. Die Manner sind dabei klar in der Unterzahl, machen aber - trotzdem oder gerade deshalb - einen ausgesprochen zufriedenen Eindruck! Als Gastgeber am Sternecker-Hof begrussen Sie Maria und Sepp Berghammer mit den Tochtern Theresa, Sofia und Annalisa. Immer in Rufweite sind Anneliese und Sepp Berghammer senior. Die heutigen Altbauern haben den Hof bis zweitausendvier gefuhrt und dabei, wie auch die Generation zuvor, auch schon an Feriengaste vermietet. Aus den anfangs einfachen Zimmern wurden im Lauf der Jahre komfortable Unterkunfte, ab 2007 in Form von Ferienwohnungen. Elisabeth Schwojer Cafebetreiberin in Pink Elisabeth Schwojer ist die Inhaberin von Elisabeth's Platzerl, einem kleinen aussergewohnlichen und kunterbunten Cafe in Miesbach. Die Powerfrau ist jedoch viel mehr als die Cafebetreiberin in Pink. Ob mit dem Fatbike, dem SUP oder auf Skiern ist sie im ganzen Landkreis unterwegs, um an den ungewohnlichsten Orten zu grillen oder Cappuccino kochen. Dabei hat sie auf der ganzen Welt Fans gewonnen, die selbst den Weg von Mexiko nach Miesbach nicht scheuen, um sie kennen zu lernen. Elisabeth ist ein Energiebundel und ihr gehen nie die Ideen aus, wie man den Landkreis noch etwas schoner und bunter machen konnte. Anna Stadler und Michael Ulmer - So heisst das Herzensprojekt von Anna Stadler und Michael Ulmer. Ihre Zukunftswerkstatt fur Immobilienkonzepte und Produkte liegt im schonen Rottal-Inn auf dem Land. So landlich ihr Standort, so innovativ ihre Firma. Ein Team aus interdisziplinaren Experten erarbeitet fur Kunden Immobilienkonzepte sowie Arbeitsraumkonzepte bis hin zum Produktdesign. ist erfolgreich in ganz Deutschland und daruber hinaus aktiv. Elisabeth Schreiner und Cilly Moser Weber Funf - der Erlebnishof im Rottal Elisabeth Schreiner und Cilly Moser sind Weber Funf - der Erlebnishof im Rottal. Die Familie hat den Hof von Milchkuhen auf Alpakas umgestellt und bietet alles an, was die Seele zur Entschleunigung braucht. Wanderungen mit Alpakas, gutes Essen, interessante Gesprache und eine wunderbare Natur drumrum. Es werden auch Kindergeburtstage oder speziell zugeschnittene Events angeboten und demente Menschen konnen tagsuber betreut werden. Derzeit sind Elisabeth und Cilly am Aufbau, ihr Projekt, das in das Feld der Sozialen Landwirtschaft gehort, soll weiter wachsen, Baumassnahmen sind geplant und es gibt viele innovative Ideen, die auf dem Bauernhof umgesetzt werden Mark Kujath mq. Agency Mark kommt eigentlich aus dem,,hohen Norden" bei Hannover, lebt aber schon seit uber fünfzehn Jahren im sudlichen Augsburg. Der passionierte Bulli-Fahrer verbringt jede freie Minute mit Tochter und Hund draussen in der Natur. Nach seiner Karriere im internationalen Marketing eines grossen IT-Unternehmens hat er sich als Fotograf und Marketer fur Online-Kommunikation, Bild / Bewegtbild und (soziale) Medien selbstandig gemacht und fuhrt seine kleine mq. Agency immer mit dem Focus auf die Menschen hinter Produkten und Dienstleistungen die es zu bewerben gilt. Christian Skrodzki Tausendsassa mit Bodenhaftung Umtriebig ist eine Untertreibung. Christian Skrodzki, ist ein Mann der sich einmischt, ins Risiko geht, Dinge anpackt, Bahnhofe und alte Hauser sammelt, Betriebe grundet, Mitarbeiter motiviert, Menschen fur seine Ideen begeistert und polarisiert. Ein Marketing-Profi und ein Unternehmer mit Bodenhaftung. Verliebt in seine Heimat - und ins Gelingen. Einst gestartet als Banklehrling einer Genossenschaftsbank, leitet er heute zwei Werbeagenturen und einen historische Dorfgasthof. Mit seinem burgerschaftlichen Engagement, hat er unter anderem das Leuchtturmprojekt,,Leutkircher Burgerbahnhof eG" initiert und realisiert derzeit die,,Allgauer Genussmanufaktur eG ". Josepha und Markus Wagner Milch & Schokolade Josepha und Markus sind zwei Kunstlerseelen, die ihre Talente ganz selbstverstandlich einsetzen: Mit,,Milch & Schokolade" verleihen sie nicht nur der Hochzeitsfotografie einen ganz neuen Zauber, sondern fordern auch bei Portraitaufnahmen Erstaunliches zu ihrem Motto:,,Fotografie - einfach, zeitlos, schon". Am liebsten begleiten sie Menschen fotografisch durch ihr Leben. Ihre Geschichte und ihr Business haben sie in Munchen begonnen und nun zieht es die Schauspielerin und den Fotografen mit ihren beiden Kindern ins kehren zuruck aufs Land, zu ihren Wurzel. Sie wollen hier einiges bewegen und ihr Gluck komplettieren. Die Geschichte ihrer Beziehung ist in ihrem Buhnenstuck,,Plotzlich rund" zu sehen, mit dem die Wagners in Bayern auftreten. Hugo Wirthensohn Kooperation statt Fusion in der Holzbranche Hugo Wirthensohn ist uberzeugt, dass man gemeinsam mehr erreichen kann. Seinen Ehrgeiz setzt er fur regionale Strukturen im Allgau und fur die branchenubergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Wald-Holz-Kette auf dem Grundgedanken "Globalisierung bewirkt eine Regionalisierung" stutzt er die Bundelung der uberregionalen Krafte im Wald-Holz-Bereich erfolgsversprechend fur seine trieb ihn u.a. zur Grundung des Biomassehofs Allgau eG und der Wald-Sage-Fuchstal eG an. Sein Leitmotiv fur all seine Aktivitaten lautet dabei: "Kooperation statt Fusion". Dabei zeigt er immer wieder: was okologisch sinnvoll ist, ist auch okonomisch machbar. Auch in der Gemeindepolitik kommt sein Grundsatz zur Geltung. Es gelang ihm in Altusried z. B. der Bau einer Freilicht-Tribune in Holz. Aktuell grundet er einen gemeinnutzigen Verein mit dem Ziel, Altusrieder fur kulturelle Aktivitaten und fur alle wichtigen Belange zu interessieren. Olli Zilk Kulturveranstalter aus dem Bayr. Wald sechsundvierzig Jahre alt, Betreiber des Alten Spitals in Viechtach mit ca. einhundertsechzig Live-Konzerten pro Jahr, davon mehr als achtzig internationale Acts aus sechsunddreißig verschiedenen Landern. Seit knapp zwei Jahren in dieser Branche tatig, vorher sechzehn Jahre Redakteur bei ProSieben Television, zustandig fur Spielfilme. Vor dem Alten Spital Betreiber des Bahnhof Kotzting mit 104 Konzerten in 9 Monaten - dieser Club wird aktuell renoviert und soll parallel zum Spital eine zweite Kulturbuhne im Wald Konzept sieht alle Konzerte bei freiem Eintritt vor - es werden lediglich Spenden fur die auftretenden Musiker organisiert das gesamte Kulturprogramm alleine, ist Techniker vor Ort, macht die PR, ist Discjockey nach den Konzerten, Barmann und "Putzfrau ". Roland Mangold Die Outdoor Helix Die Intelligenz der Natur unkompliziert nutzen konnen - dafur baut Roland Mangold die,Outdoor Helix' am Degersee (bei Lindau) auf. Als Experte fur die Entwicklung von Menschen und Organisationen war Roland im Auftrag von Regierungen auf der ganzen Welt tatig. Mit der Outdoor Helix realisiert er nun ein Environment, in dem man - auch ohne dreißig Jahre Erfahrung - die Erfolgskonzepte der Natur fur das eigene Projekt nutzen kann. Dass sich ganz am Beginn schon Leute aus dem Silicon Valley fur die Outdoor Helix im Allgau interessierten, freut Roland naturlich ganz besonders. Angelika Mangold Der,Sense of Place' Angelika ist Landschaftsarchitektin. In ihren,,Sense of Place" Projekten begleitet sie Menschen auf dem Weg zur Verbindung mit der Natur. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass gerade in unserer globalisierten und digitalisierten Welt, die Begegnung mit Pflanzen, Tieren und der Landschaft am eigenen Lebensort fur viele Menschen sehr bedeutsam ist. Die,Verwurzelung' mit der Heimat fordert das Denken uber die Grenzen hinaus und gibt uns Kraft fur das Umsetzen von zukunftsfahigen Projekten. Meine nachsten Schritte sindAufbau eines digitalen Okosystems, als Marktplatz fur den Handel von regenerativen und regionalen Energiemengen, gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen und bayerischen Stadtwerken. Manuela Muller-Gassner Projektleiterin Alpen-Modellregion Weitnau/Missen-Wilhams Engagement: Ich engagiere mich, weil mir eine positive und nachhaltige Entwicklung meiner Allgauer Heimat sehr wichtig : Ich sehe grosses Potenzial darin, Strukturen zu schaffen, die es engagierten Menschen ermoglicht, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfelds zu : Manchmal entstehen tolle Ideen und Projekte alleine dadurch, dass die richtigen Menschen zusammenkommen, die sich alleine nie,,auf den Weg gemacht" : Haufig sind bereits spannende Ideen vorhanden. Fur deren Umsetzung werden Ansprechpartner und Netzwerke vor Ort benotigt, die auch fur ungewohnliche Ideen offen sind und die Menschen dahinter motivieren und : Viele Dinge mussen gar nicht neu geschaffen werden, weil sie bereits vorhanden sind. Wir mussen diese Moglichkeiten nur erkennen, herausarbeiten und nutzbar : Ich wunsche mir, dass hierfur auf allen Ebenen (Amter, Kommunen, Forderstellen etc.) ein Umfeld geschaffen wird, welches eine flexible und unkomplizierte Unterstutzung,,auf Augenhohe" -Modellregion: Das Forderprojekt,,Alpen-Modellregion" leistet fur uns nicht nur finanzielle Unterstutzung. Unsere breitgefacherten Projekte profitieren auch von der Vernetzung mit Fachleuten und Gleichgesinnten. Jurgen Wallnofer Architekt im Vinschgau, Sudtirol achtundvierzig Jahre alt, selbststandiger Architekt seit zwanzig Jahren mit Buro im Oberen Vinschgau. Vielfaltiges Aufgabengebiet mit Schwerpunkt von Umbau-und Sanierungsarbeiten denkmalgeschutzter Gebaude, sowie Planung von Neubauten mit Verwendung von Holz aus dem,,Vinschger Wald" unter besonderer Berucksichtigung des idealen Schlagerungszeitpunktes und der naturlichen der Freizeit aktive Unterstutzung bei kulturellen Veranstaltungen im Oberen Vinschgau, in den letzten Jahren aktive Unterstutzung des,,Malser Weges", welcher das Ziel verfolgt, den Oberen Vinschgau als Bioregion zu etablieren. Grundungsmitglied und Prasident der Burgergenossenschaft Obervinschgau,,da", die erste Genossenschaft seiner Art, welche sich insbesondere um die Realisierung nachhaltiger Projekte im Oberen Vinschgau bemuht. Verena Wopfner Platzer HeimatUnternehmerin aus Sudtirol eintausendneunhundertvierundsiebzig geboren und seit zwanzig Jahren in Stilfs wohnhaft, Fachlehrerin fur Textil und Raumgestaltung. Sie und ihr Mann Ulrich haben vor ca. vier Jahren das Label lalu-lanaluxury gegrundet, beide begeisterte Hobbyschafzuchter. Verenas grosse Leidenschaft ist es, einem der altesten textilen Rohstoffe, der Wolle, neues Leben einzuhauchen. Vom Scheren uber das Waschen, Zupfen, Kardieren, bis hin zur finalen Verarbeitung der Wolle ist alles Handarbeit. So ist es ihr moglich einen kompletten Produktionskreislauf zu schliessen. Sie experimentiert, macht unzahlige Proben und sucht nach neuen und alten Techniken. Im kleinen Stilfser Atelier, auf eintausenddreihundert Metern Meereshohe, entstehen aus traditionellem Handwerk, in Verbindung mit innovativem Design, exklusive und hochwertige Filzunikate fur Wohn- und Geschaftsraume. Ihre meist grossformatigen Bilder verleihen jedem Raum Wohnlichkeit und einen Hauch von Luxus und Design. Armin Bernhard HeimatUnternehmer aus Sudtirol Je mehr wir Beispiele eines solidarischen, eines nachhaltigen Wirtschaftens in der Region Wirklichkeit werden lassen, desto zukunftsfahiger wird unsere Region und desto mehr zeigen wir, dass der notige Wandel moglich geburtige Bozner Armin Bernhard ist Unidozent fur Sozialpadagogik an der Bildungswissenschaftlichen Fakultat in Brixen und Co-Autor der ersten Sudtiroler Mannerstudie. Julia Zilken Ein Platz um zu stobern, kaufen, Freunde treffen und Netzwerken - im HoamatGfui Ein Treffpunkt heimischer Produkte, Kunst und Handwerk, die uns dieses Gefuhl spuren trifft auf Moderne und Platz um zu stobern, kaufen, Freunde treffen und Netzwerken - im HoamatGfui. Das Konzept ist eine Mischung aus klassischem Einzelhandel mit Produkten aus der Alpenregion, die mir das,,HoamatGfui" geben und kleinen Flachen fur das heimische Handwerk oder den Erzeugern regionaler einiger Zeit treffe ich immer wieder, auf ganz tolle kleine Anbieter/ Erzeuger die sich meist nur auf Markten prasentieren, was ich sehr schade vielen kreativen Kleinunternehmen/innen mochte ich hier, die Moglichkeit geben sich zu prasentieren. So entsteht eine vielseitige Mischung regionaler Produkte, die zum Stobern, Informieren und Kaufen einladt. Es wird ein Ort zum Netzwerken mit Gleichgesinnten entstehen! Beate Reisacher Bio-Betrieb aus dem Allgau Wofur ich stehe: Mein Mann und ich stehen fur eine extensive, bauerliche Landwirtschaft. Wir betreiben unseren Bio-Betrieb ausschliesslich mit Tieren aus Zweinutzungsrassen (Milchkuhe und Legehennen). Wir versuchen unseren Betrieb in Kreislaufwirtschaft zu betreiben und verzichten soweit es geht auf Zukauffutter. Unser Grundsatz Milch & Fleisch und Eier & Fleisch gehoren zusammen. Was uns bewegt: Die Wertschopfung muss in der Region bleiben. Damit Bauern, Handwerksbetriebe und ortlicher Handel genauso profitieren wie unsere Umwelt, Verbraucher und Tier. Was treibe ich voran: Mich bewegt sehr intensiv, dass unsere Kalber aus den Bio-Milchviehbetrieben bei uns in der Region auf der Weide extensiv aufgezogen werden und nicht zur konventionellen Intensivmast uber einhundert te von Kilometern verschickt werden. Wir sind jetzt in die Direktvermarktung von Fleischpaketen eingestiegen und wollen zusammen mit anderen Bauern uber die Oko-Modellregion eine Vermarktung fur Allgauer Bio-Qualitatsfleisch aufbauen. Wir arbeiten partnerschaftlich mit Weidemastbetrieben aus der Region zusammen und schliessen die Vermarktung zusammen. Luis Frank Glurns im Vinschgau - kleine Stadt in Sudtirol Luis Frank, Holzschlagerungsunternehmer und Burgermeister pro tempore der Kleinstadt Glurns. Beide der jetzigen Tatigkeitsfelder waren nie geplant. Alles Zufalle, wenn es Zufalle uberhaupt gibt. Aber kraftig anpacken ist einem Bergbauernsohn, aufgewachsen auf einen kleinen Bauernhof in Matsch, schon in die Wiege Holzschlagerungsunternhmen und eine Gemeinde haben Gemeinsamkeiten:- beide sind nicht einfach zu fuhren- beide verlangen Kraft ab Christine Bajohr & Martin Wiedemann-Bajohr Regenerative Grunlandbewirtschaftung im Zeichen des Klimawandels Christine und Martin bewirtschaften einen kleinen aber vielseitigen Biobetrieb im Oberallgau. Die beiden verfolgen seit einigen Jahren ein ungewohnliches Betriebskonzept, das zudem sehr klimafreundlich ist. Es basiert auf den naturlich vorkommenden Ressourcen des Betriebsstandorts und stellt eine Moglichkeit dar, wie man Tierwohl, Umweltschutz, Naturschutz und Landwirtschaft gewinnbringend miteinander vereinbaren kann. Christine befasst sich u.a. seit Jahren intensiv mit dem Thema Bodenleben, Humusaufbau und einer regenerativen Beweidungsform. Ein ganzheitliches Betriebsmanagement gibt zudem Planungssicherheit, hilft bei Entscheidungsfindungen, spart Kosten, reduziert Abhangigkeiten und erhoht somit die Wertschopfung der qualitativ hochwertigen Produkte. KugelSudhangHof-Projekt: Da weitere Betriebe Interesse an diesem Konzept angemeldet haben, soll nun ein Demonstrations- und Schulungsbetrieb aufgebaut werden, der zur praxisnahen Vermittlung regenerativer, klimaentlastender Bewirtschaftungsmethoden im Alpen-und Voralpenraum KUHproKLIMA-Projekt:Zusammen mit weiteren Projektpartnern wird gerade ein umfassendes Konzept erarbeitet, um unter wissenschaftlicher Begleitung die positiven Auswirkungen der regenerativen Grunlandbewirtschaftung auf Artenvielfalt, Boden, Pflanzen- und Tierbestand zu dokumentieren. Ein besonderer Fokus richtet sich zudem auf die Verbesserung von Betriebsergebnissen und der Corinna Hofmann Gipfelgwand Schliersee AM GIPFEL. AM SEE. DAHOAM . Unter dem Namen Gipfelgwand Schliersee kreiert Corinna Hofmann seit einem Jahr handgestrickte und massgeschneiderte Einzelstucke. zweitausendfünfzehn fand die geburtige Bodenseerin amSchliersee ihre Heimat und ihr jahrelang gehegtes Herzensprojekt fiel auf fruchtbaren Boden: Frei nach dem Motto:,,Madels wir ROCK-en den Berg!", bringt sie mit ihrer Kollektion von Gipfelrocken jetzt Leben in den schwarzgraublauen Einheitslook am Gipfel. Aber nicht nur bei sportlichen Aktivitaten sind die modern inspirierten Trachtenrocke ein Hingucker. Der lassig feminine Look lasst sich auch fur festliche Anlasse und im Alltag vielfaltig kombinieren. Erganzt wird das Gipfelgwand Sortiment durch handgestrickte Mutzen und Stirnbandl aus feiner Bio-Merinowolle, TShirts im frohlichem ALOHA SCHLIERSEE Design sowie Tuchern und Capes. Nachhaltigkeit und Qualitat spielen in der Produktion eine sehr wichtige Rolle und die Rohstoffe wahlt Corinna Hofmann bewusst regional aus. In reiner Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail entsteht daraus das Schlierseer Gipfelgwand. Geschaftsstelle der Initiative Rodachtal Geschaftsstelle der Initiative Rodachtal in neuen Raumen im Markt dreiunddreißig Am siebenundzwanzig August durften wir mit unserem Buro die neuen Raume im Markt dreiunddreißig in Ummerstadt beziehen. Unser besonderer Dank gilt den vielen tatkraftigen Helfern aus den Bauhofen der Gemeinden, die mit kraftiger Hand, Material und Werkzeug den Umzug souveran,,gewuppt" haben. Das schone Haus mit der Adresse Marktstrasse dreiunddreißig in Ummerstadt beherbergt zukunftig nicht nur die Geschaftsstelle der Initiative Rodachtal, sondern auch das neue Kompetenzzentrum Bauen im Rodachtal. Schon jetzt verzeichnen wir an dieser prominenten Stelle am Marktplatz erhohte Besucherzahlen. Wir freuen uns sehr hier mit neuem Schwung arbeiten zu konnen! Ihre Martina Rohner und Kathrin MorgenrothInitiative Rodachtal e. V.Geschaftsstelle Frank Hasenohrl Tagen, tafeln & trainieren Frank Hasenohrl ist Inhaber des gleichnamigen Event-Hofs in Geitau. Er hat aus dem Hasenohrl-Hof eine Inszenierungsbuhne geschaffen, die bei einzigartigen Feiern besonders gut ankommt. Mit viel Herzlichkeit und einem professionellem Team mochte er eine ganz besondere Vielfalt vermitteln. Deswegen lautet auch der Slogan des Hasenohrl-Hofs "Tagen, tafeln & trainieren". Denn er bieten eine Tagungslocation mit Alpenkuche und vielfaltigen Outdoor prasentiert sich und seine Idee auf dem HeimatUnternehmen Forum 2018 bei den Streifzug ins Miesbacher Oberland am 12. Oktober. Gunter und Bettina Robl Peter und Petra Lang Ulrike Modinger Klimaschutzmanagerin aus Uberzeugung Seit Juni zweitausendfünfzehn ist Ulrike Modlinger Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Feldkirchen-Westerham und setzt sich als solche nicht nur bei landmobile fur Elektromobilitat ein, sondern fur alle Belange, die den grossen Diskurs,,Klimaschutz" in einer bayerischen 11.000-Seelen-Gemeinde beruhren. Dabei hat sie vor allem einen Fokus: Netzwerkarbeit. Franz Berchtold und Jakob Zeller - Bio Schaukaserei Wiggensbach Das Allgau als Grunlandregion ist eine traditionelle Milchviehregion. Was jedoch nicht zwingend bedeutet, dass die Tiere auf der Weide stehen und Heu und Gras fressen. Das ist langst keine Selbstverstandlichkeit mehr. Einige Landwirte um Wiggensbach wirtschaften besonders nachhaltig: Es sind okologisch zertifizierte Familienbetriebe, die silagefreie Heumilch produzieren und deren Tiere taglich Weidegang haben. Das Ergebnis ist eine Milch, die sich in Geschmack und Inhaltsstoffen positiv abhebt. Da liegt es nahe, sich zusammen zu tun. Demeterhof Schaller - Hofcafe Hammermuhle Das Lauterachtal bezeichnen viele als die Toskana der Oberpfalz. Der gleichnamige Radweg bildet eine romantische Verbindungsstrecke zwischen dem Schweppermann-Radweg und dem Funf-Flusse-Radweg. Hier, im pittoresken Ort Hohenburg befindet sich das Restaurant-Cafe Hammermuhle. Gefuhrt wird es von Beate Schaller und Tochter Katharina. Der Ehemann Sebastian Schaller betreibt im Nebenerwerb die dazugehorige Landwirtschaft. Das Ehepaar gehort zu den wenigen verbliebenen Landwirten. Und sie sind die einzigen Biobauern im Ort. Familie Kohlhepp ,,Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand. " Ein weniger bekanntes Zitat von Charles Darwin schmuckt den Flyer uber das Bio-Weiderind der Familie Kohlhepp in Wustenzell nahe Wurzburg. Carolin " Ca " Kostler Carolin " Ca " Kostler Als Carolin Kostler ihren jetzigen Ehemann getroffen hat, da hat sie ihm gleich am ersten Abend offenbart:,,Ich heirate nur jemand, der mit mir einen Hof nach Demeterkriterien bewirtschaftet. " Wer kann da schon widerstehen? Hermann jedenfalls nicht - gegen so viel Lebenskraft, Uberzeugung und Willen kann man(n) ja auch wenig ausrichten. Johannes Egger Johannes Egger entdeckt seine Leidenschaft fur Ziegen schon als junger Bub. Mit dreizehn Jahren kaufte der Vater dem Jungen seine erste Ziege, bald waren es sieben. Das sollte weitreichende Folgen haben. Dieses Jahr hat der nunmehr vierundzwanzig Jahrige den elterlichen Betrieb ubernommen. Neun Hektar betragt die eigene Grunlandflache. Der Vater hatte noch Kuhe in Anbindehaltung. Meist werden solche Flachen heute verpachtet oder ein paar Mutterkuhe in Weidehaltung als Nebenerwerb gehalten. Irmgard Schaller-Fromm Grosskuchen auf Bio umstellen? Das nehmen sich etliche Initiativen vor. Sei es in der Kita und in Schuleinrichtungen, seien es Biostadte, die dem danischen Beispiel folgen und immer mehr Bio fordern. Grosse Firmen in den Stadten machen es vor, langst bieten sie ihren Mitarbeitern vegetarisch-vegane Angebote und biologische Zutaten. Was in Munchen in der Kantine von BMW oder der Bayrischen Versicherungskammer schon zum Standard gehort, das ist in vielen kleineren Einrichtungen oft noch ganz weit weg. Eberhard Rader Unser Wirtschaftsleben ist gepragt von linearem Denken. Ich nehme Ressourcen in Form von Materie und Energie, stelle daraus ein Produkt her, welches verkauft wird und irgendwann im Abfall landet. In der Landwirtschaft ist der lineare Ansatz immer schon schwierig. Nahrstoffe, die dem Boden, entzogen werden, mussen wieder zugefuhrt werden. Das geschieht im Okolandbau durch Grundungung, Mist und verschiedene erlaubte Dungemittel. So entsteht ein gesunder Kreislauf. Thomas Wolz Thomas Wolz backt in Wasserlosen, einer dreitausend Einwohner Gemeinde. Er hat die Backerei vom Vater Anton ubernommen.,,Wenn die Burger von hier bei mir einkaufen, dann reicht das zum Leben. ", so seine Unternehmensphilosophie. Gesund hort sich das an. Ohne grossartige Wachstums- und teure Expansionsplane. Gute Arbeit machen und davon leben konnen. Das muss doch gehen. Tilo Teply Der Gemeinschafter Tilo Teply ist ein Gemeinschaftsmensch. Als Mobilitatsbeauftragter von Amerang setzt er sich dafur ein, dass Mobilitat mehr den Gemeinschaftssinn starkt und dadurch mehr Verantwortung fur Menschen und Umwelt gezeigt wird. Annette Seehaus-Arnold ,,Die Biene bring uns reiche Ernte. Damit ist nicht nur der Honig gemeint, sondern vor allem der Ernteertrag auf den Ackern", erklart Annette Seehaus-Arnold. Sie ist Imkerin in Rhon-Grabfeld und besorgt. Denn vielen Bienenvolkern geht es schlecht. Sebastian Meier Landwirte sind vielfaltig aktive und interessierte Menschen. Die Wenigsten betreiben,,nur" ihren Hof. Irgendwie scheinen sie immer auch noch anderswo aktiv zu sein. Sie engagieren sich in Verbanden und Vereinen oder haben mehrere betriebliche Standbeine. Ferienwohnungen etwa in Regionen, die auch Touristen anziehen. Die Oberpfalz ist keine klassische Touristenregion. Zwischen Regensburg und Nurnberg findet man dafur eine traditionell gepragte Gegend mit viel Landwirtschaft und gelebtem Brauchtum. Josef und Maria Berghammer Der Hof der Berghammers liegt malerisch an einem Hugel in Gmund. Am Tegernsee tummeln sich viele Menschen, vor allem bei schonen Wetter ist er ein beliebtes Ausflugsziel der Munchner. Hier kann man wandern, radeln, im Sommer baden und im Winter Skifahren. Rosi Kuhn Dass es in Bayern uberhaupt noch so viele Landwirte gibt, das ist vor allem dem hohen Anteil an Landwirten zu verdanken, die ihren Betrieb als Nebenerwerbsbetrieb fuhren. Also jenen Menschen, die einer bezahlten Arbeit nachgehen und nach Feierabend dann in der Landwirtschaft arbeiten. Bianca Meyer - Berghotel Ifenblick Balderschwang ist eine kleine dreihundertzwanzig Seelen-Gemeinde im Hochtal der Ferienregion Hornergruppe im Oberallgau. Das ehemalige Bergbauerndorf ist - wie so viele andere alpine Hochtaler - heute eine Tourismusregion. Dabei gerat immer wieder die zukunftige Ausrichtung der Region in den Blick. Wo will man hin? Skigebiet und Trubel? Beschauliche Winterstille und Slow Travel? Langlauf und Entschleunigen? Alles? Oder ganz was anderes? Hannelore Hopfer Wann gelingt es, Orten einen besonderen Charakter zu verleihen? Was braucht es, um Inseln der Stille und Beschaulichkeit, Raume zum Wohlfuhlen zu erschaffen? Geduld, Hingabe, Mut, Liebe zum Detail, zur Langsamkeit und ja, auch Zeit und Geld. Hannelore Hopfer hat sich einen Lebenstraum erfullt, indem Sie ein Objekt radikal nach ihren eigenen Vorstellungen und Moglichkeiten gestaltet. Hubert Vachenauer Uberzeuger und Uberzeugungstater Hubert Vachenauer ist ein Vorreiter, Uberzeugungstater und Experte, ein Macher und Vernetzer mit viel Gespur fur Zukunftsthemen. Ob erneuerbare Energie oder Elektromobilitat - Vachenauer ist einer der Ersten, der mitmischt. Dass er sich seit Beginn bei landmobile als ehrenamtlicher Mobilitatsbeauftragter engagiert, verwundert daher nicht. Georg Beyschlag Der Macher zweitausenddreizehn war das Jahr, in dem sich Beyschlag wie viele andere beschweren hatte konnen, weil er seit Jahren auf eine adaquate Ladeinfrastruktur wartete. Und wenn es in den Medien immer noch heisst, die Elektromobilitat habe keine Zukunft, da es an Lademoglichkeiten fehle, hat Beyschlag einfach gemacht. Das war die Geburt der mobilStrom-Initiative Chiemgau. Insgesamt zwanzig Ladepunkte hat er mit seiner Eigeninitiative seither aufgebaut - zusammen mit Gastwirten, Hoteliers, Einzelhandlern, in Gemeinden oder bei Verbanden. Seine Expertise und seine Erfahrungen im Bereich der Elektromobilitat und Ladetechnik bringt der Grassauer ehrenamtlich in landmobile ein. Andreas Konig Familie Schroger vom Koppl-Hof Ulli und Franz betreiben den malerisch gelegenen Koppl-Hof am Beginn des bayrischen Waldes. Wie viele in der Region ist der Hof seit Generationen ein Milchviehbetrieb mit Grunland und Ackerbau. Bio war lange keine Option. Das anderte sich, als die Kinder plotzlich an einer Weizenunvertraglichkeit leiden.,,Durch die Allergien haben wir begonnen, unsere Wirtschaftsweise und den konventionellen Landbau in Frage zu stellen. Wir waren uns nach vielen Gesprachen einig, dass wir ohne den Einsatz von Chemikalien wirtschaften wollen", erzahlt die Bauerin. Familie Schneid Es gibt Richtlinien fur Tierwohl. Und es gibt die eigene Erfahrung der Landwirte. Vorgaben setzen wichtige und notwendige Standards und lassen dennoch Spielraum fur die eigene, besondere Haltung und Beziehung zum Tier. Demeter-Landwirte bemuhen sich darum, die Lebensbedingungen art- und wesensgerecht zu gestalten. Es ist ein neugierig-wachsames Forschen, ein geduldiges Hinspuren in Bezug auf das Wohlbefinden der Tiere. Demeterhof Walz Im Herzen der Oberpfalz am Hof von Michaela und Andreas Walz herrscht Vielfalt: eine Mutterkuhherde, Huhner und seltene Getreidesorten gehoren zur Leidenschaft der Beiden. Landbau im Einklang mit der Natur, Kreislaufwirtschaft und die Kultivierung alter Sorten sind ihre Steckenpferde. Stefan Sachs - Elektromobilitat braucht Lebenserfahrung Stefan Sachs war schon elektrisch unterwegs, als noch niemand an Tesla, Zoe, i3 und Co gedacht hat. Wie er sich seit Jahrzehnten fur die E-Mobilitat stark macht, erfahren Sie in diesem Portrait. Ein Artikel uber Elektromobilitat beginnt selten mit Jahreszahlen, dafur gibt es in der Branche meist schlichtweg zu wenig historische Bezuge. Doch dieser Artikel braucht welche, denn der Elektromobilitatsberater Stefan Sachs ist bereits seit rund dreißig Jahren auf diesem Gebiet unterwegs, sodass man dazu bemerken muss: Erst zehn Jahre spater, in den 90ern, wurde mit der Forschung der Elektromobilitat so richtig begonnen. Doch das ist nicht das Einzige Faszinosum an dem sehr aufgeweckten Diplom-Ingenieur. Neben seiner Tatigkeit im Bereich Elektromobilitat als Berater, Dozent und Projektbegleiter ist er auch noch als Business-Coach (IHK) fur Menschen in beruflicher Veranderung aktiv. Wie das zusammen geht? Das haben wir uns auch gefragt, und haben eine uberraschend authentische Antwort bekommen. Hans Leo Seit rund fünfzehn Jahren sind Genossenschaften wieder im Trend. Vielerorts tut man sich zusammen, um gemeinsam die Wertschopfung in der Region zu starken und dem Ruf nach dem billigsten Produkt etwas entgegenzusetzen. Die Genossenschaft eignet sich, gemeinsam Dinge auf den Weg zu bringen, die fur einen alleine zu riskant oder zu teuer waren. Die allgemein ubliche Definition ist ein Zusammenschluss mehrerer Personen, beispielsweise Handwerker oder Bauern, mit dem Ziel, ihre gleichen wirtschaftlichen Interessen durch gemeinschaftlichen Geschaftsbetrieb zu fordern. Roland und Katrin Heldrich Roland Heldrich liebt die Landwirtschaft - so, wie er sie in seiner Kindheit am Hof der Grosseltern erlebte. Einer ungenutzten Streuobstwiese ist es zu verdanken, dass der gelernte Zimmermann eintausendneunhundertvierundneunzig wieder in die Landwirtschaft einsteigt: mit Rindern, um die Streuobstwiese zu beweiden. Die Wiesen und Weiden des Betriebes ernahren seither eine kleine Mutterkuhherde aus frankischem Gelbvieh und Fleckvieh. Stefan Gobel und Frau Back Thomas Lang - Rhonmalz Das Malzen wie das Brauen hat in Deutschland eine lange Tradition. Vor der Industrialisierung ging beides meist Hand in Hand. Erst im auslaufenden neunzehn Jahrhundert entstehen eigene Malzereien, die allesamt anmuten, wie Fabrikanlagen. Gleichwohl ist der strukturelle Wandel der Wirtschaft auch in diesem Gewerbe nicht folgenlos geblieben. Viele davon sind geschlossen. Tendenzen Grossenvorteile zu nutzen, Wachstums und Effizienorientierung und die Konzentration der Markte bewirkten grosse Veranderungen. Michael Kredler Sina Nagel Thomas und Ines Schwab Demeter-Backerei der Familie Kraus Industriell produzierte Ware ist auf dem Vormarsch. Entgegen den Versprechen der Werbestrategen von der frischen, handwerklichen Semmel industrialisiert sich die Branche rasant. Das Backerhandwerk erlebt einen weitreichenden Strukturwandel. Zwischen zweitausenddrei und zweitausenddreizehn steigen die Umsatze der Branche um uber 55%, im selben Zeitraum nimmt die Zahl der Betriebe um rund ein Drittel ab. Als Ergebnis gibt es heute von den rund 20.000 Backerbetrieben in 1999 jeden zweiten nicht mehr. Max und Simon Pleintinger Peter Viehhauser - der Tuftler und Ingenieur Im Ingenieurlied von Heinrich Seidel heisst es,,Dem Ingenieur ist nichts zu schwer. " Was in leicht abgewandelter Form zum Leitmotto von Daniel Dusentrieb aus dem lustigen Taschenbuch geworden ist, trifft genauso fur Peter Viehhauser zu. Die Leidenschaft am Erfinden des Disneycharakters ist aber auch der einzige weitere Uberschneidungspunkt mit dem Mobilitatsbeauftragten und Laboringenieur der Fachhochschule Rosenheim. Denn wo Herr Dusentrieb aufblasbare Hauser, einen elektronischen Wetterhahn oder eine Dunkellampe auf seine Patentliste schreiben kann, hat Herr Viehhauser seine beiden Beine firmer in der Realitat verankert. An der Fachhochschule lehrt er Regelungstechnik, Simulationstechnik und Solartechnik und baut gerade das Forschungszentrum fur Photovoltaik und Gebaudetechnik mit auf. All das klingt sehr komplex. Peter Viehhauser ist aber stets darauf bedacht, auch einfach und verstandlich uber das komplexe Thema zu sprechen. Martin Hummer Klaus Hofmann – Jurahof Georg Schlickenrieder Martina und Werner Haase Gust Obermeier Wenn Gust Obermeier von seiner Kindheit erzahlt, dann wahnt man sich in einer langst vergessenen Zeit.,,Ich durfte nicht langer zur Schule, als es Pflicht war. "Wenn Du zu gscheid wirst, dann magst Du nicht mehr arbeiten. " Das war die Begrundung des Vaters. Wahrend der Grundschule war die Mithilfe am Hof eine Selbstverstandlichkeit. Ich wollte Landwirt werden."Die Ausbildungsberatung war anderer der Meinung. Gust fugt sich ein als junger Mensch. Jurgen Lochbihler Imposant ist der Pschorr am Viktualienmarkt. Das bayrische Wirtshaus - noch keine dreizehn Jahre alt - hat schon heute Tradition. Es ist in Munchen die Adresse fur regionale, erstklassige Zutaten und eine bayrische Kuche, die vom Semmelknodel bis zur Bratensauce - dem Jus - alles selbst zubereitet ist. Die Zutaten kommen von Betrieben in der Region. Zum Alleinstellungsmerkmal wurde die Verarbeitung des Fleisches von Murnau-Werdenfelsern, einer heimischen Rinderrasse, die beinahe ausgestorben ware. Hatte man nicht die besondere Fleischqualitat gerade noch rechtzeitig entdeckt. Christiane Zeintl Ein Bauernhof ist traditionell gesehen mehr als eine Produktionsstatte fur Nahrungsmittel. Hier geht Leben und Arbeiten nahe an der Natur zusammen und das Besondere ist: Hier gibt es wirklich etwas zu erleben. Diese Qualitaten drohen im Wettbewerb um Markte verloren zu gehen. Es braucht Menschen, die sich dem Erhalt dieser bewahrenswerten Lebenskultur verschreiben. Das gelingt vor allem dann, wenn sich neben den Hoferzeugnissen die Kultur mitvermarkten lasst. Diversifizierung ist der Fachbegriff dazu. Was das bedeutet? Umgangsprachlich konnte man auch sagen: auf mehr als einem Bein stehen. Das hort sich gesund an. Und ist, einmal abgesehen von Gerienwohnungen auf dem Hof, vielerorts eher die Ausnahme als die Regel. D'Wirtin und da Bauer In Gallenbach, da steht ein schones Gasthaus. Auf den ersten Blick bemerkt man noch nicht, dass dieser Ort gerade eine ganz besondere Entwicklung durchlebt. Vor fünfzehn Jahren da schien es noch so, als ob dem Hof samt Gastwirtschaft ein leider typisches Ende bevorsteht: Die Flachen werden an einen Biogasbetreiber mit hohem Flachenbedarf verpachtet. Die Wirtin betreibt die Dorfwirtschaft noch weiter mit einem kleinen Brotzeitangebot und Wurscht fur die Stammgaste. Immerhin, das Dorf - zu weit von Munchen, um zur reinen Schlafstadt zu werden und zu weit von den Bergen und den Seen, um zu viele Zweitwohnsitze zu haben - lebt. Benedikt Karg Benedikt Karg zahlt zu der ersten Generation von Landwirtekindern, die auf einem Biohof aufgewachsen sind. Was freilich erstmal keine Ruckschlusse in Bezug auf das Interesse an der Landwirtschaft erlaubt. Pierre Ramnick Das Okolandbau auch im grossen Stil erfolgreich funktioniert, beweist Pierre Ramnick. In Greussenheim, einer Gemeinde westlich von Wurzburg betreibt er mit seiner Frau einen Ackerbaubetrieb, der seit zweitausendvier okologisch nach Biolandkriterien bewirtschaftet wird. Uberhaupt, in der Gemeinde gibt es nur mehr zwei,,Konventionelle", alle anderen sind bio. Was die Ramnicks zur Umstellung bewogen hat? Andreas Seufert Herr Kruckel und Frau Feddersen Kleinbetriebe haben es schwer. Es sei denn? Ja, es sei denn sie veredeln Produkte, die schmecken und gebraucht werden. Oftmals ist der Gemuseanbau der Einstieg und die Chance fur kleine Flachen. Am Betrieb von Herrn Kruckel und Frau Fedderson sind es Eier. Petra Friedl Hutzelhof Der Hutzelhof ist eine moderne Erfolgsgeschichte. Erst eintausendneunhundertfünfundneunzig wurde die Hofstelle erbaut und der Hof gegrundet, der sich von vorneherein auf das Liefern von okologischen Lebensmitteln aus der Region spezialisiert hat. Inmitten des Strukturwandels entsteht ein neuer Betrieb, der mit Erfolg eigene Wege beschreitet. Und nicht nur der Okolandbau wird hier grossgeschrieben: eine moderne Hackschnitzelheizung und eine Solaranlage am Dach der Gebaude sorgen fur nachhaltige Warme und Strom. Anneliese Kiermaier Jahrelang stand die altehrwurdige Gaststatte Unterwirt in Fridolfing leer, vor wenigen Jahrzehnten noch Mittelpunkt des Dorfgeschehens. Keiner wollte sich an die Renovierung des auf den ersten Blick eher schmucklos wirkenden Gebaudes wagen.,,Sein Traum und unser Traum war der Unterwirt. Eine Dorfwirtschaft. Ein Wahnsinn, komplett verruckt. Wegreissen sollte man sie, die alte Burg, nicht erhalten. Das war die Meinung im Dorf. " Aber nicht die von Vito und seiner Lebensgefahrtin, Anneliese Kiermaier. Vitos Vision: Leben in Fridolfing, gutes Essen, eine Bar als Treffpunkt im Dorf. Landhaus Tanner Landhaus Tanner Franz und Stefanie Tanner betreiben in Waging ein Landhaus mit ganz besonderem Ambiente. Franz Tanner verbindet seit eintausendneunhundertfünfundneunzig Gastfreundschaft mit Qualitat. Die Kuche im Landgasthof kann sich sehen lassen: Ambiente und die taglich wechselnde Speisekarte wecken Vorfreude. Das Besondere am Landhaus ist, dass vieles aus der Region kommt. Byodo Byodo ist ein Unternehmen mit Sitz in Muhldorf, das Bio-Feinkostspezialitaten uber den Fachhandel anbietet. Bekannt sind Nudeln, Essige, Ole, Saucen und Dips - und Biosenf in feinsten Sorten. Gleich bei der Bewerbung der Region Waginger See- Rupertiwinkel hat die Geschaftsfuhrung Interesse an einer regionalen Zusammenarbeit signalisiert. Was ware in Bayern naheliegender als ein Senf von hier? Bernd Rappelt-Fiederling Bei der Familie Rappelt-Fiederling leben vier Generationen zusammen. Wie in dieser Gegend bei Wurzburg ublich, sind die Betriebe eher gross. Ackerbaugegenden haben den Strukturwandel schon weitgehend hinter sich. Nur noch wenige Landwirte teilen sich die Felder des Dorfes. Michi Steinmassl Es gibt Menschen, die bereits als Kind wissen, was sie werden wollen. Michi Steinmassl war so ein Kind. Begeistert begleitet er schon als Bub den Vater, der als Landschaftspfleger arbeitet. Fur ihn steht fest, er will Gartner werden. Gleich nach der mittleren Reife beginnt er mit der Gartnerlehre. Darauf folgt die Meisterschule in Furth. Der Milchviehbetrieb der Eltern ist klein und wird schon lange nur mehr nebenher betrieben. Doch Michi will den elterlichen Betrieb ubernehmen und im Vollerwerb betreiben. Astrid Wohrl Astrid Wohrl Astrid Wohrl ist ein Stadtkind. Die geburtige Munchnerin ist eine Frohnatur und liebt die Bayrische Geselligkeit. Mit dem Land hatte sie lange wenig zu tun. Bis Hand Reichl in die Stadt kam und ihr mit seiner charmanten Art und den feingeistigen Humor den Hof machte. Jurgen Streubel Jurgen Streubel Auf zwei ha Grund wachsen verschiedene Sorten Blaubeeren und Brombeeren.,,Geerntet wird hier von Ende Juni bis in den September" meint Beerenbauer Jurgen Streubel. Wie der Quereinsteiger dazu gekommen ist, Biobauer zu werden? Thomas Einwang Thomas Einwang Herr Einwang ist als Burgermeister vor allem um eins bemuht: eine aktive Burgerschaft, eine gute Infrastruktur sowie kleine lebendige und geschlossene Kreislaufe vor Ort. Nur, wenn das Bewusstsein fur die Bedeutung regionaler Strukturen bei den Burgern der Gemeinde ankommt, konnen diese erhalten bleiben. Hans Reichl

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