SEO Text Tool: Kostenlos einzigartige Texte schreiben mit dem Artikel Schreiber

Konfiguriere, welchen SEO Text das Tool automatisiert für dich erstellen soll

Schritt 1: Hauptstichwort eingeben
(Thema des Artikels)!

Schritt 2: Nebenstichwort eingeben
(Nuance des Text Inhaltes)!

Schritt 3: Klick auf "Text erstellen"!


Dein neuer Artikel Überschrift:    

Fische – Wirbeltiere im Wasser

Lesezeit:    

4 Minuten, 42 Sekunden

Sprache:    

Dein Artikel ist in deutscher Sprache geschrieben

Hauptstichwort (Thema des Artikels):    

Fische

Nebenstichwort (Nuance des Text Inhaltes):    

Wasser

Hauptthemen des neuen Artikels:    

Jahres ✓ Beute ✓ Haien ✓ Zentimeter ✓ Walhai ✓ Metern ✓ Länge ✓ Jahre ✓ Meter ✓ Medien ✓ Auftrieb ✓ Tiere

Zusammenfassung:    

Ein Exemplar dieser mit uber funf Metern nicht gerade kleinen Art verfing sich 1976 vor Hawaii in einem Treibanker und wurde erst 1983 wissenschaftlich beschrieben - die wohl sensationellste Neubeschreibung eines Haies im 20. Jahrhundert! Als Giftfische bekannter sind die farbenprachtigen Rotfeuerfische (Pterois volitans) sowie die gut getarnten, in allen Weltmeeren verbreiteten Skorpionsfische und Steinfische, deren Gift bei Menschen in seltenen Fallen zum Tod gefuhrt hat. Nein, denn die meisten Arten der Gattung Serrasalmus fungieren in sudamerikanischen Gewassern nur als >>Gesundheitspolizei << : Sie ernahren sich von kranken oder verletzten Wirbeltieren sowie von Aas, das sie mit ihrem kraftigen Gebiss in kurzester Zeit skelettieren.

Hilf & verlinke uns:    

Weiterführende Links:    


Artikel vorlesen lassen:

Artikel Text:

Fische – Wirbeltiere im Wasser
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/99/Schlange_frist_Fisch.jpg    

Dass das Meer auch heute noch Uberraschungen bereithalt, zeigt der Riesenmaulhai (Megachasma pelagios). Ein Exemplar dieser mit uber funf Metern nicht gerade kleinen Art verfing sich 1976 vor Hawaii in einem Treibanker und wurde erst 1983 wissenschaftlich beschrieben - die wohl sensationellste Neubeschreibung eines Haies im 20. Jahrhundert! Wie kommt der Hammerhai zu seinem Namen? Durch seinen abgeflachten, hammerartigen Kopf, an dessen Aussenseiten Augen und Nasenoffnungen sitzen. Der Grund fur diese eigenartige und bizarre Kopfform ist unbekannt; vielleicht verschafft ihm der weite Augenabstand ein besonders grosses Gesichtsfeld. Der Grosse Hammerhai (Sphyrna mokarran) kann bis sechs Meter lang werden, sein kleinerer Verwandter, der Gemeine Hammerhai (Sphyrna zygaena), uber vier Meter. Beide Arten verirren sich ab und zu ins Mittelmeer. Manche der lebendgebarenden Hammerhaie versammeln sich im Roten Meer zu Schulen aus Muttern und Kindern. Uber ihr Sozialverhalten wissen wir jedoch kaum etwas. Ebenfalls eine auffallige Erscheinung ist der Fuchshai (Alopias vulpinus), dessen oberer Schwanzflossenteil fast so lang ist wie der ganze Korper. Damit schlagt er in einem Fischschwarm heftig hin und her - was ihm auch den Namen >>Drescherhai<< eingebracht hat - und macht sich anschliessend uber die verletzten oder betaubten Beutetiere her. Eigenartig sind auch die Sagehaie (Pristiophoridae). Ihre Schnauze ist verlangert und mit langen, scharfkantigen Zahnen besetzt. Mit dieser >>Sage<< wuhlen sie im Untergrund nach Nahrung, wobei sie mit den langen, fleischigen Barteln an der Basis ihrer Sage Geruchs- bzw. Geschmacksstoffe der Beutetiere aufnehmen. Weshalb sind Rochen so elegante Schwimmer? Ihre Brustflossen sind besonders stark entwickelt und ziehen sich von der Schwanzregion bis zum Kopf; mit ihrer Hilfe gleiten Rochen in eleganten wellenformigen Bewegungen durchs Wasser. Die Bauchflossen sind dagegen klein, die Afterflosse ist reduziert und die Schwanzflosse zu einer Art Peitsche umgebildet. Ein weiteres Kennzeichen der Rochen, zu denen mehr als vierhundert Arten gehoren, ist ihr in der Regel stark abgeflachter Korper. Auf der dunklen Oberseite befinden sich die Augen, hinter denen je ein auffallig grosses Spritzloch liegt. Durch diese Offnung saugen vor allem die Arten, die sich am Meeresboden aufhalten, das Atemwasser ein. So vermeiden sie, dass mit dem Wasser Sand und Schlick aufgenommen werden, die die Kiemen verstopfen konnten. Denn die Mundoffnung der Rochen befindet sich ebenso wie die funf Kiemenspalten auf der hell gefarbten Korperunterseite. Die eindrucksvollsten Rochen sind die Mantas oder Teufelsrochen. Diese Kosmopoliten sind in tropischen und subtropischen Meeren zu Hause. Kennzeichnend sind die ausserordentlich grossen Brustflossen; mit ihnen gleiten die Tiere wie auf Flugeln durchs Wasser. Ihr Name bezieht sich ubrigens auf zwei lappenartige Fortsatze der Schnauze, die wie >> Teufelshorner<< am Kopf sitzen. Sie lenken den Wasserstrom in das weit geoffnete Maul, so dass der Rochen kleine Meereslebewesen leicht aus dem Wasser herausfiltern kann. Mantas sind ovovivipar (Eier mit entwickelten Embryos ablegend) oder lebendgebarend; weibliche Riesenmantas (Manta birostris) bringen pro Jahr nur ein lebendes Junges zur Welt. Fur Menschen sind Teufelsrochen ungefahrlich, doch mussen sich Taucher vor den Schlagen ihrer gewaltigen Brustflossen huten. Konnen Rochen Strom liefern? Theoretisch ja, denn bei den Zitterrochen, auch Elektrische Rochen genannt, hat sich die Muskulatur in ihren Brustflossen zu >>elektrischen Platten<< umgebildet, deren Unterseite negativ und deren Oberseite positiv geladen ist. Dieses elektrische Organ kann sich auf einen Schlag entladen und dabei kurzzeitig Spannungen von uber 200 Volt und eine Leistung von 2000 Watt erzeugen - damit konnten fur einen kurzen Augenblick 50 Gluhbirnen von je 40 Watt zum Leuchten gebracht werden! Damit haben Zitterrochen eine aussergewohnliche und zugleich sehr wirkungsvolle Methode gefunden, um einerseits Beute zu machen und andererseits Feinde abzuschrecken. Denn der >>Elektroschock<< lahmt schnellere Beutetiere und bringt sie damit in Reichweite des Jagers, vertreibt aber auch grosse Raubfeinde. Nach einer Entladung benotigt der Zitterrochen einige Zeit, um seine >>Batterien<< neu aufzuladen und wieder einsatzbereit zu machen. Da die beiden elektrischen Organe aus einem Grossteil der Brustmuskulatur entstanden sind, >>fliegen << Zitterrochen nicht durch das Wasser, sondern schwimmen ahnlich wie Haie mit seitlichem Schwanzschlag. In der Tiefsee lebende Arten bewegen sich auch auf dem Meeresboden laufend vorwarts, wozu sie ihre Bauchflossen einsetzen. Konnen Stechrochen tatsachlich stechen? Ja, denn der lange, peitschenformige Schwanz dieser rautenformigen Rochen tragt an der Schwanzwurzel einen oder mehrere scharfe, mit Widerhaken versehene Stachel, die mit einer Giftdruse in Verbindung stehen und ausschliesslich der Verteidigung dienen. Da sich die Tiere, die eine Spannweite von mehreren Metern aufweisen konnen, im Sand tarnen, sind sie nur schlecht zu sehen; tritt man unabsichtlich auf sie, wehren sie sich mit einem heftigen Schlag ihres stachelbewehrten Schwanzes, was zu schmerzhaften, schlecht heilenden Wunden und Vergiftungserscheinungen fuhren kann. In den europaischen Kustengewassern ist der bis zu 2,5 Meter lange Gewohnliche Stechrochen (Dasyatis pastinaca) heimisch, dessen Stachel 35 Zentimeter Lange erreichen kann. Wussten Sie, dass der grosste heute lebende Hai der Walhai ist? Mit achtzehn Metern Lange und zehn Tonnen Gewicht ist er auch der Rekordhalter aller Fische; er kann siebzig Jahre alt werden. Der kleinste Hai, der Dornhai, wiegt dagegen bei einer Lange von etwa zwolf Zentimetern nur zwischen zehn und 20 Gramm. Wie wird der Hai zum Thunfisch? Zumindest in der Werbung verwandeln sich die >>Schrecken der Meere<< mitunter in beliebte Speisefische. Denn da Haie bei vielen Verbrauchern keinen guten Ruf haben, hat man sich falsche oder Fantasiebezeichnungen fur Haiprodukte einfallen lassen. So kommt das Fleisch von Hammerhaien als >>Schwertfisch<< oder >>Thunfisch << ins Regal, in England verzehrt man Katzenhai unter dem hubschen Namen >> Felsenlachs<< , in Deutschland kommt Dornhai als >>Seeaal<< auf den Tisch und seine geraucherten Bauchlappen als >>Schillerlocken <<. Heringshaie verwandeln sich dagegen unversehens in >>Kalbfisch << oder >>Seestor <<. Wussten Sie, dass der grosste Rochen der Grosse Teufelsrochen oder Riesenmanta ist? Mit einer maximalen Korperlange von vier Metern erreicht er eine >>Flugelspannweite << von uber sieben Metern und ein Gewicht von bis zu zwei Tonnen. Zitterrochen nicht die einzigen >> elektrischen< < Fische sind? Zitteraal und Zitterwels produzieren noch hohere Spannungen als die Rochen. Stachelrochen mit einer Spannweite von mehreren Metern die grossten Giftfische sind, die wir kennen? Knochenfische: In allen Gewassern zu Hause Wer ist alter: die Knochen- oder die Knorpelfische? Eindeutig alter sind die Knochenfische (Klasse Osteichthyes), denn die ersten Arten schwammen bereits in den Meeren der Urzeit. Seit dem Erdaltertum (Palaozoikum) haben sie sich in zahllose Formen aufgespalten und bilden heute mit mehr als 20 000 Arten die grosste Wirbeltiergruppe. Anders als bei den Knorpelfischen ist ihr Skelett teilweise oder vollig verknochert und der Rumpf in der Regel von dachziegelartig ubereinander liegenden Knochenschuppen bedeckt. Die zarten Kiemen in der Kiemenhohle werden von einem Kiemendeckel geschutzt. Zudem besitzen viele Knochenfische eine Schwimmblase, um ihren Auftrieb zu regulieren. Die meisten Arten legen Eier, die ausserlich befruchtet werden. Es gibt jedoch auch ovovivipare (weit entwickelte Eier legende) und vivipare (lebend gebarende) Formen. Heute unterscheidet man systematisch die sog. Fleischflosser (Sarcopterygier) wie Lungenfische und Quastenflosser und die Strahlenflosser (Actinopterygier), zu denen der grosste Teil der heutigen Fische zahlt. Doch ohne die heute so kleine Gruppe der Fleischflosser ware die Evolution der Wirbeltiere anders verlaufen: Es war einer ihrer Vertreter, der sich auf seinen muskulosen Flossenstummeln an Land wagte und zum Urahn aller Landwirbeltiere wurde. Wie schaffen es Fische, im Salzwasser zu uberleben? Besonders gebaute Nieren und Kiemen losen ein Problem, das alle Knochenfische gemeinsam haben: Die Salzkonzentration im Meerwasser ist hoher als diejenige ihrer Korperflussigkeit. Um dieses Konzentrationsgefalle aufrechtzuerhalten, haben die Fische wahrend ihrer langen Evolution Nieren entwickelt, die moglichst wenig Wasser abgeben, und Kiemen, die aktiv Salz ausscheiden konnen. Ansonsten sind die Anpassungen von Knochenfischen an ihren Lebensraum so vielfaltig wie der Lebensraum selbst. Typische marine Hochseefische sind beispielsweise der Atlantische Hering (Clupeus harengus harengus) und sein enger Verwandter, der Pazifische Hering (Clupeus harengus pallasi). Diese silbrigen, etwa dreißig Zentimeter langen Fische bilden riesige Schwarme. Sie ernahren sich von Plankton, das sie tagsuber am Meeresgrund auflesen. Ihre Fruchtbarkeit ist gross: Die Weibchen konnen jahrlich vierzig null bis siebzig null Eier legen, die vom Mannchen besamt und dann sich selbst uberlassen werden. Die Eier sinken zu Boden, wo nach zwei bis drei Wochen die nur einige Millimeter grossen Larven schlupfen. Sie werden von der Stromung verdriftet und kehren einige Jahre spater zielstrebig an ihren Geburtsort zuruck, um die nachste Generation Heringe zu zeugen. Aufgrund ihrer Stellung in der Nahrungskette zwischen Plankton und grossen Meeresraubern wie Raubfischen, Robben, Walen und Seevogeln sind Heringe von grosser okologischer Bedeutung und stellen nicht zuletzt auch fur den Menschen eine wichtige Nahrungsquelle dar. Nutzt der Schwertfisch sein Schwert zur Verteidigung? Nein, vermutlich spielt es eine Rolle beim Beuteerwerb, wenn der Schwertfisch (Xiphias gladius) in einen Fischschwarm hineinstosst. Bei hoher Geschwindigkeit kann er es durch vierzolliges Eichenholz treiben. Es gibt sogar Berichte uber offenkundig gezielte Angriffe von Schwertfischen auf Boote. Fur Menschen sind Schwertfische nicht gefahrlich, denn die Raubfische stellen lieber Heringen und ihren Verwandten nach. Die ausdauernden, bis zu sechs Meter langen und mehr als fünfhundert Kilogramm schweren Hochseefische jagen meist allein. Sie konnen Geschwindigkeiten von neunzig Stundenkilometern erreichen und gelten damit als Champions unter den Fischen. Seinen Namen verdankt der Fisch dem schwertartig verlangerten Oberkiefer, der ein Drittel der Korperlange ausmachen kann. Konnen Fische angeln? Ja, Anglerfische gibt es in der Tiefsee, beispielsweise den Riesenangler (Ceratias hollbolli). Er ist mit einem langen, flexiblen Auswuchs ausgestattet, an dessen Spitze sich Leuchtbakterien befinden. Sie sollen in der lichtlosen Tiefsee die Beute zum Maul locken. Da Fressbares in der Tiefe rar ist, mussen die Fische jede Gelegenheit nutzen, die sich bietet - ihr Maul lasst sich sperrangelweit aufreissen, und ihr Magen ist so dehnbar, dass sie Beutetiere verschlingen konnen, die doppelt so gross sind wie sie selbst. Damit der Absonderlichkeiten nicht genug: Bei den im Nordatlantik gar nicht seltenen Riesenanglern findet man den wohl grossten Unterschied zwischen den Geschlechtern: Die Weibchen werden uber einen Meter lang, wahrend es die Mannchen nicht einmal auf zehn Zentimeter bringen. Hat ein Mannchen ein Weibchen gefunden, so verbeisst es sich in dessen Haut, gewinnt Anschluss an dessen Blutkreislauf und wird zu einer Art Parasit, der nichts anderes zu tun hat, als den Laich zu befruchten. Welche Fische sind giftig? Etwa zweihundert Fischarten konnen beim Menschen Vergiftungen hervorrufen: Manche Arten wie etwa der Stachelrochen (Dasyatis pastinaca) verfugen uber Stachel: Knochenstrahlen der Flossen, die mit Giftdrusen in Verbindung stehen. Auch die Weberfische (Familie Eigentliche Drachenfische) - die wohl giftigsten Fische Europas, deren Name sich ubrigens von >>Vipernfische<< ableitet und mit >>Weben<< nichts zu tun hat - wie auch das in der Nordsee und im Mittelmeer beheimatete Gewohnliche Petermannchen (Trachinus drago) gehoren dazu. Als Giftfische bekannter sind die farbenprachtigen Rotfeuerfische (Pterois volitans) sowie die gut getarnten, in allen Weltmeeren verbreiteten Skorpionsfische und Steinfische, deren Gift bei Menschen in seltenen Fallen zum Tod gefuhrt hat. Andere Fische, wie die in Korallenriffen lebenden Kofferfische, sondern Hautgifte ab, um Fressfeinde abzuwehren und ihre Haut gleichzeitig vor Infektionen zu schutzen - bei ihnen zeigt ihr Gift antibiotische Wirkung, beim Menschen kann es aber allergische Reaktionen hervorrufen. Auch bestimmte Teile des Kugelfisches, der in Japan roh verzehrt wird, konnen zu schweren Vergiftungen fuhren; das Gift Tetrodotoxin lahmt namlich die Atemmuskulatur. Nur besonders ausgebildete Koche durfen deshalb diese Delikatesse servieren - dennoch kommt es in Japan jedes Jahr zu rund 80 Todesfallen. Was macht der Hecht im Karpfenteich? Wahrscheinlich ist er auf der Jagd, denn der Hecht (Esox lucius) gehort zu den rauberischen Susswasserfischen. Kennzeichen sind sein lang gestreckter beschuppter Korper und seine schnabelartige Schnauze mit kraftigem Kiefer und spitzen Zahnen. Hechte warten in Fliessgewassern, Seen und Teichen versteckt zwischen Wasserpflanzen auf Beute - Fische, aber auch Frosche, Kleinsauger und Wasservogel. Die Tiere konnen alt werden: sechzig bis siebzig Jahre sind keine Seltenheit. Solche Exemplare erreichen eine Lange von 1,5 Metern und ein Gewicht von bis zu fünfunddreißig Kilogramm. Ihr Appetit ist gewaltig: Sogar die eigenen Jungen mussen nach dem Schlupfen zwischen Wasserpflanzen vor ihren gefrassigen Eltern Schutz suchen. Ebenfalls ein rauberischer Flussbewohner ist unser heimischer Flusswels oder Waller (Silurus glanis). Typisch sind seine nackte Haut und die Bartelpaare am Maul, die ihm nachts und im truben Wasser bei Beutesuche und Orientierung helfen. Berichten zufolge werden Waller bis 3 m lang und uber 200 kg schwer. Karpfen (Cyprinus carpio) sind dagegen reine Pflanzenfresser. Sie gehoren nicht nur zu Silvester zu unseren beliebtesten Speisefischen. Schon in der Antike war der Karpfen einer der wichtigsten Fische der Teichwirtschaft. Ursprunglich stammt die Art aus Sudosteuropa und Sudostasien. Monche brachten den Fisch im Mittelalter als Fastenspeise nach Nord- und Westeuropa. Inzwischen kommt der Karpfen fast weltweit in Teichen und im freien Susswasser vor. In Nordamerika hat dieser gedrungene Pflanzenfresser in einigen Seen bereits die alteingesessenen Fische verdrangt. Geholfen hat ihm dabei seine grosse Fruchtbarkeit: Die Weibchen konnen bis zu 1,5 Millionen Eier pro Saison ablegen. Sind Piranhas so gefahrlich wie ihr Ruf? Nein, denn die meisten Arten der Gattung Serrasalmus fungieren in sudamerikanischen Gewassern nur als >>Gesundheitspolizei << : Sie ernahren sich von kranken oder verletzten Wirbeltieren sowie von Aas, das sie mit ihrem kraftigen Gebiss in kurzester Zeit skelettieren. Ihren schlechten Ruf verdanken die Piranhas besonders einer Art, Serrasalmus natteri. Diese mit fünfundzwanzig bis dreißig Zentimetern nicht besonders grossen, seitlich abgeplatteten Fische haben einen auffallend vorstehenden Unterkiefer mit rasiermesserscharfen Zahnen. Sie greifen im Schwarm gelegentlich auch Menschen an, so dass in einigen Gegenden Brasiliens Schutzzonen fur Badende eingerichtet wurden. Angezogen werden diese Fische namlich durch taumelnde Bewegungen, klatschende Gerausche oder starken Blutgeruch. Nicht nur Blut kann in sudamerikanischen Gewassern unangenehme Gesellschaft anlocken. Der bis zu 2,5 Zentimeter lange, im Amazonasgebiet heimische Schmerlenwels Vandellia urinophilus reagiert sogar auf Uringeruch und dringt in die Harnrohre von Menschen ein, die im Wasser urinieren. Dort verspreizt er sich mit den Kiemendeckelstacheln und kann dann meist nur noch operativ entfernt werden. Weshalb sinken Fische nicht automatisch auf den Gewasserboden? Weil sie ein spezielles Organ besitzen, mit dem sie den Auftrieb im Wasser regulieren konnen: die Schwimmblase. Fullt ein Fisch seine Schwimmblase mit Gas, sinkt seine Dichte und er steigt fast ohne Energieaufwand nach oben, entzieht er ihr Gas, nimmt die Dichte zu und er kann abtauchen. Bei einigen Fischen wie den Aalen ist die Schwimmblase mit dem Vorderdarm verbunden, und der Gasaustausch erfolgt direkt via Darm. Bei anderen, wie den Barschen, fehlt dieser Gang; deshalb muss der Gasaustausch uber spezielle Gewebe bewerkstelligt werden. Beides sind wichtige Merkmale fur die systematische Einordnung der Knochenfische. Typisch fur Fische ist ferner das paarige Seitenlinienorgan, das sich auf beiden Seiten des Korpers vom Kopf bis zum Schwanz zieht. Mit seiner Hilfe nehmen Fische auch noch kleinste Druckschwankungen im Wasser wahr, so dass sie selbst bei schlechten Sichtverhaltnissen sicher manovrieren oder sich nahernde Feinde spuren konnen. Welcher Fisch wandert vom Rhein in die Karibik? Der Europaische Flussaal (Anguilla anguilla). Die erwachsenen Flussaale laichen zu Beginn des Fruhjahrs in der dicht mit Tang bewachsenen karibischen Sargassosee in einigen hundert Metern Tiefe und sterben dann. Aus den befruchteten Eiern - ein Weibchen kann bis zu zwanzig Millionen Eier legen - entwickeln sich durchsichtige, dunne Weidenblattlarven, die ausserlich kaum an ihre Eltern erinnern. Sie ernahren sich von Plankton und werden mit dem Golfstrom nach Osten verdriftet. Nach rund drei Jahren erreichen sie die europaische Kuste und wandeln sich in gelblich gefarbte Glasaale um, deren Form bereits an die erwachsenen Aale erinnert. Sie wandern dann den Rhein hinauf (sie >>steigen <<) und beginnen wahrend dieser Reise, Hautfarbstoff zu bilden. Diese sog. Steigaale sind wahre Kletterkunstler, die sogar senkrechte Felsen uberwinden, wie etwa den Rheinfall bei Schaffhausen. Je nach Grosse ernahren sie sich jetzt von Muscheln, Schnecken, Wurmern und kleinen Fischen. Die Mannchen bleiben meist in Kustennahe und wachsen zu einer Lange von gut fünfzig Zentimetern heran. Weibchen bringen es bis auf 1,5 Meter Lange und bis zu sechs Kilogramm Gewicht. Nach neun bis 15 Jahren im Susswasser werden die Aale zum Blankaal mit tiefschwarzem Rucken und festem, fetthaltigem Fleisch. Von nun an nehmen die Tiere keine Nahrung mehr auf und machen sich auf ihren Weg zuruck ins Meer. Nichts kann sie zuruckhalten, sie schlangeln sich sogar uber taufeuchte Wiesen, wobei ihnen ein dichtes Kapillarsystem unter der Haut die Sauerstoffaufnahme erleichtert. Wenn sie nach etwa anderthalb Jahren die mehrere 1000 Kilometer entfernte Sargassosee erreicht haben und ablaichen, hat sich ihr Lebenszyklus geschlossen. Wie finden Lachse ihren Geburtsort wieder? Sie lassen sich von ihrem fantastischen Geruchssinn leiten. Im Marz/April kehren die erwachsenen, gut genahrten und damit fettreichen Atlantischen Lachse (Salmo salar) aus dem Meer ins Susswasser zuruck, und zwar genau in den Fluss, in dem sie geschlupft sind. Wahrend der Wanderung nehmen sie keinerlei Nahrung auf. Da Lachse sehr sprungstark sind, konnen sie auf ihrem Weg flussaufwarts Hindernisse wie Klippen und Stromschnellen bis zu mehreren Metern Hohe uberwinden. Flusswehre konnen jedoch zu hoch sein. Deshalb legte man an einigen Stellen neben dem Wehr sog. Lachstreppen an, die den Tieren die Passage ermoglichen. Nach dem Laichakt sterben die meisten der vollig erschopften Elterntiere - nur wenige halten zwei bis drei Laichzyklen durch. Die geschlupften Jungtiere bleiben fur ein bis zwei Jahre in ihrem Geburtsfluss und verfarben sich schliesslich silbrig. Diese 10 bis 20 Zentimeter langen Blanklachse wandern ins Meer, wo sie in den nachsten Jahren Fett ansetzen, das sie fur die anstrengende Wanderung zuruck ins Susswasser und zu ihren Laichplatzen wappnet. Woher kommt unser Speiselachs? Nur noch ein geringer Teil des Lachses, der im Lebensmittelladen angeboten wird, ist Wildlachs aus Bachen und Flussen. Um die standig steigende Nachfrage zu befriedigen, die durch einen Umstieg der Verbraucher von belasteten Schlachttieren zum >>gesunden<< Fisch noch beschleunigt wird, stammt ein betrachtlicher Teil inzwischen aus Lachszuchten. Die moderne Lachszucht hat sich in Norwegen und Schottland in den 1970er Jahren entwickelt. Man hofft, mit solchen und anderen Aquakulturen den Ruckgang der frei lebenden Bestande zu kompensieren. Doch die kommerzielle Lachszucht bringt okologische Probleme: Verschmutzung der Fjorde durch Fakalien und Futterreste, Einsatz von Antibiotika wegen der dichten Bestande, Abwasserproduktion und Totung von Fischfressern. Die Zuchter halten dagegen, dass die Wildbestande durch die Kulturhaltung geschont werden. Die Produktion von Frischlachs aus Lachsfarmen hat sich in den letzten zehn Jahren etwa verzehnfacht. Europa ist mit einem Verzehr von rund zweihundert null Tonnen Frischlachs pro Jahr der grosste Lachsmarkt der Welt. Die meisten Zuchtlachse stammen noch immer aus Norwegen, dann folgen Chile, Kanada und Schottland. Was haben Fischschuppen und Baume gemeinsam? Beide bilden Jahresringe aus und konnen damit Auskunft geben uber das Alter des Individuums. Die breiten Zonen entsprechen dem warmeren Sommer, die schmaleren Zonen der kalten Jahreszeit. Solche >> Jahresringe << finden sich im Ubrigen auch an den Kiemendeckeln. Schuppen konnen als Rund- oder als Kammschuppen geformt sein, wobei der rundliche Typ der ursprunglichere ist. Sie dienen vor allem dem Schutz der Haut, tragen aber wahrscheinlich auch wesentlich dazu bei, den Stromungswiderstand des Wassers zu verringern. Wussten Sie, dass Knochenfische erstaunlich alt werden? Goldfische etwa konnen uber 40 Jahre alt werden, Karpfen 70 bis 100, und ein Stor brachte es sogar einmal auf ehrwurdige 152 Jahre.

Artikel Video:    

Thematisch relevante Suchbegriffe bzw. Keywords:    

  • Becher
  • Boden
  • Diese
  • Ernahrung
  • Fisches
  • Flossen
  • Grosse
  • Grund
  • Nahrung
  • Schallwellen
  • Schuppen

Bewerte deinen Artikel:

Text mit Freunden teilen:    via Facebook     via Twitter     via WhatsApp

Wir entwickeln eine intelligente Sprachtechnologie-Software. Einsetzbar, um Klickrate auf über 12% zu erhöhen. Mehr erfahren? Mit Email anmelden!    


Der Artikel Schreiber "Text Generator" schreibt Artikel und generiert dir kostenfreien Unique Text für dein Content Marketing, dein SEO oder Suchmaschinen Marketing - Kreatives Schreiben als Software Algorithmus!


Du benutzt die erstellten Texte auf deine eigene Verantwortung! Wir übernehmen keine Haftung für die erstellten Textartikel!

© 2018, 2019 - ArtikelSchreiber.com - Sebastian Enger   -