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Dein neuer Artikel - durch eine Künstliche Intelligenz/KI geschrieben Überschrift:    

Geschlechtergerechte Sprache – Wikipedia

Lesezeit:    

17 Minuten, 39 Sekunden

Sprache:    

de

Hauptstichwort (Thema des Artikels):    

gerechte sprache

Nebenstichwort (Nuance des Text Inhaltes):    

pro und contra

Hauptthemen des neuen Artikels:    

Sprachgebrauch ✓ Maskulinums ✓ Richtlinien ✓ Website ✓ Sprache ✓ April ✓ Form ✓ Verlag ✓ Frauen ✓ Artikel ✓ Deutschen ✓ Leitfaden ✓ Maskulinum ✓ Dezember ✓ Geschlechtergerechte

Zusammenfassung:    

  • Flexion deutscher Nominalattribute im Maskulinum und Femininum Kasus d [ ies]e‐ [+ schwach ] / [ _ ]ein‐ [+ gemischt ] / stark + Substantiv ↤ Pronomen Dir Nom ‐r ⸚e + ‐e ‐∅ ‐e + ‐r ‐e ‐r ‐e ‐∅/‐n̸ ‐∅ er sie Akk ‐n ‐n ‐e ‐n ‐n ‐n ‐∅ ihn Obl Dat ‐m ‐r ‐n ‐m ‐r ‐n ‐m ‐r ‐∅/‐e ‐∅ ihm ihr Gen ‐s ‐s ‐n ‐s/‐n seiner Das dahinterliegende Anliegen ist auch, nicht die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu betonen, sondern diese zu überwinden: „An Stelle der Sichtbarmachung des Weiblichen könnte die Unsichtbarmachung des Männlichen treten, zu Gunsten des Übergeschlechtlichen, allgemein Menschlichen.“[39] Außerdem vermeiden geschlechtsneutrale Formulierungen, dass sich Menschen mit nichtbinärer oder genderqueerer Geschlechtsidentität ausgeschlossen fühlen.
  • Konzentrierte sich die Diskussion bis vor wenigen Jahren auf die Differenzierung zwischen männlich und weiblich durch maskuline und feminine Formen in Sprache und Schrift, so rückte die rechtliche Geschlechtszugehörigkeit von intergeschlechtlich lebenden Menschen durch zwei Entscheidungen in den Fokus der Öffentlichkeit: in Deutschland durch Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom zehn Oktober 2017,[78] in Österreich durch Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs vom fünfzehn Juni 2018,[79 ] die das Recht auf Anerkennung eines dritten Geschlechts im Personenstandsregister bestätigten.

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Klammerschreibweisen Klammerschreibweisen sind besonders dann gebräuchlich, wenn das Movierungssuffix nicht am Wortende, sondern im Wortinneren erscheint: Kolleg (inn)en, Lehrer(innen)ausbildung. Sie werden jedoch auch am Wortende verwendet: Lehrer(in). Der Duden weist darauf hin, dass sie nur in Frage kommen, wenn die nicht eingeklammerte Wortvariante ebenso korrekt geschrieben ist wie das Gesamtwort; Schreibweisen wie *Arzt(in) oder *Ärzt(in) gelten daher als unzulässig. Das Binnen-I (LehrerInnen) wird im Deutschen mit linken und feministischen Positionen assoziiert und für den amtlichen Schriftgebrauch darum meist nicht akzeptiert.[24] Zu den am weitesten verbreiteten Zeitungen, in deren Beiträgen das Binnen-I verwendet wird, zählen die linke Schweizer Wochenzeitung WOZ; die Berliner Tageszeitung taz benutzte die Schreibweise in den 1980er Jahren.[25] eintausendneunhundertdreiundneunzig hat eine Studie gezeigt, dass das Binnen-I bei Versuchspersonen eher als das generische Maskulinum zu einer Nennung weiblicher Referenten führt.[10] Von eintausendneunhundertneunundneunzig an wurde in Studien jedoch mehrfach aufgewiesen, dass die Verwendung des Binnen-I bei Versuchspersonen zu einer Überrepräsentation weiblicher Referenten führte.[26][23][11][27][12] Die Psychologin Lisa Irmen vermutet, dass das Binnen-I von den Lesern wie ein Femininum verarbeitet werde, und hat darum argumentiert, dass es insofern durchaus keine geschlechtsneutrale Alternative bilde.[20] Sonstige Formen Das Gendergap (Lehrer_innen) hat als Alternative zum Binnen-I in den ausgehenden 2000er Jahren Verbreitung gefunden. Weniger verbreitet ist das Gendersternchen (Ein* gut* Lehrer * beherrscht * Lehrstoff.), das wie eine Wildcard eingesetzt wird, um alle Geschlechtermarkierungen zu ersetzen.[28] Selbst dort, wo Substantive eine Kurzschreibung gut zulassen, können sie zu Problemen führen, denn die Artikel oder Pronomen vor maskulinen und femininen Substantiven im Singular unterscheiden sich in ihrer Flexionsendung in allen Fällen. Die optional dazwischen stehenden Adjektive weisen hingegen mitunter dieselbe Endung auf, z. B. der/die zuständige Angestellte. Mit stark flektierten Adjektiven stehen Personenbezeichnungen fast nur im Plural, z. B. zuständige Sachbearbeiter/-innen. Für Personalpronomen ( er/sie) gilt ähnliches wie für die anderen Pronomen, nur im Genitiv weichen sie ab, indem sie zwar in beiden Geschlechtern die Endung ‐er aufweisen, aber unterschiedliche Stämme. Flexion deutscher Nominalattribute im Maskulinum und Femininum Kasus d [ ies]e‐ [+ schwach ] / [ _ ]ein‐ [+ gemischt ] / stark + Substantiv ↤ Pronomen Dir Nom ‐r ⸚e + ‐e ‐∅ ‐e + ‐r ‐e ‐r ‐e ‐∅/‐n̸ ‐∅ er sie Akk ‐n ‐n ‐e ‐n ‐n ‐n ‐∅ ihn Obl Dat ‐m ‐r ‐n ‐m ‐r ‐n ‐m ‐r ‐∅/‐e ‐∅ ihm ihr Gen ‐s ‐s ‐n ‐s/‐n seinerihrerEinige Lexeme (ggf. als rechter Teil von Komposita) und Ableitungsmorpheme lassen die übliche Movierung mit ‐in nicht zu oder bieten Alternativen dazu an. Den Teilnehmern gefiel es gut. … Keiner der Teilnehmer hat es bereut. … Die Teilnehmer wollen wiederkommen. Den Teilnehmern gefiel es gut. … Keine der Teilnehmerinnen hat es bereut. … Die Teilnehmer wollen wiederkommen. Bei der alternierenden Form kann satz-, absatz- oder kapitelweise zwischen der weiblichen und männlichen Form gewechselt werden. Da durch den konsequenten Ersatz des generischen Maskulinums durch die Beidnennung die Lesbarkeit von Texten abnehmen kann, wird häufig stattdessen sprachliche Kreativität mit geschickteren Formulierungen empfohlen. Es gibt Handreichungen, die viele Beispiele für geschlechtsneutrale Formulierungen beinhalten, wie z. B. eine Broschüre[36] vom Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein. Neutralisierung Bei der Neutralisierung wird jeder Hinweis auf das Geschlecht entfernt. Geschlechtsneutrale Ersatzwörter können auf verschiedene Arten gebildet werden. Kombinationen (hier z. B. aus einem Generikum und einem mit einem Substantiv erweiterten Partizipalattribut) der Bauer die Landwirtschaft betreibende Person Ungewohnte und wenig verbreitete Bildungen aus Partizipien I wie „Zufussgehende“ sind laut dem Leitfaden der Schweizerischen Bundeskanzlei zu vermeiden.[38] Das Entsexualisieren der Sprache steht nicht nur im Dienst der Lesbarkeit. Das dahinterliegende Anliegen ist auch, nicht die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu betonen, sondern diese zu überwinden: „An Stelle der Sichtbarmachung des Weiblichen könnte die Unsichtbarmachung des Männlichen treten, zu Gunsten des Übergeschlechtlichen, allgemein Menschlichen.“[39] Außerdem vermeiden geschlechtsneutrale Formulierungen, dass sich Menschen mit nichtbinärer oder genderqueererGeschlechtsidentität ausgeschlossen fühlen. Verständlichkeit alternativer Formulierungen „Gegen Geschlechtergerechte Alternativen zum generischen Maskulinum wird häufig eingewandt, dass sie die Qualität und die kognitive Verarbeitung von Texten beeinträchtige“.[40][41] In einigen sozial- und sprachwissenschaftlichen Studien wurden Akzeptanz und Verständlichkeit Geschlechtergerechter Sprache untersucht[42]. Die subjektive Beurteilung der Verständlichkeit Geschlechtergerechter Sprachformen kann bei allen Studien als hoch beurteilt werden. Rothmund und Christmann fanden keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der subjektiven Verständlichkeit der verschiedenen Sprachformen.[43] Rothmund, Christmann (2002) In einer Untersuchung aus dem Jahr zweitausendzwei beurteilten zweihundertzwanzig Personen Texte hinsichtlich dreier Verständlichkeitsmaße (Lesbarkeit, sprachliche Prägnanz, inhaltliche Interessantheit) sowie sprachlicher Ästhetik als einen anderen Aspekt der Textqualität. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen generischem Maskulinum und unterschiedlichen Alternativformen (z. B. Beidnennung, Verwendung des Wortes „Personen“, Mischung aus generischen Maskulina und Beidnennung usw.) hinsichtlich der subjektiven Verständlichkeit. Einen signifikanten Effekt gab es nur hinsichtlich der subjektiven Beurteilung der sprachlichen Ästhetik, die bei der Beidnennung in Kombination mit der Ersetzung durch das Wort „Person“ schlechter ausfiel als beim generischen Maskulinum.[44]Braun u. a. (2007) Um diese Frage empirisch zu untersuchen, wurde in einer Studie von Braun et al. aus dem Jahr zweitausendsieben überprüft, wie gut die Versuchsteilnehmenden die Inhalte eines Textes verarbeiteten und reproduzierten, der hinsichtlich der Form der Personenbezeichnung – generisches Maskulinum, Beidnennung mit Neutralisierung, Binnen-I – variierte.[40][41] Darüber hinaus bewerteten die Versuchspersonen den Text im Hinblick auf verschiedene Merkmale der Textqualität (Verständlichkeit, Güte der Formulierungen und Lesbarkeit). Hinsichtlich des Kriteriums der Verarbeitung und der Erinnerung gab es keine Unterschiede: Weibliche und männliche Teilnehmende zeigten bei allen drei Sprachformen eine ähnlich gute Verarbeitungs- und Erinnerungsleistung. Laut den Autoren dieser Studie belegen die Ergebnisse insgesamt, dass Geschlechtergerechte Texte ähnlich erfolgreich verarbeitet werden können wie Texte mit generisch maskulinen Bezeichnungen.[40][43] Eine Besonderheit der Studie ist nach Angaben der Autoren, dass darin „nicht nur – wie in bisherigen Studien – die subjektive Bewertung verschiedener Merkmale der Textqualität erfasst wurde, sondern auch die Erinnerungsleistung für Informationen im Text als objektives Kriterium der erfolgreichen Informationsverarbeitung.“[40][41] Blake, Klimmt (2010) zweitausendzehn ließen Blake und Klimmt zweihundertvier Versuchspersonen einen Nachrichtentext lesen und subjektiv hinsichtlich Lesbarkeit und Textästhetik beurteilen. Außerdem wurde die benötigte Lesezeit pro Zeichen als ein weiterer Indikator der Lesbarkeit gemessen. Der Nachrichtentext verwendete entweder generisch maskuline Personenbezeichnungen, Paarformen, Binnen-I-Formen oder geschlechtsneutrale Formulierungen. Hinsichtlich der subjektiven Lesbarkeitsurteile der Befragten und ihrer Einschätzung der sprachlichen Ästhetik gab es keine bedeutsamen Unterschiede zwischen dem generischen Maskulinum und den drei alternativen Personenbezeichnungsformen. Die Lesezeit pro Zeichen war beim generischen Maskulinum und den Paarformen mit geschlechtsneutralen Formulierungen identisch (jeweils 57,8 Millisekunden pro Zeichen). Die Ausnahme war die Lesezeit bei den Binnen-I-Varianten, die im Durchschnitt um 4,6 Millisekunden pro Zeichen langsamer gelesen wurden als die anderen Personenbezeichnungen. In einer zweiten Studie an 325 Versuchspersonen wurden die Ergebnisse repliziert.[13] Weitere Diskussionspunkte in Sprachgebrauch und -systemAls sexistisch wird in den Richtlinien zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs[45] nicht nur die Verwendung des generischen Maskulinums bewertet. Männlicher Vorrang in Aufzählungen Merkmal des sexistischen Sprachgebrauchs sei auch die konsequente Erstnennung des Mannes in Paarbezeichnungen wie „Adam und Eva“, „Romeo und Julia“ oder „Herr und Frau Meier“, aber auch in Beidnennungen wie „Lehrer oder Lehrerin“ oder „Ärzte und Ärztinnen“. Ausnahmsweise ist in der direkten Anrede „Meine Damen und Herren!“ die umgekehrte Reihenfolge geläufig. Politiker sprechen Bürger in Ansprachen zunehmend als „liebe Bürgerinnen und Bürger“ an und ihre Parteifreunde bei Versammlungen je nach Partei als „liebe Genossinnen und Genossen“ (linke Parteien), „liebe Freundinnen und Freunde“ (bürgerliche Parteien) oder „liebe Kameradinnen und Kameraden“ (rechte Parteien). Zu einer Geschlechtergerechten Sprache gehöre entsprechend, dass die Reihenfolge ungefähr gleich verteilt abwechselnd verwendet werde. Früher sprachlich gängige Unterordnungen der Frau als Anhängsel eines Mannes, z. B. „Kaiserin Friedrich“, „Herr Meier und Gattin“, „Familie Hans Meier“, „Ehepaar Hans Meier“, „10 Manager, darunter zwei Frauen“ werden zunehmend vermieden.[46] Pejoration Das Problem wird nur angedeutet, aber nicht ausgeführt. Ob Frauenbezeichnungen häufiger als Männerbezeichnungen pejorativ gebraucht werden, lässt sich recht leicht ermitteln; die feministische Linguistik hat da gewiss mehr als Thesen zu bieten. Wenn Quellen genannt würden, hätte der Leser, da er hier nicht gut informiert wird, eine Chance, wenigstens dort nachzuschlagen. Eine weitere Forderung betrifft das respektvolle Sprechen über Frauen, insbesondere die Vermeidung abwertender Begriffe (Pejorative). Zwar gibt es auch für Männer Bezeichnungen mit negativer Konnotation, aber eine These der feministischen Linguistik ist, dass diese in Anzahl und Verwendung viel geringer seien. Außerdem betreffe die Pejoration sowie die Euphemismus-Tretmühle eher gesellschaftlich schwache Gruppen und damit zumindest in der Vergangenheit eher weibliche als männliche Bezeichnungen.[47] Konnotation Beziehungen zwischen adulten Geschlechtslexemen des Deutschen Ein Resultat daraus sind einige sprachliche Asymmetrien, die in einer Geschlechtergerechten Sprache beseitigt werden sollten. So wurde im Deutschen bis in die jüngere Vergangenheit zwischen Frau und Fräulein differenziert, während es etwas Ähnliches für Mann oder Herr nicht gibt. Neben dieser Nichtexistenz eines männlichen Äquivalents, das auch Jungfrau betrifft, verhalten sich auch diese paarigen Lexeme asymmetrisch: Mann – Frau Gegen diese Grundopposition spricht für sich allein genommen nichts, lediglich in Kombination mit den folgenden Begriffspaaren kann sie problematisch sein. Mann – Männin Wie die meisten Maskulina ist auch Mann prinzipiell durch das Affix -in zu einer weiblichen Bezeichnung movierbar. Dies geschieht vor allem für Komposita wie Hauptmann – Hauptmännin, wo andere Varianten wie Hauptfrau semantisch bereits abweichend besetzt sind. Dies stärkt die prototypische Assoziation von Mann mit Mensch, zumal die Wörter etymologisch eng verwandt sind, und erklärt, warum es kein weibliches Pendant zu Mannschaft gibt. Mann – Weib bzw. männlich – weiblich Obwohl das Substantiv Weib im zeitgenössischen Sprachgebrauch nur noch pejorativ verwendet werden kann, fehlt diese Konnotation beim abgeleiteten Adjektiv, das statt? fraulich oder *fräulich verwendet wird. Herr – Dame Dieses Begriffspaar dient der höflichen oder der unterordnenden Bezeichnung, insbesondere in der unpersönlichen Anrede. Es könnte zwar aus gesellschaftskritischer Sicht bemängelt werden, da es hierarchische soziale Rollen abbildet (vgl. Genosse, Bürger), aber für sich genommen wäre es aus feministischer Sicht unproblematisch, da sich beide Lexeme vom Grundpaar Mann – Frau unterscheiden. Allerdings werden mitunter die nur scheinbar verwandten, stark wertenden Adjektive herrlich und dämlich problematisiert. Herr – Herrin Auch dieses Maskulinum kann, anders als etwa die Verwandtschaftsbezeichnungen Bruder, Vater, Onkel, moviert werden und ist dann ausschließlich für hierarchische Beziehungen geeignet. Herr – Frau In der persönlichen Anrede, ggf. ergänzt um den (Nach-)Namen, wird eine Mischung aus den bisher genannten Paaren verwendet. Dies wird teilweise als problematisch angesehen, weil Herr eine deutlich stärkere sozialhierarchische Komponente besitzt. Als formale Diminutive Frauchen und Herrchen im Sinne von ‚Besitzer von Haustieren‘ sind die Lexeme gleichwertig. Kerl – Weib In einigen paarigen Fügungen ist auch Kerl für die männliche Form gebräuchlich, z. B. Teufelskerl, Teufelsweib. Im Unterschied zu Herr und Mann wird Kerl nie zu * Kerlin moviert. Ø – Fräulein Weder Herrlein noch Männlein ist Antonym zu Fräulein, das (anders als Junker) sowohl als Anrede als auch als Bezeichnung bis ins späte 20. Jahrhundert gebräuchlich war. Männchen – Ø Im Sinne von ‚Figur‘ (z. B. Ampelmännchen) tritt Weibchen nicht paarig zu Männchen auf und auch Frauchen kann so nicht verwendet werden. Gelegentlich tritt ungewöhnlicherweise das phonologisch verwandte Mädchen als Alternative auf. -mann – Ø In einigen Komposita wie Blaumann, die unbelebtes bezeichnen, kann mann durch kein weibliches Lexem substituiert werden. Ø – frau Einige Komposita, bspw. Jungfrau und Putzfrau, sind so stark weiblich besetzt, dass sich bisher kein männliches Pendant entwickelt oder erhalten (vgl. Junker) hat. Allerdings wird auch ein Mann als Jungfrau bezeichnet, der entweder unter dem gleichnamigen Tierkreiszeichen geboren ist oder keine sexuelle Erfahrung hat. man – Ø Das generalisierende Personalpronomenman ist zwar etymologisch enger mit Mensch als mit Mann verwandt, aber da es wie Mann ausgesprochen wird, steht es ebenfalls in der Kritik und zum Teil werden parallel gebildete (* frau, *fra) oder umgeformte (* mensch, *men) Neologismen verwendet.[48 ] Fehlende Sichtbarkeit des Weiblichen in den Pronomina Das deutsche System der Possesiv- und Personalpronomen kennt die Geschlechtsunterscheidung nur in der dritten Person Singular, während andere Sprachen auch im Plural (bspw. Französisch) oder in der ersten oder zweiten Person unterscheiden, manche aber auch gar nicht.[49] Es gab verschiedene Vorschläge für neu einzuführende Pronomen, für die generelle Verwendung der neutralen Pronomen (es) oder für die Verwendung des geschlechtslosen Plurals (sie) auch für den Singular (wie das englische „singular they“). Allerdings entsprechen im Deutschen einige Formen des Neutrum-Pronomens dem Maskulinum (bspw. sein) und der Plural der dritten Person gleicht dem femininen Singular (sie, ihr). In der Praxis sind jedoch Beidnennung, Umformulierungen sowie die generische Verwendung des Maskulinums üblich. Ähnliches gilt für Relativpronomen und Attribute, die die Flexionsform des Substantivs, auf das sie sich beziehen, übernehmen, zumal sich die Endungen ähneln.[50] Pronomen der drei Person Personal Possessiv Relativ Demonstrativ Interrogativ Reflexiv Nom Akk Dat Gen Nom Akk Dat Gen Nom Akk Dat Gen Nom Akk Dat Gen Nom Akk Dat Gen Neutrum es es ihm seiner sein, seine seinen, seine seinem, seiner, seinen seines, seiner das das dem dessen das das dem dessen was wen wem wessen sich Maskulinum er ihn der den der den wer Femininum sie sie ihr ihrer ihr, ihre ihren, ihre ihrem, ihrer, ihren ihres, ihrer die die der der die die der deren Plural ihnen denen deren deren, derer Richtlinien und Leitfäden Die ersten Richtlinien zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs im Deutschen, verfasst von Senta Trömel-Plötz, Luise F. Pusch und anderen, veröffentlichte eintausendneunhundertachtzig die Fachzeitschrift Linguistische Berichte. Die Autorinnen stellten darin auf sechs Seiten Beispielen sexistischer Sprache Geschlechtergerechte Alternativen gegenüber. Als Zielgruppen nannten sie Institutionen, die Sprache unterrichten, wie Schulen und Universitäten, und solche, die Sprache verbreiten, wie Medien und Verlagshäuser.[51][52] In Österreich hatten öffentliche Diskussionen über das Gleichbehandlungsgebot bei Stellenausschreibungen zur Folge, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Sprachwissenschaftlerin Ruth Wodak mit einer empirischen Studie betraute. Sie sollte die Problemstellung untersuchen und Empfehlungen aus soziolinguistischer und linguistischer Sicht vorlegen. Die 1987 erschienene Broschüre Sprachliche Gleichbehandlung von Frau und Mann richtete sich an eine breite Öffentlichkeit und gilt als die erste linguistische Anwendungshilfe zur sprachlichen Gleichbehandlung in Österreich.[52][53] Auf internationaler Ebene wurde sexistischer Sprachgebrauch auf der vierundzwanzig Generalkonferenz der UNESCO eintausendneunhundertsiebenundachtzig thematisiert. Es schloss sich eine Resolution an, die für die Sichtbarmachung von Frauen in der Sprache plädierte. eintausendneunhundertneunundachtzig erschienen Broschüren mit Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch auf Französisch und Englisch, die die Linguistin Marlis Hellinger und die RomanistinChristine Bierbach im Auftrag der deutschen UNESCO-Kommission mit der Broschüre Eine Sprache für beide Geschlechter eintausendneunhundertdreiundneunzig umsetzten.[54][52 ] Praktische Erläuterungen mit Beispielen zur sprachlichen Gleichbehandlung und Sichtbarmachung von Frauen in der deutschen Rechtssprache und in Gesetzestexten entwickelte 1993 die Sprachwissenschaftlerin Ingrid Guentherodt.[55][52] In der Schweiz ist seit eintausendneunhundertneunzig laut einem Forschungsbericht der Universität Genf von zweitausendsiebzehn empfehlende Literatur zur Anwendung Geschlechtergerechter Sprache stetig angewachsen. Jede Universität und Fachhochschule besitzt einen eigenen Leitfaden, zahlreiche Stadtverwaltungen, Unternehmen und andere Institutionen stellen Anwendungshilfen bereit oder publizieren Ratgeber. Empfehlende Texte sind dabei per se nicht verbindlich. Sie haben mit sprachregulierenden Texten, z. B. für Behörden, den gemeinsamen Zweck Geschlechtergerechten Sprachgebrauch innerhalb von Verwaltungen zu etablieren.[56 ] Auch Hochschulen, Behörden und Gleichstellungsbüros in Deutschland und Österreich geben Leitfäden für gendergerechte Schreibweisen heraus. Dabei werden auch Vorschläge für Geschlechtergerechte bzw. geschlechterinklusive Personenbezeichnungen gemacht, die Menschen einschließen, die sich als intersexuell, in der Selbstbezeichnung als „queer“, verstehen. Dazu gehören der „Gender-Gap“ (Student_in) und das „Gendersternchen“ (Student*in). Die Leitfäden gelten an Universitäten in der Regel für den administrativen Schriftverkehr und für Stellenausschreibungen, nicht in jedem Fall auch für wissenschaftliche Arbeiten. Für Bachelor-Arbeiten in geisteswissenschaftlichen Fächern wird laut der Leiterin der Duden-RedaktionKathrin Kunkel-Razum Geschlechtergerechtes Schreiben inzwischen gefordert.[57] zweitausenddreizehn wurde in die Neufassung der Grundordnung vom sächsischen Wissenschaftsministerium bestätigt das „generische Femininum“ eingeführt. Die vorherige gängige Schrägstrich-Variante wird durch die weibliche Personenbezeichnung ersetzt.[75] Gesetzeslage Für den Sprachgebrauch im öffentlichen Dienst und im Schuldienst ist die Verwendung geschlechtsneutraler Formen in einigen deutschen Bundesländern vorgeschrieben (im Land Berlin seit 1991[77]). Gemäß Europarecht müssen Stellenanzeigen „geschlechtsneutral“ formuliert sein; dabei wird in Langfassungen von Splittingformen zumeist die weibliche Form zuerst angegeben. Neben Personalpronomen und Personenbezeichnungen werden auch die deklinierten Adjektive und Artikel gelegentlich doppelgeschlechtlich angeführt. Europäische Gleichbehandlungsgesetze wie zum Beispiel das deutsche Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz folgen einer EU-Richtlinie und schreiben die Berufsbezeichnungen in Stelleninseraten „geschlechtsneutral“ vor. Vor allem bei englischen Bezeichnungen wie „Controller“ wird „Controller (m/w/d)“ verwendet, auch wenn bei hinreichender Eindeutschung die movierte Form „Controllerin“ möglich wäre. Konzentrierte sich die Diskussion bis vor wenigen Jahren auf die Differenzierung zwischen männlich und weiblich durch maskuline und feminine Formen in Sprache und Schrift, so rückte die rechtliche Geschlechtszugehörigkeit von intergeschlechtlich lebenden Menschen durch zwei Entscheidungen in den Fokus der Öffentlichkeit: in Deutschland durch Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom zehn Oktober 2017,[78] in Österreich durch Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs vom fünfzehn Juni 2018,[79 ] die das Recht auf Anerkennung eines dritten Geschlechts im Personenstandsregister bestätigten. Das Recht der Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen, angemessen sprachlich und schriftlich bezeichnet zu werden, sei dem Rat für deutsche Rechtschreibung zu folge „ein Anliegen, das sich auch in der geschriebenen Sprache abbilden soll“.[80 ] Die Erprobungsphase verschiedener Bezeichnungen des dritten Geschlechts verlaufe in den Ländern des deutschen Sprachraums unterschiedlich schnell und intensiv.[81] Seit zweiundzwanzig Dezember zweitausendachtzehn gilt in Deutschland das Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben,[82] das für intergeschlechtliche Menschen die neue Kategorie „divers“ eingeführt hat.[83 ] Für Stellenausschreibungen bedeutet das, dass sie geschlechtsneutral verfasst sein müssen.[84][85] Akzeptanz Geschlechtergerechter Sprache Die feministische Linguistin Marlis Hellinger fand eintausendneunhundertdreiundachtzig heraus, dass „nur 10–15 % der Befragten dazu bereit waren“, die damals vorgestellten Richtlinien für Geschlechtergerechtes Formulieren (Paarformulierungen, geschlechterneutrale Personenbezeichnungen) „ohne Einschränkung in den eigenen Sprachgebrauch zu übernehmen.“[86] Eichhoff-Cyrus und Dietrich untersuchten eintausendneunhundertsiebenundneunzig in einer repräsentativen Meinungsumfrage die Akzeptanz für bestimmte Formen von Formulierungen in Gesetzestexten. Dabei stellten sie fest, dass zweiundvierzig % der über siebenhundert Befragten neutrale Formulierungen, siebenunddreißig % die Beidnennung und neunzehn % das generische Maskulinum präferierten.[87] Auf Initiative der österreichischen Regierung sollte 2005 die österreichische Bundeshymne geändert werden und im Lied die Worte „Heimat bist du großer Söhne“ und „Vaterland“ durch „Heimat großer Töchter, Söhne“ und „Heimatland“ ausgetauscht werden.[88] Eine Umfrage des österreichischen Meinungsforschungsinstituts OGM, die zweitausendfünf im Auftrag der Tageszeitung Kurier durchgeführt wurde, ergab, dass siebzig % der Bevölkerung eine Änderung der österreichischen Bundeshymne ablehnten. Im November 2011 schließlich wurde die Änderung der österreichischen Bundeshymne dennoch vom Parlament beschlossen. Im Kontext von Rechtstexten untersuchten auch Steiger und Irmen zweitausendsieben die Akzeptanz für generisch maskuline, geschlechterindifferente sowie Beidnennungen. Die Ergebnisse zeigen eine breite Akzeptanz geschlechterindifferenter Bezeichnungsformen, die als Geschlechtergerechter als die beiden anderen Alternativen beurteilt wurden.[89] zweitausendelf wurde die Studie von Steiger und Irmen an drei Gruppen von Probanden wiederholt: Juristen, Personen über sechzig Jahre und Menschen ohne einen akademischen Hintergrund. Das Ergebnis der Studie aus dem Jahr zweitausendsieben wurde bestätigt. Die teilnehmenden Personen zeigten eine große Akzeptanz für geschlechtsneutrale Bezeichnungen (z. B. die Wahlberechtigten).[90] Eine englischsprachige Untersuchung ergab, dass die gute Akzeptanz für Geschlechtergerechte Sprache die Einschätzung von Personen, die Geschlechtergerechte Formulierungen verwenden, positiv beeinflusst. Die Versuchsteilnehmenden lasen Transkripte einer Beratungssitzung, in der Berater entweder das generische he oder die inklusive Formulierung she or he verwendeten. Die Teilnehmenden schätzen die Berater, die Geschlechtergerechte Formen nutzen, als weniger sexistisch ein und zeigten mehr Bereitschaft, diese Berater aufzusuchen.[91] In einem offenen Brief[92] an die österreichische Bildungs- und Frauenministerin sowie den österreichischen Wissenschaftsminister haben im Juli zweitausendvierzehn rund achthundert Personen, darunter Universitätsprofessoren, Lehrer sowie Journalisten Kritik an der gendersensiblen Sprache geübt. Die Unterzeichner, darunter auch der deutsche Publizist Bastian Sick, fordern die „Rückkehr zur sprachlichen Normalität“ und fordern die Minister auf, „dem Wildwuchs durch das sprachliche ‚Gendern‘“ Einhalt zu gebieten.[93 ] Laut einer vom Meinungsforschungsinstitut Unique research 2014 durchgeführten Umfrage für das Nachrichtenmagazin profil sprechen sich 55 % der österreichischen Bevölkerung für eine Geschlechtergerechte Sprache aus, 40 % sind dagegen.[94] Eine Untersuchung von Julia Wesian an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zweitausendsieben kommt zu dem Ergebnis: „Bei beiden Geschlechtern ist die Tendenz eindeutig, auch in Zukunft im privaten Bereich nicht geschlechtergerecht zu formulieren. Mit 81,1 % verneinen sogar mehr Probandinnen als Probanden (76,2 %) die Frage.“ Danach gaben 81,2 % der befragten Frauen an, noch nie über das Angesprochensein unsicher gewesen zu sein, und 82,4 % erklärten, sich noch nie durch Sprache diskriminiert gefühlt zu haben. „Bei jüngeren Menschen ist die Akzeptanz einer Geschlechtergerechten Sprache geringer als bei älteren Menschen.“[95] Der Kommunikationswissenschaftler Christoph Klimt meinte: „Der häufig […] geäußerten Forderung nach gender-sensitiver Textgestaltung und speziell nach sprachlicher Geschlechtergleichbehandlung steht eine eklatant geringe Bereitschaft vieler Autor/inn/en gegenüber, solche Formen in ihre journalistischen, wissenschaftlichen oder anderen Texte zu integrieren.“[96] In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-Consulere, die im März zweitausendneunzehn im Auftrag des Vereins Deutsche Sprache durchgeführt wurde, lehnte die Mehrheit der Befragten die genderneutrale Sprache ab. Danach nutzen achtzig % der Befragten privat keine Gendersprache, 74,6 % auch beruflich nicht. Mehr als fünfzig % empfinden entsprechende Vorschriften als störend und 75,3 % lehnen gesetzliche Vorschriften zur genderneutralen Sprache ab.
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Geschlechtergerechte Sprache – Wikipedia
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https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtergerechte_Sprache

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