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ISDN-Abschaltung: Umstieg auf eine Cloud-Telefonanlage -

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Clod Telefon

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Allerdings ✓ Angebot ✓ Bilder ✓ Unitymedia ✓ Sipgate ✓ Inhalte ✓ Einrichtung ✓ Kommentar ✓ Geräte ✓ Telefone ✓ Suche ✓ Halbmarathon

Zusammenfassung:    

NFON bietet ausserdem eine eigene App fur iOS und Android an, mit der man das Smartphone ebenfalls n die Anlage bzw. parallel auf eine Nebenstelle buchen kann. Ein Bekannter von mir ist schon etwas langer Kunde bei NFON und so habe ich mich naturlich auch nach seinen Erfahrungen erkundigt. Ein Stein uber den ich zwischenzeitlich gestolpert bin und der in Deinem Artikel vielleicht erwahnenswert ware: Bei Weitem nicht alle VOIP-Anbieter bieten tatsachlich Cloud-Telefonanlagen an.

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ISDN-Abschaltung: Umstieg auf eine Cloud-Telefonanlage -
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f9/DBP_1988_1368_ISDN.jpg/220px-DBP_1988_1368_ISDN.jpg    

Ich war uberzeugt und mir war schnell klar, dass ich auf diese neue und innovative Technik umsteigen wollte. Zwar hatte ich zunachst noch ein paar Bedenken hinsichtlich der Zuverlassigkeit bzw. der Erreichbarkeit, denn wenn das Internet ausfallt ist auch das Telefon tot. Bisher waren Telefon und Internet bei mir komplett getrennt, also unabhangig voneinander. Aber wenn das Internet ausfallt, bin ich ohnehin komplett,,arbeitsunfahig", der parallele Ausfall des Telefons ware daher verschmerzbar. Und fur den Notfall gibts ja noch das Handy. Das war also entschieden. Die virtuelle Telefonanlage sollte kommen. Blieb die Frage nach der Hardware und dem passenden Anbieter. Welche Telefone will ich einsetzen? Ein grosser Vorteil beim Einsatz einer Cloud-Telefonanlage bzw. von einem Voice-over-IP-Anschluss ist ja, dass man bei der Auswahl der Telefone vollig frei ist. Ich benotige aktuell vier Desktop-Telefone sowie drei schnurlose DECT-Telefone. Das Fax soll direkt in der Cloud-Anlage als reine eFax-Losung (Fax-to-Mail/Mail-to-Fax) eingebunden werden. Eigentlich braucht man ja heutzutage gar kein Fax mehr, aber Ausnahmen bestatigen eben die Regel Die meisten Anbieter berechnen fur eine solche Losung nur einen Euro pro Monat, das gonne ich mir also gerne noch fur ein paar Jahre. Power-over-Ethernet Da es sich bei VoIP-Telefonen um Gerate mit Ethernet-Anschluss handelt, macht das naturlich auch die Verkabelung einfach, denn die Telefone werden einfach per Netzwerk-Kabel ins lokale Netzwerk integriert. Allerdings wollen die Telefone naturlich auch mit Strom versorgt werden und der kommt ja normalerweise aus der Steckdose. Um sich zusatzliche Stecker-Netzteile zu sparen, konnen die meisten Gerate aber mit Power-over-Ethernet (PoE) versorgt werden. Und damit kommen wir zur ersten Investition, die zwar nicht unbedingt notwendig, aber durchaus sinnvoll ist: Einem PoE-Switch. Da ich in meinem Netzwerk immer schon Gerate von Netgear eingesetzt habe, habe ich mich fur einen 24-Port Gigabit PoE-Switch aus der ProSafe-Serie entschieden. Die Halfte der Ports sind bei diesem Modell als PoE-Port ausgelegt, sind allerdings nur aktiv, wenn ein PoE-fahiges Gerat angeschlossen ist. Das erscheint mir durchaus als sinnvoll und durfte insgesamt stromsparender sein, als ein Haufen Stecker-Netzteile. Gigaset Die Auswahl der DECT-Gerate war recht einfach, denn die ehemalige Siemens-Marke Gigaset scheint hier immer noch die erste Wahl zu sein. Abgesehen von diversen Testberichten, wurde mir das auch in den Gesprachen mit den Cloud-Telefonie-Anbietern bestatigt. Ich habe mich fur die Basisstation Gigaset N510 IP PRO mit den passenden Gigaset S510H PRO Handsets entschieden. Yealink Die Auswahl der klassischen Buro- oder Desktop-Telefone war dann nicht mehr ganz so leicht. Dabei hatte ich zunachst auch Modelle von Gigaset im Auge, bin dann aber bei der weiteren Suche insbesondere auf die Gerate von Snom und Yealink gestossen. Beides Hersteller, die mir bisher vollig unbekannt waren. Deren Telefone sind aber bei den meisten Anbietern von Cloud-Telefonanlagen die bevorzugten Gerate. Bei beiden Herstellern gefallt mir insbesondere, dass die Telefone nicht flach, sondern in einem sehr steilen Winkel auf dem Tisch stehen. Man bedient diese also eher von vorne als von oben - was ich deutlich ergonomischer finde. Ich habe mich dann fur das Yealink T46G entschieden. Das Modell mit dem grossem Farbdisplay, aber ohne Touchscreen, dafur aber noch mit,,echten" LED-Tasten. Das finde ich bei einem Tischtelefon praktikabler, insbesondere weil man die LEDs, die man z.B. als Besetztlampenfeld (BLF) nutzt, auch aus dem Augenwinkel schneller erfassen kann, als ein kleines Icon im Display. Aber das ist sicher Geschmackssache. Welcher Cloud-Telefonanlage von welchem Anbieter? Nun kommen wir zu Kernfrage. Fur welchen der vielen Anbieter soll ich mich entscheiden? Der Markt ist noch recht jung, es gibt viele Anbieter und deren Angebote sind nicht alle ohne Weiteres vergleichbar. Also habe ich mich mit diesem Thema am ausfuhrlichsten beschaftigt. Insbesondere in welcher Art die Tarife berechnet werden, ist recht unterschiedlich. Es gibt Pauschal-Tarife fur z.B. fünf oder zehn Teilnehmer, oder es wird pro Teilnehmer oder pro aktivierter Durchwahl berechnet. Hinzu kommen diverse Optionen fur bestimmte Leistungsmerkmale oder auch Flatrates. Insgesamt liegen aber bei allen Angeboten, die ich erhalten habe, die monatlichen Kosten unterhalb der Kosten meines jetzigen Telefonanschlusses. Nach langerer Suche habe ich folgende Anbieter in meine engere Auswahl genommen: Vodafone OfficeNet, Sipgate Team, NFON und Placetel. Zwei dieser Anbieter sind recht schnell wieder aus dem Raster gefallen und mit den anderen Beiden habe ich bis jetzt sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Daher werde ich beiden Anbietern spater noch jeweils einen eigenen Blogartikel widmen. Vodafone OfficeNet Da ich meinen aktuellen Telefonanschluss bei Vodafone habe, war es naturlich naheliegend, mir auch deren Angebot anzusehen. Ich war eigentlich immer zufrieden mit Vodafone und konnte mir dort die Portierung der Rufnummern zu einem anderen Anbieter ersparen. Ausserdem lassen Smartphones recht intelligent direkt in die Anlage integrieren. Letztes ist allerdings bei einem der grossen Mobilfunkprovider keine Uberraschung. Die Informationen die man auf deren Website zu Vodafone OfficeNet findet, sind allerdings sehr durftig oder nur uber Umwege zu finden. Von der Hotline war uberhaupt gar nichts uber deren OfficeNet Angebot zu erfahren. Der Hotliner kannte das Produkt nicht einmal Nun gut. Aber es gibt weitere Grunde, die eindeutig gegen Vodafone OfficeNet sprechen. Soweit ich das herausfinden konnte, gibt es relative lange Vertragslaufzeiten, aber bei einer so neuen und innovativen Technologie, die sich sicher in den nachsten Jahren noch stark weiterentwickeln wird, mochte ich mich ungern lange bei einem Anbieter binden. Ebenfalls fur ein absolutes und unzeitgemasses No-Go halte ich die Zwangsgerate, die man nur uber Vodafone beziehen kann. Andere Telefone lassen sich nicht verwenden. Es handelt sich dabei zwar um die durchaus interessanten Snom-Telefone, diese haben aber eine spezielle Vodafone-Firmware und einen Netlock, sodass man diese auch nicht bei einem anderen Anbieter nutzen kann. (Ich lasse mich hier gerne korrigieren, aber das sind die Infos die ich online gefunden habe.) Zu guter Letzt ist dann noch die Einschrankung, dass man einen Vodafone DSL-Anschluss benotigt. Andere Anbieter, also wie bei mir Unitymedia sind nicht moglich. Diese Einschrankung entbindet im Grunde auch von der Moglichkeit, dass Mitarbeiter ab und zu mal im Homeoffice arbeiten konnen. Denn diese brauchten dann ebenfalls einen Vodafone DSL-Anschluss und ausserdem sind weitere,,Standorte" erst ab funf Teilnehmern moglich. Sorry Vodafone, aber Ihr habt es einfach nicht verstanden Sipgate Team Als einem der altesten VoIP-Anbieter am Markt habe ich mir naturlich auch Sipgate angeschaut. Deren Angebot nennt sich Sipgate Team und wird in Paketen von 3, 5, 10, fünfundzwanzig oder mehr Teilnehmern angeboten. Die Pakete sind monatlich kundbar und jederzeit up- oder downgradebar, bieten also die Flexibilitat, die ich mir wunsche. Ich habe mir dort mit wenigen Klicks ein kostenloses Testpaket gebucht, das sofort nutzbar war. Die Einrichtung der Testrufnummer auf meinem Yealink-Telefon war problemlos, alles machte einen soliden Eindruck, dennoch fehlte mir ein wenig der Hauch von Innovation. Auch in diversen Testberichten, die ich mir angesehen hatte rangiert Sipgate nicht gerade auf den oberen Rangen. Fur einen Privatanschluss ist Sipgate sicher keine schlechte Wahl, aber fur meine Firma konnte mich das Angebot irgendwie nicht so richtig uberzeugen. Insbesondere da ich ja auch noch andere Angebote getestet habe, die mich einfach mehr uberzeugt haben. NFON NFON ist der nach eigenen Angaben der grosste Anbieter von Cloud-Telefonanlagen und adressiert nicht nur kleine und mittelstandige Firmen sondern auch grosse Unternehmen mit vielen tausend Nebenstellen. Das gesamte Angebot des in Munchen ansassigen Unternehmens wirkt sehr innovativ und der Leistungsumfang ist enorm. Abgerechnet wird pro Nebenstelle, diese konnen aber unter mehreren Rufnummern und auf mehreren Geraten parallel erreichbar sein. Auch bei NFON kann man monatlich kundigen und jederzeit Nebenstellen abbestellen oder dazu buchen. Die monatlichen Kosten pro Nebenstelle sind etwas hoher als bei anderen Anbietern, aber dafur ist der Leistungsumfang auch etwas grosser. Wenn man alle Optionen mit einrechnet sind die gesamten monatlichen Kosten aber nur unwesentlich hoher als bei anderen Anbietern. Allerdings verlangt NFON im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern diverse Einrichtungsgebuhren sowie eine Portierungsgebuhr. Wenn aber das Gesamtpaket stimmt, bin ich gerne bereit ein paar Euro mehr zu bezahlen. Auch NFON stellt eine kostenlose Testanlage zur Verfugung, allerdings geht das nicht einfach per Klick in wenigen Minuten. Der gesamte Vertrieb wird uber Partner abgewickelt, daher kann man nur ein Kontaktformular ausfullen und wird dann von einem Partner kontaktiert. Die Beratung des Partners war aber sehr vorbildlich und zuvorkommend und mir wurden alle Fragen sehr kompetent beantwortet. Bei der Bereitstellung der Testanlage gab es dann leider ein paar technische Probleme, sodass ich diese erst nach einigen Tagen nutzen konnte. Die Einrichtung der Telefone verlief problemlos, allerdings benotigen die Yealink-Telefone eine spezielle Firmware von NFON mit Auto-Provisionierung, die zwar viele Konfigurations-Moglichkeiten beschneidet, das Telefon dafur aber besser in die Telefonanlage einbindet. Das finde ich zwar etwas unschon, aber es ware ein Kompromiss gewesen, mit dem ich hatte leben konnen. NFON bietet ausserdem eine eigene App fur iOS und Android an, mit der man das Smartphone ebenfalls n die Anlage bzw. parallel auf eine Nebenstelle buchen kann. Somit kann man uber die Festnetznummer auch von Unterwegs ein- und ausgehend telefonieren. Interessant ist hier noch die Funktion, dass man bei eingehenden Anrufen optional eine automatische Ruckruf-Funktion einrichten kann. Das sorgt dafur, dass man keine teuren ausgehenden Telefongebuhren von der Anlage zum Mobiltelefon zahlen muss. In diesem Fall initiiert die App einen Anruf zur Anlage hin und die Anlage verbindet die beiden Gesprache mit einander. Das ist aber naturlich nur sinnvoll, wenn man einen Mobilfunkvertrag mit einer Telefonflatrate hat. Der Anrufer und auch man selber bekommt von diesem Ruckruf gar nichts mit, da das alles automatisch im Hintergrund ablauft. Ein Bekannter von mir ist schon etwas langer Kunde bei NFON und so habe ich mich naturlich auch nach seinen Erfahrungen erkundigt. Eigentlich also ein weiterer Pluspunkt der fur NFON gesprochen hatte. Meine Entscheidung fur NFON war eigentlich schon gefallen und der Auftrag erteilt, aber dann kam es leider zu einer sehr unschonen Wendung und ich habe meinen Auftrag wieder storniert. Dazu werde ich aber wie gesagt in einem gesonderten Blogartikel schreiben. Placetel Die Cloud-Telefonanlage von Placetel bzw. der finocom AG aus Koln ist der von NFON recht ahnlich. Abgerechnet wird hier allerdings nicht pro Nebenstelle, sondern pro aktivierter Rufnummer/Durchwahl. Es werden also z.B. auch Rufnummern fur Sammelanschlusse berechnet, an denen gar keine direkte Nebenstelle hangt. Bei den monatlichen Gesamtkosten kommt man inklusive aller Optionen durch die gunstigeren Gebuhren pro Nummer allerdings auf einen ahnlichen Betrag. Wie bei Sipgate konnte ich mir auch bei Placetel mit wenigen Klicks eine kostenlose Testanlage freischalten. Die Bedienoberflache ist sehr ubersichtlich und selbsterklarend. Ausserdem bietet Placetel ein sehr umfangreiches Wiki an, in dem samtliche Konfigurations-Moglichkeiten sowie naturlich auch die Einrichtung der Endgerate ausfuhrlich erklart werden. Und bei eventuellen weiteren Fragen antwortet der eMail-Support sehr schnell. Die Telefone waren erwartungsgemass auch sehr schnell eingerichtet. Bei Placetel kann die normale Firmware von Yealink verwendet werden. In der Testanlage stehen aber leider einige Funktionen wie z.B. die BLF-Option nicht zur Verfugung. Ich gehe aber davon aus, dass diese wie gewunscht funktionieren wird, wenn man diese bucht. Placetel bietet auch eine als Zero-Touch bezeichnete Auto-Provisionierung an. Diese kann auf dem Telefon manuell oder automatisch gestartet werden und sorgt dafur, dass alle Einstellungen, die zum Betrieb an der Anlage notwendig sind, automatisch eingestellt und aktuell gehalten werden. Palcetel bietet ebenfalls eine eigene App an, mit der man das Smartphone in die Anlage einbuchen kann und so uber die eigene Festnetz-Durchwahl erreichbar ist. Diese bietet naturlich auch die oben beschriebene automatische Ruckruf-Funktion. Die App wirkt zwar optisch nicht mehr ganz so modern, aber da wird es sicher in absehbarer Zeit ein Update geben. Nachdem ich also meinen Auftrag bei NFON wieder storniert hatte, viel meine Wahl naturlich ohne weiter nachzudenken auf Placetel. Die Beauftragung erfolgt hier ebenfalls mit ein paar Klicks und schon nach ein paar Stunden wurde mir der Start der Rufnummernportierung bestatigt. Wie lauft die Umstellung ab? Wenn man sich also fur einen Anbieter entschieden hat - in meinem Fall also nun Placetel - ist der nachste Schritt die Rufnummernportierung. Es sei denn man hat noch gar keine Rufnummern, dann kann man diese naturlich direkt beim Anbieter der Cloud-Telefonanlage bestellen. Das geht in meisten Fallen sogar in Echtzeit. Rufnummernportierung Der Ablauf der Rufnummernportierung ist von der Bundesnetzagentur genau geregelt und dafur gibt es standardisierte Formulare. Man muss beim Ausfullen nur darauf achten, dass man die Daten, also Name, Adresse, etc. exakt so eintragt, wie diese beim alten Anbieter hinterlegt sind. Am besten mal in die alten Vertragsunterlagen oder auf die letzte Rechnung schauen. Der Name meiner Firma wird von manchen Anbietern leider insbesondere hinsichtlich der Gross- und Kleinschreibung oder der Worttrennung teilweise etwas falsch gespeichert. Man sollte also diese falsche Schreibweise in das Portierungsformular eintragen. Ansonsten kann es zu unerwunschten Verzogerungen kommen. Mit dem Auftrag einer Rufnummernportierung kann man durch den neuen Anbieter auch direkt die Kundigung beim alten Anbieter vornehmen lassen. Das ist bei kurzen Kundigungsfristen sicher kein Problem. Ich habe allerdings bereits vor der Beauftragung der Cloud-Anlage selber bei Vodafone gekundigt. Durch einen Anruf bei der Hotline hatte ich namlich erfahren, dass ich meine Kundigungsfrist um ein paar Tage verpasst hatte und sich der Vertrag somit um ein weiteres Jahr verlangert hatte Nach ein paar Diskussionen mit der Vodafone-Hotline und einem kurzen Schriftwechsel konnte ich Vodafone aber davon uberzeugen, meinen Vertrag doch wunschgemass bis zum Ende diesen Jahres zu kundigen. Kulanz ist dort also doch kein Fremdwort. Dem Portierungsformular hatte ich dann auch die Bestatigung meiner Kundigung beigefugt. Und so gab es erwartungsgemass keine Probleme. Der Portierungstermin wurde mir zwischenzeitlich fur Ende Dezember bestatigt. Das passt also alles. Konfiguration Die Vorabkonfiguration meiner neuen virtuellen Telefonanlage ist derzeit nur eingeschrankt moglich, da ich jetzt erst auf meine Rufnummern warten muss. Diese werden mir allerdings ca. eine Woche vor dem Portierungstermin in der Anlage bereitgestellt. Das sollte also locker reichen. Man konnte die Rufnummern zwar bereits vorab per CLIP No Screening auf die neue Anlage umleiten. Aber das ist mit zusatzlichen Kosten verbunden und auf die paar Wochen kommt es mir jetzt auch nicht mehr an. Hardware Die gesamte Hardware, also der PoE-Switch und die gesamten Telefone sind bereits hier, ich habe diese ja bereits mit den Testanlagen in Betrieb genommen. Es ist also alles in Wartestellung. Sobald meine neue Cloud-Telefonanlage in Betrieb ist - also im neuen Jahr - werde ich noch einmal einen Erfahrungsbericht schreiben. @Sven : Der Bericht folgt. In der Kurze: Nach ein paar Startschwierigkeiten lauft jetzt alles prima. Jorg Wagner vier Juni 2016, 10:12 Uhr Hallo Thomas, sehr guter Artikel. Ich habe diesen ganzen Prozess auch gerade durchlaufen und bin ebenfalls schlussendlich bei Placetel gelandet. Ein Stein uber den ich zwischenzeitlich gestolpert bin und der in Deinem Artikel vielleicht erwahnenswert ware: Bei Weitem nicht alle VOIP-Anbieter bieten tatsachlich Cloud-Telefonanlagen an. Gerade die auf den ersten Blick gunstigeren Anbieter stellen eigentlich nur Gateways zwischen VOIP und Festnetz zur Verfugung. Es gibt keine Internnummern, keine Funktionen zum internen Vermitteln, keine stufenweisen Routingszenarien etc. Dieser Unterschied wird in den Leistungsbeschreibungen der reinen Gateway-Anbieter meist nach Kraften verschleiert. Selbst die c't hat in ihrem VOIP-Artikel von Okt. 2014 hier nicht differenziert. Ein Beispiel fur einen Gateway-Anbieter ist Easybell. Ich hatte hier sogar schon einen grossen Rufnummernblock gebucht, als mir der Unterschied endlich klar wurde. Hi, danke fur den tollen Bericht. Wir nutzen seit einigen Wochen die Placetel TK Anlage. Nach diversen Startproblemen lauft jetzt alles stabil. Von der Sprachqualitat sind wir jedoch ziemlich enttauscht. Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht? Danke und VG Also, ein paar Startprobleme hatte ich auch, aber der Support von Placetel war wirklich sehr hilfsbereit. Ich musste an meiner Router-Konfiguration einige Anderungen vornehmen. Insbesondere bei der Port-Freigabe. Alle Telefone haben nun feste IP-Adressen, und eigene UDP-Ports, die auch in der Konfiguration der Placetel-Telefonanlage eingetragen sind. Zusatzlich habe ich die Telefone im Router priorisiert (QoS). VoIP ist eben doch etwas anspruchsvoller, als das Surfen im Internet. Ausserdem war Unitymedia mehrfach hier und hat den Kabel-Anschluss durchgemessen und neu justiert. Im grossen uns Ganzen bin ich jetzt sehr zufrieden und bereue den Wechsel von ISDN zu VoIP in keinster Weise.

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