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Grundregeln Hundeerziehung Kommunikation Gehorsam Verständigung gewaltfreie Erziehungstipps Hovawart Körpersprache Alphawurf

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hunde für anfänger

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hundeerziehung

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Sans ✓ Hundeerziehung ✓ Hovawart ✓ Hund

Zusammenfassung:    

Wenn der Hund diese drei Kommandos kennt, kann man sein Verhalten punktgenau kommentieren und Sie Ihren Hovawart in den hochsten Tonen wenn er etwas richtig gemacht hat. Der Hovawart muss sich einpragen, dass die Auftrage seines Herrn weder Bitten noch unverbindliche Vorschlage sind und auch nicht der Beginn einer Verhandlung, sondern vielmehr Anweisungen, die auf der Stelle auszufuhren sind. Erst wenn man das richtige Verhalten sicher auslosen kann, kommt das Horzeichen Teufel mit Beelzebub austreiben Eine besonders elegante Methode zur Festigung und Absicherung der Gehorsamsubungen sind Belohnungen aus der Situation heraus.

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Grundregeln Hundeerziehung Kommunikation Gehorsam Verständigung gewaltfreie Erziehungstipps Hovawart Körpersprache Alphawurf
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Das erhalt die Spannung. In der Regel bewahrt sich Futter, wenn es um Genauigkeit geht und Spiel, wenn Schnelligkeit das Ziel ist. Ubungen zur Selbstdisziplin sollten anschliessend mit einem ausgelassenen Spiel ausgeglichen werden. Am besten wirkt eine Belohnung, wenn sie der jeweiligen Stimmungslage des Hovawarts entgegenkommt. Wenn er also in Spiellaune ist, kann das vom Hundefuhrer initiierte Spiel eine herrliche Belohnung fur den Hund (und naturlich auch furs Frauchen) sein; und ein fressbares Lob wirkt Wunder, wenn der Hund sowieso Hunger hat. Tipp: Was am starksten ablenkt, ist im Moment die grosste Belohnung! (siehe " Nichts ist umsonst"). Erziehung in kleinen Happchen - Schritt fur Schritt zum Ziel Uben Sie massig, aber regelmassig, anfangs in einem Raum ohne Ablenkungen und steigern Sie diese nur ganz langsam, damit der Hund Erfolg haben kann. Trainieren Sie die Horzeichen auch mit abgewandtem Gesicht/Korper, auf Entfernung, ausser Sicht und an den verschiedensten Orten. Zur besseren Motivation sollten alle Trainingseinheiten mit Ubungen beginnen, die der Hovawart bereits kann. Und aufhoren sollten Sie nie mit einer fehlerhaften Ubung sondern immer gerade dann, wenn es am Schonsten ist. So hat der Hund gleich zu Beginn ein Erfolgserlebnis, das ihn zusatzlich motiviert und hort mit einem Erfolgserlebnis auf, was im Gedachtnis hangen bleibt. " Hort Ihr Hund? " " Sicher, er reagiert nur nicht! " Wie sag' ich's meinem Hunde? Mit Hunden reden Verstehen und verstanden werden Sprechen Sie "hundisch "? Nicht? Dann sollten Sie es schnell erlernen, um Ihrem Vierbeiner das Leben mit Ihnen zu erleichtern. Gehorsamsprobleme sind oft auch ein Zeichen fur eine fehlerhafte Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Je besser Sie Ihren Hovawart verstehen und je besser Sie sich ihm verstandlich machen konnen, umso leichter wird Ihr Leben mit dem Hund sein und desto schneller werden Sie ihn erziehen konnen. Also - sprechen Sie mit Ihrem Hovawart - aber so, dass er Sie auch versteht. Ubrigens: Unmut zu zeigen, halte ich fur eine sehr wertvolle, weil fur den Hund verstandliche, Emotion. Dazu gehort naturlich auch das Wiedererscheinen der Sonne, sobald der Hund sich Sie Hundeberater! - Geben Sie Ihrem Hund Entscheidungshilfen. Sehr sinnvoll ist es, wenn man dem Hovawart sofort und punktgenau mitteilen kann, ob er etwas richtig macht oder nicht. Dazu kann man ein Signalpaar verwenden, zwischen dem man sehr schnell hin- und her'schalten' kann, wie z.B. ein begeistertes "ja" oder "bravo" fur richtig und "eh-eh" oder "Na" fur falsch ("Nein" wird meist schon als Verbot benutzt). Man kann als Falsch-Signal auch ein traurig und weich gesprochenes "schade" verwenden. Wichtig ist dabei der blitzschnelle Wechsel zwischen freundlich und unfreundlich. Wobei man naturlich genau in dem Moment reagieren muss, in dem der Hund das Verhalten zeigt. Zwei Sekunden danach ist es schon zu spat. Am Besten ist es, wenn Sie schon den Ansatz eines falschen Verhaltens mit einem Falsch-Signal belegen. Man kann auf diese Art sogar gezielt ein Verhalten formen, indem man je nach Bedarf zwischen positiv und negativ hin- und herschaltet. Durch diese klare binare Kommunikation lernt der Hund fast fehlerfrei, kann sich selbst korrigieren und lernt besonders schnell. Der Hund macht dabei die Erfahrung, dass sich die Antworten seines Menschen auf sein Verhalten dadurch andern, dass er selbst sein Verhalten modifiziert. Der Mensch wird fur den Hund berechenbar, was ihm Sicherheit vermittelt. Achten Sie aber auch darauf, dass Sie keine widerspruchlichen Signale senden. Worte, Gesten und Korpersprache mussen ubereinstimmen. Das schnelle Hin- und Herschalten zwischen "himmelhoch jauchzend" und "zutode betrubt" ist gar nicht so einfach. Wenn Sie das Falsch-Signal zu oft verwenden mussen, zeigt das ubrigens, dass die Ubung noch zu schwer fur ihren Hund ist. Erziehung ist die Politik kleiner Schritte! Hilfreich ist es auch, dem Hund die Bedeutung der Worte "Is' ok! ", "Lass es! " und "Jawohl/Fein/Bravo/Klasse" beizubringen (welche Begriffe man wahlt, ist nebensachlich). "Is' ok! " sollte dem Hund suggerieren: mach' dir keine Sorgen, ich habs gesehen, kein Grund zur Aufregung, bleib unbesorgt, interessiert uns nicht. "Lass es! " ist ein Abbruchkommando fur alle nervigen, unerwunschten Verhaltensweisen. Es ist die Softvariante, ein "Nein" hingegen ist ein absolutes Nein, welches auch im entsprechenden Tonfall gesagt wird, mein "Lass es! " kommt eher gelangweilt, beilaufig zum Einsatz. " Jawohl/Fein/Bravo/Klasse" als Lob sollte naturlich jeder Hund kennen. Es ist eine Bestatigung, dass er auf dem richtigen Weg ist, seine Sache gut macht. Wenn der Hund diese drei Kommandos kennt, kann man sein Verhalten punktgenau kommentieren und Sie Ihren Hovawart in den hochsten Tonen wenn er etwas richtig gemacht hat. Man sollte es ihm ansehen konnen, wie zufrieden er mit sich ist. Wenn Sie es schaffen, dass der Hund vor Stolz einen Zentimeter wachst, haben Sie es richtig gemacht. Hunde sind Weltmeister der leisen Zwischentone und kleinen Gesten. Der Hund neben uns "weiss" immer genau, ob das Lob von Herzen kam oder nicht. Und er spurt auch, ob der Tadel ernst gemeint war oder nur eine Pflichtubung in der Offentlichkeit. Loben Sie den Hund so oft wie moglich. Lob kostet nichts und wirkt wie eine Droge ohne Nebenwirkungen. Hundeerziehung Der Ton macht die Musik! Ihre Stimme ist ein kraftvolles Instrument. Sie mussen nur lernen, richtig mit ihr umzugehen. - Loben und ermuntern Sie den Hund mit hoher, jubelnder Stimme. Zurechtweisungen erhalten dagegen durch eine tiefe, grollende Stimmlage mehr Autoritat. - Wollen Sie Ihren Hund anfeuern, soll er z.B. kommen, verwenden Sie am besten kurze, wiederholte Worte, Schnalzen, Pfeifen oder Klatschen. - " Sch Sch Sch"-Gerausche putschen den Hund auf. - Zum Beruhigen oder Verlangsamen des Hundes sollten Sie ein einziges langgezogenes Wort verwenden. - Soll er jedoch sein Tun sofort unterbrechen oder Anhalten, verwenden Sie am Besten einen scharfen hohen Ton gefolgt von einem kurzen tieferen (z.B. "Lass das"). Die Grundregel heisst also: kurze, wiederholte Tone, um eine Aktivitat zu fordern und einen einzelnen, langen Ton, um sie zu unterbinden. Das kann man dann naturlich auch verbinden: wenn der Hund z.B. einem Reh hinterherjagt, stoppt man ihn mit einem kurzen, scharf gerufenen "nein" und lenkt seine Energie anschliessend mit anfeuerndem "hier, hier, hierher" und evtl. Handeklatschen auf sich Ein herrischer Kommandoton und eine bedrohlich wirkende frontale, steife Korperhaltung sind eher kontraproduktiv. Fordern Sie Ihren Hovawart freundlich auf und stehen Sie nicht steif wie eine Statue, stehen Sie evtl. etwas seitlich zu ihm und suchen Sie nicht standig Blickkontakt, dann wird der Hund freudig folgen. Verwenden Sie klare, eindeutige Signale und halten Sie dem Hovawart keinen Vortrag. Reden Sie prinzipiell mit leiser, ruhiger Stimme. Wenn man bedenkt, dass ein Hund bis zu 8mal besser hort als wir, dann ist es mit Sicherheit unnotig, ein Kommando zu schreien. Im Gegenteil: je leiser wir mit unserem Hovawart reden, desto aufmerksamer wird er zuhoren. Das ist ubrigens nicht nur im Umgang mit dem Hund so, sondern auch bei uns Menschen. Jemand, der standig in der Gegend herum schreit, wird kaum noch ernst genommen wenn er mal richtig wutend ist. Doch von jemandem, der normalerweise leise spricht, wirkt ein lautes Wort oft Wunder. Deshalb heben wir uns das "Anschreien" fur den absoluten Notfall auf und werden sehen, dass unser Hovawart dann auch wirklich reagiert. Merke: "Horen" und "Gehorchen" sind fur einen Hovawart grundverschiedene keine Wortberieselung! Uberschutten Sie den Hund nicht mit einem Wortschwall. Geben Sie nur dann ein Horzeichen, wenn Sie sicher sind, dass er auch "hort". Ist der Hund zu abgelenkt oder steht noch nicht richtig im Gehorsam und Sie konnen das Horzeichen in dieser Situation nicht durchsetzen, dann lassen Sie es besser gleich, auch wenn Sie sich kraftig auf die Zunge beissen mussen. Befurchten Sie z.B., dass der Hund in einer bestimmten Situation auf Ihren Ruf nicht kommen wird, dann versuchen Sie es besser gar nicht erst sondern holen den Hund einfach ab. Die Befehle sollten bestimmt gegeben werden, immer mit den gleichen klaren Worten oder Gesten, und vom Hund ohne jedes Zogern sofort beim ersten Mal befolgt werden. Der Hovawart muss sich einpragen, dass die Auftrage seines Herrn weder Bitten noch unverbindliche Vorschlage sind und auch nicht der Beginn einer Verhandlung, sondern vielmehr Anweisungen, die auf der Stelle auszufuhren sind. Aber bedenken Sie: bis ein Hund fest verknupft hat, sind meist siebzig bis einhundert Wiederholungen notwendig! Die Zahl der Wiederholungen hangt davon ab, wie stark die Emotionen sind, die der Hund mit der Aufgabe verbindet. Also: je lustvoller Sie eine Aufgabe (z.B. spielerisch) vermitteln, umso schneller wird Ihr Hund denn, wo denn, was denn?? Bei den am hochsten entwickelten Tieren, zu denen zweifelsfrei unsere Hunde zahlen, haben Verhaltensweisen wie Neugier, Spiel und exploratives Verhalten eine Schlusselposition. Die besten und grundlichsten Lernleistungen lassen sich durch die Aktivierung und Forderung dieser Verhaltensweisen erzielen. Das aktive Lernen ist die naturlichste Methode, dem Hund etwas beizubringen. In der Natur lernen Tiere durch Versuch und Irrtum. Dabei lasst man den Hovawart selbst verschiedene Verhaltensweisen ausprobieren und hilft ihm lediglich, indem man die Rahmenbedingungen so gestaltet und ihn so motiviert, dass er die richtige Losung selbst finden und Erfolg haben kann. Aber: Hande weg vom Hund! Den Hund nicht manipulieren, z.B. indem man ihn durch drucken oder schieben in die richtige Haltung bringt. Der Hovawart muss es selbst tun! Wenn man den Hund beruhren muss, hat man etwas falsch gemacht. Das erfordert allerdings etwas Phantasie, weil jede Lernsituation anders ist. Falsches Verhalten des Hovawarts wird einfach nicht beachtet, richtiges Verhalten dagegen sofort belohnt (= operantes Lernen / instrumentelle Konditionierung). Erfolg motiviert - und das steigert die Bereitschaft des Hundes, mit seinem Menschen zusammen zu arbeiten. Verhaltensweisen, die sich der Hovawart auf diese Weise selbst erarbeitet hat, pragen sich besonders gut ein. Je erfolgreicher eine Verhaltensweise war, desto grosser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in einer ahnlichen Situation wiederholt wird. Hier handelt der Hund aus eigenem Antrieb und im eigenen Interesse. Man kann dem Hovawart z.B. das "Laut geben" mit dieser "Probiermethode" beibringen: Man fullt zur Futterungszeit seine Schussel und bleibt einfach vor dem Hund stehen, die Schussel in der Hand. Nun braucht man etwas Geduld. Der Hovawart wird nun alle Register ziehen und jeden Trick abspulen, um an sein Futter zu kommen. Sitzen, Liegen, Hochspringen. alles, womit er schon mal irgendwie Erfolg hatte. Diese "falschen" Verhaltensweisen werden einfach ignoriert - kein Kommentar, evtl. sogar wegschauen. Irgendwann gibt er zufallig einen Ton von sich, und sei es nur ein resignierendes Stohnen. Bingo - schon bekommt er sein Futter. Bei Argus dauerte es fast fünfundvierzig Minuten bis zum ersten Ton! Erst wenn man das richtige Verhalten sicher auslosen kann, kommt das Horzeichen Teufel mit Beelzebub austreiben Eine besonders elegante Methode zur Festigung und Absicherung der Gehorsamsubungen sind Belohnungen aus der Situation heraus. Stichwort: "Nichts ist umsonst": der Hund kann (fast) alles haben, aber nur, wenn er "bitte" sagt. Setzen Sie einfach all die schonen Dinge, die er haben mochte, als Preise aus, die er gewinnen kann wenn er gehorcht, auch wenn ihm gerade nicht nach Gehorsam ist. Dann werden Sie bald einen Hund haben, fur den Sie der Nabel der Welt sind und der alles darauf anlegt, Ihnen zu gefallen. Die einfache Regel lautet: "Tust du, was ICH mochte, bekommst du, was DU willst. Befolgst du meine Befehle nicht, kriegst du all die guten Dinge, die du mochtest, nicht. " Damit gibt man dem Hund die Gelegenheit wahrzunehmen, wie wichtig sein Mensch ist und dass dieser alle fur ihn wichtigen Entscheidungen trifft. Der Einfluss des Halters auf seinen Hund wachst und dieser lernt, auf seinen Hundefuhrer zu achten und dessen Wunschen bereitwillig zu folgen. So motiviert lernt der Hovawart, die Konsequenzen seines Tuns zu bewerten und kann die eigene Zukunft durch eigene Aktivitaten gewissermassen selbst beeinflussen. Wenn der Hund nicht gehorcht, fuhrt das nicht zu einem Konflikt oder Tadel - er bekommt einfach nicht, was er wollte. Man gibt allenfalls ein "Belohnung verloren"-Signal wie z.B. "oje" oder "schade" uns sagt ihm damit: "Schade, das war der falsche Weg, versuch' es noch mal anders. " Aber Achtung: man muss von Anfang an wirklich die Kontrolle uber den Hund oder das Ziel seines Begehrens haben. Er darf sich nicht durch Ungehorsam selbst belohnen konnen. Bei dieser Methode tritt der Erzieher nicht mit den Ablenkungen und Begehrlichkeiten des Hundes in Wettstreit sondern nutzt sie aus. Also z.B. erst ein "Sitz" verlangen, bevor der Hovawart in den Garten darf. Fortgeschrittene konnen auch ein "Komm" verlangen, bevor er mit anderen Hunden spielen darf. Gehorsam hat nun nicht mehr die Bedeutung von "Spass vorbei", sondern gehorsam zu sein wird fur den Hovawart attraktiv, weil er nur uber den Gehorsam all' die schonen Dinge des Hundelebens erreichen kann. Und fur uns Menschen ist das Wunderbare an der Erziehung durch angenehme Dinge, dass wir damit unseren Hund besonders stark an uns binden konnen. So gewinnen beide: Mensch und Hund. Ausserdem: der Mensch kann so ganz nebenbei seinen Rang als unumstrittener Rudelfuhrer festigen. Zauberwort: Ressourcenkontrolle. Wer wichtige Dinge zuruckhalten oder verteilen kann, hat auch die Macht, seine Wunsche durchzusetzen. So wird Rangordnung mittels einer deutlichen Verwaltung der Ressourcen durch den Menschen gelebt! Aber auch wenn der Hovawart einmal ungehorsam sein sollte, stellt er nicht gleich unsere Fuhrerrolle in Frage. Die verbreitetste Ursache fur Ungehorsam ist zu geringes Training und fehlende Konsequenz! Man beweist sich nicht als Chef, indem man seinen Hund ausschimpft, korperlich zuchtigt oder zu etwas zwingt. Zorniges und aufbrausendes Verhalten seines Herrn signalisiert dem Hund eher Unsicherheit als Souveranitat, denn nur wessen Stuhl wackelt, hat es notig, sich aufzuregen. Herr oder Herrchen? Der Hovawart ist ein "Dickschadel", der nicht einfach zu fuhren ist. Er ist eine anspruchsvolle, selbstbewusste Hundepersonlichkeit, die Respekt verlangt. Kadavergehorsam ist ihm fremd. Er kennt keine bedingungslose Unterwurfigkeit - es bleibt immer ein klitzekleiner, aber eisenharter Rest von Eigenwilligkeit. Hovawarte sind ausgesprochen kluge Hunde, die jede Schwachstelle ihres Erziehers mit einer unfehlbaren Sicherheit bemerken und sofort weidlich ausnutzen. Wenn Sie nicht auf der Einhaltung Ihrer Regeln bestehen schmilzt Ihre Autoritat schnell wie Butter in der Sonne. Reagiert der Hovawart mal bockig, geben Sie einfach nicht nach. Setzen Sie sich durch. Erst nachdem er Ihre Anweisungen ausgefuhrt hat, kann er wieder seiner eigenen Beschaftigung nachgehen. Anschliessend wird der Hund dann erst mal vollig ignoriert. Der menschliche "Futterautomat" hat geschlossen. Lassen Sie sich nicht auf der Nase herumtanzen! Hier ist der Hundehalter mit all seiner Konsequenz, gepaart mit Geduld und Einfuhlungsvermogen, gefordert. Konsequenz heisst nicht, dass man hart werden soll, sondern der Hundefuhrer sollte in lockerer, freundlicher Zuwendung beharrlich sein Ziel durchsetzen. Jede Inkonsequenz verschiebt das "Punktekonto" zugunsten unseres Hundes. Je mehr er punktet, desto mehr verlieren wir an Initiative. Konsequenz heisst, sich durchzusetzen, meint kontinuierliches Arbeiten mit dem Hund, klare Fuhrung und Eindeutigkeit. Der Hovawart soll auf sein Verhalten hin fur ihn moglichst vorhersehbare Reaktionen erhalten. Es darf keine, absolut keine Ausnahme von der Regel geben! Es ist nicht wie bei uns Menschen, wo man sich auch mal auf eine Ausnahme oder einen Kompromiss einigen kann. Fur den Hund gibt es nur 'ja' oder 'nein', schwarz oder weiss. Etwas was dazwischen liegt, kann er nicht einordnen, es verwirrt ihn. - Und wir outen uns als reichlich unberechenbare, unzuverlassige Hunde lauern auf unsere Inkonsequenz, um diese mit Konsequenz auszunutzen! Lassen Sie sich nicht von Ihrem Hund manipulieren. Wenn Ihr Hund immer wieder die Erfahrung macht, dass er den Ton angeben kann, wirkt sich das sehr negativ auf die Gehorsamsbereitschaft Ihres Hundes aus. Wie Ihr Hund Sie in ganz alltaglichen Situationen manipuliert, erfahren Sie hier. Bestrafung ist ein Minenfeld. Zwar wird das besagte Verhalten getroffen, aber auch ein riesiger Teil des gesamten Repertoires uber das der Hund verfugt. Jean Donaldson Im roten BereichWenn der Hund etwas nicht darf - Erziehung zum Nicht-Tun Mit positiver Motivation allein kann man keinen adaquaten Gehorsam erreichen. Fehlt jede negative Erfahrung, fehlt dem Hund gleichzeitig auch der Massstab fur angemessenes Verhalten. Wenn er immer nur erlebt, dass das, was er tut, in Ordnung ist, ist er namlich dennoch nicht davor gefeit, Fehler zu begehen. Er erkennt zwar, dass ein bestimmtes Verhalten zum Erfolg fuhrt, aber der Gegenpol, namlich der Fehlschlag, fehlt. Er erlebt bestenfalls, dass bestimmte Verhaltensweisen nicht zum gewohnten Erfolg fuhren. Aber das steckt er in der Regel locker Der Hund braucht klare Massstabe, um sich zu orientieren und einen sicheren Rahmen zu entwickeln, innerhalb dem er erkennen kann, was richtig und was falsch ist. Wenn die eine Leitlinie "ja" ist, muss die andere "nein" sein. Wenn ein Hund nur "ja" in verschiedenen Nuancen erlebt ist er uberfordert und kann kein adaquates Verhalten Ein "nein" ohne Konsequenzen ist aber keins. Naturlich reagieren Hunde auf Tonfall und Korpersprache, und deswegen funktioniert ein einfaches "nein" bis zu einem gewissen Punkt durchaus, ohne dass man weitere Massnahmen ergreifen muss. Aber was ist, wenn das "nein" nicht befolgt wird? Hunde testen uns immer wieder. Damit "fragen" sie uns und sollten auch eine Antwort bekommen. Dann haben sie fur eine Weile wieder Orientierung und Ja/Nein-Leitlinien, an denen sie ihr Verhalten messen Aber: Sagen Sie Ihrem Hund nicht immer nur, was Sie nicht wollen! Vergessen Sie nicht, in erster Linie das Wohlverhalten Ihres Hundes zu beachten und zeigen Sie ihm deutlich, wenn Ihnen sein Verhalten gefallt. Sie bekunden damit Interesse am sozialen Miteinander. Leider neigen wir Menschen dazu, nur die Fehler zu sehen und Wohlverhalten ganz einfach als selbstverstandich anzusehen. Es ist nicht selbstverstandlich! Die Bestrafung des Hundes ist ein schwieriges Thema. Gehen Sie damit so vorsichtig um, als ware jede Strafe ein Vermogen wert! Eric H.W. Aldington Die Korrektur unerwunschten Verhaltens Auch wenn es weh tut Weshalb ist Strafe eigentlich immer noch die vom Menschen bevorzugte Erziehungsmethode? Weshalb denken wir immer zuerst an Strafe? - Strafe ist scheinbar einfach, erfordert wenig Nachdenken und man kann dabei seine eigene Wut und Hilflosigkeit abreagieren. Im Training von Hunden eingesetzte Strafreize umfassen sehr handfeste Einwirkungen, wie unter anderem Schlage mit der Hand, der Leine oder anderen Objekten, Fusstritte, Leinenruck mit normalen oder mit Stacheln versehenen Halsbandern, packen der Nackenhaut des Hundes und schutteln sowie bewerfen mit Wurfkette oder Steinen. Sehr oft erreicht man mit einer sochen Strafe jedoch genau das Gegenteil des Gewunschten. Der Hund lernt durch Strafe nicht wirklich etwas. Er lernt lediglich, den unangenehmen Dingen auszuweichen. Mit dem Erziehungsmittel Strafe sollte man immer sehr vorsichtig umgehen, denn sie hat starke Nebenwirkungen: der Hund lernt, seinen Menschen mit diesen unangenehmen Dingen in Verbindung zu Und noch etwas: Die Forschung hat erwiesen, dass Bestrafung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu grosserer Agressivitat fuhrt - sowohl beim Hund als auch beim Bestrafenden. Falls wir Strafe einsetzen, mussen wir damit rechnen, dass wir bei unserem Hund eine Gemutsanderung hervorrufen, die in den meisten Fallen in gesteigerter Agressivitat mundet. Ausserdem begibt man sich mit herkommlichen Strafen auf abschussigen Boden und die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller. Der Zweck heiligt nicht die So ganz ohne ein Verbot geht es allerdings nicht. Gerade das zuverlassige Befolgen eines "nein" ermoglicht dem Hund ungemeine Freiheiten, um sich ein "ja" abzuholen. Strafe macht nur Sinn, wenn man damit ein Verhalten kurzfrisitg unterdrucken will. Man erkauft sich Zeit, in der man ein anderes, erwunschtes Verhalten trainieren kann (Gegenkonditionierung: z.B. absitzen statt an Besuchern hochzuspringen). Dieses Ersatzverhalten fullt die Lucke allmahlich, so dass fur das bestrafte Verhalten kein Raum mehr bleibt. Der Wert der Strafe liegt hier in dem Verhalten, das danach folgt und belohnt wird. Aber behalten Sie beim Strafen immer einen kuhlen Kopf, damit Sie sofort wieder auf Belohnung "umschalten" konnen! Vergessen Sie nicht: Machen Sie Ihrem Hund sofort wieder ein Versohnungsangebot! Der wichtigste Aspekt bei jeder Verhaltenskorrektur ist die Kompensation durch motivierende Einflusse bei Eintritt des erwunschten Verhaltens: Lob und Belohnung! Seien sie nicht nachtragend! Was ist eine hundegerechte Korrektur? Wenn es gelingt, das unerwunschte Verhalten des Hundes durch wohldosierte und zeitgerechte Einwirkungen abzubauen und danach erwunschtes Verhalten positiv zu verstarken, dann sind die Korrekturen erfolgreich, weil verstanden, weil hundegerecht. Am einfachsten ist es naturlich, wenn man unerwunschtes Verhalten gleich beim allerersten Mal, also evtl. schon beim Welpen korrigiert. Der erste Versuch eines Hundes ist immer ein kritischer Moment - als ob er dem Verhalten einen Stempel aufdrucken wurde. Denken Sie beim Welpen aber daran, dass er noch ausserst sensibel ist. Versuchen Sie besonders beim Welpen immer, mit so wenig Einwirkung wie moglich auszukommen. Lasst man den Junghund dagegen erst mal gewahren, machen spatere Ermahnungen viel weniger Eindruck und die Verhaltensanderung wird immer schwieriger! Wenn, dann richtig Hat sich das Fehlverhalten aber bereits eingeschliffen, ist es sehr schwer, das wieder abzustellen. Dann muss man meist kurzfristig zu harteren Methoden greifen und konsequent an einer Umkonditionierung arbeiten. Die Intensitat des Strafreizes sollte zuerst sehr hoch sein und dann vermindert werden, jedoch nie umgekehrt. Damit Strafe wirkt, muss sie schon bei der ersten Bestrafung so stark sein, dass der Hund das unerwunschte Verhalten sofort abbricht und nie wieder zeigt! Bei einem zu schwachen Strafreiz kann er das Verhalten trotzdem zeigen und auch wiederholen. Dann muss die Strafe jedes Mal erfolgen, wenn er das unerwunschte Verhalten zeigt. Steigert man dabei aber erst nach und nach die Intensitat der Strafe, kann sich der Hund daran gewohnen - man ist in die fur Bestrafungen typische "Eskalationsfalle" geraten. Die Reise zum Mittelpunkt der Erde Je konsequenter man den Hund zum richtigen Zeitpunkt straft, um so seltener sind Korrekturen notwendig. Der ideale Zeitpunkt, den Hund von einer 'Schandtat' abzubringen, ist bereits, wenn er gerade erst daran denkt, ein unerwunschtes Verhalten zu zeigen. Der Hovawart erlebt so einen allwissenden Rudelchef, den man nicht austricksen kann. Auch wenn er das unerwunschte Verhalten bereits zeigt, kann man noch eingreifen. zwei Sekunden danach ist es schon 'Lichtjahre' zu spat. Wer zu spat straft, wird mit Unverstandnis bestraft! Denn der Hund erlebt und begreift immer nur die gerade bestehende Situation. Alles was vorher war, hat er langst vergessen. Ausserdem besteht bei einer auch nur leichten Verzogerung des Strafreizes die Gefahr, dass der Hund inzwischen bereits ein anderes Verhalten zeigt, welches unter Umstanden sogar erwunscht ist. Dann wurde er also fur die Ausfuhrung eines korrekten Verhaltens bestraft! Doch wie kann man auf Fehlverhalten reagieren? Je nachdem, worum es sich handelt, kann man dem Hovawart das unerwunschte Verhalten durch Erschrecken verleiden, z.B. wenn er in der Kuche etwas "klauen" will. Der Hund macht die Erfahrung: "Halt! Dieses Verhalten ist gefahrlich, das sollte ich besser nie wieder tun. " Das erreicht man, indem man dafur sorgt, dass der bose Bube sich machtig erschreckt. Um die Katastrophe vollstandig zu machen, sollte es ordentlich Larm machen als drohe der Weltuntergang: z.B. mit Topfdeckeln, die man an einen Leckerbissen gebunden hat und die plotzlich scheppernd herunterfallen sobald der Hovawart das Objekt seines Begehrens "an sich nimmt". Wichtig dabei ist, dass der Hund nicht den Erzieher als den Urheber aller Schrecken erkennt, sondern wie von Geisterhand an seinem unerwunschten Tun gehindert wird, moglichst direkt von dem Objekt, auf das sich die Unart bezieht. Dabei kann man ihn ruhig durch extra praparierte Rahmenbedingungen zur "Sunde" verfuhren. Nur so hat man wirklich alle Faden in der Hand. Die Schreckeinwirkung muss unbedingt im Augenblick der "Tat" erfolgen, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Und nach einer solch unangenehmen Erfahrung sollten Sie dem Hovawart immer eine Moglichkeit geben, sich richtig zu verhalten, indem sie ihn z.B. zum Kommen auffordern und ihn besonders herzlich loben und liebeln. So wird der Mensch zum "sicheren Hafen", in dem der Hund nach allen Unannehmlichkeiten Zuflucht suchen Ignorieren oder eingreifen? Viele Hundehalter sind unsicher, wann sie ihren Hund bei Fehlverhalten ignorieren sollen und wann sie eingreifen mussen. Das richtet sich ganz nach der Motivation des Hundes. Will der Hund etwas Unerwunschtes erreichen, ignoriert man sein Begehren und lasst ihn einfach ins Leere laufen. Das kann z.B. auch die Forderung nach Aufmerksamkeit, Zuwendung oder Spiel zum falschen Zeitpunkt sein. Erfolglosigkeit ist dann "Strafe" genug.

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