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Abitur – Wikipedia

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Abitur

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Haufig bot die Universitat Lateinkurse an, die zum Erwerb des kleinen oder grossen Latinums fuhren konnten, dann war ein Studium fast aller Facher moglich (ausser Theologie, spater auch Altphilologie). Mit Bestehen der Vordiplomprufung bzw. dem Erlangen von neunzig ECTS an einer Hochschule wird in einigen Landern Inhabern des Zeugnisses der Fachhochschulreife die fachgebundene Hochschulreife zuerkannt (vgl. Hessisches Hochschulgesetz SS dreiundsechzig Abs. drei Satz 2). Georg Christoph Oertel : Zu der offentlichen Prufung der studirenden Jugend in der Hochfurstlich Brandenburgischen Stadt-Schule zu Neustadt an der Aisch der damit verbundenen Vorstellung eines neuen Lehrers und der Entlassung zweer Abiturienten auf den 11.

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Abitur – Wikipedia
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Demgemass taucht das Wort Abitur in den amtlichen Schriften vor eintausendneunhundertfünfundvierzig fast gar nicht auf, wohl aber das Wort Abiturienten (= Abganger: Damit sind nicht diejenigen gemeint, die das Abitur hatten, sondern die, die von der Schule abgingen.). Bei der Maturitatsprufung[26] (spater Reifeprufung oder in Bayern: Gymnasialabsolutorialprufung), wie damals in den Gebieten der heutigen Bundesrepublik Deutschland das Abitur noch genannt wurde, ging es um die Zulassung zu Staatsexamen (meist am Ende des Studiums), nicht um den Universitatszugang (vor Beginn des Studiums). Die Maturitatsprufung/Reifeprufung am Gymnasium berechtigte zum uneingeschrankten Studium in allen Fachern an der Universitat, die des Realgymnasiums berechtigte in aller Regel nur zum Studium der Facher der Staatswirtschaftlichen und Naturwissenschaftlichen Fakultat und Neuere Sprachen und Geschichte an der Philosophischen Fakultat (das war aber von Universitat zu Universitat verschieden). Haufig bot die Universitat Lateinkurse an, die zum Erwerb des kleinen oder grossen Latinums fuhren konnten, dann war ein Studium fast aller Facher moglich (ausser Theologie, spater auch Altphilologie). Demgemass gab es auch ein Reifezeugnis der (zehnklassigen) Oberrealschule; es berechtigte aber nur zum Studium in der Naturwissenschaftlichen Fakultat (ab 1899 nach einer Erganzungsprufung in Latein auch zum Studium an der Philosophischen Fakultat). Ab eintausendneunhundertvier wurde das Monopol des Gymnasiums auf ein Studium aller Facher aufgehoben (Ausnahme: altsprachliche Kenntnisse fur Studien der Theologie und der Altphilologie). Noch 1908/09 (1908 Frauenstudium, aber nur nach Genehmigung des Ministers) waren bis zu zehn % der mannlichen Studierenden (an den zwolf preussischen Universitaten) ohne Reifeprufung (z. B. Chemiker, Nationalokonomen, Pharmazeuten, Zahnmediziner).[27] Wahrend des Ersten Weltkrieges kam umgangssprachlich der Begriff Notabitur auf, der eine kriegsbedingte, erleichterte Form der Reifeprufung benannte, aber nicht amtlich gebraucht wurde. Dasselbe galt wahrend des Zweiten Weltkrieges. Gymnasien und Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe bereiten in Deutschland mit ihrer zwei- bis dreijahrigen Oberstufe auf das Abitur vor. Die Regelschulzeit bis zum Abitur betragt zwölf oder dreizehn Jahre, beim Abitur nach zwolf Jahren (G8) wird die Prufung am Ende der Jahrgangsstufe zwölf abgelegt, bei G9 dagegen am Ende des 13. Jahrgangs. Dort, wo die Regelschulzeit auf zwolf Jahre verkurzt ist, gilt in vielen Bundeslandern die zehn Klasse am Gymnasium zugleich als erstes Jahr der gymnasialen Oberstufe. Realschuler mussen bei diesem Modell die 10. Klasse zweimal besuchen, einmal auf der Realschule zur Erlangung des Erweiterten Sek I-Abschlusses und anschliessend auf dem Gymnasium als erstes Jahr in der gymnasialen Oberstufe. Staatliche und private Schulen bieten Lehrgange des sogenannten zweiten Bildungsweges an, die uber samtliche Schulabschlusse bis zum Abitur fuhren. In Baden-Wurttemberg sowie in den meisten anderen Bundeslandern konnen Erwachsene mit einem mittleren Bildungsabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung an den Berufsoberschulen ihr Abitur machen. Das Abitur kann fur Erwachsene mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder gleichgesetzten Tatigkeiten und Zeiten auch an Abendgymnasien und Kollegschulen, in einigen Regionen auch an Volkshochschulen erworben werden. Einige dieser Schulen bieten das sogenannte,,Abitur online" an. Hierbei besucht der Schuler nur an zwei Abenden oder Vormittagen die Schule. In der ubrigen Zeit hat der Schuler Zeit fur Beruf oder Kindererziehung. Es findet kein Unterricht uber das Internet statt, aber es mussen Hausaufgaben eingeschickt werden. Ausserdem findet der Schuler uber seine Lernplattform eine Bibliothek vor, mit der er sich von zu Hause aus eigenstandig auf den Unterricht und das Abitur vorbereiten kann. Zusatzlich bieten die Lehrer fur diesen Kurs die Moglichkeit an, bei Fragen uber E-Mail zur Verfugung zu stehen. Unter den Privatschulen sind die staatlich anerkannten Ersatzschulen von den staatlich nur zugelassenen Erganzungsschulen zu unterscheiden. Die meisten Privatschulen, besonders die zahlreichen kirchlichen und die Waldorfschulen, sind staatlich anerkannt, sodass es moglich ist, die Hochschulreife regular im Rahmen interner Prufungen zu erlangen, die allerdings von der Schulaufsicht des jeweiligen Landes wie an staatlichen Schulen kontrolliert werden. Andere nur staatlich zugelassene private Schulen mit einem Oberstufenzweig bereiten - tagsuber oder am Abend - auf das Abitur vor, das allerdings erst nach einer externen staatlichen Prufung (Nichtschulerabiturprufung, Schulfremdenreifeprufung oder auch Schulfremdenprufung) zuerkannt wird. Weiterhin ist es moglich, sich nach selbst organisierter Vorbereitung fur eine Nichtschulerprufung anzumelden, um das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife zu erwerben (siehe unten). Waldorfschulen fuhren in zwolf Schuljahren zu einem eigenen Abschluss, dem Waldorfschulabschluss, mit starkem Gewicht auf kunstlerischen Fachern und sozialen Kompetenzen. Der Waldorfabschluss kann als gleichwertig mit einem staatlichen Hauptschul- oder Realschulabschluss anerkannt werden. Auf das Abitur bereiten die Waldorfschulen in einem zusatzlichen dreizehn Schuljahr vor, dieses wird dann dem staatlichen Abitur gleichgehend in acht Fachern unter Aufsicht einer Staatsschule abgelegt. Eine Ausnahme bildet Hessen, wo die Sekundarstufe II der Waldorfschulen meist als gymnasiale Oberstufe anerkannt ist. Das Prozedere unterscheidet sich damit nicht von staatlichen Schulen. Auf die Fachhochschulreife wird in der zwölf Klasse vorbereitet, wobei dann der kunstlerische Abschluss wegfallt. An einigen Waldorfschulen kann dies mit einem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf verbunden werden. Dadurch kann man die Schule nach 14 Schuljahren mit Lehrberuf und Abitur verlassen. Mit einem Hochschulabschluss (Bachelor, Diplom usw.) verbunden ist die allgemeine Hochschulreife, die Zugangsberechtigung fur samtliche Hochschulstudiengange, wenn das Studium zuvor mit einem Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife aufgenommen wurde. Rechtsgrundlage hierfur sind die Hochschulgesetze der Lander. Mit Bestehen der Vordiplomprufung bzw. dem Erlangen von neunzig ECTS an einer Hochschule wird in einigen Landern Inhabern des Zeugnisses der Fachhochschulreife die fachgebundene Hochschulreife zuerkannt (vgl. Hessisches Hochschulgesetz SS dreiundsechzig Abs. drei Satz 2). Je nach Land unterscheidet sich unter anderem die Zahl der mit ihr moglichen Studienfacher. Beim Abitur fur Nichtschuler (auch: Begabtenabitur, Nichtschulerabitur, Fremdenprufung oder ausserschulisches Abitur) wird die allgemeine Hochschulreife durch eine Prufung ohne vorangegangenen Besuch einer entsprechenden Schule erworben. Die Prufungsvorbereitung erfolgt autodidaktisch oder mithilfe externer Anbieter, die Zulassung zur Prufung durch das Kultusministerium des Landes, in dem die Prufung abgelegt werden soll. In den Abitur- oder Reifeprufungen werden die in der Oberstufe erworbenen Kompetenzen in ausgewahlten vier oder funf Fachern gepruft. Die Prufungsnoten fliessen in die Durchschnittsnote des Reifezeugnisses mit ein. Die Abiturprufungen erfolgen schriftlich und mundlich. Das Verfahren unterscheidet sich in Deutschland von Land zu Land deutlich. In fünfzehn von sechzehn Bundeslandern wird in den schriftlichen Prufungen ein sogenanntes Zentralabitur abgelegt, lediglich in Rheinland-Pfalz werden sie dezentral durchgefuhrt. Alle Abiturklausuren werden von einem Erst- und einem Zweitgutachter bewertet. Das Verfahren zur Festlegung der Note unterscheidet sich wieder von Land zu Land. In welchen und wie vielen Fachern eine mundliche Prufung abgelegt wird, ist ebenso unterschiedlich geregelt. Mindestens eine mundliche Prufung ist obligatorisch. Moglich ist bisweilen auch eine Prasentation (z. B. in Hessen). In manchen Landern konnen auf Wunsch des Schulers in einem oder mehreren Fachern zusatzliche mundliche Prufungen stattfinden, wenn er bei schlechter schriftlicher Leistung auf eine Verbesserung hofft. In einigen Landern sind auch Gruppenprufungen von bis zu drei Schulern moglich, die Prufungsdauer verdreifacht sich in diesem Fall. Die mundliche Prufung wird von einer Prufungskommission, bestehend aus mindestens drei Lehrkraften, abgenommen. In Privatschulen kann ein staatlicher Beauftragter den Vorsitz der Prufung ubernehmen oder der Prufung beiwohnen. Oft ist es moglich, eine Besondere Lernleistung, zum Beispiel die Teilnahme an einem Bundeswettbewerb oder eine Facharbeit, in die Abiturnote mit einzubringen. In manchen Bundeslandern kann sie das vierte oder funfte Prufungsfach ersetzen. Im Jahr zweitausendzwölf beendeten vierhundertachtundneunzig Komma vier null acht Schulabsolventen in Deutschland die Schule mit der Fachhochschul- oder allgemeinen Hochschulreife.[30] zweitausendsieben erwarben vierhundertzweiunddreißig Komma fünf (2006: 412.800) Schuler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife (4,2 Prozent plus seit 2006).[31] Davon erreichten 302.200 Schuler die allgemeine Hochschulreife (= 69,9 Prozent), und zwar meist (258.900) an allgemeinbildenden Schulen. In Sachsen, Thuringen und Berlin war ein Ruckgang der Abiturientenzahl zu verzeichnen. Der Anteil der Schuler, die in Deutschland eine allgemeine Hochschulzulassung erlangten (,,Abiturientenquote"), betrug 2005/2006 43,1 Prozent und lag im internationalen Vergleich damit unter dem Durchschnitt. Grosse Unterschiede gibt es zwischen den deutschen Landern, ebenso zwischen Stadt und Land. Den geringsten Wert erreicht Mecklenburg-Vorpommern mit 32,2 Prozent, den hochsten Nordrhein-Westfalen mit 53,4 Prozent. Lehrerverbandsvertreter kritisieren den Druck zur Erhohung der Quote, der wegen internationaler Vergleiche auf Eltern und damit auf Schulern lastet.[34] Im Jahr zweitausendneun stand Thuringen mit einer durchschnittlichen Abiturnote von 2,3 auf Platz 1, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Wurttemberg, Brandenburg und Bayern.[35] Thuringen stand zweitausendneun auch im Einser-Abiturienten Ranking an erster Stelle. 1,99 Prozent erreichten dabei die Note 1,0. Es folgten Baden-Wurttemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland.[36] Im Hinblick auf die Durchfallquote, stand Sachsen-Anhalt zweitausendneun mit sechs Prozent an der Spitze, dicht gefolgt von Berlin und Sachsen.[37] In Deutschland korreliert der Schulabschluss des Kindes sehr stark mit dem seiner Eltern. Im Jahre 2010 hatten demnach 60 % der Gymnasiasten Eltern mit Abitur, aber nur 8 % Eltern mit Hauptschulabschluss.[38] Im Jahr 2007 betrug der weibliche Anteil der Abiturienten 53,3 Prozent.[31] Die Auslander in Deutschland waren im Jahr 2013 mit einem Anteil der Hochschulreife mit 29,4 Prozent vertreten, die Deutschen mit 27,8 Prozent knapp darunter. Die Abiturientenquote in Deutschland wird gemessen als Anteil der Hochschulzugangsberechtigten an den 18- bis 20-Jahrigen, also den Abgangern aus den allgemeinen und beruflichen Schulen mit und ohne Abschluss. Historisch ist ein langsames Anwachsen der Abiturientenzahl seit Anfang des neunzehn Jahrhunderts zu verzeichnen. Fur eintausendachthundertzwanzig wird ihre Zahl in Preussen mit fünfhundertneunzig angegeben, fur eintausendachthundertneunundzwanzig mit eintausendvierhundertneun Die Zahl der deutschen Studenten stieg von 1815 bis 1830 von etwa 5000 auf uber 16.000. Danach ging, auch durch das Abiturreglement, die Zahl wieder zuruck, bevor sie in den 1850er Jahren erneut anstieg. Die Abiturientenzahl lag damit dauerhaft vor dem Jahr eintausendneunhundert unter ein Prozent des Altersjahrgangs.[39] Um eintausendneunhundert schwankte sie zwischen ein und zwei Prozent, auch weil einige Madchen dazukamen.[40] Ein Grossteil der Gymnasiasten machte keinen Abiturabschluss. Die deutsche Studentenzahl stieg von eintausendachthundertsechzig bis eintausendneunhundertvierzehn rasant von elf Komma neun null eins auf 60.235.[41] Noch in den 1950er Jahren lag die Abiturientenquote in Deutschland bei unter fünf % eines Altersjahrgangs.[42] eintausendneunhundertsechzig lag die Abiturientenquote in Deutschland bei 6,1 % des Altersjahrgangs, danach wurde im Zuge der Bildungsexpansion der Besuch von Gymnasien stark gefordert und die Abiturientenzahlen stiegen an. Noch Anfang der 1980er Jahre lag die Abiturientenquote in Deutschland aber bei unter zweiundzwanzig % des Altersjahrgangs.[43] Im Jahre 2014 erreichten bereits 41 % der gleichaltrigen Bevolkerung in Deutschland das Abitur und unter Berucksichtigung der Fachhochschulreife erlangten sogar mehr als 50 % des Altersjahrgangs eine Studienberechtigung.[44] Da die Bildung in Deutschland im Kompetenzbereich der Lander liegt, gibt es hier von Land zu Land Unterschiede im Abitur. Fur alle verbindlich sind aber die von der Kultusministerkonferenz (KMK) vereinbarten,,Einheitlichen Prufungsanforderungen in der Abiturprufung" (EPA), die bundesweit gelten.[45] Aus den unterschiedlichen Regelungen resultieren unterschiedliche Notendurchschnitte der Abiturprufungen in den Landern. So weisen die Lander Thuringen (2,30) und Baden-Wurttemberg (2,33) einen wesentlich besseren Notendurchschnitt auf als die Lander Berlin (2,71) oder Nordrhein-Westfalen (2,67). Der niedrigste Notendurchschnitt ergibt sich mit 2,72 in Niedersachsen (Stand 2005).[46] Dabei zeigt sich in fast allen Landern ein Trend zur Noteninflation: So verbesserte sich der Notendurchschnitt in zehn Jahren (Stand 2015) beispielsweise im ohnehin schon grosszugigsten Land Thuringen noch einmal von 2,30 auf 2,16, in Berlin von 2,71 auf 2,39, in Nordrhein-Westfalen von 2,67 auf 2,47 und im strengeren Niedersachsen von 2,72 auf 2,59. Lediglich Baden-Wurttemberg senkte seinen Notendurchschnitt in dieser Zeit von 2,33 auf 2,44.[47] Relativiert werden diese Unterschiede dadurch, dass der Anteil der Schuler an den einzelnen Schularten zwischen den Landern stark variiert. So erwerben in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mehr als ein Viertel der Schuler die Hochschulreife, in Bayern dagegen nur neunzehn Prozent.[48] Zudem gewichten die Bundeslander die einzelnen Noten bei der Berechnung der Durchschnittsnote unterschiedlich. In einem von der tageszeitung veroffentlichten Fallbeispiel erhalt ein Schuler - bei identischen Noten in allen Klausuren und Prufungen - in Hamburg die Abitur-Durchschnittsnote 1,9, in Thuringen die Durchschnittsnote 2,3 und in Sachsen-Anhalt erhalt er kein Abitur.[49] Das Europaische Abitur (auch Europaisches Baccalaureat) ist eine von allen EU-Landern anerkannte allgemeine Hochschulreife, die an Absolventen der Europaischen Schulen vergeben wird. In Deutschland entspricht sie dem Abitur. Mit der 68er-Bewegung wurden alte Brauche obsolet. Nach einer Zeit der Ablehnung jeglicher Feier entwickelten sich ab den 80er Jahren neue Formen, die regional unterschiedlich stark ausgepragt sind. Als Hintergrund wird der Bedeutungsverlust des Abiturs durch die hohe Zahl der Abiturienten angenommen.[50] Oft erfolgt aber noch die Ubergabe der Zeugnisse im Rahmen einer festlichen Abiturfeier. Immer haufiger nehmen die Abiturienten an einer gemeinsamen Abireise teil, ahnlich dem amerikanischen Spring Break. Nach aussen hin zeigen die Abiturienten vor allem anhand selbst gestalteter Kleidung oder Autoaufkleber, dass sie ihr Abitur bestanden haben. Abiturienten veranstalten oft einen Abistreich, in Norddeutschland als Nulltagefeier bekannt, bei dem sie die Schule fur einen Schultag,,erobern" durfen und in Absprache mit dem Lehrerkollegium Lehrer-Schuler-Spiele oder sonstige Unterhaltung fur die anderen Schuler durchfuhren. Seit den achtziger Jahren entwickeln viele Schuler der Abitur-Jahrgangsstufen sogenannte,,Abi-Logos", die oftmals auf selbst kreierten Slogans mit Abiturbezug basieren. Die Dokumentation dieser Brauche kann zudem - neben einer Ruckbetrachtung der gewohnlichen Schulzeit - Teil der Abiturzeitung sein. An einigen Schulen,,verewigen" sich die Schuler mit der Gestaltung einer Wand. Um Abiball und andere mit dem Abschluss verbundene Events oder die Abizeitung finanzieren zu konnen, werden teilweise Partys veranstaltet. Diese werden zum Teil Vorfinanzierungspartys oder Stufenpartys genannt. Aber auch der einfache Kuchenverkauf in den Pausen oder wahrend schulischer Veranstaltungen macht sich bezahlt. Aus Anlass des Abiturs werden auch Abiballe veranstaltet, oft finden diese am Sonnabend nach der Zeugnisvergabe statt. In der Regel organisieren die Abiturienten den Ball und laden ihre Eltern und Lehrer ein. Nach den Abiturprufungen fahren die Abiturienten teilweise gemeinsam in den Urlaub. Ziel ist oft eine gunstige Partymetropole. Aufgrund des lukrativen Marktes gibt es spezialisierte Reiseagenturen, die mit zahlreichen Zusatzleistungen und niedrigen Preisen werben.[51] Als Notabitur, Notreifeprufung oder Kriegsabitur wurde ein Abitur nach Ablegung einer erleichterten Reifeprufung gegenuber den normal ublichen Bedingungen bzw. Voraussetzungen bezeichnet. Das Notabitur gab es wahrend des Ersten und Zweiten Weltkriegs im Deutschen Reich. Georg Christoph Oertel : Zu der offentlichen Prufung der studirenden Jugend in der Hochfurstlich Brandenburgischen Stadt-Schule zu Neustadt an der Aisch der damit verbundenen Vorstellung eines neuen Lehrers und der Entlassung zweer Abiturienten auf den 11. 12. und 13. April des 1771. Jahres erbittet M. Georg Christoph Oertel Walther, 1762 ( [abgerufen am 9. April 2019]). Georg Christoph Oertel : Zu der offentlichen Prufung der studirenden Jugend in der Hochfurstlich Brandenburgischen Stadt-Schule zu Neustadt an der Aisch der damit verbundenen Vorstellung eines neuen Lehrers und der Entlassung zweer Abiturienten auf den 11. 12. und 13. April des 1771. Jahres erbittet M. Georg Christoph Oertel Walther, Erlangen 1771 ( [abgerufen am 9. April 2019]). No. II Rescript an die Magistrate und Inspectoren der Churmark, worin ihnen das in Ansehung der auf die Universitaten gehenden Schuler an die Universitaten und das Churmarksche Ober-Consistorium erlassene Edict vom dreiundzwanzig December 1788., wegen Prufung derselben auch Collation der Stipendien und anderen Beneficien bekannt gemacht wird vom acht Jan. 1789, in: Novum Corpus Constitutionum Prussico-Brandenburgensium Praecipue Marchicarum (NCC) VIII (= Band 8) Sp. 2376 ff . (= image: acht of 237); auch abgedruckt bei Paul Schwarz: Die Gelehrtenschulen Preussens unter dem Oberschulkollegium (1787-1806) und das Abiturientenexamen, II. Die Einfuhrung des Abiturientenexamens (Monumenta Germaniae Paedagogica, Band XLVI) Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1910, A. Reglement fur die Prufung an den Gelehrten Schulen, S. 122 - B. Reglement fur die Prufung an den Universitaten, S. 128. Provisorischer Beschluss uber die in Ansehung der Universitaten zu ergreifenden Maassregeln, vom zwanzig September 1819, XXXV. Sitzung, SS. 220, abgedruckt in: Philipp Anton Guido von Meyer: Die Grundgesetze des Deutschen Bundes oder Deutsche Bundes- und Schluss-Acte, nach Ordnung der Bundes-Acte vereinigt; nebst den wichtigsten Territorial-Bestimmungen und den organischen Gesetzen des Bundes. Ferdinand Boselli, Frankfurt 1845 S. 65 f. Wolfgang Neugebauer: Das Bildungswesen in Preussen seit der Mitte des siebzehn Jahrhunderts.

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