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Ratgeber: Welche Milch ist gesund? Wann ist sie ungesund?

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Milch

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Wann ✓ Milch ✓ Welche

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Um mitmachen zu konnen, mussen Landwirte in beiden Fallen sinnvolle Auflagen erfullen, etwa besseres, gesunderes Futter verwenden und auf Gentechnik verzichten, weil diese als ungesund gilt. Das Problem ist nur, dass keine verbindlichen Vorschriften oder Produktgutesiegel fur die Begriffe Weidemilch und Heumilch existieren, so dass der Konsument nicht wissen kann, ob er wirklich ein gesunderes Nahrungsmittel kauft - oder bloss auf Marketinggeklingel rat: Greife zu Biomilch von namhaften Verbanden wie Demeter, Bioland, Naturland. Diese Frage lasst sich am besten so beantworten: Wer sie vertragt, bei dem haben andere Lebensumstande - allgemeine Ernahrung, Arbeitsplatz, Familie, Sport - weitaus mehr Einfluss auf die Gesundheit als Milch, im Guten wie im Schlechten.

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Ratgeber: Welche Milch ist gesund? Wann ist sie ungesund?
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2f/2016-03-26-Gezuckerte_Kondensmilch-4699.jpg    

Der Hinweis,,Frische Milch" klingt gesund, sagt aber rein gar nichts aus. Aber welche Milch ist da nun die gesundeste? Echte Frischmilch erkennt man am Hinweis,,traditionell hergestellt", selten,,Frischmilch". Es ist die frischeste haltbare Milch. Sie ist,,pasteurisiert", halt daher bis zu 10 Tage und gilt als gesundeste Milch. ESL-Milch erkennt man am Hinweis,,langer haltbar " oder,,hocherhitzt " , wohingegen fast nie,,ESL" auf der Verpackung steht (oft aber auf dem Preisschild an der Kuhltheke). Als ESL eingefuhrt wurde, gab es daruber hitzige Diskussionen, und tatsachlich hat die ESL-Version im Gewand der,,Frischen Milch" heute die meiste wirklich frische Milch verdrangt. Fur den Handel positiv ist, dass ESL-Milch bis zu drei Wochen halt. Dazu spater mehr. H-Milch oder UHT-Milch halt dank starker Pasteurisierung ungekuhlt mehrere Monate. Man erkennt sie am Hinweis,,UHT" oder,,ultrahocherhitzt". Ungesund ist sie nicht, aber im Vergleich ist Frischmilch eben gesunder. Der Hinweis,,pasteurisiert" sagt leider nicht genug aus: Sowohl Frischmilch als auch ESL-Milch konnen sich mit,,pasteurisiert" kennzeichnen. Wichtig sind also nur die Begriffe,,langer haltbar" (ESL-Milch) oder,,traditionell hergestellt " (Frischmilch). Beim Hinweis,,homogenisiert" wurde enthaltenes Milchfett speziell zerkleinert. Es ist eine unnotige, moglicherweise nicht gesunde Denaturisierung aus rein optischen Grunden, weil viele Konsumenten es nicht mogen, wenn das Getrank,,aufrahmt", sich also oben die Sahne absetzt. Auf die Haltbarkeit hat sie keinen Einfluss. Aber: Der Hinweis ist freiwillig - besser sucht man,,naturliche Aufrahmung" oder,,nicht homogenisiert ". Einige Bio-Anbieter verzichten darauf: Bio-Milch mit demeter-Label ist zum Beispiel nicht homogenisiert. Ist haltbare ESL-Milch noch gesund? Der Ruf der,,langer haltbaren" ESL-Milch ist schlecht. Doch die wirklichen Unterschiede sind laut Test und Untersuchungen des Max-Rubner-Instituts (PDF) gering. Die,,langer haltbare" Trinkmilch ist also nicht per se ungesunder als,,traditionell hergestellte ". Aber: Jedes frische Produkt verliert taglich Nahrstoffe, und die sind es ja, die ein Lebensmittel gesund machen. Weil haltbare Milch eben langer halt, verliert sie auch mehr davon, wird also mit jedem Tag ein bisschen mehr ungesund. Man sollte sie da her stets moglichst frisch trinken. Ohnehin beziehen sich die Haltbarkeitsangaben stets auf die ungeoffnete Packung: Nach dem Offnen verderben alle Milcharten nach wenigen Tagen. Utopia empfiehlt: Gesunder ist, die,,traditionell hergestellte" Frischmilch moglichst frisch zu trinken. Aus nachhaltiger Sicht ist allerdings zu bedenken: bei H-Milch entfallt im Vergleich zu ESL-/Frischmilch die Kuhlkette bei Transport und Verkauf. Gesund oder ungesund: Vollmilch, fettarm, Magermilch? Fruher rieten die Ratgeber durchweg zu fettarmen Produkten, die seien gesund. Inzwischen halten das einige Experten fur veraltet. Ganz allgemein gilt Fett im Rahmen einer ausgewogenen Ernahrung heute nicht mehr als ungesund, Zucker hingegen als Dickmacher. Aber welche Milch ist nun gesund? Vollmilch ( 3,5-3,8 % Fett, siebenundsechzig kcal/100 ml) gilt vielen als gesunder als entfettete. Als Begrundung ist zuweilen zu lesen, dass durch die Entfettung Nahrstoffe verlorengehen wurden. Nun ist es aber so, dass das Rohprodukt im Rahmen der Pasteurisierung uber Zentrifugen in jedem Fall entfettet wird - fur die Vollmilch wird das Fett am Ende wieder zugesetzt. Die verschiedenen Fettstufen werden also regelrecht,,hergestellt". Es stimmt am Ende also tatsachlich: Fette Milch ist im Vergleich gesund, weil das Fett ja ebenfalls Nahrstoffe enthalt. Und: Vollmilch schmeckt den meisten Menschen besser, das zeigt sich immer wieder beim Test. Fettarme Milch (1,5-1,8 % Fett, neunundvierzig kcal/100 ml) und Magermilch (0,1-0,5 % Fett, fünfunddreißig kcal/100 ml) sind gesunder fur Menschen, die - laut Empfehlung des Arztes - auf ihre Cholesterinwerte achten sollen. Wer abnehmen will, sollte aber lieber auf einfache Kohlenhydrate wie Zucker oder Weissmehl verzichten, denn die sind ungesund, wenn man sie zuviel zu sich nimmt. Utopia empfiehlt: Trinke lieber wenig gute Bio-Vollmilch (maximal zweihundertfünfzig ml/Tag, entspricht knapp zehn Gramm Fett) als - wie es einige tun - literweise die fettarme, weniger gesunde Variante. Durchfall, Verschleimung und so weiter sind oft nur eine Folge von zu viel Milch. Verpackungsfrage: Flaschen oder Kartons? Noch ein Schauplatz, auf dem ausserst widerspruchliche Meinungen unterwegs sind: die Verpackung. Mehrweg-Glasflaschen gelten gemeinhin als umweltfreundlich, wahrend der Getrankekarton oft verdammt wird. Noch 1995 sah eine Okobilanz (PDF) die Mehrwegflasche vor dem Karton, mit schrumpfendem Unterschied bei wachsenden Entfernungen. Besser als ohne : Getrankekarton mit FSC (Foto: Utopia/aw) Aber ist das wirklich so? Spatere Betrachtungen (IFEU, 2010) sahen ein Patt zwischen Glas und Karton (PDF). Hersteller wie SIG, Tetrapak oder Elopak bemuhen sich um bessere Kartons und belegen haufig mit zwar von ihnen finanzierten, aber dennoch ernstzunehmenden Okobilanzen unabhangiger Institute, dass Getrankekartons nicht nur besser sind als ihr Ruf, sondern auch besser als Glas, erst recht bei weiten Entfernungen. Wichtiger als die Frage nach Karton oder Glas ist vielleicht, wie sie gekauft wird: Radelt der Konsument zum lokalen Handler und kauft dort regionale Milch? Das ware gesund! Fahrt er mit dem Auto zum Supermarkt und shoppt Milch aus Nachbarlandern? Das ist dann eben ungesund. Utopia empfiehlt: Kaufe Getranke in Glasflaschen nur bei klar regionaler Herkunft. Achte bei Getrankekartons auf Hinweise wie das FSC-Siegel fur Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Regionale Milch: aufs,,Regionalfenster" achten! Beispiel fur ein,Regionalfenster' (Foto: ) Das sogenannte,,Regionalfenster" kennzeichnet seit Januar zweitausendvierzehn die regionale Herkunft von Produkten. Welche Milch ist gesunder? Aus nachhaltiger Sicht jene, die moglichst kurze Transportwege aufweist, also moglichst wenig Benzinverbrauch und Luftverschmutzung herbeifuhrt. Aber Vorsicht: Das Regionalfenster bestatigt nur Aussagen zur Herkunft der landwirtschaftlichen Zutaten (Wo wurde die Milch gemolken?) und zum Verarbeitungsort (Wo wurde sie abgefullt?). Bei Mischprodukten informiert eine dritte Angabe uber Anteile. Das Regionalfenster macht keine Aussage uber Bio-Landwirtschaft, Gentechnik, Nachhaltigkeit, faire Milch oder ahnliches. Es ist auch nicht weit verbreitet, doch selbst bei Discountern wie Aldi Sud kann man es auf Milchpackungen finden. Regionale Kuhmilch am Milch-Code erkennen Wer sich den Test machen will, pruft den,,Milch-Code" auf jeder Packung. Er lautet zum Beispiel,,DE BY siebenundsiebzigtausendsiebenhundertdreiundzwanzig EG" oder,,AT dreißigtausendsiebenhunderteinundfünfzig EG". Die zwei Buchstaben zu Beginn geben das Herkunftsland an, etwa DE fur Deutschland oder AT fur Osterreich (Liste). Bei DE-Nummern gibt es zusatzlich Bundesland-Kurzel und die Datenbank des BVL gibt bei Eingabe des Zahlenteils (,,77723") im Feld Zulassungsnummer aus, aus welcher deutschen Stadt die Milch stammt. Utopia empfiehlt: Achte beim Milchkauf auf regionale Herkunft, etwa das,,Regionalfenster" oder den Milch-Code. Gesund oder ungesund: faire Milch? Fairer Handel, das klingt immer irgendwie nach Afrika oder Lateinamerika. Doch unfairen Handel gibt es auch innerhalb von Industrienationen. Landwirte erhalten nur Cent-Betrage fur ihre Produkte, die Milchpreise werden zunehmend von unfairen Grossabnehmern gedruckt. Die Folge: Turbo-Kuhe, die Milch geben, die arm ist an Nahrstoffe - gesund ist das nicht. Sternenfair faire Milch (Foto: MVS Milchvermarktung) Daher gibt es inzwischen Initiativen zur fairen Milch: Die faire Milch und Sternenfair. Um mitmachen zu konnen, mussen Landwirte in beiden Fallen sinnvolle Auflagen erfullen, etwa besseres, gesunderes Futter verwenden und auf Gentechnik verzichten, weil diese als ungesund gilt. Bei Sternenfair erhalten die Landwirte fur jeden Liter einen festen Preis, unabhangig von Preisschwankungen im Markt.,,Wir garantieren vierzig Cent fur jeden verkauften Liter Milch unter der Marke Sternenfair,,, so Jakob Niedermaier, Geschaftsfuhrer der MVS Milchvermarktungs-GmbH, die hinter Sternenfair steht.,,Bei uns kann man sicher sein, dass dieses Geld auch bei den Landwirten ankommt. " Die sollen es naturlich in die Gesundheit ihrer Kuhe investieren. Auch wertige Bio-Marken zahlen mehr. So gibt Berchtesgadener Land an, mehr als fünfzig Cent pro Liter Bio-Milch zu bezahlen, und tragt dafur als erste Molkerei das Siegel,,Naturland Fair,,. Auch gibt es einzelne Molkereien, die sich um Fairness bemuhen, etwa die Uplander Bauern-Molkerei (Bioland). Oder allgemeiner gesagt: Es wurde schon helfen, nicht immer die billige und konventionell produzierte Milch zu kaufen, sondern regional produzierte Milch zu bevorzugen, moglichst von Mitgliedern namhafter Bio-Verbande wie Demeter, Bioland oder Naturland - auch damit trinkt man garantiert gesunder und fairer als mit typischer Billig-Milch. Faire Kuhmilch - woher nehmen? Milch von Berchtesgadener Land mit Naturland-Fair-Siegel gibt es im normalen Bio-Einzelhandel. Sternenfair-Milch gibt es unter anderem bei Rewe und hier,,,Die faire Milch" bei Edeka und hier. Es gibt auch Bemuhungen der Discounter: Bei Netto weist der Text,,Ein Herz fur Erzeuger", bei Lidl,,Ein gutes Stuck Heimat" auf Milch hin, fur die die Discounter nach eigenen Aussagen hohere Preise gezahlt haben. Gesund oder ungesund: laktosefreie Milch? Laktoseintoleranz ist bei der Mehrheit der erwachsenen Menschheit vollig normal. Der Grund: Saugetiere wie wir entwohnen sich irgendwann von der Muttermilch und verlieren dann mangels Notwendigkeit die Fahigkeit, Milchzucker (Laktose) zu verarbeiten. Aber: Wir Europaer sind eben nicht die Mehrheit der erwachsenen Menschheit, wir sind die Minderheit. Im Westen haben sich in den letzten etwa zehn Jahren viele Menschen an den Verzehr von Tiermilch aus Landwirtschaft angepasst. och das ist nicht bei allen so: In Deutschland kann es bei etwa 15 Prozent der Erwachsenen zu Blahungen, Bauchschmerzen und Durchfall kommen, wenn sie (zu viel) Milch trinken. Laktosefreie Milch (Foto: Arla Foods Deutschland) Blahungen und Durchfall sind dauerhaft ungesund. Fur Menschen mit Laktoseintoleranz gibt es daher die,,laktosefreie" Variante: Der Milchzucker wird durch Zugabe von Laktase zu Einfachzucker gespalten, was bei,,laktose-toleranten" Menschen im Darm von selbst passiert. Wann ist es laktosefrei? Laktosefreie Milch enthalt meist weniger als 0,1% Laktose, gesetzlich geregelt ist das nicht. Es gibt spezielle Marken wie,,MinusL " oder,,MinuLakt ", aber auch herkommliche Milchmarken (auch Bio-Marken) haben inzwischen Laktosefrei-Produkte. Laktosefreie Milch ist aber deutlich teurer als normale Milch. Sie schmeckt meist susser (einige Marken reduzieren die Susse, etwa Arla), ist aber weder kalorienreicher noch vitaminarmer. Wichtig auch: Einige Produkte sind von Natur aus laktosearm (Butter) oder gar laktosefrei (Wurst), werden aber dennoch zunehmend als,,laktosefrei" beworben, weil das derzeit als gesund gilt - hier beginnt dann schon Verbraucher-Abzocke. Utopia empfiehlt: Wer glaubt, wegen Kuhmilch an Symptomen wie Blahungen, Bauchschmerzen oder Durchfall zu leiden, sollte zu Arzten gehen. Sie diagnostizieren, ob es sich um eine echte Laktoseintoleranz handelt - oder ein anderes Problem, das vielleicht viel drangender ist. Wer kein Problem mit Laktose hat, kann sich den Aufpreis sparen, denn laktosefreie Milchprodukte sind nicht per se gesunder. Manchen Konsumenten wurde es sicher schon helfen, einfach weniger zu konsumieren. Gesund oder ungesund: Tiermilch vs. pflanzliche Milch? Es ist auch eine ethische Frage, heute mehr denn je. Falsch am Konsum von Tiermilch ist aus unserer Sicht vor allem die Massentierhaltung, weshalb wir zu Bio-Milch von namhaften Bio-Verbanden wie Demeter, Bioland oder Naturland raten. Pflanzliche Milch (Bild: ) Pflanzlicher Ersatz wie Mandelmilch, Hafermilch, Hanfmilch und anderen tierfreien Zutaten ist die Alternative fur ethische Konsumenten, Veganer, Laktoseintolerante und Milcheiweissallergiker. Je nach Ausgangszutat kann man damit kochen, backen und sie in Tee oder Kaffee verwenden. Die Fette pflanzlicher Milcharten gelten als ungesattigt und hoherwertig. Die Klimabilanz von Sojamilch ist besser als die von Kuhmilch, auch ist Pflanzenmilch im Vergleich ethisch unproblematischer. Lies dazu auch: Kuh- und Sojamilch im Vergleich. Gelegentlich wird pflanzliche Milch als gesund oder zumindest gesunder bezeichnet. Aber das ist nicht automatisch der Fall. Man kann beispielsweise auch gegen enthaltene Zutaten wie Sojabohnen und Nusse allergisch sein und sollte Soja-Drinks und ahnliches nicht als vollwertigen,,Milchersatz" betrachten: Je nach verwendeter Zutat enthalt pflanzlicher Milchersatz weniger Vitamine und Kalzium, Vitamin B12 fehlt vollig (sofern nicht kunstlich hinzugefugt). Doch das ist kein Problem fur Ernahrungsbewusste, denn fast alle diese Nahrstoffe sind auch in anderen Nahrungsmitteln enthalten und daher bei ausgewogener Ernahrung vorhanden (Vitamin B12 kann man zusatzlich einnehmen). Gesund oder ungesund: Rohmilch, Heumilch Weidemilch und Heumilch : Wie der Name schon andeutet geht es um Milchprodukte von Kuhen, die besonders viel Weidegras oder Heu zu sich genommen haben. Sie soll entsprechend gesunder sein, und das ist zum Teil auch tatsachlich der Fall. Das Problem ist nur, dass keine verbindlichen Vorschriften oder Produktgutesiegel fur die Begriffe Weidemilch und Heumilch existieren, so dass der Konsument nicht wissen kann, ob er wirklich ein gesunderes Nahrungsmittel kauft - oder bloss auf Marketinggeklingel rat: Greife zu Biomilch von namhaften Verbanden wie Demeter, Bioland, Naturland. Details im Beitrag Das Marchen von Weide- und Heumilch. Solche Bergidyllen gibt es durchaus, aber auf der Milchpackung erkennt man sie schwer (Bild: Molkerei Berchtesgadener Land) Alpenmilch: Der Begriff,,Alpenmilch" ist selten zu finden, haufiger auf Milchprodukten. Er suggeriert, dass das weisse Gold aus den Alpen kommt, sprich: irgendwas mit Bergen, Bergwiesen und Kuhglocken, das muss ja irgendwie gesund sein. Doch,,Alpenmilch" ist eher ein Marketingwort: Erstens sind die Alpen je nach Definition sehr klein oder sehr gross. Und zweitens gibt es eben keine Vorschrift zu diesem Wort, es sagt nichts Verbindliches aus, erst recht nichts zum Thema Gesundheit. In einigen Fallen kann sie gesunder sein, in anderen rat: Prufe den Milchcode (siehe oben), der ist deutlich aussagekraftiger. Vorzugsmilch und Rohmilch: Die,,frische Milch direkt aus der Kuh" heisst Rohmilch, in abgepackter Form Vorzugsmilch - beides sind ausnahmsweise keine Marketingworter. Es gibt Rohmilch nur direkt bei einem zugelassenen Milcherzeugerhof mit strengen Hygienestandards. Der Verbraucher muss sie selbst abkochen (wodurch ihr Nahrstoffvorteil teilweise verloren geht) und er muss auf diesen Umstand hingewiesen werden. Denn: Rohmilch kann auch sehr ungesund sein. Behorden und Anbieter raten Kindern, Schwangeren und Menschen mit schwachem Immunsystem vom Trinken ab. Von den im Jahr 2016 erfassten, lebensmittelbedingten Krankheitsausbruchen nahmen Campylobacter-Enteritis-Ausbruche mit hoher Evidenz den grossten Anteil ein (23%) - diese Campylobacter-Entiritis-Ausbruche wurden am haufigsten durch den Verzehr von nicht erhitzter Rohmilch verursacht (Quelle: BVL). Milch im Test Das Magazin Oko-Test prufte verschiedene Weidemilchprodukte und kam zum Ergebnis, dass Heumilchprodukte tatsachlich hohere Werte an Omega-3-Fettsauren liefern. Details im Jahrbuch 2016. Stiftung Warentest widmete sich zweitausendelf dem Thema haltbare Milch und kam zu dem Ergebnis, dass sich haltbar gemachte ESL-Milch weder geschmacklich noch bei den Nahrwerten verstecken muss. Details hier. Ist Milch gesund oder ungesund? Diese Frage lasst sich am besten so beantworten: Wer sie vertragt, bei dem haben andere Lebensumstande - allgemeine Ernahrung, Arbeitsplatz, Familie, Sport - weitaus mehr Einfluss auf die Gesundheit als Milch, im Guten wie im Schlechten. Der hohe Anteil an Calcium gilt als gesund bei Kindern und Jugendlichen ab dem eins Lebensjahr, wo man ihm eine positive Wirkung auf die Knochen zuspricht. Hinzu kommen die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium und die Vitamine A, D, E, K, B1, B2, B12, die in Milch reichlich vorkommen und vom Menschen gut aufgenommen werden konnen. Die Deutsche Gesellschaft fur Ernahrung (DGE), die heute ubrigens zu einer vegetarischen Ernahrung rat, empfiehlt Milch im Rahmen ihrer zehn Regeln (PDF), die auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Es geht aber, auch laut DGE, auch ohne sie. Gegen sie spricht: Es geht ohne sie, wenn man sich zugleich ausgewogen und gesund ernahrt. Es gibt ausserdem Hinweise darauf, das bei Erwachsenen die Kalziumaufnahme durch andere Effekte neutralisiert, wenn nicht gar verschlechtert wird. Es ist jedenfalls nicht so, dass man ohne Milch Osteoporose bekommt oder mit ihr eine Osteoporose abwenden konnte. Das eigentliche Problem ist, dass der Konsument es hier fast immer mit interessengetriebenen Informationen zu tun hat: Zum Beispiel listet das regierungsnahe bayerische,,Kompetenzzentrum fur Ernahrung

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