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Baum ✓ Bäume

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Dieser Leitbundelring stellt in seiner inneren, dem Mark anliegenden Halfte das Holz und im ausseren, an die Rinde angrenzenden Teil den Bast dar; zwischen beiden zieht sich der Kambiumring hindurch. So wird alljahrlich an der Aussenseite des Holzringes eine neue Zone Holzgewebe angelegt, wodurch die Jahresringe des auf diese Weise erstarkenden Holzkorpers entstehen, die als konzentrische Linien am Stammquerschnitt wahrnehmbar sind. Computermodellierungen des Karlsruher Physikers und Biomechanikers Claus Mattheck konnten zeigen, dass Baume durch adaptives Wachstum eine mechanisch optimale Gestalt anstreben und zum Beispiel Kerbspannungen in Verzweigungen vermeiden, so dass die Gefahr von Bruchen minimiert wird.

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Baum – Wikipedia
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/20/Naat.IMG_4264.JPG/1200px-Naat.IMG_4264.JPG    

Ein Querschnitt durch einen Baumstamm, die verholzende Hauptachse (Caulom) - in der DendrologieSchaft genannt, zeigt verschiedene Zonen. Ganz innen befinden sich das aus Primargewebe bestehende Mark und das tote Kernholz. Bestimmte Baumarten (z. B. Buche, Esche) bilden fakultativ einen Falschkern aus, der sich in den Eigenschaften vom echten Kernholz unterscheidet. Weiter aussen befindet sich das Splintholz, das der Leitung und Speicherung dient und sich bei sogenannten Kernholzbaumen farblich meist deutlich vom Kernholz abhebt. Bei der Eiche, der Eibe und der Robinie ist dies sehr gut sichtbar. Die Fichte hat einen farblosen Kern (Reifholz). Die ausserste Schicht bildet die Baumrinde. Sie besteht aus der Bastschicht, die in Wasser geloste Nahrstoffe transportiert, und der Borke, die den Stamm vor Umwelteinflussen (UV-Einstrahlung, Hitze, mechanische und biotische Schaden) schutzt. Zwischen der Bastschicht und dem Holz befindet sich bei Gymnospermen und Dikotyledonen das Kambium. Diese Wachstumsschicht bildet durch sekundares Dickenwachstum nach innen Holz (Xylem) und nach aussen Bast (Phloem). Das Holz zeichnet sich durch die Einlagerung von Lignin in die Zellwand aus. Dadurch werden die Zellen versteift und bilden ein festes Dauergewebe. Das sekundare Dickenwachstum, die Lignifizierung der holzernen Zellwand und die Vermehrung durch Samen verschafften den Baumen in den meisten Biomen der Erde einen Vorteil gegenuber anderen Pflanzen und haben dort zur Entwicklung grossflachiger Waldbestande gefuhrt. Ausnahmen bilden die Wusten, die arktischen Tundren und die zentralkontinentalen Steppen. Hinsichtlich des inneren Baus des Baumstamms weichen die zu den Einkeimblattrigen gehorenden Palmen von den echten Baumen erheblich ab. Bei ersteren stehen die Gefassbundel im Grundgewebe zerstreut, weshalb es keinen Kambiumring, keinen Holzzylinder und somit kein fortdauerndes sekundares Dickenwachstum des Stammes gibt. Bei den zu den Dikotyledonen oder Gymnospermen gehorenden Baumen besitzt der Stamm schon in der fruhesten Jugend als dunner Stangel einen unter der Rinde gelegenen Kreis von Leitbundeln, der den Rindenbereich vom innen liegenden Mark scheidet. Dieser Leitbundelring stellt in seiner inneren, dem Mark anliegenden Halfte das Holz und im ausseren, an die Rinde angrenzenden Teil den Bast dar; zwischen beiden zieht sich der Kambiumring hindurch. Dieser wird aus zarten, saftreichen, sich standig teilenden Zellen gebildet und vergrossert durch seinen laufenden Zellvermehrungsprozess die beiderseits ihm anliegenden Gewebe. So wird alljahrlich an der Aussenseite des Holzringes eine neue Zone Holzgewebe angelegt, wodurch die Jahresringe des auf diese Weise erstarkenden Holzkorpers entstehen, die als konzentrische Linien am Stammquerschnitt wahrnehmbar sind. Andererseits erhalt aber auch der weiter aussen liegende Bast an seiner Innenseite einen jahrlichen, wenn auch weit geringeren Zuwachs. Auf diese Weise kommt die dauernde Verdickung des Stammes und aller Aste sowie auch der Wurzeln zustande. Wurzel Auch in der Wurzelbildung unterscheiden sich die Baume untereinander. Neben der genetischen Festlegung steuern die Erfordernisse der Verankerung des Baumes im Boden ebenso wie die Notwendigkeit der Versorgung der Pflanze mit Wasser und Nahrstoffen die Intensitat und Art des Wurzelwachstums. Man spricht entsprechend der Form des Wurzelstocks von Pfahlwurzel, Flachwurzel oder Herzwurzel. Bei der Pfahlwurzel wachst die Hauptwurzel senkrecht in den Boden hinab, was besonders fur die Eiche charakteristisch ist. Flachgrundige Boden und hoch anstehendes Grundgestein oder Grundwasser begunstigen z. B. die Bildung von Flachwurzeln. Trockene Boden begunstigen eine Bildung von Pfahlwurzeln. Die uberwiegende Masse des Wurzelstocks machen bei den Baumen nicht die verholzten Wurzelteile, sondern die mit einer Mykorrhiza vergesellschafteten Feinwurzeln aus.[3] Im Boden verbinden sich viele Wurzeln symbiotisch mit Pilzmycelen. Baume erhalten Mineralien wie Phosphor von den Pilzen, wahrend Pilze von den Baumen die Kohlenhydratprodukte der Photosynthese gewinnen.[4] Die Pilze konnen verschiedene Baume miteinander verbinden und es bildet sich ein Netzwerk, das Nahrstoffe und Signale ubertragt.[5][6] Die Gesamtwurzelmasse reicht oft an die Masse der oberirdischen Pflanzenteile heran. Bei einkeimblattrigen baumahnlichen Lebensformen endet der Stamm nahe unter der Bodenflache und es entwickelt sich ein sprossburtiges Wurzelsystem (Homorhizie). An alten Baumen finden sich meist junge Adventivwurzeln, die alte, ineffektive Wurzeln ersetzen. Bei einigen Baumarten bilden oberflachennahe Wurzeln eine sogenannte Wurzelbrut, eine Form der vegetativen Vermehrung. Wurzelkappungen infolge von Baumassnahmen konnen das Absterben von Wurzelteilen bewirken und fuhren zum Eindringen von holzzerstorenden Pilzen in den Baum. Dies ist die haufigste Ursache von irreparablen Baumschaden im stadtischen Bereich. Blatter Eine 80-jahrige Buche hat etwa achthundert Blatter Bei den Bluten der Ulmen sind die Blutenhullblatter reduziert, sie bestehen im Wesentlichen aus dem Stempel und den Staubblattern, sind klein und unauffallig Baume tragen Laubblatter oder Nadelblatter, die entweder mehrjahrig am Baum verbleiben (immergrune Arten) oder am Ende einer Vegetationsperiode abgeworfen werden (laubabwerfende Arten). Dazwischen liegen noch die halbimmergrunen Arten, die am Ende einer Vegetationsperiode nur einen Teil ihrer Blatter verlieren, bei Neuaustrieb dann aber die vorjahrigen ersetzen. Die Nadelgeholze sind mit Ausnahme der Gattungen Larchen (Larix) und Goldlarchen (Pseudolarix) immergrune Arten. In den borealen und hochmontanen Biomen der Nordhalbkugel haben sich die immergrunen Nadelgeholze durchgesetzt, da sie zu Beginn der Vegetationsperiode bei ausreichender Temperatur sofort mit der Assimilation beginnen konnen, ohne zunachst Assimilationsorgane bilden zu mussen wie die laubabwerfenden Baumarten. Die Gestalt der Blatter (Laub) ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal. Anordnung, Form, Grosse, Farbe, Nervatur und Zahnung sowie haptische Eigenschaften konnen zur Differenzierung herangezogen werden. Nicht minder brauchbar zur Unterscheidung im winterlichen Zustand sind die (Blatt-)Knospen des Baumes. Eine eindeutige taxonomische Identifizierung der Arten ist allerdings nur anhand der Bluten oder Fruchte moglich. Manche Baume sind mit Dornen ausgestattet. Dies sind entweder kurze Zweige, die mit dorniger Spitze enden (Weissdorne, Wildformen von Obstbaumen) oder es sind stachelartig ausgebildete Nebenblatter wie etwa bei der Gewohnlichen Robinie. Ein europaischer Laubbaum tragt durchschnittlich dreißig Blatter, die zusammen eine enorme Transpirationskapazitat haben. An warmen Sommertagen kann der Baum mehrere hundert Liter Wasser verdunsten. Beispiel einer 80-jahrigen, alleinstehenden Rotbuche[7]: In diesem Lebensalter ist der Baum fünfundzwanzig Meter hoch, und seine Baumkrone mit einem Durchmesser von fünfzehn Meter bedeckt eine Standflache von einhundertsechzig m2. In ihren zweitausendsiebenhundert m3 Rauminhalt finden sich achthundert Blatter mit einer gesamten Blattoberflache von eintausendsechshundert m2, deren Zellwande zusammen eine Flache von 160.000 m2 ergibt. Pro Stunde verbraucht diese Buche 2,352 kg Kohlenstoffdioxid, 0,96 kg Wasser und fünfundzwanzig Komma vier drei fünf Kilojoule Energie (das ist die in Form von Traubenzucker gespeicherte Energie, die eingestrahlte Sonnenenergie ist etwa siebenmal grosser); im gleichen Zeitraum stellt sie 1,6 kg Traubenzucker her und deckt mit 1,712 kg Sauerstoff den Verbrauch von zehn Menschen. Die 15 m3 Holz des Baumes wiegen trocken 12.000 kg, allein 6000 kg davon sind Kohlenstoff. Bluten Die Bluten der Baume aus gemassigten Breiten sind manchmal verhaltnismassig unscheinbar; bei einigen Taxa sind einzelne Blutenblattkreise reduziert. Einige Baumarten gemassigter Breiten haben eingeschlechtige Bluten. Dabei sitzen die Bluten beider Geschlechter entweder auf demselben Baum (einhausig getrenntgeschlechtig, zum Beispiel Eiche, Buche, Hainbuche, Birke, Erle und Nussbaum) oder auf verschiedenen (zweihausig getrenntgeschlechtig), so dass man mannliche und weibliche Baume zu unterscheiden hat (unter anderem bei Weiden und Pappeln). Andere Baume wie Obstbaume, Rosskastanie und viele Baume der warmeren Klimate haben Zwitterbluten, die sowohl Staub- als auch Fruchtblatter ausbilden. Frucht- und Samenbildung Eicheln, die Fruchte der Eichen Die Frucht- und Samenbildung zeigt weniger Eigentumlichkeiten. Bei den meisten Baumen fallt die Reife in den Sommer oder Herbst desselben Jahres; nur bei den Kiefernarten erlangen die Samen und die sie enthaltenden Zapfen erst im zweiten Herbst nach der Blute vollstandige Ausbildung. Die Fruchte sind meistens nussartig mit einem einzigen ausgebildeten Samen, oder sie bestehen aus mehreren einsamigen, nussartigen Teilen, wie bei den Ahornen. Saftige Steinfruchte, ebenfalls mit einem oder wenigen Samen, finden sich bei den Obstbaumen, Kapseln mit zahlreichen Samen bei den Weiden und Pappeln. Die weitere Evolution der Pflanzen brachte im Perm die Samenpflanzen hervor. Die Nacktsamer breiteten sich als erste Baume rasch aus, erreichten wohl in der Trias (vor etwa zweihundert Millionen Jahren) ihre grosste Artenvielfalt, bis sie im Tertiar (vor etwa sechzig Millionen Jahren) von den Angiospermen in ihrer Bedeutung abgelost wurden.[8] Von den bekannten zweihundertzwanzig Blutenpflanzen sind etwa dreißig Holzarten, so dass etwa jede achte Blutenpflanze ein Baum oder Strauch ist. Die meisten Baumarten zahlen zu den Bedecktsamern (Angiospermen). Die Gymnospermen (Nacktsamer) umfassen nur ungefahr 800 Arten, bedecken aber immerhin ein Drittel der Waldflache der Erde. Die globale Verteilung der Baumarten wurde vor allem durch die klimatischen Verhaltnisse und durch die Kontinentalverschiebung gepragt. Wahrend zum Beispiel die Buchengewachse (Fagaceae) eine typische Familie der Nordhemisphare sind, ist beispielsweise die Familie Podocarpaceae vorwiegend in der Sudhemisphare verbreitet. Die heutige naturliche Artenverteilung wurde stark von den quartaren Eiszeiten beeinflusst. Das gleichzeitige Vordringen der skandinavischen und alpinen Gletschermassen Europas hat zu einer Verdrangung zahlreicher Spezies gefuhrt und die im Vergleich zu Nordamerika auffallige Artenarmut in Zentraleuropa verursacht. So stehen etwa der einzigen in den montanen Regionen Mitteleuropas heimischen Fichtenart, der Gemeinen Fichte (Picea abies), zahlreiche Fichtenarten auf dem nordamerikanischen Kontinent gegenuber. Physiologie Abgestorbener Baum Wuchs Wie bei allen Pflanzen unterliegen auch bei Baumen der Stoffwechsel und das Wachstum sowohl endogenen (genetisch festgelegten) als auch ausseren Einflussen. Zu letzteren zahlen vor allem die Standortverhaltnisse, das Klima und die Konkurrenz mit anderen Organismen beziehungsweise deren schadigende Wirkung. Wahrend der Vegetationsperiode sorgen die Spitzenmeristeme und das Kambium fur stetigen Langen- und Dickenzuwachs. Beginn und Ende der Vegetationsperiode sind je nach Baumart durch die Witterung und die Wasserverfugbarkeit beziehungsweise durch die Tageslange bestimmt. Das Wachstum wird dabei durch Phytohormone gesteuert und die Akkumulation von Biomasse gezielt optimiert. Baume sind so in der Lage, sich an andernde Wuchsbedingungen anzupassen und gerichtete Festigungs-, Leit-, Speicher- oder Assimilationsgewebe anzulegen. Die Produktion neuen Gewebes mit dem sekundaren Dickenwachstum und die Anlage neuer Jahrestriebe bewirkt, dass sich ein Baum standig von innen nach aussen erneuert. Der amerikanische Baumbiologe Alex Shigo hat daraus das Konzept der Kompartimentierung entwickelt, das den Baum als ein Ensemble zusammenwirkender Kompartimente sieht. Auf Verletzungen reagiert der Baum, anders als Tiere und Menschen, durch Abschottungsreaktionen und Aufgabe der eingekapselten Kompartimente (CODIT-Modell). Durch adaptives Wachstum optimiert er zudem seine Gestalt. Computermodellierungen des Karlsruher Physikers und Biomechanikers Claus Mattheck konnten zeigen, dass Baume durch adaptives Wachstum eine mechanisch optimale Gestalt anstreben und zum Beispiel Kerbspannungen in Verzweigungen vermeiden, so dass die Gefahr von Bruchen minimiert wird. Diese Erkenntnisse haben zu Optimierungen unter anderem im Maschinenbau gefuhrt. Wasserleitung Der Wassertransport wird in den Nadelgeholzen durch die Tracheiden, in den Laubbaumen durch die effektiveren Gefasse (Poren) bewerkstelligt. Letztere sind bei den Laubbaumen entweder zerstreut (zum Beispiel bei Buche, Ahorn, Pappel) oder ringformig (zum Beispiel bei Eiche, Ulme, Esche) im Jahresring angeordnet. Beispielsweise kann eine Eichenpore mit 400 um Durchmesser 160.000-mal mehr Wasser als eine Nadelholztracheide mit 20 um Durchmesser im gleichen Zeitraum transportieren. Nach uberwiegend vertretener Lehre funktioniert der Wassertransport der Baume durch Saugspannungen in den Leitgeweben infolge Verdunstung an den Stomata der Blatter (Kohasionstheorie). Dabei mussen Baumhohen bis uber einhundert Meter uberwunden werden konnen, was nach dieser Theorie nur mit enormen Drucken moglich ist. Kritiker dieser Lehre behaupten, dass schon bei wesentlich geringeren Hohen die Saugspannung zum Abriss des Wasserfadens in den Kapillaren fuhren musste. Als gesichert gilt allerdings, dass im Fruhjahr Zucker in den Speicherzellen mobilisiert werden und durch den aufgebauten osmotischen Druck Wasser aus den Wurzeln nachfliesst. Dabei werden im Bodenwasser geloste Nahrsalze (vor allem K, Ca, Mg, Fe) vom Baum aufgenommen. Erst nach Ausdifferenzierung der Blatter werden die in der Krone erzeugten Assimilate uber den Bast stammabwarts transportiert und stehen fur das Dickenwachstum zur Verfugung. Eine Ausnahme bilden die ringporigen Laubbaume, bei denen die ersten Fruhholzporen aus den im Vorjahr gebildeten Reservestoffen gebildet werden. Okologie Wald Larchen-Mischwald im Herbst Dort wo Baume ausreichend Licht, Warme und Wasser vorfinden, bilden sie Walder. Im Jahr zweitausend waren laut FAO dreißig Prozent der Festlandmasse der Erde bewaldet. Pro Hektar binden Waldbaume zwischen sechzig und zweitausend Tonnen organisches Material und sind damit die grossten Biomassespeicher der Kontinente. Die Gesamtmenge der zweitausendfünf weltweit in den Waldern akkumulierten Holzmasse betrug vierhundertzweiundzwanzig Gigatonnen. Da etwa die Halfte der Holzsubstanz aus Kohlenstoff besteht, sind Walder nach den Ozeanen die grossten Kohlenstoffsenken der Biosphare und damit fur die CO2-Bilanz der Erdatmosphare bedeutsam. Die mit der Bestandsbildung von Baumen einhergehende Konkurrenz um Ressourcen fuhrt zu einer Anpassung des Habitus gegenuber den freistehenden Exemplaren (Solitare). Naturlicher Astabwurf innerhalb der Schattenkrone sowie Verlagerung der Assimilation in die Lichtkrone sind Optimierungsreaktionen der Baume, die zu einem hohen, schlanken Wuchs mit kleinen Kronen und oft zu hallenartigen Bestanden fuhren (zum Beispiel Buchen-Altbestande). Die heutige Ausbreitung und Artenzusammensetzung der Walder steht stark unter dem Einfluss der wirtschaftlichen Tatigkeit des Menschen. Der Ubergang von der Jager- und Sammlerkultur zum Ackerbau ging in den dicht besiedelten Regionen mit der Zuruckdrangung der Walder einher. Nutzlich waren Baume den Menschen zunachst vorwiegend als Brennholz (Niederwaldwirtschaft). Im Laufe der Entwicklung wurde die Gewinnung von Nutzholz aus Hochwaldern immer wichtiger. Diese Entwicklung halt an. Laut FAO wurden noch Ende der 1990er-Jahre weltweit sechsundvierzig Prozent des weltweiten Holzeinschlags (3,2 Milliarden m3) als Brennholz genutzt, in den Tropen waren es sogar sechsundachtzig Prozent. Die extensive Waldvernichtung in Zentraleuropa wahrend des Mittelalters hat in der Neuzeit zur Einfuhrung des Prinzips der nachhaltigen Waldbewirtschaftung gefuhrt, nach dem nur so viel Holz entnommen werden darf, wie nachwachst. Und obgleich auch hier bereits Nadelholzer in zusammenhangenden Waldungen auftreten, werden die Nadelwalder erst in der subarktischen (borealen) Zone vorherrschend, wo die Laubbaume nach und nach verdrangt werden. Artenvielfalt wie auch Wuchshohe der Baume nehmen mit zunehmender Annaherung an den Polarkreis ab. Eichen, Linden, Eschen, Ahorne und Buchen finden sich in Schweden nur noch diesseits des vierundsechzig Grades nordlicher Breite. Jenseits dieser Breite besteht die Baumvegetation hauptsachlich aus Fichten und Tannen, die in zusammenhangenden Waldern nordostlich noch uber den sechzig Grad hinausreichen, sowie aus Birken, die in zusammenhangenden Bestanden sich fast bis zum einundsiebzig Grad nordlicher Breite erstrecken, und zum Teil aus Erlen und Weiden. Auch die Hohe uber dem Meeresspiegel hat auf die Ausbreitung und Hohe der Baume (in Abhangigkeit von der geographischen Breite) einen bedeutenden Einfluss. In den Anden finden sich noch bis in fünftausend m Hohe Polylepis-Baume. Unter dreißig Grad nordlicher Breite, wo die Schneegrenze bei 4048-4080 m liegt, kommen auf dem Himalaja, nordlich von Indien, noch in dreitausendsiebenhundertsechsundsechzig m Hohe Baumgruppen vor, die aus Eichen und Fichten bestehen. Ebenso sind in Mexiko, unter 25-28 Grad nordlicher Breite, die Gebirge bis dreitausendsiebenhundertsechsundsechzig m mit Fichten und bis zweitausendachthundertfünfundzwanzig m hoch mit mexikanischen Eichen bedeckt. In den Alpen des mittleren Europas endet der Holzwuchs bei einer Hohe von eintausendfünfhundertsiebzig m, im Riesengebirge bei eintausendeinhundertdreiundneunzig m und auf dem Brocken bei eintausendfünf m. Eichen und Tannen stehen auf den Pyrenaen noch bis zu einer Hohe von eintausendachthundertdreiundachtzig m; dagegen wachst die Fichte auf dem Sulitelma in Lappland, bei achtundsechzig Grad nordlicher Breite, kaum in einer Hohe von einhundertachtundachtzig m, die Birke kaum in einer von dreihundertsechsundsiebzig m. Baume und Menschen Die wissenschaftliche Lehre von den Baumen (Geholzen) ist die Dendrologie. Anpflanzungen von Baumen in systematischer oder pflanzengeographischer Anordnung, die Arboreten, dienen ihr zu Beobachtungs- und Versuchszwecken. Geholze konnen vegetativ, das heisst durch Pflanzenteile, oder generativ durch Aussaat vermehrt werden. In Baumschulen findet eine gezielte Auslese, Anzucht und Vermehrung von Baumen und Strauchern statt. Neben der forstlichen Nutzung finden Baume reichliche Verwendung im Garten- und Landschaftsbau. Mit der Baumpflege hat sich ein eigener Berufsstand zum Erhalt und zur fachgerechten Behandlung von Baumen in urbanen Regionen entwickelt. ,,Kein anderes Geschopf ist mit dem Geschick der Menschheit so vielfaltig, so eng verknupft wie der Baum. " Das schrieb der Historiker Alexander Demandt und hat dem Baum mit Uber allen Wipfeln - Der Baum in der Kulturgeschichte ein umfangreiches Werk gewidmet. Fur ihn beginnt die Kulturgeschichte mit dem Feuer, das der Blitz in die Baume schlug, und mit dem Werkzeug, fur das Holz zu allen Zeiten unentbehrlich war. Nutzung Neben der wichtigen Funktion der Baume bei der Gestaltung von Kulturlandschaften begleitet vor allem die Holznutzung die Entwicklung der Menschheit. Abgesehen von der vor allem in Entwicklungslandern immer noch weit verbreiteten Brennholznutzung ist Holz ein vielseitiger Bau- und Werkstoff, dessen produzierte Menge die Produktionsmengen von Stahl, Aluminium und Beton weit ubersteigt. Damit ist Holz nach wie vor der wichtigste Bau- und Werkstoff weltweit; Baume sind dementsprechend eine bedeutende Rohstoffquelle. Neben der Holznutzung dienen Baume vor allem der Gewinnung von Bluten, Fruchten, Samen oder einzelnen chemischen Bestandteilen (Terpentin, Zucker, Kautschuk, Balsame, Alkaloide und so weiter).

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