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Wie man die Selbstdisziplin eines Shaolin-Mönchs entwickelt

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Dein Artikel ist in deutscher Sprache geschrieben

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Disziplin

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Willenskraft

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Körper ✓ Text ✓ März ✓ Schritt ✓ Liebe ✓ November ✓ Hallo ✓ Oktober ✓ Dinge ✓ Disziplin ✓ September ✓ Grüße ✓ Danke ✓ Februar ✓ Antic

Zusammenfassung:    

Nein, er würde sagen: „Hey, ich verstehe, dass Du gerade keine Lust hast, aber als Dein bester Freund weiß ich, dass es Dir gut tut, also wirf den Schokoriegel weg und steh’ auf – wir gehen jetzt joggen“. Keine Ahnung � LG Birgit Hallo Tim, toller Artikel, einige Dinge lebe ich schon so – und möchte gern meinen Partner ein wenig unter die Arme greifen (ich weiß, die Motivation sollte ja von innen kommen) – gerade was der Absatz zur „harten Liebe“ sagt, gefällt mir da recht gut. Und als Musiker weiß ich ja eigentlich, was langfristige Arbeit bedeutet, sonst würde man das tägliche stundenlange Üben nicht aushalten ( und ich liebe es, gerade auch wegen der Routinen)- aber diese wirklich shaolinhafte Disziplin auf den Rest des Lebens anzuwenden, danke für die Anregung, alle Themenbereiche einzeln anzugehen!

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Wenn sich nämlich Mails und Müll türmen und Postfach, Eimer und Geist verstopfen, dann leidet darunter auch die wertschaffende Arbeit, bei mir zum Beispiel das Schreiben. Wenn Briefe von Ämtern und Versicherungen ewig ungeöffnet bleiben, kann uns das ebenfalls auf Dauer in Schwierigkeiten bringen. Und so weiter. Einerseits ist es die schiere Menge an Zeit, die wir imstande sind, uns um die Dinge zu kümmern, um die wir uns kümmern müssen. Anderseits natürlich auch, in dieser Zeit möglichst produktiv zu sein. Also zum Beispiel Zeitmanagement- und Arbeitstechniken zu erlernen, mit denen wir 30 Mails in der Stunde gut beantworten können, und nicht nur fünf. Durchhaltevermögen Die letzte Säule der Selbstdisziplin ist das Durchhaltevermögen – die Fähigkeit, fortzufahren, wenn uns Gefühle wie Lustlosigkeit oder Hoffnungslosigkeit davon abhalten wollen. Diese Gefühle sind normal, denke ich. Bei all meinen Vorhaben, die es Wert waren, durchzuhalten, gab es auch Phasen, in denen ich ums Verrecken keinen Bock mehr darauf hatte, mich weiter anzustrengen – es erschien sinnlos … doch wenn ich es schaffte, trotzdem dran zu bleiben, dann war das Plateau nach einer Weile überwunden und eine neue Stufe erreicht. Meine Motivation entfachte sich neu. Wenn wir aufgeben, obwohl es richtig wäre, weiterzumachen, dann leiden darunter nicht nur unsere Ziele, auch der Muskel der Disziplin erschlafft. Wenn wir aufgeben, weil es richtig ist und wir unsere Kraft besser an anderer Stelle einsetzen, dann ist alles bestens. Woran man richtig oder falsch erkennt, kann ich nicht sicher sagen. Manchmal muss man den Plan ändern, manchmal das Ziel … ich glaube, die zentrale Frage dabei ist:Passen Ziel und Plan noch zu mir und meinen wahren Träumen? dreizehn weitere Tipps für mehr Selbstdisziplin Wir haben gesehen, was Selbstdisziplin ist und warum sie so wichtig ist, haben in die Zukunft geblickt und geschaut, wohin uns mehr Disziplin bringen kann. Wir kennen ihre fünf Säulen. Aber das war’s noch nicht. Um Deine Chancen für ein erfolgreiches Training der shaolinartigen Selbstdisziplin zu erhöhen, hier noch einige Empfehlungen. #1 Wissen, worauf man sich einlässt – und den eigenen Widerstand minimieren Die Selbstdisziplin zu trainieren ist ein schwerer Weg. Nichts für Memmen. Wenn Du Doch hoffst, dass es irgendwie einfach werden wird, dann lass’ es besser gleich – es wird nicht einfach und Du wirst scheitern, wenn Du Dich nicht darauf gefasst machst. Im Hagakure, dem Ehrenkodex der Samurai, steht: Von einem Gewitter kann man etwas lernen. Wenn du plötzlich von einem Regenschauer überrascht wirst, dann läufst du die Straße entlang, um nicht nass zu werden. Aber auch, wenn du beim Laufen die Dachvorsprünge nutzt, wirst du trotzdem nass. Wenn du auf den Schauer von Anfang an vorbereitet bist, wirst du nicht überrascht sein, auch wenn du trotzdem nass wirst. Das lässt sich auf alle Situationen übertragen. Du wirst nicht nur nass werden, sondern auch Deinen Ängsten begegnen, Wänden aus Widerständen in Dir, Dämonen und Lügen, die Dich davon abhalten wollen. Doch die Mutigen werden tausendfach belohnt. Nicht nur mit einem Extra-Marshmellow, sondern einer ganzen eigenen Marshmellow-Fabrik. Wenn Du Dir nicht schwörst, alles zu geben, was Du hast, um Deine Selbstdisziplin zu stärken, wirst Du ebenfalls keine Chance haben. Du magst darauf eingestellt sein, dass es hart ist, aber Dir fehlt die unbezwingbare Gewissheit eines Mannes / einer Frau, der / die sich selbst etwas geschworen hat. Schwöre Dir, Deinem aktuellen Stand entsprechend zu üben (halte den Schwur am besten auf Papier fest) – auch wenn Du gerade fast dafür töten würdest, um Dich nicht aufraffen zu müssen. Töte die Unlust mit dem Schwur, nicht Dein Vorhaben mit der Unlust (werde ich gerade mal wieder etwas martialisch? – der Shaolin ist Schuld!) . Keine Ausreden. Kein Verhandeln. #3 Achtsam sein Auf der Reise zu mehr Selbstdisziplin müssen – und werden – wir uns besser kennen lernen denn je. Wir werden in uns hineinhorchen lernen und immer wieder feststellen, warum wir uns gerade nicht aufraffen können. „Was ist auf längere Sicht besser für uns?“ werden wir uns fragen und Tausende von falschen und ein paar wenige wahre Stimmen hören. Es ist vergleichbar mit der Meditation: wenn wir meditieren, führen wir unseren Aufmerksamkeit immer wieder zurück auf den Atem, wenn unsere Gedanken abschweifen. Wir tun dies sanft, aber bestimmt. Beim Training der Selbstdisziplin führen wir unsere Handlung immer wieder zurück auf das, was wir uns vorgenommen haben – ebenfalls sanft und bestimmt. Meditation kann übrigens auch sehr dabei helfen, sie ist nicht nur die beste Übung in Achtsamkeit, sie schafft auch eine Distanz zwischen Reiz und Reaktion. Neurowissenschaftler haben nachgewiesen: wer regelmäßig meditiert, gewinnt eine Distanz, die er dafür nutzen kann, überlegt statt impulshaft zu handeln. Das Gegenteil von Achtsamkeit ist, sich selbst zu beschimpfen und fertig zu machen, siehe nächste Empfehlung. # vier Selbstgespräche, als wärst Du Dein bester Freund (harte Liebe) Was würde Dein bester Freund zu Dir sagen, wenn Du mal wieder durchhängst und kurz davor bist, Deinen Trainings- oder Ernährungsplan umzuwerfen? Nein, er würde sagen: „Hey, ich verstehe, dass Du gerade keine Lust hast, aber als Dein bester Freund weiß ich, dass es Dir gut tut, also wirf den Schokoriegel weg und steh’ auf – wir gehen jetzt joggen“. Das ist harte Liebe. Echte Liebe. Nicht sinnlos hart und nicht passiv lieb. Da ich so viele Zitate lese und zurzeit ein großer Freund dieser weisen Aussprüche bin, kommen mir in verschiedenen Situationen Zitate in den Sinn. Könnte auch etwas für Dich sein: Du bist achtsam, bemerkst, wie Du gerade von Deinem Weg abzukommen drohst, und spulst immer wieder dieselben Worte in Deinem Geist ab, vielleicht ja welche von diesen: “Wir alle müssen eines der zwei Dinge erdulden: die Mühen der Disziplin oder die Leiden der Reue und Enttäuschung. ” (Jim Rohn) „Nichts ist besonders schwer, wenn du es in kleine Aufgaben teilst.“ (Henry Ford) „Um nach vorne zu kommen und dort zu bleiben, kommt es nicht darauf an, wie gut du bist, wenn du gut bist, sondern wie gut du bist, wenn du schlecht bist.“ (Martina Navrátilová) „Du musst einfach nur einen Fuß vor den anderen setzen und in Bewegung bleiben. Setze Scheuklappen auf und marschiere genau geradeaus.“ (George Lucas) Selbstdisziplin hat nichts damit zu tun, sich unnötig zu quälen. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse und Träume zu erfüllen. Dies geschieht einerseits durch die (oft erst langfristig eintretenden) Resultate disziplinierten Verhaltens. Andererseits können wir uns selbst auch kurzfristig belohnen. Wie weit würde der Esel kommen, hielte man ihm keine Karotte vor’s Gesicht (und würde man sie ihm auch immer mal wieder geben)? Wir sind keine Esel, wir haben uns aber trotzdem eine regelmäßige Belohnung verdient, und die Aussicht darauf kann uns über so manche Unlust hinwegtragen. Wenn Du sparsamer leben möchtest, könntest Du 10% Deiner monatlichen Ersparnisse in einen Topf werfen und Dir nach X Monaten den Trip nach London gönnen, den Du schon länger herbeisehnst. Wenn Du Dir vornimmst, mindestens einen Blogbeitrag am Tag zu schreiben und es eine Woche lang schaffst, wie wäre es dann mit einem Kinobesuch am Wochenende? Was spornt Dich an? #7 Rahmen schaffen Mit (Kühl-)Schränken voller Fertigpizzen und Süßigkeiten daheim ist die Diät wesentlich schwieriger, als würde man bei jeder Heißhungerattacke das Haus verlassen müssen. Eine weckerbasierte Zeitmanagement-Technik macht es viel leichter, regelmäßige Pausen zu machen, als wenn man ohne einen solchen festen Rahmen versucht, seiner blinden Arbeitswut Einhalt zu gebieten. Ein Sport-Plan, den man mit einem vertrauenserweckenden Fitness-Tainer erstellt hat, schafft einen Rahmen aus Gewissheit und Klarheit (anders als ein selbst zusammengestümperter Plan, wenn man keine Ahnung davon hat). Wie kannst Du einen Rahmen schaffen, um es Dir in den einzelnen Lebensbereichen leichter zu machen, diszipliniert zu handeln? Abenteurer und Milliardär Richard Branson fragt sich immer: was kann ich tun, damit ein Misserfolg ausgeschlossen ist? Eine Frage, über die es sich echt lohnt, nachzudenken. #8 Sozialer Druck Sozialer Druck ist eine Waffe. Wenn uns die Menschenmasse im Genick sitzt, fühlt es sich manchmal so an, als wäre es eine Pistole. Den Ergebnissen einer groß angelegten Umfrage in England nach ist die Angst vor öffentlichen Reden so stark wie die vorm Tod (!). Doch auch schon in Einzelbeziehungen und kleinen Gruppen kann der soziale Druck ein gewaltiger sein. eine Gruppe Gleichgesinnte: die Lern- oder Laufgruppe, mit der man gemeinsam übt und Fortschritte macht. Die Weight-Watchers-Vereinigung, bei der man nicht nach einem halben Jahr als einziger Dicker übrig bleiben will u.s.w. … zusammen ist vieles eben spürbar druckvoller und dadurch leichter zu verfolgen. #9 Vorbilder suchen Nicht nur Menschen aus dem privaten Umfeld können beim Training helfen. Wir können uns auch unserer Vorbilder bedienen – und gegebenenfalls welche suchen, wenn wir noch keine haben. Menschen, die Außergewöhnliches vollbringen, handeln fast immer sehr diszipliniert. Wenn Du Dir in großen bewegten, farbigen Bildern vorstellst, wie es ist, wenn Du Deinen Traum verwirklicht hast … fühlst Du Dich dann motiviert? Mir geht’s fast immer so. Einer der Gründe, warum wir die langfristigen Belohnungen den kurzfristigen opfern, ist: wir denken in diesen Momenten nur über die kurzfristigen nach. Ertappen wir uns dabei, wie wir nur über den tollen Geschmack des Marshmellows auf dem Tisch sinnieren – nicht aber über den zweiten Marshmellow, den wir nach 15 Minuten Selbstdisziplin bekämen – dann ist es an der Zeit, bewusst gegenzusteuern und unsere langfristigen Ziele zu visualisieren. Konzentriere Dich wieder und wieder und wieder auf das Langfristige. Der Moment sei das einzig Wichtige, sagen die Spirituellen. Und sie hätten immer recht, würden wir in diesem Moment sterben. Dem ist aber nicht so, wir haben noch eine unbestimmt lange Zeit vor uns und was wir heute tun, kann sich sehr, sehr lange auswirken. #11 Nicht darauf warten, bis es sich gut anfühlt Du erinnerst Dich: Selbstdisziplin = handeln nach dem Plan, nicht nach den Gefühlen. Verhandlungen mit sich selbst, wie „In fünf Minuten hab ich bestimmt mehr Selbstdisziplin“, funktionieren nur selten. Aus fünf Minuten werden fünfzig, aus fünfzig ein Tag und aus Tagen ein Leben. Die Gefühle sollten Dich nicht von Deinem Plan abbringen – solange sie Dir nicht signalisieren, dass Du Dir gerade zu viel abverlangst. Was sich jetzt gerade angenehm himmlich anfühlt, kann Dein Leben langfristig zur Hölle werden lassen. #12 DenkfehlerdruckWir neigen dazu, unsere Entscheidung von Faktoren abhängig zu machen, die eigentlich gar keine Rolle für die Entscheidung spielen sollten. In der Wirtschaft nennt man dies „versunkene Kosten“. Kosten, die unwiederbringlich ausgegeben sind und deswegen völlig irrelevant für die Entscheidung, ob das Unternehmen an dieser Stelle weiter investieren soll oder nicht: dass in ein Projekt bereits massig Gelder geflossen sind, ist egal – wenn ein anderes Projekt bessere Renditen verspricht, sollte alles weitere Geld dorthin fließen. So sollte es sein, ist es aber nicht. Grund dafür ist ein Denkfehler. Und auch diesen können wir bewusst nutzen für unsere Zwecke. Wenn wir in ein Vorhaben investieren, erhöhen wir die Chancen, weiter dranzubleiben. Schöne neue Laufschuhe zum Beispiel sind zwar garantiert keine Garantie dafür, dass wir sie benutzen, machen es aber zumindest wahrscheinlicher: „Jetzt hab ich mir die Schuhe gekauft, dann muss ich sie auch anziehen“. #13 Nicht übertreiben Kam zwar vorhin bereits zur Sprache, ist aber so wichtig, dass ich es hier nochmals aufführen möchte. Zu viel zu schnell wollen … und alles ist viel zu schnell vorbei. Kein Marathon zu Beginn, wenn man’s kaum die Treppen hoch in die Wohnung schafft. Gilt für alle Vorhaben. Dein Plan sollte realistisch sein – für DICH. Mit Ruhephasen. Mit Abwechslung und Ablenkung. Ein guter Plan lässt uns ausstrecken, schickt uns aber nicht auf die folternde Streckbank. Ach ja, und ein guter Plan verlangt Dir keine Perfektion ab, niemals. Weil das unrealistisch und demotivierend und damit zum Scheitern verurteilt wäre. Gewohnheiten – Wie man Selbstdisziplin einsetzen sollte Wenn sich Selbstdisziplin trainieren lässt wie ein Muskel, so unterliegt sie ebenfalls den Grenzen eines jeden Muskels: man kann ihn nicht unentwegt anspannen und seine Kraft bleibt beschränkt. Meiner Meinung nach sollte man die meiste Selbstdisziplin dafür einsetzen, Gewohnheiten zu schaffen, die einen zum Ziel tragen. Gewohnheiten entstehen, wenn wir über einen Zeitraum von drei bis sechs Wochen eine Sache täglich tun. In diesen ersten Wochen brauchen wir Selbstdisziplin, um uns zu überwinden. Anschließend ist das Verhalten zu einer neuen Gewohnheit geworden. Wir agieren automatisch, meistens auch ohne Selbstdisziplin. Hin und wieder müssen wir uns zwar auch dann noch überwinden und auf Kurs halten, aber die meiste der begrenzten Energie der Selbstdisziplin ist wieder frei für neue Vorhaben, sobald eine Gewohnheit entstanden ist. Anstatt den Muskel der Selbstdisziplin also rund um die Uhr anzuspannen, um einen dicken Brocken einen Weg entlang zu tragen, nutzen wir sie, um den dicken Brocken ins Rollen zu bekommen. (Und wenn Brocken von menschenunmöglichem Gewicht ist, sollte man sich Hilfe holen oder einen Hebel einsetzen.) Kompass und Treibstoff An anderer Stelle schrieb ich bereits darüber, dass Selbstdisziplin uns nur dann erfolgreich und zufrieden macht, wenn wir sie auf die richtigen Ziele anwenden: Wir brauchen beides. Die Leidenschaft als Kompass und Quelle der Inspiration sowie die Selbstdisziplin (+ Gewohnheiten) als zuverlässigen Treibstoff, der uns Tag für Tag für Tag voranbringt, auch wenn wir gerade am liebsten nur noch aufgeben und einschlafen würden. Die Leidenschaft zeigt Dir, was Du liebst und tun solltest, die Selbstdisziplin sorgt dafür, dass Du es auch tust – unabhängig vom Auf und Ab der Emotionen. Selbstdisziplin ohne bewusste und überlegte Entscheidung, wo man eigentlich hin will, führt uns nur umso schneller in eine womöglich falsche Richtung. Den Shaolin in Dir wecken – HEUTE Wenn Du diesen Text bis zum Ende gelesen hast, und heute ihn zwar interessant fandst, aber nicht heute damit beginnst, Deine Selbstdisziplin zu trainieren, hat mein Artikel sein Ziel verfehlt und Du und ich haben vermutlich unsere Zeit verschwendet. Schon morgen wirst Du das meiste daraus vergessen haben, vielleicht sogar alles. Du wirst weitermachen wie bisher. Wenn Du den Bequemlichkeiten und Genüssen des Moments bisher nachgegeben hast, wird es genau so weiterlaufen. Deine Zukunft wird das Gegenwärtige fortspinnen. Wenn Du übergewichtig bist, wirst Du es bleiben oder noch mehr werden, wenn Du in Deinem Job unzufrieden bist, ebenfalls, wenn Du Deine Träume immer wieder auf die lange Bank geschoben hast, ebenfalls. Der Shaolin-Mönch in Dir jedoch will nicht noch mehr Zeit verlieren, er will heute sein Training beginnen. Er brennt darauf, seine Kraft wachsen zu lassen und Dich an allen Hindernissen vorbei dorthin zu bringen, wo Dein Glück und Dein Erfolg auf Dich warten. Ich werde jetzt ein paar Minuten zuhause aufräumen – etwas, zu dem ich mich bis heute gerade so aufraffen kann. Aber ich weiß, dass es sich gut anfühlen wird, wenn ich’s geschafft habe, und morgen schaff ich’s wieder ein kleines Stück besser. auch diesen Artikel mag ich sehr, weil er mir einmal mehr genau in der Situation weiterhilft, in der ich gerade bin. Danke ! Was das Thema Selbstdisziplin angeht, erfahre ich seit einigen Jahren (!) an mir selbst ein Phänomen, das ich mir bisher nicht genau erklären kann. Vielleicht haben du und die anderen Leser ja eine Idee dazu: Als Kind war ich unglaublich selbstdiszipliniert, fast schon übermäßig. Ich habe aufgrund meiner angeborenen Gehbehinderung seit meinem dritten Lebensjahr regelmäßig trainiert, unter anderem bei speziellen Langzeit-Therapieaufenthalten, während denen ich jeden Tag von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr trainiert habe. Natürlich mit Pausen, aber ich hatte in dieser Zeit tatsächlich so einen Ehrgeiz, dass ich die Trainingszeiten auf die Minute genau eingehalten habe. Manchmal musste man mich sogar erst dazu bringen, aufzuhören (z.B. wenn ich schnell Effekte bemerkt habe bei einer Übung). Diese Selbstdisziplin/Ehrgeiz übertrug sich nach und nach auch auf andere Lebensbereiche und wurde irgendwann zum Selbstläufer, sodass ich sozusagen ein „Musterkind“ war. Irgendwann schlug das ganze jedoch ins Negative um und der gesunde, mäßige Druck der Selbstdisziplin wurde zu enormem Leistungsdruck und Perfektionismus. Irgendwann haben das mein Körper und mein Geist natürlich nicht mehr mitgemacht und ich bin zusammengeklappt. Seitdem ist beinahe sämtliche Selbstdisziplin wie vom Erdboden verschluckt. Es ist vielmehr so, dass ich mich anfangs total für eine Sache motivieren kann, aber nicht langfristig. Und sobald ich bewusst versuche, irgendeine Art von Veränderung/Gewohnheit in mein Leben zu bringen, spielt mein Körper förmlich verrückt. Das geht von plötzlicher Erschöpfung, wenn ich eine Sache beginnen will (z.B. den Businessplan, von dem ich dir geschrieben habe) bis hin zu richtigen Krankheitssymptomen wie Gelenkschmerzen, Migräne, Übelkeit etc. Es ist fast so, als könnten mein Körper und mein geist einfach gar keinem Druck mehr standhalten, und ich bekomme so gut wie nichts von dem, was ich mir vornehme, fertig. Gleichzeitig ärgert mich aber genau das maßlos. Ich bin mir 100%ig sicher, dass ich mein Projekt verwirklichen will. Ich weiß, dass ich gerne auf die Arbeit gehe, komme aber trotzdem morgens nicht raus. Es ist echt eine verzwickte Situation, aus der mir bisher leider auch kein Therapeut oder Coach helfen konnte. // Irgendwann schlug das ganze jedoch ins Negative um und der gesunde, mäßige Druck der Selbstdisziplin wurde zu enormem Leistungsdruck und Perfektionismus. Irgendwann haben das mein Körper und mein Geist natürlich nicht mehr mitgemacht und ich bin zusammengeklappt. -> Dann scheinen mir Körper und Geist einen sehr guten Grund dafür zu haben, jetzt lieber überzusteuern und passiv zu werden, als nochmal zu riskieren, dass ihre Gesundheit durch übermäßige Disziplin aufs Spiel gesetzt wird. // Das geht von plötzlicher Erschöpfung, wenn ich eine Sache beginnen will (z.B. den Businessplan, von dem ich dir geschrieben habe) bis hin zu richtigen Krankheitssymptomen wie Gelenkschmerzen, Migräne, Übelkeit etc.Präventiver Streik! // Es ist fast so, als könnten mein Körper und mein geist einfach gar keinem Druck mehr standhalten, und ich bekomme so gut wie nichts von dem, was ich mir vornehme, fertig. Kann ich gut verstehen, dass Dich das zur Weißglut treiben kann, wenn Du eigentlich willst, und Dir dann selbst im Weg zu stehen scheinst. Ich bin ja bekanntermaßen weder Coach, noch Therapeut, da stehen die Chancen nicht gut, dass ich Dir etwas schreiben kann, das den Knoten löst. Ich kann Dir nur sagen, womit ich’s versuchen würde: Hallo Tim, wieder mal ein toller Beitrag – wenn auch etwas sehr lang… � da braucht es ja schon etwas Ausdauer…aber die Tipps sind wirklich gut. Ich bin nachdem ich den Text gelesen habe, erst mal aktiv geworden..den ersten Schritt gemacht. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag. LG Birgit Hi Birgit, dankeschön! Vor allem für Deine (viele) Zeit, die Du mit dem Artikel verbracht hast. Er ist echt verdammt lang geworden und weitaus länger als die meisten myMONK-Texte, wie Du weißt. Aber irgendwie fand ich es angebracht, bei diesem Thema etwas mehr in die Tiefe und Breite zu gehen. Dass Du nach dem Lesen einen ersten Schritt gemacht hast freut mich riesig, echt! Genau dafür hab‘ ich ihn geschrieben (zumindest wars meine Hoffnung, dass er Handlungen auslöst). LG Tim Hi Tim – musstest du in deiner Schreibpause unbedingt diesen Mamut-Artikel wieder rauskramen… das war mein erster Gedanke – dann habe ich das Fenster erst mal wieder geschlossen… .heute habe ich den Artikel dann doch noch mal gelesen; denn ich habe natürlich wie prophezeit viel vergessen. Am schlimmsten ist, dass ich sogar vergessen habe welchen ersten Schritt ich im Feb. gemeint habe es hat sich viel getan seitdem aber – ob das mit dem oben erwähnten ersten Schritt zu tun hat? Keine Ahnung � LG Birgit Hallo Tim, toller Artikel, einige Dinge lebe ich schon so – und möchte gern meinen Partner ein wenig unter die Arme greifen (ich weiß, die Motivation sollte ja von innen kommen) – gerade was der Absatz zur „harten Liebe“ sagt, gefällt mir da recht gut. Und ich nehme den ein oder anderen Satz mit, um mit ihm dann die Dinge auch mal durchzudiskutieren. Herzlichen Dank! Ja, ich sehe es auch so: es ist zwar nicht Dein Business, ob Dein Partner sich motiviert oder nicht … aber irgendwie dann eben doch: eine Partnerschaft bedeutet für mich auch, dem anderen mal auf die Füße zu treten, wenn er sich deutlich unter Wert verkauft (in welcher Hinsicht auch immer). dieser Artikel hat mich einfach wieder auf „die Spur“ gebracht. Vielen Dank. Viele Sachen setze ich schon um …. manchmal wird aber dann der „innere Schweinehund“ größer und größer und wenn man da mal angefangen hat, ihn nicht in seine Schranken zu weisen, ist man verloren. Und deswegen hat mir dieser lange Artikel wieder in meine Richtung katapultiert. Wie immer, gibt es neben den positiven Effekten auch die kritische Seite dazu, wie oben schon von Anderen angemerkt. Ich bin vor einigen Tagen auf Prof. Han aufmerksam geworden, der über die Selbstausbeutung spricht. Wenn Können zum Muss wird, sehr bedenkenswert, siehe u.a. diese Rezension seines Buchs „Die Müdigkeitsgesellschaft“: Danke, kam genau im richtigen Moment! Und als Musiker weiß ich ja eigentlich, was langfristige Arbeit bedeutet, sonst würde man das tägliche stundenlange Üben nicht aushalten ( und ich liebe es, gerade auch wegen der Routinen)- aber diese wirklich shaolinhafte Disziplin auf den Rest des Lebens anzuwenden, danke für die Anregung, alle Themenbereiche einzeln anzugehen!! Dann mal viel Freude weiterhin beim disziplinierten Gitarrenspielen und auch sonst – ist echt jammerschade, dass viele Leute mit dem Wort Disziplin nicht mehr viel anfangen können („das muss doch alles schneller und anstrengungsloser gehen! !“) . Hallo Tim ! Den Artikel hast du ja gerade rechtzeitig gepostet, zumindest für mich. Bin gerade wieder dabei vom Weg abzukommen, lustlos und müde hab ich meine Yogapraxis am frühen Morgen wieder gestrichen und das ärgert mich. Auch bei der Ernährung schleichen sich schon wieder jede Menge Sünden ein, aber das muss jetzt wieder ein Ende haben! Ich versuch beim lesen deiner Artikel immer auf meine Gedanken zu achten und dieses mal hatte ich zwei verschiedene. Zum einen sind mir 1-2 Menschen eingefallen denen es an jeglicher Selbstdisziplin fehlt und zum anderen ist mir zum ersten mal aufgefallen wieviel Selbstdisziplin ich selbst schon habe. Ich muss dazu sagen das ich trockene Alkoholikerin bin und da bleibt das wohl mit der Selbstdisziplin nicht aus. Ich versuch sie auch jeden Tag mehr zu trainieren und muss dir recht geben das es von Tag zu Tag ein bisschen leichter wird (in allen Bereichen). Zur Zeit arbeite ich dran pünktlich um fünf aufzustehen. Um die Zeit klingelt mein Wecker und ich bleib tatsächlich immer noch bis halb sieben liegen… Aber das bekomm ich auch noch hin � Ich wünsch dir noch einen zauberhaften Abend. vielen Dank, dass Du so offen bist , das ist sehr schön für mich. Gegenüber dem, was Du schon geschafft hast, ist die 5-Uhr-Sache ein Klacks – auch wenn’s vielleicht noch ne Weile dauern mag, bis Du dies zur Gewohnheit gemacht hast. Ich glaube es ist auch wichtig zu betonen, dass man viel Routine in sein Leben bringen sollte, da die Willenskraft nicht unendlich zu Verfügung steht. D.h . man sollte sich einen Plan machen, an welchen Tagen man genauch Sport macht, was man gesundes zum Frühstück oder Abend isst usw. Besonders zu beginn ist das wichtig und erleichtert einem die Lebensumstellung. Hallo Tim, Mein rss reader hat vor ein paar Tagen den Artikel ausgespuckt und ich fand ihn sehr hilfreich. Besonders der Vergleich mit der Selbstdisziplin als Muskel hat mir geholfen und ich kann Lust und Unlust jetzt besser balancieren. Den Abschnitt über Belohnung fand ich nicht nicht so gelungen. Er ist recht kurz und er deutet ein Belohnungssystem an in dem ich in meiner Schulzeit gefangen war. Nämlich, das man sich, wie du schreibst, eine Karotte vor die Nase halten soll. Ich finde hier fehlt die Ergänzung, dass man das in „harten Fällen“ schon machen kann, dass es aber eigentlich keine Lösung ist, weil man sich damit selbst ziemlich knechtet. Ich möchte Dinge auch tun wenn ich sie nicht verdient habe, sondern einfach weil ich drauf Lust habe und ich möchte mich nicht wie ein Zirkustier trainieren sondern meine innere Kraft entwickeln. Ich habe gerade voller Begeisterung den ganzen Artikel gelesen und bin mehr als motiviert mein Leben wieder auf diese Weise zu Leben. Mir ist eines besonders aufgefallen: was Sachen betrifft wie Ernährung, Sport, freunde, Hausarbeit etc bin ich sehr diszipliniert. Aber in anderen Bereichen hingegen gar nicht. Damit meine ich zum Beispiel all die Dinge, die ich tun muss! Sachen, die ich nicht freiwillig und von mit aus mache, sondern zu denen ich eben verpflichtet bin. Ich bin aber überzeugt mit deinen Tipps werde ich es hinbekommen. Hallo Tim Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast diesen Artikel zu schreiben. Ich lasse mich oft von den Gefühlen treiben, jedoch hatte ich auch schon die Situation, wo ich mich ausgebeutet habe und nicht mehr mich selber war. Mir fällt es schwierig diese Balance zu finden. Insbesondere während dem Studium, da lernen nun einfach wirklich nicht mein Element ist, das ich langfristig aushalte. Werde mich nun SOFORT (und nicht erst morgen, wo es sich dann erfahrungsgemäss doch nicht besser anfühlt) an die Arbeit machen. Vielen Dank und liebe Grüsse Roman Die Balance fällt mir auch noch manchmal schwer, obwohl es mir schon Schritt für Schritt etwas besser gelingt, sie zu finden und zu halten. Im Studium ist das auch echt nicht leicht, durch Prüfungs- und Nichtprüfungsphasen … das schaffen die wenigsten Leute, da regelmäßig zu lernen. Ging mir nicht anders :). Sehr umfassend ausgearbeitet, Tim. Das muss schon etwas Disziplin gebraucht haben. Oder hast du es einfach wachsen lassen und so nach und nach die Sammlung der Inhalte aufgebaut? Ja, bestimmt funktionieren die Techniken. Ich würde noch das tägliche Nachdenken und Schreiben dazunehmen, oder ist es erwähnt? Ich hab den Text jetzt nur mal überflogen. Gewünschte Gewohnheiten täglich abschreiben, überarbeiten, detaillieren, eine Liste der kleinen Schritte priorisieren und abschreiben … Hinten heraus kommt Absicht, die Gewohnheit, kontinuierlich kleine Schritte zu machen und eine gewisse Leichtigkeit, wenn nicht doch der Kopf mit seinen Erwartungen schon wieder für Schwere, Kampf und Erwartungen gesorgt hat. Schwüre würde ich weglassen. Sie können manchmal nur schwer rückgängig gemacht werden und auch über mehrere Leben wirken (du weißt es dann nicht und fragst dich vielleicht, warum du bei manchem Blockaden hast). Und allgemein, ein Ziel verbissen anzugehen kann auch ganz schöne für die Abs nach den Aufs sorgen. So manchen Glaubenssatz über die Schwere der Arbeit und den Schweiß dürfen wir auch bei unseren Vorfahren belassen, meine ich. Was richtig gut wird, wächst und gedeiht meistens mit einem Gefühl der Leichtigkeit. Es braucht eben seine Zeit. Ich bin alleinerziehend und studiere. Seit ich mein Studium angegangen bin, habe ich auf gesunde Weise 15kg abgenommen. Ich war ein Jahr Vegetarierin und ein Monat davon vegan. Ich habe im ersten Studienjahr alle Prüfungen bestanden, viele mit der Note Exzellent, was beides viele ohne Kind, die noch zu Hause wohnen, nicht geschafft haben. TROTZDEM ist meine Disziplin nicht stärker geworden. Meine Erfahrung ist: Dass Disziplin wie ein Muskel ist, ist absoluter Quatsch. Das einzige, was wirklich was bringt, ist: herausfinden, wie man tickt. Was brauche ich? Was kann ich? Wo kann ich mir Hilfe holen? Wie entspanne ich mich am besten? Wann schaffe ich welche Aufgaben am besten? Es geht für mich tatsächlich nur um Try and Error. Je mehr ich erreiche, umso einfacher erreiche ich meine Ziele. Was aber NICHT daran liegt, dass es mir leichter fällt, Dinge zu tun, die mich nerven oder die ich nicht tun möchte. Kann ich immer noch nicht gut. Beispiele: – Ich lerne am besten um sechs Uhr morgens. – Alle langweilige Aufgaben mache ich, indem ich mein Tablet daneben stelle und Youtube-Videos schaue (bügeln, kochen, Wäsche falten, …) oder eine Freundin zum Quatschen habe. – Lieber einmal viel als öfter wenig. Wird meist anders herum empfohlen, aber so bin ICH einfach nicht. Habe eher kurze Motivationsfähigkeit als langfristige. – Prioritäten setzen (Kind, Studium, Schlaf, Spaß) – nur EIN (!!!) großes Ziel pro Jahr – nervige Zeiten bewusst genießen, denn ohne sie schätzt man gute Zeiten nicht! – Die schönste Aufgabe zuerst machen, dann die nächstschönere und so weiter. Andersherum ist es schlecht, denn dann macht man ja die schlechteste zuerst und dann immer die nächstschlechtere – Abwärtsspirale, bäh! Nur so als Beispiele � Aber wie gesagt: Das mit dem Muskel und den Patentrezepten ist es einfach nicht. Das funktioniert nicht. Mit großer Begeisterung habe ich Deinen Artikel gelesen. Unabhängig davon muss ich das Thema „burn out“ in unserer Leistungsgesellschaft auch einen Rahmen geben, der zum Nachdenken anregen soll. Weniger ist oft mehr. Walter Russell das Universalgenie widmete jeder Tätigkeit nur einen Zeitrahmen von zwei Stunden. Trotzdem war er ein erfolgreicher Maler, Bildhauer, Reiter, Eiskunstläufer, Architekt, Baumeister, Erfinder und Metaphysiker. Er hatte seine Energie bis ins hohe Alter, ohne kaum zu ermüden. Er liebte das was er tat. Er frönte seinen Hobbies. Wenn Menschen an Projekten 24 Stunden und die Nacht arbeiten nur um zu zeigen, dass auch sie gut sind, verglühen sie schneller als eine Sternschnuppe. Meist sind dann Drogen, Aufputschmittel und was sonst noch im Spiel, unsere Wirtschaft in Zusammenarbeit mit der Politik wollen das wir immer mehr leisten, mehr konsumieren und das alles im Vollgastempo. Hi, auch von mir ein herzliches Dankeschön! Ein wirklich toller Beitrag, der humorvoll Infos und persönliche Tipps kombiniert und gleichzeitig motiviert! Ich habe heute meinen Schwur geleistet und bin mal gespannt, wie ich mich gegen mich selbst schlage! Als Stütze habe ich mir deinen Artikel ausgedruckt und an die Wand gehängt, um mich selbst zu manipulieren in meinem Duell gegen mein Schweinehund! Lieber Tim, ich war schon länger nicht auf deiner Seite – umso mehr habe ich mich gefreut jetzt dein Buch zu sehen hier! Super! ! Ich habe nach „Selbstdisziplin“ gegoogelt und du kamst an vierter Stelle! Ich freu mich sehr zu sehen, dass es dir gut geht! Und dass so viele wertvollen Informationen durch dich so viele Menschen erreichen! Vielleicht ergibt sich mal wieder ein Austausch in irgendeiner Form! Mir geht es auch gut! Geht alles dahin wo es „soll“, Schritt für Schritt! Ganz liebe Grüße, Doris (vom Costa Rica-Artikel vor längerer Zeit) Hallo Tim, Danke für diesen Artikel (und viele andere, die Du geschrieben hast) . Genau das, was ich gebraucht habe. Dein Beitrag hängt jetzt auch bei mir an der Wand, damit ich es nicht wieder vergesse. Merci Viele Grüße, Iris Meiner Erfahrung nach spart man einfach auch Zeit, wenn man sich aktiv vor nimmt, dieses Problem ( Studium lernen, Recherche, etc etc)effektiv und konzentriert zu lösen. Auf kurze Sicht hat man dann zwar eine Stunde z.b. Sich durch die „Hölle“gequält, ist aber Viel schneller fertig und z.b.im Studium auf dem selben Kenntnisstand wie andere, die sich acht Stunden quälen. Wichtig dabei ist jedoch, sich die pausen auch zu gönnen und zu wissen, dass solche konzentrierte Arbeit nicht 8 Stunden am Stück möglich ist, vor allem wenn die Arbeit unliebsam ist. Hallo Tim, ich lese nun schon seit einiger Zeit immer wieder begeistert auf deiner Seite und bin jetzt fest entschlossen, die Zügel meines Lebens zu übernehmen und ich zu werden. Dazu befolge ich deinen Rat, meine Absichten öffentlich zu machen und habe mit dem Bloggen begonnen. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich mich zunächst an deinen Tipps orientiere und das auch in meinem Blog erwähne, natürlich verlinke ich dann immer auf deine entsprechenden Artikel. Schau doch einfach mal bei mir rein und sag mir dann, ob das so okay ist. Bis jetzt habe ich nur zwei Beiträge, habe aber schon die nächsten in Arbeit. Viele Grüße und vielen Dank für all deine tollen Beiträge, die mich wirklich voranbringen. Idgie Hallo Tim, vielen Dank für den Artikel. Ich bin aber etwas zwiegespalten. Natürlich ist es wichtig, an seinen Träumen zu arbeiten und gewisse Ziele zu verfolgen. Trotzdem versuche ich seit einiger Zeit eher dem Leitsatz zu folgen, den Moment zu leben, so wie er kommt und mich nicht mit der Zukunft zu beschäftigen, da sich doch alles immer ändern kann. Damit geht es mir sehr gut und es passieren verschiedenste, tolle Dinge und ich komme in unterschiedlichste Situationen, die mein Leben sehr bereichern. Was Selbstdisziplin angeht, ist diese wohl eine meiner größten Schwächen. Ich merke aber, dass selbst auferlegte Regeln und Abläufe mich eher behindern und einschränken. Geht es nicht genau darum, für den Moment zu leben und sich zu fragen, was will ich in diesem, jetzigen Moment? Was bietet mir das Leben gerade jetzt, welche Vielfalt an Gefühlen kann ich in diesem gegenwärtigen Augenblick erleben? Anstatt sie auf später zu verschieben, in eine Zukunft, die eventuell nie eintreten wird? L&P Lena Hallo Tim! Ich bin auch sofort aktiv geworden, habe die angefangenen Chips weggeworfen und mit meiner Schwester einen „Keine Süßigkeiten-Deal“ ausgemacht. An meiner Notizwand steht jetzt „langfristig denken“ Und der Artikel ist für meine Pläne auch wieder Futter! Ich danke dir vielmals! Ich habe ihn jetzt das zweite mal gelesen und habe den richtigen Kick bekommen! Ich finde deinen Artikel richtig gut. Sehr wertvoll als Hilfe die Selbstdisziplin zu trainieren finde ich noch sehr kurze Zeitabschnitte zu setzen. Ich nehme mir beispielsweise vor fünf Minuten aufzuräumen. Danach entscheide ich, ob ich weitere 5 Minuten aufräume, so wird der Anfang leichter und der Berg kleiner. Ich habe nichts gegen Disziplin, so sie da ist. Obgleich wir bei Disziplin oft allzu schnell an „Selberschuld“ und „Verantwortung“ denken. Es braucht auch Disziplin, drei Stunden einen Berg hinaufzusteigen. Und doch ist auch das für so manchen eine Qual. Er tut das nur, weil er glaubt, es tun zu sollen. So tut er das ohne Freude im Hintergrund. Die Liebe im Herzen ist eher dem Widerstand gewichen. So braucht es den letzten Rest an Willen, der mobilisiert werden kann. Das nächste Mal ist vielleicht schon Resignation der vorrangige Zustand. Der Shaolin hat es hier besser. Mit seiner Spiritualität ist er in höheren Zuständen. Noch höher als Akzeptanz ist der Zustand von Liebe oder gar Dankbarkeit im Herzen. Seine Übungen bringen ihn auch immer höher. Genau wie das Akzeptieren und das Aushalten von Schmerzen uns weiter bringen. Wir werden dann Unwillen und andere Unstimmigkeiten immer leichter meistern. Denn mit solchen angehobenen Zuständen ist das Annehmen der körperlichen Schmerzen ein geringeres Unterfangen. Rituale und ein geregelter Tagesablauf der Shaolin in der Gemeinschaft helfen natürlich auch dabei, Gewohnheiten „disziplinierter“ aufrecht zu halten. Ich meine, wenn das, was ich geplant habe, mich dazu führt, dass ich statt Liebe und Freude nur noch Widerstand in mir und ständige Überwindung vorfinde, dann arbeite ich gegen mich selbst, auf meine Kosten. Andererseits geht das Erarbeiten einer Gewohnheit auch einher mit einer Anhebung meiner Bewusstheit zu dem, was ich da tue. Und wenn ich zufrieden bin mit mir nach so einem Schritt mit Disziplin, gebe ich mir auch selber Liebe und Wertschätzung. Und damit komme ich etwas heraus aus dem Tief, gehe ich in Richtung der Zustände des Shaolin. Organisiertes Training und auch Therapie auf Basis von Umgewöhnung funktionieren deshalb auch, wenn auch oftmals zäh und mit weniger guter Erfolgsquote. Was ist nun dran an der Wahrnehmung des Erfolgs, der auf Disziplin, harter Arbeit und Schweiß begründet sein soll? Offenbar erleben Menschen den Erfolg ja einfacher, er fließt ihnen gleichsam zu bei ihrem liebevollen, herzhaften Tun. Andere Menschen sehen sich erst recht frustriert, nachdem sie alles, aber auch alles gegeben haben, um sich dann noch elender zu fühlen. Disziplin ist dann wohl doch nicht der Knopf, der einfach zu drücken ist, um etwas zu bekommen. Ich meine, das sind Symptome, nicht Ursachen. Obgleich harte Arbeit, Schweiß und Disziplin meinen Zustand immer weiter verbessern können, so ich schon mal in einem Zustand bin, in dem mir die täglichen praktischen Schritte leichter fallen und sich Akzeptanz einfach fließend leben lässt, sind sie doch Symptome. Ursache für Disziplin sind die erfahrene Liebe, das Urvertrauen, Zustände, bei denen das Gefühl von Unwertsein dem Gefühl von Akzeptanz und Dankbarkeit bereits gewichen ist. Disziplinierte Kinder stammen dann auch aus Familien, in denen die Kinder das erfahren. Und natürlich sind sie damit auch erfolgreicher. Die „Säulen der Disziplin“ und weitere „Tips“ sind auch nur Aspekte von Akzeptanz, Vertrauen, Zufriedenheit und Willenskraft. Wobei Willenskraft immer nur momentan aufgebracht werden kann, aus einem Zustand des Urvertrauens und der Liebe heraus. Auch zusammen gebissene Zähne führen hier meist nur über sehr steinige Wege. Eher tun sich Fallen auf, z.B. wenn der Kopf vorrangig im Spiel ist mit seinen Illusionen und Vergleichen (selber schuld …). Im Grunde reicht die Aufrechterhaltung von Absicht aus dem Herzen heraus, der wir dann im Tun folgen, und das Selber Akzeptieren. So meine Meinung. Was mein ihr dazu? ein außerordentlich guter Artikel, der mir gerade Hoffnung gegeben hat. Ich studiere in Österreich und habe eine Freundin in Deutschland, die mir sehr viel bedeutet. Sobald die Ferien rum sind und ich wieder allein bin, kann ich mich nicht mehr disziplinieren, weil einfach niemand da ist, der sich überhaupt mal wundern würde wenn ich zwei Wochen nirgends auftauche. Bin ich wieder zu Hause und bei meiner Freundin, fällt mir alles so leicht, ich habe auch nicht das Bedürfnis zu rauchen (was ich während des Semesters doch immer wieder tue) oder rumzugammeln. Aber an meinem Studienort ist nun mal der eigentliche Ort und die Zeit, zu arbeiten. Und genau da fühle ich mich so unwohl, dass ich nur noch daran denke was ich tun kann (rauchen, kiffen, musik machen, lang schlafen) damit es mir kurzfristig besser geht. es ist als ob ich plötzlich all meine guten vorsätze vergesse. mein tagesrhythmus verschiebt sich automatisch auf abends aufstehen, morgens ins bett gehen. die uni verpasse ich meistens. und viel zu viel geld gebe ich aus, manchmal mehr als ich habe. ich weiß genau, was ich falsch mache, aber ich kanns nicht ändern. ich werde versuchen, langsam mehr selbstdisziplin aufzubringen, denn ich weiß, dass ich eigentlich bestimmt einiges erreichen könnte, wenn ich konsequenter wäre. aber bei mir ist es eben auch ein immer anwesendes leicht depressives gefühl, sobald ich daran denke, dass ich meine freundin erst in ein paar monaten wieder sehen werde, ist sie mir doch eigentlich das wichtigste. ich habe auch schon überlegt zum psychotherapeuten zu gehen, meinst du das könnte mir helfen? Lieber Ruben. Ich habe aufmerksam deine Antwort gelesen und ich kann dich sehr gut verstehen. Du fühlst dich einfach bei bzw. mit deiner Freundin zuhause. Wenn ihr getrennt seid, fällst du für dich unmerklich in ein Loch.
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Wie man die Selbstdisziplin eines Shaolin-Mönchs entwickelt
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