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Psycho (1960) – Wikipedia

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Hitchcock, Wes Anderson

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Andere Schauspielerinnen, die fur die Rolle der Marion in Betracht gezogen wurden, waren Eva Marie Saint, Piper Laurie, Martha Hyer, Hope Lange, Shirley Jones und Lana Turner. Normans blutige Hande, nachdem er Marions Leiche beiseitegeschafft hat (hier wurden teilweise auch alternative Einstellungen verwendet) Die ersten Einstiche auf Detektiv Arbogast fehlen, nur der letzte Stich inklusive Abblenden ist zu sehen. Auch Bernard Herrmanns Filmmusik erlangte grosse Beruhmtheit und wurde fur mehrere Songs gesampelt, darunter Gimme Some More von Busta Rhymes und We Didn't Start The Fire von Billy Joel.

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Psycho (1960) – Wikipedia
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/e/e5/Hitchcock_Truffaut.jpg/220px-Hitchcock_Truffaut.jpg    

Nach dem Erfolg von Der unsichtbare Dritte ein Jahr zuvor erwartete man ein weiteres Projekt in dieser Richtung. Als das Studio Hitchcock sein ubliches Budget von damals etwa zwei bis drei Millionen Dollar verweigerte, wohl in der Annahme, er werde einlenken, finanzierte dieser den Film kurzerhand mit seiner eigenen Produktionsfirma Shamley Productions. Das Budget fur Psycho betrug nur rund achthundertsechs Dollar (was heute etwa 5,5 Millionen Dollar entsprache) und zwang Hitchcock zu diversen Einsparmassnahmen.[7] Die Entscheidung, den Film in Schwarzweiss zu drehen, hatte mehrere Grunde: Zum einen wurde die Produktion dadurch billiger, zum anderen glaubte man, die blutige Duschszene wurde in Farbe zu brutal wirken.[8] Daruber hinaus war Hitchcock ein grosser Bewunderer des Schwarzweiss-Films Die Teuflischen, der dessen Regisseur Henri-Georges Clouzot den Beinamen,,franzosischer Hitchcock" eingetragen hatte.[9] James Cavanaugh, der bereits elf Episoden der Fernsehserie Alfred Hitchcock Presents geschrieben hatte, nahm im Oktober eintausendneunhundertneunundfünfzig die Arbeit am Drehbuch auf. Hitchcock war mit dem Ergebnis jedoch sehr unzufrieden und meinte, das Skript lese sich wie ein Fernsehfilm. Er kontaktierte daraufhin den relativ unerfahrenen Autor Joseph Stefano und betraute diesen, nach anfanglichen Bedenken, mit der Aufgabe. Stefanos Drehbuch halt sich in grossen Teilen an die literarische Vorlage. Zu den bedeutendsten Anderungen, die er und Hitchcock vornahmen, zahlt Norman Bates' Charakterisierung. Im Buch wird dieser als kleiner, dicker und unsympathischer Trinker beschrieben.[10] Er ist ausserdem viel alter als der damals 27-jahrige Anthony Perkins, der ihn verkorperte. Zudem beginnt das Buch aus Normans Perspektive, wahrend der Film am Anfang Marion in den Mittelpunkt stellt. Die Duschszene nimmt im Buch nur zwei kurze Abschnitte ein und endet mit der Enthauptung Marys. Auch eine Romanze zwischen Lila Crane und Sam Loomis kommt im Film nicht vor. Die Hauptfigur des Buches, Mary Crane, wurde in Marion Crane umbenannt, nachdem man herausgefunden hatte, dass es in Phoenix tatsachlich eine Mary Crane gab. Ein Grossteil der Filmcrew bestand aus Leuten, die bereits fur die Fernsehserie Alfred Hitchcock Presents mit diesem zusammengearbeitet hatten. Dies war ein weiterer Weg, um Geld und Zeit zu sparen. Ausserdem fuhlte sich der Regisseur wohler, wenn er von vertrauten Menschen umgeben war. Als Artdirector wurde Saul Bass engagiert, der bereits die Vorspanntitel fur Vertigo - Aus dem Reich der Toten und Der unsichtbare Dritte gestaltet hatte. Der von ihm entworfene Vorspann, bei dem der Eindruck erweckt wird, die Leinwand werde durch ein Messer zerfetzt, sollte beim Zuschauer Nervositat hervorrufen. Einige Wochen vor Drehbeginn fuhr der Regieassistent Hilton Green nach Arizona und fotografierte dort mehrere Wohnungen und Immobilienburos, die spater im Studio rekonstruiert werden sollten. Insgesamt besuchte er rund einhundertvierzig solcher Schauplatze. Fur das Kostumdesign orientierte sich Helen Colvig an der Kleidung einer jungen Frau aus Phoenix, die Janet Leigh ahnlich sah. Die meisten Kostume waren nicht massgeschneidert. Beides sollte zur Authentizitat des Films beitragen. Norman Bates' Haus wurde von Joseph Hurley und Robert Clatworthy nach dem Vorbild einer Villa in Kent, Ohio, geplant und gebaut. Sie verwendeten dafur Teile der Kulisse des Films Mein Freund Harvey von eintausendneunhundertfünfzig Das Haus kostete rund fünfzehn Dollar und war damit der teuerste Posten der Vorproduktion. Sowohl das beruhmte Psycho-Haus als auch das Bates Motel konnen bis heute auf dem Gelande der Universal Studios besichtigt werden (siehe Abbildung). Das Haus ist um den Faktor 7/8 verkleinert; dadurch wirkt es (aus der Froschperspektive) kleiner; der Hugel hoher und das Ensemble bedrohlicher. Der Komponist Bernard Herrmann schrieb die bekannte Filmmusik, die ausschliesslich von Streichinstrumenten gespielt wird. Viele Motive der Stucke, etwa die auflosende Bassfuhrung, basieren auf der Dante-Sinfonie von Franz Liszt. Ursprunglich war ein Soundtrack aus Jazz-Musik vorgesehen. Laut Hitchcock verdankt der Film ein Drittel seiner Wirkung der Partitur von Bernard Herrmann. Die Gesamtgage der Crew belief sich auf 62.000 Dollar, was etwa sieben Prozent des Budgets ausmachte. Bei der Besetzung verzichtete Hitchcock, im Gegensatz zu fruheren Projekten, auf grosse Namen wie James Stewart oder Grace Kelly und griff stattdessen auf eher unbekannte Darsteller zuruck. Der bekannteste Star des Films war Janet Leigh, die ein Jahr zuvor in Orson Welles' Spielfilm Im Zeichen des Bosen mitgewirkt hatte. Dort war sie ebenfalls in einem heruntergekommenen Motel - mit einem Portier, der einige Zuge von Norman Bates vorwegnahm - Bedrohungen ausgesetzt. Es wird vermutet, dass Hitchcock sie auch deshalb engagierte.[11] Leigh akzeptierte die Rolle fur ein Viertel ihrer ublichen Gage, die damals etwa einhundert Dollar betrug. Andere Schauspielerinnen, die fur die Rolle der Marion in Betracht gezogen wurden, waren Eva Marie Saint, Piper Laurie, Martha Hyer, Hope Lange, Shirley Jones und Lana Turner. Anthony Perkins war vor allem als Fernsehdarsteller bekannt geworden und erhielt fur die Rolle des Norman Bates vierzig Dollar Gage. Hitchcock besetzte ausserdem Vera Miles als Lila Crane, Martin Balsam als Detective Arbogast und John Gavin als Sam Loomis. Mit Gavins holzerner Darstellung war der Regisseur im Nachhinein sehr unzufrieden und verpasste ihm den Spitznamen The Stiff(Der Steife). Vera Miles trug wahrend der Dreharbeiten eine Perucke, da sie sich fur den Film Jovanka und die Anderen eine Glatze rasiert hatte. Hitchcock engagierte Miles nur, da er sie wegen eines Exklusiv-Vertrages ohnehin bezahlte. Er hatte ihr nie verziehen, dass sie vor den Dreharbeiten zu Vertigo schwanger geworden war und daher fur die weibliche Hauptrolle in diesem Film nicht in Frage kam. In einem Zeitungsinterview gab Hitchcock bekannt, er ziehe fur die Rolle der Mutter die Schauspielerin Helen Hayes in Betracht. Dies war allerdings nicht ernst gemeint und sollte das Publikum auf eine falsche Fahrte locken. In den folgenden Tagen erhielt Alfred Hitchcock zahlreiche Briefe von Schauspielerinnen, die ebenfalls fur diese Rolle vorsprechen wollten. Die Dreharbeiten begannen am elf November eintausendneunhundertneunundfünfzig Der Film entstand mit einem 50-Millimeter-Objektiv, da dessen Bild am ehesten dem menschlichen Blickfeld entspricht. Der Zuschauer sollte das Gefuhl haben, er erlebe das Geschehen hautnah mit. Der Arbeitstitel des Projekts lautete Produktion 9401 bzw. Wimpy (benannt nach dem Kameramann Rex Wimpy). Am ersten Drehtag musste die gesamte Crew schworen, kein Wort uber das Ende des Films zu verlieren und mit niemandem daruber zu sprechen. Obwohl Hitchcock offiziell noch fur Paramount arbeitete, drehte er einen Grossteil von Psycho auf dem Gelande der Universal Studios, die ihn eintausendneunhundertsechzig unter Vertrag nahmen. Dort stehen auch bis heute noch das Bates Motel und Norman Bates' Haus. Als Vorbild fur letzteres diente das Gemalde Haus am Bahndamm von Edward Hopper. Auch wenn im Vorspann nach wie vor das Paramount-Logo zu sehen ist, liegen die Rechte des Films bei Universal. Die Eroffnungssequenz wurde von Hilton Green gedreht und sollte ursprunglich einen langen, ungeschnittenen Kameraflug uber die Dacher von Phoenix in ein Hotelfenster zeigen. Die Idee dazu kam Hitchcock, nachdem er Im Zeichen des Bosen gesehen hatte, der ebenfalls mit einer mehrminutigen Kamerafahrt beginnt. Nach technischen Problemen (das Filmmaterial, das aus einem Hubschrauber aufgenommen wurde, entpuppte sich als verwackelt) musste die Szene allerdings aus mehreren Einstellungen zusammengesetzt und teilweise im Studio nachgedreht werden. Ein weiteres Kamerateam drehte zur gleichen Zeit am Highway neunundneunzig zwischen Fresno und Bakersfield (Kalifornien) Marions Flucht aus Phoenix. Ihre Begegnung mit einem Polizisten war die erste Szene des Films, die fertiggestellt wurde. Hitchcock erlaubte seinen Darstellern Leigh und Perkins zu improvisieren, solange dafur die Position der Kamera nicht verandert werden musste. So entstand beispielsweise Norman Bates' Angewohnheit, Kurbiskerne zu kauen. Der ArtdirectorSaul Bass wurde mit der Anfertigung eines Storyboards fur den Mord an Arbogast beauftragt. Als Hitchcock uberraschend erkrankte, ubernahm Bass auch die Regie dieser Szene. Hitchcock war jedoch mit der von Bass gedrehten Szene nicht zufrieden, da die Perspektive, aus der sie gedreht wurde, eine Bedrohung durch Arbogast suggerierte. Hitchcock drehte die Szene erneut. Der Inhalt einer der letzten Szenen des Films, in der sich herausstellt, dass Normans Mutter ausgestopft im Keller sitzt, wurde bis zum Schluss vor der Crew und den Schauspielern geheim gehalten. Hitchcock liess zu diesem Zweck sogar einen Stuhl mit der Aufschrift Mrs. Bates am Set aufstellen, um den Eindruck zu erwecken, die Rolle existiere tatsachlich. Wahrend des Drehs hatte der Regisseur bereits mehrere Versionen der Mutter-Puppe in Janet Leighs Garderobe versteckt, um deren Reaktion zu testen. Er entschied sich schliesslich fur das Modell, das den lautesten Schrei hervorgerufen hatte. Leigh selbst vermutete daruber hinaus, der Regisseur wollte durch diese gelegentlichen Schocks die Qualitat und Authentizitat ihrer Darstellung erhohen. In den Szenen, in denen Norman Bates mit verstellter Stimme spricht, sind in der Originalversion die Stimmen von Paul Jasmin, Virginia Gregg und Jeanette Nolan zu horen. Am siebzehn Dezember eintausendneunhundertneunundfünfzig begann Hitchcock mit der Arbeit an der wohl beruhmtesten Szene des Films, der Ermordung von Marion Crane unter der Dusche. Sie dauert insgesamt etwa zwei Minuten (der tatsachliche Mord nur fünfundvierzig Sekunden). Der Dreh nahm eine ganze Woche in Anspruch, was etwa einem Drittel der gesamten Drehzeit von Janet Leigh entspricht.[12] Das Storyboard hatte Saul Bass nach genauen Vorgaben des Regisseurs entworfen. Die meisten Einstellungen sind extreme Grossaufnahmen auf Cranes Korper, Norman Bates' Hand oder den Duschkopf. Die Szene gilt als eine der furchterregendsten und brutalsten der Filmgeschichte, obwohl sie nur sehr wenig Blut enthalt und keine Messereinstiche zu sehen sind. Die Gewalttat wird also nur angedeutet. Die aufwuhlende Schnittfolge wird in der Nachwirkung durch eine anschliessende Plansequenz zusatzlich verstarkt, die betont langsam von den starren Augen der Leiche aus der Dusche hinaus, durch das Schlafzimmer, vorbei an dem Nachttisch mit dem unterschlagenen Geld, aus dem Fenster und hinauf zu Bates' Wohnhaus fuhrt. Diese Einstellung dauert eine weitere Minute, diesmal jedoch ohne einen einzigen Schnitt. Janet Leigh trug beim Dreh einen Badeanzug aus Moleskin. Fur die Nahaufnahmen oder Einstellungen von oben kam das Korperdouble Marli Renfro zum Einsatz. Anthony Perkins war uberhaupt nicht an der Szene beteiligt, sondern befand sich zu dieser Zeit in New York, wo er sich auf ein Theaterstuck vorbereitete. Der Duschkopf, den man in einigen Einstellungen von unten sieht, war in Wirklichkeit ein Modell mit fast zwei Metern Durchmesser, das erlaubte, die Wasserstrahlen an der Kamera vorbei zu richten (keine Tropfen auf dem Objektiv). Statt des im Farbfilm ublichen Kunstblutes verwendete Hitchcock Schokoladensirup der Marke Bosco, da dieser auf Schwarzweiss-Film am realistischsten wirkte. Das Gerausch der Messereinstiche wurde mit Hilfe einer turkischen Wassermelone erzeugt. Als besonders schwierig erwies sich die letzte Einstellung, in der Cranes lebloser Korper am Boden liegt. Die Aufnahme musste mehrmals wiederholt werden, da Janet Leigh immer wieder Wasser ins Auge bekam und blinzeln musste. Fur die Duschszene war ursprunglich keine musikalische Untermalung geplant. Bernard Herrmann gelang es jedoch, Hitchcock umzustimmen, und er schrieb das stakkatohafte Streicherstuck The Murder, das zu den bekanntesten Themen der Filmgeschichte zahlt und spater in unzahligen Filmen zitiert wurde. Hitchcock war davon so begeistert, dass er Herrmanns Gage verdoppelte.[12] Uber die Jahre haben sich zahlreiche Mythen und Anekdoten um die legendare Szene gebildet, die sich als falsch herausgestellt haben. So wurde beispielsweise lange Zeit behauptet, Hitchcock habe plotzlich eiskaltes Wasser durch die Dusche laufen lassen, um Janet Leighs Schrei moglichst realistisch klingen zu lassen. Ein anderes Gerucht besagt, dass Leigh bis zuletzt nichts vom Verlauf der Szene gewusst haben soll und vollig unvorbereitet war. eintausendneunhundertdreiundsiebzig behauptete Saul Bass, er allein sei fur die Planung der Duschszene verantwortlich gewesen und habe sogar Regie gefuhrt. Diese Aussage wurde von mehreren Mitgliedern der Crew, darunter Hilton Green, zuruckgewiesen. Janet Leigh sagte dazu:,,Ich stand sieben Tage lang unter dieser Dusche und Sie konnen mir glauben, dass Alfred Hitchcock bei jeder einzelnen der zwanzig Einstellungen hinter der Kamera gesessen hat. " Nach der Veroffentlichung des Films erhielt Hitchcock einen wutenden Brief, in dem sich ein Vater daruber beklagte, dass seine Tochter nach dem Besuch des Films Die Teuflischen (in dem ein Mann in der Badewanne ertrankt wird) kein Bad mehr nehmen und nun nach Psycho auch nicht mehr duschen wolle. Hitchcock antwortete mit den Worten:,,Schicken Sie sie in die Reinigung."[13] Auch Janet Leigh gab an, sie habe sich nach Psycho eine Zeitlang vor dem Duschen gefurchtet. Psycho ist einer der gewagtesten Hitchcock-Filme. Schon die erste Szene zeigt Marion Crane und ihren Liebhaber Sam Loomis leichtbekleidet in einem Hotelbett. Ein Dialog, der es nicht in die endgultige Fassung schaffte, lautete:,,Ich werde das Wochenende im Bett verbringen. " -,,Im Bett? Das ist der einzige Spielplatz, der besser ist als Las Vegas."[14] Im Remake aus dem Jahr 1998 ist der Dialog indessen enthalten. Die Duschszene wurde von der Hays-Code-Zensurbehorde mehrmals zuruckgewiesen. Einmal behaupteten die Zensoren, eine Brustwarze erkannt zu haben. Hitchcock schickte die Szene unverandert zuruck, woraufhin sie nicht weiter beanstandet wurde. In anderen Landern wurden teilweise grossere Anderungen vorgenommen. In Singapur fielen der Mord an Arbogast und die Leiche der Mutter der Schere zum Opfer. Fur die britische Version wurde die Szene herausgeschnitten, in der Norman Bates das Blut von seinen Handen wascht. In Norwegen wurde beinahe die gesamte Duschszene zensiert.[15] In den USA nahmen die Zensoren vor allem an der offenen Toilette Anstoss. Psycho war der erste amerikanische Film, in dem man eine Toilettenspulung zu sehen und zu horen bekam.[16] Die Szene wurde nur deshalb nicht herausgeschnitten, da sie ein wichtiger Bestandteil der Handlung ist (Lila und Sam finden Marions Zettel in der Toilette). Die Verwendung des Wortes Transvestit wurde erst gestattet, nachdem Joseph Stefano bewiesen hatte, dass es sich dabei um einen medizinisch-psychologischen Fachbegriff handelt. Hitchcock erwog eine Zeitlang, den Film ohne die Zustimmung des Hays Office zu veroffentlichen. Auf DVD wurde von Universal weltweit ebenfalls nur eine zensierte Fassung[17] des Filmes veroffentlicht, in der drei Szenen geschnitten wurden: Marion zieht ihren BH aus, wahrend Norman sie beobachtet. Normans blutige Hande, nachdem er Marions Leiche beiseitegeschafft hat (hier wurden teilweise auch alternative Einstellungen verwendet) Die ersten Einstiche auf Detektiv Arbogast fehlen, nur der letzte Stich inklusive Abblenden ist zu sehen. Die ganzlich ungekurzte Fassung gab es bisher nur im Fernsehen zu sehen. Von zweitausendfünf an bis zweitausendvierzehn war aber auch hier nur noch die gekurzte Fassung zu sehen. Es gab keine Moglichkeit mehr, an die ungekurzte Fassung zu gelangen. Eine erneute Ausstrahlung der ungekurzten Fassung im Fernsehen gab es am dreizehn Juli zweitausendvierzehn im BR Fernsehen, das dafur verwendete Master wies zwar einige Artefakte auf und war nur in 4:3, war aber qualitativ immer noch ausreichend. Die geschnittene Fassung wurde hingegen vollstandig restauriert und zudem in 16:9 abgetastet. Die meisten Werbeauftritte wurden von Hitchcock selbst absolviert. Er verbot seinen Schauspielern sogar, Interviews zu geben, da er befurchtete, sie konnten das Ende des Films verraten. Es fanden keine Testvorfuhrungen statt, und auch die Kritiker bekamen Psycho erst beim offiziellen Kinostart zu sehen. In einem sechsminutigen Kino-Vorfilm, der Anfang des Jahres eintausendneunhundertsechzig veroffentlicht wurde, fuhrte Hitchcock das Publikum durch die Raume des Bates Motel. Da Janet Leigh fur diesen Trailer nicht zur Verfugung stand, ist Vera Miles - mit blonder Perucke - in ihrer Rolle zu sehen. Der bewusst humorvolle Ton des Kurzfilms sollte das Publikum in die Irre fuhren.[19] Als Hitchcock allerdings im Bad den Duschvorhang offnet, sieht man die schreiende Marion Crane und man hort The Murder. Hitchcock verfugte, dass nach Beginn einer Vorstellung von Psycho niemand mehr in den Kinosaal gelassen werden durfe. Ahnlich war bereits Henri-Georges Clouzot bei Die Teuflischen verfahren. Dies war zur damaligen Zeit eine umstrittene und unubliche Massnahme. Viele Kinobesitzer befurchteten Umsatzeinbussen. Der Regisseur war jedoch der Ansicht, dass die Atmosphare des Films nicht durch Zuspatkommer zerstort werden sollte. Ausserdem wollte er verhindern, dass jemand die Duschszene verpasste, in der der Star des Films bereits nach einer halben Stunde spektakular ums Leben kommt. Um sicherzugehen, dass das Publikum den Anfang des Films nicht verpasste, liessen viele Kinos im Foyer eine Art Countdown laufen, der in regelmassigen Abstanden auf den bevorstehenden Start der Vorstellung hinwies. Auf einem Plakat, das Hitchcock, auf seine Armbanduhr deutend, darstellte, stand geschrieben: ,,Es ist notwendig, dass Sie sich,Psycho' von Anfang an anschauen. Der Manager dieses Theaters wurde unter Bedrohung seines Lebens angewiesen, nach dem Filmstart niemandem mehr das Betreten des Theaters zu gestatten. Unberechtigte Versuche, durch Seitenturen, Feuerschutzturen oder Luftungsschachte einzudringen, werden mit Gewalt beantwortet. Der ganze Sinn dieser aussergewohnlichen Richtlinien ist es naturlich, Ihnen zu helfen, mehr Gefallen an,Psycho' zu finden. " - Alfred Hitchcock Auch in anderen Landern wurde Hitchcocks Regelung umgesetzt. Auf deutschen Filmplakaten prangte beispielsweise die Aufforderung,,Punktlich kommen nichts verraten!"[20 ] Psycho kam am sechzehn Juni eintausendneunhundertsechzig in die amerikanischen Kinos, die Deutschlandpremiere fand am sieben Oktober eintausendneunhundertsechzig statt.[21] Die Kritiker waren zunachst geteilter Meinung. Viele beurteilten den Film negativ, prangerten seine Brutalitat an oder stellten Hitchcocks Urteilsvermogen infrage. Mehrere Vertreter der katholischen Kirche forderten ein Verbot des Films, manche Psychiater warnten vor einem Kinobesuch. Die New York Daily News dagegen hob die Leistungen von Janet Leigh und Anthony Perkins hervor und bezeichnete dessen Darstellung als die beste seiner Laufbahn. Auch die Zeitung The Village Voice wurdigte den Film und setzte ihn auf eine Stufe mit den grossen europaischen Produktionen dieser Zeit. Trotz der gemischten Kritik war Psycho sofort ein grosser Publikumserfolg. Sicherlich hatten auch die aufwendige Werbekampagne im Vorfeld und Hitchcocks Geheimniskramerei dazu beigetragen. Die Schlangen vor den Kinokassen reichten in vielen Fallen bis auf die Strasse. In den USA, Kanada, Grossbritannien, Frankreich, Japan und China erreichte der Film Rekordeinspielergebnisse. Weltweit beliefen sich die Einnahmen auf fünfzig Millionen Dollar, davon allein dreißig Millionen Dollar in den Vereinigten Staaten. Aufgrund des ubermassigen Erfolgs nahmen zahlreiche Kritiker eine Neubewertung von Psycho vor und anderten ihre Meinung. Das TIME Magazine bezeichnete den Film als meisterhaft, nachdem es ihn nur wenige Wochen zuvor noch verrissen hatte. Hitchcock, der zugunsten einer 60-prozentigen Gewinnbeteiligung auf seine Gage verzichtet hatte, verdiente an Psycho rund fünfzehn Millionen Dollar, was heute mit einer Summe von einhundertfünf Millionen Dollar vergleichbar ware. Es wurde sein erfolgreichster Film und der letzte, den er in Schwarzweiss drehte. eintausendneunhundertzweiundsechzig verkaufte er die Rechte an die Music Corporation of America, der Universal gehorte. Im Gegenzug erhielt Hitchcock MCA-Anteile und war dort von nun an drittgrosster Aktionar. Im Jahr 1965 wurde der Film erneut in den amerikanischen Kinos gezeigt. Seinen Hauptdarstellern Janet Leigh und Anthony Perkins bescherte die Popularitat des Films einen Karriereschub, allerdings begann man schnell, sie auf bestimmte Rollen festzulegen. Besonders an Perkins blieb das Image des unscheinbaren Psychopathen haften. Trotzdem hatte er, wie er sagte, die Rolle des Norman Bates jederzeit erneut angenommen. Psycho gilt als eine der besten, aber auch ungewohnlichsten Arbeiten Hitchcocks und einer der ersten Psychothriller. Zahlreiche Experten bescheinigen dem Werk eine wegweisende Stellung in der Filmgeschichte. Es war mit dafur verantwortlich, dass die Zensurvorschriften gelockert und das Filmgeschaft schrittweise enttabuisiert wurde. Hitchcock wollte im Anschluss an Psycho einen Film drehen (The Blind Man), bei dem wesentliche Szenen in Disneyland spielen. Walt Disney verweigerte hierzu jedoch seine Zustimmung, da er Psycho abstossend und widerwartig fand. Auch aus diesem Grund kam der Film nie zustande. Viele Motive, Zitate und Figuren des Films, wie etwa das Psycho-Haus, der Name Norman Bates und naturlich die Duschszene sind mittlerweile zu Allgemeingut geworden und vielen Menschen ein Begriff. Psycho inspirierte zahlreiche Nachahmungen; viele Regisseure haben dem Werk in ihren eigenen Filmen Tribut gezollt. Der Mord unter der Dusche wird bis heute haufig zitiert und parodiert. Die folgende Liste stellt eine kleine Auswahl an Filmen und Musikstucken dar, in denen Hommagen an Psycho zu finden sind: In Mel Brooks' Hohenkoller (1977) wird die Hauptfigur Dr. Thorndyke von einem Hotelpagen unter der Dusche mit einer Tageszeitung attackiert. Man sieht schwarze Druckerschwarze in den Abfluss laufen. In John Carpenters Horrorklassiker Halloween - Die Nacht des Grauens von eintausendneunhundertachtundsiebzig finden sich mehrere Anspielungen: Jamie Lee Curtis, Janet Leighs Tochter, spielt die Hauptrolle. Der Doktor heisst, in Anlehnung an John Gavins Rolle, Sam Loomis. Der Name Marion Chambers setzt sich aus Marion Crane und dem Namen des Sheriffs zusammen. Die Szene, in der Marion Crane in der Stadt ihrem Chef begegnet, als dieser vor ihr einen Zebrastreifen uberquert, wird in Quentin TarantinosPulp Fiction zitiert. Die deutsche Punkrock-Band The Bates, die sich nach der Hauptfigur von Psycho benannte, stellte im Video zu Billie Jean den Film in Inhalt und Stil nach. Auch Bernard Herrmanns Filmmusik erlangte grosse Beruhmtheit und wurde fur mehrere Songs gesampelt, darunter Gimme Some More von Busta Rhymes und We Didn't Start The Fire von Billy Joel. Hitchcock selbst zitierte Psycho in seinem letzten Film Familiengrab, in dem eine Szene an der,,Bates Ave. " spielt. In der amerikanischen Serie Heroes gibt es einen Flashback, wo man die Vergangenheit des Morders Sylar sieht. Gabriel Gray, ein Uhrmacher, ist genau so gekleidet wie Norman Bates und verhalt sich auch ahnlich. Spater in der Serie trifft er seine Mutter, die ein ahnliches Verhaltnis zu ihrem Sohn hat. Bei den Simpsons gibt es eine Anspielung auf die Duschszene, wo Maggie Homer mit einem Hammer bewusstlos schlagt und Homer dabei einen Eimer roter Farbe verschuttet, welche in den Abfluss fliesst. Dieser Szene wurde auch die Filmmusik von Bernard Herrmann unterlegt. Weiterhin gibt es eine Anspielung in einer Szene, in der Marge und Lisa in Rektor Skinners Buro sitzen. Rektor Skinner schaut aus dem Fenster auf ein Haus, welches wie in Psycho etwas erhoht auf einem Hugel steht, und sagt im Stil Norman Bates':,,Was sagst du Mutter? Die haben ein Recht hier zu sein. Es handelt sich um ein Schulproblem! " Der Name der Ich-Erzahlerfigur Patrick Bateman in American Psycho ist eine Hommage an Norman Bates. Der Besitzer einer Videothek in Men in Black II, der lautstark mit seiner Mutter spricht, spielt deutlich auf Bates an. In dem Musikvideo zur Single,,Dusche" von Farin Urlaub (2005, Album:,,Am Ende der Sonne") ist am Schluss zu sehen, wie Urlaub in seiner Dusche erstochen wird. Obwohl in diesem Fall der Morder die Dusche selbst ist, beziehen sich die Bilder des hinterm Duschvorhang zusammensackenden Schatten Urlaubs sowie des im Abfluss versickernden Blutes doch eindeutig auf die beruhmte hitchcocksche Duschszene. Im Film Motel (2007), in dem Menschen von einer Snuff-Filmer-Bande in einem Motel umgebracht werden, stehen mehrere ausgestopfte Vogel auf dem Empfangstresen und Hauptdarsteller Luke Wilson reisst einen Duschvorhang herunter. Zudem erinnert die Titelsequenz in ihrer Grafik sehr stark an Saul Bass' Arbeiten fur Hitchcock. In Police Academy 3 - und keiner kann sie bremsen gibt es eine Anspielung auf Psycho, als einer der Polizisten unter der Dusche steht, und plotzlich der Schatten eines Mannes mit Messer erscheint, welches sich letztlich als Tube herausstellt. Beim ersten Auftritt von Darla in Findet Nemo wird die Filmmusik von Psycho eingespielt. Im Musikvideo Jeanny des osterreichischen Musikers Falco ist am Beginn kurz die Neonschrift des Bates Motels zu sehen.

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