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Bäume - Baumlexikon mit Baumarten

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Bäume ✓ Baum

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Vom Laubabwurf betroffen sind Laubbaume und die Larche, die als einziger nicht-wintergruner Nadelbaum im Herbst ihre Nadeln abwirft, um z.B. in Hochgebirgslagen noch hohere Minusgrade bis Minus 40 Grad Celsius aushalten zu konnen. Verbunden mit dem Aufstellen des Richtbaums ist das Richtfest (auch Hebfeier, Hebauf, Hebweih, Gleichenfeier, Dachgleiche, Aufrichte), bei dem sich der Bauherr bei allen beteiligten Handwerkern und Helfern mit Speis und Trank bedankt (sog. Foto: Hochzeitswald von Tauberbischofsheim, eine ausgewiesene Flache zum Pflanzen von einem Hochzeitsbaum fur Hochzeitspaare ohne eigenen Garten Beim Ostereierbaum handelt es sich um einen mit bunt bemalten und verzierten Eiern behangten Laubbaum vor dessen Blattaustrieb im Fruhjahr.

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Bäume - Baumlexikon mit Baumarten
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Intsia_bijuga.jpg    

Ein Baum bringt durch seine Grosse, Wuchsform, Bluten, Fruchte oder Blatter und Nadeln eine stimmungsvolle Atmosphare und Lebendigkeit in jeden Garten. Nicht zu vergessen, dass Baume fur den Garten funktional vor Regen und Wind schutzen, Schatten spenden, die Luft reinigen und dem Gartenklima durch die Anreicherung mit Sauerstoff und Feuchtigkeit nutzen. Ein grosserer Garten ab 500 m2 wirkt ohne Baume meistens kahl, fast vereinsamt und akzentlos, weil das Spiel von Licht und Schatten sowie ein Blickfang fehlt. Umgekehrt wirkt ein kleiner Garten oder Vorgarten uberfullt und dunkel, wenn er mit zu grossen Baumen mit weitraumigen Baumkronen bepflanzt wird. Immergrune Laubbaume und immergrune Nadelbaume bieten das gesamte Jahr einen konstanten Sichtschutz. Eine einzigartige kunstlerische Pflanzung verschiedener z.T. exotischer Baume und Blutenstraucher findet sich auf der zwei km langen Lichtentaler Allee im Stadtkreis Baden-Baden (Region Mittlerer Oberrhein), die weltweit als "Strasse der Baume" bekannt ist. Bluten und Samen Baume gehoren botanisch zu den Samenpflanzen (Spermatophytina). Sie zahlen sowohl zur Pflanzen-Klasse der Bedecktsamer (Magnoliopsida) wie z.B. Laubbaume als auch zur Pflanzen-Klasse der Nacktsamer (Gymnospermae) wie z.B. Nadelbaume. Die Bezeichnungen " Bedecktsamer" und "Nacktsamer" ruhren daher, dass beim Laubbaum die Samen von einer Frucht umschlossen werden (z.B. Kirschen, Eicheln), also "bedeckt" sind, wahrend beim Nadelbaum die Samen offen auf den Schuppen der Zapfen liegen, also "nackt" sind. Die Bluten der Baume haben die Funktion, die Fortpflanzung der Arten und Sorten zu sichern. Die Blute besteht bei allen Baumen aus einem Stempel mit Samenanlagen und den Staubgefassen, in denen die Pollen (der Blutenstaub) enthalten ist. Die Befruchtung der Bluten fur die Vermehrung der Baume erfolgt mit Hilfe von Windbestaubung oder Bestaubung durch Insekten. Insekten-Bestaubung Bei der Bestaubung durch Insekten (auch Insektenblutigkeit, Entomophilie) haben die Bluten der Baume wie bei den Blumen die Funktion, durch Farbe, Duft oder Form Insekten anzulocken fur die Bestaubung. Die Insekten suchen die Baumbluten deswegen auf, weil sie sich vom sussen Bluten-Nektar ernahren, der sich im Inneren der Blute befindet. Dabei streifen die Insekten an den Staubgefassen der Blute entlang und etwas vom Blutenstaub bleibt am Korper der Insekten haften. Wenn das Insekt nun die nachste Baum-Blute aufsucht, kommt der Blutenstaub dort auf die Narbe und in der Blute kann sich neuer Samen entwickeln. Die optisch auffalligsten Baum-Bluten findet man beim Apfelbaum, Kastanienbaum und Kirschbaum, die deshalb auch als dekorative Blutenbaume im Garten angepflanzt werden. Wind-Bestaubung Bei der Windbestaubung der Baume (auch Windblutigkeit, Anemophilie) ubernimmt der Wind die Funktion, den Blutenstaub von der mannlichen Blute zur weiblichen Blute zu transportieren. Bei diesen Baumen besitzen die mannlichen Bluten die Staubgefasse mit dem Blutenstaub und die weiblichen Bluten die Samenanlagen. Unterschieden werden dabei sog. einhausige Bluten und zweihausige Bluten: Bei Baum-Arten mit einhausigen Bluten befinden sich mannliche und weibliche Bluten auf dem gleichen Baum (z.B. Birke, Buche, Eiche, Erle, Fichte, Hainbuche, Larche, Kiefer, Nussbaum). Sie werden in der Botanik auch als monozisch bezeichnet (einhausig getrenntgeschlechtig). Bei Baum-Arten mit zweihausigen Bluten befinden sich mannliche und weibliche Bluten auf verschiedenen Baumen (z.B. Gingko-Baum, Pappeln, Wacholder oder Weiden). Sie werden in der Botanik auch als diozisch bezeichnet (zweihausig getrenntgeschlechtig). Obstbaume und Rosskastanien besitzen sog. Zwitterbluten, in denen sich sowohl die Staubgefasse fur die Pollen-Produktion als auch der weibliche Fruchtknoten befinden. Bei den Nadelbaumen erfolgt die Bestaubung nur durch den Wind und ihre Bluten haben die Form von Zapfen, deren Samen- und Deckschuppen verholzen, wenn sie reif sind. Dann spreizen sich die Zapfen-Schuppen auseinander, der geflugelte Samen liegt frei und wird vom Wind weitergetragen. Merkmale von Stamm und Rinde Der Aufbau von einem Baumstamm setzt sich von innen nach aussen zusammen aus Mark, Kernholz, Splintholz, Kambium und Rinde (bestehend aus Bast und Borke). Das alte und dunklere Kernholz wird nicht mehr aktiv fur die Wasserleitung von den Wurzeln zu den Asten eingesetzt und ist sog. totes Holz. Das Kernholz entsteht durch Einlagerung von Lignin in die Zellwande und ist zustandig fur die statische Stabilitat der Baume. Das junge und hellere Splintholz speichert Starke und Zucker und leitet Nahrstoffe und Wasser von den Wurzeln in die Baumkrone weiter. Merkmal des inneren Kernholzes der Baume ist, dass es harter, schwerer und trockener als das aussere, weiche Splintholz ist. Das Kambium ist die drittausserste Stamm-Schicht und zustandig fur das sekundare Dickenwachstum der Baume sowie fur die Reparatur von Verletzungen mit Hilfe des Kallus-Gewebes. Der Kambiumring verlauft zwischen Holz und Rinde und ist der Ort fur die Zellteilung. In Richtung des Baum-Inneren entsteht im Kambium das Holz (das sog. Xylem) und in Richtung des Baum-Ausseren der Bast (das sog. Phloem). Als zweitausserste Stamm-Schicht transportiert die Bastschicht mit Hilfe von Siebrohren assimilierte Nahrstoffe aus den Blattern von der Baumkrone nach unten in den Stamm und die Wurzeln. Die Borke umgibt den Stamm als ausserste Schutz-Schicht. Bei der Borke handelt es sich um abgestorbene und verkorkte Zellen, die besonders das Kambium vor UV-Strahlung und Hitze durch die Sonne, vor Befall durch Insekten und Pilz oder mechanischer Beschadigung schutzen. Bast und Borke zusammen werden auch als Baumrinde bezeichnet. Auf der Rinde konnen sich Moose und Flechten ansiedeln, weshalb Baume ein wichtiger Lebensraum fur diese Sporenpflanzen darstellen. Und schliesslich gibt es noch die sog. Markstrahlen, die der Speicherung und dem horizontalen Transport von Nahrstoffen zwischen Mark und Rinde dienen. Baume, die sich im Wachstum befinden, bilden jedes Jahr im Innern des Stammes eine neue Ring-Schicht (Jahresring). Mit der Bildung von einem neueren aussersten Ring aus Splintholz (auch Fruhholz) werden innere Splintholzringe nicht mehr als Leitung benotigt und in Kernholz (auch Spatholz) umgewandelt. In der sog. Dendrochronologie (von griechisch dendron = Baum) wird das Alter von einem Baum an der Anzahl der in seinem Stamm gebildeten Jahresringe abgelesen. Blatter und Photosynthese Das Blatt spielt eine wichtige Rolle fur das Wachstum der Baume. Denn bei der Assimilation oder Photosynthese nehmen Blatter durch kleine Spaltoffnungen auf ihrer Unterseite anorganisches Kohlendioxid (CO2) aus der Luft auf, die sich in den Hohlraumen der Blattzellen verteilt. Das Kohlendioxid wird dann mit Hilfe vom Blattgrun (Chlorophyll) der Blatter, der Energie vom Sonnenlicht, die auf das Blatt strahlt und von Wasser und Mineralstoffen aus der Baumwurzel in Sauerstoff, Kohlenhydrate (Zucker) und Wasserdampf umgewandelt. Der Baum "atmet ". Wahrend das Blatt den Sauerstoff an die umgebende Luft abgibt, werden die Kohlenhydrate als Traubenzucker (Assimilate) und Starke in den Baum-Bast weitergeleitet, wo sie fur das Wachstum des Baumes und den Aufbau weiterer organischer Substanz und Biomasse zum Einsatz kommen. Allgemein werden beim Vorgang der Fotosynthese also aus anorganischen, energiearmen Stoffen (Luft, Wasser) mit Hilfe von Licht und lichtabsorbierenden Stoffen organische, energiereiche Stoffe (Starke) aufgebaut. Baume sind dabei autotroph, d.h. nicht auf andere Lebewesen angewiesen, weshalb diese Ernahrungsweise auch Autotrophie genannt wird. Im Gegensatz dazu sind z.B. Menschen auf die Biomasse andere Lebewesen (z.B. Pflanzen) angewiesen und ernahren sich heterotroph. Die Baume haben als Blatter entweder Laubblatter oder schmale, harte Nadeln (Nadelblatter), die sie laufend (immergrune Baume) oder am Ende ihrer Vegetationsperiode (sommergrune Arten) abwerfen. Die sommergrunen Baum-Arten konnen ihre Blatter im Herbst oder nach dem Winter abwerfen. Eine Mischform stellen die halbimmergrunen Baum-Arten dar, die am Ende der Vegetationsperiode nur einen Teil ihrer Blatter abwerfen und diese dann durch neue Triebe ersetzen. einige ca. 4000 Jahre Jahre alten Sahara-Zypressen (Cupressus dupreziana Camus) im Tassili n'Ajjer-Gebirge in Algerien. Kastanienbaum der hundert Pferde (Castagno dei cento Cavalli) auf Sizilien am ostlichen Hang des Atnas, dessen Alter auf zwei - vier Jahre geschatzt wird und der als dickster und altester Baum in Europa gilt.9 Bild: Gemalde vom Kastanienbaum der hundert Pferde (Castagno dei cento Cavalli) aus dem 18. Jahrhundert Ferner gibt es einige Mammutbaum/Riesenmammutbaum-Exemplare in den USA (bis zu 3000 Jahre alt) oder auch die Zeder, die bis zu 2500 Jahre alt werden kann. Die alteste Baumart auf der Erde und das alteste lebende Fossil in der Pflanzenwelt ist der Gingko-Baum, dessen geschichtliche Wurzeln 180 Millionen Jahre zuruckreichen und der uber 1000 Jahre alt werden kann. Als der Baum mit dem altesten Wurzelsystem gilt die Kiefernart " Huon Pine" (auch Lagarostrobos franklinii) auf dem Berg "Mount Read" der australischen Insel Tasmanien. Aus den etwa 10.000 Jahre alten Wurzel der Kiefer wachsen immer wieder neue, genetisch identische Kiefern (Klone). Der alteste lebende Baum von diesem Klon ist etwa zweitausend Jahre alt. Der "Huon Pine" in Australien ist allerdings nicht die alteste Pflanze der Welt: Ebenfalls auf Tasmanien wachst der Strauch "Lomatia tasmanica" (auch "King's Lomatia" oder "King's Holly" genannt nach ihrem Entdecker Deny King). Die "Lomatia tasmanica" ist die alteste Pflanze der Welt und besteht aus mehreren hundert Stammen, deren 1,2 km langes Wurzelsystem uber 43.000 Jahre alt sein soll. Grosste und hochste Baume der Erde Der etwa zweitausendzweihundert bis zweitausendfünfhundert Jahre alte Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) " General Sherman Tree" im Sequoia-Nationalpark in Kalifornien ist der vom Volumen her grosste lebende Baum auf der Welt. Der hohe Baum hat einen Stammumfang von uber 30 Metern und ist mit einer Hohe von 83,8 Meter allerdings noch nicht der hochste Baum auf der Welt. Wie gross ist der grosste Baum auf der Welt und wo sind die grossten Baume auf der Welt? Diesen Rekord halten zwei grosse Baume aus der Gattung der Kustenmammutbaume (Sequoia sempervirens), die auch als hochste Nadelbaume auf der Erde und grossten Pflanzen der Erde gelten: der "Stratosphere Giant" im Humboldt Redwoods State Park in Kalifornien - mit einer Stammhohe von 112,87 Meter der zweithochste Baum auf der Erde undder "Hyperion" im Redwood-Nationalpark in Kalifornien - mit einer Stammhohe von 115,55 Meter der aktuell hochste Baum auf der Welt. Wo steht bzw. stand der grosste Baum der Welt? Der bis heute bekannte hochste Baum auf der Welt war ein Riesen-Eukalyptus bzw. Konigs-Eukalyptus (Eukalyptus regnans), der 1872 in Australien gefallt wurde. Der Eukalyptusbaum hatte eine Hohe von 132,58 Meter und einen Stammdurchmesser von 5,5 Meter. Dem Rieseneukalyptus wird die Fahigkeit zugeschrieben, bis 150 Meter hoch zu werden, weshalb er der hochste Laubbaum auf der Welt ist. Etwa die gleiche Hohe bzw. sogar ein wenig grosser soll ein Baum im us-amerikanischen Sequoia-Nationalpark in der Sierra-Nevada gewesen sein. Der "Vater des Waldes" genannte Riesenmammutbaum soll eine Lange von 135 Meter gehabt haben, als er durch einen Sturm umsturzte. Die Frage ist also, ob der Mammutbaum auch in der Zukunft der hochste Baum sein wird und den derzeitigen Rekord halten kann. Der dickste Baum der Welt bzw. der Baum mit dem dicksten Stamm ist der "Arbol del Tule" (Baum von Tule), eine mexikanische Sumpfzypresse (Taxodium mucronatum, auch Ahuehuete-Baum) in der Stadt Santa Maria del Tule im Bundesstaat Oaxaca in Mexiko: Die 42 Meter hohe Zypresse hat einen Stamm-Durchmesser von 14,05 Meter und einen maximalen Stamm-Umfang von 58 Meter. Die hochsten Baume in Deutschland (D), Osterreich (AT), Schweiz (CH) Welches ist der hochste Baum in Deutschland? Als hochste Baume in Deutschland gelten drei Douglasien in Baden-Wurttemberg mit einer Wuchshohe von uber dreiundsechzig Metern: Eine steht in Eberbach (Odenwald, Rhein-Neckar) und die anderen beiden (Douglasie "Douglasie Nr. 3" und "Waldtraut vom Muhlenwald") stehen in Freiburg im Breisgau (Schwarzwald, Sudlicher Oberrhein). Nach Laservermessung im Jahr zweitausenddreizehn ist die jahrlich um 30cm wachsende Douglasie "Waldtraut vom Muhlenwald" im Freiburger Stadtwald der hochste Baum in Deutschland.8 Der hochste Baum in Osterreich ist mit einer Wuchshohe von achtundfünfzig Metern die unter Naturschutz stehende Notburga-Fichte in der Nahe der Rottenburg oberhalb von Buch (Tirol).7 Zu den ebenfalls hochsten Baumen in Osterreich gehort ein uber fünfundfünfzig Meter hoher Riesenmammutbaum im Ortsteil Gutle der Stadt Dornbirn (Vorarlberg). Er ist auch der hochste Riesenmammutbaum in Osterreich. Der hochste Baum in der Schweiz soll eine 61 Meter hohe Douglasie im Schmidwald in der Gemeinde Madiswil (Oberaargau, Kanton Bern) sein sowie eine Fichte im Dursruti-Wald im Emmental (Gemeinde Lauperswil, Kanton Bern) mit uber 55 Meter Wuchshohe. Der hochste Baum in Europa ist die Weisstanne mit einer Wuchshohe von bis zu fünfundsechzig Metern; in Deutschland sind Exemplare bis zu 50 Meter Wuchshohe bekannt. Am schnellsten wachsender Baum Der am schnellsten wachsende Baum in Deutschland, Osterreich und der Schweiz ist eine neuartige Zuchtung des Blauglockenbaums (Paulownia tomentosa), der auch Kiribaum genannt wird. So soll die Sorte NordMax21(r) laut ihrem Zuchter, der Firma We Grow, ein Hohen-Wachstum pro Jahr von bis zu 6 Metern erreichen. Damit wachst der ursprunglich aus China stammende Baum rund zehn mal schneller als eine Deutsche Eiche / Stieleiche (Quercus robur). Der am schnellsten wachsende Baum auf der Welt durfte vermutlich der Balsabaum (Ochroma pyramidale) sein, der in den tropischen Regenwaldern beheimatet ist. Dieser durch sein sehr leichtes Holz im Modellbau verwendete Laubbaum kann bereits nach etwa 5 Jahren seine maximale Wuchshohe von 30 Metern erreichen. " Habt Ehrfurcht vor dem Baum. Er ist ein einziges grosses Wunder und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindseligkeit gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen. " Haufigste Baume in Deutschland (D), Osterreich (AT), Schweiz (CH) Sie sind auch die haufigsten Baume in Deutschland`s Waldern, die 32% der Landesflache bedecken.4 Dabei ist unter den Nadelgeholzen die Gemeine Fichte (Picea abies) mit 25% Wald-Anteil der haufigste Nadelbaum und der haufigste Baum.4 Der Nadelbaum und Baum mit der zweitgrossten Haufigkeit in Deutschland ist die Gemeine Kiefer (Pinus sylvestris), die auf 22% der Waldflache vorkommt.4 Es folgen die Europaische Larche (Larix decidua) mit 2,8%, die Gewohnliche Douglasie (Pseudotsuga menziesii) mit 2% und die Weiss-Tanne (Abies alba) mit 1,7%.4 Bei den Laubgeholzen besiedelt die Rotbuche (Fagus sylvatica) 15% der deutschen Wald-Flache und ist damit der haufigste Laubbaum in Deutschland.4 Die zweihaufigsten Laubbaume sind die Eichen (Traubeneiche und Stieleiche), die zusammen in 10% der deutschen Walder vorkommen.4 Es folgen die Birken (Hange-/Weiss- und Moor-Birke) mit 4,5%, die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) mit 2,4%, die Erlen (Grau-, Grun- und Schwarzerle) mit 2,2% und die Ahorne (Berg-, Feld- und Spitzahorn) mit 2,1%.4 Sie sind auch die haufigsten Baume in den schweizer Waldern, die 31% der Flache der Schweiz bedecken.5 Bei den Nadelgeholzen ist die Gewohnliche Fichte der haufigste einheimische Nadelbaum und haufigste Baum in der Schweiz.5 Sie hat in der Schweiz einen Wald-Anteil von 44,1% vor der Weisstanne mit 14,8%, den Larchen mit 5,5%, den Fohren mit 3,1% und der Arve (Zirbelkiefer) mit 0,6%.5 Bei den Laubgeholzen ist die Rotbuche mit 18,1% Wald-Anteil der haufigste Laubbaum und zweithaufigste Baum in der Schweiz.5 Ein deutlich geringeres Vorkommen haben Eschen mit einer Haufigkeit von 3,7%, Ahorne mit 2,9%, Eichen mit 2,2% und Kastanien mit 1,2% Wald-Anteil.5 Nachdem der Fichten-Bestand fast 2,5 mal so gross ist in schweizer Waldern wie der Buchen-Bestand, ist die Fichte auch der haufigste Baum in der Schweiz.5 Ein ahnliches Bild der Haufigkeit ergibt sich in osterreichischen Waldern, die fast die Halfte der Flache von Osterreich bedecken.6 Dort ist bei den Nadelgeholzen die Gemeine Fichte mit knapp 60% Wald-Anteil vor Waldkiefer mit 4,3%, Europaischer Larche mit 4,1% und Tanne mit 2,4% der haufigste einheimische Nadelbaum in Osterreich.7 Bei den Laubgeholzen sind die Rotbuche mit 10,2%, die Esche mit 3,1%, die Hainbuche mit 2,7%, der Berg-Ahorn mit 1,9%, die Eiche mit 1,8% und die Weiss-Erle mit 1,6% Wald-Anteil die haufigsten Laubbaume in Osterreich.7 Die Fichte ist somit der haufigste Baum in Osterreichs Waldern und ihr Vorkommen ist fast sechs Mal so gross wie das der Rotbuche.7 Bild: Bergwald in den schweizer Alpen Mitte Juli, im Vordergrund ein Steinbock/Alpensteinbock (Capra ibex) vor einer Bergkiefer (Pinus mugo subsp. mugo), auch Latschenkiefer/Latsche * Grunde fur Blattabwurf Warum verlieren Baume ihre Blatter? Durch das Abwerfen ihrer Blatter im Herbst und Winter konnen viele Baume erst uberwintern: Denn im Winter steht Baumen einerseits weniger Tageslicht zur Verfugung und andererseits konnen ihre Wurzeln im kalten Boden kein Wasser mehr aufnehmen, um ihre Blatter fur die Photosynthese zu versorgen. Vom Laubabwurf betroffen sind Laubbaume und die Larche, die als einziger nicht-wintergruner Nadelbaum im Herbst ihre Nadeln abwirft, um z.B. in Hochgebirgslagen noch hohere Minusgrade bis Minus 40 Grad Celsius aushalten zu konnen. Ohne den Blatt-Abwurf wurden viele Baume austrocknen, weil nur so die Verdunstung von Wasser im Rahmen der Photosynthese gestoppt werden kann. Hinzukommt, dass das in den Blattern gespeicherte Wasser bei Frost das Blatt zerstoren wurde. Deshalb entziehen die Laubbaume den Blattern Wasser, Nahrstoffe und das Chlorophyll (Blattgrun), wodurch sich auch die Gelb- und Rotfarbung der welken Blatter im Herbst erklart. Die aus den Blattern abgezogenen Nahrstoffe werden dann im Baumstamm und in der Baum-Wurzel bis zum Fruhjahr gespeichert. Der Laubabwurf zum Uberwintern ist ausserdem bei vielen Laubbaumen ein Schutz vor Schneebruch. Nadelbaume mussen abgesehen von Larche, Goldlarche und Urweltmammutbaum nicht ihre Nadeln im Winter abwerfen: Nadeln haben im Vergleich zu den Blattern der Laubbaume eine kleinere Oberflache und sind so besser gegen Frost und Kalte geschutzt. Ausserdem sind Nadeln robuster als Blatter, benotigen weniger Nahrstoffe und sind durch eine Harz- und Wachsschicht (Cuticula) besser vor Frost und Verdunstung geschutzt. " Nur der Einsame findet den Wald. Wo ihn mehrere suchen, da flieht er. Und nur die Baume bleiben zuruck. " Unterschiedlicher Blattaustrieb im Fruhjahr Warum treiben Baume ungleich schnell im Fruhjahr aus? Damit ein Baum Blatter austreiben kann, muss er mit Hilfe der Wurzeln und speziellen Zellen im Splintholz (sog. Tracheen) Wasser und geloste Nahrstoffe aus der Erde zu den Asten nach oben transportieren. Je nach der Holzstruktur des Splintholzes kann das unterschiedlich schnell und effektiv passieren. Baume mit einer ringporigen Holzstruktur wie Eiche, Esche, Kastanie (Edelkastanie), Maulbeere, Robinie oder Ulme nutzen fur den Wassertransport nur den aussersten und jungsten Jahresring, der im Fruhjahr zuerst gebildet werden muss. Die Baume mit einer ringporigen Holzstruktur treiben deshalb spater im Fruhjahr ihre Blatter aus, wobei die Esche sich von allen einheimischen Laubbaumen am langsten bis Juni Zeit lasst und als letzter Laubbaum austreibt. Baume mit einer zerstreutporigen Holzstruktur wie Ahorn, Birke, Birne, Buche (Hainbuche, Rotbuche), Linde, Pappel, Rosskastanie oder Weide nutzen fur den Wassertransport den gesamten Jahresring und treiben deshalb im Fruhjahr fruher die Blatter aus. Baumsymbole und Kulturgeschichte Baume und Baumsymbole haben von jeher eine besondere kulturelle Bedeutung im Leben der Menschen und zahlen zu den sog. Archetypen im kollektiven Unbewussten: Nach diesem Konzept des analytischen Psychologen Carl Gustav Jung (1875 - 1961) hat jeder Mensch ein uberpersonliches Unterbewusstsein von seinen Ahnen ererbt, das sich nicht aus personlichen Erfahrungen speist und auf seine Vorstellungen, Motive und Verhaltensweisen einwirkt.2 Archetypen kommen in verschiedenen Epochen der Kulturgeschichte z.B. zum Ausdruck in Brauchtum, Marchen, Mythen und Ritualen. So auch im Zusammenhang mit Baumen, die in alten Religionen und Mythologien als heilige und gottliche Pflanzen zu finden sind. Traditionelles Beispiel fur Baume im Brauchtum in Deutschland, Osterreich und der Schweiz ist der Gluck symbolisierende Richtbaum beim Richtfest. Mit dem Richtbaum wird anlasslich der Fertigstellung des Rohbaus mit dem Dachstuhl das Dach von einem Neubau geschmuckt. Verbunden mit dem Aufstellen des Richtbaums ist das Richtfest (auch Hebfeier, Hebauf, Hebweih, Gleichenfeier, Dachgleiche, Aufrichte), bei dem sich der Bauherr bei allen beteiligten Handwerkern und Helfern mit Speis und Trank bedankt (sog. Richtschmaus). Bild: Richtbaum ohne Blatter als symbolische Strafe der Zimmerleute fur einen geizigen BauherrenFoto: Maibaum in Bayern mit Rauten-Muster als Symbol fur den weiss-blauen Himmel sowie Girlanden und Kranz * Ebenso gibt es den Brauch des Aufstellens von einem Maibaum in Deutschland, Osterreich, Tschechien und der Schweiz, der besonders in landlichen Gegenden verbreitet ist. Dabei wird an zentralen offentlichen Platzen am 30. April oder 1. Mai bzw. an Pfingsten der Stamm eines Baumes als mogliches Symbol fur Fruchtbarkeit, Liebe und Zuneigung aufgestellt. Als Maibaum finden dabei Birken Verwendung oder in Suddeutschland, Osterreich und Tschechien (Bohmen) uberwiegend Nadelbaume. Dabei wird in Bayern der Stamm des Maibaumes meist vollkommen entastet und als Symbol des weiss-blauen bayerischen Himmels weiss-blau bemalt. In Oberschwaben (Baden-Wurttemberg), Osterreich und Tschechien ist es dagegen ublich, den Stamm nur bis zum Baumwipfel zu entasten und nicht zu bemalen. In Bayern gibt es ferner in bestimmten Gebieten die Tradition vom sog. Hungerbaum: Einer Frau und einem Mann, die seit 7 Jahren unverheiratet zusammenleben, wird von ihren Freunden als Hungerbaum ein junger, geschmuckter Baum in den Garten gepflanzt. Bis zu ihrer Hochzeit muss das Paar dann an jedem Jahrestag eine Feier oder eine Brotzeit fur seine Freunde ausgeben. Nicht zu vergessen gibt es Garten-Baume, die bei der Geburt eines Kindes oder bei einer Hochzeit gepflanzt werden und den Weihnachtsbaum (vgl. - Bedeutung als Weihnachtsbaume). Bild: Bild: Kleiner Christbaum geschmuckt mit Deko-Glaskugeln und einem golden Weihnachtsstern als christliches Symbol fur den Stern von BetlehemFoto: Hochzeitswald von Tauberbischofsheim, eine ausgewiesene Flache zum Pflanzen von einem Hochzeitsbaum fur Hochzeitspaare ohne eigenen Garten Beim Ostereierbaum handelt es sich um einen mit bunt bemalten und verzierten Eiern behangten Laubbaum vor dessen Blattaustrieb im Fruhjahr. Die wie die Bluten vieler Pflanzen bunten und farbenfrohen Ostereier sollen dabei ein Symbol darstellen fur Fruchtbarkeit, die beginnende Blutezeit oder den Fruhlings-Beginn als Zeit der Wiedergeburt der Natur und den Sieg uber die kalte und karge Winter-Zeit. Einer der im deutschsprachigen Raum bekanntesten und umfangreichsten Ostereierbaume wird jedes Jahr in Saalfeld in Thuringen geschmuckt. Dieser Brauch geht zuruck auf einen Apfelbaum im Garten der Familie Kraft, den diese von 1965 bis 2015 als Ostereierbaum mit mundgeblasenen Ostereiern schmuckten, und wird seit 2016 mit jedes Jahr neu bestimmten Baumen in Saalfeld fortgefuhrt. Bild: Ostereierbaum in Saalfeld, ein mit uber neun Ostereiern geschmuckter Apfelbaum Ende Marz 2009 Wahrend der Laubbaum durch seine stetige Lauberneuerung ein Symbol fur den Sieg uber den Tod und die Wiedergeburt des Lebens ist, symbolisiert der immergrune Nadelbaum die Unsterblichkeit. Die Symbolik von Baumen wird ferner in der Heraldik (Wappenkunde) aufgegriffen, wo der jeweils stilisierte Baum als Ganzes oder seine Bestandteile wie Blatter, Bluten, Fruchte, Stamm oder Zweige auf die Eigenschaften des Wappentragers (Mensch oder Gemeinschaft) hinweisen sollen. In der Bibel haben verschiedene Baume wie der Olivenbaum oder der Feigenbaum eine Schlusselrolle:

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