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Bildungssystem in Österreich – Wikipedia

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Ebenfurth

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Schule

Hauptthemen des neuen Artikels:    

Berufstätige ✓ Weiterbildung ✓ Reifeprüfung ✓ Österreich ✓ Bundeslehranstalt ✓ Bekleidungstechnik ✓ Sekundarbildung ✓ Förderung ✓ Austria ✓ Möglichkeit ✓ Semester ✓ Sonderformen

Zusammenfassung:    

Pflichtgegenstande sind Unterrichtsgegenstande, die fur jeden in die jeweilige Schulform aufgenommenen Schuler verpflichtend sind, sofern er nicht befreit ist (beispielsweise als Maturant in den Standardgegenstanden Deutsch, Mathematik etc. einer berufsbildenden Fachschule). Oft ublich sind Fremdsprachen, spezifische Sportarten inklusive Schach, Chor, Instrumentalunterricht oder Orchester, Informatik, Kurzschrift, Maschinschreiben, Werken, Theater, Ernahrung und Haushalt sowie sonstige spezielle Interessen- und Begabtenforderungen wie etwa chemische Ubungen oder Multimedia. Fur die siebente Klasse (elfte Schulstufe) ist zwischen Musikerziehung und bildnerischer Erziehung sowie darstellender Geometrie, dem naturwissenschaftlichen Zweig (verstarkter Unterricht in Biologie, Physik und Chemie) und einer eventuellen schulautonomen Alternative zu wahlen.

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Bildungssystem in Österreich – Wikipedia
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/151%2C_4020_und_V43_in_Ebenfurth.jpg    

Hier findet die Ausbildung aller Pflichtschullehrer und die Weiterbildung aller Lehrer statt. Die Ausbildung der Lehrer fur hohere Schulen findet noch immer an den Universitaten statt. Die Primar- und untere Sekundarbildung ist aber Landessache, was dazu fuhrt, dass Bundesschulen und Landesschulen unterschiedliches Dienstrecht haben. Diese Konstellation ist seit vielen Jahren einer der zentralen Aspekte einer umfassenden Bildungsreform. Durch die europaweite Professionalisierung des Bildungssektors (Hochschulabschluss fur alle Lehrer) verliert die Unterscheidung von Bundes- und Landeslehrern immer mehr den Zweck. Lokale Ebene und Schulebene[10] spielen im offentlich-rechtlichen Schulsystem eine vergleichsweise geringe Rolle, in der Verwaltungspraxis verteilen sich die Anzahl der Entscheidungen mit fünfundfünfzig % auf die Bundes- und Landesebene, vierzehn % auf die Gemeindeebene und einunddreißig % auf die Schulebene (EU/OECD-Durchschnitt sechsunddreißig %, 13/17 %, 46/41 %, Rest regional).[11 ] Privatschulen sind viel eigenstandiger in der Verwaltung. Dem Unterrichtsministerium sind die in den Bundeslandern angesiedelten Landesschulrate (in Wien Stadtschulrat) unterstellt. Sie sind zustandig fur die: Schulaufsicht, Schulbeihilfe des Bundes sowie Verwaltung der Bundesschulen wie auch deren Lehrer Im November 2015 wurde bekannt, dass in allen Bundeslandern Bildungsdirektionen eingerichtet werden sollen, welche die bisherigen Landesschulrate und Schulabteilungen der Landesregierung ablosen sollen.[12] In den Landesregierungen sind ebenfalls Schulabteilungen angesiedelt. Zudem befindet sich dort auch ein zustandiger Landesrat (Landesschulrat), der fur die politischen Belange in der Schulbildung auf Landesebene zustandig ist. In den Schulabteilungen befindet sich die: Kindergartenaufsicht die Stelle fur Schulforderungen des Landes und die Verwaltung der Pflichtschulen (Volks- und Hauptschulen, Polytechnische Schulen und Berufsschulen) und deren Lehrer Auf Landesebene kann es durchaus sein, dass sich die Landesschulrate in der Landesregierung (bspw.: im Bundesland Salzburg) oder die Schulabteilung der Landesregierungen im Landesschulrat (Ober- und Niederosterreich, Wien und Steiermark) befinden. In Vorarlberg, Tirol, Karnten und Burgenland sind der Landesschulrat und die Schulabteilung raumlich getrennt. Die Schulautonomie, also die Selbstverwaltung der Schule, umfasst in Osterreich Aspekte des Lehrplans, Strukturierung der Klassen (Eroffnung, Teilung), Einfuhrung der Funf-Tage-Woche, schulautonome Tage (deren funf, zwei aber trotzdem bundesweit festlegt) sowie Angelegenheiten wie Vermietung der Schulraume, Werbung, Sponsoring und uber die Schulpartner (Schuler, Eltern, Lehrer) auch Stellungnahmen zur Besetzung von Leitungsfunktionen.[11] (3) Privatschulen sind Schulen, die von anderen als den gesetzlichen Schulerhaltern errichtet und erhalten werden (Artikel vierzehn Abs. sechs und sieben des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 und in der Fassung des Bundesverfassungsgesetzes vom 18. Juli 1962, BGBl. Nr. 215). [13] Aus ihrem Namen muss der Schulerhalter erkennbar sein, und der Name darf nicht zur Verwechslung mit der Schulart einer offentlichen Schule fuhren. Der Sektor der Privatschulen ist in Osterreich gross, fast jeder zehnte Schuler besucht eine Schule nicht offentlich-rechtlicher Schultrager (uber einhundert der 1,2 Mio. Schuler in Osterreich 2006/07).[14] Verbreitet ist aber Schulgeld fur diese Schulen, sie gelten daher als Bildungsweg der hoheren Schichten.[15] Weitaus grosster Trager von Privatschulen ist die romisch-katholische Kirche (72.600 Schuler 2006/07, 2/3 aller Privatschuler).[14 ] Insgesamt liegt aber Osterreich deutlich unter dem EU- und auch OECD-Durchschnitt im Privatschulsektor (der in den romanischen wie auch angelsachsischen Landern traditionell stark ist - EU25 2001/02 : zwanzig %) .[14 ] Eine allgemeinbildende Schule mit Organisationsstatut ist eine Privatschule mit Offentlichkeitsrecht nach SS vierzehn Abs. zwei lit. b PrivSchG , die keinem Typus einer offentlich-rechtlichen Schule entspricht. Das Offentlichkeitsrecht wurde auf der Grundlage verliehen, dass die Organisation, der Lehrplan und die Ausstattung der Schule sowie die Lehrbefahigung des Leiters und der Lehrer mit einem vom Unterrichtsminister erlassenen oder genehmigten Organisationsstatut ubereinstimmen: Das heisst, die Schulen mussen ein eigenes Schulkonzept (Erziehungsziele, Lehrplane) erarbeiten, das Schulstatut, das auch die Schulart darstellt. Die Schulaufsicht ist mit Ausnahme des Religionsunterrichtes Sache des Bundes und wird mit Ausnahme der Kindergarten von den im Landesschulrat ansassigen Inspektoren durchgefuhrt. Dafur gibt es folgende Inspektoren: Landesschulinspektoren Pflichtschulinspektoren Fachinspektoren Die Hauptaufgabe eines Landesschulinspektors ist es, fur das Gleichgewicht der Interessen zwischen Schulern, Lehrern und Eltern zu sorgen. Somit ist er auch Anlaufstelle fur Beschwerden (auch Berufungen von Noten), die den Schulbetrieb betreffen. Unterstutzt wird er von padagogischen Mitarbeitern und der juristischen Abteilung des Landesschulrates bzw. des Unterrichtsministeriums. Er ist auch fur die Einstellung von Lehrkraften auf Bundes- und Landesebene zustandig. Je nach Bundesland sind die Schultypen verschieden auf die Inspektoren aufgeteilt. Die Ursache liegt in den unterschiedlichen Grossen der Bundeslander und somit auch der Anzahl der Schulen. Die Fachinspektoren sind fur einen gewissen Fachbereich zustandig und sind in den Landesschulraten oder im Stadtschulrat angesiedelt. Pro Fachbereich kann es einen oder mehrere Inspektoren geben, die sich das Bundesgebiet aufteilen. Pflichtgegenstand: Nach dem Lehrplan in einer Schulart vorgesehene Unterrichtsgegenstande, die benotet werden. Wahlpflichtgegenstand (,,alternativer Pflichtgegenstand"): Unterrichtsgegenstande in allgemeinbildenden Schulen, die aus einem im Lehrplan festgelegten Facherkanon zu wahlen sind und benotet werden. Verbindliche Ubung: Der Unterrichtsgegenstand ist fur alle Schuler verpflichtend, wird aber nicht benotet (beispielsweise Verkehrserziehung, Mathematische Fruherziehung, Bildnerisches Gestalten und anderes in der Vorschule, Lebende Fremdsprache und Verkehrserziehung in der Grundschule, Berufsorientierung in der Pflichtschule). Freigegenstand: Unterrichtsgegenstande, fur die man sich freiwillig anmeldet und welche benotet werden. Die im Zeugnis stehende Beurteilung hat aber keinen Einfluss auf den erfolgreichen Abschluss der Schulstufe. Ein,,Nichtgenugend" hat aber bei Wiederanmeldung im nachsten Schuljahr eine Wiederholung im Freigegenstand selbst zur Folge (ausgenommen bei Religion an Berufsschulen). Es gibt die Moglichkeit einer Wiederholungsprufung. Beim Ubertritt in die nachsthohere Schulstufe einer anderen Schulform kann fur die Aufnahmebedingungen ein Freigegenstand einem Pflichtgegenstand gleichgestellt werden. Unverbindliche Ubung: Unterrichtsgegenstande, fur die man sich freiwillig anmeldet und die nicht benotet werden. Im Zeugnis ist nur eine allfallige Teilnahme vermerkt. Freigegenstande oder unverbindliche Ubungen konnen beispielsweise lebende oder alte Fremdsprachen, muttersprachlicher Unterricht, Chorgesang, Spielmusik, Sport, darstellendes Spiel, musikalisches Gestalten, bildnerisches Gestalten oder andere Interessen- oder Begabtenforderung sein. Das konkrete Angebot hangt von den individuellen Moglichkeiten der Schulen ab. Forderunterricht gibt es (an Haupt-, Berufs- und Neuen Mittelschulen teilweise verpflichtend) fur Schuler a) die eines zusatzlichen Lernangebotes bedurfen, um dem Pflichtgegenstand zu folgen; b) in Sonderschulen, die sich auf einen Umstieg in eine andere Schulform vorbereiten; c) in leistungsdifferenzierten Schulformen als Vorbereitung fur den Umstieg in eine hohere Leistungsgruppe. Fur Wahlpflichtgegenstande, Freigegenstande, unverbindliche Ubungen und Forderunterricht bedarf es einer Mindestanzahl von Anmeldungen, damit der betreffende Unterricht stattfindet. Die notige Anzahl ist bei offentlichen Schulen in verschiedenen Verordnungen festgelegt, bei Privatschulen legt sie der Schulerhalter fest. Ab der 9. Schulstufe kann die An- und Abmeldung von Freigegenstanden, unverbindlichen Ubungen sowie am Forderunterricht selbststandig erfolgen.[19] In Osterreich darf sich der Staat aufgrund des eintausendneunhundertdreiunddreißig mit dem Vatikan geschlossenen Konkordates oder des in der Verfassung festgelegten Gleichbehandlungsgrundsatzes nicht in die Belange des Religionsunterrichtes einmischen. Das heisst, dass die Religionsgemeinschaften fur Einstellung, Fortbildung und Beaufsichtigung der Lehrer sowie fur die Erstellung und Einhaltung der Lehrplane selbst zustandig sind und dafur auch Unterstutzungen vom Bund erhalten (Personalkosten). Die Aus- und Fortbildung der Religionslehrer fand bis zweitausendsieben an den jeweiligen religionspadagogischen Akademien (RPA) und Instituten (RPI) statt, seit Oktober zweitausendsieben an den Padagogischen Hochschulen. Fur die Verwaltung sind die Schulamter der Religionsgemeinschaften zustandig. Der Religionsunterricht an sich ist fur Schuler, die einer anerkannten Religionsgemeinschaft angehoren, eine Pflicht-Lehrveranstaltung. Eltern von Kindern bis zum 14. Lebensjahr, danach die Schuler selbst haben allerdings in den ersten funf Tagen jedes Schuljahres die Moglichkeit der Abmeldung. Schuler, die keiner anerkannten Religionsgemeinschaft angehoren, konnen sich zu einem Religionsunterricht ihrer Wahl anmelden. In Osterreich ist im Schulpflichtgesetz eine Unterrichtspflicht fur alle Kinder festgelegt, die sich dauernd in Osterreich aufhalten. Diese beginnt mit dem auf die Vollendung des sechsten Lebensjahres folgenden September und dauert neun Schuljahre. Sie kann wie folgt erfullt werden: Besuch einer offentlichen oder mit Offentlichkeitsrecht ausgestatteten Schule Der Aufbau des osterreichischen Schulsystems ist im SS drei Schulorganisationsgesetz: Gliederung der osterreichischen Schulen geregelt: (1) Das osterreichische Schulwesen stellt in seinem Aufbau eine Einheit dar. Seine Gliederung wird durch die Alters- und Reifestufen, die verschiedenen Begabungen und durch die Lebensaufgaben und Berufsziele bestimmt. Der Erwerb hoherer Bildung und der Ubertritt von einer Schulart in eine andere ist allen hierfur geeigneten Schulern zu ermoglichen. Schuler und Eltern sind uber die Aufgaben und Voraussetzungen der verschiedenen Schularten zu informieren und insbesondere in der 4. und 8. Schulstufe sowie vor dem Abschluss einer Schulart uber den nach den Interessen und Leistungen des Schulers empfehlenswerten weiteren Bildungsweg zu beraten. Die verschiedenen Schultypen in Osterreich, systematische Gliederung, nach ISCED koloriert Vor der Schulpflichtigkeit besucht ein Teil der Kinder den Kindergarten (der Kinder meist ab dem Alter von sechs bis dreißig Monaten aufnimmt), wobei der Besuch im auf den fünf Geburtstag folgenden Kindergartenjahr gesetzlich verpflichtend ist, sofern nicht schon eine Schule besucht wird. Mit dem sechsten Lebensjahr beginnt die allgemeine Unterrichtspflicht, wobei der einunddreißig August als Stichtag gilt. Vor dem Eintritt in die Volksschule (entspricht der Grundschule in Deutschland) kann noch die Vorschule besucht werden, wenn ein Kind als noch nicht schulreif eingestuft wird. Der Volksschulbesuch dauert vier Jahre. Nach der Volksschule wird vier Jahre lang eine Allgemeinbildende Hohere Schule (AHS) Unterstufe oder die Hauptschule besucht. Fur eine Aufnahme an einer AHS muss man einen gewissen Notenspiegel vorweisen konnen und/oder eine Aufnahmeprufung ablegen. Der Besuch einer Hauptschule ist fur jeden moglich. Fur Kinder mit sonderpadagogischem Forderbedarf gibt es die Sonderschule. Nach dem Abschluss der achten Schulstufe besteht die Auswahl zwischen vier grossen Schulrichtungen: AHS-Oberstufe, Berufsbildende Hohere Schule (BHS), Berufsbildende Mittlere Schule (BMS) und Polytechnische Schule mit anschliessender Berufsschule. Alle Richtungen stehen jedem unabhangig von der zuvor besuchten Schule frei, allerdings werden vor allem an den BHS die Schuler nach Notenspiegel und mittels Eignungstests ausgewahlt. In SS acht des Schulorganisationsgesetzes sind die Begriffsbestimmungen von der Vorschule bis zur Oberstufe bzw. Berufsschule und fur Schulen fur Berufstatige festgelegt. Grundsatzlich werden zu beurteilende Unterrichtsgegenstande und nicht beurteilte Unterrichtsveranstaltungen unterschieden. Pflichtgegenstande sind Unterrichtsgegenstande, die fur jeden in die jeweilige Schulform aufgenommenen Schuler verpflichtend sind, sofern er nicht befreit ist (beispielsweise als Maturant in den Standardgegenstanden Deutsch, Mathematik etc. einer berufsbildenden Fachschule). Alternative Pflichtgegenstande, auch Wahlpflichtfacher genannt, sind Unterrichtsgegenstande, die aus einem Facherkanon des betreffenden Schultyps auswahlt werden und wie ein Pflichtfach gewertet werden. Sie sind ublicherweise in allgemeinbildenden Schulen zu finden. Verbindliche Ubungen sind Unterrichtsveranstaltungen, die fur jeden in die jeweilige Schulform aufgenommenen Schuler verpflichtend sind, aber nicht beurteilt werden. Dazu zahlt beispielsweise der gesamte Unterricht in der Vorschule. Sonst sind sie eher selten anzutreffen, manche sind jedoch gesetzlich vorgesehen, wie die Verkehrserziehung und eine lebende Fremdsprache in der Volksschule sowie die Berufsorientierung in den letzten beiden Klassen der Hauptschule bzw. der achtklassigen Volksschule. Forderunterricht ist eine Unterrichtsveranstaltung fur Schuler, die einen zusatzlichen Bedarf haben um ein bestimmtes Niveau zu erreichen. Er ist vorgesehen fur Schuler, welche die Anforderungen ungenugend erfullen oder Umstellungsschwierigkeiten nach einem Schulwechsel haben; als Vorbereitung fur den Umstieg in eine hohere Leistungsgruppe; oder als Vorbereitung fur den Umstieg von einer Sonderschule in eine andere Schule. Freigegenstande sind Unterrichtsgegenstande, zu denen man sich am Beginn des Unterrichtsjahres anmeldet. Sie werden beurteilt, was jedoch keinen Einfluss auf den erfolgreichen Abschluss einer Schulstufe hat. Unverbindliche Ubungen sind Unterrichtsveranstaltungen, zu denen man sich ebenfalls zu Beginn des Unterrichtsjahres anmeldet. Im Zeugnis wird keine Beurteilung abgegeben, sondern nur die Teilnahme vermerkt. Sonst entsprechen sie weitgehend den Freigegenstanden. Manche unverbindliche Ubungen sind anzubieten, wie etwa Informatik in der Hauptschule sowie Bewegung und Sport in der Berufsschule. Das sonstige Angebot fur Freigegenstande und unverbindliche Ubungen variiert sehr von Schule zu Schule. Oft ublich sind Fremdsprachen, spezifische Sportarten inklusive Schach, Chor, Instrumentalunterricht oder Orchester, Informatik, Kurzschrift, Maschinschreiben, Werken, Theater, Ernahrung und Haushalt sowie sonstige spezielle Interessen- und Begabtenforderungen wie etwa chemische Ubungen oder Multimedia. Vorschulische Erziehung bzw. der Kindergarten dient vor allem der Vorbereitung auf die Schule. Er soll die Weichen fur eine erfolgreiche soziale, motorische, emotionale und intellektuelle Entwicklung stellen sowie Sprachkompetenz in der Erst- und Zweitsprache vermitteln.[20] Das soll der besseren Eingliederung der Kinder dienen und ermoglichen, dass (sprachliche) Probleme der Kinder fruher erkannt werden. Der Kindergarten kann in einem Alter von drei bis sechs Jahren besucht werden, wobei seit Herbst zweitausendzehn das letzte Jahr vor der Einschulung verpflichtend ist. Kinder im letzten Jahr vor der Schulpflicht mussen momentan mindestens insgesamt zwanzig Stunden pro Woche im Kindergarten gebildet werden. Zur Auswahl steht eine Teil- oder eine Vollzeitbetreuung.[21] Kinder, die bereits schulpflichtig, aber noch nicht schulreif sind, werden in die Vorschule aufgenommen. Die Schulreife wird durch eine Schulreifefeststellung durch den Direktor der Volksschule uberpruft. Die Volksschule kann im Rahmen der Unterrichtspflicht von jedem Kind ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr (Stichtag einunddreißig August) besucht werden und umfasst vier Schulstufen. Sie entspricht der deutschen Grundschule. Der alternative Hausunterricht wird selten in Anspruch genommen. Seit der Lehrplanreform zweitausend wird von vier Kulturtechniken gesprochen: Lesen, Schreiben, Rechnen und die Suche und Aufbereitung von Informationen. Im Lehrplan wurde diese neue Kulturtechnik in den allgemeinen Bestimmungen verankert. Normalerweise in vier Schulklassen eingeteilt, konnen kleinere Schulen meist in landlichen Gebieten auch Schulstufen zusammenlegen, sodass eine Lehrperson in einem Klassenraum mehrere Schulstufen gleichzeitig unterrichten kann. In den vergangenen Jahren haben sich aber auch im Grossraum Wien mehrere Schulen dazu entschlossen, eine oder mehrere Mehrstufenklassen zu fuhren. Auch eine Kombination mit Integrationsklassen ist nicht ungewohnlich. Vorzugsweise herrscht das Einlehrersystem. Das bedeutet, dass ein Lehrer alle Facher unterrichtet. Ausnahmen dabei sind Religion, Werkerziehung und eine eventuelle Fremdsprache (Englisch wird ab der ersten Klasse unterrichtet). In Gebieten mit anderssprachigen Minderheiten wird auch zweisprachiger Unterricht durchgefuhrt. In Schulen mit einem starken Auslanderanteil werden oft auch muttersprachliche Hilfslehrer eingesetzt. In manchen Bundeslandern mussen die Kinder mittlerweile schon ein Jahr vor dem Schulantritt eingeschrieben werden, damit man die Sprachkenntnisse des Kindes ermitteln kann. Sollte das Kind nur schlechte oder gar keine Kenntnisse der deutschen Sprache haben, so hat es die Moglichkeit, einen gunstigen Sprachkurs zu besuchen, wo es auf spielerische Art Deutsch lernt. Da als Schulerhalter der offentlichen Schulen die jeweiligen Gemeinden (auch in Form von Zusammenschlussen - so genannten,,Schulgemeinden") auftreten, ist fur das Kind der Schulbesuch im sich aus dem Wohnsitz ergebenden Schulsprengel ausser in den Fallen des hauslichen Unterrichtes, des Besuches einer Privatschule oder des,,sprengelfremden Schulbesuches" verpflichtend. Fur einen sprengelfremden Schulbesuch ist einerseits die Zustimmung des Schulerhalters der zu besuchenden Schule Voraussetzung und andererseits eine Verpflichtungserklarung der Wohnsitzgemeinde, auf Dauer des Schulbesuches die anfallenden Schulbesuchskosten an den Schulerhalter der zu besuchenden Schule zu bezahlen. Der Besuch einer Sonderschule kann die ganze Dauer der Schulpflicht hindurch erfolgen. Daruber hinaus konnen nach Beendigung der Schulpflicht noch ein freiwilliges zehntes und elftes Schuljahr angehangt werden. Dieser Schultyp dient zur Integration und Forderung von Kindern mit besonderem sonderpadagogischem Forderungsbedarf, sei es aufgrund physischer oder psychischer Handicaps oder korperlicher Behinderungen. Je nach Art der Problemstellung wird jedes Kind nach verschiedenen Lehrplanen unterrichtet und beurteilt, wobei die Klassengrossen gering sind. Damit kann die personliche Zuwendung und Unterstutzung durch die Lehrkrafte fur die einzelnen Schulerinnen und Schuler besonders gross sein. Ublicherweise stellen die Lehrkrafte bei der Einschulung den besonderen Bedarf an Forderung fest. Danach erfolgt eine entsprechende padagogische oder psychologische und medizinische Beurteilung der Sachlage. Prinzipiell liegt die endgultige Entscheidung uber den Besuch einer Sonderschule ausschliesslich bei den Erziehungsberechtigten, was manchmal gewisse Probleme schafft. Wird keine Sonderschule besucht, dann erfolgt die Integration in den anderen Schultypen im Rahmen der Pflichtschule, wobei zusatzlich zu den Lehrpersonen mit,,normaler" Ausbildung solche mit spezieller Sonderschulausbildung als Integrationslehrer Verwendung finden. Als fachliche Unterstutzung und zur Supervision fur diese Lehrer fungieren die Sonderpadagogischen Zentren, die organisatorisch meist an eine Sonderschule im jeweiligen Verwaltungsbezirk angeschlossen sind. Osterreich hat, ebenso wie Deutschland, als eines von wenigen westeuropaischen Lander ein differenziertes Sekundarstufe-I-Schulsystem (Elf- bis Funfzehnjahrige). Nach dem Abschluss der Volksschule besucht man meist eine AHS-Unterstufe (Gymnasium) oder die Hauptschule. Die Wahl des Schultyps sollte je nach bisherigem Schulerfolg und Begabung erfolgen; unabhangig davon spielen aber die soziale Stellung der Familie und die Wunsche der Eltern und Lehrer eine grosse Rolle. Weiters besucht in den grosseren Stadten ein bedeutend hoherer Anteil eines Jahrgangs eine AHS als im landlichen Raum. Sowohl an der Hauptschule/Neuen Mittelschule als auch in einer AHS-Unterstufe herrscht Anwesenheitspflicht. Die Schuler werden nach einem Fachlehrer-System unterrichtet. Das heisst, anstatt wie in der Volksschule von einem Lehrer in fast allen Fachern unterrichtet zu werden, werden die Schuler von einem Fachlehrer in ein bis zwei Unterrichtsgegenstanden unterrichtet. Die Ausbildung an diesen Schulen dauert vier Jahre. Mit Ausnahme von Privatschulen ist der Besuch von sekundarbildenden Schulen kostenlos. Bezahlt werden nur Unterrichtsmaterialien, ein Selbstbehalt fur Schulbucher und fur den Schulerfreifahrtsausweis sowie Mitgliedsbeitrage an den Elternverein, EDV-Kosten oder andere Zusatzleistungen. An der Hauptschule soll eine grundlegende Allgemeinbildung vermittelt und der Grundstein fur mittlere und hohere Schulen gelegt werden. Fur die Aufnahme an einer Hauptschule ist nur ein positiver Abschluss der vierten Schulstufe notig. Grundsatzlich erfolgt nach der Einschulung in der Hauptschule bis Weihnachten in den Gegenstanden Deutsch, Englisch und Mathematik eine Einstufung in eine von drei Leistungsgruppen, wobei die erste Leistungsgruppe nach demselben Lehrplan wie in den Allgemeinbildenden Hoheren Schulen unterrichtet wird. Damit ist - entsprechenden Lernerfolg vorausgesetzt - jederzeit der Ubertritt von der Hauptschule in die Unterstufe der AHS moglich. Grundsatzlich stehen den Schulern nach dem Abschluss der Hauptschule/NMS neben der Polytechnischen Schule alle weiterfuhrenden Schulen offen, allerdings wird die AHS-Oberstufe nur von etwa 6 % besucht, viel haufiger dagegen die BHS. Immer mehr Hauptschulen gehen von der Beurteilung mittels Leistungsgruppen weg und haben so genannte,,Schulversuche" eingefuhrt. So gibt es beispielsweise Hauptschulen, die den Schulern einen,,beruflichen Zweig" und einen,,schulischen Zweig" anbieten; im schulischen Zweig wird der allgemeinbildende Stoff unterrichtet, wahrend der,,berufliche Zweig" eher auf eine spatere Lehre vorbereitet. Ein neueres Schulangebot ist die Kooperative Mittelschule (KMS), an der auf Basis des Lehrplans der Hauptschule und des Realgymnasiums unterrichtet wird. An den KMS werden sowohl Pflichtschullehrer als auch Bundeslehrer (AHS-Lehrer) eingesetzt, und auf die besondere Forderung von Fahigkeiten und Neigungen wird ein grosserer Wert als in der Hauptschule gelegt. Praktisch alle Kooperativen Mittelschulen sind offiziell Hauptschulen mit Schulversuchen, obwohl es auch Gymnasien moglich ware, ihre Unterstufen als solche zu fuhren. Nach jahrelangem Streit um eine gemeinsame Mittelschule fur alle Kinder wurde zweitausendacht der Schulversuch Neue Mittelschule (NMS) gestartet. Die NMS wird seit Herbst 2012 als Regelschule gefuhrt und wird bis 2015/16 alle Hauptschulen mittels Stufenplan ersetzen. Neue Mittelschulen sind meist in Gebauden von Hauptschulen untergebracht. Dort gibt es neben den 2., 3., und vier Hauptschulklassen seit Herbst zweitausendacht eben auch eine eins Klasse der Neuen Mittelschule, in den Folgejahren wird der Hauptschulbetrieb nach und nach auslaufen. Ob in Zukunft Unterstufen-Gymnasium, Hauptschule und Neue Mittelschule nebeneinander bestehen werden, ist unklar. Tendenziell besuchen begabtere Schuler nach der Volksschule eine Allgemeinbildende Hohere Schule (AHS), wobei aber auf dem Land wegen der grosseren Entfernungen zu Gymnasien oft auch die Hauptschule bzw. Neue Mittelschule gewahlt und dort die erste Leistungsgruppe besucht wird. Um an einer AHS-Unterstufe aufgenommen zu werden, muss das im Abschlusszeugnis der Volksschule speziell vermerkt werden. In Deutsch und Mathematik muss die Leistung mit,,Gut" oder,,Sehr gut" bewertet worden sein. Sollten diese Voraussetzungen nicht zutreffen, ist eine Aufnahmeprufung zu bestehen. Schuler der hochsten Leistungsgruppe einer Hauptschule bzw. Neuen Mittelschule mit keiner schlechteren Note als,,Befriedigend" werden als Quereinsteiger nach der funften, sechsten oder siebten Schulstufe ebenfalls aufgenommen. Sollte eine Fremdsprache der AHS-Unterstufe an der Hauptschule nicht unterrichtet worden sein, ist in ihr eine Prufung abzulegen. Grundsatzlich wird die Allgemeinbildende Hohere Schule Gymnasium genannt und es wird zwischen Gymnasien (BG/PG), Realgymnasien (BRG/PRG) und wirtschaftskundlichen Realgymnasien (WKG) unterschieden, wobei es ab der dritten Klasse (siebenten Schulstufe) leichte Unterschiede in den Lehrplanen gibt. In der Oberstufe werden diese Unterschiede grosser. Das Gymnasium im klassischen Sinne dient vor allem der umfassenden humanistischen Allgemeinbildung. In der siebten Schulstufe wird eine weitere Fremdsprache unterrichtet, meist wird mit Latein die Grundlage fur eine spatere Spezialisierung gelegt. Manche Schulen bieten statt Latein eine lebende Fremdsprache wie Franzosisch an. Besonders traditionsreiche Gymnasien dieses Typs werden Akademische Gymnasien bezeichnet. Das Realgymnasium ist fur naturwissenschaftlich Interessierte eingerichtet, das heisst mit verstarktem Unterricht in diesen Fachern (Mathematik, Geometrisches Zeichnen). Eine zweite Fremdsprache kommt bei diesem Schultyp erst in der neunten Schulstufe (Oberstufe) hinzu. Daneben gibt es Sonderformen als AHS mit Schwerpunkt im Rahmen der Schulautonomie. An allen AHS-Unterstufen wird ab der ersten Klasse bzw. dem funften Schuljahr eine lebende Fremdsprache, meist Englisch, unterrichtet, an Gymnasien ab der dritten Klasse (seltener schon ab der zweiten Klasse) zusatzlich Latein oder eine lebende Fremdsprache (meist Italienisch oder Franzosisch), an Realgymnasien stattdessen geometrisches Zeichnen und verstarkt Mathematik. Schuler mit einem positiven Abschluss der achten Schulstufe an einer AHS konnen in weiterfuhrende berufsbildende Schulen aufgenommen werden. Die Sekundarstufe umfasst die Oberstufe der allgemeinbildenden hoheren Schulen (AHS), die Berufsbildenden mittleren (BMS) und hoheren Schulen (BHS), zusammen BMHS, sowie Aufbaulehrgange der Weiterbildung. Die Hoheren Schulen schliessen mit der Matura, die mittleren Schulen mit Diplom ab. Berufsbildende Schulen umfassen auch eine Ausbildung in einem Lehrberuf einschliesslich Gewerbeberechtigung. In der funften Klasse AHS (neunten Schulstufe) beginnt die AHS-Oberstufe. Die drei Formen der AHS werden fortgesetzt und teilweise noch verfeinert. Zusatzlich gibt es das Oberstufenrealgymnasium (BORG), das unter anderem dafur eingerichtet wurde, um Abganger von Hauptschulen zur Matura zu fuhren. Wer die erste Leistungsgruppe der vierten Klasse (achten Schulstufe) einer Hauptschule mit guten Noten abgeschlossen hat oder in der zweiten Leistungsgruppe keine schlechtere Note als,,Gut" hat, braucht keine Aufnahmeprufung abzulegen. Im Allgemeinen wird ab der neunten Schulstufe eine weitere Fremdsprache, oft Latein, Franzosisch oder Italienisch, seltener Altgriechisch, Russisch, Spanisch oder eine Nachbarsprache unterrichtet. Das Gymnasium spezialisiert sich in die nachfolgenden Formen (wobei nicht jede Schule jeden Zweig anbietet): Das Realgymnasium bietet in der Oberstufe mehr Mathematik und verstarkt Chemie und Physik. Das wirtschaftskundliche Realgymnasium bietet in der Oberstufe verstarkt wirtschaftkundliche Gegenstande. Beim Oberstufenrealgymnasium ist einer der nachfolgenden Zweige zu wahlen (wobei nicht jede Schule jeden Zweig anbietet):das naturwissenschaftliche Oberstufenrealgymnasium mit verstarkt Mathematik, Chemie und Physik,das Musische Oberstufenrealgymnasium mit Instrumentalunterricht. Im Rahmen der Schulautonomie kann bei allen gymnasialen Formen eine schulspezifische Schwerpunktsetzung vorgenommen werden. Fur die sechste Klasse (zehnte Schulstufe) mussen Wahlpflichtgegenstande festgelegt werden. Abhangig von schulautonomen Regelungen sind das mindestens zwischen zwei und acht Wochenstunden zusatzlich, auf drei Jahre aufgeteilt. Dabei wird zwischen vertiefenden und erweiternden Wahlpflichtgegenstanden unterschieden. Unter erweiternd werden alle Facher verstanden, die ansonsten nicht unterrichtet werden, vor allem Sprachen, aber auch Informatik. Vertiefende Wahlpflichtgegenstande werden zusatzlich zum normalen Unterricht in diesem Fach unterrichtet und sind fur die Matura von Bedeutung. Eine Maturaprufung muss in einen vertiefenden Wahlpflichtgegenstand, facherubergreifend (etwa Englisch und Geschichte), erganzend (in Kombination mit einer Fremdsprache oder Informatik oder uber ein einjahriges Wahlpflichtfach) oder uber eine eigene Fachbereichsarbeit abgelegt werden. In manchen AHS ersetzt seit einigen Jahren das modulare, schulautonome Kurssystem als Schulversuch die Wahlpflichtgegenstande. Fur die siebente Klasse (elfte Schulstufe) ist zwischen Musikerziehung und bildnerischer Erziehung sowie darstellender Geometrie, dem naturwissenschaftlichen Zweig (verstarkter Unterricht in Biologie, Physik und Chemie) und einer eventuellen schulautonomen Alternative zu wahlen. Darstellende Geometrie oder Physik und Biologie sind Schularbeitsfacher. Wie bei jedem Auswahlen von alternativen Gegenstanden mussen sich genugend Schuler fur die Eroffnung eines Zweiges melden. Weiters besteht die Moglichkeit, die Matura an einem Gymnasium fur Berufstatige (Abendgymnasium) abzulegen. Abendgymnasien wie das Abendgymnasium Wien bieten vor allem Berufstatigen, aber auch Schulabbrechern einer Tagesschule die Moglichkeit, eine vollwertige Matura zu erlangen. Berufsbildende hohere Schulen (BHS) konnen nach der achten Schulstufe besucht werden und bieten neben einer Berufsausbildung auch die Moglichkeit, nach funf Jahren die Diplom- und Reifeprufung zu erwerben. Der Vorteil gegenuber einer AHS ist hier, dass man sowohl die Studienberechtigung (mit der Matura) als auch eine komplette hohere Berufsausbildung Ausbildung dauert allerdings gegenuber der AHS um ein Schuljahr langer. Hinsichtlich der Stundenzahl ist die Ausbildung an der BHS in etwa 3500 Stunden langer, was real etwa zwei Schuljahren entspricht. Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) sind Fach- oder Handelsschulen. Diese vermitteln berufliche Qualifikationen und Allgemeinbildung. Die Ausbildung dauert drei bis vier Jahre und endet mit einer Abschlussprufung. Berufsbildende mittlere Schulen vermitteln Theorie und Praxis in den von ihnen angebotenen Schwerpunkten und Ausbildung soll den Absolventen einen direkten Einstieg in das angestrebte Berufsleben ermoglichen und ersetzt Gewerbeberechtigungen. Der Abschluss ermoglicht, einen dreijahrigen Aufbaulehrgang zu absolvieren, um die Diplom- und Reifeprufung an den BHS abzulegen. Weiter besteht die Moglichkeit im Rahmen der Fachschule uber Zusatzprufungen die Berufsreifeprufung zu machen, welche im tertiaren Bildungsbereich eine fachgebundene (eingeschrankte) Reifeprufung ist. Hohere Technische Lehranstalten (HTL) und Hohere technische Bundeslehranstalten (HTBLA) dienen vor allem der technischen Berufsausbildung. Die Facher bestehen zum einen Teil aus allgemeinbildenden Fachern - inklusive einer lebenden Fremdsprache, normalerweise Englisch - und zum anderen Teil aus der technischen Spezialausbildung. Die Technischen Lehranstalten bieten je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte (Maschinenbau, Elektrotechnik, IT, Bautechnik, Chemie usw.). Entsprechend diesem Bereich sind die funf Technischen und Gewerblichen Lehranstalten (TGLA) zu sehen. Die HTL-Reife- und Diplomprufung berechtigt zum Studium an allen Universitaten und Hochschulen. Nach dreijahriger Berufspraxis, die auf den in der HTL erworbenen Kenntnissen beruht, kann der Absolvent der HTL um die Qualifikationsbezeichnung,,Ingenieur" (Ing.) ansuchen, welche von Wirtschaftskammern sowie auch einigen Zertifizierungsstellen verliehen wird. Auch hier sind etliche technische und gewerbliche Fachschulen der mittleren Bildung vorhanden, die, neben Kollegs und Meisterklassen, meist an der HTL als Zweig gefuhrt werden (meist dreijahrige Zweige). Die Abkurzung H(B)LA steht fur Hohere Bundeslehranstalt. Diese weisen eine ahnliche Struktur wie HTLs auf, sind allerdings nicht technisch orientiert. Die Ausbildung dauert funf Jahre und schliesst mit einer Reife- und Diplomprufung ab. Aufgrund des verbreiteten Klischees, dass in HBLAs Schulerinnen nur Handarbeiten und Kochen lernen wurden, um spater gute Hausfrauen zu werden, werden diese abwertend auch Knodelakademie genannt.[22] Die Handelsakademie ist eine Schule mit Schwerpunkt auf Rechnungswesen und Betriebswirtschaft (diese Facher werden in allen funf Jahren unterrichtet und sind Pflichtgegenstande bei der Reife- und Diplomprufung). Besonderer Wert wird auf die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhange und auf Sprachkompetenz gelegt, mittlerweile bieten aber auch mehrere HAKs in Osterreich umfassende IT-Schwerpunkte - Handelsakademien fur Wirtschaftsinformatik - (aber naturlich auch hier mit Hinblick auf eine mogliche Karriere in der Wirtschaft). Englisch und eine zweite lebende Fremdsprache (wahlweise meist Franzosisch, Italienisch oder Spanisch, an manchen Schulen auch Ostsprachen) werden ab der ersten Klasse (neunten Schulstufe) unterrichtet; an den meisten Handelsakademien besteht ausserdem die Moglichkeit, spatestens ab der dritten Klasse (elfte Schulstufe) eine dritte lebende Fremdsprache als Freifach zu belegen. HAK-Aufbaulehrgang: Fur Handelsschulabsolventen besteht zudem die Moglichkeit, die HAK mit einem dreijahrigen Aufbaulehrgang nachzuholen. HAK fur Berufstatige: Genauso wie beim Gymnasium kann auch bei der HAK eine Abendschule besucht werden. Sie dauert zwei Vorbereitungssemester und acht regulare Studiensemester. Leute mit einem positiven Handelsschulabschluss haben die Moglichkeit, im dritten Semester einzusteigen oder in drei Jahren Abendunterricht die Diplom- und Reifeprufung zu erwerben. Zu diesen Anstalten zahlten fruher auch die Lehrerbildungsanstalten (Ausbildung zu Volksschullehrer[inne]n). Diese Ausbildung ging dann an die Padagogischen Akademien uber und findet nun an den Padagogischen Hochschulen statt. Polytechnische Schulen (PS, PTS) werden hauptsachlich von Jugendlichen besucht, die unmittelbar nach dem Ende der Unterrichtspflicht einen Beruf erlernen wollen. Die PS/PTS stellen daher meist das letzte Pflichtschuljahr dar und vermitteln den Schulern grundlegende Fahigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse (Schlusselqualifikationen) als Vorbereitung auf eine Lehre. Wird kein Lehrplatz oder eine Arbeitsstelle gefunden, besteht die Moglichkeit, freiwillig ein zehntes Schuljahr zu absolvieren. Die Berufsschule (BS), fachlich auch Berufsbildende Pflichtschule (BPS),[40][41] muss parallel zu einer Lehre besucht werden (verpflichtende duale Ausbildung). Die Dauer betragt meist zwei bis vier Jahre und hangt von der Art der Lehre ab. Entweder wird die Berufsschule ganzjahrig an mindestens einem Wochentag oder saisonal oder lehrgangsmassig in Blocken (insgesamt zumindest acht Wochen im Jahr) besucht. Die Berufsschule hat die Aufgabe, berufsschulpflichtigen Personen in Lehr- und Ausbildungsverhaltnissen sowie Personen in Ausbildungsverhaltnissen, die zum Besuch der Berufsschule berechtigt sind, in einem fachlich einschlagigen Unterricht grundlegende, theoretische Kenntnisse zu vermitteln, ihre betriebliche oder berufspraktische Ausbildung zu fordern und zu erganzen sowie ihre Allgemeinbildung zu erweitern (BGBl. I Nr. 74/2013 , Art. 1Z1) Wenn moglich, sind fur betriebswirtschaftlichen und fachtheoretischen Unterricht Leistungsgruppen zur Forderung einzurichten. Insgesamt gibt es in Osterreich einhundertachtundfünfzig (2011/12)[42] Berufsschulen, offentlich-rechtliche ebenso wie private (meist von Innungen und anderen Berufsverbanden). 62 sind Landesberufsschulen (in Tragerschaft der Lander, in Tirol heissen diese Fach-Berufsschulen, in OO nur Berufsschulen). Gymnasium fur Berufstatige, Realgymnasium fur Berufstatige und Wirtschaftskundliches Realgymnasium fur Berufstatige,,haben die Aufgabe, Personen, die die achte Schulstufe erfolgreich abgeschlossen haben und das siebzehn Lebensjahr spatestens im Kalenderjahr der Aufnahme vollenden sowie eine Berufsausbildung abgeschlossen haben oder in das Berufsleben eingetreten sind, zum Bildungsziel einer allgemeinbildenden hoheren Schule zu fuhren. "

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