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Krakau – Wikipedia

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Krakau

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[15] Sigismund I. der Alte liess das eintausendvierhundertneunundneunzig niedergebrannte gotische Konigsschloss, das Kasimir der Grosse errichtet hatte, von den florentinischen Meistern Francesco Fiorentino und Bartolomeo Berrecci, einem der grossten italienischen Baumeister und Bildhauer, im Stil der Renaissance wiederaufbauen. Wasa(Zygmunt III Waza) die Residenz nach Warschau, das bis eintausendfünfhundertsechsundzwanzig (dem Jahr des Erloschens des masowischen Piastenhauses) Hauptstadt des Herzogtums Masowien gewesen war, welches an die polnische Krone zuruckfiel. Hans Frank wollte ein reprasentatives Regierungsviertel um den Park Blonia bauen, aber der Architekt Hubert Ritter hatte dagegen durch Enteignungen und Abriss ein das Stadtbild starker zerstorendes Projekt,,Ost-Nurnberg" in Debniki entworfen.

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Krakau – Wikipedia
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e8/Krakau_-_Barbakan.jpg/1200px-Krakau_-_Barbakan.jpg    

Das Hejnal-Signal erinnert gemass einer modernen Legende daran, ebenso wie die Figur des Lajkonik (ein Krieger mit Steckenpferd). Im Jahr eintausenddreihundertelf erhob sich die deutsche Burgerschaft unter Fuhrung des Vogtes Albert gegen den polnischen Seniorherzog Wladyslaw I. Ellenlang. Nachdem er den Aufstand niedergeschlagen hatte, liess Wladyslaw die meisten Deutschen aus der Stadt verbannen, einige hinrichten. Die Nationalitat der Burger wurde durch ein Schibboleth uberpruft: Als Deutscher galt, wer soczewica, kolo, miele, mlyn nicht fehlerfrei nachsprechen konnte. Laut dem britischen Historiker Norman Davies zeigten sich bei der Auseinandersetzung erste Zuge eines polnischen Chauvinismus.[12] Um 1480 waren wieder 36 Prozent[13] der Einwohner mit Stadtrecht deutschsprachig und in der prachtigsten Pfarrkirche, der Marienkirche, wurde deutsch gepredigt - bis auf koniglichen Erlass hin die deutschen Predigten in die Barbarakirche verlegt wurden. Weitere Repressionen gegen die Stadt waren der Entzug der Ratswahl und die Grundung von benachbarten Konkurrenzstadten wie Kazimierz und Kleparz. Die politischen Aspirationen der Stadte, insbesondere von Krakau, wurden dadurch dauerhaft gebrochen.[14] eintausenddreihundertzwanzig wurde in der Wawelkathedrale zum ersten Mal seit der Teilung im Jahr eintausendeinhundertachtunddreißig wieder ein polnischer Konig gekront, Wladyslaw Ellenlang. Krakau blieb Kronungs- und Begrabnisstatte der polnischen Konige bis 1734, im 16. Jahrhundert allerdings wurde Warschau Hauptstadt. Seit eintausendeinhundertfünfzig existierte eine Lateinschule des Krakauer Erzbistums und Kasimir III. der Grosse - der Sohn Wladyslaw Ellenlangs - grundete eintausenddreihundertvierundsechzig die Krakauer Akademie (die spatere Jagiellonen-Universitat), die nach der Universitat Prag die zweitalteste in Mitteleuropa ist. Kasimir der Grosse grundete die Vorstadte Kazimierz (1335) und Kleparz (1366) und liess die Wawelkathedrale und viele andere Kirchen im gotischen Stil umbauen bzw. neu errichten. Zu seiner Zeit kamen nach den Pestpogromen von 1348/49 besonders viele Juden nach Polen und Krakau, denen Kasimir III. weitgehende Privilegien und in der Ausweitung des Kalischer Toleranzedikts von eintausendzweihundertfünfundsechzig die Religionsfreiheit sicherte. Entgegen einem weitverbreiteten Irrtum siedelten die Juden zunachst nicht in Kazimierz, sondern im heutigen Universitatsviertel um die St.-Anna-Strasse. Die Stadtregierung Krakaus unterstand jahrhundertelang dem Krakauer Erzbischof als Furstbistum. Wahrend der Herrschaft von Wladyslaw II. Jagiello Ende des 14. Jahrhunderts wurde Krakau ein Mitglied der Hanse, verliess diese aber 1478 wieder. Nach dem Tod Kasimirs III. des Grossen eintausenddreihundertsiebzig kam sein Neffe Ludwig von Anjou an die Macht, der zugleich Konig von Ungarn war. Nach dessen Tod bestieg die 12-jahrige Hedwig eintausenddreihundertvierundachtzig den polnischen Thron als Konig (nicht Konigin). Sie heiratete den litauischen Grossfursten Wladyslaw II. Jagiello und legte damit den Grundstein fur die Union zwischen beiden Staaten. Sie verstarb sehr jung eintausenddreihundertneunundneunzig und vererbte ihr ganzes Vermogen der Krakauer Universitat. Ihr Ehemann Wladyslaw II. Jagiello besiegte eintausendvierhundertzehn den Deutschen Orden bei Tannenberg militarisch und eintausendvierhundertsechzehn auf dem Konzil von Konstanz juristisch. Nach der polnisch-litauischen Union von Krewo eintausenddreihundertfünfundachtzig entwickelte sich Krakau als Hauptstadt einer der grossten europaischen Kontinentalmachte okonomisch, kulturell, wissenschaftlich und urban. Wladyslaw II. Jagiello gilt als Stammvater der Dynastie der Jagiellonen, die in Polen-Litauen, dem Konigreich Bohmen und Ungarn regierten und starke familiare Beziehungen mit Habsburg, Wittelsbach und Vasa unterhielten. Unter ihrer Herrschaft wuchs Krakau weiter und trat der Hanse bei. Der Furstbischof regierte sehr geschickt ab eintausendvierhundertvierunddreißig fur die minderjahrigen Sohne Wladyslaw II. Jagiellos, Wladyslaw III. von Warna und Kasimir IV. Jagiello. Unter letzterem bluhte Krakau in der Spatgotik auf. Von den zahlreichen Kindern des Ehepaares - seine Frau Elisabeth von Habsburg wurde Mutter der Jagiellonen genannt - wurden allein vier Konige; sieben weitere bekleideten wichtige Kirchenamter oder heirateten in meist deutsche Adelsgeschlechter ein. Als Folge davon sind fast alle gegenwartigen europaischen Monarchen mit Kasimir IV. und Elisabeth verwandt. Der italienische HumanistKallimachus, der aus politisch-religiosen Grunden aus Rom nach Krakau geflohen war, erzog die Kinder. Viele Gelehrte und Kunstler aus dem deutschsprachigen Raum, meist aus Franken, gingen nach Krakau, so auch Buchdrucker. Kasper Straube war eintausendvierhundertdreiundsiebzig der erste, aber erst Johann Haller konnte eine Druckpresse fur langere Zeit in Krakau betreiben. eintausendvierhundertachtundachtzig grundete der HumanistConrad Celtis die Sodalitas Litterarum Vistulana, eine Gelehrtengesellschaft nach Vorbild der Romischen Akademie. eintausendvierhundertneunundachtzig beendete Veit Stoss (poln. Wit Stwosz) aus Nurnberg die Arbeit am Hochaltar der Krakauer Marienkirche und fertigte dann den Marmorsarkophag fur Kasimir IV. Jagiellonicus, Kallimachus sowie fur Bischofe von Krakau und Posen. Auch zahlreiche andere Kunstler aus Italien, Holland und Suddeutschland kamen in der Zeit Kasimirs IV. nach Krakau und arbeiteten im Stil der Spatgotik und Renaissance. Drei seiner Sohne waren nacheinander polnische Konige, der alteste aber Konig von Bohmen und Ungarn. Die Konige Alexander und Jan I. Olbracht liessen die Stadtbefestigung gegen einen befurchteten Turkenansturm ausbauen und um die Barbakane eintausendvierhundertneunundneunzig erganzen und legten in Kazimierz den Grundstein fur das neue judische Viertel, in dem in der Renaissance die Alte Synagoge (die alteste erhaltene in Mitteleuropa ist freilich die Prager Altneusynagoge aus dem dreizehn Jahrhundert) errichtet wurde. Ihr jungerer Bruder Sigismund I. der Alte(Zygmunt I Stary) und dessen Sohn Sigismund II. August(Zygmunt II August) bauten Krakau zum Machtzentrum der jagiellonischen Lander in Polen-Litauen und Tschechien-Ungarn aus. Zu dieser Zeit zahlte Krakau ca. 30.000 Einwohner. Aus dieser kulturellen Blutezeit der Stadt ist eine Vielzahl von Baudenkmalern und Kunstschatzen der Gotik und Renaissance erhalten. Insbesondere der Schlosskomplex auf dem Wawelhugel und die befestigte Altstadt - Barbakane, Tuchhallen, Burgerhauser etc. Auch die Universitat erlebte in dieser Zeit ihre Blute. Hier studierte Ende des fünfzehn Jahrhunderts Nikolaus Kopernikus zusammen mit zahlreichen deutschsprachigen Gelehrten.[15] Sigismund I. der Alte liess das eintausendvierhundertneunundneunzig niedergebrannte gotische Konigsschloss, das Kasimir der Grosse errichtet hatte, von den florentinischen Meistern Francesco Fiorentino und Bartolomeo Berrecci, einem der grossten italienischen Baumeister und Bildhauer, im Stil der Renaissance wiederaufbauen. Die Sigismundkapelle auf dem Wawel von Berrecci gilt als schonstes Bauwerk der italienischen Renaissance ausserhalb Italiens. Das Werk Berreccis war so uberragend, dass einer seiner Landsleute, der ebenfalls als Kunstler an den Krakauer Hof gekommen war, diesen eintausendfünfhundertvierunddreißig aus Neid auf dem Krakauer Marktplatz niederstach. Berrecci wurde mit grossen Ehren in der Fronleichnamskirche in Kazimierz beigesetzt. Sigismund I. heiratete Bona Sforza aus Mailand, die viele italienische Kunstler an den Krakauer Hof brachte. Aber auch Deutsche, Niederlander und Polen waren unter Sigismund I. in Krakau kunstlerisch aktiv. eintausendfünfhundertfünf sind im Balthasar-Behem-Kodex die Statuten der deutschsprachigen Burger-Gilden beschrieben. eintausendfünfhundertzwanzig veranlasste Johann Beheim die Herstellung der bisher grossten polnischen Kirchenglocke (Stand 2015), der Sigismund-Glocke. Peter Vischer aus Nurnberg eroffnete eine Bronzegiesserei in Krakau. Stanislaus Samostrzelnik schuf viele Renaissancefresken in den Krakauer Kirchen. Im gleichen Zeitraum war Hans Durer, der jungere Bruder Albrecht Durers, Hofmaler bei Sigismund I. dem Alten. Hans von Kulmbach malte den Johannes-Altar der Marienkirche. eintausendfünfhundertfünfundzwanzig huldigte Albrecht, der Hochmeister des Deutschen Ordens, dem polnischen Konig auf dem Krakauer Marktplatz und wandelte auf Anraten Martin Luthers und mit Billigung des polnischen Konigs den Ordensstaat in ein polnisches Lehen um. Albrecht schuf mit diesem Herzogtum Preussen als polnischem Lehen das erste Gebiet, das den lutherischen Glauben annahm. Die Konflikte um Reformation und Gegenreformation wirkten sich auch bald auf Krakau aus. Sigismund II. August wurde eintausendfünfhundertdreißig zu Lebzeiten seines Vaters Konig von Polen und regierte bis zu dessen Tod eintausendfünfhundertachtundvierzig mit diesem gemeinsam. Auf Anraten von Konigin Bona Sforza holte auch er viele italienische Kunstler nach Krakau, unter denen die Bruder Santi und Monti Gucci die bedeutendsten waren. Ersterer baute die Tuchhallen im Renaissancestil um und schuf viele Marmorskulpturen in der Wawelkathedrale, letzterer baute die alte Synagoge in Kazimierz um. Mitte des sechzehn Jahrhunderts wurde begonnen, die deutschsprachige Stadtregierung durch eine polnische bzw. italienische zu ersetzen.[16] eintausendfünfhundertzweiundsiebzig starb der letzte Jagiellonenkonig, Sigismund II. August. Sein Nachfolger aus Frankreich Heinrich von Valois regierte nur ein Jahr auf dem Wawel. Ihm folgte der Ungar Stephan Bathory, unter dem Krakau sich weiter im Stil des Manierismus entwickelte. Doch verlegte eintausendfünfhundertsechsundneunzig der polnische und zeitweise schwedische Konig sowie zeitweilige Zar von Russland Sigismund III. Wasa(Zygmunt III Waza) die Residenz nach Warschau, das bis eintausendfünfhundertsechsundzwanzig (dem Jahr des Erloschens des masowischen Piastenhauses) Hauptstadt des Herzogtums Masowien gewesen war, welches an die polnische Krone zuruckfiel. Sigismund bevorzugte die Nahe Warschaus zu seinem schwedischen Erbkonigreich und zu seinen russischen Ambitionen. Gleichwohl entstanden in der formellen Hauptstadt Krakau noch ehrgeizige barocke Projekte, wie die Peter-und-Paul-Kirche, die St.-Anna-Kirche, die Benediktinerkirche, die Kamaldulenser-Abtei etc. Die Bedeutung Krakaus nahm aber ab, beschleunigt durch die Plunderung wahrend der schwedischen Invasionen eintausendsechshundertfünfundfünfzig und eintausendsiebenhundertzwei und durch die Pest, die zwanzig Opfer forderte. Ende des siebzehn Jahrhunderts und im achtzehn Jahrhundert lag Krakau abseits der polnischen Politik, die nun in Warschau ihren Mittelpunkt hatte. 1778 wurden in Krakau ohne die Vorstadte 8.894 Einwohner gezahlt und 1782 insgesamt 9.193 Einwohner.[17] Die Vorstadte (u. a. Kazimierz, Stradom, Kleparz, Garbary) wurden im Jahr 1792 vom Vierjahrigen Sejm nach Krakau eingemeindet. eintausendachthundertsiebenundvierzig erreichte die Stadt die Krakau-Oberschlesische Eisenbahn. Kurz danach begann der Bau von zahlreichen Befestigungen, der Anfang der,,Festung Krakau", was der Industrialisierung neue Impulse gab (Ziegeleien, Steinbruche). Mit Wien als damaliger Hauptstadt war Krakau seit eintausendachthundertsechsundfünfzig durch die k.k. Nordbahn verbunden, die wichtigste Bahnstrecke der Monarchie. Ab dem Jahr 1855 war Krakau der Sitz eines Bezirks. Der Wawel wurde von der k.u.k. Armee als Kaserne genutzt, wobei wesentliche historische Bauelemente beseitigt oder beschadigt wurden. Anlasslich eines Aufenthalts von Kaiser Franz Joseph I. in Krakau eintausendachthundertachtzig (er war im Stadthaus von Statthalter Graf Potocki auf dem Hauptmarkt zu Gast) wurde dem Monarchen eine Petition uberreicht, den Wawel zur kaiserlichen Residenz zu erklaren. Franz Joseph sagte dies zu; die Verhandlungen der Stadtverwaltung mit dem k.u.k. Kriegsministerium fuhrten aber erst 1905 zur Raumung der koniglichen Burg durch das Militar, worauf sofort Restaurierungsarbeiten begannen, die erst in der Zwischenkriegszeit abgeschlossen werden konnten. Die russische Grenze war nur wenige Kilometer von Krakau entfernt. Die k.u.k. Armee liess daher im letzten Drittel des neunzehn Jahrhunderts zahlreiche Aussenforts[23] rund um die von Mauern umgebene Stadt errichten, um diese gegebenenfalls als Festung gegen Russland verteidigen zu konnen. Einige dieser Forts sind erhalten. Am Ende des Ersten Weltkriegs sah sich Krakau ab achtundzwanzig Oktober eintausendneunhundertachtzehn wie ganz Galizien als Teil des wieder erstehenden polnischen Staates. Dies wurde im September eintausendneunhundertneunzehn im Vertrag von Saint-Germain bestatigt. Im Jahr eintausendneunhunderteinundzwanzig hatte Krakau einhundertdreiundachtzig Komma sieben null sechs Einwohner, davon die Mehrheit polnischer Nationalitat (154.873) und romisch-katholisch (136.241).[19] Krakau entwickelte sich in der Zwischenkriegszeit sehr schnell und war neben Warschau und Lemberg eines der wichtigsten kulturellen Zentren Polens. Krakau wurde zum Sitz einer Woiwodschaft. Viele grosse Gebaude wurden erbaut, besonders nordwestlich der Krakauer Altstadt (Czarna Wies, Nowa Wies). Die deutschen Besatzer erreichten mit Eingemeindungen im Jahr eintausendneunhunderteinundvierzig mehr als die Verdopplung der Grosse der Stadt. Hans Frank wollte ein reprasentatives Regierungsviertel um den Park Blonia bauen, aber der Architekt Hubert Ritter hatte dagegen durch Enteignungen und Abriss ein das Stadtbild starker zerstorendes Projekt,,Ost-Nurnberg" in Debniki entworfen.[25] Die grosste Siedlung der einigen Dutzend mehrgeschossiger Gebaude wurde dagegen auf der Reichstrasse, in Nowa Wies, gegrundet. Die Besatzer errichteten im Stadtteil Podgorze am rechten Weichselufer fur judische Stadtburger das Ghetto Krakau, in dem zeitweise zwanzig Menschen als Arbeitssklaven gefangen gehalten wurden. Im Herbst eintausendneunhunderteinundvierzig wurden zwei Menschen aus dem Ghetto fur die Totung,,selektiert", weggebracht oder dort ermordet. Das Ghettogelande wurde anfangs mit Mauern abgesperrt. Nach weiteren Deportationen (1.-8. Juni und 27.-28. Oktober 1942) wurde das ganze Gelande im Dezember in Wohnbezirk A und Wohnbezirk B unterteilt. Das war die Vorbereitung fur die endgultige Liquidation, die am 13. Marz 1943 begann. Die Besatzer vernichteten einen grossen Teil der Kunstschatze des Wawels, insbesondere der polnischen Kunstler. Die Bausubstanz Krakaus blieb aber zum grossen Teil erhalten, da das NS-Regime Krakau als ursprunglich deutsche Stadt betrachtete. Krakau blieb von Bombardements und grosseren Zerstorungen weitgehend verschont. Es verlor aber fast die Halfte seiner Bevolkerung, fast die ganze judische Gemeinde und insbesondere in der,,Sonderaktion Krakau" vom November 1939 die universitare Elite. Als die Rote Armee im Januar eintausendneunhundertfünfundvierzig im Zuge der Weichsel-Oder-Operation uberraschend auf Krakau vorstiess, liess Generalgouverneur Frank alle Deutschen evakuieren und verliess die Stadt,[26] wahrend sich die deutschen Truppen zur Oder zuruckzogen. So konnte die Rote Armee am neunzehn Januar in das nahezu unzerstorte Krakau einziehen. Die dadurch angeblich verhinderte Sprengung der Stadt gehort vermutlich ins Reich der Legenden.[27] Die Sowjetunion und das polnische kommunistische Regime unterdruckten die burgerlichen und aristokratischen Stromungen der Krakauer. Am 11. August 1945 kam es zum Pogrom von Krakau an judischen Uberlebenden des NS-Terrors. Aus ideologischen Uberlegungen wurden in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt das damals weltgrosste Stahlwerk und die sozialistische TrabantenstadtNowa Huta(Neue Hutte) errichtet (1951 eingemeindet). Das Regime hoffte, durch einen grosseren Anteil an,,sozialistischen Arbeitern" den Einfluss der,,kapitalistischen Intellektuellen" zu beseitigen. Nowa Huta wurde spater, wahrend der Solidarnosc-Bewegung, zu einem Brennpunkt des sozialen und politischen Reformwillens gegen den Kommunismus. Bis in die 1990er Jahre hinein schadigten die Emissionen des Stahlwerks die historische Bausubstanz Krakaus. Nach den Gesprachen am Runden Tisch 1988/89 und den ersten freien Wahlen eintausendneunhundertneunundachtzig konnte sich Krakau wieder frei entwickeln. Die Versaumnisse fruherer Restaurierungsarbeiten konnten in den 1990er Jahren nachgeholt werden. Es wurden Autobahnverbindungen nach Katowice und Breslau errichtet und der Flughafen in Balice ausgebaut. Nunmehr wird die Autobahn A4 in Richtung Tarnow ausgebaut und die Schnellstrasse,,Zakopianka" in die Hohe Tatra modernisiert. Da nach dem Tatarensturm im dreizehn Jahrhundert keine wesentlichen Zerstorungen mehr erfolgten und sich die Industrialisierung eher ausserhalb abspielte, ist Krakau reich an Beispielen aller Epochen ab dem Hochmittelalter (Romanik und Gotik), vor allem Renaissance, aber auch Barock, Jugendstil und Neugotik sind zu finden (Collegium Novum). Bausunden wurden vergleichsweise wenige begangen, allerdings existiert eine bemerkenswerte Investitionsruine, das unvollendete Hochhaus Unity Tower. Seit dem Jahr 2002 werden viele Baulucken im Stadtgebiet durch angepasste Neubauten geschlossen. Krakau ist bekannt fur seine alte Tradition des literarischen Kabaretts, die standig gepflegt wird. Die bekanntesten Kabarett-Theater sind Piwnica pod Baranami und Jama Michalika. Ein neues, junges Kabarett ist Loch Camelot. Im Piwnica pod baranami hatte die legendare Chansonsangerin Polens Ewa Demarczyk ihre ersten Auftritte, sie ist dem Kabarettkeller eng verbunden. Tradition hat der jahrliche Kabarettwettbewerb PAKA, der u. a. dem bekanntesten deutschen,,Nicht-Politiker" in Polen, Steffen Moller, zum Durchbruch verhalf. Direkt in der Altstadt gelegen sind das Ars und das Pod Baranami, zwei Programmkinos, die mit origineller Einrichtung und unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen besonders unter Studenten beliebt sind. Mainstream-Filme werden aber genauso gezeigt. Dagegen sind die gemeinsam betriebenen Kinos Kijow und Mikro reine Programmkinos, die sich (v. a. das Mikro) auf alternative Independent-Filme spezialisiert haben. Zu den reinen Blockbuster-Kinos wiederum gehoren die drei Kinos der Kette Cinema City und das Multikino, das fur seine Filmmarathons bekannt ist. Das Orange IMAX zeigt dreidimensionale Filme. In Krakau gibt es ca. vierzig Parks, die insgesamt 318,5 ha (Stand von 2002) umfassen. Sie stellen beinahe ein Prozent der Gesamtflache der Stadt dar. Auf dem Stadtgebiet gibt es viele wertvolle Tier- und Pflanzenarten. In Krakau gibt es funf Naturschutzgebiete mit einer Gesamtflache von 48,6 ha (0,14 % des Stadtgebiets). Auf dem Gebiet kann man auch kleine grune Flachen finden, die zum Komplex der Landschaftsschutzgebiete Jurajskie Parki Krajobrazowe gehoren. Es dient zum Schutz der folgenden Gebiete: Jura Krakowsko-Czestochowska u. a. Fragmente der Parks Bielansko-Tyniecki, Tenczynski und Dolinki Krakowskie mit ihrer Umhullung. Die Flora des Gebietes Jura Krakowsko-Czestochowska gehort zum Programm Corine biotopes in Bezug auf seine Tier- und Pflanzenwelt, Geomorphologie und Landschaft. Der westliche Teil von Krakau ist das so genannte Gebiet Obszar Krakowski und ist dem polnischen okologischen Netz unterstellt. Ein Teil der Stadt liegt im Bereich der Biotopvernetzung der Weichsel. Flusse, ihre Taler sowie Gewasser sind die interessantesten Platze in Krakau in Bezug auf die Naturschatze. Krakau war unter den polnischen Kommunen ab einhundert Einwohnern die Stadt mit der hochsten Luftverschmutzung. Laut Weltgesundheitsorganisation starben jahrlich an ihren Folgen mindestens eintausendvierhundert Krakauer vorzeitig. Besonders in vernebelten Wintertagen empfiehlt sich unter freiem Himmel das Tragen eines Feinstaubfilters vor dem Mund. Wenn die Feinstaubbelastung die Norm um das Vierfache ubersteigt, erlaubt die Stadtverwaltung die kostenlose Benutzung der offentlichen Verkehrsmittel fur KFZ-Besitzer (gegen Vorzeigen des Fahrzeugscheins). Durch die relativ geringe Luftgeschwindigkeit von durchschnittlich 2,78 m/s im Jahr wird die verunreinigte Luft nur sehr langsam abtransportiert. In der Niederung, in der die Stadt liegt, bildet sich oft uber Nacht eine kuhlere Luftschicht, die von einer warmeren Schicht uberlagert wird. Unter dieser Glocke sammeln sich Abgase von Verkehr und Ofenheizungen. Im Jahr 2011 trat dieser Inversionseffekt an 2575 Stunden im Jahr auf (30 % der Gesamtzeit). Zusatzlich wehen die Abgase aus der stark industrialisierten Region Schlesien uber Kleinpolen ins Stadtgebiet. Die tages- und stundenaktuellen Verschmutzungswerte findet man auf dem Portal der Woiwodschaftsinspektion fur Umweltschutz Krakau.[28] Es gibt auch eine App dazu fur mobile Gerate.[29] Wie das Umweltamt der Woiwodschaftsverwaltung meldet, liegt die Feinstaubbelastung PM10 und PM2,5 in der Heizperiode dreimal so hoch wie von April bis September,[30] dazu kommt die Belastung mit Benzo(a)pyren aus der Kohleverbrennung. Nach Ansicht des Collegium Medicum der Krakauer Jagiellonen-Universitat liegt der IQ der Krakauer Kinder aufgrund der Luftverschmutzung um 3,8 % unter dem Niveau von Schulern aus sauberen Kommunen.[31] Im Jahr zweitausendzwölf organisierte eine Burgerinitiative Proteste und eine Plakatkampagne. Nach diesem Anstoss aus der Zivilgesellschaft reagierte die Stadtregierung und finanzierte ab zweitausenddreizehn den Ersatz von Kohleofen, welche von damals fünfundzwanzig auf vier im Jahr zweitausendachtzehn reduziert werden konnten. Seit Anfang zweitausendvierzehn durften in Neubauten keine Kohleofen installiert werden. Die Anzahl der Tage im Jahr, in welchen die Feinstaubgrenzwerte uberschritten wurden, sank bis 2017 unter Hundert.[32] Das Parlament der Woiwodschaft Kleinpolen (Sejmik) beschloss, das Heizen mit festen Brennstoffen ab September zweitausendneunzehn ganzlich zu verbieten. Ausserdem werden mit hoheren Parkgebuhren, Park & Ride, feucht fegenden Strassenkehrmaschinen, neuen Bussen (Elektro, Flussiggas, Euro 6), konsequenter durchgefuhrten ASU-Tests fur KFZ und starkeren Kontrollen energieintensiver Industriebetriebe die Emissionen gesenkt, Umgehungsstrassen, Fahrradwege und neue Strassenbahnstrecken gebaut, Eisenbahngleise modernisiert, Gebaude warmeisoliert und an das Fernheiznetz angeschlossen und die Strafen fur Mull verbrennende Haushalte erhoht. Der stellvertretende Marschall der Woiwodschaft Kleinpolen, Wojciech Kozak erklarte 2016, dass in der gesamten Woiwodschaft zweihundert Kohleofen ausgetauscht werden mussten. Auch durch Kohleofen der fünf Generation liessen sich die Emissionen um neunzig % verringern.[33] Die Idee, den Burgern nur noch das Verfeuern hochwertiger Kohle zu erlauben, hat man aufgegeben, weil das nicht kontrolliert werden kann. Krakau ist seit Jahrhunderten eines der wichtigsten Bildungszentren Polens. In der Stadt sind elf Hochschulen mit etwa zehn Angestellten und einundfünfzig Studenten sowie eine Reihe weiterer hoherer Bildungseinrichtungen angesiedelt.

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