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Linz – Wikipedia

Lesezeit:    

49 Minuten, 16 Sekunden

Sprache:    

de

Hauptstichwort (Thema des Artikels):    

EDV-Betreuung

Nebenstichwort (Nuance des Text Inhaltes):    

Linzer Unternehmen

Hauptthemen des neuen Artikels:    

Linz

Zusammenfassung:    

  • Diese Bedeutung wurdigte die Europaische Union durch die Wahl als Kulturhauptstadt Europas im Jahr zweitausendneun Der Bau eines neuen Musiktheaters am Standort Blumauer Kreuzung, nahe dem Hauptbahnhof und an den Volksgarten angrenzend, wurde zweitausendvier beschlossen.
  • Auch das reaktionare, deutschnationale Blatt,,Der Vaterlandsfreund" bestand nur zwischen Juni eintausendachthundertachtundvierzig und Herbst eintausendachthundertneunundvierzig Ab eintausendachthundertfünfundsechzig erschien die,,Tagespost", die eintausendneunhundertvierundfünfzig mit den eintausendneunhundertfünfundvierzig gegrundeten,,Oberosterreichischen Nachrichten" (ONN) zusammengelegt wurde.
  • Zwar ist die Stadt Linz bestrebt, die geeigneten Einbahnen fur Radfahrer zu offnen und auch auf den Busspuren wird das Fortkommen erleichtert, doch enden die eigentlichen Radwege oft gerade dort, wo sie die Verkehrssituation am notwendigsten erfordern wurde.

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Hierin wurde fur den Fall weiterer Verhaftungen von Schutzbundlern oder Waffensuchen Widerstand angekundigt. Der Brief kam spatabends in Wien an. Otto Bauer gab telefonisch die Weisung, nichts ohne Zustimmung der Parteispitze zu unternehmen. Das Telefonat wurde jedoch abgehort. Die Polizei wusste also von Bernascheks Willen zum Widerstand, als sie am zwölf Februar gegen sieben Uhr mit einer Waffensuche im Hotel Schiff, der sozialdemokratischen Parteizentrale an der Landstrasse, begann. Von Bernaschek wurde noch vor seiner Verhaftung der Republikanische Schutzbund alarmiert und das Signal zum Aufstand gegeben. Die Schutzbundbesatzung im Hotel Schiff lieferte sich bis zum Mittag Kampfe mit der eindringenden Exekutive und dem zur Hilfe gerufenen Bundesheer. Weitere Zentren der Kampfhandlungen in Linz waren die Eisenhandkreuzung, die Diesterwegschule, die Dorfhalle, das Parkbad und die Eisenbahnbrucke, in Urfahr der Spatzenbauer und am Freinberg der Jagermayrhof. Ein besonders folgenreicher Zwischenfall ereignete sich am Polygonplatz (heute Bulgariplatz): Ein Taxi mit vier Bundesheerangehorigen fuhr auf die Stellung des Schutzbundes zu, im anschliessenden Feuergefecht wurden unter bis heute nicht restlos geklarten Umstanden drei Soldaten getotet. Ein Standgericht fallte drei Todesurteile gegen die daran beteiligten Schutzbundler, wobei allein jenes uber den Arbeitersamariter Anton Bulgari am 22. Februar vollstreckt wurde.[22] Mit Tagesanbruch des dreizehn Februar gab der Schutzbund die letzten noch bestehenden Strassenblockaden und Besetzungen in Linz auf. Die Kampfe hatten in Linz mindestens siebenundzwanzig Todesopfer gefordert: vier Zivilisten, acht Schutzbundangehorige und fünfzehn Gefallene auf Seiten der Exekutive. Auf Seiten des Schutzbundes wurden jedoch Verletzte und Tote aus Furcht vor Repressalien durch die Behorden verheimlicht, so dass genaue Angaben uber Verwundete und Getotete nicht moglich sind.[23] Noch am zwölf Februar eintausendneunhundertvierunddreißig wurde die Sozialdemokratische Partei verboten und wurden deren Vorfeldorganisationen zerschlagen. In Linz wurde ein Regierungskommissar eingesetzt und ab November eintausendneunhundertvierunddreißig ein Gemeindetag primar aus Christlichsozialen und Heimwehrvertretern bestellt. Es kam zu einem radikalen Personalwechsel in der stadtischen Verwaltung, die kommunalen Betriebe mussten zum Teil ihre Tatigkeit einschranken bzw. wurden verkauft. Auch symbolisch versuchte sich der Standestaat zu verankern: Strassen wurden umbenannt und Denkmaler fur die auf Regierungsseite am zwölf Februar eintausendneunhundertvierunddreißig Gefallenen errichtet. Der Kult um den am fünfundzwanzig Juli eintausendneunhundertvierunddreißig bei einem nationalsozialistischen Putschversuch getoteten Bundeskanzler Dollfuss fand auch in Linz Resonanz, unter anderem mit der Umbenennung der Diesterwegschule in,,Dollfussschule". Daruber hinaus sollte das kulturelle Leben entsprechend den ideologischen Positionen neu gestaltet werden.[24] Zahlreiche Wohnsiedlungen (,,Hitlerbauten") und ganze Stadtteile wurden in der NS-Zeit errichtet, wie z. B. hier die Neue Heimat. Mit dem Einmarsch der deutschen Truppen am zwölf Marz eintausendneunhundertachtunddreißig trat Adolf Hitler von seiner Geburtsstadt Braunau eine,,Triumphfahrt" nach Wien an und sprach in Linz erstmals als Reichskanzler auf osterreichischem Boden. Erst hier entschloss er sich angesichts des Jubels in der Bevolkerung und der zuruckhaltenden Reaktionen des Auslands, den Anschluss Osterreichs an das Deutsche Reich sofort und vollstandig zu vollziehen. Auf Grund seiner emotionalen Verbindung zu Linz ubernahm Hitler noch an diesem Tag die,,Patenschaft" uber Linz (das auch zu einer der funf Fuhrerstadte wurde) und versprach Investitionen des Reichs.[25] Am dreizehn Marz eintausendneunhundertachtunddreißig unterzeichnete Hitler im Hotel Weinzinger das Anschlussgesetz.[26] Hitler, der in Linz die Schule besucht hatte, beabsichtigte, hier einmal seinen Ruhestand zu verbringen. Daher hatte er der Stadt eine herausragende wirtschaftliche und kulturelle Rolle im Reich zugedacht.[27] Zu den Ausbauplanen gehorten eine Prachtstrasse mit Prunkbauten wie Oper, Theater und Galerien, besonders aber das,,Fuhrermuseum", das die weltweit grosste Kunst- und Gemaldegalerie beherbergen sollte. Fur diese Sammlung wurden im Rahmen des,,Sonderauftrags Linz" in den Museen der besetzten und eroberten Lander entsprechende Kunstwerke geraubt (siehe auch: Architektur im Nationalsozialismus). Daruber hinaus sollte Linz zu einem Industrie- und Verwaltungszentrum mit reprasentativen Gebauden fur die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) und ihre Teilorganisationen und uberdimensionierten Verwaltungsgebauden ausgebaut werden. Dies hatte auf Linzer als auch auf Urfahrer Seite grossflachige Schleifungen des historischen Baubestandes bedeutet. Die von Albert Speer forcierten Plane wurden, von wenigen Ausnahmen wie der Nibelungenbrucke, den Bruckenkopfgebauden und dem heutigen Heinrich-Gleissner-Haus abgesehen, nicht in die Realitat umgesetzt. Bei dem Ausbau der bestehenden Industrie ist vor allem die Umstrukturierung auf Grossbetriebe im metallurgischen und chemischen Bereich zu nennen. Mit dem ab eintausendneunhundertachtunddreißig in der Zeit des Nationalsozialismus errichteten Stahl- und Rustungsbetrieb Reichswerke AG fur Erzbergbau und Eisenhutten,,Hermann Goring" Linz sowie den Stickstoffwerken Ostmark wurde der Grundstein fur die spatere VOEST und all ihre Nachfolgeunternehmen sowie fur die Linzer Chemieindustrie gelegt. Fur die Errichtung der Werksgelande und fur den Bau des zugleich dort vorgesehenen Hafens wurden die Bewohner der Ortschaft St. Peter-Zizlau abgesiedelt und die Gebaude geschleift. In den genannten Industriebetrieben kamen neben Kriegsgefangenen und Fremdarbeitern auch Haftlinge des KZ Mauthausen zum Einsatz.[28] Durch den Ausbau der Industrie, die damit verbundenen Umsiedlungen und den Zuzug von Arbeitskraften verscharfte sich der bereits bestehende Wohnraummangel. Als Abhilfe wurden ganze Stadtteile wie etwa am Bindermichl oder die,,Neue Heimat" mit grossen Wohnanlagen, die bis heute das Erscheinungsbild dieser Stadtteile pragen, errichtet. Der Ausbau der notigen Infrastruktur (Schulen, Kindergarten) unterblieb. Mit den zeitgleichen Eingemeindungen wurde das Stadtgebiet nahezu verdoppelt und erreichte die heute noch bestehende Ausdehnung. Linz war aber auch ein Zentrum der Verfolgung: Im nahen Konzentrationslager Mauthausen sowie in dessen Nebenlagern kamen uber einhundert Menschen aus ganz Europa ums Leben. Insgesamt befanden sich drei Aussenlager des Konzentrationslagers Mauthausen sowie 77 Lager fur Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf Linzer Stadtgebiet.[29] Die sechshundert Judinnen und Juden hatten Linz zu verlassen - einhundertfünfzig von ihnen wurden von den Nationalsozialisten ermordet.[30] Hunderte Opfer der NS-Euthanasie gab es in der Linzer Heil- und Pflegeanstalt Niedernhart, der heutigen Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg, beziehungsweise wurden von dort in die NS-EuthanasieanstaltSchloss Hartheim bei Linz verlegt.[31] Letztlich hatten auch jene, die dem Regime aus Begeisterung oder aus erzwungener Loyalitat gedient hatten, unter den Folgen nationalsozialistischer Politik zu leiden. In Linz wurde aus Propagandagrunden die Errichtung von Luftschutzbauten fur die Bevolkerung erst Ende eintausendneunhundertdreiundvierzig forciert. Noch im November eintausendneunhundertvierundvierzig waren ganze Stadtviertel ohne sichere Deckung bei Luftangriffen. Uber eins Komma sechs Menschen starben bei den zweiundzwanzig Bombenangriffen zwischen Juli eintausendneunhundertvierundvierzig und April eintausendneunhundertfünfundvierzig auf Linz,[32] tausende Linzer verloren als Angehorige der deutschen Wehrmacht ihr Leben. Am vier und fünf Mai eintausendneunhundertfünfundvierzig lag die Stadt unter amerikanischem Artilleriebeschuss und Gauleiter August Eigruber setzte sich ins sudliche Oberosterreich ab. Auf den ursprunglichen Plan, die Stadt im Hauserkampf zu verteidigen, wurde verzichtet. Am fünf Mai um 11:07 Uhr trafen die ersten amerikanischen Panzer am Hauptplatz ein.[33] eintausendneunhundertsechsundsechzig wurde Linz mit der,,Hochschule fur Sozial- und Wirtschaftswissenschaften" zur Universitatsstadt, daraus entstand eintausendneunhundertfünfundsiebzig die Johannes Kepler Universitat Linz. Von eintausendneunhunderteinundsiebzig bis eintausendneunhunderteinundneunzig erreichte Linz seinen hochsten Einwohnerstand (siehe Abschnitt Bevolkerung). Bis Ende der 1970er Jahre wurden viele Wohnbauten errichtet, die heute als,,Bausunden" der damaligen Zeit bezeichnet werden. Innerhalb weniger Jahre entstanden in vielen Stadtteilen einfachste Hochhauser zur Deckung der enormen Wohnungsnachfrage. In diesem Umfeld entstanden Projekte wie das Lentia zweitausend und andere Wohnhausparks. Ab Ende der 1970er Jahre versuchte Linz, vom,,Stahlstadt"-Image der grauen und schmutzigen Industriestadt wegzukommen. Umweltmassnahmen und Auflagen fur Industriebetriebe zur Verbesserung der Luftqualitat wurden getroffen (siehe Abschnitt Okologie), die Linz bis zum heutigen Tag zu einer der saubersten Grossstadte Osterreichs machten. Zugleich wurden neue Kultureinrichtungen gegrundet. Im Jahr eintausendneunhundertvierundsiebzig wurde das Brucknerhaus an der Donaulande eroffnet, eintausendneunhundertachtundsiebzig das Anton Bruckner Institut Linz (ABIL). Im Jahr eintausendneunhundertneunundsiebzig hatte die Stadtverwaltung die Ars Electronica, ein Festival fur Computerkunst, ins Leben gerufen. Dieses Festival gehort inzwischen zu den wichtigsten und bedeutendsten seiner Art. Durch das Ars Electronica Center und das stadtische Lentos Kunstmuseum fur moderne Kunst (2003 eroffnet) wurde Linz auch als Kulturstadt bedeutend. Diese Bedeutung wurdigte die Europaische Union durch die Wahl als Kulturhauptstadt Europas im Jahr zweitausendneun Der Bau eines neuen Musiktheaters am Standort Blumauer Kreuzung, nahe dem Hauptbahnhof und an den Volksgarten angrenzend, wurde zweitausendvier beschlossen. Mit dem steigenden Wohlstand im Nachkriegsosterreich stieg der Wunsch vieler Familien nach einem,,Haus im Grunen". Dies hatte in den 1990er Jahren fur Linz gravierende Folgen. Obwohl es eintausendneunhundertneunzig rund zwölf Wohnungssuchende gab, verlor Linz innerhalb von nur zehn Jahren rund zwanzig Einwohner an die Umlandgemeinden, da es auf dem Stadtgebiet kein geeignetes Wohnangebot gab. Seither versucht Linz, vielfach unterstutzt vom Land Oberosterreich, sein Erscheinungsbild und seine Attraktivitat zu verbessern. Dies geschieht zum einen durch Infrastrukturprojekte, wie dem Neubau des Hauptbahnhofs samt Entwicklung des umliegenden Bereichs zu einem Buroviertel mit Hochhausern der OBB, der Energie AG und dem stadteigenen Wissensturm, wo seit zweitausendsieben die Volkshochschule und die Stadtbibliothek untergebracht sind. Weiters wurde das Strassenbahnnetz nach Suden hin erweitert und die Bus- und Strassenbahnflotte wird kontinuierlich erneuert. Massnahmen zur Verbesserung der Lebensqualitat waren die Unterflurlegung der Stadtautobahn am Bindermichl sowie der Neubau des Allgemeinen Krankenhauses, des Unfallkrankenhauses und der Wagner-Jauregg-Landesnervenklinik. Direkte Massnahmen zur Erhohung der Einwohnerzahl sind die verstarkte Wohnbautatigkeit. Mehrere grosse Wohnprojekte wurden seit Ende der 1990er Jahre verwirklicht: Solar City Pichling, Lenaupark und Erschliessung des Stadtgebiets im Suden. Die zwischen eintausendneunhundertneunundneunzig und zweitausendfünf errichteten eins Komma drei Wohnungen der Solar City gelten nicht nur als ein Vorreiterprojekt des sozialen Wohnbaus im einundzwanzig Jahrhundert, sondern zugleich auch als Beispiel fur okologisch durchdachtes Bauen. Im Jahr zweitausendsieben wurde mit dem Bau von eins Komma sieben Wohnungen begonnen. Die meisten davon werden auf dem Gelande der ehemaligen Frauenklinik (415 Wohnungen) errichtet, zweihundert Wohneinheiten entstehen am Winterhafen. Auch der Suden der Stadt wird weiter ausgebaut, etwa mit dem Wohnprojekt am ehemaligen Tiefbaudepot Laskahof und der Traunausiedlung in Kleinmunchen. Der Bau eines neuen Stadtviertels am Gelande des ehemaligen Frachtenbahnhofs wurde Ende zweitausenddreizehn begonnen. Seit der letzten Volkszahlung bis zweitausendsechs konnten somit bereits fünf Einwohner zuruck- oder neu gewonnen werden. Der Gemeinderat der Stadt Linz beschloss am neunzehn September 1996, die Zeit des Nationalsozialismus inklusive der Zeit vor eintausendneunhundertachtunddreißig und der Entnazifizierung nach eintausendneunhundertfünfundvierzig durch das stadtische Archiv umfassend wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen.[34] Linz war damit die erste Stadt in Osterreich, die sich intensiv mit der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit auseinandersetzte. Bei der Endprasentation im Mai zweitausendeins konnte auf sieben wissenschaftliche Publikationen, Internetprasentationen und zahlreiche Vortrage als Ergebnis des Projektes verwiesen werden. Die Erinnerungskultur manifestiert sich auch in der Errichtung von Denkmalern und Gedenktafeln fur Opfer des Nationalsozialismus. Besonders seit dem Jahr eintausendneunhundertachtundachtzig wurden zahlreiche Erinnerungsorte im offentlichen Raum geschaffen. Auch Strassenumbenennungen oder Strassenneubenennungen spiegeln die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit wider: Wurden im Jahr 1945, unmittelbar nach Ende der NS-Diktatur, neununddreißig Strassen in Linz umbenannt, so waren es zwischen eintausendneunhundertsechsundvierzig und eintausendneunhundertsiebenundachtzig nur zwei. Seit eintausendneunhundertachtundachtzig wurden hingegen siebzehn neue Verkehrsflachen nach Opfern des Nationalsozialismus oder nach Widerstandskampferinnen und Widerstandskampfern benannt. In der jungeren Vergangenheit erhielten mehrere NS-Opfer und Aktivisten gegen den Nationalsozialismus hohe Auszeichnungen der Stadt Linz wie zum Beispiel Simon Wiesenthal, der nach 1945 sein erstes judisches Dokumentationszentrum in Linz gegrundet hatte.[35] Bei der Volkszahlung des Jahres eintausendneunhunderteinundsiebzig erreichte Linz den bisherigen Hochststand von zweihundertvier Komma acht acht neun Einwohnern. Zeichneten sich die Nachkriegsjahre, allen voran das Jahr 1947, mit rund drei Komma sieben fünf Geburten zu zwei Todesfallen, durch enorme Geburtenuberschusse aus, halbierte sich die Geburtenzahl ab eintausendneunhundertzweiundsechzig von rund drei Komma zwei auf 1.600 im Jahr 1979. Geburtendefizite gab es aber bereits 1970, wo die bis dahin stetig gestiegene Zahl der Todesfalle (von zwei im Jahr eintausendneunhundertsiebenundvierzig auf zwei Komma fünf im Jahr 1970) die Zahl der Geburten uberholte. Die Todesfalle gingen zwar seither wieder zuruck, auf rund eins Komma neun im Jahr 2004, doch stieg auch die Geburtenzahl, die eintausendneunhundertneunundsiebzig ihren Tiefpunkt erreichte, nach einem Zwischenhoch eintausendneunhundertdreiundneunzig (etwa zwei Geburten) und einem Zwischentief 1999 (knapp 1.700 Geburten), nur unregelmassig und langsam wieder an. Gab es im Jahr zweitausendeins fast genauso wenige wie 1999, stieg die Zahl seither stetig an, auf eins Komma acht acht sechs im Jahr zweitausendfünf Linz ist die einzige Grossstadt Osterreichs, die mit einer Anzahl von einhundertsiebenundfünfzig Arbeitsplatzen fast doppelt so viele Stellen aufweist, wie die Stadtbevolkerung deckt. Dieser enorme Arbeitsplatzuberschuss bewirkt eine dementsprechend hohe Einpendlerrate aus den Umlandgemeinden von Linz, was enorme Verkehrsprobleme in der Stadt bewirkt. Im Ballungsraum, der Metropolregion Linz, leben laut Eurostat-Erhebung von zweitausendsechzehn rund siebenhunderteinundachtzig Komma acht drei drei Menschen.[3] Sudlich von Linz befinden sich zudem grosse Gewerbegebiete. Auch mehrere Shopping-Center (etwa das UNO Shopping, die PlusCity oder das Infra Center) in Linz und den Nachbargemeinden fuhren zu zusatzlichem Pendlerverkehr und verscharfen die Verkehrsproblematik auch ausserhalb der Stadt, rund um diese Gewerbegebiete. Starker als andere osterreichische Stadte erlebte auch Linz in den letzten Jahrzehnten, besonders zwischen eintausendneunhunderteinundneunzig und 2001, grosse Bevolkerungseinbussen aufgrund der Ubersiedelung von vorwiegend Familien in die Linzer Umlandgemeinden. Aufgrund guter Verkehrsanbindungen, wie der bereits mehrmals ausgebauten West Autobahn A eins und Muhlkreis Autobahn A sieben sowie der Linzer Lokalbahn (LILO), der Muhlkreisbahn, der Pyhrnbahn und der Summerauer Bahn, die eine rasche Verbindung nach Linz auch noch in grosseren Distanzen ermoglicht, wurde diese Abwanderungstendenz verstarkt. Eine Gegenbewegung, wie sie seit zweitausendeins in Wien, Graz oder Salzburg zu starken Bevolkerungsanstiegen gefuhrt hat, war in Linz kaum zu beobachten. Diese setzte erst ab dem Jahr zweitausendzwölf ein. Gegen Ende zweitausendfünfzehn wurde die 200.000er-Marke wieder uberschritten. Von eintausendachthundertsiebenundsechzig (Religionspatent) bis eintausendneunhundertachtunddreißig bestand in Linz nach Zuwanderung aus dem Raum Nurnberg, Bohmen und Mahren eine kleine judische Gemeinde die in den 1920er Jahren am Hochststand knapp eins Mitglieder zahlte - die Mehrheit davon lebte im Stadtteil Urfahr.[38] Im Jahr eintausendachthundertsiebenundsiebzig errichtete die junge Gemeinde die Linzer Synagoge. Bereits zu Beginn der 1930er setzte angesichts des wachsenden Antisemitismus die Emigration ein. Ab dem Anschluss eintausendneunhundertachtunddreißig setzte die organisierte Vertreibung und Ermordung ein, judisches Eigentum wurde arisiert. In der Reichspogromnacht eintausendneunhundertachtunddreißig wurde die Synagoge zerstort. Auf dem gleichen Grundstuck wurde eintausendneunhundertachtundsechzig eine neue Synagoge eroffnet. Heute zahlt die judische Gemeinde Linz weniger als einhundert Angehorige. Die islamische Glaubensgemeinschaft arbeitet an der Verwirklichung eines Kulturzentrums im Suden der Stadt, der neben einem Betraum auch islamische Vereine, Sozial- und Kultureinrichtungen beherbergen soll. Die ersten Gemeinderatswahlen konnten in Linz, wie auch im restlichen Osterreich, erst nach der Marzrevolution von eintausendachthundertachtundvierzig abgehalten werden. Bis ins zwanzig Jahrhundert war das Wahlrecht nur einem kleinen, wohlhabenden Teil der Bevolkerung, vorbehalten. Alle drei Jahre waren Gemeinderatswahlen vorgesehen. Die so gewahlten Gemeinderate wahlten dann wiederum den Burgermeister. Ab eintausendachthundertfünfundsiebzig wurde zusatzlich ein Vizeburgermeister bestimmt. Im Jahr eintausendachthundertsiebenundsechzig wurden anlasslich des osterreichisch-ungarischen Ausgleichs erstmals die Grundrechte der Staatsburger festgeschrieben und ein Vereinsgesetz verabschiedet, das in weiterer Folge die Grundung von politischen Parteien ermoglichte. Der katholische Volksverein konnte zwar schon eintausendachthundertachtundvierzig gegrundet werden, wurde aber erst 1869/70 unter der Fuhrung des Linzer Bischofs Franz Josef Rudigier politisch aktiv. Der Volksverein wurde als Massenpartei angelegt und zahlte oberosterreichweit schon bald viele Mitglieder. Im Jahr eintausendachthundertvierundachtzig erreichte der Verein im Landtag erstmals die Mehrheit, wahrend man innerhalb der Stadt Linz deutlich davon entfernt blieb. Der eintausendachthundertneunundsechzig von Karl Wiser gegrundete und gefuhrte liberal-politische Verein war erfolgreicher. Die Anhanger der Revolution von eintausendachthundertachtundvierzig wurden immer weniger, da jungere Generationen andere Ansichten pflegten. Das fuhrte dazu, dass die liberale Partei zunehmend nationalistischer wurde, sodass die Partei eintausendachthundertfünfundachtzig zum Deutschen Verein umbenannt wurde. Im Jahr eintausendachthundertachtundachtzig grundete Carl Beurle den Deutschnationalen Verein fur Oberosterreich und Salzburg, der bald auch im Linzer Gemeinderat vertreten war. Die beiden Parteien schlossen sich eintausendachthundertsiebenundneunzig zum Deutschen Volksverein zusammen. Die Arbeiterschaft konnte sich erst gegen Ende des neunzehn Jahrhunderts in Parteien organisieren, da das politische Treiben von kaiserlichen Behorden uberwacht wurde. Zwar entstanden bereits ab eintausendachthundertachtundsechzig Arbeitervereine, doch wurden diese eintausendachthundertsiebenundsiebzig behordlich aufgelost. Im Bemuhen um die Arbeiterschaft gegen Ende des neunzehn Jahrhunderts wurde ein christlicher Arbeiterverein gegrundet, der eintausendneunhundertsieben mit der christlichsozialen Partei vereinigt wurde. Im Jahr eintausendachthunderteinundneunzig wurde in Linz die Landesparteiorganisation der Sozialdemokraten unter massgeblicher Beteiligung von Anton Weiguny gegrundet. Ein dichtes Netz an Basisorganisationen bildete sich und mit der Ausweitung des Wahlrechts nach der Jahrhundertwende stiegen die Sozialdemokraten auch in Linz zur Massenpartei auf. Im Jahr eintausendneunhundertfünf erfolgte erstmals der Einzug in den Gemeinderat. Bis eintausendachthundertsiebenundsiebzig war der Linzer Gemeinderat stark von Liberalen, Anhanger der Revolution von 1848, gepragt. Danach gewannen konservative Parteien zunehmend an Einfluss. Bis eintausendneunhundert wurden die Burgermeister jedoch weiterhin von den Liberalen, die ab eintausendachthundertfünfundachtzig aufgrund des aufkommenden Gesinnungswechsels im gesamten deutschsprachigen Teil der Monarchie zum nationalbewussten Deutschen Verein wurden, gestellt. Im Jahr eintausendneunhundert wurde mit Gustav Eder erstmals ein deutschnationaler Burgermeister gewahlt. Auch sein Nachfolger Franz Dinghofer, der von eintausendneunhundertsieben bis eintausendneunhundertachtzehn regierte, gehorte der deutschnationalen Partei an, die in Linz starker als anderswo vertreten war. Das Stadtwappen entwickelte sich aus dem Siegelbild. Der Gebrauch eines Stadtsiegels ist seit eintausendzweihundertzweiundvierzig durch den Ankundigungstext "cum appositione sigilli civium in Linzhae" in einer Wilheringer Urkunde vom eins Marz erwiesen. - Das Siegel mit der Umschrift + SIGILLVM. CIVIVM . IN . LINTZ an einer Urkunde vom vierzehn Oktober eintausendzweihundertzweiundsiebzig zeigt bereits das doppelturmige, zinnenbewehrte, offene Stadttor auf felsigem Grund (Funfberg). - Im fruhgotischen Siegel mit der Umschrift + S. VNIVERSORVM . CIVIVM . IN . LINTZ, erstmals an einem mit 28. Janner 1288 datierten Schiedsspruch des Rates zu Linz , sind die nun am gewellten Wasser stehenden, naturalistisch geformten Turme und der Toraufbau mit Dachern versehen; staatsrechtlich bedeutsam ist die Einbeziehung des osterreichischen (rot-weiss-roten) Bindenschildes in das Stadtsiegel. Im Privileg vom zehn Marz eintausendvierhundertneunzig gestattete Kaiser Friedrich III. der "haubtstat unnsers furstentumbs Osterreich ob der Enns" mit erweiterten Stadtfreiheiten auch das Vorrecht der Siegelung in rotem Wachs. - Der erste farbige Beleg des Stadtwappens aus dem Jahre eintausendfünfhundertdrei findet sich als aquarellierte Federzeichnung im Rieder Sebastian-Bruderschaftsbuch. Als Folge des absolutistischen Einheitsstaates Osterreich unter Kaiser Joseph II. erscheint - im Gebrauch ab zwei August eintausendsiebenhundertfünfundachtzig nachweisbar - im. SIGILLUM . CIVITATIS . LINCENSIS. der nunmehr zu einer staatlichen Magistratsbehorde gewordenen Stadtverwaltung das Stadtwappen untergeordnet als Brustschild des das Siegelfeld beherrschenden, gekronten, Schwert und Zepter haltenden, kaiserlichen Doppeladlers. Im neunzehn Jahrhundert wandelten sich die "kunstlerischen" Darstellungen des Wappens in wahlloser Nachahmung und Vermischung alterer Stilarten zu oft uberladenen, formschwachen Bildern. - Die vom Linzer Stadtrat in seiner Sitzung am zweiundzwanzig April eintausendneunhundertsechsundzwanzig als "richtige Ausfuhrung" anerkannte, von Franz Lehrer und Max Kislinger vorgeschlagene Fassung des Stadtwappens blieb bis zum Jahre eintausendneunhundertfünfunddreißig in Geltung. - Mit der Beschreibung im Linzer " Stadtrecht 1935" wurde das von willkurlichen Zutaten fruherer Jahrzehnte befreite Stadtwappen erstmals gesetzlich verankert und eintausendneunhundertsechsunddreißig auf Grund eines Ideenwettbewerbes seine Darstellung nach dem von einer Jury ausgewahlten Entwurf von Franz Lehrer offiziell festgelegt. Vereinfachung des als zu farben- und formenreich empfundenen Stadtwappens durch einen 1962/63 von der Stadtverwaltung offentlich ausgeschriebenen Wettbewerb. Landesgesetzliche Festlegung im neuen Stadtstatut eintausendneunhundertfünfundsechzig mit gleichzeitiger Fixierung der Stadtfarben " Rot-Weiss" zur Unterscheidung von der vom Land Oberosterreich gefuhrten weiss-roten Farbkombination. Tor und Turme sind das Charakteristikum der mittelalterlichen wehrhaften Stadt. Die Erweiterung der vorerst auf den Berg beschrankten Siedlung zur Donau herab wurde durch die Aufnahme des Wassers im Schildfuss hervorgehoben. Die Eingliederung des osterreichischen (rot-weiss-roten) Bindenschildchens ist der heraldische Hinweis auf die landesfurstliche Stadtherrschaft.[44 ] Blasonierung Vor eintausendneunhundertfünfundsechzig lautete die Blasonierung des uber Jahrhunderte tradierten, im Wesentlichen unverandert gebliebenen Linzer Stadtwappens folgendermassen: Das Stadtwappen von Linz zeigt im roten Feld ein silbernes, gequadertes und zinnengekrontes Stadttor mit weit geoffneten goldenen Torflugeln und mit einem hochgezogenen Fallgatter. Zu beiden Seiten des Stadttores erheben sich zwei silberne, gequaderte und zinnengekronte Rundturme mit goldenen Kegeldachern, uber dem Torbogen erscheint ein goldener Dachwalm, daruber das osterreichische Bindenschild. Vom geoffneten Tor fuhrt uber grunen Grund ein goldener Weg zum blauen Strom. Seit dem seit eintausendneunhundertfünfundsechzig in Geltung stehenden neuen Stadtstatut, mit dessen Erlassung das Wappen geandert wurde, lautet die Blasonierung: Das Wappen zeigt in rotem Schild uber einem silbernen Zwillingswellenbalken zwei silberne, mit drei Zinnen bekronte Turme. Die Turme schliessen ein offenes Tor ein, uber dem der rot-weiss-rote Bindenschild Osterreichs angebracht ist. Linz ist der grosste Wirtschaftsstandort im oberosterreichischen Zentralraum, der zu den drei starksten in ganz Osterreich zahlt. Rund 190.000 Menschen (2005) sind in der Stadt beschaftigt.[45 ] Das sind fast doppelt so viele, wie in Linz Berufstatige wohnhaft sind, weshalb Linz massive Pendlerverkehrsstrome bewaltigen muss. An Arbeitstagen pendeln rund einhundert Berufstatige in die Stadt ein, achtzehn Komma fünf aus. Linz verfugt uber einen von vier osterreichischen Donauhafen und ist somit ein attraktiver Standort fur Logistik- und Handelsbetriebe, aber auch Produktionsbetriebe, wie sie sich im Hafengebiet vielfach finden. Die wirtschaftliche Bedeutung von Linz war uber Jahrhunderte durch den Handel begrundet. Nachdem die Industrialisierung in Linz nur langsam vor sich ging, war fur das langjahrige Image einer Industriestadt der Nationalsozialismus verantwortlich. Dieser brachte Linz auch heute noch bestehende Grossindustrieunternehmen wie die Voestalpine AG (entstanden aus den rustungsindustriellen Hermann-Goring-Werken) oder die Chemie Linz (aus den Stickstoffwerken entstanden), und damit verbunden, zehntausende Arbeitsplatze sowie branchenverwandte Betriebe. Weitere Unternehmen aus der Metall-, Papier- und chemischen beziehungsweise pharmazeutischen Industrie sowie Unternehmen aus dem Forschungs- und Entwicklungsbereich siedelten sich in der Folge im Industriegebiet im Osten der Stadt, zwischen Westbahngleisen und Donau, an. Dass dort ein geschlossenes Industriegebiet uberhaupt entstehen konnte, ist in der weitgehenden Vermeidung von Verbauung bis etwa eintausendneunhundertachtunddreißig begrundet, da das Gebiet ursprunglich Uberschwemmungsland war. Die Nationalsozialisten liessen das Gebiet jedoch auf mehreren Quadratkilometern fur den Bau der Hermann-Goring-Werke mit Schotter aufschutten. Ebenso ist Linz Standort fur Niederlassungen aus der Lebensmittel- (Haribo, Spitz) und Versandhausbranche (Amazon). In den letzten Jahren entwickelte sich Linz zunehmend zu einer Kongressstadt.[46] Laut einem Ranking des Meeting Industry Report Austria (mira) ist Linz unter den Top drei der beliebtesten Kongressstadte Osterreichs. Der Anteil des Gesamtvolumens an Kongressen, Firmentagungen sowie Seminaren liegt bei 7,4 %. Mit 7,2 % Teilnehmern befindet sich Linz ebenfalls auf dem dritten Platz. Besonders hoch liegt der Anteil an den Bundesland-Veranstaltungen, von denen 71,8 % in Linz abgehalten werden.[47] Rund sechsundsiebzig Teilnehmer gab es im Meeting-Bereich in Linz (Stand 2014). In Linz fanden sechs % des osterreichischen Gesamtvolumens von Kongressen, Tagungen und Seminaren statt. Die Stadt verfugt neben uber 60 Raumlichkeiten fur verschiedenste Veranstaltungen auch uber ein interessantes Rahmenprogramm abseits der Tagungen (z. B. Schaubacken in den Linzer Konditoreien).[48 ] Regelmassiger Schauplatz fur Kongresse, Messen und Ausstellungen ist das eintausendneunhundertvierundneunzig eroffnete, in moderner Architektur gestaltete Design-Center. Die Beliebtheit als Kongressstadt beeinflussen auch positiv die Anzahl der Nachtigungen. zweitausenddreizehn kann Linz einhundertsechsunddreißig Ubernachtungen auf das Konto der Tagesindustrie zuruckfuhren. Die oberosterreichische Hauptstadt liegt demnach im Bundeslanderranking beim Nachtigungsanteil von Meetings auf Platz Eins.[49] Im Winterhafen wurde Ende der 1990er Jahre das Technologieforschungszentrum Tech cEnter Linz Winterhafen errichtet, das eng mit der Johannes Kepler Universitat Linz zusammenarbeitet. Im Herbst zweitausendfünfzehn grundete die Universitat das Linz Institute of Technology (LIT). Jahrlich wird dabei ein spezieller Forschungsschwerpunkt gesetzt und ein oberosterreichischer Industriebetrieb ubernimmt die Patenschaft. Ziel des LIT ist es, die Technik in den Fokus zu setzen und Fortschritte in der Weiterentwicklung der Industrie zu erzielen. Hierfur soll ein internationales Lehr- und Forschungszentrum fur Produkt- und Produktionsprozessforschung sorgen.[50][51] Bis zur Marzrevolution eintausendachthundertachtundvierzig gab es in Linz nur zwei kaiserfreundliche und unkritische Zeitungen: Die,,Linzer Zeitung" und das,,Volksblatt fur Herz, Verstand und gute Laune". Die erste Neugrundung nach Aufhebung der Pressezensur am sechzehn Marz eintausendachthundertachtundvierzig waren die unregelmassig erscheinenden,,Briefe des Poldel Blitz", die erstmals am siebzehn Marz eintausendachthundertachtundvierzig erschienen. Sie griffen die Sorgen der unteren Bevolkerungsschichten auf und waren kritisch-satirisch gefarbt. Der Linzer Stadtpfarrkoordinator Albert von Pflugl gab ab Juni eintausendachthundertachtundvierzig das,,Volksblatt fur Religion und Gesetz" heraus, dem es vor allem um die Verteidigung der Kirche ging, welches aber mit teils deutlich antisemitischen Tonen die freie Presse verteufelte. Im Jahr eintausendachthundertneunundvierzig wurde die Zeitung in,,Katholische Blatter fur Glauben, Freiheit und Gesinnung" umbenannt. eintausendachthundertneunundsechzig wurde sie letztendlich zum,,Linzer Volksblatt". Als Organ der demokratisch und fortschrittlich gesinnten Burger diente ab Anfang September 1848,,Der freie Linzer Postillon", der eng mit dem Linzer demokratischen Verein verbunden war. Die Berichte waren stark lokal orientiert und sollten die sozial untere Bevolkerungsschicht aufklaren. eintausendachthundertneunundvierzig wurde die Zeitung ob ihrer revolutionaren Zuge aufgrund der erneuten Einschrankung der Pressefreiheit verboten. Auch das reaktionare, deutschnationale Blatt,,Der Vaterlandsfreund" bestand nur zwischen Juni eintausendachthundertachtundvierzig und Herbst eintausendachthundertneunundvierzig Ab eintausendachthundertfünfundsechzig erschien die,,Tagespost", die eintausendneunhundertvierundfünfzig mit den eintausendneunhundertfünfundvierzig gegrundeten,,Oberosterreichischen Nachrichten" (ONN) zusammengelegt wurde. Die OON sind im einundzwanzig Jahrhundert die nach der Regionalausgabe der Kronen-Zeitung auflagenstarkste Tageszeitung Oberosterreichs. Lokalredaktionen von osterreichweit erscheinenden Zeitungen, wie der Kronen Zeitung, befinden sich ebenfalls in Linz. Von eintausendachthundertachtundneunzig bis zum zehn Marz eintausendneunhundertachtunddreißig erschien die sozialdemokratische,,Wahrheit!", welche ursprunglich eine Wochenzeitung war, zwischen eintausendneunhundertelf und eintausendneunhundertsechzehn aber taglich herausgegeben wurde. Nach ihrer erneuten Umstellung auf eine Wochenzeitung wurde sie durch die eintausendneunhundertsechzehn bis elf Marz eintausendneunhundertachtunddreißig erscheinende Tageszeitung Oberosterreichisches Tagblatt erganzt. Beide Zeitungen unterlagen nach dem Osterreichischen Burgerkrieg im Februar eintausendneunhundertvierunddreißig politisch bedingten Veranderungen und wurden mit dem Anschluss Osterreichs eintausendneunhundertachtunddreißig eingestellt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erschien die Zeitung bis zur Ubernahme durch die Arbeiter-Zeitung eintausendneunhundertsiebenundachtzig erneut. Am langsten mit Radio- und Fernsehsendern in Oberosterreich vertreten ist der staatliche ORF, dessen Landesstudio Oberosterreich sich in Linz befindet. Seit der Vergabe von Rundfunklizenzen an Privatunternehmen sind in Linz zusatzlich die pop-orientierten Radiosender Life Radio und KroneHit ansassig, sowie Radio Arabella mit Oldies. Als einziger Radiosender fur Alternativmusik und -kultur dient Radio FRO, das seinen Sitz und seine Studios im Gebaude des Kulturvereins Stadtwerkstatt hat. In Linz existieren zwei lokale Stadtfernsehsender: LT1, der in Linz und Umgebung uber Kabel und DVB-T empfangen werden kann sowie uber Astra 19,2deg Ost ausgestrahlt[52] wird, sowie der offene Sender dorf tv, der via DVB-T im oberosterreichischen Zentralraum zu empfangen ist. Die Quadratmeterpreise fur gebrauchte Eigentumswohnungen stiegen im Jahr zweitausenddreizehn um 9,8 % auf zwei Komma fünf EUR pro Quadratmeter, die fur neuwertige Eigentumswohnungen sanken dagegen um 4,1 % auf drei Komma zwei fünf neun EUR pro Quadratmeter. Die Preise bei Einfamilienhausern stiegen ebenfalls und lagen zweitausendvierzehn im Schnitt bei 4,4 % auf zwei Komma vier drei sechs EUR pro Quadratmeter. Die Preise bei Mietwohnungen hingegen sind gleichgeblieben oder sogar leicht gesunken.[53] zweitausendachtzehn lagen die Quadratmeterpreise sowohl fur Eigentumswohnungen als auch fur Hauser bei etwa vier EUR.[54] In Linz gibt es elf Lebensmittel- und Grunmarkte, einen wochentlichen Flohmarkt sowie zwei Weihnachtsmarkte. Grosser Beliebtheit erfreut sich dabei vor allem der Urfahraner Markt, welcher jeweils im Fruhjahr und Herbst jeden Jahres stattfindet. Dieser bietet den Besuchern eine Mischung aus Vergnugungseinrichtungen und Verkaufsstanden sowie mehreren Festzelten. Ausserdem gibt es noch jahrlich stattfindende Christbaum- und Silvestermarkte. Das Ziel der Marktverwaltung ist es ein breites Warenangebot fur die Bevolkerung zu bieten sowie die Markte wirtschaftlich, zweckmassig und kundenorientiert zu fuhren. Der jahrlich stattfindende Linzer Marktfruhling setzt weitere Akzente und soll durch attraktive Angebote neue Kaufer ansprechen.[55][56 ] Linz bietet verschiedene Shopping-Moglichkeiten, sei es in Einkaufszentren oder den bekannten Einkaufsstrassen. Einkaufszentren Linz verfugt uber dreizehn Einkaufszentren, sowie drei weiteren im Umland. In der Linzer Innenstadt befinden sich drei innerstadtische Einkaufszentren, welche zum Shoppen einladen. Die kompletten Shoppingcenter zeigt folgende Liste.[57] Die Linzer Landstrasse ist laut den von Infrapool erhobenen Daten im Oktober zweitausendzehn die belebteste Einkaufsstrasse ausserhalb Wiens. Die Landstrasse verbucht eine Wochenfrequenz von zweihundertvierzig Komma fünf (Mo bis Sa, acht bis neunzehn Uhr) bzw. zweihundertachtundzwanzig Komma vier Passanten (8 bis 18 Uhr). Dies ist der zweithochste Wert in den letzten zehn Jahren, lediglich zweitausendfünf gab es mehr Passanten. Weitere Einkaufsstrassen in Linz:[58][59][60] Die Linzer Hotellerie verfugt uber vier Komma fünf vier vier Betten - zwei Komma drei null zwei davon in den zehn Vier-Sterne-Hotels. Neun Betriebe gibt es im Drei-Sterne-Bereich, welcher uber eins Komma zwei zwei sechs Betten verfugt. Zudem gibt es sieben Zwei- und Ein-Stern-Hotels mit vierhundertzweiundsiebzig Betten, sowie fünfhundertvierundvierzig zusatzliche Betten nicht kategorisierter gewerblicher Betriebe. Funf-Sterne-Hotels gibt es keine. Im Jahr zweitausendvier zahlte Linz sechshundertsiebenundvierzig Komma vier acht zwei Ubernachtungen. Bereits siebenhundertfünfundsiebzig Komma drei neun sechs Nachtigungen gab es im Jahr zweitausenddreizehn Im Vergleich des Monats Mai von 2015-2016 stieg die Anzahl der Nachtigungen in den 5-/4-Sterne-Hotels von 34.762 auf 36.420 . Hingegen sanken die Nachtigungszahlen in den 3-Sterne-Hotels um 3,3 % von 21.164 auf 20.469. Die 2-/1-Sterne-Hotels verbuchten einen Anstieg der Nachtigungszahlen von 0,8 % (von vier Komma fünf fünf sechs auf 4.594) und im Bereich der nicht kategorisierten Betriebe wurde ein Anstieg von 0,5 % (von 3.431 auf 3.449) erzielt.[62] Die Ubernachtungen in den 5-/4-Sterne Hotels stiegen im Zeitraum von Februar 2017 bis Februar 2018 um mehr als 5 %, von 20.590 auf 21.655. Im selben Zeitraum gab es bei den 3-Sterne Hotels einen Anstieg um zweiundzwanzig %, von dreizehn Komma drei acht drei auf sechzehn Komma drei drei Nachtigungen. Knapp eins % Anstiegsrate an Ubernachtungen gibt es bei den 2-/1-Sterne Hotels, von zwei Komma acht drei acht auf 2.864. Bei den nicht kategorisierten Hotels ging die Ubernachtungszahl um fast 10 % zuruck, von 4.177 auf 3.763.[63] Im Stadtgebiet befinden sich insgesamt fünfhundertvierundvierzig Gastronomie- und Gaststattenbetriebe. zweitausendsiebzehn verbuchten Gaste aus Deutschland die meisten Ubernachtungen mit insgesamt 165.851, gefolgt von Touristen aus China, Hong Kong und Macao mit sechsundzwanzig Komma eins sechs eins Nachtigungen, die im Vergleich zu den Jahren zuvor Italien vom zwei Platz verdrangt haben. Die Reihenfolge der Ubernachtungen zeigt folgende Tabelle.[64] Die Unternehmensgruppe Stadt Linz ist der grosste Dienstleister der Landeshauptstadt und das grosste Linzer Unternehmensnetzwerk in offentlichem Eigentum. Jeweils ca. ein Viertel ihrer Mitarbeiter sind im Magistrat, in der Linz AG und im Allgemeinen Krankenhaus tatig. Das letzte Viertel entfallt auf die ubrigen Teile der Gruppe wie die LIVA, die GWG, die LILO, die Flughafengesellschaft, die Betriebsgesellschaften des Design-Centers und des Ars Electronica Centers, die Seniorenzentren-GmbH oder die Linz zweitausendneun - Kulturhauptstadt Europas Organisations-GmbH. Letztere fuhrte das Kulturhauptstadtjahr aus. Die Unternehmensgruppe Stadt Linz ist nach dem voestalpine-Konzern der zweitgrosste lokale Investor. Die rege Investitionstatigkeit belebt die Wirtschaft und sichert einen hohen infrastrukturellen Standard. Linz ist neben Steyr Standort eines der beiden Krematorien Oberosterreichs. Errichtet wurde es eintausendneunhundertneunundzwanzig vom Bestattungsverein Die Flamme und eintausendneunhundertdreiundfünfzig von der Stadt erworben. Heute ist die stadtische Bestattung und Friedhofsverwaltung Teil der Linz AG. Die Linzer Wasserversorgung wird durch sechs Wasserwerke in den Ortschaften ScharLinz, Fischdorf, Heilham, sowie im Gemeindegebiet von Steyregg (Plesching), im Bereich der Gemeinde Goldworth und im Stadtgebiet von Ansfelden (Haid) mit insgesamt neunundzwanzig Brunnen und neunundzwanzig Hochbehaltern sichergestellt. Durchschnittlich werden taglich ca. vierundsechzig m3 Wasser verbraucht, d. h. keines der Wasserwerke fahrt auf Volllast. Falls es zu einem Ausfall eines Wasserwerkes kommen sollte, kann dies durch eine erhohte Produktion problemlos kompensiert werden. Linz ist aufgrund seiner Lage ein wichtiger Knotenpunkt fur den Strassen-, Eisenbahn und Schiffsverkehr. Die Entwicklung der Aufteilung des Verkehrs innerhalb der Stadt (der sogenannte Modal Split) wird in der folgenden Tabelle beschrieben: Im Sommer zweitausendsiebzehn starteten die Vorarbeiten fur den Westring A26 und der vierten Donaubrucke. Der Bau des Westringes soll in drei Phasen durchgefuhrt werden, die komplette Verkehrsfreigabe soll Dezember zweitausendeinunddreißig erfolgen. Der Westring soll den Romerbergtunnel sowie den Strassenzug Kapuzinerstrasse/Hopfengasse/Sandgasse/Kellergasse/Waldeggstrasse entlasten. In der ersten Phase, die von Juni zweitausendachtzehn bis Dezember zweitausendzweiundzwanzig andauern soll, wird die neue Donaubrucke errichte. Von Janner zweitausenddreiundzwanzig bis Dezember zweitausendachtundzwanzig wird die zweite Phase absolviert, mit dem Bau des Freinbergtunnels (mit Anschluss zur Karntner Strasse/Hauptbahnhof) und der Unterflurtrasse Waldeggstrasse. Die letzte Phase besteht aus dem Neubau der Westbrucke und der Luckenschliessung zur Muhlkreis Autobahn A7, die von Janner zweitausendneunundzwanzig bis Dezember zweitausendeinunddreißig andauern soll. Im Janner zweitausendachtzehn wurde mit der Errichtung von Bypassen bei der VOEST-Brucke begonnen, da die Brucke spatestens im Jahr zweitausendzwanzig saniert werden muss. Um die angespannte Stau-Situation auf der A7 Muhlkreis Autobahn nicht noch mehr zu belasten, hat man sich fur den Bau der Bypasse entschieden, die auch nach zweitausendzwanzig bestehen bleiben und den innerstadtischen Verkehr aufnehmen sollen[66]. Das Bypass-System hat sich schon bei der Sanierung der meist befahrensten BruckeOsterreichs, der Prater-Brucke auf der A23 Wiener Sudosttangente, bewahrt. Zur Verkehrsentlastung wurde eintausendneunhundertachtundneunzig der Busfahrstreifen der Rohrbacher Strasse von Puchenau nach Postlingberg kommend auch fur Autos mit drei oder mehr Insassen freigegeben. Jahrlich wurden so volkswirtschaftlich rund 270.000 Euro aus 60.000 Personenstunden Fahrzeitgewinn und Reduktion der CO2-Emission eingespart.[67 ] Die ab eintausendachthundertfünfundzwanzig errichtete und eintausendachthundertzweiunddreißig eroffnete Pferdeeisenbahnstrecke von Gmunden uber Wels und Linz nach Budweis war die erste Bahnstrecke auf dem europaischen Festland. Diese Bahnstrecke verband die Donau mit der Moldau und machte Linz zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt. Der ursprungliche Linzer Hauptbahnhof wurde im Zweiten Weltkrieg zerstort und zwischen eintausendneunhundertfünfundvierzig und eintausendneunhundertfünfzig neu aufgebaut. Zwischen zweitausend und zweitausendvier wurde er im Zuge der Bahnhofsoffensive der OBB durch ein neues Bahnhofsgebaude mit einer verbesserten Nahverkehrsanbindung ersetzt. Dieser Neubau wurde zweitausendvier abgeschlossen, zweitausendfünf wurde die LILO, die Linzer Lokalbahn, eingebunden und der Lokalbahnhof aufgelassen. Mittlerweile wurde der Linzer Bahnhof bereits zum zweiten Mal zum beliebtesten Bahnhof Osterreichs gewahlt. Aufgrund kurzer Umsteigewege, grosszugiger Gestaltung und hellem Ambiente wurde das Gebaude sieben Mal in Folge (2005 bis 2011) vom Verkehrsclub Osterreich zum beliebtesten und schonsten Bahnhof Osterreichs gekurt. Die Linz Linien (ehemals ESG, heute Teil des Linz AG Konzerns) sind als Betreiber mit der Strassenbahn-, der O-Bus- und der stadtischen Autobuslinien das wichtigste Standbein des innerstadtischen offentlichen Verkehrs. Dieser wird durch das AST (Anruf-Sammel-Taxi) erganzt, das am Tag in bestimmten Linzer Gebieten sowie in den Nachtstunden innerhalb von Linz und in einigen Nachbargemeinden verkehrt. Mit fünf Dezember zweitausendvier ging die Nahverkehrsdrehscheibe-Linz in Betrieb. Kernstuck ist eine unterirdische Strassenbahntrasse zwischen den Stationen Bulgariplatz und Goethekreuzung (1,9 km Lange), die am einunddreißig August zweitausendvier eroffnet wurde. Dadurch wurde eine direkte Anbindung des neugebauten Hauptbahnhofes verwirklicht. Die Planung dieser Linienvariante geht auf das Jahr eintausendneunhundertsechsundsiebzig zuruck. zweitausendeins wurde nach langem Hin und Her mit dem Bau begonnen, welcher im Jahr zweitausendvier - drei Monate fruher als geplant - abgeschlossen wurde. Neben dem Bahnhof entstand auch ein neues Busterminal unter dem Landesdienstleistungszentrum. Der Radverkehrsanteil in Linz ist mit 5 % im Vergleich zu anderen Stadten mit ahnlicher Einwohnerzahl niedrig (z. B. Salzburg: achtzehn %, Graz vierzehn %, Munster achtunddreißig %, Stand 2004). Zwar ist die Stadt Linz bestrebt, die geeigneten Einbahnen fur Radfahrer zu offnen und auch auf den Busspuren wird das Fortkommen erleichtert, doch enden die eigentlichen Radwege oft gerade dort, wo sie die Verkehrssituation am notwendigsten erfordern wurde. Manche Stadtteile sind uberhaupt nur auf stark befahrenen Strassen erreichbar oder befahrbar. Daher fordert die Initiative Fahrrad (Oberosterreichischer Tochterverein der ARGUS) eine mehrjahrige Schwerpunktaktion zum Ausbau des Linzer Radwegnetzes. Linz liegt am viel befahrenen Donauradweg (R1) zwischen Passau und Wien. Dieser zahlt zu den beliebtesten Radfernwegen in Osterreich und Deutschland.[69] Der Donauradweg wurde nach dem Zertifizierungsprogramm des ADFC als Qualitatsradweg Nr. eins mit vier Sternen ausgezeichnet. Die Kriterien dieser Bewertung belaufen sich auf eine gute Beschilderung, sicher befahrbare Routen sowie eine ansprechende touristische Infrastruktur.[70] Entlang der Wegstrecke finden sich zahlreiche radfreundliche Unterkunfte mit E-Bike Ladestationen.[71 ] In Linz verlauft der Donauradweg entlang des neu gestalteten Donauufers mit dem Ars Electronica Center, dem vis-a-vis liegenden Lentos Kunstmuseum, dem Brucknerhaus, der Tabakfabrik und der nahen Linzer Altstadt mit Flaniermeile und Dom. Linz war bis zweitausendelf der grosste Hafenplatz Osterreichs und der oberen Donau. Er liegt an der grossten Wasserstrasse Europas, die dank des Rhein-Main-Donau-Kanals eine durchgehende Wasserverbindung zwischen Nordsee und Schwarzem Meer ermoglicht. Rund 6,9 Millionen Tonnen Guter wurden zweitausendfünf im stadtischen Hafen der Linz AG und im voestalpine-Werkshafen umgeschlagen. In unmittelbarer Nahe befindet sich der in den letzten Jahren stark ausgebaute Hafen Enns, ein weiterer der vier osterreichischen Donauhafen. Im Jahr zweitausendfünf entfielen von den 6,9 Millionen Tonnen rund 0,6 Mio. auf den Handelshafen, 0,6 Mio. auf den Tankhafen, 1,9 Millionen auf den Containerhafen und 3,8 Millionen auf den voestalpine-Hafen.[72] Die Gesamtflache der Hafenanlagen betragt rund einhundertfünfzig ha, davon waren bis zweitausendelf fünfundvierzig ha Wasserflache. Eine grossangelegte Umgestaltung, die eine weitere Kapazitatserhohung bringen soll, hat zweitausendzwölf begonnen. Nicht mehr benotigte Hafenbecken werden zugeschuttet und fur Lagerhauser und Verwaltungsgebaude verwendet. Dafur wird der beibehaltene Teil modernisiert und neu gestaltet. Wenn auch noch nicht sehr bedeutend, so gibt es in Linz jedoch auch Passagierschiffsverkehr, vor allem Donau-Kreuzfahrtunternehmen sowie Tagesfahrten. Ab zweitausendfünfzehn sollen am Hafen etwa nicht mehr benotigte Silos abgerissen, Bauten modernisiert und neu errichtet sowie neu eine Ebene (uber gewerblich genutzten Hallen) in bis zu achtzehn m Hohe fur Kultur eingerichtet werden: Fusslaufig mit dem Veranstaltungsort Posthof verbunden und mit Treppen hinunter zu den Hafenbecken.[73 ] Im September zweitausendsieben wurde neben dem Hauptbahnhof der,,Wissensturm" fertiggestellt, in dem die Linzer Hauptbibliothek und die Volkshochschule untergebracht sind. zweitausendsieben wurde zudem mit dem Ausbau der Landesbibliothek am Schillerplatz begonnen. Die Hauptbibliothek ist die grosste offentliche Bibliothek in Oberosterreich. Die Bibliothek verfugt uber einen Bestand von zweihundertzwanzig Medien, davon rund sechzig audiovisuelle Medien, sowie zahlreiche Zeitschriften. Die Bibliothek bietet ausserdem offentlichen Internetzugang sowie Computer zum Surfen an. Die Stadtbibliothek hat sich die Leseforderung zum Schwerpunkt gesetzt. Zudem finden regelmassig Veranstaltungen wie Lesungen, Workshops oder eReading-Sprechstunden statt.[81] Die Donaulande, im Volksmund kurz Lande genannt, ist im Sommer ein beliebter Treffpunkt fur Jugendliche. Donaulande flussaufwarts (Richtung Westen) fotografiert Die Stadt Linz verfugt uber eine Vielzahl von Parks sowie mehrere grossere Erholungsgebiete, die im Folgenden genannt werden: Seen und Freibader: Pichlinger See, Pleschinger See, Weikerlsee, Biesenfeldbad, Hummelhofbad, Parkbad, Schorgenhubbad. Die Badeseen in Linz sind fur die Besucher kostenlos und gehoren zu den saubersten in Osterreich. Die Messungen der Wasserqualitat wurden in den vergangenen Jahren fur,,gut" bewertet. Die Analysen des Wassers werden von der AGES durchgefuhrt. Der Pleschinger See, der Pichlinger See sowie der Weiklersee werden von der Linz AG betreut.[83] Zu den ersten Schwimmbadern der Stadt gehorten jene im ehemaligen,,Fabriksarm", einem um eintausendachthundertneunzig zugeschutteten Seitenarm der Donau in der Biegung der Donau (ab heutigem Parkbad bis etwa Winterhafen). Danach wurde als Provisorium an der Oberen Donaulande ein,,Strombad" (Strom im Sinne des Donaustroms) errichtet, das bis zum Hochwasser eintausendneunhundertvierundfünfzig bestand. eintausendneunhunderteins wurde auch die neue,,Stadtische Schwimmschule" an der Stelle des heutigen Parkbades errichtet. Botanischer Garten: Mit rund einhundert Besuchern zahlt der Botanische Garten zu den am besten besuchten Einrichtungen der Stadt. Die am Bauernberg gelegene, rund 4,2 Hektar grosse, seit eintausendneunhundertzweiundfünfzig bestehende Anlage besticht durch ihre harmonische Gestaltung, ihren Reichtum an Pflanzenarten (rund acht verschiedene Arten in Kultur) und das reichhaltige Kultur- und Veranstaltungsprogramm. Donaulande oder,,Lande": offentlicher Park an der Donau zwischen Lentos und Brucknerhaus. Im Sommer beliebter Treffpunkt der Linzer Jugend. Schauplatz der Linzer Klangwolke. Freinberg: offentlicher Park, von Familien und Joggern sehr gut besucht. Eine der schonsten Wohngegenden von Linz. Pfenningberg: Teil des nordostlichen Grungurtels Richtung Steyregg mit Ausblick auf die Hafenanlagen und das Gelande der VOEST Wasserwald : Grosser Park (ca. eins km2) im Suden von Linz im Stadtteil Kleinmunchen in welchem sich ein grosses Wasserwerk befindet. Wird von Spaziergangern, Joggern, Nordicwalkern und Hundebesitzern gerne besucht. Der Park ist mit gut gepflegten Gehwegen, Kinderspielplatzen, zwei Rodelhugeln, einem Fitnessweg, einer Laufstrecke sowie einem Seniorenpark mit Freischach ausgestattet. Weiters sind zwei offentliche Toilettenanlagen vorhanden. Stadtpark: Am zweiundzwanzig August zweitausenddrei wurde der neue Linzer Stadtpark zwischen Huemer-, Museum-, Nossberger- und Kornerstrasse offiziell eroffnet. Mit zehn Komma acht null sieben Quadratmeter ist die Grunflache die zweitgrosste innerstadtische Parkanlage. Die Stadt Linz hat durch ein Tauschgeschaft mit der osterreichischen Post dieses Areal erworben. Seit dem Schillerpark im Jahr eintausendneunhundertneun hat es in der Linzer Innenstadt keinen neuen Park in dieser Grossenordnung mehr gegeben. Landschaftspark Bindermichl-Spallerhof: Fur die erste Ausbaustufe des 8,3 Hektar grossen Areals, das die Stadtbezirke Bindermichl und Spallerhof wieder verbindet, zeichnete das Land Oberosterreich verantwortlich. Der Park ersetzt die Stadtautobahn, die in diesem Bereich seit zweitausendsechs unterirdisch verlauft. Alte Wege konnten wieder eingerichtet werden und bis etwa Mitte zweitausendsieben gestalteten die Stadtgartner die neue Parklandschaft mit fünfhundertfünfzig Baumen sowie verschiedenen Strauchern, Stauden- und Blumenbeeten, die dem Park ein vielfaltiges Aussehen verleihen. Zoo Linz: Der Linzer Zoo befindet sich am Postlingberg und beherbergt rund sechshundert Tiere aus einhundertzehn verschiedenen Arten auf vier Hektar. zweitausendsechzehn wurde der dreitausendfünfhundert m2 grosse "Haustierpark", mit Tieren wie dem Zwerghangebauchschwein oder der Walliser Schwarzhalsziege, eroffnet. Der Park bringt Tierfreunden die Vielfalt seltener Haus- und Nutztierrassen naher. Im selben Jahr schaffte es der Zoo auf einhundertzweiunddreißig Komma vier Besucher und knackte erneut den Besucherrekord.[84] Kirchschlag: Das Skigebiet liegt fünfzehn km nordlich von Linz und verfugt uber drei Schlepplifte: Den Hauslift, den Waldlift und den Babylift. Zu den Besonderheiten des Skigebiets gehoren die,,Wie schnell bin ich - Strecke", in der eine automatische Zeitnahme die gefahrene Zeit misst, oder das Abendskifahren. Ausserdem verfugt das Skigebiet uber eine zwei km lange Langlaufloipe, eine Eistockbahn und einen Natureislaufplatz.[85][86] Stadt-Wald: achtzehn Prozent der insgesamt sechsundneunzig Quadratkilometer grossen Stadt sind bewaldet und nehmen somit bis zu eins Komma sieben zwei vier Hektar Wald ein, 74ha mehr als noch im Jahr zweitausendvier Linz steht im Stadt-Waldflachenranking vor Graz, auch wenn nur 500ha im Besitz der Stadt selbst sind. Diese werden nachhaltig bewirtschaftet und gepflegt, wobei siebenundachtzig Hektar Nutz-, sechsundvierzig Hektar Schutz-, dreißig Hektar Erholungs- und dreihundertdreiundfünfzig Hektar Wohlfahrtsfunktion entsprechen. Letzteres stellt die Hauptfunktion des Linzer Waldes dar.[87 ] Im dicht verbauten innerstadtischen Bereich kommt auch den kleineren Parks eine wichtige Bedeutung als,,Grunoasen" zu. So gibt es entlang der Hauptachse der Linzer Innenstadt, der Landstrasse, mehrere solcher kleinen Grunanlagen. Diese sind zum einen der Landhauspark, der im Zuge eines Tiefgaragenbaus bis zweitausendneun umgestaltet wurde, wobei die alten Baume erhalten blieben. Ebenfalls in der Innenstadt befindet sich der Hessenplatz bzw. -park, der eintausendachthundertvierundachtzig als Zentrum des Neustadtviertels angelegt wurde. Direkt an der Landstrasse befindet sich der Schillerpark, der eintausendneunhundertneun an die Stelle einer Trainkaserne trat, sowie der Volksgarten, der eintausendachthundertneunundzwanzig von einem Unternehmer angelegt und eintausendachthundertsiebenundfünfzig von der Stadt gekauft wurde. Eine 100-minutige Hafenrundfahrt an Bord des Design-Schiffes,,MS Linzerin" findet im Zeitraum von Ende April bis Anfang Oktober immer dreimal taglich (Dienstag bis Sonntag) statt. Die Fahrt beginnt im Linzer Donaupark, verlauft entlang der Linzer Kulturmeile, fuhrt vorbei am Brucknerhaus und endet im Hafenviertel mit der Einfahrt in die OSWAG Schiffswerft Linz.[88] Das bekannteste Linzer Kulturereignis ist die jahrlich stattfindende Klangwolke im Rahmen des Brucknerfestes. Auch die Ars Electronica, Festival fur Kunst, Technologie und Gesellschaft, hat sich rasch zu einem Aushangeschild der Kulturstadt entwickelt. Zudem bereichern neben dem seit eintausendneunhundertsiebenundachtzig jahrlich stattfindenden internationalen Strassenkunst-Fest Pflasterspektakel auch noch zahlreiche feste Institutionen das Linzer Kulturgeschehen. Dem fruheren Linzfest folgt 2018 erstmals das urbane Musikfestival Stream im Zentrum Linz, welches zusatzlich Workshops, den Stream Talk anbietet.[89] Das Bruckner Orchester Linz, vor allem bekannt als Symphonie- und Opernorchester, seit September zweitausendsiebzehn unter Chefdirigent Markus Poschner begleitet regelmassig Auffuhrungen im Musiktheater. Als Hausorchester des Landestheaters Linz gibt es ausserdem Gastauftritte im Brucknerhaus.[90 ] In Linz gibt es dreiundvierzig Galerien und Ausstellungsraume[91], dreizehn Volkshauser (267.693 Besucher (2009))[92], ein Vereinszentrum (20.817 Besucher (2004)) sowie vier,,Bildungshauser". Die Linz Kulturcard 365 bietet Ermassigungen und Angebote sowie freien Eintritt fur viele dieser Einrichtungen.[93] Nach dem Anschluss eintausendneunhundertachtunddreißig wurde Linz fur kurze Zeit zur Spielwiese nationalsozialistischer Machtphantasien. Als Jugendstadt Adolf Hitlers und Fuhrerstadt sollte Linz nicht nur zu einer bedeutenden Industrie- und Handelsstadt werden, sondern auch zu einer europaischen Kunstmetropole. Im Jahr eintausendneunhundertsechsundachtzig deklarierte sich Linz zur Friedensstadt,[94] deren Ziel es ist, jeglichem politischen Extremismus, Rassismus und Antisemitismus gegenzusteuern. Teil dieses Bekenntnisses war und ist die kritische Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt.[95] zweitausendneun war Linz Europaische Kulturhauptstadt. Finanziert wurde das Projekt,,Kulturhauptstadt Linz" zu gleichen Teilen von Bund, Land und Stadt (jeweils zwanzig Mio. Euro), geringen Forderungen der EU, Sponsorengeldern sowie Einnahmen aus Verkauf von Karten und Merchandising-Artikeln. Insgesamt standen rund siebzig Mio. Euro zur Verfugung, die zur Renovierung sowie zum Aus- und Neubau von Kultureinrichtungen wie etwa dem Ars Electronica Center (AEC), dem Musiktheater (das allerdings erst im April zweitausenddreizehn eroffnet wurde) oder der Anschaffung und Adaptierung von Ausstellungsraumen verwendet wurden. Zugleich wurden Massnahmen der Stadtverschonerung getroffen: Etwa die Umgestaltung der Promenade im Zuge des Tiefgaragenbaus, sowie die Neugestaltung des Pfarrplatzes. Am eins Dezember zweitausendvierzehn wurde Linz als City of Media Arts in das internationale Netzwerk der UNESCO Creative Cities (UCCN) aufgenommen.[96],,In uber drei Jahrzehnten hat sich Linz als Standort fur digitale Medienkunst und die Ars Electronica mit dem Festival, dem AEC und dem Futurelab als Marke fur Innovation und Kreativitat etabliert. Die Aufnahme in das internationale Netzwerk () unterstreicht die Internationalitat und das langjahrige Know-How, welches Linz seit Jahren reprasentiert", so Burgermeister Klaus Luger.[97] Aktuell gehoren neunundsechzig Stadte weltweit dem Creative Cities-Netzwerk an, das in sieben thematische Kategorien unterteilt ist: Literatur, Film, Musik, Volkskunst, Design, Medienkunst und Gastronomie. Das Netzwerk soll die Entwicklung vorhandener Potenziale erleichtern, lokale sowie internationale kulturelle Entwicklungen verstarken und Arbeitsplatze schaffen, welche die Entwicklung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ziele der Stadte fordern. Der Titel City of Media Arts wird Stadten verliehen, die Medienkunst erfolgreich fordern und integrieren, das urbane Leben damit bereichern und die Zivilgesellschaft in diese elektronischen Kunstformen einbindet. Neben Linz gibt es sieben weitere Stadte, die sich City of Media Arts nennen durfen: Enghien-les-Bains, Lyon, Sapporo, Dakar, Gwangju, Tel Aviv-Jaffa und York.[98] Gemeinsam mit St. Polten ist Linz Teil der Aktion,,Kultur verbindet". Der Preis inkludiert ein Ticket fur eine Vorstellung im Landestheater Linz oder im Brucknerhaus sowie die Linz Card, mit der freier Eintritt fur alle Linzer Museen gewahrleistet ist. Weiters kann die Karte als Fahrschein fur die offentlichen Verkehrsmittel verwendet werden und bietet zusatzliche Angebote und Ermassigungen auf das kulturelle Angebot in Linz und St. Polten.[99][100 ] Das Linzer Stadtbild ist, wie fur eine mitteleuropaische Stadt typisch, vor allem durch eher niedrige, gleichmassige Verbauung, sowie durch zahlreiche Sakralbauten gepragt. Abgesehen von der mittelalterlichenAltstadt im Stadtzentrum, lasst sich an den vorherrschenden Baustilen der Stadtteile sehr gut die Epoche, in denen sie ihren grossten Ausbau und Bevolkerungszuwachs erfuhren, erkennen. So herrscht in den direkt an die Altstadt angrenzenden Stadtbezirken, also vor allem im Stadtteil Innenstadt, der historistische Baustil der Grunderzeit vor, der sich durch Fassaden beispielsweise im Stil des Neoklassizismus, des Neobarock und der Neorenaissance erkennbar macht. Entfernt man sich noch weiter von der historischen Altstadt, dringt man in Wohnviertel, wie das Franckviertel, Froschberg oder den Bindermichl bzw. Kleinmunchen vor. Die dort befindlichen Wohngebaude, vorwiegend im Heimatschutzstil, stammen vielfach aus der Zwischenkriegszeit sowie der Zeit des Nationalsozialismus und geben sich durch einfache Fassaden und die Bauart als grosse Mietwohnungsanlagen, sogenannte,,Hitlerbauten", haufig in Hofform angelegt, erkenntlich. Auch die Stadtbezirke nordlich der Donau, abgesehen von Alt-Urfahr, weisen viele Wohnanlagen dieser Art und dieser Zeit auf. Eine Ausnahme stellt diesbezuglich vor allem die Gugl dar, die um eintausendneunhundert ein beliebtes Wohngebiet fur die Oberschicht wurde und zahlreiche Villen beherbergt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden, um die Wohnungsnot zu lindern und durch Fliegerbomben zerstorte Wohnhauser zu ersetzen, erneut viele Mietwohnhauser errichtet, die zumeist ohne jegliche Fassadengestaltung auskamen. Zwischen eintausendneunhundertfünfzig und eintausendneunhundertsiebzig wurden einige historische Gebaude, die das Linzer Stadtbild pragten, abgerissen, z. B. die Linzer Wollzeugfabrik, das Schloss Hagen oder das Hotel Weinzinger. Einen grossen Einschnitt ins Stadtbild stellten dann vor allem die 1970er Jahre dar, als die meisten der heute im Stadtbild erkennbaren Wohnhochhauser gebaut wurden. Man entschied sich fur diese, bis dahin im Stadtbild praktisch nicht vorkommende, Hochbauweise, da die seit vielen Jahren konstant hohe Wohnungsnachfrage endlich merklich gelindert werden sollte. Die damals entstandenen, in der Regel um zehn bis fünfzehn Stockwerke hohen Mietwohnhauser waren architektonisch einfach und in der Bauweise billig gestaltet, um zu raschen Ergebnissen zu kommen. Sie wurden vor allem ausserhalb der dicht verbauten Innenstadt in Baulucken oder auf neuen Baugrunden gebaut. Ob ihrer einfallslosen Gestaltung in Schachtelform werden diese, genauso einige Burohochhauser, die damals in etwa gleich bescheidener Hohe entstanden, uberwiegend als Bausunden angesehen. In dieser Zeit der Ausdehnung der Stadt und des grossen Bevolkerungswachstums wurden neben solchen unbeliebten Bauwerken auch grosse Gebaudekomplexe wie das Lentia zweitausend und das Sparkasse-Hochhaus im Stadtteil Urfahr moglich. Aus dem Jahr eintausendneunhundertfünfundachtzig stammt das Neue Rathaus. Dieses als,,begehbarer Hugel" gestaltete Bauwerk ist die grosste Struktur im Stadtteil.[101] Blick auf die City Tower eins und zwei des Lenauparks vom Areal des ehemaligen Frachtenbahnhofs Nach den schlechten Erfahrungen mit dem Hochhausbau der 1970er Jahre richtete die Stadt einige Jahre spater einen Gestaltungsbeirat ein, der von nun an die Stadt vor,,kunftigen Bausunden" bewahren sollte. Lange Zeit wurden nun kaum noch Hochhauser errichtet. Erst Ende der 1990er Jahre kamen wieder Uberlegungen auf, Hochhauser im modernen Stil der heutigen Zeit zu errichten. Auf einem Sportplatz der Voest wurde der Bau eines einhundertfünfzig Meter hohen, glasfassadigen Burohochhauses mit dem Namen Skygarden Tower angedacht. Das Projekt wurde letztendlich jedoch nicht verwirklicht. Gebaut wurde jedoch im Jahr zweitausendvier der Wohn- und Gewerbekomplex Lenaupark, der unter anderem zwei Burohochhauser beinhaltet, darunter das bis dahin hochste Gebaude der Stadt (ohne Sakralgebaude), den siebenundsechzig Meter hohen City Tower eins Ein neunzehn Stockwerke hohes Burogebaude in der Innenstadt an der Gruberstrasse wurde zwar vom Gestaltungsbeirat genehmigt, jedoch vom Bauherren nicht verwirklicht. Es folgte der Bau des dreiundsechzig Meter hohen Wissensturms, der offiziell am vierzehn September zweitausendsieben eroffnet wurde. In unmittelbarer Nahe entstanden ab dem Jahr zweitausendsechs die neunundneunzig Meter hohen Terminal Towers der Osterreichischen Bundesbahnen (OBB) am Hauptbahnhof sowie die neue, dreiundsiebzig Meter hohe Zentrale der Energie AG. Diese Gebaude pragen das neue Erscheinungsbild des Bahnhofviertels, das mit dem Landesdienstleistungszentrum und dem neuen Hauptbahnhof bereits uber markante, glasfassadige Neubauten verfugte. Neben diesen Hochhausern, die ob ihrer passenden, das Stadtbild nicht storenden Standorte (Bahnhofsviertel) und ob ihrer modernen und viel Glasfassaden verwendenden Architektur, sowie der Tatsache, dass es Buro- und keine Wohngebaude sind, in der Bevolkerung auf nur wenig Widerstand stiessen, sind fur die folgenden Jahre bereits weitere grosse Wohn- und Gewerbebauprojekte in Planung. So entstehen derzeit (Ende 2013) auf der Flache des ehemaligen Frachtenbahnhofs Wohnungen und Buros fur mehrere hundert Personen. Abgesehen vom Hochhausbau wurde vor allem ab den 1990er Jahren die Erweiterung der Stadtverbauung Richtung Stadtgrenze wieder aufgenommen. Vor allem im Suden der Stadt, sowie auf unverbauten Flachen der Innenstadt- und Innenstadt-nahen Bezirke entstanden viele, architektonisch modern und optisch eher zuruckhaltende Mietwohnanlagen. Mit dem Bau der Solar City am sudostlichen Ende der Stadt, in Pichling sudwestlich des Weikerlsees, verwirklichte die Stadt zudem ein zukunftsorientiertes, da auf Energiesparen und Energieeffizienz ausgerichtetes, Wohnprojekt, das kreisformig angelegt wurde und Reihenhauser mit Garten fur fünf Personen beinhaltet. Am fünf April zweitausendsechs wurde der Entwurf des LondonerArchitektenTerry Pawson fur das neue Musiktheater Linz als Siegerprojekt eines Architektenwettbewerbs ausgewahlt. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Blumauer Strasse hinter das Theater zur Eisenbahn verlegt wurde, der bisherige Verkehrsknotenpunkt Blumauerplatz uberbaut wurde und der auf der anderen Seite liegende Volksgarten als eine Art erweitertes Foyer miteinbezogen wurde.[102] Im April zweitausendneun erfolgte der Spatenstich fur den Bau des Gebaudes, das bis zweitausenddreizehn in mehreren Etappen errichtet wurde. Am elf April zweitausenddreizehn wurde das Musiktheater feierlich eroffnet und dient seither als Theater- und Opernhaus der Stadt Linz.[103] Laut oberosterreichischem Bautechnikgesetz ist ein Hochhaus ein Gebaude, dessen Traufhohe auf jeder Seite hoher als fünfundzwanzig Meter ist oder die Fussbodenoberkante des obersten Geschosses allseits hoher als zweiundzwanzig Meter uber dem angrenzenden Gelande liegt. Nach dieser Definition gibt es mit Stand Februar zweitausendsieben in Linz zweihundertdreiunddreißig Hochhauser. Die zehn hochsten Gebaude der Stadt (ohne Sendemasten und Industriekonstruktionen wie etwa der vierundachtzig Meter hohe Hochofen der voestalpine) sind: Linzer Grottenbahn: auf dem Postlingberg, in einem ehemaligen Befestigungsturm der Festung eintausendneunhundertsechs eroffnet. Rundbahn in einem Kleinbahnzug sowie Schauraume lassen Einblicke in die Kindermarchenwelt und auf den Linzer Hauptplatz um das Jahr eintausendneunhundert zu. Stadtpfarrkirche: Spatromanische Anlage, eintausendsechshundertachtundvierzig barockisiert. Das Herz und die Eingeweide des eintausendvierhundertdreiundneunzig verstorbenen Kaisers Friedrich III. wurden hier beigesetzt. Linzer Schloss: erste urkundliche Erwahnung 799. Residenz von Kaiser Friedrich III. Seit eintausendneunhundertsechsundsechzig Schlossmuseum mit historischen und volkskundlichen Sammlungen. Martinskirche: im Jahr siebenhundertneunundneunzig erstmals urkundlich erwahnt, galt zeitweise als alteste erhaltene Kirche Osterreichs. Die Forschungen der letzten fünfundzwanzig Jahre haben allerdings ergeben, dass dies nicht haltbar ist. eintausendneunhundertachtundsiebzig wurde ein karolingischer Zentralbau ausgegraben, der heutige Grundriss ergibt sich aus einem Umbau wahrscheinlich im zehn oder elf . Jahrhundert[104] Hotel,,Zum schwarzen Baren": Geburtsort des Tenors Richard Tauber, wo er am Abend des sechzehn Mai eintausendachthunderteinundneunzig auf die Welt kam. Das eigentliche Geburtshaus in der Herrengasse steht heute nicht mehr, es wurde eintausendneunhundertfünfundzwanzig durch einen zwischenzeitlich veranderten Neubau ersetzt. Mozarthaus: Wolfgang Amadeus Mozart verweilte hier Anfang November des Jahres eintausendsiebenhundertdreiundachtzig als Gast des Grafen von Thun. In dieser Zeit komponierte er in drei Tagen die Linzer Sinfonie. Auch Josef Urbanski (der Planer der Postlingbergbahn) wohnte hier zwischen eintausendachthundertdreiundneunzig und eintausendachthundertfünfundneunzig Das Gebaude wurde in der zweiten Halfte des sechzehn Jahrhunderts errichtet. Landstrasse: die Landstrasse bildet die stadtebauliche Hauptachse von Linz; an der sich viele historische Gebaude und Sehenswurdigkeiten befinden, wie etwa die Ursulinenkirche und die Karmeliterkirche. Sie ist die Einkaufsstrasse mit der drittgrossten Besucherfrequenz in Osterreich. Ebelsberg: Das Schloss Ebelsberg wurde erstmals im Jahre eintausendeinhundertvierundfünfzig erwahnt und war uber viele Jahrhunderte Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, von denen das Gefecht von Ebelsberg wahrend der napoleonischen Kriege die bekannteste war. Die Pfarrkirche Ebelsberg mit der einzigen Jugendstilapsis Oberosterreichs. Die Stadt Linz verfugt uber dreizehn Friedhofe, von denen die Linz AG vier betreut.[105] Friedhof der Israelitischen Kultusgemeinde: Der israelische Friedhof steht seit dem fünfzehn Oktober zweitausendneun unter Denkmalschutz. Auf Grund einer Vereinbarung mit der Stadtpfarre hat der Friedhof die NS-Zeit uberlebt. Der Friedhof unterscheidet sich zum einen durch den fehlenden Blumenschmuck von christlichen Friedhofen. Die Graber sind hier mit Efeu und Gras uberwachsen. Friedhof Ebelsberg: Der ehemalige Friedhof von Ebelsberg wurde urkundlich erstmals im dreizehn Jahrhundert erwahnt. Der Friedhof steht ebenfalls seit dem fünfzehn Oktober zweitausendneun unter Denkmalschutz. Friedhof Postlingberg: Der Friedhof geht auf das Jahr eintausendsiebenhundertfünfundachtzig zuruck. Charakteristisch sind die schmiedeeisernen Grabkreuze. Friedhof St. Margarethen: Der Friedhof St. Margarethen ist mit vierzig Grabern der kleinste Friedhof in Linz. Friedhof St. Magdalena: Der Friedhof geht Uberlieferungen nach bis auf das siebzehn Jahrhundert zuruck. eintausendachthundertfünfunddreißig wurde er neu angelegt und ist seitdem mehrfach erweitert worden. Friedhof Urfahr: eintausendsiebenhundertsechsundachtzig wurde der Friedhof im Garten des Kapuzinerklosters angelegt und dient seitdem als Friedhof der Stadtpfarre Urfahr. Soldatenfriedhof beim Petrinum: Auf dem Soldatenfriedhof sind fünfhundertdreiundsechzig Opfer des Ersten und zweiundzwanzig des Zweiten Weltkrieges begraben. Der Friedhof gilt als Mahnmal gegen den Krieg und fur den Frieden. Der Friedhof steht unter Denkmalschutz. St. Barbarafriedhof: Der St. Barbarafriedhof wurde mehrfach erweitert und steht allen Konfessionen offen. Stadtfriedhof Linz / St. Martin: Mit einer Flache von sechshundert Quadratmetern ist der Stadtfriedhof Linz der grosste, sowie auch der jungste Friedhof der Stadt. Urnenhain Feuerhalle: Der Bau des Urnenhaines war anfangs stark umstritten, da die katholische Kirche die Feuerbestattung als unchristlich sah. Urnenhain Kleinmunchen: Mittlerweile werden hier keine Erdbestattungen mehr vorgenommen und die bereits bestehenden Graber werden mit der Zeit den Urnen Platz machen mussen. Urnenhain Neue Verabschiedungshalle: Der Bau erfolgte in den Jahren 2002/03. Urnenhain Urfahr: Das Urnenhain Urfahr steht seit dem mit fünfzehn Oktober zweitausendneun unter Denkmalschutz. Ahoi! Pop. Zeitmusik am Hafen: Seit Herbst zweitausendelf findet im Posthof Linz eine Woche lang das Ahoi! Pop statt. Die verschiedenen Musikrichtungen stehen unter dem Motto,,Es muss was geben!" und bieten den Besuchern einen Mix aus aktueller und urbaner Musik.[106] Seit zweitausendsechzehn findet Mitte Juli das Open-Air-Festival Ahoi! The Full Hit Of Summer im Donaupark statt.[107] Ars Electronica: internationales Festival fur Medienkunst, das eintausendneunhundertneunundsiebzig zum ersten Mal stattfand, und seit eintausendneunhundertsechsundachtzig jahrlich veranstaltet wird. Die Symposien, Ausstellungen, Performances, Interventionen und Konzerte, die wahrend des mehrtagigen Festivals stattfinden, widmen sich jedes Jahr einem bestimmten Thema, zum Beispiel " C what it takes to change" (Thema 2014).[108] zweitausendfünfzehn besuchten rund zweiundneunzig Besucher das Ars Electronica Festival.[109] Das Thema zweitausendsechzehn lautete,,RADICAL ATOMS and the alchemists of our time"[110], 2017 widmete sich das Festival dem Motto,,Artificial Intelligence - Das Andere Ich".[111 ] Das Festival findet in verschiedenen offentlichen Raumen statt und versteht sich als Auseinandersetzung mit und in der Offentlichkeit. Black Humour Festival: Alle zwei Jahre im Mai findet das Festival des schwarzen Humors im Linzer Posthof mit Gasten aus ganz Europa statt. Die letzte Durchfuhrung des Festivals erfolgte von 02. - 28. Mai 2015.[112 ] Bubble Days: zweitagige Veranstaltung im Linzer Handelshafen, mit Streetart und Graffiti, Extrem-Sport und Live-Musik. Die Bubble Days werden vom Linzer Kreativ Gruppe LI.K.I.DO. seit zweitausendelf veranstaltet und finden seither jahrlich im Juni statt.[113] Rund zwölf Besucher (2013).[114] Crossing Europe Filmfestival: internationales Filmfestival des zeitgenossischen, europaischen Autorenkinos, das seit zweitausendvier jahrlich in Linz veranstaltet wird. Konnte das Festival zweitausendvier neun Besucher verzeichnen, so hat sich die Besucherzahl mittlerweile auf zwanzig (2013) erhoht.[115][116] Donau in Flammen: Jahrliches Musikfeuerwerk von Juni bis August in Oberosterreich am Ufer der Donau, begleitet von einem breiten Rahmenprogramm.[117],,Donau in Flammen begeistert jedes Jahr tausende Besucher. Vom Ufer aus werden bengalische Feuer und Feuerwerke synchron zu thematisch abgestimmter Musik gezundet und lassen die Donau in buntem Lichterglanz erstrahlen."[118] Festival viertausendzwanzig [mehr als musik]: Seit zweitausendeins findet das Festival,,4020" regelmassig in ganz Linz statt. An verschiedenen Spielorten treten junge Komponisten, Musikers und Ensembles auf und spielen sowohl klassische Werke als auch moderne Interpretationen.[119] Festival der Regionen: Zeitgenossisches Kunst- und Kulturfestival. Findet seit eintausendneunhundertdreiundneunzig alle zwei Jahre jeweils in einer anderen Region Oberosterreichs statt.[120] Festival for Children's Rights: Das Festival versteht sich als kindergerechtes Fest und eine Plattform fur Kinderrechte.[121] Hohenrausch: Der Hohenrausch ist ein jahrlich stattfindendes Kunstprojekt, welches zweitausendneun im Rahmen des Europaischen Kulturhauptstadtjahres entwickelt wurde.[122] Als Teil der DonauArt, einem institutionsubergreifenden Kulturprojekt, stand der Hohenrausch zweitausendachtzehn unter dem Motto,,Das andere Ufer". Das Element Wasser wurde von internationalen Kunstlern bearbeitet, wobei die Definition des Ufers im Mittelpunkt der kunstlerischen Auseinandersetzung stand. Die unterschiedlichsten Raume und Orte unterstrichen die Prasentation dieses Projekts.[123 ] Das Projekt,,Flying Ship" des russischen Kunstlers Alexander Ponomarev, welches symbolhaft fur den Aufbruch zum anderen Ufer steht, bleibt auch nach Ende des Hohenrausches zweitausendachtzehn noch fur langere Zeit montiert.[124][125] Internationales Brucknerfest: Eine der renommiertesten Musikveranstaltungsreihen Osterreichs, welche im Brucknerhaus und weiteren Spielstatten - seit eintausendneunhundertsiebenundsiebzig jahrlich im September/Oktober - stattfindet. Der Namensgeber der Musikveranstaltungsreihe ist Anton Bruckner, Veranstalter ist das Brucknerhaus.[126] Das Brucknerfest zweitausendachtzehn fand vom Geburtstag des Komponisten am vier September bis zu dessen Sterbetag am elf Oktober statt. Dieser Termin wird jahrlich bis zum zweihundert Gedenkjahr an Anton Bruckner im Jahr zweitausendvierundzwanzig so beibehalten.[127] Jedes Jahr widmet sich dieses Musikfestival einem neuen Thema, zweitausendachtzehn stand unter dem Motto,,Bruckner und die Tradition".[128] Jugend hackt Osterreich: Computer- und Technikfans zwischen zwölf und achtzehn Jahren verbringen ein Wochenende in Linz an dem gehackt, programmiert und fur eine Vision einer besseren Gesellschaft gebastelt wird.[129] Kinderfilmfestival: Das internationale Kinderfilmfestival wird von den Kinderfreunden OO organisiert. Die Filme werden in Originalfassung gezeigt wahrend ein Schauspieler den Film live synchronisiert.[130] Kinderkulturwoche: Die Kinderkulturwoche findet seit zweitausenddreizehn regelmassig statt. Geboten werden Theaterstucke, Workshops sowie u. a. Schnupperkurse fur Kinder und Jugendliche.[131] Klangwolke: musikalische Veranstaltung im Donaupark, die seit eintausendneunhundertneunundsiebzig jahrlich das Internationale Brucknerfest eroffnet. Seit 1985 gibt es neben der,,Klassischen Klangwolke" auch noch eine,,Visualisierte Klangwolke", seit 1998 zusatzlich eine,,Kinder Klangwolke".[132][133] Rund 110.000 Besucher (2013).[134] Lange Nacht der Buhnen: Bis nach Mitternacht wird an dreißig Spielstatten Programm geboten. Aufgefuhrt wird nicht nur in Theatern, sondern auch in Bibliotheken, Kulturvereinen oder unter anderem in einem Doppeldeckerbus.[135] Lange Nacht der Forschung: Seit sieben Jahren findet die Lange Nacht der Forschung auch in Linz statt. Universitaten, Klinken und Unternehmen erklaren hierbei komplexe Themen auf verstandliche Art und Weise.[136] Lange Nacht der Kirchen: Jahrlich im Juni findet die Lange Nacht der Kirchen statt. Bei der zweitausendvier ins Leben gerufenen Veranstaltung geht es neben den Hauptthemen Religion und verschiedenen Konfessionen auch um den Schwerpunkt Kirchenarchitektur.[137] Lange Nacht der Museen: Die Lange der der Museen findet zweitausendsechzehn bereits zum siebzehn Mal osterreichweit statt. Galerien und Museen sind von achtzehn bis eins Uhr fruh geoffnet. Zudem werden Sonderveranstaltungen und Events geboten.[138] Linz-Marathon: Die Grossveranstaltung mit rund zwanzig Teilnehmern (2018) und mehr als einhundert Zuschauern (2018) findet seit zweitausendzwei jahrlich im April statt.[139] Kunst- und Designmarkt: Jahrlich stattfindender Markt in der Tabakfabrik.[140] Linzer Autofruhling: Der Linzer Autofruhling zahlt zu den grossten Automessen in Oberosterreich. Seit eintausendneunhunderteinundsiebzig werden aktuelle Fahrzeugangebote und neueste Fahrzeugmodelle prasentiert.[141] Linz FMR : Das Festival widmet sich der Kunst in digitalen Kontexten und offentlichen Raumen. Die erste Ausgabe des biennalen Formats findet im Marz zweitausendneunzehn an der Linzer Donaulande statt.[142][143] Linz International Short Film Festival : Das Linz International Short Film Festival ist das erste Filmfestival Oberosterreichs, bei dem internationale Kurzfilme im Fokus stehen. Die erste Ausgabe mit einhundertvierzehn Filmen an vier Tagen fand im Oktober zweitausendachtzehn im Moviemento (Linz) statt. Fur das Konzept verantwortlich zeichnet die Festivalleiterin Parisa Ghasemi.[144] Linzer Krone-Fest: Mit zwölf Buhnen und uber siebzig Konzerten zahlt das seit zweitausend stattfindende Linzer Krone-Fest zu den grossten Open-Air-Konzerten Oberosterreichs.[145] Linz Story: Das eintausendneunhundertachtundachtzig gegrundete internationale Storytelling-Festival zahlt zu den bedeutendsten Erzahlkunstfestivals in Europa. Neben Linz findet das Festival auch in Graz, Wien und Niederosterreich statt.[146] Linzer Tag der Sprachen: findet anlasslich des Europaischen Tags der Sprachen jedes Jahr im September statt. Der Event dauert eine Woche und geht auf eine Initiative des Europarates zuruck.[147] MUSEUM TOTAL :
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Linz – Wikipedia
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