Vertrauensfordernd konnen Metainformationen uber die Medienbranche und die ..." /> Vertrauensfordernd konnen Metainformationen uber die Medienbranche und die ..." /> Vertrauensfordernd konnen Metainformationen uber die Medienbranche und die ..." />

SEO Text Tool: Kostenlos einzigartige Texte schreiben mit dem Artikel Schreiber

Konfiguriere, welchen SEO Text das Tool automatisiert für dich erstellen soll

Schritt 1: Hauptstichwort eingeben
(Thema des Artikels)!

Schritt 2: Nebenstichwort eingeben
(Nuance des Text Inhaltes)!

Schritt 3: Klick auf "Text erstellen"!


Dein Artikel "Wissen, was Kommunikation bewegt Tag Archive Mirco Saner" Überschrift:    

Wissen, was Kommunikation bewegt Tag Archive Mirco Saner

Sprache:    

Dein Artikel ist in deutscher Sprache geschrieben

Hauptstichwort (Thema des Artikels):    

Massenmedien

Nebenstichwort (Nuance des Text Inhaltes):    

Quartals Arbeit

Hauptthemen des neuen Artikels:    

Zusammenfassung:    

Kommt man aufgrund dieser Daten zum Schluss, dass die bisherige Medienkritikleistung von Massenmedien und Fachmedien defizitar ist, stellt sich die Frage, welche gesellschaftliche Verantwortung die Medien- und Kommunikationswissenschaft (MuKW) ubernimmt, um die Situation zu andern. Da in der vorliegenden Analyse vorausgesetzt wurde, dass qualitative Medienkritik das Medienvertrauen und die Medienkompetenz positiv beeinflussen, konnten Ergebnisse entsprechender Vertrauens- und Kompetenzstudien ein Anhaltspunkt fur eine Bewertungsskala sein. Erkennen lasst sich bei einer ersten Ubersicht auch ein dritter Akteurstyp: Burgermedien, bei denen die Grenze zwischen Burgerjournalismus, Corporate Publishing und PR in eigener Sache verschwimmt.

Hilf uns, verlinke uns:    

Weiterführende Links:    


Artikel vorlesen lassen:

Artikel Text:

Wissen, was Kommunikation bewegt Tag Archive Mirco Saner
Bildquelle: https://blog.consultorartesano.com/julen/wp-content/uploads/2012/03/socialmedia.jpg    

Vertrauensfordernd konnen Metainformationen uber die Medienbranche und die journalistische Arbeitsweise sein: Welche Rahmenbedingungen beeinflussen die journalistische Produktion? Welche Einschrankungen erfahren Journalisten bei der Arbeit? Kann Journalismus die Realitat abbilden, so wie sie ist? Sich von der eigenen Kritikermeinung zu losen und die Argumentation auf allgemein akzeptierte Grundlagen zu stellen, macht Kritik nachvollziehbar und ihrerseits kritisierbar. Solche Grundlagen konnen Vorgaben der Medienpolitik, des Medienrechts, medienethischer Kodices, aber auch Ergebnisse aus der Medienforschung und der Mediengeschichte sein. Wenig demokratiefordernde MedienkritikWie sieht es mit der medienkompetenz- und medienvertrauensfordernden Wirkung der laufenden Service Public-Debatte aus? Um diese Frage zu beantworten wurden im ersten Quartal zweitausendsechzehn rund vierhundert medienkritische Online-Beitrage untersucht. Im medialen Diskurs zeigen sich deutliche Anzeichen dafur, dass in denjenigen Medien, in denen keine Ressorts oder personelle Zustandigkeiten fur Medienkritik vorhanden sind, eher wenig demokratiefordernde Medienkritik hervorgebracht wird. Beitrage aus solchen Medien weisen eine uberwiegend negative Tonalitat auf, berufen sich meist auf individuelle Meinungspraferenzen von Autoren oder befragten Quellen und sind seltener losungsorientiert. Auch Online-Fachpublikationen (z.B. digitale Branchenmagazine oder Branchennewsportale), die am zweithaufigsten kritisch uber den Service Public schreiben und bei denen Medienkritik zum Tagesgeschaft gehort, haben vergleichbar geringe Werte bei all diesen Qualitatskriterien. Zwischen dreißig und vierzig Prozent der Beitrage besitzen bei beiden Akteurstypen demokratiefordernden Charakter. Aufgrund dieser Werte ist es kritisch zu sehen, dass Kanale mit nicht-institutionalisierter Medienkritik und Online-Fachpublikationen mehr als 80% der medienkritischen Inhalte zur Debatte beitragen (siehe Grafik 1oben). Grafik zwei : Anteil Beitrage mit demokratiefordernden Medienkritik-Elementen in %(Vergleich zwischen den Akteurstypen,,Publikationen des nicht-institutionalisierten, massenmedialen Journalismus" und,,Online-Fachpublikationen") Wissenschaft verpasst ChanceKommt man aufgrund dieser Daten zum Schluss, dass die bisherige Medienkritikleistung von Massenmedien und Fachmedien defizitar ist, stellt sich die Frage, welche gesellschaftliche Verantwortung die Medien- und Kommunikationswissenschaft (MuKW) ubernimmt, um die Situation zu andern. Als Stimme ist die MuKW in weniger als funfzehn Prozent aller medienkritischen Beitrage zur Service Public-Debatte prasent. Durch eine solch marginale Rolle verspielt die Wissenschaft durchaus Potenzial, die offentliche Debatte zu bereichern, da die losungsorientierten Anteile und der Bezug auf allgemeinakzeptierte Grundlagen signifikant* zunehmen, wenn die Wissenschaft als Akteur in den Beitragen vorkommt. In beiden Fallen steigt der Anteil entsprechender Beitrage um mehr als das Doppelte an. Lediglich bei der Tonalitat der Beitrage bleiben die Anteile vergleichbar - namlich uberwiegend negativ - was mit dem Rationalitatspostulat der Wissenschaft zusammenhangen mag. Naturlich fliesst wissenschaftliches Wissen zusatzlich auch indirekt in die Debatte ein. Im Rahmen von Wissenschaftlern, die fur andere medienkritische Akteure tatig sind wie das Bundesamt fur Kommunikation BAKOM, die Eidgenossische Medienkommission EMEK oder medienkritische Vereine beispielsweise. Inwiefern das Publikum die MuKW in diesen Fallen als eigestandigen Akteur wahrnimmt, bleibt offen. In Zeiten von Fake News sind Vertrauen eine wichtige Wahrung fur die offentliche Kommunikation. Vertrauensbildend wirken unaufgeregte, sachlich reflektierende Beitrage von unabhangiger Seite. Merkmale, die typischerweise der Wissenschaft zugeschrieben werden. Grafik drei : Anteil Beitrage mit demokratiefordernden Medienkritik-Elementen in %(Vergleich zwischen dem gesamten Beitragssample und den Beitragen mit MuKW-Prasenz) Auffallig ist, dass Wissenschaft nur selten als eine Stimme unter vielen in einem Beitrag vorhanden ist, sondern wenn, dann die Hauptfunktion bzw. die Hauptargumentation ubernimmt. Wissenschaft scheint damit kein Akteur zu sein, den man nebenbei einbaut. Dies deutet darauf hin, dass der Wissenschaft als Quelle insgesamt ein hoher Stellenwert beigemessen wird, aber Hindernisse das haufigere Einbauen von Wissenschaft verhindern. Moglicherweise geht es dabei um zu wenig rasch verfugbares oder zugangliches Datenmaterial und Hemmungen im Umgang mit Forschern. Wie viel darf's denn sein? Sowohl in den meisten Massenmedien als auch bei Fachakteuren ist der Anteil demokratiefordernder Medienkritik deutlich in der Minderheit und im Falle der Massenmedien generell eine minimale kritische Auseinandersetzung mit der Thematik festzustellen. Aber die Frage, wie viel Medienkritik - und wie viel demokratiefordernde Medienkritik - ausreichend ware fur eine Gesellschaft, ist ungeklart. Losungsorientierter Journalismus wird innerhalb der Stromung des,,konstruktiven Journalismus" seit langerem gefordert. Der Ansatz steht jedoch auch in der Kritik, weil eine Losungsorientierung dazu fuhren kann, dass der Journalismus seine Objektivitat verliert, da man beginnt, sich mit Losungsideen zu identifizieren. Zu fordern ist in diesem Sinne nicht, dass samtliche Medienkritikbeitrage losungsorientiert sein sollen, sondern dass dieses Konzept regelmassig eingebaut und dann fur das Publikum auch explizit deklariert wird. Das Publikum selbst liefert zur,,idealen Menge" an Medienkritik bisher auch keine Antwort; es ist unklar, wie medienkritische Beitrage rezipiert werden. Da in der vorliegenden Analyse vorausgesetzt wurde, dass qualitative Medienkritik das Medienvertrauen und die Medienkompetenz positiv beeinflussen, konnten Ergebnisse entsprechender Vertrauens- und Kompetenzstudien ein Anhaltspunkt fur eine Bewertungsskala sein. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr zweitausendsechzehn zeigt, dass die Schweizer Bevolkerung durchaus Vertrauen in ihre Programmangebote von offentlichen und privaten Medien hat. Die Crux bei diesem Ansatz: Bisher fehlen breitflachige empirische Daten und eine verlassliche Messung von Medienkompetenz erweist sich als schwierig. Als Alternative bietet sich an, einen medialen Demokratieforderungs-Index zu erstellen, der sich auf die diskutierten textlichen Elemente medialer Berichterstattung stutzt. Anhand eines solchen Index liesse sich zumindest erkennen, ob die Entwicklung uber die Zeit positiv oder negativ ausfallt. Erlauterungen zu Grafik 2:*kh2-Wert von 57,46 mit p<0.001; Cramer-V.382 Beim Bezug auf allgemeinakzeptierte Grundlagen (normative Elemente) besteht eine hoch signifikante Beziehung. * kh2-Wert von 61,18 mit p<0.001; Cramer-V.395 Beim Bezug auf losungsorientierte Elemente besteht eine hoch signifikante Beziehung. * kh2-Wert von 7,30 mit p>0.05; Cramer-V.136 Beim Bezug auf positiv-konstruktive Elemente (Tonalitat) besteht keine signifikante Beziehung. von Mirco Saner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Journalistik des IAM Heutige Jahresabonnemente fur Tageszeitungen sind zu teuer, sagte Tamedia-Verwaltungsratsprasident Pietro Supino kurzlich am JournalismusTag.16 in Winterthur. Realistisch sei, dass Kunden kunftig zwischen zweihundert und vierhundert Franken dafur bezahlen wurden. Schlechte Aussichten fur Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, vierundzwanzig Heures und Co., deren Abos derzeit zwischen vierhundertsechzig und siebenhundert Franken liegen. Kein Land in Sicht fur die letzten quasi-unabhangigen Regionaltitel wie Schaffhauser Nachrichten oder Walliser Bote, deren Abopreise in diesem angepeilten Spektrum zu finden sind. Der Kostendruck durch die Konkurrenz erhoht sich weiter. Und keine Morgendammerung fur ein neues publizistisches Qualitatsprimat im Lande. Die Auktion, wer Qualitat zum Tiefstpreis anbieten kann, geht weiter. Wahrend die Printmedien wie wir sie kennen am Westhimmel untergehen und der Billigjournalismus hoch im Zenit steht, steigt im Osten etwas Neues uber den Medienhorizont: Der Burgerjournalismus. Im pessimistischen Branchen-Grundrauschen der vergangenen zwanzig Jahre haben sich zwei neue Stromungen gebildet: Auf der einen Seite junge Nachwuchsjournalisten, die zugeben, durch den Uberfluss-Happchen-Journalismus der Verlage uberfordert zu sein; die gewillt sind, journalistisch herumzuexperimentieren und damit die Innovation innerhalb der Branche anzutreiben. Auf der anderen Seite erfahrene Medienschaffende, die genug hatten. Beide Gruppen haben in den letzten Jahren Burgermedien gegrundet, pionierhafte Startups mit journalistischem Anspruch, oftmals losgelost von etablierten Medienhausern. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Inhalte vor der Publikation nicht mehr von traditionellen, massenmedialen Redaktionen bearbeitet werden. Horizontnahes PanoramaIn der Schweiz ist die Anzahl Burgermedien seit der Jahrtausendwende deutlich angestiegen und mittlerweile finden sich gut zwei Dutzend bekannter Akteure. Zu den sprachregionalen Burgermedien zahlen Online-Stadtmagazine, politische Podcasts oder Newsportale mit lautmalerischen Namen wie Coup, Audiatur, Journalismus Y, Project R oder Journal B. Burgermedien bieten einen offentlichen Gegendiskurs zu den traditionellen Medienhausern an, fullen eine inhaltliche Lucke oder produzieren einfach wieder Qualitatsjournalismus. Damit bieten sie eine Chance zur Erhohung der Meinungsvielfalt, die gerade im Lokalbereich mit den regionalen Zeitungsverbunden erheblich gelitten hat. Das journalistische Selbstverstandnis zeigt auf, dass zahlreiche Akteure ihre gesellschaftliche Aufgabe darin sehen, wieder mehr Einordnung und Hintergrunde zu liefern. Sie reagieren damit auch auf eine Hoffnung der hiesigen Medienwissenschaft. Burgermedien stellen keinen Ersatz, aber eine Erganzung zu den Massenmedien dar und halten mit ihrer Berichterstattung der Branche den Spiegel vor. Ihnen gemeinsam ist, dass sie auf ein vorhandenes Defizit in der Berichterstattung reagieren wollen, fast ausnahmslos online publizieren und eine eigene Online-Community aufbauen, die sie unterstutzt. Aber auch, dass sie sich hinsichtlich ihrer Manpower, ihrem professionellen Anspruch und ihrer Finanzierung stark voneinander unterscheiden. Burgermedien sind Teil einer gesellschaftlichen Entmedialisierungsbewegung, wie es Pietro Supino nannte. Sie sind die Konsequenz der disruptiven, revolutionarsartigen Veranderungen, die in der Medienbranche zu beobachten sind, wie es Medienprofessor Otfried Jarren nennt. Auf jeden Fall sind sie Teil des gesellschaftlichen Trends, dass publizierte Informationen immer weniger von traditionellen Medienhausern stammen. Erkennen lasst sich bei einer ersten Ubersicht auch ein dritter Akteurstyp: Burgermedien, bei denen die Grenze zwischen Burgerjournalismus, Corporate Publishing und PR in eigener Sache verschwimmt. Etablierte Unternehmen wie die Zurcher Verkehrsbetriebe, politische Parteien wie die SVP oder freischaffende Journalisten mischen hier ebenfalls mit eigenen Plattformen mit. ProblemfelderDie modernen Journalismuspioniere haben mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kampfen. Die unsichere Finanzierung wiegt am schwersten. Burgermedien finanzieren sich bisher haufig durch Mazene, Philanthropen oder Stiftungen.,,Gestifteter" Journalismus " ist aber auf Dauer bisher kein Erfolgsrezept wie die nationalen Beispiele TagesWoche oder Basler Zeitung zeigen und birgt Unsicherheiten. Ubrige Journalismus-Startups finanzieren sich bisher mittels Crowdfunding, Micropayments oder durch Eigenkapital. Zahlreiche Akteure arbeiten nebenberuflich und ehrenamtlich. Um langfristig zu uberleben, benotigen auch diese Startups ein Abo- oder Mitgliederbeitrags-Geschaftsmodell. Werbung macht bisher nur bei rund 25% der Medienpioniere einen Teil der Einnahmen aus. Burgermedien haben zudem haufig eine lokal-regionale Ausrichtung. Ein Ersatz fur uberregionale Massenmedien scheint aus Kostengrunden nicht realisierbar. Journalistischer Anspruch und Selbstverstandnis der Akteure schuren nicht nur Hoffnungen auf einen neuen Qualitatsjournalismus, sondern widersprechen den klassischen Massenmedien auch teilweise. Journalismus durfe auch inhaltliche Fehler machen, ist zu horen. Falls sie jemand aus dem Publikum bemerke und sich beschwere, werde im Nachhinein halt korrigiert. Das hat mit traditionellem journalistischem Qualitatsverstandnis wenig zu tun, eher mit postfaktischem Gedankengut. Auffallend ist auch, dass zahlreiche Burgermedien nach eigenen Angaben mit ihrer Berichterstattung primar auf ein jungeres Publikum zielen. Bevolkerungssegmente wie Senioren, Kranke oder Personen mit Migrationshintergrund laufen Gefahr - wie bei der massenmedialen Berichterstattung - zu kurz zu kommen. Burgermedien fordern? Ob Burgermedien von den grossen Medienhausern aktuell als Konkurrenz wahrgenommen werden, ist zu bezweifeln. Die grossten Player erreichen gerade einmal einige zehntausend Besucher auf ihrer Webseite - pro Monat. Aber eine Vielzahl dieser Akteure mit ahnlichen Besucherzahlen wurde bedeuten, dass den grossen Onlineportalen hunderttausende Klicks fehlen. Sollte sich herausstellen, dass Burgermedien nachhaltig einen Dienst fur die demokratische Meinungspluralitat im Land leisten und die massenmedialen Defizite zu einem gewissen Grad ausgleichen, sollten sie genauso aus dem Gebuhrentopf gefordert werden wie klassische Massenmedien, die sich dem Service Public verpflichtet haben. Spatestens dann wurden sie von den grossen Medienhausern wahrgenommen werden. Diese Leistung ist aber zunachst nachzuweisen. Otfried Jarren sagte am JournalismusTag.16, Journalismus brauche jeweils Technologie und eine gute Idee, um erfolgreich zu sein und meinte damit, moderner Journalismus benotige heute wieder eine neue gute Leitidee, da er aktuell unter der Ideen-Herrschaft amerikanischer, gewinngetriebener Akteure wie Facebook, Apple oder Google stehe. Neue Technologie ist reichlich vorhanden. Neue Ideen sind prasentiert. Aber Pioniere haben schon immer finanzstarke Partner benotigt, um ihre Vorhaben erfolgreich durchzufuhren. Mit mehr als zweihundert Teilnehmenden verzeichnete der JournalismusTag dieses Jahr einen Besucherrekord. Die meisten darunter waren Journalisten. Die Jahreskonferenz des Vereins Qualitat im Journalismus hat sich damit zum wohl grossten Branchentreffen in der Deutschschweiz gemausert. Aber weshalb besuchen Berufspraktiker uberhaupt solche Tagungen? Ein Kommentar zum JournalismusTag.14 am IAM in Winterthur. von Mirco Saner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Journalistik des IAM Ein Fazit: Der strukturelle Abbau ist und bleibt in den meisten mitteleuropaischen Redaktionen dramatisch, auch wenn Stephan Weichert von der Hamburger Macromedia-Hochschule bei seiner Keynote anhand der Huffington Post und Buzzfeed Gegentrends aufzeigen konnte. Eine bewusste Provokation. Denn das sind lediglich positive Einzelschicksale, die mit der System-Realitat wenig zu tun haben. Ein Aufreger: Der anhaltende Trend der Medienhauser, Stellenabbau und journalistische Qualitatseinbussen nach Aussen als Qualitatsgewinn durch die Schaffung von Synergien zu verkaufen.,,Synergien zwischen Redaktionen schaffen, das ist doch begriffliches Bullshit-Bingo", meinte dazu Ringier-Mann Hannes Britschgi, der gefuhlt jede Diskussionsrunde der letzten Journalismustage moderiert hat. Ein emotionaler Moment: Der via Skype zugeschaltete Oliver Schrom, Leiter des Recherche-Teams beim deutschen Wochenmagazin,,Stern", erzahlt den Anwesenden von der Entlassung einer etablierten deutschen Journalistin, deren Ehemann - ebenfalls langjahriger Journalist und guter Freund Schroms - vor kurzem in einem Kriegsgebiet bei der Ausubung seines Berufes getotet wurde. Schrom kampft mit den Tranen. Was er nicht ausspricht, ihm aber auf der Stirn geschrieben steht: Bleibt im medialen Uberlebenskampf die Moral auf der Strecke? Spater an der Tagung und ohne von dieser Begebenheit zu wissen, erklart Tagesanzeiger-Chefredaktor Res Strehle:,,Die Medien haben in den vergangenen zehn Jahren fast flachendeckend um die funfzig Prozent ihres Umsatzes verloren und in den Medienhausern musste man sich darauf eine Reaktion uberlegen. Schrom fordert deshalb eine,,dritte Saule" fur den Journalismus und meint damit die Finanzierung durch unabhangige Stiftungen. Verpufftes Engagement Zuruck zu unserer Ausgangsfrage: Weshalb besuchen Berufspraktiker uberhaupt solche Tagungen? Lassen wir das Networking, das Sehen und Gesehen werden sowie das bewusst offentliche Demonstrieren von Sorge um journalistische Qualitat einmal aussen vor. Was ist der inhaltliche Anreiz? Die Verlockung brandneu-exklusiver Informationen kann es nicht sein. Haufig sind an solchen Tagungen von den gleichen Akteuren die gleichen Botschaften zu horen. Das ist nicht per se schlecht.

Artikel Video:    

Text mit Freunden teilen:    www.facebook.com

Wir entwickeln eine intelligente Sprach-Software. Universal einsetzbar in SEO, Marketing und Robotic. Mit Email anmelden!    



Der Artikel Schreiber "Text Generator" schreibt Artikel und generiert dir kostenfreien Unique Text für dein Content Marketing, dein SEO oder Suchmaschinen Marketing - Kreatives Schreiben als Software Algorithmus!



Du benutzt die erstellten Texte auf deine eigene Verantwortung! Wir übernehmen keine Haftung für die erstellten Textartikel!

© 2018 - 2019 -