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Metal – Wikipedia

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Metal

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Hauptsachlich losgetreten von Bands wie Korn, Deftones und Limp Bizkit und spater durch Slipknot und Linkin Park weitergefuhrt, konnte man sich gegenuber der dominierenden Black Music sogar in den Charts behaupten. In der - von nun als,,klassisch" oder,,traditionell" wahrgenommen - bisherigen Metal-Szene beaugte man den Erfolg dieser Musik allerdings tendenziell skeptisch, da sie kaum Bezuge zur alten Metal-Szene hatte, ihre Einflusse eher vom Hardcore und Hip-Hop stammten und sie ein deutlich kommerzielles Potential aufwies. Noch bis in die 1990er Jahre charakterisierte das in Deutschland einflussreiche,,Rock-Lexikon" von Barry Graves und Siegfried Schmidt-Joos (Heavy) Metal als,,extrem verstarkten, bombastischen Rocksound, der vor allen Dingen weisse, junge Manner aus niederen Bildungsschichten mit Sexualangsten anzog" und attestierte dem Genre einen,,ohnehin limitierten musikalischen Gehalt.

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    Metal – Wikipedia
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    Europaischer Death Metal wurde vor allem aus Schweden und England bekannt. Ende der 1980er vermischte die Szene, die den Thrash Metal bis auf wenige Bands wie Slayer verdrangte,[12] sich mit der aus dem Punk entstandenen Grindcore-Szene, als Musiker aus Metal-Bands Mitglieder von Grindcore-Bands wurden bzw. selber Grindcore-Bands grundeten und so ihre musikalischen Einflusse aus dieser Musikrichtung einbrachten, und bestehende Grindcore-Bands Elemente aus anderen Stilen in ihre Musik einbrachten und umgekehrt die von ihnen behandelten gesellschaftsbezogenen Themen in den Death Metal, der sich mit ursprunglich todesbezogenen Themen beschaftigte. Als zu Anfang der 1990er die Ara des Hairspray Metal im Zuge der Grunge-Welle schnell endete, hatten auch die anderen Metal-Stile den Zenit ihres Erfolges uberschritten. Angesichts des Ruckzuges des Metal in den Untergrund titelte das Rock-Hard-Magazin sogar:,,Ist der Metal tot? ". Der Mainstream wurde von nun an von Pop, Techno, Contemporary R&B und Hip-Hop dominiert. Im Untergrund setzte jedoch gleichzeitig eine Stilexplosion ein, wobei sich die skandinavische Metal-Szene als dominierend erwies. Als Gegenbewegung zum popular werdenden Death Metal und in Anlehnung an altere Bands wie Celtic Frost und Bathory bildete sich ab den spaten 1980er Jahren eine internationale Untergrund-Szene. Aufmerksamkeit erregte dabei insbesondere die Black-Metal-Szene Norwegens, die sich ab 1991, nach dem Suizid des Mayhem-Sangers Per Yngve,,Dead" Ohlin, um Mayhems Gitarristen Oystein,,Euronymous" Aarseth und dessen Schallplattenladen Helvete formierte.[13] Der theistische Satanist Euronymous pragte das Gedankengut des Black Metal entscheidend[14] und gilt daher als,,Vater" der Bewegung, mit Bands wie Darkthrone, Immortal, Emperor und Burzum, und Initiator der sogenannten,,zweiten Welle des Black Metal". Anfang bis Mitte der 1990er erlangte diese Szene offentliche Aufmerksamkeit vor allem aufgrund von Kirchenbrandstiftungen, mit denen Varg Vikernes von Burzum gegenuber der Zeitung Bergens Tidende prahlte,[15] und extremen Interview-Aussagen. Als Ende der damaligen Szene wird die Ermordung Euronymous' durch Vikernes angesehen, der sich vom Satanismus ab- und einer rechtsextremen Auslegung des Neuheidentums zuwandte. Im Mainstream erlangte von den norwegischen Black-Metal-Bands trotz der Kommerzialisierung ihrer bekanntesten Vertreter ab Mitte der 1990er Jahre[16] nur Dimmu Borgir eine gewisse Bekanntheit - wie auch Cradle of Filth aus England wird sie vom Untergrund jedoch als,,untrue" angesehen, da sie sich dabei stilistisch und ideologisch vom traditionellen Black Metal entfernte. Diese Bands werden daher dem Dark Metal zugeordnet. Weitere durch die Black-Metal-Bewegung hervorgegangene Stromungen sind der Pagan Metal und der Viking Metal. Den Grundstein dafur legte die schwedische Band Bathory mit ihren Alben Blood Fire Death, Hammerheart und Twilight of the Gods, auf denen sie Elemente klassischer Musik und skandinavischer Folklore in ihre Musik integrierte. Vor allem die Fruhwerke der bedeutenderen Bands dieser Stromungen sind oft,,rauer, primitiver und schnorkelloser"[17] als ihre spateren Aufnahmen und damit den Black-Metal-Wurzeln naher, wohingegen ein anderer Teil sich starker am Folk Metal orientiert. Die ersten Pagan-/Viking- und Folk-Metal-Alben entstanden jedoch unabhangig voneinander, weshalb Fenriz von Darkthrone Bathorys Alben explizit vom Folk Metal abgrenzt.[18] Das erste Folk-Metal-Album war The Wayward Sons of Mother Earth, das eintausendneunhunderteinundneunzig veroffentlichte Debutalbum von Skyclad aus Newcastle, das Thrash Metal mit Einflussen von Bands wie New Model Army oder Thin Lizzy kombinierte und erstmals im Metal die Fiddle als Leadinstrument einsetzte. Beide Stile gewannen - zusammen mit dem vom Folk Metal nur schwer abgrenzbaren Mittelalter-Rock - seit Mitte der 1990er immer mehr an Popularitat. Die vermutlich bekanntesten Vertreter sind neben den genannten Bands Cruachan, Finntroll, Korpiklaani, Elvenking, Eluveitie, In Extremo und Subway To Sally. Durch die Vermischung von Thrash Metal, Industrial Metal und Hardcore Punk mit den elektronischen Musikrichtungen Noise, Gabber und Drum and Bass entwickelte Atari Teenage Riot mitte der 1990er die Musikrichtung Digital Hardcore, die mit linksradikalen Texten fur Furore (nicht nur) in der Metalszene sorgte. Die Gothic-Kultur hatte in den 1990ern eine grosse Relevanz fur diese gesamte Subkultur entwickelt. Einige Bands wie beispielsweise Paradise Lost ubernahmen Merkmale des Gothic Rock in den Metal und fuhrten so den Gothic Metal neu in die Szene ein. Wichtig war ab den 1990er Jahren fur die deutsche Metal-Szene das PlattenlabelNuclear Blast, das trotz,,Ausverkaufs"-Vorwurfen viele bereits erfolgreiche Bands der europaischen Szene unter Vertrag nahm und neue Bands wie Children of Bodom protegierte. Wahrend der Metal in Europa - Deutschland stellt mit dem Wacken Open Air das wichtigste Festival der Szene - lebendig blieb, sah sich die nordamerikanische Szene mit einer Stagnation konfrontiert, auch wenn Bands wie Manowar, Megadeth oder Slayer eine unverandert grosse weltweite Popularitat genossen. Das sollte neben verschiedenen als Crossover betitelten Bands wie den sehr erfolgreichen Faith No More der Grundstein fur den Nu Metal sein. Jene Musikrichtung, ausgehend von den USA, gestaltete sich zu einem pragenden Trend der ausgehenden 1990er. Hauptsachlich losgetreten von Bands wie Korn, Deftones und Limp Bizkit und spater durch Slipknot und Linkin Park weitergefuhrt, konnte man sich gegenuber der dominierenden Black Music sogar in den Charts behaupten. In der - von nun als,,klassisch" oder,,traditionell" wahrgenommen - bisherigen Metal-Szene beaugte man den Erfolg dieser Musik allerdings tendenziell skeptisch, da sie kaum Bezuge zur alten Metal-Szene hatte, ihre Einflusse eher vom Hardcore und Hip-Hop stammten und sie ein deutlich kommerzielles Potential aufwies. Einzelne Bands des Black Metal, z. B. Ved Buens Ende, nahmen ab Mitte der 1990er Jahre progressive Elemente in ihre Musik auf und verzichteten auf genretypisches Auftreten wie Corpsepaint und satanistische Asthetik. Ab der zweiten Halfte der 2000er Jahre wurde fur diese Musik unter dem Oberbegriff Post-Black-Metal subsumiert. Bekannte Vertreter dieser Stromung sind u. a. Nachtmystium oder Negura Bunget. Mit der EP Ruines Humaines (2006) der Band Amesoeurs und dem darauffolgenden Album Souvenirs d'un autre monde (2007) der Band Alcest entstand eine Synthese der Genres Black Metal und Shoegaze, die als Blackgaze oder Metalgaze bezeichnet wird. Metal kann als Austreibung des Blues aus dem Rock definiert werden.[21] Musikalisch zeigt der Metal sowohl Einflusse aus der klassischen[22][23] als auch der Unterhaltungsmusik, wobei deren Anteile in den einzelnen Subgenres variieren und der Metal bis auf eine kurze erfolgreiche Phase um das Jahr eintausendneunhundertsiebenundachtzig nicht als populare Musik definierbar ist.[24] Neben der Musik geben viele Kunstler aber auch ihren Albencovern und ihren Shows ein Augenmerk, so dass den Metal auch eine visuelle Komponente pragt. Metal wird nur selten von Einzelkunstlern, sondern primar von Bands mit haufig drei bis fünf Mitgliedern vorgetragen. Die Standardbesetzung bilden hier Schlagzeug (oft mit Doublebassdrum), E-Bass, Rhythmusgitarre (auf welche teilweise verzichtet wird), Leadgitarre und Gesang, welcher manchmal auch von einem der Instrumentalisten ubernommen wird. In einigen Subgenres werden ausserdem beispielsweise Keyboards bzw. Synthesizer und Sampler, vereinzelt auch Turntables eingesetzt, allerdings selten als Lead-Instrument. Auch andere Instrumente werden haufig eingesetzt, so sind zum Beispiel Floten oder Geige beziehungsweise Fiddle oft das Lead-Instrument im Folk Metal. Selten werden auch die einzelnen Besetzungen in der Band vervielfacht, zum Beispiel mehrere Sanger mit jeweils verschiedenen Gesangsstilen oder zwei Drummer beziehungsweise zusatzliche Perkussionisten. Die E-Gitarren spielen im Metal eine Schlusselrolle. Hohe Verstarkung, Verzerrung, ein Equalizer, der die Hohen sowie die tieferen Basse betont, und auch einige andere elektronische Effekte gelten als obligatorisch, und schaffen eine insgesamt druckvolle Klangfarbe. Fur den druckvollen Klang besitzen die Gitarren in der Regel Humbucker. Gelegentlich verwenden Bands siebensaitige Gitarren, darunter Morbid Angel, Dream Theater und Korn. Es kommen aber auch Bands vor, welche auf Gitarren verzichten und stattdessen verzerrte Basse wie eine Gitarre verwenden, eine Band ist die griechische Black-Metal-Band Necromantia, die unter anderem einen achtsaitigen Bass benutzt. Gitarrensoli sind in den meisten Substilen des Metal ebenfalls eine Selbstverstandlichkeit. Oft verwendete Techniken sind hier Sweep Picking und Tapping, und im Allgemeinen spielt Virtuositat in Form hoher Spielgeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Der Gesang reicht in den einzelnen Metal-Stilen von klarem Gesang in den traditionelleren Metal-Stilen uber Sprechgesang (grosstenteils im Nu Metal) bis hin zu verzerrtem Gekrachze und gutturalem Gesang (Growling, Shouting und Screaming) im Black oder Death Metal. Vor allem bei letzteren Stilen ist es oft schwer, die Texte zu verstehen. Der cleane, das heisst saubere, Gesang ist nicht selten sehr hoch (vor allem beim Power Metal) bis teilweise sogar zum Falsett. Ein Merkmal des traditionellen Metal, der das Genre von anderen der Rockmusik entstammenden Musikstilen unterscheidet, sind modale Skalen, auch bekannt als Kirchentonleitern - beispielsweise verwenden Metallica sehr haufig den phrygischen Modus. Insbesondere der Aolische Modus und andere Molltonarten dominieren viele Lieder.[25] Konkret zeigt sich das in Chordprogression wie I-VI -VII, I VII-(VI) oder I-VI -IV- VII oder manchmal I- minor V-I, z. B. Judas Priest - Breaking the Law (Haupt-Riff: I- VI-VII), Iron Maiden - Hallowed Be Thy Name (Hauptrhythmusmuster: I- VI-VII), Accept - Princess of the Dawn (Haupt-Riff: I- VI-VII) Beispiel einer harmonischen Progression mit Tritonus(G-C#): Das Haupt-Riff des Liedes Black Sabbath. Ein harmonisches Markenzeichen vieler Metal-Stile ist der Gebrauch spannungsreicher Tonbeziehungen, wie z. B. der Chromatik oder - wie viele Musiker und Experten herausgestellt haben - des Tritonus.[31][32] Letzteres dissonante Intervall wurde in der mittelalterlichen Musik strikt vermieden. Es wurde von Monchen als Diabolus in musica (lat.,Teufel in der Musik') bezeichnet, da es dem Horer im Allgemeinen einen,,bedruckenden",,,erschreckenden" oder,,bosen" Klang suggeriert, weswegen Kunstler es in Riffs und Soli ausgiebig nutzen. Metal benutzt extensiv den Orgelpunkt als harmonische Basis. Ein Orgelpunkt ist eine anhaltende oder rhythmisch wiederholte Note, typischerweise im tieferen Tonbereich, uber welcher in einem anderen Tonbereich eine oder mehrere freie Harmonien gespielt wird. Metal-Riffs bauen haufig auf einer persistent wiederholten Note auf, die auf den unteren Saiten der Gitarre oder des Basses gespielt wird (meistens E-, A-, oder D-Saiten). Anders ausgedruckt: Eine bestimmte Bassnote wird andauernd wiederholt, wahrend einige unterschiedliche Akkorde gespielt werden, die diese Bassnote normalerweise nicht enthalten wurden. Z. B. das Eroffnungsriff von Judas Priests You've Got Another Thing Comin' - hier spielt eine Gitarre den Orgelpunkt in F#, wahrend die andere die Akkorde spielt. Im Black Metal wird der Orgelpunkt vorzugsweise vom Bass, seltener von der Gitarre selbst gespielt. Ein harmonisches Genremerkmal bilden Powerchords. Sie bestehen aus einer Basisnote und einer reinen Quinte, zuzuglich der Basisnote eine Oktave hoher. Manchmal werden auch andere Powerchords mit einem anderen Intervall statt der traditionellen reinen Quinte verwendet,[33] z. B. mit der reinen Quarte, der kleinen oder grossen Terz, der verminderten Quinte oder der kleinen Sexte. Wechselnde Taktarten in Metallicas Titel One - Der Titel beginnt mit einer gezupften Akustikgitarre im 4/4-Takt und geht uber den 2/4-Takt und den 3/4-Takt in Powerchords im 6/4-Takt uber, um dann wieder in den 3/4-Takt zu wechseln. Im Metal wird hauptsachlich der 4/4-Takt verwendet, andere Taktarten sind aber keinesfalls ausgeschlossen. So wechselt der Takt in Metallicas Lied One (siehe Noten und *) mehrere Male. Metal-Balladen stehen mitunter im 6/8-Takt, nicht zuletzt weil dieser Takt sich gut fur Akkordzerlegung (Arpeggi) eignet (siehe Nothing Else Matters von Metallica). Je nach Genre werden unkonventionelle Rhythmen als wichtiges Stilelement angesehen. Insbesondere im Progressive Metal sowie im Teilen des Death Metal werden haufig Tempo und Taktart gewechselt. Auf diese Weise wirken die Lieder manchmal (gewollt) uneingangig. In einigen Genres wie Mathcore sind komplexe Taktschemata neben Dissonanz stilpragend. Ein bestimmendes Merkmal des Metal sind Staccatorhythmen, haufig durch Palm Muting (das teilweise Abdampfen der Saiten mit der Schlaghand) realisiert. Die rhythmischen Figuren des Metal sind typischerweise relativ lang. Die Lange und der Aufbau eines Metal-Stucks kann stark variieren und hangt von Genre ab; Grindcore-beeinflusste Bands schreiben eher kurzere Titel, die mitunter kurzer sind als eine Minute, die Band Napalm Death halt mit dem knapp uber eine Sekunde langen Lied You Suffer den Rekord des kurzesten Lieds der Welt. Im Bereich von Progressive Metal, Doom Metal, Post-Metal, Black Metal und Pagan Metal sind Lieder anzutreffen, welche uber eine halbe Stunde andauern und aus sich langsam aufbauenden Passagen bestehen. Ein Beispiel dafur ist das Album Viides Luku - Havitetty der Band Moonsorrow, welches zwei etwa halbstundige Stucke beinhaltet. Die Alben der japanischen Doom-Band Corrupted enthalten regelmassig uber dreißig Minuten lange, gelegentlich auch nur einen einzigen, uber siebzig Minuten langen Titel. Weitere Bands mit uber 20 Minuten langen Liedern sind die Progressive-Metal-Band Dream Theater sowie die Ein-Mann-Band Paysage D'Hiver, das extremen Metal mit langen Ambient-Passagen verbindet. Als lyrische und gestalterische Themen der Metal-Szene werden in Szenedarstellungen einige inhaltliche Komplexe benannt, welche sich in vielen Substromungen wiederfinden. Diese werden von Kunstlern in der Metal-Szene propagiert, von Fans aufgegriffen und rezipiert und dienen als weitere szeneinterne Anknupfungspunkte untereinander. Die meisten dieser Kerntopoi finden sich in den Gestaltungen von Tontragern, Werbungen, Buhneninszenierungen, Musikvideos und Liedtexten unterschiedlicher Szeneakteure sowie in den haufig auf solche Elemente rekurrierende Textilien und Aufnaher. Als die Vergemeinschaftungspraxis der Szene mitbestimmenden, thematischen Schwerpunkte gelten Auseinandersetzungen mit der Figur des Teufels, inklusive diverser Formen des Okkultismus, literarischen Gattungen wie Fantasy und Horror, der Vormoderne oder als negativ wahrgenommene Emotionen wie Hass und Wut oder Angst, Grauen und Trauer. Den negativ wahrgenommenen Emotionen stehen besonders die als dionysisch genannten Themen Sexualitat, Drogen- und Alkoholkonsum sowie Partybeschreibungen gegenuber. Dabei kann eine solche Auflistung weder als exklusiv noch als absolut betrachtet werden. Weitere Themen konnen bei einzelnen Interpreten, Stilrichtungen, Peers oder Szene-Substromungen von immanenter Bedeutung sein, wahrend sich kaum eine Szenestromung oder Stilrichtung allen Themen widmet. Die Unterscheidung verschiedener Substile stellt heute einen wichtigen Aspekt des Szenelebens dar. Wahrend einerseits viele Fans sich ein komplexes Schema von Genre ausarbeiten, kritisieren andere Fans derartige Kategorisierungsversuche als sinnlos und einschrankend.[34] Dem ursprunglichen Heavy Metal - vor allem dem der NWoBHM - ist heute der Power Metal am nachsten. Vor allem altere Metal-Anhanger zahlen noch den Hard Rock selbst zum Heavy Metal, da letzterer sich aus diesem entwickelt hatte, was die Abgrenzung beider Genres anfangs erschwerte. Massenkompabilitat erreichte aus diesem Bereich besonders der Glam Metal, der eher dem Hard Rock als dem Metal zuzuordnen ist. Wahrend es einerseits ein starkes Gemeinschaftsgefuhl unter den Metal-Fans gibt, herrschen besonders zwischen den fanatischeren Anhangern einzelner Richtungen oft Animositaten. Die Stromungen definieren sich in vielen Fallen nicht nur rein musikalisch, sondern hinter ihnen stehen nicht selten auch eigene Subszenen im Metal. In einigen Fallen wird die Ideologie sogar als einziges Kriterium zur Unterscheidung verwendet, so zum Beispiel beim christlichen Metal, der sich ausschliesslich uber den christlichen Hintergrund seiner Texte definiert, aber in musikalischer Hinsicht praktisch das ganze Spektrum der Metal-Substile abdeckt. So werden Bands mit typischem, nordisch inspiriertem Black-Metal-Klang, aber christlichen Texten, aufgrund der satanistischen Pragung des Black Metal als mit diesem Begriff unvereinbar gesehen und deshalb auch als,,Unblack Metal" bezeichnet. Ahnlich sind auch Richtungen wie True Metal und Viking Metal entschieden durch ihr Gedankengut bestimmt. Besonders umstritten innerhalb der Metal-Szene sind der Glam Metal[35] und der Nu Metal,[35] da diese mehr am Mainstream orientiert sind als die meisten anderen Stile des Metal. Insbesondere True-Metal-Bands wie Manowar stehen diesen Substilen sehr ablehnend gegenuber und bezeichnen sie abwertend als False Metal sowie deren Anhanger als Poser. Andererseits sind Vertreter des musikalisch von anderen Substilen nicht klar abgrenzbaren True Metal immer wieder dem Vorwurf der Selbstuberschatzung ausgesetzt, da sie fur sich beanspruchen wurden, die,,wahren Metalheads bzw. Metaller" zu sein und sich somit nach Auffassung von Kritikern der Lacherlichkeit preisgaben. In den Augen der Fans zeichnet sich die Musik vor allem durch ihre Intensitat und Authentizitat aus. Erstere Eigenschaft lasst sich vor allem mit ihrer Lautstarke, ihrem straffen Rhythmus, der oft hohen Geschwindigkeit, ihrem Spiel von Dissonanz und Konsonanz sowie ggf. anderen Elementen wie Komplexitat und Virtuositat begrunden.[24] Der Hang zum Authentischen zieht sich durch die gesamte Subkultur und druckt sich unter anderem in dem Anspruch an die Musiker aus, dass sie ihre Musik selber schreiben und sich nicht durch kurzlebige Trends beeinflussen lassen. Zwischen den Bands und Fans bestehen trotz klarer Grenzen enge Verbindungen, was auch als Merkmal der Folk-Musik gilt, weshalb auch die Existenz eines folkloristischen Ideals im Metal oder sogar die Einordnung des Metal als Folk-Musik (uber den Folk Metal hinaus) diskutiert werden.[24 ] Im Gegensatz zum kurzlebigen Pop, in dem den jeweils neuesten Liedern gegenuber alteren Prioritat eingeraumt wird, zeigt sich im Metal ein starkes musikalisches Traditionsbewusstsein[24] sowohl im Aufgreifen von Folk- und klassischer Musik[24][23] als auch hinsichtlich der Klassiker der jeweiligen Subgenres. Fallt eine Band unter Verdacht,,,kommerziell" zu sein (wofur insbesondere bei extremeren Substilen haufig bereits geringer kommerzieller Erfolg ausreicht), so betrachten das oft nicht wenige Metal-Fans als,,Verrat" am Metal. In den Anfangstagen des Metals wurde das Genre selbst innerhalb der noch deutlich weniger als heute ausdifferenzierten Rockkultur als geringwertig angesehen. Noch bis in die 1990er Jahre charakterisierte das in Deutschland einflussreiche,,Rock-Lexikon" von Barry Graves und Siegfried Schmidt-Joos (Heavy) Metal als,,extrem verstarkten, bombastischen Rocksound, der vor allen Dingen weisse, junge Manner aus niederen Bildungsschichten mit Sexualangsten anzog" und attestierte dem Genre einen,,ohnehin limitierten musikalischen Gehalt."[36] In der Szene ist haufig eine Abneigung gegenuber,,nicht handgemachter" Musik verbreitet. So halten Hip-Hopper in der Metal-Szene haufig als Feindbild her, ihre musikalischen Vorlieben werden als niveaulos oder oberflachlich angesehen. Die teilweise vorgenommene Stereotypisierung der Hip-Hopper zu aggressiven, wenig intelligenten Proleten wird von vielen Webseiten auf satirische Art und Weise bis ins Extrem gefuhrt, von vielen Metal-Anhangern aber als intolerant abgelehnt. Andererseits kommt es immer wieder auch zu Kollaborationen mit Musikern aus anderen Bereichen, wie z. B. aus dem Hip-Hop, besonders im Crossover (Anthrax) oder im Nu Metal (Korn, Limp Bizkit). Aufgrund sich teilweise uberschneidender Horgewohnheiten treten Metal-Fans beispielsweise auf Festivals und Konzerten haufig in Kontakt zu Goths, Punks, Rockern, Fans harterer elektronischer Musik, Hardcore-Fans oder anderen Vertretern des alternativen Spektrums der Musik. Zu musikorientierten Subkulturen ausserhalb des alternativen Spektrums existieren grundsatzlich keine besonders gefarbten Kontakte. Wahrend einige Bands aus dem Metal-Bereich und - abhangig von Trends und dem jeweiligen Zeitgeist - auch ganze Sparten in der Offentlichkeit Gehor finden und ihre Musik von einem breiten Publikum konsumiert wird, wird der Metal auch mit vielen Vorurteilen verbunden. Kritische Blicke von Aussenstehenden werden durch vielerlei Faktoren ausgelost. Ein gewisses Unwissen zeigt sich beispielsweise darin, dass manche Menschen einen Metaller nicht von einem Punk oder Goth unterscheiden konnen. Die oftmals langen Haare wurden als feminin und bei Mannern als obskur aufgefasst, da in Europa moderne Manner grundsatzlich Kurzhaarfrisuren trugen. Die Toleranz ist allerdings seit den 1960ern generell grosser geworden. Ahnlich wie gewaltthematisierende Filme, Comics oder Computerspiele wird auch Metal manchmal als jugendgefahrdend eingestuft. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Metal mit seiner Tendenz zur Thematisierung von konfliktreichen Aspekten des Lebens negative Auswirkungen auf die Psyche von Jugendlichen haben kann. Das geht teilweise so weit, dass Metal fur Suizide oder Amoklaufe von Jugendlichen verantwortlich gemacht wird. Mehrfach standen so schon Bands wie Marilyn Manson oder Slipknot am Pranger. Besonders in den 1960ern tendierte man dazu, Rockmusik generell als verdummenden, primitiven Krach zu bezeichnen, welcher sich schadigend auf die Moral der Horer auswirken wurde. Wahrend diese Einstellung aus dem Alltag weitestgehend verschwunden ist, lebt sie als ubertriebenes Klischee weiterhin fort, beispielsweise in den Zeichentrickfiguren Beavis and Butt-Head.

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