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Laufen (Salzach) – Wikipedia

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Zirbenholz

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Laufen

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Salzach

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Flüsse waren bis in die Neuzeit hinein die wichtigsten Transportwege und einzige Möglichkeit, große und schwere Lasten zu befördern, so auch die bis ins 19. Jahrhundert kaum regulierte Salzach, die 50 km flussabwärts von Laufen in den Inn mündet, der wiederum in Passau in die Donau fließt. Bis Anfang eintausendneunhundertsechsundvierzig wurden mehrere Flüchtlingslager eingerichtet, das größte Auffanglager war auf dem Gelände des heutigen Gymnasiums (erbaut 1965/66) und der Franz-Fuchs-Straße, dazu kamen provisorische Krankenhäuser, Altenheime und Kinderheime. Durch die Grenzziehung von eintausendachthundertsechzehn geriet die Stadt in eine ungünstige Rand- und Grenzlage, die durch den Bau der Bahnstrecke zwischen München und Salzburg ab eintausendachthundertsechzig noch verstärkt wurde.

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Dort gab es dank eines Baches mehrere Mühlen und Trinkwasser. Die Nikolauskirche war auch die erste Kirche am Ort. Die weitere Umgebung der Stadt, d. h. das heutige Gemeindegebiet, zeigt jedoch eine Reihe von frühmittelalterlichen Besiedlungsspuren, dabei insbesondere mehrere Gräber. Die vielen Ortsbezeichnungen von Gemeindeteilen, die auf -ing oder -ham enden, deuten auf eine Besiedelung zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert hin.[20 ] Um eintausendfünfzig erwarb der Salzburger Erzbischof Balduin ca. fünfunddreißig Joch in Laufen im Rahmen eines Tauschgeschäfts[21]. Das Gelände wurde in den folgenden Dekaden durch die Salzburger Erzbischöfe in Kooperation mit den Hallingern, den Salinenpächtern flussaufwärts, intensiv bebaut[22]. Die Salzschifffahrt war zu jener Zeit bereits von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung, Laufen war um die Jahrtausendwende von überregionaler Bedeutung und der wichtigste Ort nördlich von Salzburg. Mitte des 12. Jahrhunderts übernahm das heutige Laufen die führende Rolle und Oberndorf (als Name erstmals urkundlich 1141 erwähnt), das „Dorf oberhalb der Stadt“, wurde zur Vorstadt. Im frühen zwölf Jahrhundert richtete Erzbischof Konrad I. anstatt in Salzburg in Laufen eine Münzstätte ein, wo bis zum Ende des zwölf Jahrhunderts Pfennige nach dem Regensburger Münzfuß geprägt wurden[23]. Etwa um diese Zeit dürften die Stadtmauern entstanden und Laufen zur Stadt geworden sein. Der Erzbischof hielt in Laufen auch am einunddreißig Juli eintausendeinhundertneunundzwanzig ein Provinzialkonzil ab, zu dem eine Reihe bedeutender Kleriker aus den Diözesen Eichstätt, Freising, Passau, Regensburg und Salzburg kamen. Ein weiteres wichtiges Kirchentreffen war 1160 unter Erzbischof Eberhard I., weitere fanden um 1200 statt. Laufens Geschichte ist untrennbar mit der Salzschifffahrt verbunden. Die Stadt verdankt ihren Aufstieg dem Salz. Flüsse waren bis in die Neuzeit hinein die wichtigsten Transportwege und einzige Möglichkeit, große und schwere Lasten zu befördern, so auch die bis ins 19. Jahrhundert kaum regulierte Salzach, die 50 km flussabwärts von Laufen in den Inn mündet, der wiederum in Passau in die Donau fließt. Das alpine Salz spielte eine bedeutende Rolle, wie man schon an der Namensgebung verschiedener Orte in der weiteren Laufener Gegend erkennt: Abgebaut wurde es in Bad Reichenhall (reichen Hall) und Hallein (kleines Hall), transportiert über die Salzach und lokale Hauptstadt war Salzburg. Salzhaltige Quellen wurden in Hallein schon in der Steinzeit um ca. zweitausend bis zweitausendfünfhundert vor Christus genutzt. Der Salzbergbau begann um sechshundert v. Chr.[26], die Kelten betrieben bereits Salzfernhandel über die Salzach. Zur Römerzeit wurden die Solequellen in Bad Reichenhall genutzt, sodass die Verschiffung über die Saalach weiter zur Salzach erfolgte. Ab dem sechs Jahrhundert gehörten die Bad Reichenhaller Salinen dem Agilolfinger Geschlecht. In Bad Reichenhall gab es schon vor eintausendzweihundert eine Schiffslände. Um diese Zeit wurde Hallein wieder der wichtigste Ort im Ostalpenraum für die Salzgewinnung. Das Salz wurde flussabwärts verschifft. Die Schiffe wurden u. a. mit Getreide und Wein beladen flussaufwärts gezogen[27]. Seit dem Mittelalter gab es für den Gegenzug entlang der Salzach Pfade, die Treidel- oder Treppelwege[28]. Das Ziehen übernahmen teilweise Pferde, teilweise Menschen. Zwischen Laufen und Hallein war der Gegenzug durch Pferde bis eintausendvierhundertsechsundzwanzig verboten, damit auch arme Laufener ein Auskommen finden konnten. An einem Tag konnten die Schiffe 20 bis 40 km weit gezogen werden, für die Strecke Laufen-Passau und zurück wurden im 15. Jahrhundert rund zwei Wochen benötigt. Laufen hatte eine strategisch günstige Lage. Es gab einen Felsen, den eintausendsiebenhundertdreiundsiebzig gesprengten Nocken, der es zusammen mit den Stromschnellen im Fluss unmöglich machte, ohne Hilfe vom Ufer durch Sicherung mit Seilen und Planken die Schiffe durch die Flussschleife zu lenken. Teilweise wurde auch die Ladung von kleineren in größere Schiffe umgeladen. Damit konnten die Salztransporte auch gut kontrolliert werden. Mit der Schiffherrenordnung vom vier Juli eintausendzweihundertsiebenundsechzig wurde geregelt, dass auf der Strecke flussaufwärts von Laufen das Salz nur auf von den Schiffherren gemieteten Schiffen transportiert werden durfte. Flussabwärts konnten dagegen Privatunternehmer, die Fertiger, eigene Schiffe verwenden, wobei sie auch für Schiff und Ladung einstanden. Fertiger waren Bürger aus Laufen sowie Hallein, Salzburg, Burghausen, Schärding und Passau. Zum Ende des Mittelalters wurde der Salztransport durch Fertiger reglementiert, pro Jahr durfte ein Fertiger ca. vierhundert bis fünfhundert Tonnen transportieren. Die Anzahl der Schiffe je Schiffherr wurde ebenso geregelt wie deren Größe: jeder Schiffherr durfte zwei große Schiffe mit neun Mann Besatzung (Aschen) und ein kleines mit sechs Mann (Sechser) haben. siebenundzwanzig Laufener wurden durch die Schiffherrenordnung zu Schiffherren und Laufen wurde damit zum Zentrum der Salzschifffahrt. Die Schiffherren gehörten zum Laufener Patriziat und hatten damit ungefähr die gleiche Stellung wie der ritterliche Adel. Die eindrucksvollen Herrenhäuser sind mit der ganzen mittelalterlichen Altstadt erhalten. Erzbischof Pilgrim II. begann Ende des vierzehn Jahrhunderts damit, ein erzbischöfliches Schiffsmonopol aufzubauen. Er und sein Nachfolger kauften die Schiffsrechte auf, eintausendvierhundertsiebzehn waren alle siebenundzwanzig Schiffsrechte in bischöflichen Besitz gewechselt[29]. Die Fertiger blieben als Mieter der Schiffe im Geschäft. Die Salzburger Bischöfe hatten allerdings nur Verfügungsgewalt über die Strecke von Laufen bis Hallein, da die Salzach flussabwärts von Laufen zu Bayern gehörte. Erzbischof Friedrich II. erließ am einunddreißig Januar eintausendzweihundertachtundsiebzig eine Ordnung für Ausfergen[30]. Ausfergen waren bischöflich verbeamtete Schiffleute, die als Führer auf den Schiffen selbst mitfuhren, wobei sie für das Schiff hafteten. Hintergrund all dieser Reglementierungen war, dass der Salztransport sichergestellt werden sollte. Weder sollten sich die Beteiligten zu viel Konkurrenz machen, noch sollten unqualifiziertes Personal oder unbrauchbare Schiffe eingesetzt werden[31]. Insgesamt gab es in Laufen vierzig Ausfergen, deren soziale Stellung meist (aber nicht zwingend) unterhalb der der Schiffherren stand. Sie hatten auch bei Angriffen auf das Salzburger Gebiet ein halbes Dutzend Leichtbewaffnete oder Armbrustschützen aufzubieten. Vermutlich findet das noch heute bestehende Schifferschützen-Corps von Laufen-Oberndorf dort seine Wurzeln. Die Ausfergen waren anfangs lediglich für den Schiffsverkehr flussaufwärts von Laufen zuständig. Nach dem Rückkauf der Schiffrechte von den Schiffherren übernahmen die Ausfergen langsam die Position der Fertiger, sie stiegen sozial auf, wurden unternehmerisch tätig und wurden schließlich vom Schiffer zusammen mit der erzbischöflichen Verwaltung zum Organisator der Schifffahrt zwischen Laufen und Hallein. Die Ausfergen bauten in den nächsten Jahrzehnten ihre Machtposition immer weiter aus. Ihre Geschäftsmethoden wurden so rigoros, dass Kardinal Matthäus Lang eintausendfünfhundertdreißig eingriff und das Amt neu ordnete. Bis dahin stellten dreißig Familien vierzig Ausfergen, danach waren es nur noch vier Familien, die ausschließlich als Unternehmer agierten. Diese Familien stiegen zum Salzburger Adel auf. Den Titel Erbausferge gab es noch bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Für die bayrische Strecke flussabwärts gab es seit dem vierzehn Jahrhundert die Naufergen, die etwa die gleichen Aufgaben wie die Ausfergen wahrnahmen. Sie steuerten im Auftrag der Fertiger die Schiffe, die oft in Konvois unterwegs waren, wobei sie auf dem größten Schiff oben auf der Salzladung standen und Zeichen gaben. Die einfachen Schiffersleute hatten ein hartes Leben. Zwischen Ende Dezember und Ende März ruhte die Schifffahrt und somit fehlte eine Einkommensquelle. Die Erzbischöfe erlaubten daher Fischerei zwischen Laufen und Tittmoning und das Sammeln von Treibholz zwischen Laufen und Salzburg. Ebenfalls erlaubt war der Verkauf von Schiffleut-Fuder, Salzstöcke, von denen dreizehn Stück je Schiff nach Laufen gebracht und dort verkauft werden durften. Ein weiterer Zuverdienst war im Umfeld des Brauchtums möglich, z. B. als Sternsinger. Vermutlich geht auch der noch heute bestehende Brauch des Schifferstechens darauf zurück. Ihre beste Zeit erlebte die Salzschifffahrt in Laufen im sechzehn Jahrhundert. eintausendfünfhundertfünfundsiebzig fuhren insgesamt dreitausenddreihundertsiebenundzwanzig Schiffe durch Laufen, die größeren mit fast bis fünfzehn Tonnen beladen. In dieser Zeit wurden auch die erzbischöflichen Regelungen immer wieder überarbeitet (und bis in diese Zeit reichen die erhaltenen Stadtratssitzungsprotokolle der Stadt Laufen zurück). eintausendfünfhundertneunzig wurden von neununddreißig Komma zwei Tonnen in Hallein produziertem Salz zweiunddreißig Komma acht sieben Tonnen mit zweitausendzweihundertsechzig Schiffsladungen befördert. Ebenfalls in dieser Zeit verschärften sich die politischen Differenzen zwischen Salzburg und Bayern wegen des gewinnträchtigen Geschäfts und der zunehmenden Konkurrenz der habsburgischen Salinen. In einem neuen Vertrag zwischen Bayern und Salzburg vom zweiundzwanzig November eintausendfünfhundertvierundneunzig garantierte Herzog Wilhelm V. von Bayern die Abnahme der gesamten per Schiff verkauften Halleiner Produktion zusammen mit der Abnahme von eintausendfünfhundert Hallfahrten pro Jahr. Damit begann Bayerns Dominanz im Salzgeschäft, die sich in Laufen durch die Institution des dort ansässigen bayerischen Salzpflegers als persönlichem Vertreter des Herzogs manifestierte. Zu seinen Aufgaben gehörte die Wartung von Schiffen, das Anwerben von Schiffsleuten für Fahrten flussabwärts und die Beaufsichtigung der Naufergen. Die Spannungen zwischen Salzburg und Bayern eskalierten schließlich in militärischen Aktionen und einem Angriff auf Salzburg mit Gefangennahme des Erzbischofs Wolf Dietrich, der eintausendsechshundertsiebzehn im fünften Jahr seiner Festungshaft verstarb. eintausendsechshundertelf endete nach einem neuen Vertrag die dominante Stellung des Halleiner Salzes, was zu einem deutlichen Rückgang der Salzschifffahrt mit entsprechenden Folgen für Laufen führte. Durch die neuen Verträge fand auch das freie Unternehmerdasein der Fertiger, nicht aber der Erbausfergen, ein Ende. Die Salzschifffahrt stand nun unter alleiniger bayerischer Kontrolle. Die Salzfahrten wurden besser organisiert. Waren früher größere Konvois die Ausnahme, gab es nun ab Laufen Schiffszüge mit zwölf bis dreißig Schiffen. Bis Laufen war die Salzach schwerer schiffbar, weshalb eher einzelne und nicht so schwer beladene Schiffe unterwegs waren. Während der nächsten zweihundert Jahre gab es immer wieder politische Spannungen und Streitigkeiten. Der Dreißigjährige Krieg wirkte sich negativ auf den Salzhandel aus. Die Habsburger behinderten die Einfuhr von Halleiner Salz nach Böhmen, eintausendsiebenhundertsechs kam es zur Sperre. Ende des achtzehn Jahrhunderts wurden nur noch neuntausendachthundert Tonnen Salz durch Laufen geschifft. Der Salzpreis war auch gesunken, das Halleiner Salz erzielte den niedrigsten Preis in ganz Europa. Gewinne waren nur noch schwer zu erwirtschaften, weshalb der Druck auf die Arbeitslöhne der einfachen Schiffersleute stieg. Um 1700 war der Tiefstand der Salztransporte, die Armut unter den Laufener Schiffern wurde zum sozialen Brennpunkt und führte sogar zu einem Heiratsverbot für Männer ohne eigene Wohnung, die womöglich der Gemeinschaft zur Last fallen könnten. Ende eintausendachthundertdrei endete die geistliche Herrschaft in Salzburg und damit das dortige Salzmonopol. Die Erbausfergen verloren kurz darauf ihre Privilegien. eintausendachthundertsechzehn kam es zur Trennung von Laufen, das zu Bayern kam, und Oberndorf, das zu Österreich kam. Die Salzschifffahrt wurde wieder neu geregelt. Österreich sorgte von nun an für die Transportwege, also die Fahrrinne und die Wege für den Gegenzug, die Schiffergemeinden, auch die in Laufen, waren für die Schiffe und den Salztransport zuständig. Mit der Schifffahrt ging es weiter bergab. Mitte des 19. Jahrhunderts bemühte sich der Laufener Magistrat darum, Schiffleute in anderen Berufen unterzubringen, u. a. wurde für 43 Söhne aus Schifferfamilien das Lehrgeld für eine andere Ausbildung übernommen. Mit dem Aufkommen der Eisenbahn in der ersten Hälfte des neunzehn Jahrhunderts verlor die Salzschifffahrt endgültig an Bedeutung. Das neue Verkehrsmittel war billiger und zuverlässiger, der aufwändige Gegenzug entfiel. Einige Zeit wurden noch Einwegplätten aus unbehandeltem Zirbenholz verwendet, die am Ziel zerlegt und als begehrtes Feuerholz verkauft wurden. Am dreiundzwanzig August eintausendachthundertsechsundsechzig erfolgte der letzte Salztransport von Hallein nach Passau. 1871 kam das endgültige Ende der Salzschifffahrt mit dem Anschluss von Hallein ans Eisenbahnnetz. Heute erinnern an die Salzschifffahrt noch touristische Plättenfahrten und verschiedene Laufener und Oberndorfer Bräuche, zu denen auch das Schifferstechen gehört. Der Zweite Koalitionskrieg (1798/99–1801/02), wurde von einer Allianz um Russland, Österreich und Großbritannien gegen das im Ersten Koalitionskrieg erfolgreiche revolutionäre Frankreich geführt. Laufen war davon unmittelbar betroffen. Die in der Schlacht bei Hohenlinden am drei Dezember eintausendachthundert geschlagenen Österreicher zogen sich, verfolgt von den Franzosen, nach Süden in Richtung Salzburg zurück. Am zwölf Dezember eintausendachthundert überquerte die Division Fürst Liechtenstein in Laufen die Brücke nach Oberndorf. Um ein Nachrücken der Franzosen zu verhindern, wurde die Brücke abgetragen. Die Österreicher verschanzten sich auf dem Totenberg. Einen Tag später trafen die Franzosen ein. Einige Soldaten schafften es, die winterliche Salzach schwimmend zu durchqueren, dann am anderen Ufer wenige Schiffe zu erbeuten und einige hundert Mann überzusetzen. Zur Ablenkung wurden die Österreicher von Arbisbichl und vom Burgfeld aus mit Kanonen beschossen. Die Österreicher mussten sich zurückziehen. Die Franzosen machten einhundertfünfzig bis zweihundert Gefangene, darunter vier Offiziere. Beide Seiten hatten mehrere Dutzende Gefallene, die z. T. einfach in die Salzach geworfen wurden. Ab da zogen immer mehr französische Truppenteile durch Laufen. Am vierzehn Dezember eintausendachthundert quartierte sich Obergeneral Jean-Victor Moreau im Schloss Laufen ein. In der Stadt wurden zunächst viertausend Mann bei einhundert Bürgerfamilien einquartiert, die auch für die Verpflegung zuständig waren. In Laufen kam es zu Plünderungen und Übergriffen auf die Bevölkerung. Viele Laufener verließen ihre Häuser und versteckten sich in den umliegenden Wäldern. Dokumentiert sind u. a. siebenundfünfzig Vergewaltigungen, mehrere Folterungen um an Vieh und Geld zu kommen, vierundzwanzig Verwundete durch Plünderer und sieben Tote. Bis zum Abzug der Franzosen am 22. März 1801 belief sich der Quartiersstand im Landgericht Laufen auf insgesamt ca. 100.000 Mann und 25.000 Pferde.[32] Zwar stellt die Salzach eine geographische Grenze zwischen Laufen und Oberndorf dar, politisch wurden die beiden Orte erst 1816 getrennt, nachdem der Ort kulturell und politisch Jahrhunderte eine Einheit gewesen war. Damit wurde auch die Verwaltung umorganisiert, die die bisherigen Ereignisse ohne wesentliche Änderungen überstanden hatte. Das Gerichtswesen wurde neu organisiert, das neu gebildete Landgericht Laufen, ein Landgericht I. Klasse, übernahm den größten Teil der Aufgaben des vormaligen Pfleggerichts. Für Finanzen wurde ein eigenes Rentamt geschaffen, da mit der neuen Regierung nun Geldleistungen anstatt Dienst- und Naturalleistungen verlangt wurden. 1811 wurde das Oberndorfer Salzfertigeramt aufgehoben und durch einen Salzfaktor, der im Laufener Schloss residierte, ersetzt. Mit dem Verlust des Russlandfeldzugs eintausendachthundertzwölf von Napoleon wechselte Bayern die Seiten und schloss sich der anti-napoleonischen Koalition mit dem Vertrag von Ried eintausendachthundertdreizehn an. Der Wiener Kongress führte zu keiner Lösung der Gebietsfrage der vormaligen Salzburger Ländereien samt Laufen und Oberndorf. Um eine österreichische Okkupation von Salzburg durch die aus Frankreich zurückkehrenden Truppen zu vermeiden, verlegte Bayern seinerseits eintausendachthundertfünfzehn Truppen nach Salzburg. Der Pfleger in Laufen erhielt den Auftrag, die Brücke abzubrechen, sollten österreichische Truppen eindringen. Ein Krieg konnte eintausendachthundertsechzehn vermieden werden. Im Vertrag von München (1816) verzichtete Bayern auf Salzburg. Die links der Salzach liegenden Gebiete und somit Laufen verblieben bei Bayern, die rechtsseitigen Gebiete mit Oberndorf gingen an Österreich. Die Wahl der Grenze war militärisch bedingt und nahm keine Rücksicht auf den gemeinsamen Wirtschafts- und Kulturraum. Damit wurden Laufen und Oberndorf, die historisch für über 1000 Jahre ein Ort waren, politisch geteilt. Das nun bayerische Laufen war nach der Teilung in einer Randlage des Königreichs. Laufen verlor große Teile seines Hinterlandes und das Landgericht den größten Teil seines Zuständigkeitsbereiches. Fielen vor der Teilung vierundzwanzig Steuerdistrikte mit vierzehn Komma eins fünf neun Einwohnern in die Zuständigkeit des Landgerichts Laufen, waren es danach nur noch acht Steuerdistrikte mit vier Komma acht acht acht Einwohnern. In Laufen wurde ein Beizollamt eingerichtet, das für den Schiffsverkehr und den Grenzverkehr über die Brücke zuständig war. Durch die Laufener Schiffer blühte der Schmuggel. 1818 wurden die zum Landgericht Laufen gehörenden Gemeinden neu gebildet.[33] Neben den wiederkehrenden Salzachhochwässern wurden Laufen und Oberndorf auch mehrmals von katastrophalen Stadtbränden heimgesucht, die größere Teile der Stadt zerstörten. eintausendsechshundertachtzehn brannten in Altach vierzehn Häuser ab. Eigentlich für den Schlossbau bestimmt wurden 800 Stämme Holz aus dem landesfürstlichen Forst in der Lebenau für den Wiederaufbau verwendet[34]. eintausendsechshundertdreiundsechzig brannten in Laufen achtundfünfzig Häuser nieder, was der halben Stadt entsprach. Wie durch ein Wunder blieb das Eckhaus am Marienplatz, das heutige Kaufhaus Pauli in der Schloßstr. 18, unversehrt. Die damalige Hausherrin Sophia Tettenpacher hatte auf ihrer Flucht vor dem Feuer gelobt, dass sie die Hälfte des Wertes des Hauses den Armen spenden wolle, sollte das Haus unbeschadet bleiben[35]. Laut einer anderen Quelle waren es fünfundsechzig Häuser, auch der obere Stadtturm[36]. In der Folge dieser Katastrophe wurden im Jahr eintausendsechshundertfünfundsechzig zwei Feuerspritzen angeschafft[37]. Der Wiederaufbau dauerte mehrere Jahre. eintausendsiebenhundertsiebenundfünfzig brannten in Oberndorf einhunderteins Gebäude, überwiegend Wohnhäuser, aber auch Stallungen und die Kirche St. Nikolaus samt Mesnerhaus und das Schifferspital[38]. Noch im Jahr 1802 war der Wiederaufbau nicht beendet[39]. Die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg war relativ ruhig. Die Stadt war ein lokales Verwaltungszentrum. eintausendachthundertneunzig wurde Laufen über eine Nebenstrecke nach Freilassing ans Bahnnetz angeschlossen, der damalige Bahnhof befand sich an der heutigen Gottfried-Dachs-Straße. Die Strecke wurde weiter bis Tittmoning verlängert. 1908 wurde die Bahnstrecke Mühldorf–Freilassing fertig und der Bahnhof wurde an seinen heutigen Standort am Stadtrand verlegt. Seit dem sechzehn Jahrhundert bis eintausendachthundertneunundachtzig wurde Laufen mit Wasser hauptsächlich über eine Leitung aus Oberndorf versorgt. Die vielen Salzachhochwässer unterbrachen die Wasserleitung aber immer wieder. eintausendachthundertneunundachtzig bekam Laufen seine eigene Wasserversorgung aus einer Quelle bei Lauterbrunn in der Nähe des Abtsees. eintausendneunhundertdreiundzwanzig gab es drei Autobesitzer in der Stadt, im Laufe der Jahre nahm die Zahl kontinuierlich zu. Das Radio verbreitete sich langsam, aber stetig. 1902 gab es die erste öffentliche Telefonzelle beim Postamt. Länderbrücke Laufen-Oberndorf Bemerkenswert ist der Bau der neuen Länderbrücke. Wenigstens seit eintausendzweihundertachtundsiebzig gab es dort, wo heute der Europasteg ist, eine Holzbrücke über die Salzach; die alten Reste der Brückenpfeiler sind bei Niedrigwasser noch zu sehen. Über die Jahrhunderte litten Laufen und Oberndorf immer wieder unter Überschwemmungen, die die Brücke beschädigten oder komplett zerstörten. Alleine in der letzten Dekade des neunzehn Jahrhunderts gab es vier schwere Hochwässer. Die Planungsarbeiten für eine neue „stabile Brücke aus Stein und Eisen“, wie es damals hieß, begannen 1896, der Bau wurde zwischen Dezember eintausendneunhunderteins und Mai eintausendneunhundertdrei vollendet und am zwei Juni eintausendneunhundertdrei wurde die Brücke eingeweiht. Die Brücke galt bereits damals als eine der schönsten Deutschlands, zum hundertjährigen Jubiläum erschien eine gemeinsame deutsch-österreichische Sonderbriefmarke mit dem Brückenmotiv. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs ging die Exekutive auf die Militärbehörden über. Der Grenzverkehr zu Österreich wurde stark eingeschränkt. Mehrere hundert Männer wurden zum Kriegsdienst einberufen, vierundsechzig kehrten nicht von der Front zurück. Daran und auch an den Krieg von eintausendachthundertsiebzig und an den Zweiten Weltkrieg erinnert das Kriegerdenkmal mit den Namen der Toten. Im Laufener Schloss waren kriegsgefangene Russen, Serben und Franzosen interniert. Von eintausendneunhundertsechzehn bis eintausendneunhundertdreiundzwanzig emittierte Laufen eigenes wertstabiles Notgeld. Arbeit fanden die Laufener in diesen harten Zeiten bei diversen Baumaßnahmen, u. a. die Landwirtschaftsschule, das Wasserkraftwerk Lebenau, das Krankenhaus oder der Hochwasserschutzdamm an der Salzach. Anhänger des Nationalsozialismus gab es in Laufen schon in den 1920er Jahren. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten am dreißig Januar eintausendneunhundertdreiunddreißig wurde auch das Stadtparlament nationalsozialistisch dominiert. Der Bürgermeister Franz Fuchs und eine Reihe demokratisch gesinnter Stadträte traten zurück. Am einunddreißig März des Jahres wurde Max Kammerer zum kommissarischen Bürgermeister ernannt, am gleichen Tag erhielt u. a. Adolf Hitler die Ehrenbürgerschaft. Die heutige Schlossstraße und die Rottmayrstraße wurden in Hindenburgstraße umbenannt, der Stadtplatz in Adolf-Hitler-Platz. Laufen war, wie viele andere deutsche Orte und Städte, nationalsozialistisch klar dominiert. NS-Organisationen wurden, so sie noch nicht vorhanden waren, rasch gegründet. Es folgten die für die Zeit üblichen Maßnahmen. Angestellte und Beamte durften sich nur noch in nationalsozialistischen Organisationen betätigen. So wurde auch die Abberufung des Direktors Haid des Elektrizitätswerks vom Stadtrat begrüßt. Beim Plebiszit zur Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in der Person Adolf Hitlers („Ja zum Führer“) stimmten laut „Laufener Tageszeitung“ vom zwanzig August eintausendneunhundertvierunddreißig im Stimmbezirk Laufen I eintausenddreihundertneununddreißig Wähler mit Ja, siebenundneunzig mit Nein, und zwei Stimmen waren ungültig. Im Stimmbezirk Laufen II gab es 44 Ja-Stimmen, im Stimmbezirk Laufen III 91, jeweils ohne Gegenstimme. Einheiten des Reichsarbeitsdienstes waren an der Regulierung der Sur und beim Bau des Freibades Brodhausen sowie im Schönramer Filz beim Torfstich aktiv. Es gab die üblichen Aufmärsche und Feierlichkeiten. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht eintausendneunhundertfünfunddreißig wurde mit einem Fackelzug und Hakenkreuzbeflaggung gefeiert. eintausendneunhundertachtunddreißig wurde das im Gemeinschaftsarbeit von den Laufenern gebaute Seebad am Abtsdorfer See fertiggestellt. Die Organisation Kraft durch Freude veranstaltete auch Reisen nach Laufen. In den 1930er Jahren war der Nationalsozialismus in Österreich zunächst noch illegal. Über den Grenzfluss Salzach wurde heimlich Propagandamaterial ins Nachbarland geschmuggelt. Am Salzachufer wurde auf Höhe des Zinkenturms ein Lautsprecher aufgestellt, mit dem Oberndorf mit Propaganda beschallt wurde. Auf der Sapplhöhe wurde ein großes und beleuchtetes Hakenkreuz aufgestellt, das man von Oberndorf aus sehen konnte. Mit dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich rückten auch über die Länderbrücke am 13. März 1938 deutsche Truppen in Österreich ein. Der nationalsozialistische Antisemitismus wurde auch in Laufen praktiziert. Die meisten Mitglieder der Familie Friedmann, der einzigen jüdischen Familie Laufens, kamen in Konzentrationslagern um.[40] In den Jahren vor Kriegsausbruch waren vor allem die jüngeren Laufener bereits auf den Krieg vorbereitet worden, z. B. bei der Hitlerjugend mit Schießübungen oder Handgranatenwerfen am Schießstand in Mayrhofen. Für das in Laufen kasernierte Ergänzungsbataillon des Gebirgsjägerregiments einhundert begann der Zweite Weltkrieg am sieben September eintausendneunhundertneununddreißig mit der Abfahrt am Bahnhof. Zur selben Zeit wurden Verbrauchsgüter rationiert und Lebensmittelbezugsscheine ausgegeben. Gefallene Soldaten wurden am Kriegerdenkmal mit Propagandaveranstaltungen geehrt. Mit den Bombenangriffen auf München ab eintausendneunhundertzweiundvierzig wurden „Ausgebombte“ von dort auch nach Laufen evakuiert. Laufener Schüler, die in Freilassing zur Schule gingen, taten auch in Salzburg Dienst als FLAK-Helfer. Gedenktafel an die verstorbenen Internierten im Zweiten Weltkrieg. Zwar gab es eine Reihe von Luftschutzräumen und auch immer wieder Fliegeralarme. Laufen wurde jedoch nicht bombardiert und überstand den Krieg unbeschadet. Dies mag auch daran gelegen haben, dass das Schloss als Kriegsgefangenenlager Oflag VII-C für ca. eintausend britische und amerikanische Offiziere genutzt wurde. Im Mai eintausendneunhundertzweiundvierzig wurden die Offiziere in ein anderes Lager verlegt und das Schloss wurde als Internierungslager Ilag VII für einige hundert Männer genutzt, die von den KanalinselnJersey und Guernsey kamen, sowie für einige amerikanische Zivilisten, die durch den plötzlichen Kriegseintritt der USA nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor im Dezember eintausendneunhunderteinundvierzig Europa nicht schnell genug verlassen konnten. Auf dem „alten Friedhof“ erinnert eine Gedenktafel an die dort Verstorbenen. In Laufen Lebenau endete am eins Mai eintausendneunhundertfünfundvierzig der Todesmarsch der KZ-Häftlinge aus dem Regensburger KZ-Außenlager Colosseum des KZ Flossenbürg nach neun Tagen. Von fünfhundert Häftlingen wurden weniger als fünfzig Überlebende von den Alliierten befreit. Die Wachmannschaft floh vor den anrückenden gegnerischen Truppen. Anwohner sprachen von Erschießungen unter den Gefangenen, dreizehn wurden im Wald verscharrt. Kurz darauf mussten frühere Parteimitglieder diese wieder ausgraben. Die Toten wurden an der Ecke Tittmoningerstraße/Teisendorferstraße beigesetzt, dort erinnert eine kleine Gedenkstätte daran. 1958 wurden die Leichen exhumiert, um sie zu identifizieren. Kurz vor Kriegsende wurde der Volkssturm ausgerufen und einhundertvierundsechzig Männer mit vollkommen unzureichender Bewaffnung zur Verteidigung aufgestellt. Die Länderbrücke wurde zur Sprengung vorbereitet, an den Ortszufahrten Verteidigungslinien und Panzersperren errichtet. Noch am dreißig April eintausendneunhundertfünfundvierzig wurden Männer, die nicht kämpfen würden, von einem Oberndorfer SS-Führer mit dem standrechtlichen Erschießen bedroht. Am eins Mai wurden die Männer vom Volkssturm über die Lage informiert, der Bürgermeister Nikolai beauftragte den Volkssturmführer, alles zur Rettung der Brücke und der Stadt zu tun, wohingegen der Oberndorfer SS-Oberleutnant drohte, die Sprengladungen an der Brücke nötigenfalls mit einer Panzerfaust zu detonieren. Am vier Mai, als die Alliierten in Sichtweite waren, entschärften Oberndorfer und Laufener noch rechtzeitig die Sprengsätze. Am selben Tag rückten Teile der einhundertsechs Kavalleriegruppe und des sieben Infanterieregiments der Amerikaner in Laufen ein. Der Bürgermeister hatte sie vor dem Stadttor erwartet und die Stadt kampflos übergeben, womit für Laufen der Krieg zu Ende war. In Laufen wurde eine Militärkommandantur in der heutigen Poststraße drei eingerichtet. Unmittelbar nach dem Krieg war die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zusammen mit der Unterbringung von Flüchtlingen ein vordringliches Problem. Das Leben normalisierte sich langsam, die Kriegsgefangenen kehrten zurück, im Laufener Rathaus wurde erstmals nach dem Krieg am achtundzwanzig Mai eintausendneunhundertfünfundvierzig wieder getagt. Von der Militärregierung wurde Dr. Binapfl als eins Bürgermeister eingesetzt, 2. Bürgermeister wurde der 1934 nach der Machtergreifung zurück getretene Franz Fuchs. Im Rahmen der Entnazifizierung wurden frühere Parteigenossen aus dem Dienst der Stadt entlassen. Während des Krieges gab es Evakuierungen aus anderen Städten nach Laufen. Bereits zu Kriegsende begannen Flüchtlingsströme aus den früheren deutschen Siedlungsgebieten in Mittel- und Osteuropa gegen Westen, die im Rahmen der ethnischen Säuberungen zu Kriegsende ihren Höhepunkt fanden. Insgesamt musste Deutschland zwölf Millionen Heimatvertriebene aufnehmen, davon vier Millionen in der ehemaligen DDR, acht Millionen im ehemaligen Westdeutschland, davon wiederum zwei Millionen in Bayern. Georg Lakner wurde am zwanzig November eintausendneunhundertfünfundvierzig Flüchtlingskommissar am Laufener Landratsamt. Bis Anfang eintausendneunhundertsechsundvierzig wurden mehrere Flüchtlingslager eingerichtet, das größte Auffanglager war auf dem Gelände des heutigen Gymnasiums (erbaut 1965/66) und der Franz-Fuchs-Straße, dazu kamen provisorische Krankenhäuser, Altenheime und Kinderheime. Den größten Anteil der Laufener Flüchtlinge stellten die Sudetendeutschen. eintausendneunhundertsechsundvierzig wurden fünfzehn Flüchtlinge auf den Landkreis verteilt. Die Bevölkerungsstatistik für Anfang eintausendneunhundertsiebenundvierzig nennt für Laufen eine Einwohnerzahl von 4503, Flüchtlinge 1118, Evakuierte dreihundertdreißig und Ausländer dreihunderteinunddreißig Der Landkreis Laufen gehörte prozentual zu den Kreisen, die die meisten Flüchtlinge aufnahmen. Wohnungsbau war vordringlich, am eins November eintausendneunhundertsiebenundvierzig wurde die Baugenossenschaft Selbsthilfe Salzachkreis gegründet, die ersten Häuser wurden eintausendneunhundertachtundvierzig in der Franz-Fuchs-Straße und der Tittmoninger Straße gebaut. Die Baugenossenschaft ist nach wie vor eine wichtige Institution in Laufen, bis zur Jahrtausendwende hatte sie fast vierhundert Wohnungen errichtet. Eine Reihe von Flüchtlingen gründeten eigene Betriebe, die noch heute von den Nachfolgern geführt werden. Ebenso ließen sich einige Flüchtlinge als Ärzte nieder, es gab auch nachhaltigen Einfluss auf das lokale Kulturleben. Zum Kriegsende wurde die Grenze zum österreichischen Oberndorf geschlossen. Ab eintausendneunhundertachtundvierzig gab es für den „Kleinen Grenzverkehr“ Übertrittsscheine, ab eintausendneunhundertfünfzig wurden wieder deutsche Reisepässe ausgestellt, Visumpflicht für Österreich gab es noch bis eintausendneunhundertsechsundfünfzig Der Schmuggel war einige Jahre lang ein Problem. Es gab auch Strömungen dahingehend, dass der Rupertiwinkel wieder Salzburg zugeschlagen werden sollte. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am eins Juli eintausendneunhundertzweiundsiebzig der Landkreis Laufen aufgelöst. In den Räumlichkeiten des damaligen Landratsamts ist heute das Amtsgericht untergebracht. Das Finanzamt Laufen wurde zur Außenstelle des Finanzamts Berchtesgadener Land. Durch die Grenzziehung von eintausendachthundertsechzehn geriet die Stadt in eine ungünstige Rand- und Grenzlage, die durch den Bau der Bahnstrecke zwischen München und Salzburg ab eintausendachthundertsechzig noch verstärkt wurde. Als Laufen 1890 an die Hauptstrecke angeschlossen wurde, verlor der Ort endgültig seine ehemalige Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt und Handelsplatz am Fluss Salzach. Die wirtschaftliche Stagnation begünstigte die Erhaltung der historischen Stadtgestalt. Durch die Lage auf der Halbinsel in der Salzachschleife war zudem eine Verbauung der Stadtränder nahezu unmöglich. Die Stadterweiterungen des zwanzig Jahrhunderts konnten sich nur nach Süden ausbreiten. Die ehemalige Vorstadt Oberndorf entwickelte sich zum eigenständigen Marktort an der neuen Straßen- und Brückenverbindung nach Bayern. Noch heute ist das alte „Salzburger Tor“ der südliche Hauptzugang zur historischen Altstadt. Östlich des Torturms liegt der nüchterne, im neunzehn Jahrhundert veränderte Zweckbau des ehemaligen Stadtschlosses, nach Westen ist noch ein kurzes Teilstück der Stadtmauer erhalten. Durch den Torbogen des Stadtturmes gelangt man auf der kurzen Schlossstraße zum Marienplatz (Oberer Stadtplatz), dem heutigen Hauptplatz. Die östliche Seite des Platzes wurde erst Anfang des zwanzig Jahrhunderts für den Bau der Neuen Stahlbrücke geöffnet.
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Laufen (Salzach) – Wikipedia
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Die Ausdehnung der Stadt, d. h. das Gemeindegebiet, zeigt eine Serie von Besiedlungsspuren, mehrere Gräber. Das Salz spielte eine Rolle, man an der Namensgebung Orte in der Gegend erkennt : Abgebaut wurde es, transportiert über die Salzach und Stadt war Salzburg. gab es für den Gegenzug entlang der Salzach Pfade, die Treidel- oder Treppelwege[28 ]. Ausfergen waren Schiffleute, die als Führer auf den Schiffen mitfuhren, sie für das Schiff hafteten. Sie hatten bei Angriffen auf das Gebiet ein Dutzend Leichtbewaffnete oder Armbrustschützen aufzubieten. war die Salzach schiffbar, einzelne und nicht Schiffe waren. Österreicher zogen sich, verfolgt von den Franzosen, nach Süden in Richtung Salzburg zurück. wurde ein Rentamt geschaffen, da mit der Regierung Geldleistungen anstatt Dienst- und Naturalleistungen verlangt wurden. wurde das Oberndorfer Salzfertigeramt aufgehoben und durch einen Salzfaktor, der im Schloss residierte, ersetzt. wurden Laufen und Oberndorf von Stadtbränden heimgesucht, die Teile der Stadt zerstörten. bekam Laufen seine Wasserversorgung aus einer Quelle bei Lauterbrunn in der Nähe des Abtsees. März wurde Max Kammerer zum Bürgermeister ernannt, am Tag erhielt u. a. Adolf Hitler die Ehrenbürgerschaft. wurde ein großes und Hakenkreuz aufgestellt, das man von Oberndorf aus sehen konnte. vor Kriegsende wurde der Volkssturm ausgerufen und 164 Männer mit Bewaffnung zur Abwehrstellung aufgestellt. April 1945 wurden Männer, die kämpfen würden, von einem Oberndorfer SS-Führer mit dem Erschießen bedroht. Das Leben normalisierte sich, die Kriegsgefangenen kehrten zurück, im Rathaus wurde nach dem Krieg am Die Baugenossenschaft ist eine Institution in Laufen, bis zur Jahrtausendwende hatte sie 400 Wohnungen errichtet. ließen sich einige Flüchtlinge als Ärzte nieder, es gab Einfluss auf das Kulturleben. Die Vorstadt Oberndorf entwickelte sich zum Marktort an der neuen Straßen- und Brückenverbindung nach Bayern. Jahrhundert Zweckbau des Stadtschlosses, nach Westen ist ein Teilstück der Stadtmauer erhalten. gelangt man auf der Schlossstraße zum Marienplatz ( Stadtplatz ), dem Hauptplatz.

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Quellenangabe:    

https://de.wikipedia.org/wiki/Laufen_(Salzach)

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