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Duisburg – Wikipedia

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Duisburg

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Unternehmen ✓ Rhein ✓ Jahren ✓ Ruhrort ✓ Menschen ✓ Großstädte ✓ Innenhafen ✓ Informationen ✓ Namen ✓ Februar ✓ Bürger ✓ Mercatorhalle

Zusammenfassung:    

Die SPD stellt seit der letzten Wahl (2014) alle sieben Bezirksburgermeister: Winfried Boeckhorst (Rheinhausen), Hans-Joachim Paschmann (Homberg/Ruhrort/Baerl), Volker Haasper (Sud), Reinhard Meyer (Mitte), Daniela Sturmann (Meiderich/Beeck), Uwe Heider (Hamborn) und Georg Salomon(Walsum). Hierdurch kann die Stadt mit zusatzlichen Zuweisungen des Landes NRW (zunachst 52,5 Millionen Euro jahrlich, ab zweitausendsiebzehn degressiv) rechnen, muss allerdings weiter erhebliche Einsparungen vornehmen, was die Attraktivitat fur Betriebe, Burger und Beschaftigte der Stadtverwaltung weiterhin auf eine schwere Probe stellt. Duskatet (Inlineskating Touren durch das Stadtgebiet) Citirun (Unternehmerlauf in der Duisburger Innenstadt zu Gunsten karitativer Zwecke) In den einzelnen Stadtteilen gibt es eine Vielzahl an Aussensportanlagen, die uberwiegend an Sportvereine verpachtet sind und die von diesen unterhalten und gepflegt werden.

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Duisburg – Wikipedia
Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/eb/Duisburg%2C_Landschaftspark_Duisburg-Nord_--_2016_--_1168.jpg    

Hinzu kam die zunehmende Attraktivitat benachbarter Niederrheinstadte fur Einkaufe. Die Anwohner des Niederrheins, die fruher zum Einkaufen nach Duisburg fuhren, blieben im Zuge der Stadtentwicklungen am Niederrhein zunehmend aus. Die Nachbarstadt Oberhausen konnte sich diesem Trend mit der Errichtung der Einkaufs-,,Mall" CentrO erfolgreich entgegenstellen, was die Abwanderung von Kaufkraft aus Duisburg hinaus zusatzlich verscharfte. Auch in Duisburg war viele Jahre lang die vieldiskutierte Ansiedlung einer,,Mall" (Arbeitstitel MultiCasa) am Hauptbahnhof, auf dem Gebiet des stillgelegten Guterbahnhofs, in Innenstadtnahe geplant. Da der Stadtrat zweitausendfünf in einer umstrittenen Entscheidung beschloss, das Baugelande gegen den Willen des Investors als Sondergebiet auszuweisen, ist dieses Projekt vom Tisch. Derzeit ist geplant, dort - wie im Innenhafen - Buros und Gewerbe anzusiedeln. Seit September zweitausendacht ist das innerstadtische Einkaufszentrum, das Forum Duisburg, an der Konigstrasse eroffnet, das zusammen mit dem ebenfalls neu erbauten City Palais, in dem sich die neue Mercatorhalle und ein Spielkasino befinden, einen neuen Anziehungspunkt in der Stadtmitte bilden. Direkt am Duisburger Hauptbahnhof ist ein neues Areal mit dem Namen Duisburger Freiheit geplant. Am Rande der Innenstadt soll sich der Innenhafen als Beispiel einer Stadtumgestaltung etablieren. Dort ist zur Verbindung von Innenstadt und Innenhafen als markantestes Leuchtturmprojekt ein Buro-, Wohn-, Gastronomie- und Hotelareal mit dem Namen,,The Curve" geplant, dessen Baubeginn fur spatestens Anfang 2018 vorgesehen ist.[23] Am 24. Juli 2010 geriet die Stadt Duisburg in den Fokus der Weltoffentlichkeit, als bei einem noch nicht geklarten Unfallgeschehen auf der Loveparade 21 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben kamen.[24] Des Weiteren wurden 541 Personen[25] verletzt, etwa 40 davon schwer.[26] Die Loveparade wurde u. a. auf dem Gelande des ehemaligen GuterbahnhofesDuisburg Gbf unter dem Motto,,The Art of Love" veranstaltet. zweitausendsechzehn machte Duisburg bundesweit Schlagzeilen, als der Integrationsrat Duisburg am sieben Juni mit grosser Mehrheit eine Resolution (Drucksache 16-0666) mit dem Titel:,,Eine Luge ist eine Luge und bleibt eine Luge. Gegen die Verleumdung der Turkei " beschloss.[27] Darin verwarf der Integrationsrat den Beschluss des Deutschen Bundestages vom zwei Juni zweitausendsechzehn zum Volkermord an den Armeniern und erklarte, einen Volkermord an den Armeniern habe es,,nie gegeben". Namentlich genannten turkischstammigen Abgeordneten, die den Bundestagsbeschluss unterstutzten, warf der Integrationsrat,,Verrat an unserem gemeinsamen Herkunftsland " vor.[28] Oberburgermeister Soren Link setzte den Beschluss ausser Kraft und ordnete eine ausserordentliche Sitzung des Integrationsrates am zwanzig Juni zweitausendsechzehn an.[29] Er kritisierte,,die teilweise martialische Wortwahl, die Beschimpfung und Bedrohung einzelner Mandatstrager".[30] Zum Stadtgebiet gehorten weitere Dorfer beziehungsweise Wohnplatze und Siedlungen, wie etwa Duissern, Feldmark (das heutige Dellviertel), Neuenkamp, das heutige Neudorf und Hochfeld. 1801 wurde das zu Moers gehorende Kasslerfeld nach Duisburg umgemeindet. eintausendachthundertfünfzehn kam die Stadt nach dem Zusammenbruch der franzosischen Herrschaft als Folge des Wiener Kongresses wieder zu Preussen und wurde im Zuge der Verwaltungsgliederung des Preussischen Staates eintausendachthundertsechzehn dem neu gebildeten Landkreis Dinslaken im Regierungsbezirk Kleve in der Provinz Julich-Kleve-Berg zugeteilt. Schon 1822/23 traten die erste Anderungen ein: Die beiden Rheinprovinzen wurden vereinigt, ebenfalls die Regierungsbezirke Kleve und Dusseldorf und aus den Landkreisen Dinslaken und Essen der neue Landkreis Duisburg gebildet. eintausendachthundertsiebenundfünfzig schied die Stadt Duisburg durch Einfuhrung der Stadteordnung aus der Burgermeisterei Duisburg aus. Die Burgermeisterei Duisburg-Land bestand danach nur noch aus der Gemeinde Wanheim-Angerhausen. Im Jahre 1873 wurde Duisburg kreisfrei und 1902 das mittlerweile zum Landkreis Ruhrort gehorende Wanheim-Angerhausen wieder mit der Stadt Duisburg vereinigt. Danach folgten weitere Eingliederungen, und zwar:am 1. Oktober 1905: die Stadte Meiderich (Stadtrechte seit 1895) und Ruhrort (Stadtrechte seit 1857, mit der 1904 eingegliederten Gemeinde Beeck). am eins August 1929: die Stadt Hamborn (seit eintausendneunhundert kreisangehorige Stadt im Landkreis Ruhrort, spater Dinslaken und seit eintausendneunhundertelf Stadtkreis) sowie die Ortschaften Rahm, Huckingen, Buchholz, Wedau, Bissingheim, Mundelheim, Grossenbaum, Serm, Ehingen, Huttenheim und Teile von Bockum und Lintorf (alle Amt Angermund, Landkreis Dusseldorf). Die neugegliederte Stadt erhielt zunachst den Namen Duisburg-Hamborn, der 1935 in,,Duisburg" geandert wurde. Im Mittelalter und der fruhen Neuzeit hatte die Stadt lediglich etwa viertausend Einwohner. Erst mit dem Beginn der Industrialisierung nahm die Bevolkerung in der Stadt zu. 1903 uberschritt die Bevolkerung erstmals die Zahl von 100.000. Durch Eingemeindungen in die Stadt wurde bereits eintausendneunhundertsechs die Marke von zweihundert erreicht. eintausendneunhundertneunundzwanzig wurde durch neuerliche Eingemeindungen die Marke von vierhundert uberschritten. Den hochsten Stand erreichte Duisburg eintausendneunhundertfünfundsiebzig mit fünfhunderteinundneunzig Komma sechs drei fünf Einwohnern, als weitere Stadtteile eingemeindet worden waren. Bis zweitausendvierzehn nahm die Bevolkerung kontinuierlich ab. Zum 31. Dezember 2014 meldete Duisburg 487.839 Einwohner[32]. Seit 2015 steigt die Einwohnerzahl. Wie es bei nahezu allen Grossstadten der Fall ist, so ist auch Duisburg in seinen heutigen Grenzen das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen. Die Stadt war lange Zeit die zehntgrosste Stadt Deutschlands. Da sie jedoch in den letzten dreißig Jahren mehr als siebzehn Prozent ihrer Einwohner verloren hat, steht sie nunmehr auf dem fünfzehn Platz. 2005/2006 wurde die Stadt von Leipzig, Dresden und Nurnberg uberholt. Noch Anfang der 1970er Jahre lebten auf dem Gebiet der heutigen Stadt etwa 650.000 Menschen. Auf dem Gebiet vor den grossen Eingemeindungen lebten am einunddreißig Dezember eintausendneunhundertvierundsiebzig nach Angaben des Landesamtes fur Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen vierhundertachtundzwanzig Komma fünf neun vier Menschen. Bis heute ist die Zahl der dort lebenden Einwohner um vierundzwanzig Prozent auf knapp dreihundertfünfundzwanzig gesunken. Gegenuber eintausendneunhunderteinundsechzig ist das sogar ein Verlust von fünfunddreißig Prozent. Die Einwohnerdichte ist seit 1961 von etwa 3500 Einwohner je km2 auf 2304 Einwohner je km2 auf dem Gebiet vor der Gebietsreform gesunken. Anfang der 1970er Jahre betrug der Auslanderanteil weniger als sechs Prozent, heute liegt er bei etwa fünfzehn Prozent. Im Jahr zweitausendfünfzehn haben sich etwa siebenhundertsiebzehn Migranten einburgern lassen. In den Jahren zweitausendvier bis zweitausendvierzehn wurden jahrlich zwischen eintausend und eintausendsechshundert eingeburgert, von zweitausend bis 2003 waren es jahrlich zwischen etwa 2000 und 3400. Insgesamt hat dem Bericht des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre zweitausendzehn zufolge 32,7 % der Duisburger Bevolkerung einen Migrationshintergrund. Die grosste Gruppe kommt aus der Turkei (38.063), gefolgt von Polen (3820). Von diesen circa 159.000 Personen sind rund 74.700 Auslander, etwa 84.800 haben die deutsche Staatsangehorigkeit.[33] Im Jahr zweitausendzwölf gab es in Duisburg einhundertneunundfünfzig Komma drei null acht sozialversicherungspflichtig Beschaftigte.[34] Duisburg gehort zu den Stadten mit einer der hochsten Arbeitslosenquoten in Westdeutschland. Am 30. November 2014 betrug sie 12,4 %.[35 ] Im Jahre zweitausendachtzehn sank sie aufgrund der guten Konjunktur auf 10,4 %.[36 ] Als Kaufkraft ermittelt die Industrie- und Handelskammer fur Duisburg eine Jahressumme von 17.404 Euro je Einwohner,[37] die deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 20.621 Euro je Einwohner liegt. An der Spitze der Stadt Duisburg stand schon seit etwa eintausendzweihundertsiebzig ein Rat und seit eintausendzweihundertfünfundsiebzig zwei Burgermeister. Der Rat hatte zehn bis zweiundzwanzig Mitglieder. Der Wahlmodus fur den Rat wurde mehrfach geandert. In der Regel wechselten seine Mitglieder jahrlich am zehn August (Laurentiustag). Ab eintausendfünfhundertsechsundsechzig behielt sich der Herzog von Kleve das Recht, den Burgermeister und zwei Rate selbst zu ernennen. Dennoch machte der Herzog hiervon kaum Gebrauch. Neben dem Rat taucht seit dem fünfzehn Jahrhundert ein weiteres Gremium als Burgerbeteiligung auf, der,,Sechzehner". Ihm gehorten je vier Vertreter der vier Stadtviertel an. Ein weiteres grosseres Gremium war der,,Vierundzwanziger". Jedoch kann man bei beiden Gremien nicht von einer echten Burgerbeteiligung im heutigen Sinne sprechen. Sie hatten meist nur beratende Funktion. eintausendsiebenhundertdreizehn wurde die freie Ratswahl vorubergehend aufgehoben. eintausendachthundertsieben wurde in franzosischer Zeit die Munizipalverfassung mit einem Munizipalrat eingefuhrt. Seit eintausendachthundertsechsundfünfzig gab es,,Stadtverordnete", spater Ratsherren. Die Leitung der Stadt ubernahm in franzosischer Zeit der Maire, in preussischer Zeit ein Burgermeister beziehungsweise spater Oberburgermeister. Danach gab es einen vom Volk gewahlten,,Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als,,Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wahlte anfangs aus seiner Mitte den Oberburgermeister als Vorsitzenden und Reprasentanten der Stadt, der ehrenamtlich tatig war. Des Weiteren wahlte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. eintausendneunhundertsiebenundneunzig wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberburgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Reprasentant der Stadt. zweitausendvier wurde zum ersten Mal seit mehr als fünfzig Jahren ein Oberburgermeister gewahlt, der nicht der SPD angehort. Adolf Sauerland, CDU, gewann im zweiten Wahlgang mit 61,2 Prozent gegen seine Vorgangerin Barbel Zieling, SPD.[39] zweitausendelf wurden mehr als fünfundfünfzig Unterschriften fur seine Abwahl gesammelt, dieser Vorgang war bis dahin einmalig in einer deutschen Grossstadt. Der Burgerentscheid wurde am zwölf Februar zweitausendzwölf durchgefuhrt.[40] Nach dem amtlichen Endergebnis wurde Adolf Sauerland mit einhundertneunundzwanzig Komma sechs zwei sechs Stimmen (35,52 % der Abstimmungsberechtigten) abgewahlt. Erforderlich waren einundneunzig Komma zwei zwei acht Stimmen (25 %) gewesen. einundzwanzig Komma fünf drei acht Wahlberechtigte (5,90 %) votierten gegen die Abwahl.[41] Am sechzehn Februar zweitausendzwölf ubernahm Stadtdirektor Peter Greulich (Bundnis 90/Die Grunen) vorubergehend die Leitung der Verwaltung, die reprasentativen Aufgaben erfullte der Erste Burgermeister Benno Lensdorf (CDU).[42][43] Bei der durch die Abwahl erforderlich gewordenen Oberburgermeisterwahl am 17. Juni 2012 erreichte keiner der Kandidaten die erforderlichen 50 % der Wahlerstimmen. In die Stichwahl am eins Juli zweitausendzwölf schafften es Benno Lensdorf (CDU) und Soren Link (SPD).[44] Dabei erhielten Link 71,96 % und Lensdorf 28,04 % der abgegebenen gultigen Stimmen.[45] In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung. Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewahlt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksburgermeister (ehem. Bezirksvorsteher). Die SPD stellt seit der letzten Wahl (2014) alle sieben Bezirksburgermeister: Winfried Boeckhorst (Rheinhausen), Hans-Joachim Paschmann (Homberg/Ruhrort/Baerl), Volker Haasper (Sud), Reinhard Meyer (Mitte), Daniela Sturmann (Meiderich/Beeck), Uwe Heider (Hamborn) und Georg Salomon(Walsum). Im Sommer 2014 wurde der damalige Vorsitzende der AfD-Fraktion (ursprunglich drei Ratsmitglieder) von seinen beiden Kollegen aus der Fraktion ausgeschlossen, womit die AfD automatisch den Fraktionsstatus verlor und dem Stadtrat seitdem als Gruppe angehort. Zum Jahreswechsel 2014/2015 zerfiel nach internem Streit die Fraktion Pro NRW (ursprunglich vier Ratsmitglieder). In der Folge traten drei Ratsmitglieder aus der Partei aus und grundeten die Fraktion 'Burgerbewegung pro Duisburg', wahrend der einzig verbliebene Ratsherr von Pro NRW seitdem fraktionslos ist. Ende Marz zweitausendfünfzehn legte die bisherige Fraktion 'Burgerbewegung pro Duisburg' ihren Namen ab, nachdem eine lokale Traditionsvereinigung mit ahnlichem Namen erfolgreich eine Unterlassungsverfugung erwirkte. In der Folge grundeten die drei Ratsmitglieder die Fraktion ' Die Republikaner'. Ende April zweitausendfünfzehn erklarte ein Ratsmitglied der Fraktion ' Die Republikaner' seinen Austritt aus der Fraktionsgemeinschaft. Damit verloren die REP automatisch den Fraktionsstatus und gehoren dem Stadtrat seitdem als Gruppe an. Der aus der REP-Fraktion ausgetretene Ratsherr gehort dem Stadtrat nunmehr als fraktionsloses Mitglied an. Im November 2015 schlossen sich der einzig verbliebene Ratsherr von Pro NRW, der seine Partei mittlerweile ebenfalls verlassen hat, und die Ratsfrau der NPD sich zur Gruppe 'NPD/Burger fur Duisburg' zusammen. Duisburg befindet sich seit Jahrzehnten in einer finanziellen Krise. Der Niedergang der Montanindustrie und der Ruckgang der damit verbundenen Gewerbesteuereinnahmen bei gleichzeitig steigenden Ausgaben fur soziale Zwecke traf Duisburg als seinerzeit monostrukturell gepragte Region stark. So genannte Kassenkredite sollen eigentlich nur kurzfristige Engpasse vermeiden. Die gelegentliche Liquiditatsspritze wurde jedoch fur zahlreiche Gemeinden, wie auch Duisburg, zum Dauertropf. Nachdem zahlreiche Haushaltssicherungskonzepte sowie Erhohungen kommunaler Einnahmen (wie Steuern, Gebuhren) nicht den gewunschten Erfolg bringen konnten, soll die Stadt nun mittelfristig durch den sog. Starkungspakt Kommunalfinanzen saniert werden, der von der Landesregierung NRW zweitausendzwölf aufgelegt wurde. Hierdurch kann die Stadt mit zusatzlichen Zuweisungen des Landes NRW (zunachst 52,5 Millionen Euro jahrlich, ab zweitausendsiebzehn degressiv) rechnen, muss allerdings weiter erhebliche Einsparungen vornehmen, was die Attraktivitat fur Betriebe, Burger und Beschaftigte der Stadtverwaltung weiterhin auf eine schwere Probe stellt. Die Bezirksregierung Dusseldorf hat im September 2012 den von der Stadtspitze vorgelegten Haushaltssanierungsplan genehmigt.[50] Sowohl der Hebesatz bei der Gewerbesteuer von 520 % (seit 1. Januar 2016[51]) als auch der Hebesatz bei der Grundsteuer B von 855 % (seit 2015)[52] liegen bundesweit im Spitzenfeld und machen Duisburg hinsichtlich der kommunalen Steuern zu einem der teuersten Standorte in Deutschland. Blasonierung:,,Auf quergeteiltem Schilde in der oberen Halfte auf Goldgrund (goldgelb) ein schwarzer Doppeladler, von der Brust ab aufwarts, mit roten Zungen, in der unteren Halfte eine in Silber (weiss) dargestellte dreiturmige Stadtmauer auf rotem Grund."[53 ] Wappenbegrundung : Das Wappen wurde der Stadt am einunddreißig Januar eintausendneunhundertsiebenundsiebzig vom Regierungsprasidenten in Dusseldorf verliehen. Es ist jedoch bereits im Jahre eintausendfünfhundertsiebenundzwanzig bezeugt. Es kann teilweise als,,redendes" Wappen bezeichnet werden, denn die Burg weist auf den Namen der Stadt hin. Der Reichsadler deutet auf die Zugehorigkeit zum Reich und weist auf die ehemalige Reichsfreiheit hin, die jedoch bereits eintausendzweihundertneunzig an die Herren von Kleve verpfandet war. Die Farben Rot und Weiss verweisen auf die ehemalige Zugehorigkeit der Stadt zur Stadtflagge ist weiss-rot. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand der Gedanke der Stadtepartnerschaften in Europa, dessen Ziele es waren, die Annaherung ehemaliger Kriegsgegner zu fordern und den Frieden in Europa wiederherzustellen. In diesem Sinne schloss die Stadt Duisburg mit der britischen Hafenstadt Portsmouth im Jahr eintausendneunhundertfünfzig ihre erste Stadtepartnerschaft, die noch heute sehr lebendig ist, was unter anderem in vielfaltigen Austauschprogrammen zum Ausdruck kommt. Der eintausendneunhundertachtundvierzig in Duisburg stationierte britische Stadtkommandant Captain Colin Hutchison, der personliche Kontakte nach Portsmouth hatte, schlug seinerzeit die Stadtepartnerschaft vor. Ebenso lebendig ist die Partnerschaft zur franzosischen Hafenstadt Calais, die seit 1964 besteht. Heute sind die Ziele der Stadtepartnerschaften weitaus umfangreicher. Sie reichen von der Unterstutzung des Prozesses der europaischen Einigung uber die weltweite Volkerverstandigung bis hin zur Forderung wirtschaftlicher und kultureller Interessen. So schloss die Stadt Duisburg in der Vergangenheit beispielsweise Stadtepartnerschaften mit der chinesischen Stadt Wuhan oder der turkischen Stadt Gaziantep. Im Marz 2011 wurde eine Stadtepartnerschaft mit dem US-amerikanischen Fort Lauderdale geschlossen. Die Stadt Duisburg unterhalt mit folgenden Stadten eine Stadtepartnerschaft: Derzeitig (Stand einunddreißig Marz 2019) sind von den fünfhundertdrei Komma eins eins Einwohner einhundertfünf Komma fünf fünf vier (21,0 %) evangelisch, 132.502 (26,3 %) katholisch und 264.954 (52,7 %)sind Konfessionslos oder haben eine sonstige Konfession.[54] 1543 wurde auf Beschluss des Rates der Stadt im evangelischen Sinne gepredigt und in den Folgejahren auch das Abendmahl in beiderlei Gestalt (,,Brot und Wein") gefeiert, so dass bis 1555 die Reformation endgultig Fuss fassen konnte. Vorherrschend war das reformierte Bekenntnis. eintausendsechshundertzehn wurde in der Duisburger Salvatorkirche der Synodalverband der reformierten Gemeinden Julich, Kleve und Berg gegrundet, zu dem auch die Gemeinde in Duisburg gehorte. Die Gegenreformation konnte sich nicht durchsetzen. eintausendsiebenhundertsiebenundzwanzig bildete sich auch eine lutherische Gemeinde. Beide Konfessionen vereinigten sich eintausendachthunderteinundneunzig zur unierten Gemeinde von Duisburg. In preussischer Zeit wurde Duisburg Sitz einer Superintendentur innerhalb der Rheinischen Provinzialkirche der Evangelischen Kirche in Preussen, aus der spater der Kirchenkreis Duisburg innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. Walsum gehort zum Kirchenkreis Dinslaken und das linksrheinische Duisburg zum Kirchenkreis Moers. Duisburg ist Sitz der grossen evangelischen Hilfsorganisation Kindernothilfe. Nach den Ergebnissen des Zensus am neun Mai zweitausendelf gehorten einhundertfünfunddreißig Komma sechs eins Einwohner (26 %) von Duisburg der evangelischen Kirche, zwei Komma sechs sechs evangelischen Freikirchen an.[55] Duisburg gehorte im Mittelalter zum Bistum Luttich, spater zum Erzbistum Koln. Die nach der Reformation in Duisburg verbliebenen Katholiken gehorten weiterhin dem Erzbistum Koln an. Nach dessen Auflosung eintausendachthunderteins kam Duisburg zum Bistum Munster. Seit eintausendneunhundertachtundfünfzig gehoren die Pfarrgemeinden in den damaligen Grenzen Duisburgs zum neu gegrundeten Bistum Essen. Nach der 2006/2015 erfolgten Neuordnung der Pfarreienstruktur sind dies die Pfarreien St. Johann (Hamborn), St. Michael (Meiderich), Liebfrauen (Mitte) und St. Judas Thaddaus (DU-Sud), die jeweils aus mehreren ehemals selbstandigen Gemeinden bestehen. Die Gebiete der 18 Pfarrgemeinden des linksrheinischen Dekanats Duisburg-West und des zum Dekanat Dinslaken gehorenden Pfarrverbands Walsum wurden erst 1975 nach Duisburg eingemeindet und gehoren weiterhin zum Bistum Munster. Nach den Ergebnissen des Zensus am neun Mai zweitausendelf gehorten einhundertachtundfünfzig Komma eins sechs Einwohner (31 %) von Duisburg der katholischen Kirche an.[56] Die judische Gemeinde der Stadte Duisburg, Mulheim an der Ruhr und Oberhausen hat ein gemeinsames Gemeindezentrum mit Synagoge im Duisburger Innenhafen. Fur die etwa zweitausendachthundert Mitglieder starke Gemeinde wurde ein Umzug aus dem kleinen Mulheimer Gemeindezentrum notwendig. Gemeinsam beschlossen die Judische Gemeinde und die drei Stadte Duisburg, Mulheim und Oberhausen einen Neubau in Duisburg. Seit Einweihung des Gemeindezentrums der Judischen Gemeinde Duisburg-Mulheim/Ruhr-Oberhausen im Jahre eintausendneunhundertneunundneunzig ist dieser Ort mit Leben gefullt. Es finden dort unter anderem Kulturveranstaltungen statt, so eine Judische Buchmesse sowie die Judischen Kulturtage im Rheinland fur das westliche Ruhrgebiet. Aber auch das Engagement im Bereich der Familien- und Jugendarbeit ist in den Raumen des Gemeindezentrums in Duisburg mit dem Kinder- und Jugendzentrum Tikwatejnu beheimatet - Tikwatejnu ist Hebraisch und bedeutet ubersetzt,,Unsere Hoffnung". Nach einer Berechnung aus den Zahlen des Zensus am neun Mai zweitausendelf fur die Personen mit Migrationshintergrund lag der Bevolkerungsanteil der Muslime in Duisburg am neun Mai zweitausendelf bei 14,6 Prozent (rund 71.200 Personen).[57] In einigen Ortsteilen Duisburgs ist der Anteil der islamischen Bevolkerung wesentlich hoher (z. B. Bruckhausen, Marxloh, Obermarxloh, Fahrn). Im Stadtteil Marxloh wurde am sechsundzwanzig Oktober zweitausendacht die Duisburger Merkez-Moschee eroffnet. Das integrative Konzept und die Zusammenarbeit von Stadt und islamischen Religionsvereinen hat bundesweit fur Aufsehen gesorgt.[58] Im Schuljahr 2011/12 gehorten 17.344 Kinder in Duisburg dem Islam an, dies sind etwa 3000 mehr, als der Katholischen Kirche angehorten.[59] Neben der sunnitisch-islamischen Glaubensgemeinschaft existiert eine bedeutende alevitische Glaubensgemeinschaft in der Stadt. Die Gemeinschaft hat zwei Vereinshauser. Diese sind die Alevitische Gemeinde Duisburg (Rheinhausen) und das Alevitische Kulturzentrum Duisburg-Marxloh e. V.[60][61] Beide Vereine gehoren der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V. (AABF) an.[62] Insgesamt gibt es neununddreißig Moscheen in Duisburg.[63] Davon stehen sechzehn unter der Leitung des Dachverbands DITIB, acht Moscheen werden vom Dachverband VIKZ gefuhrt, funf gehoren zum Dachverband IGMG und eine zum Dachverband IGBD . Die restlichen neun Moscheen werden in freier Tragerschaft gefuhrt. Von besonderer Bedeutung sind die Statten und Aktivitaten der Industriekultur, die dem gesamten Ruhrgebiet ein neues Gesicht geben sollen. Der Landschaftspark Duisburg-Nord, der Hafenstadtteil Ruhrort und der am Rande des Stadtzentrums gelegene Innenhafen sind die Duisburger Hauptattraktionen an der Route der Industriekultur. Bereits von eintausendachthundertsiebenundachtzig bis eintausendneunhunderteinundzwanzig bestand eine Theaterehe mit Dusseldorf. Diese wurde von einer eigenstandigen Duisburger Oper und einer Theatergemeinschaft mit dem Schauspielhaus Bochum abgelost, die bis 1935 bestand. Duisburg besitzt kein eigenes Schauspielensemble. Im Stadttheater werden Inszenierungen anderer Theater gezeigt, insbesondere aus der Rhein-Ruhr-Region. Weitere Theater sind das Kleinkunsttheater,,Die Saule" im Dellviertel, die Kleine Buhne Friemersheim, das Kinder- und Jugendtheater,,Kom'ma" in Rheinhausen sowie die Kleinkunstbuhne Meiderich. Der alteste noch existierende Theaterverein in Duisburg ist die,,buhne47 - Ketteler Spielschar" mit Sitz im Ortsteil Rheinhausen. Aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten senkte sich fur die freie Schauspielbuhne,,Comodie Duisburg" der Vorhang im Juli 2008. eintausendneunhundertzweiundsechzig wurde die Duisburger Mercatorhalle in der Innenstadt eingeweiht. Sie ersetzte die eintausendachthundertsiebenundachtzig eroffnete und eintausendneunhundertzweiundvierzig zerstorte Tonhalle, die an der gleichen Stelle stand. Die Mercatorhalle galt vierzig Jahre lang als die,,gute Stube" der Stadt. Diese Konzert- und Veranstaltungshalle wurde zweitausendfünf abgerissen, um Platz fur das City Palais zu schaffen, das unter anderem ein im Februar zweitausendsieben eroffnetes Spielcasino und die,,neue" Mercatorhalle beherbergt. Der grosse Saal dieser Halle bietet Platz fur eintausendsiebenhundertfünfzig Personen und wurde im April zweitausendsieben eroffnet. Die Duisburger Philharmoniker haben in der Mercatorhalle ihre Spielstatte. Ab August 2012 war die Mercatorhalle wegen erheblicher Mangel beim Brandschutz geschlossen.[64] Nun ist sie wieder nutzbar. Das Theater am Marientor(TaM) ist ein ehemaliges Musicaltheater (,,Les Miserables") und wird heute fur unterschiedlichste Buhnenveranstaltungen vermietet. Die Duisburger Philharmoniker nutzten es vom Abriss der alten bis zur Eroffnung der neuen Mercatorhalle als Ausweichquartier. Nach langerem Leerstand wird das TaM seit der erneuten Schliessung der Mercatorhalle zweitausendzwölf wieder von den Philharmonikern genutzt. Ein geplanter Verkauf an eine private Investorengruppe, die dort das Musical,,Braveheart" plant, erscheint daher fraglich.[65] Die Rhein-Ruhr-Halle in Hamborn fasste bis zu viertausendvierhundertfünfzig Sitzplatze. Unrenoviert und nicht optimal beheizt verlor sie mit der Zeit an Bedeutung und wurde im Marz zweitausendelf geschlossen. In den Stadtteilen befinden sich ausserdem die Rheinhausen-Halle, die Stadthalle Walsum, die Gluckauf-Halle in Homberg-Hochheide und der Steinhof in Huckingen. Veranstaltungsorte in der Kulisse einer stillgelegten Eisenhutte sind die Kraftzentrale (bis zu viertausendeinhundertvierzig Platze), die Giesshalle und die Geblasehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord. Regelmassige Comedy- und Musikveranstaltungen finden auch im Grammatikoff am Dellplatz, im Kultur- und Freizeitzentrum Die Saule und im Pulp statt, ein zweitausendzwei zu einer mittelalterlich anmutenden Burg umgebautes Bahnhofsgebaude. Ebenfalls in Hochfeld befindet sich das Kulturzentrum Alte Feuerwache. Im Bereich um die Marina und den Innenhafen sind nachts viele Objekte beleuchtet und weithin sichtbar, wie hier unter anderem das Rathaus, der Stadtwerketurm, die Salvatorkirche und die Synagoge. Die Schifferborse In Duisburg gibt es zahlreiche Bars, Cafes, Diskotheken, Lokale und Restaurants. Besonders bekannt ist die Gastronomie-Meile am Duisburger Innenhafen. Entlang der mit einem Damm abgeteilten und aufgestauten Wasserflache befinden sich teils in wieder hergerichteten alten Getreidespeichern, teils modernen Burokomplexen mehrere Gastronomiebetriebe, Restaurants, Cafes, Biergarten und Cocktailbars. Ebenso bekannt fur seine vielen Lokale ist der Dellplatz in der Duisburger Innenstadt. Seit zweitausendelf bietet das Grammatikoff im Gebaude der ehemaligen Kulturzentrale HundertMeister Kulturveranstaltungen verschiedener Art, wie Konzerte, Theater oder Comedy. In unmittelbarer Nahe befindet sich Duisburgs alteste Hausbrauerei, das Webster aus dem Jahr 1992, wo ebenfalls Konzerte stattfinden konnen. Im Universitatsviertel mit der altesten Duisburger Studentenkneipe Finkenkrug findet man eine abwechslungsreiche Kneipenlandschaft. Zu den bekanntesten Restaurants zahlen das Restaurant in Duisburgs altestem Wohngebaude, dem Dreigiebelhaus, das eintausendfünfhundertsechsunddreißig erbaut wurde, und die Gaststatte Lindenwirtin in Duissern, die in einem um eintausendsiebenhundertsechzig gebauten Fachwerkhaus untergebracht ist. Ebenfalls bekannt ist die Schifferborse im Hafenstadtteil Ruhrort. In Duisburg gibt es mehrere Diskotheken. Dazu zahlte der Delta Musik Park in Duisburg-Hamborn, der in mehreren ehemaligen Zirkuszelten untergebracht war. Mit einer Nutzflache von viertausendfünfhundert Quadratmetern zahlte,,das Delta" zu den grossten Diskotheken in Deutschland. Im ehemaligen Empfangsgebaude des Bahnhofs Duisburg-Hochfeld Sud im Stadtteil Hochfeld befindet sich heute das,,Eventschloss Pulp". Im Jahr zweitausendsieben eroffnete das Casino Duisburg im Citypalais, die grosste Spielbank der Westspiel-Gruppe. Es verfugt uber dreihundertvierundfünfzig Automaten im Automatencasino und neunundzwanzig Spieltische im klassischen Spiel. In den ersten zehn Monaten zahlte das Duisburger Casino siebenhundert Besucher und erwirtschaftete einen Bruttospielertrag von 55,4 Millionen Euro, womit es hinter Berlin und Stuttgart den dritthochsten Bruttospielertrag aller deutschen Spielbanken erzielte.[66] In Duisburg gibt es heute noch zwei Lichtspielhauser. Dabei gab es in den 1960er Jahren in fast jedem Stadtteil ein Lichtspieltheater, doch das Kinosterben machte auch vor Duisburg nicht halt. Zuletzt blieben mit dem,,Europa" (das bis zur Insolvenz im Sommer zweitausendacht die,,Comodie" beherbergte), dem,,Gloria" (jetzt ein Modegeschaft) und dem,,Residenz" (im Zuge des Baus des Einkaufszentrums,,Forum Duisburg" abgerissen) noch drei innerstadtische Kinozentren ubrig. Doch letztlich haben auch sie unter anderem wegen der Konkurrenz mit dem UCI-Multiplex-Kino am Hauptbahnhof schliessen mussen. Neben dem Multiplex-Kino befindet sich am Dellplatz mit dem Filmforum eines der altesten kommunalen Kinos Deutschlands.[71] Das Filmforum, das eintausendneunhundertsiebzig eroffnet wurde, besitzt einen Kinosaal im Stile der 1950er Jahre und ein bedeutendes filmhistorisches Archiv. Alljahrlich ist es zudem Ausrichter der Duisburger Filmwoche. Seit eintausendneunhundertsechsundneunzig veranstaltet das Filmforum zusammen mit dem Landschaftspark Nord das Sommerkino. Fur etwa einen Monat dient die Giesshalle des Landschaftsparks als Kulisse fur das Freilichtkino, das neben aktuellen Filmen auch Klassiker zeigt. Das nahezu allseitig verglaste Lehmbruck-Museum liegt am Westrand des Kant-Parks, einem offentlichen Skulpturenpark mit mittlerweile mehr als vierzig Plastiken, darunter die kolossale Skulptur David des deutschen Kunstlers Hans-Peter Feldmann. Der,,Dialog zwischen Museum und Aussenwelt" soll sich in der angrenzenden Fussgangerzone mit seiner Brunnenmeile und den von Kunstlern gestalteten U-Bahn-Stationen (unter anderen von Eberhard Bosslet, Isa Genzken und Gerhard Richter) fortsetzen. Ein Wahrzeichen der Stadt ist der,,Lebensretter"-Brunnen der franzosischen Kunstlerin Niki de Saint Phalle mit einer sieben Meter hohen, einem Vogel ahnelnden, Schutz gewahrenden und Starke ausstrahlenden Figur, an die sich eine kleinere Figur hilfesuchend anklammert. Die Skulptur steht auf einer von ihrem Ehemann Jean Tinguely aus Schrottteilen konstruierten rotierenden Plattform. In Anspielung an die schlechte Finanzlage der Stadt wird das Kunstwerk im Volksmund auch ironisch,,Pleitegeier " genannt.[72] Ebenfalls an den in Meiderich geborenen Lehmbruck erinnert ein von der Stadt Duisburg vergebenes,,Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium" fur junge Kunstler, dessen Stipendiaten kostenlose Wohnateliers im historischen Dreigiebelhaus zur Verfugung gestellt werden. Das Museum DKM in der Duisburger Innenstadt und die Galerie DKM im Garten der Erinnerungen im Duisburger Innenhafen, beide von der gleichnamigen Stiftung getragen, sind private Ausstellungshauser. Wahrend das Museum erstmals die Privatsammlung der Mazene Dirk Kramer und Klaus Maas der Offentlichkeit zuganglich macht und Wechselausstellungen zeigt, widmet sich die Galerie ausschliesslich zeitgenossischer Kunst. Das Kultur- und Stadthistorische Museum befindet sich seit eintausendneunhunderteinundneunzig in einem ehemaligen Getreidespeicher am Innenhafen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die wissenschaftsgeschichtlich wertvollen Globen der Mercator-Schatzkammer, die dem Lebenswerk des Mathematikers und Kartografen Gerhard Mercator gewidmet wurde. Im selben Gebaude untergebracht ist das Museum Stadt Konigsberg, das die Geschichte der alten ostpreussischen Stadt darstellt. Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt ist mit seiner umfangreichen Sammlung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad in Ruhrort/Laar untergebracht. Zum Museum gehoren zwei historische Dampfschiffe, die im Ruhrorter Hafen ankern. Kleinere Museen sind das Haniel Museum in Ruhrort, das Lehrerhaus Friemersheim in Rheinhausen, das Niederrheinische Karnevalsmuseum am Mattlerbusch, das Naturwissenschaftliche Museum in Wedau, das Bienenmuseum in Rumeln-Kaldenhausen und das Bergbaumuseum Rheinhausener Bergbausammlung. Das Radiomuseum in Ruhrort zeigt ausser Radios auch Schallplattenspieler. In Duisburg-Rahm befindet sich das Traktormuseum des Rahmer Traktor-Clubs. Das Atlantis Kindermuseum, untergebracht in einem Innenhafen-Getreidespeicher, war eine naturwissenschaftlich-technische Erlebniswelt, die Ende zweitausendsieben schliessen musste. Stattdessen war das,,Legoland Discovery Centre" in die Werhahnmuhle eingezogen. Seit zweitausenddreizehn ist wieder ein Kindermuseum in dem Gebaude zu Hause: Im,,Explorado" sind Kinder von vier bis zwolf Jahren mit ihren Familien als selbstandige Entdecker auf 3000 Quadratmetern Flache unterwegs. In den nachsten Jahren soll ein NS-Dokumentationszentrum gebaut werden, das in einem Neubau gemeinsam mit der Volkshochschule und der Stadtbibliothek untergebracht ist. Schwerpunkt des Zentrums soll eine Dauerausstellung zum Thema Duisburg im Nationalsozialismus sein. Das Duisburger Rathaus geht zuruck auf den mittelalterlichen Konighof, der an derselben Stelle gestanden hat. Das heutige, im Stil der Fruhrenaissance (Historismus) errichtete Gebaude, wurde 1902 unter Leitung des Karlsruher Architekten Friedrich Ratzel erbaut. Das erste Rathaus, das sich hier befand, stammte aus dem Mittelalter und wurde im Jahre eintausenddreihunderteinundsechzig zum ersten Mal erwahnt. Es wurde eintausendachthundertzwei abgebrochen und am Ort des alten Gerichtshauses am Weinmarkt neu erbaut. eintausendachthundertdreiundvierzig wurde dieses Rathaus abermals durch einen Neubau an der heutigen Stelle ersetzt. Seit 1878 befindet sich auf der Mitte des Burgplatzes vor dem Rathaus der Mercatorbrunnen. Die neben dem Rathaus stehende Salvatorkirche befindet sich ebenfalls auf dem Gelande des Konigshofes. Hier stand erstmals im neun Jahrhundert eine Kirche. Nach einem Brand im dreizehn Jahrhundert wurde eintausendvierhundertfünfzehn der Neubau fertiggestellt. Seit eintausendfünfhunderteinundsiebzig ist die am Innenhafen gelegene Salvatorkirche evangelisch. In die benachbarte katholische Karmelkirche von eintausendneunhunderteinundsechzig sind Teile der im Krieg zerstorten Minoritenkirche von eintausendzweihunderteinundsiebzig integriert worden. Zuvor hatte diese Klosterkirche in den Komplex der im Krieg zerstorten altesten katholischen Stadtkirche, der Liebfrauenkirche, gehort. Rathaus, Salvatorkirche und Liebfrauenkirche bildeten vor dem Zweiten Weltkrieg die typische Drei-Turme-Silhouette der Stadt. Die Liebfrauenkirche wurde nach dem Krieg an anderer Stelle inmitten des neuen Duisburger Stadtzentrums am Stadttheater wiederaufgebaut. Die Glasfenster, Baldachin und zahlreiche andere Einrichtungsgegenstande der Liebfrauenkirche stammen aus der Vatikankirche der Brusseler Weltausstellung von 1958. eintausendeinhundertdreiundfünfzig wurde die Marienkirche als erste Niederlassung des Johanniterordens in Deutschland errichtet. Der heutige klassizistische Bau geht zum grossten Teil auf das Jahr eintausendachthundertzwei zuruck. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Kirche evangelisch. Die Abtei Hamborn mit der Abteikirche St. Johann Baptist im Norden der Stadt geht auf das 11./12. Jahrhundert zuruck, ein Vorgangerbau ist von neunhundert Die Abtei gehort zum Pramonstratenser-Orden. Die spatromanische katholische Pfarrkirche St. Dionysius in Mundelheim wurde 1221 erbaut. Ein eintausendneunhundertneunundneunzig fertiggestelltes Judisches Gemeindezentrum liegt im Innenhafen unweit der in der Pogromnacht eintausendneunhundertachtunddreißig zerstorten alten Synagoge von eintausendachthundertfünfundsiebzig Es gilt als ein herausragendes Beispiel zeitgenossischer skulpturaler Architektur. Mit der im Oktober 2008 fertiggestellten Merkez-Camii der DITIB in Marxloh steht in Duisburg ein Gebetsraum fur 1200 Glaubige mit einem 34 Meter hohen Minarett und einem 23 Meter hohen silberfarbenen Kuppeldach. Das am Rande des Innenhafens gelegene Dreigiebelhaus, errichtet 1536, ist das alteste noch erhaltene Wohngebaude Duisburgs. Der altere Gebaudeteil des Amts- und Landgerichts Duisburg wurde 1876 im Stil der Neo-Renaissance fertiggestellt. Die von Herzog & de Meuron 1999 zum Museum umgebaute Kuppersmuhle von 1909 ist der architektonisch bedeutsamste Teil der Speicherzeile im Innenhafen. Zwischen eintausendneunhunderteinundachtzig und eintausendneunhunderteinundneunzig wurden dreiundzwanzig Ziegel-Rundbauten, im Volksmund,,Keksdosen" genannt errichtet, Architekt war unter anderen Peter Poelzig. Sie sind die markantesten Gebaude der in Neudorf am Rande des Duisburger Stadtwaldes gelegenen Universitat. Das im Universitats-Stadtteil gelegene,,Haus der Wirtschaftsforderung" an der Mulheimer Strasse, das Technologiezentrum an der Bismarckstrasse und das Mikroelektronikzentrum wurden 1992 bis 1996 von Norman Foster errichtet. Der bekannteste Sportverein in Duisburg ist der eintausendneunhundertzwei gegrundete MSV Duisburg, damals noch unter dem Namen Meidericher Spielverein. Beruhmt ist der Club durch seine Fussballmannschaft, die aufgrund ihrer gestreiften Trikots,,Zebras" genannt werden. eintausendneunhundertdreiundsechzig gehorte der MSV zu den Grundungsmitgliedern der Fussball-Bundesliga, der nach wechselhaften Jahren in der eins und zwei Bundesliga aufgrund von Finanzproblemen zweitausenddreizehn in die drei Liga absteigen musste. Schon vor eintausendneunhundertdreiundsechzig sorgte der Meidericher SV fur Furore. Damals galt Duisburg als Fussballhochburg im Ruhrgebiet. In der Stadt gab es insgesamt drei grosse, landesweit bekannte Vereine, obwohl nie ein Duisburger Verein nationale Erfolge verbuchen konnte. Neben dem MSV waren dies der Duisburger SpV (der 1964 mit dem TuS Duisburg 48/99 zu Eintracht Duisburg fusionierte) und die Sportfreunde Hamborn 07. In der Frauenfussball-Bundesliga gehorte der FCR zweitausendeins Duisburg (vormals FC Rumeln-Kaldenhausen) zu den besten Mannschaften und gewann mehrere Titel (Deutscher Meister 2000, UEFA-Cup-Sieger 2009). Bereits in den 80er und 90er Jahren gab es mit dem KBC Duisburg eine Spitzenmannschaft im Frauenfussball (Deutscher Meister 1985), die Abteilung wechselte im Jahr eintausendneunhundertsiebenundneunzig zum Verein Eintracht Duisburg eintausendachthundertachtundvierzig Seit der Insolvenz des FCR 2013 laufen die Mannschaften in der Frauenfussballabteilung des MSV auf. Zu den uberregional bekannten Sportclubs aus Duisburg zahlt der Eissportverein,,Fuchse" Duisburg, der bis zweitausendneun in der Deutschen Eishockey-Liga spielte und nach seinem Ruckzug aus der hochsten Spielklasse mittlerweile drittklassig ist. Die Fuchse Duisburg sind der Nachfolgeverein des Duisburger SC, der von 1979 bis 1981 in der hochsten deutschen Spielklasse aktiv war. Im linksrheinischen Rheinhausen ist der traditionsreiche Handball-Verein und ehemalige Bundesligist OSC Rheinhausen beheimatet. Ein traditionsreicher Hockeyverein ist der Club Raffelberg (CR), der in den 1950er Jahren zwei deutsche Meisterschaften im Feldhockey feiern konnte. Heute spielt der CR in der 2. Hockey-Bundesliga. Im nordlichen Stadtteil Alt-Hamborn errang die eins Mannschaft der Herren vom Squash Inn Team Hamborn achtundachtzig in der Saison 2010/11 nach erstmaligem Aufstieg in die eins Bundesliga auch den Vizemeistertitel.[74] Neben diesen Vereinen gibt es noch weitere Clubs aus Duisburg, die mit ihren Mannschaften in den ersten Ligen ihrer Sportarten vertreten sind, teilweise sehr erfolgreich: Das ganze Jahr uber finden viele Sportveranstaltungen statt. Zu den beruhmtesten Veranstaltungen gehoren der Rhein-Ruhr-Marathon und die Duisburger-Tanz-Tage. Daruber hinaus gibt es noch weitere Sportveranstaltungen in der Stadt. Duskatet (Inlineskating Touren durch das Stadtgebiet) Citirun (Unternehmerlauf in der Duisburger Innenstadt zu Gunsten karitativer Zwecke) In den einzelnen Stadtteilen gibt es eine Vielzahl an Aussensportanlagen, die uberwiegend an Sportvereine verpachtet sind und die von diesen unterhalten und gepflegt werden. Fur die Duisburger Vereine besteht ausserdem die Moglichkeit auf die Turnhallen oder Schwimmbader, die teilweise privat betrieben werden, im Stadtgebiet zuruckzugreifen. Zudem gibt es in Duisburg drei Golfanlagen: Den,,Niederrheinischen Golfclub" in Rottgersbach sowie den Club,,Golf & More" in Grossenbaum und Huckingen. Zusammen belegen sie eine Flache von 1.160.000 Quadratmetern. Die grossten und bekanntesten Sportstatten befinden sich im Sportpark Duisburg im Stadtteil Neudorf-Sud (Bis zweitausendacht Sportpark Wedau). Zu diesen zahlt die einunddreißig Komma fünf Zuschauer fassende Schauinsland-Reisen-Arena, die zweitausendfünf das alte Wedaustadion ersetzte. In der Schauinsland-Reisen-Arena tragt der Fussball-Drittligist MSV Duisburg seine Heimspiele aus. In direkter Nachbarschaft liegen das Schwimmstadion und die Scania-Arena, die Heimspielstatte des EV Duisburg. Im ostlichen Teil des Sportparks befindet sich die Regattabahn Duisburg, die zu den modernsten ihrer Art weltweit gehort. Dort liegt auch das Bundes- und Landesleistungszentrum fur den Kanurennsport. Im Sportpark befinden sich noch das Leichtathletikstadion und die Sportschule Wedau. Der Name Wedau geht auf die Bezeichnung eines Feuchtgebietes aus dem 14. Jahrhundert zuruck und wird begrenzt durch die Kruppstrasse, die Masurenallee, die Wedauer Strasse und den Kalkweg. Ausserdem gibt es knapp ein Dutzend Parkanlagen. Zu den beruhmtesten zahlen der Stadtpark in Meiderich und der Biegerpark in Huckingen, im Besonderen aber der 1979 errichtete Revierpark Mattlerbusch im Norden der Stadt mit der Niederrhein-Therme als Kernstuck. In Hochfeld befindet sich der Rheinpark auf einem ehemaligen Industriegelande. Auf dem sechzig Hektar grossen Grundstuck entsteht ein neues Stadtquartier, das ahnlich wie der Innenhafen die Elemente Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbinden soll. Im Mai zweitausendneun wurde die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts des RheinParks mit fünfundzwanzig Hektar Frei- und Erholungsflachen abgeschlossen. Weitere Moglichkeiten sich am Rhein zu erholen bieten die Rheinauen in Walsum, Friemersheim und Mundelheim. Duisburg verfugt uber zwei botanische Garten. Der alteste befindet sich am Kaiserberg und wurde eintausendachthundertneunzig gegrundet, der Botanische Garten Duissern zeigt meist einheimische Pflanzen, bekannt sind das Alpinum und die Seerosenteiche. Er ist ganzjahrig geoffnet und kostenfrei zuganglich. Der grossere botanische Garten befindet sich im Stadtteil Hamborn, er wurde im Jahre eintausendneunhundertfünf angelegt. Auf einer Flache von zwei Quadratmetern wurden etwa zwei Komma fünf Arten tropischer und subtropischer Gewachse in sechs Hausern prasentiert. So verfugt der Garten uber ein Tropenhaus, ein Subtropenhaus, ein Gewachshaus fur Kakteen sowie eines mit Seerosen. Ein Gewachshaus widmet sich den Pflanzen mit besonderen Kulturanspruchen, so beispielsweise Insekten fangende Pflanzen wie Venusfliegenfalle, Sonnentau, Kannen- und Schlauchpflanzen. Die Hauser im Botanischen Garten Hamborn sind wegen der prekaren Finanzlage der Stadt Duisburg seit dem dreizehn November zweitausendelf geschlossen.[76] Neben der Gastronomie-Meile und den Museen bietet der Innenhafen noch weitere Erholungsmoglichkeiten, insbesondere der Garten der Erinnerung ladt Erholungssuchende ein. Des Weiteren finden am Innenhafen das ganze Jahr uber Veranstaltungen statt, wie die Marina-Markte, der Innenhafenlauf oder das internationale Hafenfest. In Duisburg-Meiderich liegt der Landschaftspark Duisburg-Nord, der von der renommierten, britischen Zeitung,,The Guardian" zu einem der zehn schonsten Parks weltweit[77] gekurt wurde. Auf dem Gelande eines ehemaligen Huttenwerkes entstand im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) ein rund zweihundert Hektar grosser Park neuen Typs und bietet heute zahlreiche Freizeitmoglichkeiten wie Klettern in alten Erzbunkern oder Tauchen in einem Gasometer. Im Jahr finden auf dem Gelande des Landschaftsparks rund vierhundertsiebzig Veranstaltungen verschiedener Art statt, zum Beispiel Messen und Konzerte. Ausserdem liess man die Natur das Gelande zuruckerobern und mittlerweile haben sich mehr als dreihundert Pflanzenarten im Park angesiedelt. Pro Jahr hat der Park mehr als 700.000 Besucher.[78] In unmittelbarer Nahe zum Sportpark Duisburg und zum Duisburger Stadtwald befindet sich im Duisburger Suden die Sechs-Seen-Platte. Durch Kiesarbeiten entstanden ab Mitte der 1910er Jahre sechs Seen mit einer Wasserflache von einhundertfünfzig Hektar, das gesamte Naherholungsgebiet hat eine Flache von zweihundertdreiundachtzig Hektar. Wahrend die nordlichen Seen hauptsachlich der Freizeitgestaltung dienen - hier gibt es unter anderem ein Freibad und einen Bootsverleih - finden rund um die sudlichen Seen Renaturierungsmassnahmen statt, dennoch kann man auch hier nach Erholung suchen.[79] Im linksrheinischen Rheinhausen liegt der Toeppersee, der eintausendachthundertachtundneunzig infolge von Kiesarbeiten entstand und eintausendneunhundertsechsundsechzig zum Freizeitsee ausgebaut wurde. Am Toeppersee befinden sich unter anderem ein Bootsverleih, eine Minigolf- und eine von zwei Duisburger Wasserskianlagen. Die zweite Wasserskianlage befindet sich im Strandbad im Sportpark Duisburg. Entlang des Parallelkanals der Regattabahn im Sportpark Duisburg entstand Ende 2007/Anfang zweitausendacht die Wasserwelt Wedau. Die Wasserwelt verbindet die Bereiche Erholung am Wasser, Funsport und Sport miteinander. So wurden ein Hochseilgarten und ein Wasserspielplatz geschaffen, ausserdem dient der Weg der Bewegung der sportlichen Betatigung. Er gehort zum 3-Wege-Konzept, das neben dem Weg der Bewegung noch den Weg des Wissens (vermittelt Wissen rund um das Wasser) und den Weg der Sinne (Naturerlebnisweg) beinhaltet. Der Sportpark Duisburg ist insgesamt etwa 200 Hektar gross und gehort somit zu den grossten Sport- und Erholungsgebieten Deutschlands. Im Jahr eintausendneunhundertvierunddreißig wurde der Duisburger Zoo als Tierpark gegrundet und gehort heute zu den modernsten und grossten zoologischen Garten Deutschlands. Beruhmt ist der Zoo vor allem fur sein Delfinarium, das in den 1960er Jahren errichtet und eintausendneunhundertfünfundneunzig modernisiert wurde. Ausserdem sind in Duisburg seltene Tierarten zu bestaunen wie Koalas, Wombats, Fossas oder ein Flussdelfin, insgesamt leben im Zoo Duisburg rund acht Komma neun acht eins Tiere in vierhundertachtzehn Arten (Stand: 2018). Jahrlich wird der zoologische Garten, der an den Hangen des Kaiserberges liegt und von der Bundesautobahn drei geteilt wird, von mehr als einer Million Menschen besucht.[80] Im Leben der Duisburger Burger spielt der Karneval eine bedeutende Rolle. Im Archiv der Stadt Duisburg befindet sich eine Stadtrechnung aus dem Jahre 1377, aus der hervorgeht, dass die Ratsherren und die Burgerschaft ausgiebig Fastabend (,,Vastavent") feierten. Grosse Karnevalsballe wurden allerdings erst ab dem neunzehn Jahrhundert gefeiert. Die ersten Karnevalsvereine grundeten sich Anfang des zwanzig Jahrhunderts, heute gibt es in Duisburg zirka fünfzig Karnevalsvereine mit dreitausendfünfhundert Mitgliedern. Alljahrlich beginnt die Session mit der Prinzenkurung und dem Hoppeditz-Erwachen am elf November, ehe sie mit dem Strassenkarneval im Fruhjahr ihren Hohepunkt erreicht. Neben dem Rosenmontagszug in der Innenstadt, der sich eintausendneunhundertachtundzwanzig erstmals durch Duisburgs Strassen schlangelte, gibt es Karnevalsumzuge in den Stadtteilen Meiderich, Serm, Homberg, Neumuhl und Wehofen. Durch die Strassen des Stadtteils Hamborn windet sich am Karnevalssonntag der nach eigenen Angaben grosste Kinderkarnevalszug Europas. Besonders viele Veranstaltungen finden in der Duisburger Innenstadt statt. An einem Wochenende im Sommer wird das grosse Duisburger Stadtfest veranstaltet, das an drei Tagen ein vielseitiges Angebot bietet, von Konzerten uber Modeschauen bis hin zu Kabarett. Seit eintausendneunhundertfünfundneunzig findet Ende Mai/Anfang Juni das Matjesfest statt, bei dem es sich in der Hauptsache um Heringspezialitaten dreht, aber rund um das drei- bis viertagige Spektakel gibt es zusatzlich noch ein Kulturprogramm.[81] Durch den Weinhandel wurde Duisburg im Mittelalter zu einer wohlhabenden Stadt. Die Fortsetzung des Weinhandels bietet das seit eintausendneunhundertsechsundachtzig ausgerichtete Duisburger Weinfest, auf dem mehr als vierzig Winzer aus den deutschen Weinanbauregionen ihre Weine anbieten. Das Weinfest findet meist Ende Juli/Anfang August statt. Daruber hinaus gibt es noch weitere bekannte Veranstaltungen in der Duisburger Innenstadt wie das Kunsthandwerkerfestival oder die Automesse Duisburg in Lack und Chrom. Von Ende November bis kurz vor Heiligabend findet der Duisburger Weihnachtsmarkt statt. Neben den rund 130 Standen zahlen das Riesenrad, die Eislaufbahn und der Kristallbaum auf dem Konig-Heinrich-Platz zu den Hohepunkten des Marktes, der mit zwei Millionen Besuchern zu den grossten Weihnachtsmarkten in Deutschland gehort. In der Hafenstadt gibt es im Kalenderjahr zwei Hafenfeste. Zum einen das internationale Hafenfest im Innenhafen mit der Drachenboot-Funregatta, das Mitte Juni stattfindet, und zum anderen das Ruhrorter Hafenfest. Entlang der Hafenpromenade wird Ende Juli/Anfang August ein umfangreiches Kulturprogramm angeboten, ausserdem prasentieren sich die im Hafen tatigen Firmen. Das Highlight des Hafenfestes ist das HohenfeuerwerkRuhrort in Flammen, das alle drei Jahre den Namen Niederrhein in Flammen tragt. In einer Samstagnacht im Juni oder Juli wird im Ruhrgebiet die ExtraSchicht ausgerichtet, die auch unter dem Namen Nacht der Industriekultur bekannt ist. Bei diesem Event handelt es sich um ein Kulturfestival vor industriellem Ambiente. Unter anderem sind der Landschaftspark Nord und der Innenhafen regelmassig in diese Veranstaltung eingebunden. In den Stadtteilen finden ebenfalls regelmassige Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel Schutzenfeste, Weihnachts- und Adventsmarkte oder Umzuge zu St. Martin. Zu den bekannteren Festen zahlen die Beachparty im Strandbad Wedau, Soul am See, das Rheinhauser Stadtfest oder die Beecker Kirmes. Bereits fur das Jahr eintausendfünfhundertneununddreißig lasst sich die Beecker Kirmes nachweisen, obwohl sie viel alter sein soll. Ursprunglich war sie das Kirchweihfest der Kirche des Oberhofs im heutigen Stadtteil Beeck. Dieser Hof bestand bereits im neun Jahrhundert. Der Patron der Kirche war der heilige Laurentius. Sein Namenstag am zehn August fallt in die Haupterntezeit, weshalb man die Kirmes auf den Montag nach Bartholomai, dem vierundzwanzig August, verlegte. Die,,grosste Kirmes am Niederrhein" fand somit jedes Jahr Ende August statt. Am vierundzwanzig November zweitausendsechzehn hat der Rat der Stadt Duisburg allerdings mit der Anderung der Volksfestsatzung beschlossen, dass die Beecker Kirmes zukunftig fruher als sonst stattfinden wird. Statt Ende August wird die Beecker Kirmes ab zweitausendsiebzehn bereits uber das erste Juli-Wochenende zukunftig stattfinden. Beginnend am Freitag bis einschliesslich Dienstag, wo die Kirmes nach funf Tage mit einem Abschluss-Feuerwerk endet.[82] Die alten Duisburger Mundarten basieren auf den Sprachen der fruhen Franken. Ab dem drei Jahrhundert expandierten frankische Stamme vom rechten Niederrhein nach Suden und Westen uber den Rhein in die zum Teil von Romern und Galloromanen besiedelten Gebiete. Einer der ersten salfrankischen Konige, genannt Chlodio, residierte im fünf Jahrhundert in Dispargum Castrum, das moglicherweise mit Duisburg gleichzusetzen ist.[83][84] Im zwölf Jahrhundert kam an Rhein und Maas eine Schrift- und Kanzleisprache auf, das heute so bezeichnete Rhein-Maaslandische, das Latein als Schriftsprache allmahlich abloste. Etwa mit den Jahren 1377/78 setzt sich diese niederrheinische Form als Amtssprache in den Urkunden und Stadtrechnungen auch in Duisburg durch.[86] Bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts sprach noch der uberwiegende Teil der Bevolkerung im Raume Duisburg niederrheinisch-bergische Mundarten, die Gemeinsamkeiten zu niederlandischen Dialekten ausweisen und gemeinsam mit diesen, neben dem Niederdeutschen und dem Hochdeutschen, die dritte historische Ausgangsvariante fur die heutige deutsche Sprache darstellen. Im alten Duisburg, wie in Ruhrort, Meiderich, Hamborn und den anderen rechts- wie linksrheinisch liegenden Stadtteilen, entstanden eigenstandige Ortsdialekte. Noch heute werden diese von Vereinen und Heimatdichtern am Leben gehalten; die Ortsteil-Dialekte wurden in den letzten Jahren im taglichen Gebrauch aber nach und nach durch eine,,neue" Umgangssprache ersetzt, manchmal als Ruhrgebiets-Deutsch bezeichnet, von Sprachwissenschaftlern Regiolekt genannt.[87] In seinen "Studien zur niederrheinschen Dialektgeographie in den Kreisen Rees, Dinslaken, Hamborn, Mulheim, Duisburg" stellt der Sprachwissenschaftler Heinrich Neuse die alten Duisburger Ortsdialekte an der Wende zum 20. Jahrhundert dar. Die Duisburger Variante des Ruhrdeutschen unterscheidet sich von den westfalischen Varianten im Osten des Ruhrgebiets (zum Beispiel Bochum, Dortmund) in Intonation, Aussprache und Wortschatz. Wahrend beispielsweise die Dortmunder Umgangssprache unter dem Einfluss des westfalischen Substrats steht, zeigt die Duisburger Umgangssprache heute noch viele Zuge der alten niederrheinisch-bergischen Mundarten. Allerdings wird in den Medien oft falschlicherweise nicht der Duisburger Akzent reprasentiert, sondern durch den des ostlichen Ruhrgebiets ersetzt. Im Jahre zweitausendsechzehn erbrachte Duisburg, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 16,667 Milliarden EUR und belegte damit Platz dreiundzwanzig innerhalb der Rangliste der deutschen Stadte nach Wirtschaftsleistung. Das BIP lag im selben Jahr bei dreiunddreißig Komma sechs drei vier EUR pro Kopf (Nordrhein-Westfalen: siebenunddreißig Komma vier eins sechs EUR/ Deutschland achtunddreißig Komma eins acht EUR) und damit unter dem regionalen und nationalen Durchschnitt. In der Stadt sind zweitausendsiebzehn ca. zweihundertfünfundzwanzig Komma neun Personen beschaftigt.[88] Duisburg gehort zu den deutschen Stadten mit der hochsten Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember zweitausendachtzehn bei 10,8 % und damit deutlich uber dem Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen mit 6,4 %.[89 ] Schon vor uber funftausend Jahren zogen Reisende durch das Duisburger Gebiet und uber die Rheinfurt zum Hellweg. Heute ist Duisburg ein Verkehrsknotenpunkt von europaischer Bedeutung, der durch zahlreiche Strassen, Schienenwege und Brucken erschlossen ist. Die altesten Brucken sind die Eisenbahnbrucke Hochfeld-Rheinhausen, deren Vorlaufer bereits eintausendachthundertdreiundsiebzig entstanden ist, und die Friedrich-Ebert-Brucke zwischen Ruhrort und Homberg, die auf eintausendneunhundertsieben zuruckgeht. Insgesamt befinden sich sechshundertfünfzig Brucken im Duisburger Stadtgebiet (Stand 2008), wobei nur einhundertsechsundfünfzig von der Stadt Duisburg verwaltet werden. Der Rest steht unter der Verwaltung von Bahn, Hafen und anderen.[90] Duisburg ist ein internationales Handels- und Logistikzentrum und hat einen optimalen Anschluss an das Strassen-, Schienen- und Wasserstrassennetz. Mit dem unmittelbar hinter der Stadtgrenze gelegenen Rhein-Ruhr-Flughafen,,Dusseldorf Airport", der sieben Bahnminuten vom Duisburger Hauptbahnhof entfernt liegt, gibt es zudem eine direkte Flughafenanbindung. Weiterhin befindet sich im niederrheinischen Umland der Flughafen Niederrhein. Der Mittelpunkt des Hafens liegt noch heute im Bereich der Ruhrmundung, wo bereits zu Beginn des achtzehn Jahrhunderts der erste Ruhrorter Hafen geschaffen wurde. Jahrlich werden dort rund vierzig Millionen Tonnen Guter aller Art umgeschlagen.

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