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Pakistan – Wikipedia

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de

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Schulen

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Pakistan

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Pakistan

Zusammenfassung:    

  • [88] Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch berichten wiederholt von staatlichen Willkurakten wie Folter und Misshandlungen gegen Vertreter von Organisationen zur Starkung der Rechte ethnischer Minderheiten, regierungskritische Menschenrechtsaktivisten und Personen, denen blasphemische Ausserungen oder Handlungen zur Last gelegt werden.
  • Im belutschischen Saindak nahe der iranischen Grenze wurde eintausendneunhundertfünfundneunzig eine grosse Kupferlagerstatte erschlossen, die ausserdem geringe Gold- und Silbermengen enthalt, die Forderung musste zunachst jedoch nach nur wenigen Monaten wegen fehlender finanzieller Mittel eingestellt werden. [108] Die in staatlichem Eigentum befindliche Pakistan Mineral Development Corporation verfolgt diverse Erkundungs- und Entwicklungsprojekte,[109 ] verfugt in der Regel jedoch nicht uber ausreichend Kapital, um ohne Joint Ventures mit auslandischen Partnern vollstandige Erschliessungen durchzufuhren oder die Ausbeutung zu betreiben.

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Meist handelt es sich um Nachfahren von Unberuhrbaren, die wahrend der britischen Kolonialzeit zum Christentum konvertierten. Andere stammen jedoch von Goanern ab, die zu jener Zeit oft als Bedienstete der Kolonialherren tatig waren. Die Romisch-katholische Kirche in Pakistan und die aus mehreren britischen protestantischen Gemeinschaften entstandene Church of Pakistan sind etwa gleich stark. Hinzu kommen einige unter anderem die Zeugen Jehovas sowie von US-amerikanischen Missionen gegrundete Kirchen wie die Neuapostolische Kirche. In Karatschi leben ausserdem noch mehrere Tausend Parsen genannte Anhanger des Zoroastrismus und im aussersten Nordwesten des Landes einige Tausend Kalasha, deren Gotter stark den altindischen vedischen Gottern ahneln. Seit seiner Unabhangigkeit ist Pakistan Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Volks- und Glaubensgruppen. Problematisch aus Sicht der kleineren Volksgruppen ist die Dominanz der Punjabis. Ausserdem haben innere und aussere Wanderungsbewegungen in einigen Landesteilen zu erheblichen ethnischen Verschiebungen gefuhrt, die auf Unmut stossen. Im Sindh, insbesondere in der Provinzhauptstadt Karatschi und in Hyderabad, kommt es immer wieder zu blutigen Zusammenstossen zwischen den einheimischen Sindhi einerseits und zugewanderten Muhajir andererseits. Letztere haben auf Grund ihres hoheren Bildungsstandes eine herausragende Rolle im offentlichen Leben. Ursprunglich aus Nordindien zugezogen, stellen sie mittlerweile mehr als ein Funftel der Bevolkerung des Sindh, die Sindhi dagegen nur noch knapp sechzig Prozent, in Karatschi weniger als zehn Prozent. Hinzu kommt die Zuwanderung von Panjabern und Paschtunen in den verhaltnismassig wohlhabenden Sindh. Viele Sindhi fuhlen sich daher ins gesellschaftliche Abseits gedrangt. Radikale Nationalisten fordern einen unabhangigen Staat Sindhu Desh (,,Land der Sindhi"). Auch zwischen den Muhajir und den wirtschaftlich zunehmend einflussreichen Paschtunen, haufig Fluchtlinge aus Afghanistan, kommt es im Sindh immer wieder zu bewaffneten Ubergriffen. Regionalistische oder separatistische Bestrebungen bestehen ausser im Sindh auch in Belutschistan (Belutschische Befreiungsarmee) und in Khyber Pakhtunkhwa, wo viele Paschtunen einen unabhangigen Staat bzw. die Vereinigung mit Afghanistan fordern. eintausendneunhundertsechsundachtzig trat das,,Blasphemiegesetz" (Artikel 295c des Pakistanischen Strafgesetzbuches) in Kraft, das Gotteslasterung und geringschatzige Bemerkungen uber den Propheten Mohammed mit Geldstrafen, Haftstrafen oder sogar mit dem Tode bestraft. Bisher wurde keiner der auf Grund dieses Gesetzes Verurteilten tatsachlich hingerichtet; wohl sind mehrmals Angeklagte oder Verurteilte von Islamisten ermordet worden. Auch kommt es immer wieder zu Fallen von Selbstjustiz und Lynchmorden gegen Angehorige religioser Minderheiten (Vorwurf bzw. Vorwand der,,Gotteslasterung"). Seit der Islamisierungspolitik der 1980er-Jahre erlebt Pakistan einen rasanten Zuwachs an religiosem Extremismus im Land und an Koranschulen (Madrasa). Letztere werden seit der Militardiktatur unter General Mohammed Zia-ul-Haq finanziell gefordert. An einigen der rund achtzehn Koranschulen sind (Stand 2009)[34] fundamentalistische Anschauungen verbreitet, die zu einer Radikalisierung des Landes beitragen.[35] Dies aussert sich in zunehmenden gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen militanten Sunniten und Schiiten und z. B. in der andauernden Benachteiligung der zahlenmassig eher unbedeutenden nicht-muslimischen Minderheiten sowie der Ahmadiyya-Muslimgemeinde. Auch einige Pakistanische Regierungen wurden wiederholt der aktiven Unterstutzung terroristischer Gruppierungen als Mittel der politischen Einflussnahme in Afghanistan (Taliban-Regime) und Kaschmir bezichtigt. Einige Islamistengruppen haben eine Eigendynamik entwickelt, die sie der Kontrolle Islamabads entzieht. Wasiristan an der afghanischen Grenze dient radikalislamischen Taliban als Ruckzugsgebiet. Pakistanische Regierungstruppen kampfen seit zweitausendvier gegen Taliban-Verbande, um die Regierungsgewalt in diesem Landesteil wiederherzustellen. Im Jahr zweitausendneun gab es mehrere Terroranschlage, die moglicherweise in einem Zusammenhang zum Konflikt in Nordwest-Pakistan standen. Am 5. Oktober 2009 wurde das Buro des Welternahrungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen im Hochsicherheitsbereich der Hauptstadt Islamabad Ziel eines Selbstmordattentates von Taliban-Kampfern.[36][37][38] Am 12. Oktober griff eine Pakistanische Taliban-Organisation namens TTP das Hauptquartier der Pakistanischen Armee in der Garnisonsstadt Rawalpindi an und nahm 24 Stunden lang 40 Soldaten als Geiseln, bis ein Sonderkommando die Geiselnahme blutig beenden konnte, wobei neun Menschen starben.[39] Die Attacke auf Pakistans Armee-Hauptquartier weckte die Sorge um die Sicherheit der Atomwaffen im Land.[40] Die Haltung Pakistans zu den seither forcierten militarischen Einsatzen der USA im Lande ist zwiespaltig: Einerseits verschaffen Pakistanische Stellen dem US-amerikanischen Militar die fur den Angriff auf vermutliche Terrornester notwendigen Zielkoordinaten; andererseits verurteilt offiziell die Pakistanische Regierung den nachfolgenden Einsatz von militarischen bewaffneten Drohnen vehement.[41] Auch die Bevolkerung ist zwiegespalten: Im Juni 2011 sahen 38 Prozent die USA als grosste Bedrohung fur ihr Land, den Terrorismus 22 Prozent.[42] Nachdem Pakistan einige Jahre lang die Todesstrafe ausgesetzt hatte, wurde diese nach dem Terroranschlag von Peschawar zweitausendvierzehn wieder eingefuhrt, und zwar nicht nur, wie zunachst angekundigt fur Terrordelikte, sondern allgemein. Seither wurden Hunderte Todesurteile durch Erhangen vollstreckt. Pakistan hat die weltweit hochste Zahl an zum Tode verurteilten Gefangnisinsassen, die auf ihre Hinrichtung warten. Ende zweitausendfünfzehn waren es sechstausendsechzehn Personen.[43] Burger- und Menschenrechtsaktivisten in Pakistan und weltweit beklagen, dass die zum Tode Verurteilten oft keine Chance auf ein faires rechtsstaatliches Verfahren hatten. Pakistan weist die fur ein Entwicklungsland typischen sozialen Probleme auf. Besonders stark ausgepragt ist das Phanomen der Landflucht. Geringe Einkommen und Unterbeschaftigung in der Landwirtschaft zwingen viele Dorfbewohner aus unterentwickelten landlichen Gebieten zum Umzug in die Stadte. Zumeist sind die stadtischen Ballungsraume jedoch nicht in der Lage, dem enormen Bevolkerungsdruck, der durch hohe Geburtenraten noch verscharft wird, standzuhalten. In den Elendsvierteln an den Stadtrandern herrscht Massenarbeitslosigkeit. Zwar betrug die offizielle Arbeitslosenquote zweitausendsiebzehn nur sechs Prozent, doch liegt die Dunkelziffer weitaus hoher, da die weit verbreitete Unterbeschaftigung nicht miterfasst wird.[45] Gleichzeitig mussen Millionen Kinder als billige und fugsame Arbeitskrafte oft schwere korperliche Arbeit in der Industrie bzw. im Handwerk (Herstellung von Fussballen, Teppichknupfereien) oder in der Landwirtschaft leisten. Ursache ist die Armut ihrer Eltern, die ohne das Einkommen ihrer Kinder kaum uberleben konnten, denn in Pakistan leben nach Angaben der Vereinten Nationen siebzehn Prozent der Bevolkerung von weniger als einem US-Dollar am Tag.[46 ] Diesen Problemen der Urbanisierung hat sich die Verwaltung und Governance in Stadt und Land noch nicht anzupassen vermocht.[47] Noch immer gravierend ist die Benachteiligung von Frauen.[48] Sowohl das offentliche Leben als auch Familienangelegenheiten werden weitestgehend von Mannern bestimmt. Zwangsehen sind in Pakistan ubliche Praxis, ebenso wie die Ehe zwischen Cousins und Cousinen. Ein muslimischer Mann darf zwar bis zu vier Ehefrauen haben, aber polygame Verbindungen stellen dennoch eine Ausnahme dar. Der Ehepartner wird vor allem nach sozialen Gesichtspunkten ausgewahlt. Mit der Heirat verpflichtet sich die Familie der Braut, entgegen der islamischen Praxis der Morgengabe vom Mann an die Frau, oft zur Zahlung einer Mitgift, die nicht selten die finanziellen Moglichkeiten der Familie ubersteigt. Verdachtigungen auf Untreue in der Ehe sind der Grund fur Gewalttaten gegen Frauen bis hin zu Ehrenmorden. Unterernahrung, Sterblichkeit und Analphabetismus sind daher bei Madchen hoher als bei Jungen. Folge der Benachteiligung der Frauen ist ein Manneruberschuss: eintausendneunhundertachtundneunzig kamen auf einhundert Frauen in Pakistan 108,5 Manner.[49] Pakistan war zweitausendsechzehn beim Global Gender Gap Report zweitletzter. Die Gesundheitsversorgung ist vielerorts unzureichend. Gut funktionierende Krankenhauser gibt es meist nur in grosseren Stadten. Dazu kommen schlechte hygienische Zustande und der Mangel an sauberem Wasser - nicht nur in Slums, sondern auch in vielen landlichen Regionen -, was die Ausbreitung von Magen-Darm-Erkrankungen und Seuchen wie Tuberkulose, Malaria und Hepatitis begunstigt. Auch die Cholera war laut MSF im Jahr zweitausendzehn endemisch.[51]Unterernahrung erhoht die Anfalligkeit fur Krankheiten noch weiter. zwanzig Prozent der Bevolkerung gelten zweitausendfünfzehn als unterernahrt, besonders Kinder sind davon betroffen.[52] Entsprechend hoch ist die Kindersterblichkeit: etwa jedes zehnte Kind stirbt vor dem Erreichen des funften Lebensjahres. Pakistan ist neben Afghanistan der einzige Staat der Welt, in dem die Poliomyelitis (Kinderlahmung) noch endemisch vorkommt. Die Weltgesundheitsorganisation unternimmt Anstrengungen, die Erkrankung durch Impfprogramme zu eliminieren.[53] Zum Teil wurden die Impfungen durch religiose Fanatiker und islamistische Extremisten bekampft, die der Bevolkerung z. B. suggerierten, dass die Impfungen Teil eines westlichen Plans zur Unfruchtbarmachung der Bevolkerung seien. In den Jahren zweitausendelf bis zweitausendfünfzehn wurden mindestens siebzig Helfer im Polio-Impfprogramm in Pakistan ermordet, so dass offentliche Impfaktionen schliesslich nur noch unter schwerem Polizeischutz stattfinden konnten.[54] Zur Diskreditierung des Impfprogramms trug allerdings auch der Umstand bei, dass die CIA bei ihrem Bestreben, den Aufenthaltsort von Osama bin Laden in Pakistan ausfindig zu machen, sich unter dem Deckmantel eines vermeintlichen Impfprogramms Informationen uber dessen Kinder besorgte, um hieruber seine Identitat sicherzustellen.[55] Obwohl seit der Unabhangigkeit Fortschritte im Aufbau des Bildungssystems erzielt werden konnten, ist die Analphabetenrate Pakistans mit uber 43,4 Prozent nach wie vor eine der hochsten Asiens. Bei Mannern liegt sie mit 30,4 Prozent deutlich niedriger als bei Frauen mit 57,3 Prozent. (Stand: jeweils 2015)[56] Dennoch gab die Pakistanische Regierung im Jahr 2005/06 gerade einmal 2,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes fur Bildungszwecke aus - weniger als jedes andere Land Sudasiens.[57] Auch besteht bis heute keine allgemeine Schul- oder Bildungspflicht. Lediglich in der Provinz Punjab ist der Besuch einer Grundschule seit 1994 gesetzlich vorgeschrieben,[58] und seit 2014 auch unentgeltlich.[59] Seit zweitausendzehn ist in der Verfassung das Ziel freier und obligatorischer Bildung erwahnt.[60] Laut einem UNESCO-Bericht von zweitausendvierzehn gingen 5,5 Millionen Kinder in Pakistan nicht zur Schule; dies ist weltweit (nach Nigeria) die zweithochste Zahl.[61][62] Nach Zahlen des Bildungsministeriums zum Anfang des Jahres zweitausendsiebzehn besuchten 22,6 Millionen Kinder in Pakistan keine Schule[63] und im selben Jahr beklagte Human Rights Watch den verheerenden Einfluss auf die Bildung der uber achthundert Attentate auf Schulen zwischen zweitausendsieben und 2015. Deren Bericht wies auf militante Gruppen hin, die von den Behorden nicht genugend oder gar nicht verfolgt wurden.[64] Die National University of Computer and Emerging Sciences in Karatschi Das staatliche Bildungssystem ist dreistufig. Auf die funfjahrige Grundschule, die Kinder ab einem Alter von funf Jahren besuchen durfen, folgt die dreijahrige Mittelschule. Die eigentliche Sekundarbildung umfasst die zweijahrige Ausbildung an einer High School, die mit einer Prufung abgeschlossen wird, und im Anschluss daran an einer Higher Secondary School, die ebenfalls zwei Jahre dauert. Der erfolgreiche Abschluss der Higher Secondary School berechtigt zum Besuch einer staatlichen Universitat. In Pakistan gibt es uber 110 anerkannte staatliche und private Universitaten.[65] Neben den staatlichen Schulen stellen Tausende von Madaris oder Koranschulen eine wichtige Stutze des Bildungswesens dar. Sie bieten in der Regel auch Kindern aus armen Familien, denen der Besuch einer staatlichen Bildungseinrichtung nicht moglich ware, eine kostenlose Grundbildung. Nicht selten leisten sie auch humanitare Hilfe. Allerdings unterliegen sie keinerlei staatlicher Kontrolle, sodass auch religiose Extremisten Medresen nutzen, um extremistisches Gedankengut zu verbreiten. Nach der Pakistanischen Verfassung soll Kindern eine kostenfreie Grundbildung garantiert sein. Die Realitat sieht allerdings anders aus. Die UNESCO nannte die Rate an Lese- und Schreibfahigkeiten in Pakistan,,beunruhigend niedrig" (,,disturbingly low"). Nach UNESCO-Statistik konnten im Jahr zweitausendfünfzehn 56,4 % der Bevolkerung lesen (69,4 % der Manner und 42,7 % der Frauen). Damit lag Pakistan deutlich unter den Werten der Nachbarstaaten Iran, Indien und Volksrepublik China, allerdings noch vor Afghanistan.[66] Den besten Wert hinsichtlich Lesefahigkeit wies 2013/14 der Punjab auf (61 %), die schlechtesten Werte Khyber Pakhtunkhwa (53 %) und Belutschistan (43 %) .[67 ] Uber sechs Bibliotheken sind in akademischen, privatwirtschaftlichen und religiosen Einrichtungen vorhanden. Das offentliche Bibliothekswesen ist stark unterentwickelt. Die knapp dreihundert offentlichen Bibliotheken befinden sich in grosseren Stadten. In den 1980er-Jahren wurden auf dem Land uber vier box libraries eingerichtet, uber deren aktuellen Zustand wenig bekannt ist. Seit eintausendneunhundertachtundneunzig fordert die nationale Bildungspolitik die Einrichtung von Bibliotheken auf dem Land - bisher jedoch ohne Konsequenzen. Laut Aussage der PTCL (Pakistan Telecommunication Company Limited) soll fur fünfundneunzig Prozent der Bevolkerung Internetzugang moglich sein. Eine relativ grosse Anzahl von Internet-Cafes macht die Richtigkeit dieser Zahl wahrscheinlich. Eine sehr geringe Anzahl von mit internationaler Hilfe aufgebauter Cyber Community Centers stellt qualitative Internetinformationszugange auf dem Land zur Verfugung und bietet PC- und Internetkurse an. An sechs Universitaten kann ein postgraduales Diplom in Library and Information Science erworben werden. Obwohl das Staatsgebiet des heutigen Pakistan - bis zu dessen Unabhangigkeit im Jahre eintausendneunhundertsiebenundvierzig hatte es nie einen Staat dieses Namens gegeben - oft nur Durchzugsland fur die Eroberer des indischen Subkontinents oder Randgebiet indischer Grossreiche gewesen war, bildete es im Altertum das Kernland der Indus-Kultur, einer der fruhesten Hochkulturen der Erde mit hoch entwickelter Landwirtschaft und Handwerk, Stadtebau, weit verzweigtem Handelsnetz, fortgeschrittener Wissenschaft und einer eigenen, bis heute nicht entschlusselten Schrift (Indus-Schrift). Der Beginn der Indus-Kultur wird etwa auf die Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. datiert. Ihr Untergang durfte sich um eintausendachthundert v. Chr. ereignet haben, die Ursachen dafur liegen bis heute im Dunkeln. Die Indus-Kultur erstreckte sich uber das Stromtiefland des Indus und seiner Nebenflusse im Sindh und Punjab bis nach Nordwestindien und Gujarat. Hunderte antike Siedlungen und Stadte wurden freigelegt, die bedeutendsten unter ihnen sind Harappa im Punjab und Mohenjo-Daro im Sindh. Um die Mitte des zwei Jahrtausends v. Chr. drangen die aus Zentralasien kommenden Arier nach Pakistan ein. Sie pragten die vedische Kultur und den Hinduismus. Im vier vorchristlichen Jahrhundert verbreitete sich der Buddhismus, der sich nach dem Vorstoss Alexanders des Grossen bis zum Indus dreihundertsechsundzwanzig v. Chr. mit der griechischen Kultur zum Graeco-Buddhismus vermischte. Letzterer gelangte im eins und zwei Jahrhundert v. Chr. im Gandhara-Reich auf dem Boden des heutigen Afghanistans und nordwestlichen Pakistans zur Blute. In der Spatantike gehorte Pakistan zum Kuschana- und Gupta-Reich. Schon im fruhen acht Jahrhundert kam das heutige Pakistanische Staatsgebiet in Beruhrung mit dem Islam, als die Araber siebenhundertzwölf unter Muhammad ibn al-Qasim das Industal eroberten. Uber Jahrhunderte verlief die Grenze zwischen der islamischen Welt und dem indischen Kulturkreis ostlich des Indus. Der Punjab blieb zunachst ausserhalb des muslimischen Einflussbereichs. Erst um eintausend dehnte die turkische Ghaznawiden-Dynastie ihr Reich auf ganz Pakistan und Teile Nordindiens aus. Bis zum Beginn des neunzehn Jahrhunderts war Pakistan Teil verschiedener islamischer Reiche, darunter die der persischen Ghuriden (12. und dreizehn Jahrhundert), der nordindischen Delhi-Sultane (13. und vierzehn Jahrhundert) und Moguln (16. bis 18. Jahrhundert) sowie der afghanischen Durrani-Dynastie (18. und 19. Jahrhundert). eintausendachthundertdreiundvierzig eroberte die Britische Ostindien-Kompanie den Sindh, sechs Jahre spater unterwarf sie auch den von den Sikhs beherrschten Punjab. Damit begann fur Pakistan die rund 100-jahrige Zugehorigkeit zum britischen Kolonialreich. eintausendachthundertachtundfünfzig gingen die britischen Besitzungen in Indien in direkten Besitz der Krone uber. Die indische Unabhangigkeitsbewegung nahm eintausendachthundertfünfundachtzig mit der Grundung des Indischen Nationalkongresses Gestalt an. Als Gegenstuck zum hinduistisch dominierten Kongress entstand eintausendneunhundertsechs die Muslimliga(All-India Muslim League). Erst nachdem in den 1930er-Jahren jedoch mehrere Versuche, einen Kompromiss mit dem Kongress zu finden und den muslimischen Einfluss zu wahren, gescheitert waren, mobilisierte der Fuhrer der Muslimliga Ali Jinnah die Mehrheit der indischen Muslime fur einen eigenen Staat (Zwei-Nationen-Theorie). Die Auffassung, den Islam als distinktives Merkmal bei der Nationenbildung zu sehen und ihm eine starkere politische Bedeutung zuzusprechen, entwickelte sich daher recht spat. Wahrend die westlich orientierte gebildete Mittelschicht, die Grossgrundbesitzer, aber auch die Landbevolkerung die Forderung nach der Grundung Pakistans unterstutzten, blieb ein Teil der konservativen Religionsgelehrten auf Distanz. Ausserdem trat ein grosser Teil der Paschtunen fur ein ungeteiltes Indien ein. Dennoch wurde in der eintausendneunhundertvierzig verabschiedeten Lahore-Resolution endgultig die Grundung eines eigenstandigen muslimischen Staates in Indien beschlossen. Der Diplomat Sir Muhammad Zafrullah Khan vertrat Indien beim Volkerbund und legte der,,Radcliffe Grenzkommission", kurz vor der Spaltung Indiens im Juli 1947, den Standpunkt der Muslim-Liga zugunsten Pakistans dar und pladierte fur eine gerechte Grenzziehung.[69] Der Staat Pakistan entstand am vierzehn August eintausendneunhundertsiebenundvierzig aus den uberwiegend muslimischen Teilen von Britisch-Indien. Im Zuge der Teilung Indiens verliessen uber vier Millionen Muslime das heutige Indien, wahrend etwa sieben Millionen Hindus und Sikhs das Staatsgebiet von Pakistan verliessen. Es wird vermutet, dass bei Gewaltakten und durch die Strapazen wahrend der Flucht bis zu siebenhundertfünfzig Menschen ihr Leben verloren. Nach der Teilung bestand Pakistan aus den beiden etwa eintausendfünfhundert Kilometer auseinander liegenden Landesteilen West- und OstPakistan. WestPakistan ist identisch mit der heutigen Islamischen Republik Pakistan. OstPakistan bestand aus dem ostlichen, uberwiegend muslimischen Teil der fruheren britisch-indischen Provinz Bengalen, der sich spater als Bangladesch fur unabhangig erklarte. Die Zugehorigkeit des FurstenstaatesKaschmir zu Indien oder Pakistan war dagegen umstritten. Vom mehrheitlich hinduistischen Gebiet um Jammu und dem mehrheitlich buddhistischen Ladakh abgesehen war die Bevolkerung des Staates uberwiegend muslimischen Glaubens. Die herrschende Dynastie war jedoch hinduistisch, weshalb sich der Furst zunachst nicht entscheiden wollte und sich spater Indien anschloss. Pakistan erlangte jedoch die Herrschaft uber den westlichen und nordlichen Teil dieser Region. Beide Staaten beanspruchen ganz Kaschmir als ihr Territorium, eine von den Vereinten Nationen vorgeschlagene Volksabstimmung fand nie statt. Der Kaschmir-Konflikt pragt seither die Beziehung beider Staaten. Zudem sah sich der junge Staat von Anfang an vor eine innere Zerreissprobe gestellt. Die grosse Entfernung zwischen den beiden Landesteilen West- und OstPakistan erschwerte nicht nur die staatliche und wirtschaftliche Organisation, sondern auch die Entstehung einer gemeinsamen nationalen Identitat. Das Frauenwahlrecht wurde 1956 eingefuhrt.[72] Trotz der Betonung der religiosen Zusammengehorigkeit, die sich in der Verfassung von eintausendneunhundertsechsundfünfzig ausserte, die Pakistan zur ersten islamischen Republik der Welt machte, blieben die bengalische Sprache und Kultur ein wesentlicher Bestandteil der Identitat OstPakistans. Dazu kam die ungleiche Verteilung der wirtschaftlichen Ressourcen und der politischen Macht. Die Regierung im westPakistanischen Karatschi, ab eintausendneunhundertachtundfünfzig in Islamabad - der eigens fur den neuen Staat gegrundeten Hauptstadt - benachteiligte das entfernte OstPakistan sowohl bei der Verteilung staatlicher Gelder als auch bei der Vergabe fuhrender Stellen in Verwaltung und Streitkraften. Als die separatistische Awami-Liga, die schon eintausendneunhundertvierundfünfzig die Muslimliga als starkste politische Kraft OstPakistans abgelost hatte, zum Teil beeinflusst durch die Auswirkungen des Zyklons im November eintausendneunhundertsiebzig bei den Wahlen im Dezember eintausendneunhundertsiebzig fast alle ostPakistanischen Wahlkreise und damit die absolute Mehrheit im gesamtPakistanischen Parlament gewann, erklarte Prasident Muhammad Yahya Khan die Wahl fur ungultig, verbot die Awami-Liga und nahm deren Fuhrer gefangen. In der Folge kam es zu Ausschreitungen, die im ostPakistanischen Unabhangigkeitskrieg gipfelten. Im Dezember eintausendneunhunderteinundsiebzig erklarte sich OstPakistan als Bangladesch fur unabhangig. Aussenpolitisch stand Pakistan stets im Schatten seines grosseren und machtigeren Nachbarn Indien, mit dem es seit eintausendneunhundertsiebenundvierzig drei Kriege fuhrte, davon zwei um die von beiden Seiten beanspruchte Region Kaschmir. Weder der Erste Indisch-Pakistanische Krieg von eintausendneunhundertsiebenundvierzig bis eintausendneunhundertneunundvierzig noch der Zweite Indisch-Pakistanische Krieg eintausendneunhundertfünfundsechzig anderten etwas am umstrittenen Status Kaschmirs. eintausendneunhunderteinundsiebzig griff Indien auf der Seite der ostPakistanischen Unabhangigkeitsbewegung in den Bangladesch-Krieg ein. eintausendneunhundertneunundneunzig kam es erneut zu einer bewaffneten Auseinandersetzung um Kaschmir, die jedoch auf einen kleinen geographischen Raum beschrankt blieb. Offiziell befanden sich Indien und Pakistan nicht im Kriegszustand, dennoch wird der Konflikt angesichts mehrerer hundert Toter innerhalb weniger Wochen sowie des Einsatzes schweren Kriegsgerats heute als Kargil-Krieg bezeichnet. Die Sezession von OstPakistan unter dem Namen,Bangladesch' bedeutete eine fundamentale Staatskrise fur Pakistan: Nicht nur war erneut ein Krieg gegen den Rivalen Indien verloren worden, sondern das gesamte Staatsmodell Pakistans schien in Frage gestellt. Pakistan war ohne historische Vorbilder mit dem Anspruch gegrundet worden, der Staat fur alle Muslime auf den indischen Subkontinent zu sein. Dies war die Leitidee, die die unterschiedlichen Volker Pakistans zusammenhalten sollte. Nach eintausendneunhunderteinundsiebzig konnte Pakistan diesen Anspruch nicht mehr aufrechterhalten. Die Muslime des Indischen Subkontinents verteilten sich nun zu ahnlich grossen Teilen auf drei Staaten: Pakistan, Indien und Bangladesch. Dementsprechend begannen sich Politiker anderer Volksgruppen in Pakistan zu fragen, warum sie weiter im verbleibenden Reststaat Pakistan verbleiben sollten. Die Autonomiebewegungen im Sindh (,,Sindhudesh") und in Belutschistan erhielten Auftrieb. Der Verlust des ostlichen Landesteiles veranlasste Prasident Yahya Khan eintausendneunhunderteinundsiebzig zum Rucktritt, was eine vorsichtige Demokratisierung Pakistans einleitete. Sein Nachfolger Zulfikar Ali Bhutto erliess eintausendneunhundertdreiundsiebzig eine neue Verfassung, in der er dem Premierminister die wichtigsten Vollmachten zuerkannte und die Rolle des Prasidenten auf rein reprasentative Aufgaben beschrankte. eintausendneunhundertsiebenundsiebzig scheiterte die Bildung einer demokratischen Regierung. General Mohammed Zia-ul-Haq rief das Kriegsrecht aus und begrundete damit die dritte Militardiktatur. Er leitete die Islamisierung Pakistans ein, unter anderem, indem er die Scharia als Rechtsgrundlage einfuhrte. Belastend auf die politische und wirtschaftliche Stabilitat wirkten sich der Burgerkrieg und die sowjetische Intervention im Nachbarland Afghanistan zwischen eintausendneunhundertneunundsiebzig und eintausendneunhundertneunundachtzig aus. Pakistan intervenierte massiv, nachdem eine pro-sowjetische Regierung in Afghanistan an die Macht gekommen war. Die dort gegen die Regierung operierenden Mudschahed erhielten seit eintausendneunhundertneunundsiebzig finanzielle und sachliche Unterstutzung, letzteres mit Waffen, vor allem durch die USA, durch Pakistan und Saudi-Arabien. Die Waffenlieferungen und die Ausbildung vieler Kampfer wurden neben und mit der CIA vom Geheimdienst Pakistans, Inter-Services Intelligence ISI, organisiert. Die CIA investierte, in Zusammenarbeit mit dem Maktab al-Chidamat, im Rahmen der verdeckten Operation Cyclone mehrere Milliarden US-Dollar in die Kampfe der islamistischen Aufstandischen. Benazir Bhutto war die erste Frau an der Spitze eines islamischen Staates Nach dem Tod Zia-ul-Haqs eintausendneunhundertachtundachtzig fanden erstmals seit eintausendneunhundertsiebenundsiebzig wieder freie Wahlen statt, aus denen mit Benazir Bhutto zum ersten Mal in der Geschichte eines islamischen Staates eine Frau als Siegerin hervorging. Auf sie folgte eintausendneunhundertneunzig die Regierung Nawaz Sharif. eintausendneunhundertdreiundneunzig gelang Bhutto die Ruckkehr an die Macht, bis sie eintausendneunhundertsiebenundneunzig abermals von Sharif abgelost wurde. Nachdem Indien Mitte Mai eintausendneunhundertachtundneunzig zum ersten Mal seit eintausendneunhundertvierundsiebzig Kernwaffentests vorgenommen hatte, reagierte Pakistan am achtundzwanzig und dreißig Mai eintausendneunhundertachtundneunzig seinerseits mit unterirdischen Tests und bestatigte damit endgultig den erfolgreichen Abschluss seines 1972 begonnenen Atomprogramms. Vermutlich ist Pakistan bereits seit Beginn der 1980er-Jahre im Besitz von Kernwaffen. In einer auf die Kargil-Region Kaschmirs begrenzten militarischen Auseinandersetzung mit Indien im Sommer eintausendneunhundertneunundneunzig (siehe Kargil-Krieg) erlitt Pakistan eine Niederlage. Daraufhin setzte General Pervez Musharraf die gewahlte Regierung Sharifs in einem Militarputsch ab und errichtete die vierte Militardiktatur Pakistans. zweitausendeins trat er das Prasidentenamt an. Seit zweitausenddrei ist eine behutsame Annaherung zwischen Indien und Pakistan zu bemerken. So fanden Gefangenenaustausche statt und wurden Verbindungen in der Kaschmirregion geoffnet. Im Jahr zweitausendvier begann der Konflikt in Nordwest-Pakistan zwischen Islamisten in den Stammesgebieten, darunter aus Afghanistan geflohene Taliban, und der Pakistanischen Zentralregierung. Im Oktober zweitausendfünf kamen mehr als dreiundsiebzig Menschen nach einem schweren Erdbeben im Nordwesten ums Leben[73], drei Millionen Menschen verloren ihr Obdach.[74] Am 3. November 2007 erklarte General Musharraf den Ausnahmezustand und setzte die Verfassung ausser Kraft.[75] Im Vorfeld der Parlamentswahlen am acht Januar zweitausendacht hob General Musharraf den Ausnahmezustand am fünfzehn Dezember wieder auf, allerdings nicht die Beschrankungen der Pressefreiheit. Uberschattet wurden die Vorbereitungen der Wahlen durch den Mord an Oppositionsfuhrerin Benazir Bhutto am siebenundzwanzig Dezember zweitausendsieben in Rawalpindi. Zumeist wurde der Anfuhrer der Tehrik-i-Taliban Pakistan (TTP), der Pakistanischen Taliban, Baitullah Mehsud fur das Attentat verantwortlich gemacht.[76] Aufgrund der nachfolgenden Unruhen wurde die Wahl auf den achtzehn Februar zweitausendacht verschoben. Die Wahl gewann die Pakistanische Volkspartei (PPP) und Yousaf Raza Gilani wurde am vierundzwanzig Marz mit zweihundertvierundsechzig Stimmen zum neuen Premierminister gewahlt. Einen Tag spater wurde er von Prasident Musharraf vereidigt. Eine seiner ersten Amtshandlungen war die Aufhebung des Hausarrests uber den ehemaligen obersten Richter Iftikhar Mohammad Chaudhry, der im November von Musharraf abgesetzt worden war. Gegen den Willen der Opposition verkundete die Pakistanische Wahlkommission mit Verweis auf die Situation im Land am zwei Januar zweitausendacht eine Verschiebung der Parlamentswahlen auf den achtzehn Februar zweitausendacht Deren Vorfeld war von weiteren Anschlagen und Gewalttaten uberschattet. Die Wahlen konnten die Parteien der Opposition klar fur sich entscheiden: Starkste Partei wurde die PPP, gefolgt von der durch Nawaz Sharif gefuhrten PML-N. Kurz darauf einigten sich beide Parteien auf eine Koalition. Die Prasident Musharraf nahestehende PML-Q war nur noch Drittplatzierte bei den Wahlen, was Musharrafs politische Stellung erheblich schwachte und die Opposition ermunterte, seinen Rucktritt zu fordern. Am vierundzwanzig Marz zweitausendacht wahlte das Parlament den PPP-Politiker und fruheren Parlamentsprasidenten Yousaf Raza Gilani zum Premierminister. Dieser ordnete umgehend die Freilassung aller bei der Verhangung des Ausnahmezustandes im November zweitausendsieben inhaftierten oder unter Hausarrest gestellten Richter und Rechtsanwalte an. Gilani, der unter Musharraf von Februar zweitausendeins bis Oktober zweitausendsechs selbst inhaftiert war, wurde von diesem am fünfundzwanzig Marz zweitausendacht als neuer Regierungschef vereidigt. Aufgrund dieser demokratischen Entwicklung vollzog das Commonwealth am zwölf Mai zweitausendacht die Wiederaufnahme Pakistans. Der innenpolitisch schwer unter Druck geratene Prasident Musharraf erklarte am achtzehn August zweitausendacht seinen Rucktritt, der vor allem durch die Tatsache bedingt war, dass die neue Regierung ein Amtsenthebungsverfahren veranlassen wollte. Diesem wollte Musharraf wohl zuvorkommen. Der sich im Vorfeld der Prasidentschaftsneuwahlen verstarkende Machtkampf zwischen der PPP und der PML-N fuhrte am fünfundzwanzig August zweitausendacht zum Bruch der Regierungskoalition, sodass beide Parteien mit einem eigenen Prasidentschaftskandidaten antraten, die PPP mit ihrem amtierenden Vorsitzenden und Bhutto-Witwer Asif Ali Zardari, die PML-N mit dem ehemaligen Richter Saeed uz Zaman Siddiqui. Bei den Prasidentschaftswahlen am sechs September zweitausendacht konnte Zardari die deutliche Mehrheit der Stimmen im Unterhaus, im Senat und in den vier Provinzparlamenten gewinnen und wurde so neuer Prasident. Folgende Teile dieses Artikels scheinen seit zweitausendsiebzehn nicht mehr aktuell zu sein: Seither gab es unter anderem erneut Wahlen und mehrere Nachfolger im Amt des hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufugen. Seit der Unabhangigkeit ist die politische Lage Pakistans durch mangelnde Stabilitat gekennzeichnet. Kurze demokratische Phasen wurden immer wieder von Militarputschen unterbrochen. Militars regierten das Land von eintausendneunhundertachtundfünfzig bis 1971, von eintausendneunhundertsiebenundsiebzig bis eintausendneunhundertachtundachtzig und von eintausendneunhundertneunundneunzig bis 2008. Am dreiundzwanzig Marz eintausendneunhundertsechsundfünfzig trat die erste Verfassung in Kraft, mit der Pakistan zum ersten sich als Islamische Republik bezeichnenden Staat wurde[77], die aber bereits nach zwei Jahren wieder ausser Kraft gesetzt wurde. Es folgten weitere Verfassungen eintausendneunhundertdreiundsiebzig und eintausendneunhundertfünfundachtzig Seit 1993, mit Unterbrechung von eintausendneunhundertneunundneunzig bis 2002, ist wieder die Verfassung von eintausendneunhundertdreiundsiebzig in Kraft. In einigen Gebieten WestPakistans mit stark ausgepragten feudalen und clanahnlichen Stammesstrukturen ist das staatliche Gewaltmonopol eingeschrankt. Besonders in der von Grossgrundbesitzern, paschtunischen Stammesfuhrern und Talibanverbanden kontrollierten Grenzregion Wasiristan in den Stammesgebieten unter Bundesverwaltung ubt Islamabad praktisch keinerlei Hoheitsrechte mehr aus. Auch in einigen landlichen Teilen Belutschistans und Khyber Pakhtunkhwas kann sich der Staat nur leidlich gegen den Einfluss von Stammesfuhrern und reichen Landbesitzern durchsetzen. Selbst in den bevolkerungsreichen Kernregionen Punjab und Sindh, die eine im Ansatz funktionierende offentliche Verwaltung haben, ist das staatliche Gewaltmonopol durch haufig gewalttatige Ausschreitungen, eine ausufernde Korruption sowie durch den allgegenwartigen Machtmissbrauch der Sicherheitskrafte, die bis hin zu willkurlichen Totungen reichen (extralegale Hinrichtung), in hohem Masse gefahrdet. Gemass der eintausendneunhundertdreiundsiebzig erlassenen, mehrfach geanderten Verfassung ist die Islamische Republik Pakistan eine foderalistische, semiprasidentielleDemokratie. Der Islam ist Staatsreligion. eintausendneunhundertneunundneunzig wurde die Verfassung nach einem Staatsstreich ausser Kraft gesetzt und das Parlament aufgelost. Obwohl die Verfassung seit zweitausendzwei schrittweise wiederhergestellt wurde und zweitausendzwei erstmals wieder Parlamentswahlen stattfanden, regierte der Militarmachthaber Pervez Musharraf, der seit zweitausendeins auch formell das hochste Staatsamt innehatte, seit eintausendneunhundertneunundneunzig de factodiktatorisch. Die Parlamentswahlen zweitausendzwei verliefen zwar weitgehend regelmassig und friedlich, allerdings hatte das Militarregime im Vorfeld die beiden ehemaligen Premierminister Benazir Bhutto und Nawaz Sharif von den Wahlen ausgeschlossen, weitere Oppositionskandidaten benachteiligt und den Wahlkampf eingeschrankt. Die Parlamentswahlen zweitausendacht brachten einen Sieg der Oppositionsparteien um die kurz zuvor ermordete Benazir Bhutto und Nawaz Sharif, so dass Pervez Musharraf Ende zweitausendacht unter offentlichem Druck zurucktrat. Staatsoberhaupt Pakistans ist der Prasident, der laut Verfassung von einem Wahlgremium - bestehend aus den beiden Bundesparlamenten und den Regionalparlamenten der vier Provinzen - auf funf Jahre gewahlt wird. Er muss Muslim und bei Amtsantritt mindestens fünfundvierzig Jahre alt sein. Seine Aufgaben sind uberwiegend reprasentativer Natur, daruber hinaus verfugt er jedoch uber einige Sonderrechte. So kann er jederzeit die Nationalversammlung auflosen und besitzt den Oberbefehl uber die Streitkrafte. Pervez Musharraf gelangte eintausendneunhundertneunundneunzig durch einen Staatsstreich an die Macht, ernannte sich zweitausendeins selbst zum Prasidenten und liess sich zweitausendzwei in einer von unabhangigen Wahlbeobachtern sowie der politischen Opposition als hochgradig unfair eingestuften Volksabstimmung im Amt bestatigen. Mittels umfangreicher Verfassungsanderungen starkte er die Machtstellung des Prasidenten. zweitausendvier schuf er den Nationalen Sicherheitsrat unter seinem Vorsitz, der den Ausnahmezustand uber das Land verhangen kann. De facto ist Pakistan daher ein Prasidialregime. Die gesetzgebende Gewalt liegt nach der Verfassung beim Parlament (Majlis-e-Shoora). Es besteht aus zwei Kammern, der Nationalversammlung (Unterhaus) und dem Senat (Oberhaus). Die Nationalversammlung umfasst dreihundertzweiundvierzig Abgeordnete, wovon zweihundertzweiundsiebzig fur funf Jahre nach Mehrheitswahlrecht direkt vom Volk gewahlt werden. Wahlberechtigt sind alle Staatsburger ab einem Alter von achtzehn Jahren. sechzig Parlamentssitze sind Frauen, zehn weitere Vertretern religioser Minderheiten vorbehalten. Die reservierten Sitze werden auf die in der Nationalversammlung vertretenen Parteien entsprechend ihrem Stimmenanteil verteilt. Der Senat hat einhundert Abgeordnete, die von den Parlamenten der vier Provinzen sowie der Stammesgebiete unter Bundesverwaltung gewahlt werden. Obwohl der Senat in der Hierarchie uber der Nationalversammlung steht, hat letztere weiter reichende Befugnisse. So wahlt diese den Premierminister, dem laut Verfassung die eigentliche Regierungsgewalt zukommt, und hat die alleinige Entscheidungsbefugnis uber den Staatshaushalt und die Finanzgesetzgebung des Landes. Pakistan ist nach der Verfassung von eintausendneunhundertdreiundsiebzig ein foderaler Staat. Er untergliedert sich in die vier Provinzen Belutschistan, Khyber Pakhtunkhwa (ehem. Nordwestliche Grenzprovinz), Punjab und Sindh, die jeweils uber eine auf funf Jahre direkt vom Volk gewahlte Provinzversammlung (Pronvincial Assembly) verfugen. Regierungschef ist der Chief Minister, der von der Provinzversammlung gewahlt wird und im Allgemeinen der Vorsitzende der Partei ist, welche die starkste Fraktion bildet. Dem Chief Minister steht jedoch in jeder Provinz ein vom Prasidenten ernannter Gouverneur vor, der nach Absprache mit dem Prasidenten die Provinzversammlung auflosen und eine Ubergangsregierung bilden kann. Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Uberarbeitung: Wie es scheint, sind die Stammesgebiete unter Bundesverwaltung zweitausendachtzehn als eigene Entitat abgeschafft hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschliessend diese Markierung. Jede Verwaltungseinheit ist in Distrikte untergliedert. Das Hauptstadtterritorium bildet einen eigenen Distrikt. Insgesamt gibt es in Pakistan einhundertneunzehn Distrikte, davon vierzehn im Pakistanisch kontrollierten Teil Kaschmirs. Eine Ausnahme stellen die Stammesgebiete unter Bundesverwaltung dar. Das Pakistanische Rechtswesen beruht zwar noch grosstenteils auf britisch-indischem Recht einschliesslich des Common Law und der Frontier Crimes Regulation, umfasst aber seit den 1970er-Jahren auch viele Bestandteile des islamischen Rechts auf Grundlage der Scharia. So richtet sich das Familien- und Erbrecht ausschliesslich nach islamischem Recht. Unter der Diktatur General Mohammed Zia-ul-Haqs (1977 bis 1988) wurde auch das Strafrecht islamisiert. Oberster Gerichtshof des Landes ist der Supreme Court mit Sitz in Islamabad. Den Vorsitz fuhrt der vom Prasidenten ernannte Chief Justice. Die anderen Richter des Supreme Courts sowie alle Richter der ihm untergeordneten High Courts der vier Provinzen werden nach Absprache mit dem Chief Justice ebenfalls vom Prasidenten ernannt. Der Supreme Court ist das hochste Berufungsgericht Pakistans, verfugt aber auch uber Entscheidungsgewalt in Streitfragen zwischen der Zentralregierung und den Provinzen bzw. zwischen den Provinzen untereinander. Neben der zivilen Gerichtsbarkeit gibt es einen Federal Shariat Court (Scharia-Gerichtshof des Bundes) mit acht Richtern. Drei davon sind islamische Glaubensgelehrte (Ulama). Die Aufgabe des Federal Shariat Court besteht darin, die Vereinbarkeit der Gesetzgebung mit den Geboten des Islam zu prufen. Widerspricht ein Gesetz der islamischen Rechtsauslegung, so kann das Gericht je nach Zustandigkeit den Prasidenten oder den Gouverneur einer Provinz zur Uberarbeitung des entsprechenden Gesetzes zwingen. An niedrigeren Gerichtshofen gibt es gesonderte Kammern, in denen Ulama nach islamischem Recht urteilen. Die fruher vor allem bei den Paschtunen ublichen Stammesrate (Jirgas) sind zwar verboten, geniessen aber in einigen landlichen Landesteilen wie den Federally Administered Tribal Areas (FATA) noch immer hohes Ansehen und urteilen weitestgehend unabhangig vom geltenden staatlichen Recht nach dem Paschtunwali. Trotz einer vielfaltigen Parteienlandschaft ist parteipolitische Arbeit in Pakistan nur begrenzt wirksam. Ursache ist insbesondere die mangelnde Auspragung einer demokratischen Kultur infolge wiederkehrender Militarherrschaften, einer starken Ausrichtung der Politik auf einzelne Fuhrungspersonlichkeiten und eines fehlenden ideologischen Unterbaus vieler Parteien. Dabei kam der Muslimliga unmittelbar nach der Unabhangigkeit eine ahnlich staatstragende Rolle zu wie der Kongresspartei in Indien. Nach dem Tod des Parteifuhrers Muhammad Ali Jinnah eintausendneunhundertachtundvierzig verlor sie jedoch schnell an Bedeutung. Die heute bedeutendste Abspaltung der Muslimliga ist die dem ehemaligen Militarmachthaber Pervez Musharraf besonders nahestehende Pakistan Muslim League Quaid-e-Azam (PML-Q). Der Namenszusatz Quaid-e-Azam bedeutet im Urdu,,Grosser Fuhrer" und steht fur den Staatsgrunder Muhammad Ali Jinnah. Die eher linksgerichtete Pakistan People's Party (Pakistanische Volkspartei; PPP) wurde eintausendneunhundertsiebenundsechzig gegrundet und war unter Zulfikar Ali Bhutto und dessen Tochter Benazir Bhutto Regierungspartei. Die beiden grossen islamistischen Parteien Jamaat-e-Islami (Islamische Gemeinschaft; JI) und Jamiat Ulema-e-Islam (Gemeinschaft Islamischer Gelehrter; JUI) haben sich mit einigen weiteren Parteien der religiosen Rechten zum Bundnis Muttahida Majlis-e-Amal (Vereinigte Aktionsfront; MMA) zusammengeschlossen. Die meisten Anhanger besitzt die MMA in Belutschistan sowie in der Khyber Pakhtunkhwa, wo sie seit zweitausendzwei auch die Regierung stellt. Im Rest des Landes ist sie nur massig erfolgreich. Die Muttahida-Qaumi-Bewegung (Vereinigte Volksbewegung; MQM) ist die Interessenvertretung der Minderheit der Muhajir Verschiedene oppositionelle Bewegungen, wie die von Muhammad Tahir-ul-Qadri nur temporar mobilisieren. Die PTI mit ihrem Vorsitzenden Imran Khan konnte in den letzten Jahren jedoch einen Aufschwung verzeichnen, da sie Probleme des kleinen Mannes anspricht und somit einen Zuwachs an Mitgliedern erhielt und den etablierten Parteien Paroli bietet. Pakistans aussenpolitische Beziehungen sind seit der Unabhangigkeit vor allem durch das Verhaltnis zum Nachbarland Indien gekennzeichnet, das durch den ungeklarten Status der von beiden Seiten beanspruchten, uberwiegend muslimischen Region Kaschmir stark belastet ist. Bereits dreimal fuhrten Pakistan und Indien Krieg um die umstrittene Region. Im Ersten Kaschmirkrieg 1947/48 besetzte Indien das kaschmirische Kernland sowie die mehrheitlich hinduistische Gegend um Jammu und das buddhistische Ladakh. Pakistan eroberte den nordlichen Teil und ein kleines Gebiet im Westen Kaschmirs, das als,,Asad Kaschmir" (,,Freies Kaschmir") einen teilautonomen Status erhielt. Die eintausendneunhundertneunundvierzig von den Vereinten Nationen ausgehandelte Waffenstillstandslinie hat unter der Bezeichnung Line of Control bis heute Bestand - daran anderten auch ein weiterer um die Region gefuhrter Krieg eintausendneunhundertfünfundsechzig und der bewaffnete Konflikt des Jahres eintausendneunhundertneunundneunzig nichts - wurde aber nie als endgultige Grenze anerkannt. Vielmehr besteht Pakistan auf einer ebenfalls von den Vereinten Nationen vorgeschlagenen Volksabstimmung uber den endgultigen Status Kaschmirs. Diese hat jedoch bis heute nicht stattgefunden, da sich Indien auf die im Oktober eintausendneunhundertsiebenundvierzig unterzeichnete Beitrittserklarung des bis dahin quasi selbststandigen Konigreiches Kaschmir zur Indischen Union beruft. Auch eintausendneunhunderteinundsiebzig fuhrten Pakistan und Indien Krieg gegeneinander, allerdings nicht um Kaschmir, sondern wegen des in OstPakistan (Bangladesch) tobenden Unabhangigkeitskrieges, in den Indien auf Seiten OstPakistans eingriff. Seit dem Kargil-Krieg, 1999, ist das Verhaltnis von Pakistan und Indien durch deren Besitz von Atomwaffen nur noch mehr verscharft worden.[79] zweitausendzwei standen diese beiden verfeindeten Staaten letztmals kurz vor einer bewaffneten Auseinandersetzung. Seitdem zeichnet sich ein leichter, durch wirtschaftliche Interessen begunstigter Entspannungsprozess ab. Es kam zu vertrauensbildenden Massnahmen wie der Eroffnung mehrerer grenzuberschreitender Verkehrsverbindungen. Auch treffen hochrangige Regierungsvertreter beider Staaten mittlerweile regelmassig zu Gesprachen zusammen, um den Friedensprozess voranzutreiben. Eine endgultige Losung der Kaschmir-Frage steht jedoch nach wie vor aus. Einen Ruckschlag fur die Entwicklung stellten die Anschlage am sechsundzwanzig November zweitausendacht in Mumbai dar, als zehn junge Manner, die in Kaschmir von der islamistischen Terrororganisation Laschkar-e Taiba ausgebildet worden waren, einhundertvierundsiebzig Menschen toteten. Hardliner in Indien forderten daraufhin einen Militarschlag gegen Pakistan und die damalige US-Aussenministerin Condoleezza Rice reiste schnell nach Neu-Delhi und Islamabad, um die Lage zu beruhigen.[80] Ein weiterer Ruckschlag war die Ausbreitung der afghanischen Terrororganisation Taliban und anderen radikalislamischen Gruppen im Nordwesten von Pakistan an der Grenze zu Afghanistan, da die Regierung kaum Kontrolle uber sie ausuben konnte.[81] Zur Absicherung gegenuber Indien sucht Pakistan seit seinem Bestehen starke Bundnispartner, die es vor allem in den USA und der Volksrepublik China gefunden hat. Begunstigt wurden die Pakistanischen Bundnisbestrebungen durch die Konstellation des Kalten Krieges, in dessen Verlauf sich Indien zunehmend in Richtung der Sowjetunion orientierte und damit die USA und China verargerte. Dementsprechend waren die Pakistanisch-sowjetischen Beziehungen eher unterkuhlt. Die USA dagegen liessen Pakistan seit den 1950er-Jahren nicht nur umfangreiche finanzielle Unterstutzung zukommen, sondern belieferten das Land auch mit Waffen. Wahrend der Militardiktatur Mohammed Zia-ul-Haqs verschlechterten sich die Beziehungen zunachst. Angesichts des Ausfalls des Iran als amerikanischer Verbundeter nach der Islamischen Revolution unter Ajatollah Chomeini und der Intervention sowjetischer Truppen im afghanischen Burgerkrieg eintausendneunhundertneunundsiebzig gewann Pakistan jedoch erneut eine herausragende Bedeutung fur die US-Aussenpolitik. Mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Zerfall der Sowjetunion busste Pakistan einen Teil dieser Bedeutung wieder ein. In den 1990er-Jahren verschlechterten sich die Beziehungen zu den USA sogar zusehends, da die von Pakistan unterstutzten religiosen Extremisten im afghanischen Burgerkrieg nicht mehr der Bekampfung der Sowjets dienlich waren, sondern sich zu einem Sicherheitsproblem fur den Westen entwickelten. Seitdem sich Prasident Pervez Musharraf nach den Terroranschlagen des elf September zweitausendeins auf die Seite der USA stellte, spielt Pakistan aber erneut eine wichtige Rolle im aussenpolitischen Gefuge der USA, allerdings nicht mehr in Hinblick auf Indien, das mittlerweile zu einem bedeutenden strategischen Partner der USA in der Region geworden ist, sondern vor allem im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Pakistan steht seit zweitausendvier auf der Liste der Major non-NATO ally und gehort damit zu den engsten diplomatischen und strategischen Partnern der USA ausserhalb der NATO. Allerdings lassen die aktuellen Entwicklungen, insbesondere der immer starker um sich greifende Terrorismus, Zweifel an der stabilisierenden Wirkung auf Afghanistan aufkommen, da der Westen Pakistans von Taliban-Anhangern als Basis genutzt wird. Neu entstandene Untergrundorganisationen wie die aus dreizehn Gruppen entstandene Tehrik-i-Taliban Pakistan (TTP) um Baitullah Mehsud und nach seinem Tod Hakimullah Mehsud fokussierten sich seit zweitausendsechs auf den Kampf gegen den Pakistanischen Staat und die schiitische Minderheit.[76][82] Ausserdem gestaltet sich die politische Lage hinsichtlich des Pakistanischen Atomwaffenarsenals und des erstarkenden Fundamentalismus zunehmend bedrohlich. Die Regierung von PrasidentDonald Trump wirft Pakistan vor, die radikalislamischen Taliban und das mit ihnen verbundete Hakkani-Netzwerk zu unterstutzen und ihnen einen Ruckzugsort zu geben. Am vier Januar zweitausendachtzehn stoppte die US-Regierung die Sicherheitshilfen fur Pakistan. Bereits im August 2017 hatte die Regierung erklart, 255 Millionen Dollar an Militarhilfe fur Pakistan zuruckzuhalten.[83 ] Die meisten Lander der Europaischen Union unterhalten freundschaftliche Beziehungen zu Pakistan. Obwohl die EU sowie verschiedene europaische Regierungen dem Pakistanischen Regierungssystem verhalten gegenuberstehen und Bedenken bezuglich der Lage von Demokratie und Menschenrechten ausserten, steht die Rolle der Pakistanischen Regierung als Gegner islamistischer Bewegungen sowie als moglicher Stabilisierungsfaktor fur Afghanistan, wo mehrere europaische Staaten an der Schutztruppe ISAF beteiligt sind, deutlich im Vordergrund. Zudem strebt die EU als wichtigster Aussenhandelspartner Pakistans eine Ausweitung der wirtschaftlichen Beziehungen an. Die Europaische Kommission ist seit eintausendneunhundertfünfundachtzig mit einer diplomatischen Vertretung in Islamabad anwesend. Die Beziehungen Pakistans zu seinem westlichen Nachbarn Iran sind zwiespaltig. Bis in die jungere Vergangenheit arbeiteten beide Lander eng miteinander zusammen. Der Iran unterstutzte Pakistan sogar militarisch, etwa bei der Niederschlagung separatistischer Aufstande der Belutschen auf Pakistanischem Hoheitsgebiet zwischen eintausendneunhundertdreiundsiebzig und eintausendneunhundertsiebenundsiebzig Auch die Islamische Revolution im Jahre eintausendneunhundertneunundsiebzig und die damit verbundene Abkehr des Irans von seiner bis dahin pro-amerikanischen Aussenpolitik bedeutete keinen Bruch in den Beziehungen der Nachbarstaaten. Erst die zunehmende Gewalt sunnitischer Extremisten gegen die schiitische Minderheit in Pakistan seit Beginn der 1990er-Jahre zog eine Abkuhlung der Beziehungen nach sich. Der schiitische Islam ist Staatsreligion im Iran. Noch schwerwiegender wirkte sich die mutmassliche Unterstutzung des streng sunnitischen Taliban-Regimes in Afghanistan durch Pakistan aus. Seit dem Ende der Taliban zweitausendeins und dem scharferen Vorgehen der Regierung Musharraf gegen extremistische Sunniten im eigenen Land haben sich die Beziehungen merklich entspannt. Bislang wurden sie auch durch den Streit zwischen den USA und der iranischen Regierung unter Mahmud Ahmadinedschad uber das iranische Atomprogramm kaum getrubt. Der Iran hat sich sogar wiederholt als Vermittler im indisch-Pakistanischen Kaschmirstreit angeboten, da er zu beiden Seiten gute Beziehungen unterhalt. Die Pakistanische Armee teilt sich in die drei klassischen Teilstreitkrafte auf, das Heer mit rund 550.000 Mann, die Luftstreitkrafte mit 45.000 Mann, die Marine und Kustenwache mit einer Mannstarke von 24.000.[85] Eine weitere eintausendneunhundertneunundneunzig von Pervez Musharraf eingefuhrte Teilstreitkraft ist das,,Strategische Nuklearkommando". Das atomare Arsenal wird auf einhundertfünfzig Sprengkopfe geschatzt. Offizielle Angaben dazu gibt es nicht. Ebenfalls unklar ist die Anzahl der Mittel- und Langstreckenraketen Pakistans. Die Zahl der aktiven Soldaten betragt 915.000. Dazu kommen fünfhundertdreizehn Reservisten und rund dreihundert Mann in paramilitarischen Einheiten. Insgesamt umfassen die Streitkrafte damit 1,43 Millionen Mann. Es handelt sich um eine reine Freiwilligenarmee, eine Wehrpflicht besteht nicht. In der Geschichte des Landes kam es zu mehreren Staatsstreichen des Militars. Die Streitkrafte halten aber nicht nur die politische Macht in Handen, sie kontrollieren auch grosse Teile der Wirtschaft. Pakistan gab zweitausendsiebzehn knapp 3,5 Prozent seiner Wirtschaftsleistung oder 10,8 Milliarden Dollar fur seine Streitkrafte aus. Insgesamt 16,7 % der Ausgaben im Staatshaushalt gehen an das Militar, was im weltweiten Vergleich ein sehr hoher Wert ist.[86 ] Grossen Einfluss auf die Politik haben die drei grossen, verhaltnismassig selbststandig handelnden Geheimdienste. Die Inter-Services Intelligence (ISI) ist der grosste Geheimdienst und oberste Koordinationsstelle fur alle nachrichtendienstlichen Aktivitaten. Sie erfullt eine Vielzahl sowohl innerer als auch ausserer Funktionen wie die Uberwachung der Medien, politischer Gruppierungen sowie von Auslandern, insbesondere Diplomaten. Im Kriegsfall ubernimmt sie Spionageaktivitaten im feindlichen Ausland. Daneben ist sie auch fur die Sicherheit des Pakistanischen Atomprogrammes verantwortlich. Der Generaldirektor der ISI muss ein Mitglied der Pakistanischen Armee sein. Auf Grund mehrerer Bestechungsaffaren, mit denen sie in Verbindung gebracht wird, und der Unterstutzung und Ausrustung militanter Extremisten ist sie ausserst umstritten und wird als,,Staat im Staat" betrachtet. Das zivile Intelligence Bureau (IB) untersteht dem Innenministerium. Seine vornehmliche Aufgabe besteht in der Uberwachung von Politikern, politischen Aktivisten und mutmasslichen Terroristen. Zudem ist es mit der Spionageabwehr betraut. Pakistans dritter grosser Geheimdienst ist die der Pakistanischen Armee unterstellte Military Intelligence (MI). Ihre Hauptaufgaben sind die Spionageabwehr und die Uberwachung potenzieller Staatsfeinde. Obwohl die Pakistanische Verfassung Grundrechte wie die Unantastbarkeit der Menschenwurde, Gleichheit vor dem Gesetz, Freizugigkeit, Gefangenenrechte, Versammlungs-, Vereinigungs-, Meinungs- und Religionsfreiheit garantiert[87], werden Menschenrechte sowohl vom Staatsapparat als auch von einzelnen Elementen der Gesellschaft immer wieder missachtet. Die Regierung erlasst willkurliche Verhaftungen und fuhrt undurchsichtige Prozesse gegen Verdachtige.[88] Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch berichten wiederholt von staatlichen Willkurakten wie Folter und Misshandlungen gegen Vertreter von Organisationen zur Starkung der Rechte ethnischer Minderheiten, regierungskritische Menschenrechtsaktivisten und Personen, denen blasphemische Ausserungen oder Handlungen zur Last gelegt werden.[89][90] Das Blasphemie-Gesetz fuhrt auch zu willkurlichen Anzeigen von Privatpersonen oder sogar zu Lynchjustiz wie im Falle eines Leibwachters, der im Januar 2011,,im Sinne des Gesetzes" Salman Taseer, den damaligen Gouverneur von Punjab, erschoss und seither dafur bejubelt wird.[91] In den Landesteilen, uber die der Staat nur eingeschrankt Kontrolle hat, urteilen Stammesgerichte oder -fuhrer unabhangig von den politischen Institutionen und der Verfassung des Landes. Daruber hinaus findet Selbstjustiz statt, etwa in Form von Ehrenmorden an Frauen. Im zweitausendfünfzehn wurden rund eintausend Ehrenmorde an Frauen und Madchen zur Anzeige gebracht, das waren mehr als im Jahre zweitausenddreizehn (869) oder zweitausendzehn (791).[92] Frauen und Madchen sind haufig Opfer von hauslicher Gewalt, ohne dass der Staat Massnahmen zur Bestrafung der Tater einleitet. Das Pakistanische Recht sieht vor, dass der Tater einer strafrechtlichen Verfolgung entgeht, sofern die Angehorigen des Opfers ihm vergeben.[93] Im Herbst zweitausendsechzehn beschloss eine Sitzung beider Kammern des Parlaments zwei Gesetze gegen Ehrenmord und Vergewaltigung. Der die Regierung beratende Council of islamic Ideology befand Ehrenmorde fur unislamisch. Die Anwendung der Gesetze unter Berucksichtigung der ebenfalls geltenden Scharia bleibt fur die Richter ein Dilemma.[94] Ausserdem gibt es in Pakistan einen hohen Prozentsatz an Kinderarbeit: Eine Untersuchung des Pakistanischen Wirtschaftsministeriums in Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) fand eintausendneunhundertsechsundneunzig heraus, dass 3,3 Millionen Kinder zwischen funf und vierzehn Jahren - dies entsprach 8,3 Prozent aller Kinder dieser Altersgruppe - regelmassig einer wirtschaftlichen Tatigkeit (bezahlte oder unbezahlte Arbeit ausserhalb des Haushalts) nachgingen, vor allem in der Landwirtschaft und in der handwerklichen Exportproduktion.[95] Allerdings zahlte die Untersuchung nur solche Kinder, deren Arbeit ihre Haupttatigkeit darstellte; Kinder, die eine Schule besuchten oder hauptsachlich Arbeiten im Haushalt verrichteten und nebenbei ausserhalb des Haushaltes arbeiteten, wurden nicht erfasst. Auch durften viele Familien die Arbeit ihrer Kinder verschwiegen haben, da Kinderarbeit unter vierzehn Jahren in Pakistan gesetzlich verboten ist. Das tatsachliche Ausmass der Kinderarbeit durfte demnach noch weitaus hoher liegen. Die regierungsunabhangige Pakistanische Menschenrechtskommission geht in ihrem Bericht zur Lage der Menschenrechte fur zweitausendfünf unter Berufung auf die ILO von acht bis zehn Millionen Kinderarbeitern aus; dies entspricht etwa einem Funftel aller Kinder unter vierzehn Jahren.[96] Pakistans Wirtschaft ist marktorientiert, obwohl die wirtschaftlichen Entwicklungsziele seit eintausendneunhundertfünfundfünfzig in staatlichen Funfjahresplanen festgehalten werden. Die in den 1970er-Jahren verstaatlichten industriellen Grossbetriebe werden seit den 1990er-Jahren schrittweise reprivatisiert. Nach einer deutlichen Abbremsung des Wirtschaftswachstums infolge des Militarputsches von eintausendneunhundertneunundneunzig befindet sich die Pakistanische Wirtschaft seit zweitausendzwei wieder im Aufschwung. Im Wirtschaftsjahr zweitausendsechzehn wuchs sie um 5,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt betrug 2016 nach Angaben der Weltbank rund 284 Milliarden US-Dollar.[97] Das jahrliche Pro-Kopf-Einkommen ist mit weniger als eintausendfünfhundert US-Dollar aber immer noch sehr gering und entspricht dem eines Entwicklungslandes. Gehemmt wird die wirtschaftliche Entwicklung hauptsachlich durch die weitverbreitete Korruption, die in weiten Landesteilen unzureichende Infrastruktur sowie die aus der Sicht auslandischer Investoren entscheidende instabile politische Lage in manchen Gegenden. Als,,Ruckgrat der gesamten Pakistanischen Wirtschaft" gilt der Schmuggel mit Drogen, Waffen und Unterhaltungselektronik, der seine Basis hauptsachlich in den Stammesgebieten hat.[98] Ungunstig wirken sich eine hohe Teuerungsrate (2005/06: 7,9 Prozent[99]) sowie ein betrachtliches Haushaltsdefizit aus, das zwar gegenuber den 1990er-Jahren erheblich gesenkt werden konnte, aber 2016 noch immer 4,5 Prozent betrug. Pakistan muss Rohstoffe, Maschinen und Fahrzeuge importieren, was fur ein konstantes Handelsdefizit sorgt. Ausgeglichen wird dieses teilweise durch Uberweisungen von im Ausland lebenden Pakistanern. zweitausendsechzehn beliefen sich die Auslandsuberweisungen auf 19,4 Milliarden US-Dollar was sieben % der Wirtschaftsleistung war.[100] Im Global Competitiveness Report des Weltwirtschaftsforums fur 2016/17 rangiert Pakistan unter insgesamt einhundertachtunddreißig Landern auf Rang einhundertzweiundzwanzig (im Vorjahr Rang einhundertneunundzwanzig von 144). In dem Ease of Doing Business Index der Weltbank hat sich Pakistan von Rang einhundertachtundvierzig im Jahr zweitausendsechzehn auf Rang einhundertvierundvierzig im Jahr zweitausendsiebzehn verbessert, bei insgesamt einhundertneunzig bewerteten Landern. Trotz grosser Fortschritte in der Industrialisierung und der Entwicklung des Dienstleistungsbereiches seit der Unabhangigkeit ist Pakistans Volkswirtschaft nach wie vor stark von der Landwirtschaft gepragt. Obwohl nur ein Drittel des Landes landwirtschaftlich genutzt wird, waren 2007/08 44,7 Prozent aller Erwerbstatigen in Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Jagd beschaftigt.[102] Der Anteil dieses Sektors am Bruttoinlandsprodukt betrug 2016 25,2 Prozent, wovon 9,9 Prozent mit Feldfruchten, 11,3 Prozent mit Viehwirtschaft, 0,2 Prozent mit Forstwirtschaft und 0,4 Prozent mit See- und Susswasserfisch erwirtschaftet wurden.[103 ] Ackerbau wird auf einem Funftel der Flache Pakistans betrieben. Vier Funftel der Ackerbauflachen entfallen auf die Indusebene, der Rest auf die Oasen Belutschistans und die nordlichen Randgebirge. Zur Nahrungsmittelerzeugung wird hauptsachlich Getreide angebaut, daruber hinaus auch Hulsenfruchte und Obstsorten wie Datteln und Bananen. Die mit Abstand wichtigste Getreidepflanze ist Weizen. Pakistan gehort zu den zehn grossten Weizenproduzenten der Erde. In wesentlich geringerem Umfang werden Reis (Bewasserungsfeldbau im Sindh), Mais und Hirse angebaut. Die Haupterntezeit (kharif) ist nach der Regenzeit im Spatsommer und Herbst, in bewasserten Gebieten ist eine zweite Ernte (rabi) im Fruhjahr moglich. Die Produktivitat der Landwirtschaft ist nicht sehr hoch, da der Boden leicht versumpft und versalzt. Um dies zu vermeiden, sind teure Drainagesysteme und Pumpwerke erforderlich. Auch ist die Landwirtschaft wegen der Kleinpachterstruktur praktisch nicht mechanisiert. Dennoch konnten im Rahmen der in den 1960er-Jahren begonnen,,Grunen Revolution" grosse Fortschritte mit Dungemitteln und Hochertragssorten erzielt werden, sodass sich Pakistan mittlerweile weitestgehend selbst mit Nahrungsmitteln versorgen kann. Allergrosste Bedeutung fur die Pakistanische Ausfuhrwirtschaft kommt dem Anbau kommerzieller Nutzpflanzen zu, allen voran der Baumwolle (Pakistan ist mit einer jahrlichen Produktion von mehr als funf Millionen Tonnen der viertgrosste Erzeuger von Baumwollfasern nach China, den USA und Indien), gefolgt von Zuckerrohr (47,2 Millionen Tonnen Produktion 2005, Platz fünf weltweit)[104] und Tabak. Die Viehzucht ist wichtig fur die Herstellung von Milch und Milchprodukten sowie Fleisch, Leder und Wolle. In den nicht bewasserten Gegenden im Norden und Westen Pakistans wird extensive Weidewirtschaft betrieben, teilweise in nomadischen Verbanden. Die Kuste des Arabischen Meeres ist ausserordentlich fischreich, sodass sogar Trockenfisch exportiert werden kann. In Pakistan besteht ein System der Lizenzjagd. Zur Jagd ist fur die nicht als Schadlinge angesehenen jagdbaren Tierarten eine Erlaubnis erforderlich, die gegen geringe Gebuhr erteilt wird. Hatz oder Beize ist je nach Provinz gegen zusatzliche Gebuhren zulassig. Fur die Trophaenjagd auf die teilweise bedrohten Steinbocke, Blauschafe, Steppenschafe und Schraubenziegen werden von den Provinzen einige wenige Abschussgenehmigungen pro Saison gegen Devisen versteigert, die bei Schraubenziegen uber achtzig US-Dollar erlosen konnen. Die Mittel fliessen zu vier Funfteln den Gemeinden vor Ort zu, wodurch ein lokales Interesse am Artenschutz besteht.[105][106] Pakistan verfugt uber eine Vielzahl von Bodenschatzen. Die Vorkommen sind aber haufig unbedeutend oder schlecht zuganglich. Der Bergbausektor leistete im Wirtschaftsjahr 2004/05 mit durchschnittlich sechsundachtzigtausendsiebenhundert Beschaftigten (0,1 %) in zweitausendzweihunderteins offiziell betriebenen Bergwerken einen Beitrag von einhundertdreiundsechzig Mrd. Rupien (2,7 %) zum Bruttoinlandsprodukt. Wirtschaftlich bedeutsam war vor allem die Ausbeutung von Vorkommen der Energierohstoffe Erdgas, Erdol und Steinkohle. Die ausserst hohe Wertschopfung je Beschaftigtem war alleine durch Gas und Ol bedingt, jedoch lag sie auch im Rest des Sektors ungefahr um das zweieinhalbfache uber dem Durchschnitt der Pakistanischen Wirtschaft.[102][103][107] Auch die gewonnenen Energierohstoffe konnen den Eigenbedarf bei weitem nicht decken. Metallische Rohstoffe mussen trotz teilweise vorhandener Lagerstatten ebenfalls eingefuhrt werden. Dies gilt insbesondere fur Eisenerz. Ausnahmen sind Chrom- und seit kurzem Kupfererze. Im belutschischen Saindak nahe der iranischen Grenze wurde eintausendneunhundertfünfundneunzig eine grosse Kupferlagerstatte erschlossen, die ausserdem geringe Gold- und Silbermengen enthalt, die Forderung musste zunachst jedoch nach nur wenigen Monaten wegen fehlender finanzieller Mittel eingestellt werden. Erst zweitausenddrei konnte die Produktion mit Hilfe von Investitionen der China Metallurgical Group wieder aufgenommen werden. Bereits 2006 drohten eine unzureichende Vertragsgestaltung und mangelnde Uberwachung zur vollstandigen Erschopfung der Lagerstatte bis zum Ende der zehnjahrigen Pachtlaufzeit der Abbaurechte zu fuhren statt nur zur Halfte, wie von der Pakistanischen Seite erwartet.[108] Die in staatlichem Eigentum befindliche Pakistan Mineral Development Corporation verfolgt diverse Erkundungs- und Entwicklungsprojekte,[109 ] verfugt in der Regel jedoch nicht uber ausreichend Kapital, um ohne Joint Ventures mit auslandischen Partnern vollstandige Erschliessungen durchzufuhren oder die Ausbeutung zu betreiben. Die vorhandenen Bergwerke werden haufig mit im internationalen Vergleich einfachen Mitteln und hohem Personaleinsatz betrieben. Insbesondere in kleinen privat betriebenen Bergwerken herrschen schlechte Arbeitsbedingungen. Die Internationale Arbeitsorganisation stellte eintausendneunhundertachtundneunzig fur Pakistan jahrlich fünfundvierzig bis neunzig todliche Arbeitsunfalle in Kleinbergwerken fest. Wesentlich haufiger sind Verletzungen und Berufskrankheiten wie Silikose. Illegaler Betrieb von Bergwerken (5 % bis 20 % im Jahr 1998) sowie prekare Arbeitsverhaltnisse und illegale Beschaftigung auch in legalen Bergwerken verscharfen die Probleme.[110] Mit der Erlangung seiner Unabhangigkeit erbte Pakistan - damals noch einschliesslich des heutigen Bangladesch - nur etwa funf Prozent der britisch-indischen Grossindustrie. Angesichts dieser ungunstigen Ausgangslage genoss der Aufbau einer funktionsfahigen Industrie allerhochsten Vorrang. Dafur sah die Pakistanische Industriepolitik sowohl staatliche als auch private Investitionen vor. Auch auslandisches Kapital sollte die Industrialisierung des Landes vorantreiben. Tatsachlich konnten durch gezielte staatliche Forderung beachtliche Fortschritte erzielt werden, sodass Pakistan heute uber eine verhaltnismassig breit gefacherte Industrie verfugt. 20,0 Prozent (2007/08[102]) der Erwerbstatigen sind im industriellen Bereich beschaftigt, davon zwei Drittel im verarbeitenden und ein Drittel im Baugewerbe. Der Anteil der Industrie an der volkswirtschaftlichen Gesamtleistung Pakistans betragt 19,2 Prozent (2016[111]), davon produzierendes Gewerbe 18,2 Prozent, Bauindustrie 2,1 Prozent und offentliche Versorgung 1,5 Prozent. Der mit Abstand wichtigste Zweig der verarbeitenden Industrie - auch fur den Export - ist traditionell die Textil- und im Besonderen die Baumwollindustrie. Pakistan zahlt zu den weltgrossten Herstellern von Baumwollgarn und -stoffen. Auch die Verarbeitung von Leder spielt eine grosse Rolle: Lederbekleidung, -schuhe, -handschuhe und Fussballe sind wichtige Ausfuhrerzeugnisse. Weiterhin bedeutsam sind die Nahrungs- und Genussmittelindustrie (Zucker, Tabak), die chemische Industrie (petrochemische Industrie, Kunststoffe, Dungemittel, Kautschuk, Seife, Kosmetika, Streichholzer), die Eisen- und Stahlerzeugung, die Metallverarbeitung (Maschinen- und Fahrzeugbau, elektrotechnische Industrie), die pharmazeutische Industrie, die Zementherstellung und die Papierindustrie. Der Dienstleistungssektor beschaftigt 35,2 Prozent der erwerbstatigen Bevolkerung (2007/08[102]) und erwirtschaftet 55,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (2016[103]). Die Einzelbereiche sind in der Reihenfolge ihrer Wirtschaftsleistung Gross- und Einzelhandel (17,5 Prozent), Verkehrs-, Transport-, Kommunikations- und Lagerwesen (10,3 Prozent), Finanz- und Versicherungswesen (6,2 Prozent), offentlicher Dienst und Militar (6,1 Prozent) sowie die Wohnimmobilienbranche (2,7 Prozent). Der Rest (11,1 Prozent) entfallt auf sonstige Dienstleistungen. Die hochsten Zuwachsraten werden im Telekommunikations-, Finanz- und IT-Bereich verzeichnet. Der Fremdenverkehr ist von untergeordneter Bedeutung. zweitausendvier nahm Pakistan aus der Ankunft von sechshundertachtundvierzig Touristen aus dem Ausland lediglich einhundertsechsundachtzig Millionen US-Dollar ein, da mehr als die Halfte aller Besucher im Ausland lebende Pakistaner, Auslander Pakistanischer Abstammung oder indische Staatsburger waren, die zu Verwandtschaftsbesuchen einreisten.[112] Der Staatshaushalt umfasste zweitausendsechzehn Ausgaben von umgerechnet 54,6 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 41,7 Mrd. US-Dollar gegenuber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Hohe von 4,5 % des BIP.[117] Die Staatsverschuldung betrug zweitausendsechzehn 190,1 Mrd. US-Dollar oder 66,9 % des BIP.[118] Von der Ratingagentur Standard & Poor's werden die Staatsanleihen des Landes mit der Note B bewertet (Stand: Dezember 2018). Das Land verfugt damit uber eine niedrige Kreditwurdigkeit.[119] zweitausendfünfzehn betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche: Obwohl das Pakistanische Strassennetz bei der Unabhangigkeit ausserst weitmaschig und fast ausschliesslich unbefestigt war, entwickelte sich die Strasse schnell zum wichtigsten Verkehrsweg des Landes. Heute werden zweiundneunzig Prozent der gesamten Personen- und Guterbeforderung uber die Strasse abgewickelt. Das Strassennetz, auf dem Linksverkehr gilt, umfasst zweihundertvierundfünfzig Kilometer, wovon aber nur sechzig Prozent befestigt sind (2003).[124] Knapp acht Kilometer entfallen auf die zwolf National Highways, die alle Landesteile und die wichtigsten Grossstadte miteinander verbinden. Diese lediglich zweispurigen Strassen nehmen den Grossteil des Fernverkehrsaufkommens auf und sind dementsprechend stark belastet. Verwaltet werden sie von der National Highway Authority (NHA). Davon ist der N-5 National Highway Pakistans Hauptstrassenachse. Nebenstrassen verfugen meist nur uber Schotterbelag. Der NHA unterstehen auch die vier gut ausgebauten, mautpflichtigen Autobahnen (Motorways), die aber nur siebenhundert Kilometer lang sind (2003).[125]Weitere Autobahnen sind in Planung oder im Bau, welche die Kustenstadte mit den Zentren im Norden und den Nachbarlandern verbinden sollen. Insgesamt ist das Strassennetz aber noch immer, vor allem angesichts des jahrlich um funf Prozent wachsenden Verkehrsaufkommens, in weiten Teilen unzureichend. zweitausenddreizehn kamen im Land insgesamt 14,8 Verkehrstote auf einhundert Einwohner. Zum Vergleich: In Deutschland waren es im selben Jahr 4,3 Tote. Insgesamt kamen damit uber fünfundzwanzig Personen im Strassenverkehr ums Leben. Noch hoher ist die Rate im Verhaltnis zu der relativ niedrigen Anzahl an Kraftfahrzeugen.[126] Die erste Eisenbahnlinie auf dem Gebiet des heutigen Pakistans nahm am dreizehn Mai eintausendachthunderteinundsechzig den Betrieb zwischen Karatschi und Kotri bei Hyderabad auf. Heute beschaftigt die staatliche Eisenbahngesellschaft Pakistan Railways fast neunzig Angestellte, befordert jahrlich uber siebzig Millionen Fahrgaste und verwaltet ein Schienennetz von sieben Komma sieben neun eins Kilometern Streckenlange, davon fünfundneunzig Prozent Breitspurstrecken (2004).[127] Elektrifiziert ist allerdings nur ein 293 Kilometer langer Abschnitt - weniger als vier Prozent des gesamten Streckennetzes - zwischen Lahore und Khanewal nahe Multan. Einige Nebenstrecken verfugen noch uber Meterspurweite, sollen aber zur ublichen Spurweite von eintausendsechshundertsechsundsiebzig Millimetern umgebaut werden. Das eher grobmaschige Schienennetz konzentriert sich auf die dicht besiedelten Provinzen Punjab und Sindh, wahrend der Sudwesten des Landes mit der Hafenstadt Gwadar bislang nicht angeschlossen ist, ferner ist auch der gebirgige Norden nicht auf dem Schienenweg zu erreichen.[128] Die Eisenbahn ist daher als Verkehrsmittel weniger bedeutend als etwa im Nachbarland Indien. Der Guterumschlag im Uberseeschiffsverkehr findet fast ausschliesslich in Karatschi statt. Karatschi ist damit Dreh- und Angelpunkt des Pakistanischen Aussenhandels. Zur Entlastung des Karachi Port, des einzigen Naturhafens des Landes, wurde in den 1970er-Jahren ein zweiter Hafen, der Port Muhammad Bin Qasim, etwas ausserhalb von Karatschi angelegt. Zudem begann im Marz zweitausendzwei die Volksrepublik China mit dem Bau eines gewaltigen Ol- und Containerhafens in Gwadar. Die Binnenschifffahrt ist auf Grund der stark schwankenden Wasserfuhrung der Flusse von nachrangiger Bedeutung. zweitausendvierzehn deckte Pakistan ca. fünfundsechzig Prozent seines Strombedarfs durch Warmekraft. Die wichtigsten fossilen Energietrager sind zu mehr als fünfzig Prozent Erdol, das hauptsachlich aus Landern des Nahen Ostens importiert werden muss, sowie Erdgas, das im eigenen Land gefordert wird. Der Energiebedarf hat sich von eintausendneunhundertachtundachtzig bis zweitausendvierzehn fast verdreifacht, die Produktion jedoch nur etwa verdoppelt. Daher ist die Versorgungssituation angespannt; es kann stets nur ein Teil der teils veralteten Kapazitaten genutzt werden. Die Energiepreise sind kaum kostendeckend, die Zahlungsmoral von Grossabnehmern ist schlecht und die Stromerzeuger konnen wegen ihrer geringen Liquiditat nicht genugend Olvorrate anlegen. Im Januar zweitausendfünfzehn kam es zu einer akuten Treibstoffkrise, in der ca. achtzig Prozent der Bevolkerung von der Stromversorgung abgeschnitten waren. Die extrem burokratische Regulation der Energieproduktion und ein anfalliges Leitungsnetz verhinderten eine schnelle Abhilfe. Angesichts des schnell wachsenden Energiebedarfs und zahlreicher Neubauprojekte von Kraftwerken ist Pakistan in Zukunft auch auf Ol- und Gaseinfuhren angewiesen. Das Land zeigt daher reges Interesse an der geplanten Pipeline, die Erdgas aus dem rohstoffreichen Turkmenistan uber Afghanistan ins Land bringen soll (Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline). Dieses Projekt wurde jedoch auf Eis gelegt. Auch eine uber Pakistanisches Territorium fuhrende Gaspipeline vom Iran nach Indien (Iran-Pakistan-Indien-Pipeline) ist im Gesprach. Mit chinesischer Hilfe wird auch der Bau von neuen Kohlekraftwerken geplant. Die preisgunstige Wasserkraft hatte zweitausendvierzehn einen Anteil von nur noch dreißig Prozent (in den 1980er Jahren waren es noch ca. fünfundsechzig Prozent), die Kernkraft von knapp sechs Prozent an der Gesamtstromerzeugung.[129 ] Schon zweitausenddrei war Pakistan das einzige islamische Land der Welt, das uber Kernreaktoren verfugte: Chashma Nuclear Power Plant-I (CHASNUPP-I, Betriebsaufnahme 1971) und Chashma Nuclear Power Plant-II (CHASNUPP-II, unter chinesischer Beteiligung errichtet, Betriebsaufnahme 2000); CHASNUPP-III und CHASNUPP-IV befinden sich unter Beteiligung des Shanghai Nuclear Engineering Research and Design Institute (SNERDI: Schanghaier Institut fur Forschung und Design von Nukleartechnik: eine Tochtergesellschaft der China National Nuclear Corporation, CNNC) im fortgeschrittenen Planungsstadium. Mit Ausnahme der Wasserkraft, gegen deren Ausbau die landliche Bevolkerung oft protestiert, spielen erneuerbare Energien wie Windkraft, Sonnenenergie und Biogas bislang kaum eine Rolle. Allerdings grundete die Regierung im Mai zweitausenddrei das Alternative Energy Developing Board, mit dessen Hilfe alternative Energien gefordert werden sollen. Als viertgrosster Produzent von Milchprodukten weltweit hatte Pakistan auch ein hohes Potenzial fur den Betrieb von Biogasanlagen. In landlichen Regionen ohne elektrischen Strom dient traditionell Brennholz als Hauptenergietrager. Die eintausendneunhundertsechsundneunzig privatisierte Telekommunikationsgesellschaft PTCL hielt bis zweitausendfünf das Monopol fur das Telefonfestnetz. Seitdem erhalt es Konkurrenz von privaten Unternehmen, die bislang jedoch nur einen verschwindend geringen Marktanteil haben. Allerdings gab es im Jahre zweitausendfünf nur 5,3 Millionen Festnetzanschlusse im ganzen Land. Dagegen lag die Zahl der Mobilfunkteilnehmer im November zweitausendsechs bei uber sechsundvierzig Millionen und betrug damit fast das Vierfache des Vorjahresstandes.[130] Auf dem schnell expandierenden Mobiltelefonmarkt herrscht ein starker Wettbewerb zwischen mehreren privaten Unternehmen. Eine Ausnahme stellt das gesamte Telekommunikationsnetz der Regierungsbehorden dar, das der staatlichen Gesellschaft NTC vorbehalten ist. Die Zahl der privaten Internetanschlusse ist gering. zweitausendsechzehn nutzten 17,8 Prozent der Bevolkerung das Internet. Allerdings erfreuen sich Internetcafes in grosseren Stadten wachsender Beliebtheit. Unter den verschiedenen diktatorischen Regimen in der Geschichte des Landes haben die Pakistanischen Medien zwar immer wieder schwere Repressalien hinnehmen mussen, konnten sich aber dennoch stets ein Mindestmass an Freiheit bewahren. Heute besteht in Pakistan ein verhaltnismassig hohes Mass an Pressefreiheit. So spiegeln die Pakistanischen Printmedien das gesamte politische und ideologische Spektrum des Landes wider. Sie unterliegen keiner Zensur und nehmen zu allen belangreichen Themen kritisch Stellung, auch Kritik an der Regierung kann offen geaussert werden. Allerdings gibt es Tabus, die vor allem die Landesverteidigung, die einflussreichen Geheimdienste und Religionskritik betreffen. Auch sehen sich liberale Journalisten gelegentlich Drohungen religioser Extremisten gegenuber. In den weitestgehend von Taliban-Milizen kontrollierten Stammesgebieten an der afghanischen Grenze ist eine freie Berichterstattung praktisch unmoglich. Bei der Rangliste der Pressefreiheit 2017, welche von Reporter ohne Grenzen herausgegeben wird, belegte Pakistan Platz 139 von 180 Landern.[131] In Pakistan sitzen zwei Journalisten in Haft.[132]
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Pakistan – Wikipedia
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