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glück

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glück

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Sinne ✓ Lebens ✓ Leben ✓ Glücksempfinden ✓ Quelltext ✓ Bearbeiten ✓ Lebensführung ✓ glücklich ✓ Streben ✓ Philosophie ✓ Lebensglück ✓ Glückseligkeit ✓ Erfüllung ✓ Glücks ✓ Glück

Zusammenfassung:    

Jedoch brachten und bringen besonders diejenigen Tiere und Menschen überlebensfähige Generationen von Nachkommen hervor, für die solche Verhaltensweisen mit angenehmen Empfindungen gekoppelt waren bzw. sind, die das eigene Überleben, den Erfolg innerhalb der sozialen Gruppe und ein sicheres Aufwachsen einer gesunden Nachkommenschaft gewährleisten. Die positive Auswirkung körperlicher Bewegung und sportlicher Betätigung auf das Gefühlsleben ist dagegen eine Erkenntnis, die erst durch die neuere Hirnforschung belegt werden konnte – besonders wichtig für Menschen mit sitzender Berufstätigkeit und einem entsprechenden Ausgleichsbedarf: „Spiel, Sport, aber auch ganz normales Spazierengehen in der freien Natur und gleichzeitig Sehen, Hören, Riechen sind eine Quelle für Freude und Glück. Epikur fügte dieser bei Aristippos mit genussreichem Wohlleben verbundenen Lehre u. a. eine ausgeprägte asketische Komponente hinzu, sodass der gefestigte epikureische Weise schließlich weder Schmerzen noch den Tod oder die Götter zu fürchten hat und gerade wegen gezielt maßvoller Bedürfnisbefriedigung (und Unlustvermeidung) das Glück eines dauerhaften, maximalen Lustgewinns erreicht.

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Glück ist ein sehr vielschichtiger Begriff, der Empfindungen vom momentan bis zu anhaltendem, vom friedvollen bis zum ekstatischem Glückgefühl einschließt. Ein Glück kann aber auch in Bezug auf ein äußeres Geschehen zuteilwerden, zum Beispiel in der Bedeutung eines glücklichen Zufalls oder einer begünstigenden Schicksalswendung. Das „Streben nach Glück“ hat als originäres individuelles Freiheitsrecht Eingang gefunden in die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, das Gründungsdokument der ersten neuzeitlichen Demokratie. Dort wird er nach Thomas Jefferson als Pursuit of Happiness bezeichnet. Die Förderung individuellen menschlichen Glücks ist Gegenstand spezifischer Forschung und Beratung unter neurobiologischen, medizinischen, soziologischen und psychotherapeutischen Gesichtspunkten. Das Wort „Glück“, von mittelhochdeutsch glücke/gelücke (ab zweiter Hälfte des 12. Jahrhunderts) bzw. gelücken (mittelniederdeutscher Sprache) bedeutet ursprünglich wohl „Art, wie etwas endet/gut ausgeht“. Glückseligkeit ist gemeinhin in Zusammenhang mit einem Zustand der (religiösen) Erlösung oder einem hohen Maß an Selbstzufriedenheit erklärt und verstanden wird. Im Griechischen gibt es die Unterscheidung zwischen fürtuna und felicitas, die Franzosen zwischen la bonne chance und le bonheur. Das Gegenteil von Glück (im Sinne von „Glück haben aus Zufall“) ist unvorhersehbar eintreffendes Unglück, Unheil oder Pech. Ein Glücksspiel, z.B. Lotto, Roulette oder ähnliches, kann auch durch Zufall einen Nachteil vermeiden. Voraussetzung dafür auf Seiten des „Beglückten“ sind weder ein bestimmtes Talent noch auch nur eigenes Zutun. Demnach hängt die Fähigkeit, in einer gegebenen Situation glücklich zu sein, ausser von äußeren Umständen auch von eigenen Einstellungen und Bemühungen ab. Die Volksmund behauptet, dass der Einzelne für die Erlangung von Lebensglück verantwortlich ist. Die Glückssträhne wird, wie der Wortursprung „Glück“ andeutet, dem (glücklichen) Zufall zugeschrieben, auch wenn sie in vielen Fällen das absehbare Ergebnis harter Arbeit und nur die zeitliche Nähe zufall ist. Endorphine, Oxytocin sowie der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin haben nachweislich Einfluss auf Glücksempfindungen. Das Gehirn setzt diese Botenstoffe frei, zum Beispiel bei der Nahrungsaufnahme, bei Geschlechtsverkehr oder beim Sport, aber auch im Zustand zufriedener Entspannung, an dem Serotetin beteiligt sind. Die chemische Substanzen große Wirkung auf unser Gefühlsleben ausüben, dass sie unsere Gemütslage kurzfristig verändern können und unser Verhalten mitbestimmen. Wenn wir uns verlieben oder stolz unsere Kinder ansehen, können wir dann wirklich glauben, diese Freude am Dasein sei nichts anderes als der Strom einiger Chemikalien im Kopf" Klein betonte: „Die Formeln Dopamin gleich Lust, Oxytocin gleich Mutterliebe stimmen nur sehr bedingt – schon deswegen, weil diese Botenstoffe keine Einzeltäter sind". Bestimmte Neurotransmitter spielen zwar eine Hauptrolle im menschlichen Gefühlshaushalt, aber doch nur in einem vielgestaltigen Wirkungsgefüge. Von der pharmazeutischen Industrie zu medizinischen Zwecken hergestellt werden, werden solche Substanzen als Medikamente etwa bei Depressionen verwendet. Auch viele Drogen bewirken die Ausschüttung solcher endogenen Botenstoffen im Gehirn in unnatürlich hohen Dosen; aufgrund des Konsums kommt es während der Wirkungszeit zu einer Überschwemmung' mit diesen Endogene-Botenstoffe, was in der konsumenten ein intensives Glücksgefühl hervorruf kann. Jedoch brachten und bringen besonders diejenigen Tiere und Menschen überlebensfähigen Generationen von Nachkommen hervor, für die solche Verhaltensweisen mit angenehmen Empfindungen gekoppelt waren bzw. sind, die das eigene Überleben, den Erfolg innerhalb der sozialen Gruppe und ein sicheres Aufwachsen einer gesunden Nachzukommenschaft gewährleisten. Beim Menschen hat sich das Glücksgefühl teilweise losgelöst von der ursprünglichen Belohnungsfunktion für Beobachter. Heute werden verschiedene Techniken angewendet, um Glücksmomente als isoliertes Ziel zu erreichen. Dazu gehören Unterhaltung, Statussymbole und Drogen. Neben der momentanen starken Gefühlsregung, die auf sehr unterschiedliche Anreizformen zurückgeführt werden kann, umfasst der Begriff Glück auch dauerhafter Erscheinungsformationen, welche in individuellen Zuschreibungen wie „Frohnatur“ oder in der Bescheinigung von „Lebensglück“ zum Ausdruck kommen kommen. Stabilere Formen des individuellen Wohlgefühls werden durch die Art und Weise des Erlebens und der Gestaltung sozialer Kontakte gefördert, die für jeden Menschen von klein auf prägenden Einfluss haben. Die Fähigkeit zur Ausbildung stabiler und glücklicher Partnerbeziehungen hängt oftmals von den Beziehungen in der Herkunftsfamilie ab: „Wer sich als Kind sicher aufgehoben fühlt, wird als Erwachsener besser mit konfliktreichen Situationen, aber auch mit Alltagsproblemen. In einer Partnerschaft werden diese Menschen sich eher öffnen, aufeinander eingehen, sich Raum geben, zusammenhalten und sich fallen lassen, weil sie sich geborgen fühlen und vertrauen können. Freundschaften zu Gesundheit und Glück wesentlich beitragen. Auch nichtverbale Kommunikation in Form von Körperkontakt (Berührung, Streicheln, Umarmung) ist ein wichtiges Mittel zur Herstellung von Wohlbefinden. Körperliche Zuwendung bewirkt Harmonie, eine Normalisierung der Herzfrequenz und der Atmung sowie eine Entspannung der Muskulatur. Der Soziologe Gerhard Schulze kritisierte eine Kehrseite, die durch die neue Kommunikationstechnik geförderte sozialen Vernetzung des Individuums, welche zu Überforderung und Verunsicherung führen kann. Er sagte: „Wie der Barbier von Sevilla reagiert man nach allen Seiten hin auf kurzfristig auftauchende Anforderungen – Figaro hier, Ficaro da -, ohne ein Wirklichkeitsbild zu entwerfen, das die vielen Ereignisse umfassend beschreibt. Politik, Medienlandschaft, Werbung, Entwicklung neuer Produkte, nicht zuletzt unser aller Alltagsleben scheinen von galoppierendem Episodismus befallen. Wir schreien uns gegenseitig ständig neue Reizworte zu, fallen wechselnden Problemmoden anheim, werden von einander jagenden Erregungstrends ergriffen. Der Kurs durch die Wirklichkeit gerät zur Geisterbahnfahrt. In gesundheitsschädlichen Stress gerate, wem es an Selbstbestimmung fehlt. Ein nachgeordneter Rang in der Behördenhierarchie beispielsweise erhöht nach Untersuchungsergebnissen das Krankheitsrisiko des Untergebenen im Vergleich mit dem seiner Vorgesetzten und senkt seine relative Lebenserwartung. Altenforschung zeigt, dass bereits eine begrenzte Zunahme an Auswahlmöglichkeiten für die Bewohner von Altersheimen, sei es beim Essensangebot oder bei der Festlegung von Ausflugszielen deutlich steigert und die Todesrate signifikant mindert. Auch Zufriedenheit und Bereitschaft zur Identifikation mit einem politischen System hängen erkennbar ab vom Ausmaß der Mitwirkungsrechte, die den Bürgern im Hinblick auf die Gestaltung der gemeinsamen gesellschaftlichen Belange zur Verfügung stehen stehen. Zu solchen Schlussfolgerungen haben Untersuchungen zu unterschiedlichen direkten Beteiligungskompetenzen in der demokratischen Praxis der Schweizer Kantone geführt. Klein resümiert seinen Befund in Bezug auf gesellschaftspolitische Glücksvoraussetzungen: „Bürgersinn, sozialer Ausgleich und Kontrolle über das eigene Leben sind das magische Dreieck des Wohlbefindens in einer Gesellschaft. Je besser diese drei kriterien erfüllt sind, desto zufriedener zeigen sich die Menschen mit ihrem Leben. Individuelles Glückserleben wird, wie gezeigt, von einer Vielzahl sozialer Rahmenbedingungen beeinflusst. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach der Machbarkeit einzelmenschlichen Glück. Oft stehen dem traumatischen Erfahrungen in der Kindheit und während des Heranwachsens im Wege; aber auch im fortgeschrittenen Lebensalter können Einschnitte durch Unfälle, Gewalteinwirkung und Katastrophen aller Art das Gemütsleben so nachhaltig beeinträchtigen, dass ohne therapeutisches Einwirken das seelische Gleichgewicht – das oft als Grundvoraussetzung für Glück betrachtet wird - nicht zurückgewonnen wird. Psychotherapeutische Hilfen, (esoterische) Sinnsuche und die Entwicklung individueller Lebenskunst gehören zu den besonders nachgefragten Quellen auf der Suche nach Glück. Nicht nur bei Ursachenforschung und Therapie von Erkrankungen sind die Wechselbeziehungen zwischen Leib und Seele, zwischen Körper und Geist als grundlegend wichtig anerkannt; auch für das Glücksempfinden spielen sie eine maßgebliche Rolle. Das Herz schlägt etwas schneller, die Haut aufgrund verbesserter Durchblutung etwas wärmer und feuchter, ihr elektrischer Widerstand sinkt. Und die Körpersignale spielen auch über Sex, Sonnenwärme und Nahrungsaufnahme hinaus eine nachgeordnete Rolle für das Glückserleben: „Gedanken, Erinnerungen, Hoffnungen allein lassen uns keine Emotionen erleben. Erst wenn sie sich mit den richtigen körperlichen Signalen verbinden, können wir Freude empfinden. Aus diesen Signalen konstruiert das Gehirn die Wahrnehmung leiblichen Wohlbefindens. Intuition und intuitives Handeln haben in diesem Vorlauf ihren Grund. Manchmal weiß der Körper also mehr als der Verstand. Ein bekannter Ratgeber für den Weg zu einem glücklichen Dasein ist der Dalai Lama. Als erster Schritt im Streben nach Glück betrachtet er das Lernen. Dabei bedürfe es einer Vielfalt von Vorgehensweisen und Methoden, um negative Geisteszustände wie Hass, Eifersucht und Zorn durch geeignete Meditative Übungen mit der Zeit zu überwinden: „Die systematische Schulung des Geists – die Entfaltung von Glück, die echte innere Wandlung durch die absichtliche Auswahl von positiven geistes zuständen und die Ausrichtung auf einerseits sowie das Herausfordern der negativen mentalen Zustände andererseits. Ein ganzes Repertoire von Übungen entwickelt danach die verschiedenen Philosophenschulen der Antike, um die Loslösung von Schädlichen Affekten wie Habgier, Eifersucht und Todesfurcht zu fördern und dem jeweiligen Glücksideal näher zu kommen. Auf diese Weise bildet philosophische Theorie und praktische Lebenskunst eine Einheit. Dass Glück Aktivität und eine ausfüllende Beschäftigung voraussetzt, gehört zu den von alters her gültigen Einsichten. Die positive Auswirkung körperlicher Bewegung und sportlicher Betätigung auf das Gefühlsleben ist dagegen eine Erkenntnis, die erst durch die neue Hirnforschung belegt werden konnte – besonders wichtig für Menschen mit sitzender Berufstätigkeit und einem entsprechenden Ausgleichsbedarf: „Spiel, Sport, aber auch ganz normales Spazierengehen in der freien Natur und gleichzeitig Sehen, Hören, Riechen sind eine Quelle für Freude und Glück. Oft sind unsere Sinne verkümmert und wir müssen diese Dinge erst wieder lernen. Aber die körperliche Bewegung sollte unterstützt werden, indem auch Psyche und Geist gefordert werden. Die Arten von Aktivität individuelles Glück am meisten fördern, richtet sich nach den jeweiligen persönlichen Neigungen und Stärken, über die es folglich Klarheit zu gewinnen gilt. Ein besonderes Gefallen, das mit dem Begriff Flow bezeichnet wird, kann sich einstellen, wenn ein Mensch sich einer Tätigkeit so konzentriert widmet, dass er sozusagen ganz in ihr aufgeht. Während sie andauert, arbeitet das Bewusstsein geschmeidig; nahtlos folgen die Tätigkeiten aufeinander. Ein angenehmes Gefühl der Selbstvergessenheit kann sich einstellen. Der Verlust des Selbstgefühls kann zur Selbsttranszendenz führen, ein Gefühl, dass die Grenzen des Seins ausgedehnt werden können. Auch entwickelte Lebenskunst führt nicht zu andauerndem Glückserleben, erhöht aber dessen Häufigkeit und Nachschwingen. Unsere für Glücksempfindungen maßgeblichen Sinnesorgane auf die Wahrnehmung von Kontrasten angelegt sind, empfiehlt es sich im Alltagsleben, das Glück nicht in der bloßen Wiederholung bestimmter Erlebnissen zu suchen, sondern eine „variatio delectat“ (Abwechslung erfreut) zu folgen. Dabei kann nach Klein aber gut eine “Rotation der Genüsse” mit wiederholungen in Abständen praktiziert werden. Evolutionsbiologisch bedingt stärker auf die Gefahr einer Unannehmlichkeit reagiert als auf der Verlockung einer Erfahrung des Unbekannten. Soziologie und Demoskopie neuerdings werden zunehmend aktiv in der Glücksforschung. Dabei spielen wirtschaftliche Interessen und Aspekte der Marktforschung eine Rolle, die durch Werbung, Konsum- und Erlebnisanreize mitformend einwirken auf menschliches Glücksstreben und Glück-serleben. Die explizite Auseinandersetzung mit dem Forschungsgegenstand Glück haben Sozialwissenschaftler wegen der Mehrdeutigkeit des Begriffs und einer „lange währenden Randständigkeit kultureller Inhalte und Bedeutung“ erst in jüngerer Zeit wieder aufgenommen. Konsum- und Marktabhängigkeit bedeutet nun auch wieder in neuer Weise »Natur«abhängigität, und diese immanente «Natura«dependentkeit des Marktes wird in und mit dem Marktsystem zum Gesetz der Lebensführung in der industriellen Zivilisation werden. Die industriellen Bedrohungen der in diesem Industriesystem hereingeholten Zweitnatur sind nahezu schutzlos ausgeliefert. Die Gefahren werden zu blinden Passagieren des Normalkonsums. Sie reisen mit dem Wind und dem Wasser, stecken in allem und jedem und passieren with dem Lebensnotwendigsten - der Atemluft, der Nahrung, die Kleidung, den Wohnungseinrichtung – alle sonst so streng kontrollierten Schutzzonen der Moderne. Der anthropogene Klimawandel mit seinen Begleiterscheinungen und Folgeproblemen wirkt in der nämlich Richtung. Die Entwicklung in den klassischen Industrieländern tendiert zu gelockerten sozialen Bindungen des Individuums bezüglich Familie, Kirche, politischen Parteien und Vereinen, die damit auch an orientierendem Einfluss verlieren. „In der individualisierten Gesellschaft muss der einzelne entsprechend bei Strafe seiner permanenten Benachteiligung lernen, sich selbst als Handlungszentrum, als Planungsbüro in Bezug auf seine eigenen Lebenslauf, seine Fähigkeiten, Orientierungen usw. Während in der Auseinandersetzung zwischen den Vertretern von Liberalismus und Kommunismus vornehmlich das öffentliche Glück zur Debatte stehe, biete die „Multioptionsgesellschaft“ andererseits eine Vielzahl von Chancen zur Realisierung privaten Glücks. Zwischen diesen beiden Polen liege der mit den Begriffen „Risiko“ und „Schicksalhaftigkeit“ zu charakterisierenisierenden Bereich, der unkalkulierbar und darum in spezieller Weise Glückschance sei. Das Ineinsgehen dieser Ebenen von Glückskonzeptionen, die vordem als gesondert nebeneinanderstehend behandelt wurden, dürfte, so Barheier, ein „Spezifikum an der Schwelle des 21. Jahrhunderts“ sein. quivalenzjahreseinkommen von 50. 000 bis 100. 000 US-Dollar erreicht. Dieser Wert entsprach (im Jahr der Studienveröffentlichung) etwa einem Einkommen von 7. 062 Euro im Monat. Speziell für einen der Indikatoren, Lebenszufriedenheit, ist dieser Wert ein Umkehrpunkt. Das heißt, steigt das Einkommen weiter über diesem Punkt an, sinkt die Lebensfreiheit wieder. Weltkarte nach World Happiness Report (2017) Nicht allein unter soziologischen und ökonomischen Gesichtspunkten, sondern auch als individuelle Orientierungshilfen werden Umfragen verwendet, die als Gradmesser für kollektives Glücksempfinden fungieren sollen. Bei einem Einkommen von 160. 000 Dollar entspricht die Lebenszufriedenheit etwa wieder dem Niveau eines Einkommens von 50. 000 Dollar. Die 1998 erschienene Studie der London School of Economics and Political Science hat eine Rangliste der Einzelstaaten gemäß Glücksempfinden der Befragten abgeleitet. Sie lag mit Bangladesch, Aserbaidschan, Nigeria, Philippinen und Indien auf den ersten fünf Plätzen. Frankreich rangierte an 37. Stelle, Deutschland an 42. Skepsis geweckt bezüglich der Erhebungsmethoden und der Ergebnisauswertung dieser Befragung. Die dürre kleine Frau im zerrissenen Sari, die bei Sonnenuntergang in den Ruinen des uralten buddhistischen Klosters von Paharpur im Nordwesten Bangladeschs hockte, fragte. Frau Mujahi und ihr 23-jähriger Sohn Musun haben je ferngesehen, dass sie nicht wissen, welches Glück Weichspüler für Frotteetücher verheißen oder welche Gefühl von Freiheit eine bestimmte Automarke vermittelt. Wenn sie Geld hätte, würden sie den Sohn verheiraten oder seine Nachtblindheit behandeln lassen. „Very, very happy’ sei sie, selbstverständlich, sie lebe ja, und zwar in einer Familie und „unter dem großen wunderbaren Himmel“. Die daraus entwickelte Rangliste setzte die Einwohner des Inselstaates Vanuatu an die Spitze. Die Stiftung „ökologischer Fußabdruck“ floss neben dem Grad der bekundeten Zufriedenheit auch die Messwerte Lebenserwartung und Umgang mit der Umwelt ein. sterreich (Platz 61), die Schweiz, Island und Italien (Plätze 64 bis 66) waren relativ am besten platziert. Deutschland erreichte den 81. Platz. Auffällig dabei war das besonders gute Ranking von Inselbewohnern. Eine „Weltkarte des Glücks“ ergab sich aus einer weiteren Studie des britischen Sozialpsychologen Adrian G. White. Dänen, Schweizer und sterreicher belegen hiernach die drei ersten Plätze, die Menschen im Kongo, in Simbabwe und Burundi als die am wenigsten Glücklichen dagegen die letzten Plätze. An der Spitze liegen Island, Neuseeland, Norwegen, Schweden, Irland und Kanada – also Länder mit geringer Siedlungsdichte und hoher Lebenserwartung. Der World Happiness Report ist ein jährlich vom Sustainable Development Solutions Network der Vereinten Nationen veröffentlichter Bericht und eine weitere Methode zur Messung des Glücksempfindens. Der Bericht wurde konzipiert von u. A. Jeffrey Sachs, Richard Layard und John F. Helliwell. Die Faktoren, die in den Index einfließen, sind: die Lebenserwartung, das Wohlstandsniveau und das Vertrauen innerhalb einer Gesellschaft. In der Summe zeigen auch die vielfältigen internationalen Erhebungen, dass Glück und Glücksempfinden von vielerlei Einflussfaktoren abhängen, insbesondere von individueller Wahrnehmung und soziokulturellem Umfeld. So erklärt sich auch das sogenannte Wohlstandsparadox: trotz einer durchschnittlichen Einkommensvervielfachung in westlichen Gesellschaften während der vergangenen 50 Jahre die davon begünstigten Menschen kaum glücklicher geworden sind. Ein Wohlstandsparadox wurde auch bei intergeschlechtlichen Glücksvergleichen festgestellt. Dies steht der Verbesserung vieler objektiver und materieller Indikatoren der Lebensqualität von Frauen gegenüber. Zahlreiche Befragungen werden dann zusammengefasst und mithilfe statischer Methoden ausgewertet. Einige Forscher sind der Meinung, dass die Skalen grundsätzlich ungeeignet sind, um Glücklichkeit abschätzen zu können. Andere argumentieren, die auf Basis der befragung gebildeten Glücksindizes eine hohe statistische Übereinstimmung mit Kennzeichen besitzen, welche im Allgemeinverständnis auf eine glückliche Person hindeuten. Glücksindizes aus der Philosophie wurden auf der Grundlage der Befragung ermittelt. Die griechische Antike spielte bereits in der antike die Rolle eines Wegweisers zur Lebenskunst. Dabei sind die Ratschläge der Alten zur Lebenskunst nach Höffe noch immer immer beachtenswert, weil auf diesem Feld nicht die immer neuen Entdeckungen und Erfindungen dominieren. Was den antiken Glücksbegriff vom modernen tendenziell unterscheidet, liegt in dem Bemühen der frühen Philosophen, objektive Glückmaßstäbe zu entwickeln. „Die enorme Bedeutung der modernen Subjektivierung des Glücks wird etwa im politischen Liberalismus erkennbar. Zentrale Merkmale der liberalen Demokratie sind ja ihre Offenheit gegenüber unterschiedlichen Auffassungen vom guten Leben und ihre prinzipielle Neutralität gegenüber divergierenden Glückvorstellungen“. Antike Glücksvorstellungen sind bereits im Vorfeld der klassischen griechischen Philosophie anzutreffen. Ein bekanntes Beispiel ist der Besuch des athenischen Staatsmannes Solon beim Lyderkönig Kroisos, der sich von dem Gast bestätigen lassen möchte, er sei der glücklichste Mensch auf der Erde. Er bezeichnet den Athener Tello als den Glücklichsten, weil dieser in einem blühenden Gemeinwesen gelebt, tapfere Söhne, gesunde Enkel, ein gutes Vermögen und einen ehrenvollen Tod auf dem Schlachtfeld gehabt hat. Kroisos hat vor dem Tode keine Stellungnahme mehr möglich gemacht, sodass zu keinem Zeitpunkt des Lebens jemand überhaupt von sich sagen dürfte (oder anderer von einem Lebenden), er sei glücklich. Dass nur der dauerhafte Lebenserfolg Glück zu begründen geeignet sei, wurde von der antiken Philosophie aufgenommen und weitgehend nach innen gewendet. Als glücklich im Sinne der Eudaimonie wurde angesehen, wer einen guten Daimon hatte, der ihn zur tugendhaften Lebensführung anleitete. Sokrates stellte die Eudaimonie nicht ein Privileg der Begüterten, Vornehmen und von den Göttern Begünstigten dar, sondern ein für alle erreichbares Ziel, das durch vernunftgegründete, tugendhafte Lebensführung anzustreben ist. Platons Glücksbegriff war Sokrates eng verwandt. Eudaimonie gründete nach seiner Lesart in einer Lebensführung, die die Gerechtigkeit verpflichtet ist. Er erschließt sich dem Philosophen in der Betrachtung und Nachahmung der Ideenordnung, der das Wohlgeordnete und Gleichbleibende und – als Erfüllung des menschlichen Strebens - das Gute inwohnen. Zu den „Inseln der Seligen“ gelange nach seinem Tod, wer sein Leben gerecht und heilig geführt habe. Platon hielt das Fortbestehen der Seelen für möglich. Aristoteles untersuchte den Glücksbegriff seinerrseits eingehend und seine umfängliche Abhandlung vorausgeschickt, dass man sich dabei „mit demjenigen Grade von Bestimmtheit begnügen müsse, der dem gegebenen Stoff entspricht“. Aristoteles: „Der Geist nämlich ist das Beste in uns, und die Objekte des Geistes sind wieder die besten im ganzen Bereich der Erkenntnis. “ Das Ergebnis präsentierte er ein abgestuftes Glücksmodell, das sich aus mehreren Komponenten zusammensetzt. Als höchstes und sich selbst genügende Ziel sei die Freude allen anderen menschlichen Strebungen wie Ehre, Lust und Vernunft vorgeordnet. Anhaltend denken können wir leichter als irgendetwas anderes anhalten. Ferner glauben wir, dass die Glückseligkeit Lust beigemischt sein muß. Nun ist aber unter allen tugendgemäßen Tätigkeiten die der Weisheit zugewandte eingestandermaßen die genussreichste. Und in der Tat bietet die Philosophie Genüsse von wunderbarer Reinheit und Beständigkeit. Aristoteles und seine Schüler Alexanders des Großen nahmen das philosophisch begründete Glücksstreben verstärkt asketische Züge an, modellhaft-radikal vorgeführt von den Kynikern und ihrem prominenten Vertreter Diogenes von Sinope, der einen materiell so bedürfnisarmen Glück frönt, dass er der Legende nach dem ihn aufsuchenden und nach seinen Wünschen sich kundigenden Alexander zur Antwort gab: „Geh mir ein wenig aus der Sonne“. Alexander und Diogenes – sofern der letzteren überhaupt als historische Gestalt gegeben hat - dürften einander nicht begegnet sein. Man könne „bei den Erzählungen über das Zusammentreffen des Alexander e. V. von historischer Authentizität nicht sprechen“. Pyrrhon von Elis begründete nach seiner Rückkehr mit der Skepsis ebenfalls eine originelle philosophische Strömung des Verzichts, in diesem Fall auf sichere Erkenntnis. Eudaimonistisches Leitbild für ihn und seine Anhänger war ein entspanntes, erschütterungsfreies zu führendes Leben. Die Pyrrhoneer verschrieben sich daher der Ataraxie („Unerregtheit“) und sahen den Weg zum Glück darin, „meinungslos“ zu bleiben, sich auch jeglichen Urteilen zu enthalten. Eine darauf abgestimmte Lustmaximierung verspricht ein Höchstmaß an Glück. Epikur begründet diese bei Aristippos mit genussreichem Wohlleben verbundenen Lehre u. a. eine ausgeprägten asketische Komponente, sodass der gefestigte epikureische Weise weder Schmerzen noch den Tod oder die Götter zu forchten hat und gerade wegen gezielt maßvoller Bedürfnisbefriedigung (und Unlustvermeidung) das Glück eines dauerhaften, maximalen Lustgewinns erreicht. Epikur schrieb in seinem Abschiedsbrief an Idomeneus: „Den seligen und zugleich letzten Tag meines Lebens verbringen, schreibe ich euch diese Zeilen. Ich werde von Harn- und Ruhrbeschwerden verfolgt, die keine Steigerung der Größe mehr zulassen. All dem steht gegenüber die Freude der Seele über die Erinnerung an die von uns geführten Gespräche. “ Zenon von Kition mit der Stoa eine weitere Philosophenschule mit eigenem Glücksleitbild und nachhaltiger Ausstrahlung in Athen. Stoiker sind vor allem der Gebrauch der mit der Ordnung des Kosmos harmonierenden menschlichen Vernunft, die ihnen das Glück des Seelenfriedens verschaffen kann. Dabei gilt es vorrangig, das Kontrolle über das eigenen Affekte zu erlangen und zu unterscheiden zwischen den Dingen, auf die sich die eigene Gestaltungsfähigkeit und Verantwortung erstreckt - Leitvorstellungen, Urteilsbildung, tätige Streben – und solchen als sittlich gleichgültig anzusehenden Dinge (Adiaphora), über die nicht in der Hand liegt, wie z. B. Körpergestalt, Besitz oder Ansehen. Die stoische Eudaimonie der Aristoteliker oder der Epikureer zielte aber weniger auf ein von Betrachtungen in Muße erfülltes Dasein bzw. das Einsichtigen glücklich. Stoiker wussten sich dem Gemeinwesen verpflichtet und nahmen daran als Kosmopoliten Anteil. Als letzter in der Reihe bedeutender stoischer Philosophen hat Kaiser Mark Aurel bezeugt: „Meine Natur aber ist eine vernünftige und für das Gemäldewesen bestimmte; meine Stadt und mein Vaterland jedoch ist, insofern ich Antonin heiße, Rom, im Sinne eines Menschen bin, die Welt. Nur das also, was diesen Staaten frommt, ist für mich ein Gut“. Plotin sah die Menschen in der Spannung zwischen sinnlich-körperlicher und seelisch-geistiger Realität existieren. Als höchstes eudaimonistisches Strebensgut jenseits der lebensweltlichen Wirklichkeit bestimmte er das metaphysische Eine, zu dem ich geistig aufzusteigen und zugleich zurückzukehren gelte. Unter dem Aufstieg des Menschen ist dann folgerichtig dessen Geistwerdung’ zu verstehen, also der schrittweise Übergang zu einer theoretischen Existenzform verbunden mit einer moralischen-asketischen Lebensführung. Augustinus sah menschliches Glücksstreben seinerseits ganz ähnlich darauf gerichtet, zu Gott zurückzukehren. Glück war für ihn das, worin alles Handeln und Begehren zum Stillstand kommt. Erst die Unveränderlichkeit Gottes ermöglicht demnach dauerhaftes menschlichen Glück. Die philosophische Auseinandersetzung mit Bedeutung und Bedingungen menschlichem Glück bleibt auch in der Neuzeit vielfältig rückgekoppelt an die antiken Glückschancen. Jeremy Bentham begründete den Utilitarismus mit Anklängen an die Lustlehren des Antisthenes und Epikurs sowie die an stoische Vernunftsteuerung erinnernde, kosmopolitisch grundierte Pflichtethik Immanuel Kants. Bentham brachte dies zunächst auf die Formel vom „größten Glück der größten Zahl“, der zum allgemeinen Nutzen vor allem in Fragen der Gesetzgebung wichtige Bedeutung zukäme. Für den Liberalismus als politischer wie als wirtschaftlicher Ordnungslehre stellt der von John Stuart Mill weiterentwickelte Utilitarismus eine wesentliche Grundlage dar. Glück gibt und sah den Utilitarismus nicht im Gegensatz zu wissenschaftlicher, künstlerischer und humanitärer Tätigkeit. Mills Sentenz: „Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein. “ Weil aber das, was den Menschen glücklich macht, kontingent ist, können die Handlungen, die zur Glückseligkeit führen, nicht als Gebote formuliert werden. Die kategorischen Imperative, die auf die Glückseligkeit gerichtet sind, sind Ratschläge der Klugheit. Sie beruhen auf sinnlichen Empfindungen und sind für jeden Menschen anders. Der Zweck des Glückes steht fest, aber nicht die zu seiner Erreichung nötigen Mittel. „Glückseligkeit ist der Zustand eines vernünftigen Wesens in der Welt, dem es im Ganzen seine Existenz alles nach Wunsch und Willen geht, und beruht auch auf der Übereinstimmung der Natur zu seinem ganzen Zweck, imgleich zum wesentlichen Bestimmungsgrunde seines Willenseins“. Dieter Thomä hat im Anschluss an Max Scheler eine Glücksfeindlichkeit der deutschen Philosophie thematisiert, sowohl bei Fichte und Hegel, als auch bei Schopenhauer und Nietzsche. Er begründete dies mit der Dualität von Selbsterhaltung und Selbstbestimmung, die heutzutage als Grundelemente modernen Glückesstrebens auf utilitaristischer Basis ansieht, und birgt die Gefahr einer teilweisen Überforderung der Individuen als Bürger und tätige Förderer des eigenen Glück. Das moderne Konzept selbstbestimmten Lebens hatert mit dem glücklichen Lebensvollzug, das glückliche Eingelassensein in das Leben, und so gleitet ihm das Glück durch die Finger. Diejenigen, die ihn dann um so hartnäckiger nachjagen, bemerken nicht, daß sie es nur weiter vor sich her und von sich treiben. Wenn man sich stattdessen in die Unverfügbarkeit des Glücks findet, so bedeutet das auch, dass man die Tatsache dieser Tatsache zu genießen bereit ist. Das Fazit von Thomäs Versuch einer philosophischen Rehabilitation des Glücks in der Moderne lautet: „Am Ende ist es die Selbstliebe, bei der die Suche nach einem Weg zwischen traditionalistischen und autonomistischen Verzeichnungen des menschlichen Selbst fündig wird“. Er unterscheidet zwischen Zufallsglück, Wohlfühlglück und dem Glück der Fülle. Heute neu zu entdecken ist ein flüchtiger Moment der beiden anderen Glücksformen hinter sich lassender „guter Fluss des Lebens“ im Sinne „des Hin- und Herfließens wie bei einem Meer und seinen Gezeiten“. Schmerzen und Unglücklichsein ganz vermeiden zu wollen, bringen einen um die Kontrasterfahrung, die die Lust erst frühlbar mache, und führen zu Orientierungsverlust, „denn der Schmerz ist der Stachel, der zum Nachdenken über das Leben notwendig ist“. Während eine Quelle aus einer bestimmten Anzahl an Glücksmomenten bestehe, spricht man von hoch ausgeprägtem Lebensglück. Nur wenn beide Komponenten im jeweiligen Lebensalter zusammenkämen, kann man vom Glück auf jede Weise nachzuzujagen. Auch wenn es nun einerseits in die Irre führt, der Glück in jedem Fall nachjaggen, so sprach auch unter Gegenwartsbedingungen viele dafür, ihm das Eintreten durch eigenes Zutun zu erleichtern. Wilhelm Schmid empfiehlt in diesem Zusammenhang eine behutsame „Hermeneutik des Selbst“ als ständiges Prozess. „Nicht wirklich geht es bei der hermeneutischen Selbsterkenntnis um Erkenntnis im vollen Sinne des Worten, denn der Lebensvollzug kann nicht aufgeschoben werden, bis die Erkennung des eigenen Selbst abgeschlossen ist. Höffe sieht auch eine in Maßen fortdauernde Gültigkeit der auf Einübung von Tugenden gerichteten antiken Glückslehren, da er resümiert: „Während der tugendlose Weg leicht in den Abgrund des Scheiterns führt, schützt die Tügend zwar nicht vor jedem Ungemach, mit ihrer Hilfe wird aber das geglückte Leben hochwahrscheinlich“. „Um rundum glücklich zu sein, bedarf es nicht bloß der Eigenleistung. Auch wenn die erste Quelle des Glücks im Menschen, seine Tugend, liegt, braucht er zusätzlich ein glücklichem Geschick, mithin ein Geschenk von außen. “ Martin Seel sieht menschliches Glück nur zum Teil mit der Erfüllung von Wünschen verbunden; hinzu kommt für ihn ein Verlangen nach Erfüllung: etwas zu haben, „an dem uns wirklich etwas liegt oder um das uns mit ganzem Herzen geht“. Die Leidenschaft für bestimmte Dinge des Lebens ist ein zentrales Ziel des menschlichen Lebens selbst. Sie ist die Voraussetzung dafür, „Augenblicke einer herausragenden episodischen Erfüllung zu erfahren“. Denn sie selbst wie auch ihr Vorhaben änderten sich, weshalb man gut daran tue, sich für Veränderungen im eigenen Wirkungsbereich offen zu halten. Das schließt Perioden der Frustration und Verzweiflung nicht aus. Ausschlussbedingung für glückhafte Erfüllung sei lediglich, „so zu leben wie man es – im Grunde oder überhaupt - nicht will“. Der Weltglücksbericht wird seither jährlich veröffentlicht. 2021 landete Finnland zum vierten Mal infolge auf dem ersten Platz. Unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama wurde 2018 für die Schulen im indischen Regierungsbezirk Delhi das Schulfach „Glück“ eingeführt. Hier sollen Lebenskompetenz, Lebensfreude und Persönlichkeitsentwicklung als regelmäßiger Unterrichtsgegenstand im schulischen Alltag etabliert werden. Ein Teil dieser Kompetenz ist, allein mit den Problemen des Lebens fertigzuwerden. Wenn sie in diesem [Erziehungs-] Prozess glücklich sind, ist das ein zusätzliches Plus. Unter den verfügbaren Wörtern treffe ein jeder seine Auswahl hinsichtlich der bevorzugten und solcher, die er lieber meide. Hesse unterscheiden weiter zwischen den „tausendmal“ verwendet alltäglichen und dem „nur mit Bedacht und Schonung“ auserwählten „festlichen“.
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