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Schule

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Schule

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Schulpflicht ✓ Vorsitz ✓ Schulen ✓ Kinder ✓ führt ✓ Schüler ✓ Euro ✓ Schule ✓ Regel ✓ Schulleiter ✓ Lernen ✓ Schulsystem ✓ Eltern ✓ Lehrer ✓ Deutschland

Zusammenfassung:    

Es ist daher auch falsch, die Schule als reine staatliche Dienstleistung zu betrachten, sondern sie stellt auch eine Ausübung von legitimer Macht dar und schränkt einige Grundrechte der Eltern und Kinder nach gesetzlichen Normen (Freizügigkeit, freie Berufswahl) ein. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und Dorfschule im Sudan, 2002 Schule im Gefängnis in Kenia Da viele Entwicklungsländer zumeist auf Grund politischer Instabilitäten und Fehlentwicklungen weder über das erforderliche Budget noch über das notwendige Personal verfügen, sind qualifizierte Schulsysteme in diesen Ländern selten. Er beendete das Interview mit dem Satz „Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, Schüler durch Systeme zu schleusen, wo sie genau das verlieren, was sie für ihre Zukunft dringend brauchen: Leidenschaft, Eigenverantwortung und Lust, die Welt gemeinsam zu gestalten.

Artikel Inhalt:    

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Weitere Bedeutungen sind unter Schule (Begriffsklärung) aufgeführt. Wortlisten aus Sumer lassen vermuten, dass es Schulen schon seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. gibt. Im Unterricht wurden Aufsätze, Fabeln, Weisheitslehren, Hymnen und Epen verfasst. Im Alten gypten war der Schulbesuch nur den Wohlhabenden möglich, da die Kinder der gesellschaftlichen Unterschicht, größtenteils Bauern und einfache Handwerker, ihre Eltern meist bei der Arbeit helfen mussten. Wer schrieb konnte, hatte ein hohes Ansehen und hatte so die Möglichkeit, Priester oder Beamter zu werden. Die Erziehung in Tempelschulen und Verwaltungsgebäuden war sehr streng, sodass auch körperliche Züchtigung der festen Bestandteile war. Geschrieben wurde auf Ostrakon, da Papyrus zu kostbar für einfache Schreibübungen war . Unterrichtsgegenstände waren Lesen und Schreiben, Mathematik, Geographie, Geschichte, Astronomie, Bildhauerei, Malerei und auch Sport. Im antiken Griechenland herrschte keine einheitliche Staatsform, da sich das Land aus zahlreichen Stadtstaaten (Polis) zusammensetzte. Während das kriegsorientierte Sparta die Ausbildung der Jungen auf militärische Ziele legte, konnten die Kinder wohlhabender Familien Athens allgemein bildende Schulen besuchen. Dennoch gab es weder eine Schulpflicht noch öffentliche Schulgebäude. Die Kinder wurden beim Lehrer zuhause unterrichtet. In der Römischen Republik übernahmen die Eltern den Unterricht selbst oder bezahlten Lehrer. Erst in der Römischen Kaiserzeit gab es wenige öffentliche Schulen. Die Schüler schrieben wie im antiken Griechenland auf Wachstafeln und die meisten Lehrer genossen (teils als Sklaven) nach wie vor kein hohes Ansehen. Der Unterricht fand teilweise auf dem Forum oder anderen öffentlichen Plätzen statt. Cassiodor verfasste im 6. Jahrhundert einen späteren „Lehrplan“ genannte Studienordnung. Dieses Werk kanonisierte das wesentliche Wissen für die Schule. Er sah seine Klosterakademie als Bildungsgemeinschaft. Seine Schulpraxis stützte sich formal auf die ciceronische Überzeugungsrhetorik als erzieherischem Lehransatz. Seit dem 13. Jahrhundert gibt es in den Städten Chengdu öffentliche Schulen. Die älteste Schule im deutschen Sprachraum ist die Paideia, Römische Erziehung, Sieben Freie Künste, Humanismus, Deutsches Bildungssystem, Ausbildungsreform, Residential Schools (Kanada). In Deutschland gibt es eine gesetzliche Schulpflicht, die sowohl den Schulträger als auch die Eltern bindet. Der gesellschaftliche Auftrag der Schule, der in Deutschland meist im Schulgesetz eines Bundeslandes festgehalten wird, liegt in der Entwicklung der Schüler zu mündigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Sie soll Bildung, also Wissen, Fähigkeiten und Werte im Unterricht gezielt vermitteln. Die sozialen Grundwerte sind durch das Grundgesetz vorgegeben. Als weitere Aufgaben werden verschiedentlich Erziehung zur Ehrfurcht vor dem Leben, zur Bewahrung der Umwelt und Verantwortung für zukünftige Generationen genannt. Die schulische Persönlichkeitsbildung entbindet die Eltern nicht von ihrem Erziehungsauftrag, sondern ergänzt diesen. Die Eltern sollen bei innerschulischen Konflikten mäßigend auf ihre Kinder einwirken. Bei Wertkonflikten zwischen Eltern und Gesellschaft (z. B. in Fragen der Sexualität, Schwimmunterricht für muslimische Mädchen, Hausunterricht) muss die Schule eine Lösung im Sinne des Kindes, muss aber wenn nötig auch gegen den Willen der Eltern die Schulische Bildung durchführen. Die klassischen Schulfunktionen laut Schultheorie sind: Qualifikation – Vorbereitung auf spätere Lebensanforderungen in Beruf, Privatleben und gesellschaftlichen Funktionen Sozialisation und Sozialisierung vermitteln den Heranwachsenden zusätzlich zum elterlichen Beitrag das kulturelle Kapital einer Gesellschaft von den Grundfähigkeiten wie Schreiben und Lesen bis zum Erfolgversprechenden Auftreten. Manche Gesellschaftskritiker sprechen von einem zusätzlichen „heimlichen Lehrplan“, der neben dem offiziellen Lernprogramm angeeignet wird, um Erfolg zu haben, beispielsweise die Bildung von Netzwerken mit den Mitschülern oder Schummelstrategien. Die Schule erfüllt neben der Förderung auch die Funktion der Selektion, das heißt, die Heranwachsenden nach ihrer Leistungsfähigkeit einzuschätzen und ihnen am Ende der Schulzeit durch Vergabe von Schulabschlüssen für weitere Ausbildungsgänge eine vorläufige soziale Position zuzuweisen. Die Realisierung von Chancengleichheit gehört zu den zentralen Streitpunkten der Bildungspolitik. Auch der angemessene Zeitpunkt der Selektion ist umstritten. Die Persönlichkeit der Schüler wird vorwiegend geprägt, sich gegenüber gestellten Leistungsanforderungen und ihrer Bewältigung positiv einzustellen. Kritiker wenden ein, dass die Schule faktisch weitgehend die soziale Schichtlage, in die jemand hineingeboren wird, reproduziert und insofern eine demokratische Chance auf dem Papier existiert. In allen politischen Systemen ist die Ausbildung eines Demokratiebewusstseins eine Hauptaufgabe der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. Der Auftreten von jugendlichem politischem Extremismus führt in der Regel zu einer Verstärkung der gegensteuernden Schulaktivitäten im gefährdeten Bereich. In dieser Hinsicht erweist sich die Schule als ein die Gesellschaft stabilisierendes System. Der staatliche Auftrag, Schulen zu unterhalten, kann vom Staat selbst (öffentliche Schule) oder von privaten Trägern (nach Grundgesetz (4) (Privatschulen) erfüllt werden. So können zum Beispiel Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung in Niedersachsen anstatt einer Regelschule oder einer Förderschule auch eine Tagesbildungsstätte besuchen. Schulgesetz, Erlasse und Verordnungen sowie Lehrpläne werden von den zuständigen Landesparlamenten und Kultusministerien geregelt. Schulleiter sorgt für die rechtsstaatliche Einhaltung aller Bestimmungen und ist der Empfänger von Beschwerden gegen die Lehrer. Die Notengebung ist weitgehend entzogen, während die Entscheidungen über die Nichtversetzung von Schulgremien getroffen werden. Über die einzelnen Schulen wachen auf verschiedenen Ebenen (je nach Schulform), die Schulaufsicht sowie die für Schule zuständigen Ministerien (ebenfalls mit unterschiedlichen Namen in den Bundesländern). Der direkte Vorgesetzte des Schulleiters ist meist ein Schulrat, einen Schulamtsdirektor oder ein Regierungsschuldirektor. Zur Schulrechtskunde gibt es eine umfangreiche juristische Literatur, z. B. von Hermann Avenarius. Die Organisation einer Schule beruht auf einer Schulgemeinschaft. Sie besteht je nach Schulart und Ausstattung aus einem Schulleiter dessen Stellvertreter (in der Regel an Schulen mit mehr als 180 Schülern). Das Sekretariat des Hausmeisters (Hauswart), des Schullehrers und anderer Personal (Schulgärtner, Reinigungspersonal) ist in verschiedenen Staaten und Ländern vertreten. Die Konferenzen tragen verschiedene Bezeichnungen. Lehrer, Eltern und Schüler sind darin vertreten; der Vorsitz führt in der Regel der Schulleiter. Sie hat die Aufgabe, das Zusammenwirken von Schulleitung, Lehrern, parents, Schülern und der für die Berufserziehung Mitverantwortlichen zu fördern. Schulleitungsmitglieder können jederzeit an Fachkonferenzen teilnehmen. Mitglieder sind alle Lehrer, die die Lehrbefähigung für das jeweilige Fach haben oder die es unterrichten. Schulleitungsmitglieder können jederzeit an Fachkonferenzen teilnehmen. Die Tagesordnung besteht aus pädagogischen und organisatorischen Aspekten, die die Abteilung betreffen. Klassenkonferenz besteht aus allen in einer Klasse unterrichtenden Lehrern. Der Vorsitz führt in der Regel der Klassenlehrer. Bei Entscheidungen wie z. B. bei Zeugnissen, Wiederholungen oder Bildungs-empfehlungen hat jedoch in manchen Bundesländern der Schulleiter den vorsitz. Eltern- und Schülervertreter sind auch stimmberechtigte oder beratende Mitglieder. Alle Lehrer der Parallelklassen im Jahrgang (nicht an allen Schulen) sind Mitglied. Den Vorsitz führt in der Regel ein Schulleitungsmitglied. Der Besuch einer Schule ist in Deutschland durch die Schulpflicht vorgeschrieben. Rückstellungen sind unter Umständen möglich, neue Tendenzen legen den möglichen Schulbeginn bereits in das fünfte Lebensjahr. Hausunterricht, bei dem Schüler von ihren Eltern oder Privatlehrern unterrichtet werden, ist von wenigen Ausnahmen abgesehen unzulässig. Aus der Schulpflicht folgt eine Aufsichtspflicht der Schule über die Kinder und Jugendlichen. Es ist daher falsch, die Schule als reine staatliche Dienstleistung zu betrachten, sondern sie stellt auch eine Ausübung von legitimer Macht dar und schränkt einige Grundrechte der Eltern und Kinder nach gesetzlichen Normen ein. Die Einschulung erfolgt seit dem 18. Jahrhundert nur einmal im Jahr. Schulsystem in Deutschland In der Bundesrepublik Deutschland gab es 2019/20 insgesamt 42 660 Schulen, davon 32. 332 allgemeinbildende [9] , 8534 berufsbilderende Schule und 1794 schulische Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die Bezeichnungen und Unterrichtsinhalte der einzelnen Schultypen können sich daher von Bundesland zu Bundesländer unterscheiden. Für Schüler an allgemeinbildenden Schulen wurden durchschnittlich 8900 Euro ausgegeben, gegenüber 5700 Euro an beruflichen. Für Grundschulen betrug die Durchschnittskosten pro Schüler 7100 Euro, bei integrierten Gesamtschulen und Gymnasien 9500/ 9300 Euro und bei Hauptschules 11. 200 Euro, bei Berufsschulen im dualen System 3500 Euro. Bei allgemeinbildenden Schulen erstrecken sich die Ausgaben pro Schüler von 10. Schultypen in sterreich Das Schulwesen ist bundeseinheitlich geregelt. Liechtenstein Das Schulwesen im Fürstentum ist einheitlich geregelt. Schulen in fremdsprachigen Ländern sollen gute Belege einfügst haben. Angaben ohne ausreichende Beleg könnten demnächst entfernt werden. In den ehemaligen englischen Kolonien orientiert sich das Schulwesen an der früheren Kolonialmacht. Es gibt auch noch die klassische Schuluniform. Eine Schulpflicht wird hier nicht durchgesetzt. Neben einem monatlichen Schulgeld müssen die Schüler auch die Schulmaterialies bezahlen und die Lehrkräfte finanziell unterstützen. Kinder aus wohlhabenden Familien gehen zumeist in England zur Schule. In Nigeria hat das islamische Schulwesen seit den 1970er Jahren rasant an Bedeutung zugenommen. Die inhaltliche Veränderung von Schule als Reaktion auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dieses Konzept ergibt sich aus der internen Diskussion der an Schule beteiligten Institutionen. Die einseitig negative, teils pauschalierende Kritik sollte ausgewogener + differenzierter sein. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern und anschließend diese Markierung. Auswogener + differenzierter sollte sein. Das hat sich seit dem 12. Juli 2001 gezeigt. Die Schulzeit für immer mehr Kinder wurde auf längere Zeiten verlängert, die höheren Abschlüsse wurden erweitert, Schulformen und -abschlüsse unterschiedlichen sich stärker, gesellschaftliche Ansprüche an die Schulergebnisse wuchsen. Bulimielernen und rein reproduktives Lernen Die staatliche Schule ist unter einem ständigen Reformdruck von verschiedenen, sich untereinander widersprechenden Seiten befindlich. Viele Psychologen, Bildungs- und Hirnforscher äußern, dass Schüler viel mehr wissen könnten, wenn sie weniger Stoff zu lernen hätten. Der deutsche Psychologe Thomas Städtler kritisiert, dass immer mehr Stoff in den Lehrplänen landet, ohne dabei andere Stoffe wegzunehmen, was dafür sorge, immer häufiger Bulimielern zum Bestehen nötig werde. Er fordert in seinem Buch Die Bildungshochstapler eine Kürzung der Lehrplane um mindestens 90 Prozent. Allerdings sind wegen der Kompetenzorientierung die LehrPläne viel stoffärmer geworden und geben sehr viel Freiheit. Über den späteren Gebrauch des erlernten Schulwissens bestehen keine genauen Kenntnisse, schon weil die Lebensläufe sich nicht auf einen Nenner bringen lassen. Auswendiglernen und reine Reproduktion von Fakten, Formeln, Sachverhalten, Wissen etc. , wie es die Schulen fordern, sind in den Augen vieler Kritiker in Zeiten der schnellen Informationsbeschaffung durch das Internet nicht mehr zeitgemäß. Bulimielern sind nicht zuletzt auf Grund mangelnden Interesses seitens der Schüler und Zeitdrucks ausgestiegen. Skeptiker halten das Gegeneinanderausspielen von Wissen und Kompetenz für einen Scheingegensatz. Der deutsche Hirnforscher Gerhard Roth kritisierte das Schulsystem und die Art der Wissensvermittlung in seinem Buch Bildung braucht Persönlichkeit – Wie Lernen gelingt. Er sagte: „Alle Überprüfungen des Wissen, das junge Menschen fünf Jahre nach Schulabschluss noch besitzen“, zeigten, dass „das Schulesystem einen Wirkungsgrad besitzt, der gegen null strebt“. Damit Schüler Gelerntes länger im Kopf behalten, „müssen wir uns von dem Wahn verschied, möglichst viel Stoff in kürzester Zeit in die Schülerhirne zu trichtern“, denn „weniger Stoff, die systematisch wiederholt wird, wird effektiver gespeichert“. Der deutsche Neurobiologe Gerald Hüther kritisiert, dass nur noch zehn Prozent der Abiturienten von dem, was sie in der Schule gelernt haben, wissen würden. Dies soll erreicht werden, indem man stärker von ihren Interessen statt von kultusministeriellen Vorgaben leiten lässt. Das bestehende Schulsystem sei auf die Probleme des letzten Jahrhunderts ausgelegt, jedoch bei heutigen Aufgaben. In einem Interview aus dem Jahr 2012 ging er davon aus, dass es in sechs Jahren Schule, wie wir sie kennen, nicht mehr geben wird. Er vertritt die Meinung, Schulen absichtlich so schlecht sind, sodass aus ihnen möglichst unmündigen Wähler hervorgehen und damit die Bedürfnisse zu vieler Menschen missachtet werden, wodurch diese sich so viele Ersatzbefriedigungen wie möglich suchen, „[. . . ] damit wir genügend Kunden für den Müll haben, den wir hier sie andrehen wollen“. Der deutsche Publizist Richard David Precht kritisierte in seinem Buch Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern das gesamte Schulsystem und die Art der Wissensvermittlung scharf. Seiner Meinung nach wird zu viel Zeit mit dem Auswendiglernen von Fakten und Sachverhalten verschwendet, das meist in Bulimielern ausarte. Der gesamte Stoff der Lehrpläne sei zu starr und nicht mehr zeitgemäß. Die Regelung der immer 45 Minuten dauernden Unterrichtsstunden ist seine Auffassung nach überholt. Inzwischen sind aber auch oft Doppelstunden üblich. Der von Precht publizierte persönlichen Meinungsbild fehlt jedoch die wissenschaftliche Grundlage in Form einer soliden empirischen Forschung mit entsprechenden repräsentativen, statistisch fundierten Daten und Erkenntnissen. Er verkennt z.B., dass „die“ Schule gar nicht gibt und verengt die Sicht auf eine überhollte, längst nicht mehr gelehrt und höchstens noch vereinzelt praktizierten Schuldidaktik und Lernweise. Die heutige Vielfalt an Schularten in Deutschland und Europa übersieht das sehr breit aufgestellte Schul- und Bildungswesen mit seinen zahlreichen inhaltlichen, strukturellen, methodischen und didaktischen Varianten wie die von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe der weiterbildenden Schulen vorgesehen und praktiziert flexible Zeitrhythmen, den Formen offener Arbeitsgemeinschaften oder dem Prinzip des Mehrdimensionalen Lernens in Projektorientiertem Unterricht und Projektunterricht. Schüler, Lehrer und Eltern werden häufig kritisiert, dass einige Stoffe, die Schüler in Schulen lernen müssen, von ihnen als nicht sinnvoll für ihr Leben empfunden werden, beispielsweise da sie eine zu geringe Anwenderbasis hätten oder nur relativ wenig Bezug zum Alltag bestehe, empfängt werden. Der österreichische Bundesschulsprecher Felix Wagner ist der Meinung, dass ein Schüler die Sinnhaftigkeit hinter dem, das er lernt, sehen muss, um den Lernstoff auch über einen längeren Zeitraum hinweg noch im Kopf zu behalten. 87 Prozent der 4. 500 Oberstufenschülern und -schülerinnen gaben an, den in ihrer Schule vermittelten Lehrstoff nicht für sinnvoll halten zu wollen. konom Gerald Lembke ist der Meinung, dass das heutige Bildungssystem nicht die Anforderungen der zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt gerecht wird. Das Schulsystem bilde die Schüler für eine alte Zeit aus, sodass viele Schüler den zu lernenden Stoff auswendig lernen, ohne ihn zu verstehen. „Unsere Arbeitskultur wird sich radikal verändern“, meint Lembke in seinem Buch Verzockte Zukunft. Precht fordert im Gegensatz zu anderen Kritikern eine neue Bildungsrevolution statt eine -evolution, weil das bestehende Schulsystem weder kindgerecht noch effektiv sei. Die Anforderungen der zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt erfordern „nicht nach Köpfen, die wie Aktenordner mit totem Wissen angefüllt sind“, sondern nach „kreativen Problemlösern“, die das heutige Schulsystem jedoch nicht hervorbringe. Precht schlägt vor, in fachübergreifenden Phänomenen zu lernen, um Themen in ihrem realen Zusammenhang zu begreifen. Heute wisse man viel besser, wie der Prozess des Lernens funktioniert, setze davon jedoch nichts in den Schulen um. Pädagogen wie Francisco Ferrer oder Alexander Sutherland Neill gründeten freiere Schulungen (Summerhill), während andere wie John Caldwell Holt im Unschooling eine Alternative sahen. Die Psychologin Alice Miller sieht bei diesen Ansätzen etwa eine bloße Umkehrung der „Herrschaftsverhältnisse“ vom Erzieher auf das Kind und damit ein Vernachlässigen der eigentlichen Erzihungsaufgaben. Einige Alternativschulen gerieten im Laufe der Jahre in die Kritik der ffentlichkeit und verloren an Schüler- und Lehrernachwuchs. Manche mussten schließen, weil sie sich das antiautoritäre Erziehungsprinzip in der Praxis nicht bewährt haben. Auch wurden unter dem Mantel der Freizügigkeit Missbrauchfälle an Kindern und Jugendlichen in großer Zahl offenkundig. Schulmarketing Zwar verbieten in Deutschland die meisten Bundesländer Werbung an Schulen, Sponsoring hingegen ist jedoch erlaubt. Kritiker bemängeln, dass den Schulleitern und Lehrern die Schulgesetze zurzeit nur grobe Vorgaben machen, wie Werbung und Werbe-Sponsoring zu handhaben seien.
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Quellenangabe:    

https://de.wikipedia.org/wiki/Schule

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