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fmea, risikomanagement

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fmea, risikomanagement

Hauptthemen des einzigartigen Inhaltes:    

Risikomanagement ✓ Elefanten ✓ Perspektiven ✓ Experten ✓ Maßnahmen ✓ Einschätzungen ✓ Risikomanager ✓ Baum ✓ Pandemie ✓ Unsicherheit ✓ Bild ✓ blinden ✓ eigentlich ✓ Ängsten ✓ Einschätzung

Zusammenfassung:    

Sucht man nun eine Verbindung zwischen unserem Gleichnis und der derzeitigen Lage in der Corona- Pandemie , so stellt sich ebenfalls die Frage, ob wir zwischenzeitlich noch über den Elefanten im Raum oder über einen fiktiven Baum reden. Oder sind diese Feuerwehrmänner*Innen, die seit nun rund 400 Tagen täglich unaufhaltsam ohne Erholung für uns Großbrände löschen und Virusexplosionen verhindern, nicht wie Sisyphos, der um das Jahr 1400 v. Chr. auf ewig einen Felsbrocken auf einen Berg hinauswälzen musste, der ihm aber in den Nächten wieder ins Tal zurückrollte? Und um genau das geht es ja seit einem Jahr in der Pandemie : Wir benötigen dringend ein risikoadjustiertes und datenbasiertes Gesamtbild quer über alle betroffenen Aspekte, nicht nur medizinische, sondern auch beispielsweise über soziale, ökonomische und psychologische Auswirkungen.

Artikel Inhalt:    

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Erfahrene Risikomanagement, die es gewohnt sind, täglich mit Bedrohungen, unsicherheiten und Risiken professionell umzugehen, sind auch fähig, der aktuell scheinbar dramatisch klingende Lage ruhig, ervidenzbasiert und interdisziplinär zu beurteilen. Insbesondere die Interdiplinarität einer fundierten Analyse führt dazu, dass sich Riskmanager regelmäßig und intensiv mit zahlreichen Experten und Managern austauschen können. Das Erfahrungswissen und die Einschätzung aus unterschiedlichen Perspektiven ist eines der Erfolgsrezepte für eine ausgewogene Risikoanalyse als Grundlage für präventive oder reaktive Maßnahmen. Das wusste der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi in einem Satz zusammenfasst: „Es ist das Los der Menschen, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt“. Was für den einen als Risiko wahrgenommen wird, lässt den anderen Experten vollkommen kalt. Jeder Mensch hat eine andere Risikowahrnehmung – je nach Perspektive, fachlichem Hintergrund, medialem Konsum und eigener Persönlichkeit. Hierbei gibt es grundsätzlich keine gute oder schlechte Einschätzung eines Risikos, keine unprofessionelle, naive oder verschwörungsrelevante Eineschätzung und keine Ausgrenzung oder gar Diffamierung von Personen, die eine weitere, vielleicht ängstlichere oder mutigere einschätzung haben. Gerade die ruhigeren und die ängstlicheren Menschen sind genau die, die oft einen wertvollen Beitrag zur Risikoidentifikation und -bewertung liefern. Und gerade introvertierte Personen liefern dem Risikomanager wertvolle Erkenntnisse über Stressszenarien und das potenzielle Achillesferse im Unternehmen. Bei dieser Suche hilft das Bild der sechs blinden Gelehrten aus dem Hindustan, das immer schon wissen wollte, was eigentlich ein Elefant ist. Elefantenbeinen, die sich nur ertasten können, beschreiben alle nur ihre kleinen Bereiche, in denen sie gerade (zufälligerweise) berührt werden. Alle Einschätzungen zusammen ergeben hier das Gesamtbild eines Elfenbeines. Doch jedes einzelne Bild für sich ist völlig nutzlos und führt in die Irre. Elefanten und Baumrinden sind vermutlich das Aussehen eines Baumstamms. Da die fünf anderen Meinungen nicht gehört wurden, lägen nur Informationen und Bewertungen über das Bein vor. Alle anderen wären scheinbar irrelevant und würden bei der Erstellung des Gesamtbildes vernachlässigt. Zylinderförmig, ein halber Meter im Durchmesser und mit rauer Haut, was der Experte für eine Baukunst halten könnte. Ob dieser Baum nun ste oder Blätter hat, kann man zum gegenwärtigen Wissensstand nicht sagen. Ob dieses Wasser benötigt wird, ist ebenfalls unsicher. Wir wüssten ja noch nicht einmal, ob er schon abgestorben ist oder sich bester Gesundheit efreue. Es wäre daher denkbar, dass sich viele Baumschützer nun Sorgen machen, da wir über den Gesundheitszustand des Baumes ja viel zu wenig witzig machen. Viele würden zustimmen, den Baum biologisch oder gar chemisch zu düngen, andere wiederum hätte Bedenken bezüglich der Verträglichkeit diesen Eingriffs. Biologieprofessor a.D. verweist auf das Baumsterben vor 127,453 Jahren, das grausam war und erkenne bereits erste, diesbezügliche Anzeichen. Auch ein Schädlingsbefall der Blätter, von denen wir nicht wissen, ob der Baum überhaupt welche hat, kann derzeit nicht mehr ausgeschlossen werden. Kurzfristig würde eine leider alternativlose, prophylaktische Schädelbekämpfung beginnen, da wir den Baum dringend wegen der CO2 -Reduktion schützen müssten. Eigentlich ging es um die Beschreibung eines Elefanten, den wir nun im allgemeinen Konsens mit einer Schädlingsbekämpfung beglücken, auf dem vermutlich Blätter wachsen. Was wir aber nicht genau wissen, stellt dieser einen signifikanten Beitrag zur CO 2 -Reduktion dar? Auch irgendwo sind wir vorhin gerade falsch abgebogen oder? Der Kollege vom Bauch konnte sich zwar nicht beim identifizierten Durchmesser wiederfinden, aber in der Beschaffenheit der Rinde herrscht Konsens, daher unterstützt er die Baumtheorie ebenfalls. Der Ohrenexperte hätte vielleicht noch mehr Zeit benötigt, um seine Argumente auszuarbeiten, was aber nach den ersten eigenmotivierten Interviews des Beinexperten bedeutungslos geworden ist. Der blinde Gelehrte der Stoßzähne, der mit der Einschätzung als Baum auf Basis seiner Untersuchungen überhaupt nicht einverstanden war, wurde ignoriert. Seine Argumente einer glatten Oberfläche in Kombination mit einer konisch zulaufenden Form, die in einer Spitze endet, passt nicht ins Bild des identifizierten Baumes. Diese konträren Hinweise wären jedoch von extremer Bedeutung gewesen und hätten die falsche Baum-Theorie und die gesetzten Maßnahmen verhindert. Er wurde aus der Gelehrten-Kommission ausgeschlossen und wurde nahegelegt, seine weren Ansichten der Nicht-Baum-Theorie zu unterlassen. Er durfte auch nicht in Talkshows auftreten, da er als Verschwörungstheoretiker von faktencheckenden und allwissenden Journalisten bloßgestellt wurde. Eine vom Stoßzahn-Experten erwartete demokratische, wissenschaftliche Aussprache und Abstimmung über eine gemeinsame Einschätzung aller Experten bezüglich der Gesamterscheinung eines Elefanten in diesem Fall leider zu keinem Zeitpunkt. In der aktuellen Diskussion um die Risikoanalyse der Corona-Pandemie irritiert es viele unserer Politiker und Wissenschaftler ähnlich monodisziplinär und blind wie unsere blinder Baum-Wissenschaftler arbeiten. Die Quoten- und Gendersternchen- Möhren- bzw. die aktuelle Lage Seriös arbeitenden Risikomanager sollten in der Diskussion über die Risikenanalyse von Corona ins Spiel kommen. Mohrenstraßendiskussion ist seit Jahren akribisch Anstößiges und verändert viele Quer durch das Land. So kann eine staatlich verordnete Quote oder eine Frau Stabshauptfeldwebel*In sicher nicht eine anzustrebende Lösung darstellen, sondern selbstverständlich eine gleiche Bezahlung für gleich Leistung und eine gelebte Gleiche Wertschätzung in der Arbeit wie auch privat. Wir versagen unsere Elefantenbeschreibung aber nicht deshalb, dass unser Team irgendwelche Quoten nicht erfüllt hat oder weil es keine blinden GelehrtInnen waren. Pluralismus- und Inklusionsprinzip in Unternehmen und im täglichem Leben zu realisieren, wird es immer wieder Menschen geben, die andere Meinungen diffamieren und sich selbst am hellsten scheinen lassen wollen. Hierbei spielt weder Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sonst irgendwas eine Rolle, sondern gelebter Respekt, Teamgeist und gegenseitige Wertschätzung. Die aktuelle hysterische Intoleranz in der Covid-19- Pandemie gegenüber Andersdenkenden lässt leider sehr tiefblick und die Doppelmoral vieler Experten und Pseudo-Experten deutlich zu Tage treten. Sollte ein Risikomanager zu stark in die Identifikation oder die Risikobewertung eingreifen, in dem er Einzeleinschätzungen anderer vorzieht, würde das Ergebnis wertlos, was letztlich ein Baum aus einem Elefanten macht. 82 Millionen sogenannte Experten diskutieren mittlerweile zumeist über Baumschutzmaßnahmen. Die beiden Extreme der Echokammer, die der verängstigten Virusgläubigen und der „Verschwörungstheoretiker“, diffamieren sich gegenseitig. Die mitteilungsaffinen Experten der Republik sind seit einem Jahr hochfrequent medial vertreten und entwickeln täglich mit exponentiellen Wachstumsraten neue Ideen für weitergehende Schutzmaßnahmen und für noch mehr potenzielle Pandemiewellen, die man als naiver Bürger und Steuerzahler nur noch nicht sehen kann. Feuerwehrmänner*Innen, die seit nun rund 400 Tagen täglich unaufhaltsam ohne Erholung für uns Großbrände löschen und Virusexplosionen verhindern, sind nicht wie Sisyphos, der um das Jahr 1400 v. Chr. auf einen Felsbrocken auf einem Berg hinauswälzen musste, sondern in den Nächten wieder ins Tal zurückrollt? Das Problem dabei wäre nämlich, dass diese Arbeit komplett sinnlos war und kein absehbares Ende hatte. Heute bin ich kein Virologe, sondern Ingenieur und Risikomanager in einem globalen Automotive-Konzern und verfügen trotz eifriger Studien über PCR-Tests und Aerosolverbreitungssimulationen noch immer nicht über die Qualifikation, morgen meinen Abschluss in Virologie zu machen. Aber dafür wage Ich zu behaupten, mich in Krisen-, Projekt-und Risikomanagement und insbesondere im Entscheiden unter Unsicherheit solide auszukennen. Wir benötigen dringend ein risikoadjustiertes Gesamtbild quer über alle betroffenen Aspekte, nicht nur medizinische. In den internen Arbeitsgruppen, aber niemals hochspekulativ öffentlich im medialen 24/7 Modus, denn das bringt nichts als Panik und Hysterie. Ein Bodycount von Toten und Test-positiven, international wie auch bis auf Gemeindeebene, ist hierbei genau das Gegenteil von sinnvoll und wertschöpfend. Eine solche Vision, die alle Bürger verbindet, scheint im Dauerkrisenmodus der Regierung nicht erkennbar zu existieren. Wollen wir das Virus weltweit eliminieren (Zero-Covid-Strategie), nur eindämmen (Inzidenz unter 10,35,50 oder 100), unser Gesundheitssystem nicht überfordern (Stand März 2020), unsere "Alten" schützen (immer mal wieder zwischendurch), oder damit leben lernen, wie mit den anderen geschätzt 320. Seneca, römischer Philosoph, Naturforscher und Staatsmann: „Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige“. Das Hotel- und Gaststättengewerbe kann nicht auf Zuruf morgen öffnen und übermorgen spontan wieder schließen, das ist absolut realitätsfremd, ebenso funktioniert das mit dem Lernen von Millionen von Schülern so nicht. Einzelhandel, Möbelhersteller, Vereine und Tanzschulen stehen allesamt unter massiver Existenznot, auch hier reicht es nicht, den Lockdown ohne eine klare Vision im Drei-Wochen-Takt zu verlängern und Durchhalteparolen to verkünden. Im Risikomanagement ist jede Gegenmaßnahme, egal wie lange und in welchem Ausmaß, stets regelmäßig auf ihre Wirksamkeit und ihre Angemessenheit kritisch zu prüfen. Zeigt diese nicht die gewünschte Wirkung, so ist die Maßnahme umgehend zu beenden und ist nicht verhältnismäßig oder gar unangemessen. Auf diese Weise ist auf diese zu verzichten. Da ich in den vergangenen zwölf Monaten in keinem deutschen TV-Sender an eine kontrovers geführte, wissenschaftliche und evidenzbasierte Diskussion unter Virologen erinnern kann, die professionelle und verschiedene Einschätzungen zur pandemischen Lage abgegeben hätten – und unabhängig davon, welches überhaupt verstanden hätte - sondern nur Einschaltquoten relevante Gezanke und Machtdemonstrationen zu ertragen war, ist zu befürchten, dass das auch politisch hinter den Kulissen auf Landes- und Bundesebene nicht anders sein könnte. Die Akzeptanz der Betroffenen senken weiterhin, zu einem deutlichen Drift in der Gesellschaft führen und letztlich das Vertrauen in die politische Führung schwächen. Fazit und Ausblick Fehlt es aber an einer gemeinsamen Vision, einer Exit-Strategie und werden nur ausgewählte Einschätzungen für wertvoll erachtet. Das verloren gegangene Vertrauen ist aber nicht so leicht und schnell wiederzugewinnen, wie verspielt wurde, wenn es überhaupt wieder bei allen oder zumindest einem Großteil herzustellen ist. Es wäre dringend empfehlenswert, einen professionellen Umgang mit Unsicherheit in all seinen Ausprägungen mehr in die politischen Gene zu integrieren, damit wir uns alle leichter tun mit der Beantwortung der Frage: Wissen sie, was sie tun?
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https://www.risknet.de/themen/risknews/wissen-sie-was-sie-tun/

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