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Überschrift:    

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung

SEO Überschriften:    

  1. h1:

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung

  2. h2:

    Bringt Impfen nichts, da Geimpfte auch andere anstecken können?

  3. h3:

    Sekundäre Navigation

Lesezeit:    

20 Minutes, 56 Seconds

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Dein Artikel ist in deutscher Sprache geschrieben

Haupt Schlagwort (Thema des Artikels):    

coronavirus Impfung deutschland

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coronavirus Impfung deutschland

Hauptthemen des einzigartigen Inhaltes:    

Impfung ✓ Virus ✓ Antikörper ✓ Nebenwirkungen ✓ Kinder ✓ Coronavirus ✓ deutlich ✓ Impfstoffe ✓ Schutz ✓ Impfungen ✓ Impfstoff ✓ Zulassung ✓ Impfen ✓ Immunsystem ✓ Geimpfte

Zusammenfassung:    

Das lässt sich unter anderem daran ablesen, dass die Infektionszahlen derzeit viel höher sind als jemals zuvor - gleichzeitig sind aber deutlich weniger Menschen intensivpflichtig geworden. Dass bei Infektionskrankheiten nach einer zweimaligen Impfung nicht unbedingt für immer ein vollständiger Schutz besteht, zeigen andere Beispiele, etwa Hepatitis B oder Tollwut: Auch hier wird dreimal geimpft. Einige, die im Text oben nicht vorkamen, finden Sie möglicherweise nochmal unten im Mitschnitt unserer Sendung, in der viele weitere Fragen von Experten beantwortet wurden.

Artikel Inhalt:    

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Hat die Booster-Impfung Nebenwirkungen? Oder gibt es einen Impfstoff gegen die Omikron-Variante? Tatsächlich können auch andere Menschen anstecken - allerdings viel seltener, als das Ungeimpfte tun. Das Robert Koch-Institut (RKI) beurteilt derzeit nicht genau, wie stark die Impfung die Übertragung des Virus tatsächlich reduziert. Das spricht dafür, dass Geimpfte sich selbst und auch andere vor einer Infektion schützen - letztlich auch die eigenen Eltern oder Großeltern. Das entlastet die Intensivstationen, die bei uns derzeit teilweise am Limit arbeiten. Je mehr Menschen sich impfen lassen, desto geringer wird auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich neue Virus-Varianten bilden können. Trotz Impfungen sind aber Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln wichtig, um Neuinfektionen zu vermeiden. Dass auch Geimpfte erkranken können, zeigt sich auf den Intensivstationen. Dort befinden sich derzeit neben vielen jüngeren, meist Ungeimpften, auch ältere, meist geimpftes Personen. Sie sind trotz Impfung erschrocken, haben auch einen sogenannten "Impfdurchbruch". Die bisher zugelassenen Impfungen schützen auch bei der Delta-Variante vor einem schweren Verlauf, und viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass das auch für Omikron gelten wird. Die Schutzwirkung der Impfung lässt mit der Zeit nach - je nach Immunsystem bei dem einen schneller, beim anderen weniger schnell. Israel zeigt, dass die dritte Impfung die Zahl an Erkrankungen deutlich senken kann und eine Infektionswelle brechen kann. Geimpfte können zwar noch erkranken, aber deutlich seltener und in der Regel weniger schwer. Paxlovid von der US-Firma Pfizer und Molnupiravir von der amerikanischen Firma Merck. Sie bekämpfen das Virus auf unterschiedliche Art. In Studien haben sie gezeigt, dass sie das Risiko für schwere oder tödliche Verläufe senken können. Dasselbe gilt für künstlich hergestellte Antikörper, die sich - als Infusion verabreicht - an dem Virus dranheften und es unschädlich machen. Molnupiravir gilt als fetotoxisch, auch schädlich für ein ungeborenes Kind. Außerdem hat es im Tierversuch die Knochenbildung beeinträchtigt. Die Impfungen dagegen sind inzwischen milliardenfach erfolgreich angewendet worden - ihr Nutzen überwiegt bei weitem die möglichen, seltenen Nebenwirkungen. Die mRNA-Technik wird seit dreißig Jahren geforscht. Covid-19-Impfstoffe, die derzeit in Deutschland zugelassen sind, wurden gründlich erprobt. Bei jedem einzelnen Impfstoff nahmen Zigtausende Probanden an den Zulassungsstudien teil. Viele der Teilnehmer zeigten Impfreaktionen wie Müdigkeit oder Schmerzen an der Einstichstelle. Die Impfstoffe wurden erst nach der Zulassung entdeckt, als sehr viele Menschen ihre erste Dosis erhalten hatten. Um solche Nebenwirkungen zu finden, werden sie auch nach ihrer Zulassung weiter beobachtet und mögliche Nebeneffekte gesammelt. Schwere Nebenwirkung trat jedoch unmittelbar oder spätestens wenige Wochen nach einer Covid-19-Impfung auf. Es wurden aber keine Nebeneffekten entdeckt, die erst nach Monaten auftraten. Die mRNA- und Vektor-Impfstoffe gegen das Coronavirus könnten unfruchtbar sein. Während der Zulassungsstudie für den Impfstoff von Biontech zum Beispiel wurden 23 Frauen schwanger. Zwölf Frauen wurden geimpft, elf hatten eine Placebo-Spritze bekommen. 36 Paare, die sich in einer Kinderwunschbehandlung befanden, wurden in einer Studie in Israel begleitet. Die Wissenschaftler verglichen die Zahl der Eizellen und Spermien und weitere medizinische Werte vor und nach der Impfung. Unterschiede konnten sie nicht feststellen. Das Robert Koch-Institut hat nachzulesen, dass nach der Impfung Antikörper entstehen, die sich nicht nur gegen das Spike-Protein des Coronavirus wenden, sondern auch gegen das menschliche Protein Syncytin-1, das an der Bildung der Plazenta in der Gebärmutter beteiligt ist. Das Mythos „Unfruchtbar durch Impfen“ ist bereits seit langem verbreitet und wird immer wieder verbreitet, zum Beispiel von Gegnern der Polio-Impfung in Nigeria und Pakistan. Aber auch bei anderen Impfungen ist die Angst, danach keine Kinder mehr bekommen zu können, unbegründet. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat bereits im Juli empfohlen, dass Menschen, die als erstes den Impfstoff von Astrazeneca erhalten hatten, als zweites einen mRNA-Impfstoff aus Biontech oder Moderna bekommen sollten. Studien haben gezeigt, dass der Schutz bei einer Kombination der Impfstoffe höher war als nach zwei Dosen des Impfmittels von ASTRENECA. Die Stiko empfiehlt für die Booster-Impfung einen der beiden mRNA- Impfstoffe. Wer zuerst mit den Vektor-Vakzinen von Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft wurde, bekommt bei der Auffrischungsimpfung eine Dosis von Moderna oder Biontech. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA prüft zwar derzeit einige, die so genannt werden. Die Impfstoffe von Novavax und Sanofi-GSK sind Peptid-Impfstoffe. Sie sind ganz anders aufgebaut als die Ganzvirus-Immstoffe von Valneva und Sinovac. Bei den mRNA- und Vektor-Impfstoffen ist auch unklar, wann der Impfschutz eintritt, wie lange er anhält und wann Auffrischungsimpfungen notwendig sind. Bei den noch nicht zugelassenen Impfstoffe stehen diese Erfahrungen noch aus. Impfstoffe, die bei der EMA vor der Zulassung stehen, erinnern bei einer Auffrischungsimpfung des Immunsystems an das Coronavirus. Im Normalfall spricht auch nichts gegen Totimpfstoffe oder Peptid-Impfstoffe als Booster Impfstoff. Antikörper-Werte sprechen aus, ob der Körper mit einer Immunreaktion auf den Impfstoff reagiert. Diese Werte sprechen für einen guten Impfschutz. Antikörper sind zudem nur ein Teil der Abwehr gegen das Coronavirus. Die Neutralisierenden Antikörper, die nach einer Impfung gebildet werden, sind gegen die Omikron-Variante anscheinend deutlich weniger wirksam als gegen die bisher kursierten Varianten. Die Mutationen der Variante waren bereits bekannt und ließen vermuten, dass die Impfungen wahrscheinlich zu einem schlechteren Schutz gegen die Infektion führen könnten. Der Virologe Carsten Watzl teilte mit, dass auch die neutralisierenden Antikörper von Geimpften in der Lage sind, Omikron zu binden und zu neutralisieren. Die Impfungen sind also nicht nutzlos. Biontech hat angekündigt, falls bis März ein Impfstoff gegen die Omikron-Variante verfügbar sein sollte, zu haben. Laboruntersuchungen haben aber auch gezeigt, dass eine dritte Dosis des Impfstoffes die Zahl der Antikörper deutlich erhöht hat. Selbst zwei Dosen würden noch Schutz vor schweren Erkrankungen bieten. Einige dieser Mutationen befinden sich am Spike-Protein des Virus, gegen den die derzeit zugelassenen Impfstoffe eine Abwehr aufbauen. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Impfstoff gegen die Omikron-Variante nicht mehr so gut wirken wie gegen den Wildtyp und die späteren Varianten. Wie die Omikron-Variante auf den Impfschutz wirkt, wird gerade erforscht. Möglicherweise werden die Impfstoffe tatsächlich an die Variante angepasst. Dann kann es aber noch einige Wochen oder Monate dauern, bis diese tatsächlich verfügbar sind. Eine Booster-Impfung erinnert das Immunsystem nochmal an das Coronavirus. Die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna wurden für die Covid-19-Auffrischungsimpfung zugelassen. Die Impfreaktionen nach der Booster-Impfung waren vergleichbar mit denen nach dem zweiten Dosis. Schwere Nebenwirkungen zeigen sich nicht, auch keine Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen. Dafür regt der Booster die Produktion von Antikörpern stark an und sorgt für deutlich mehr Schutz als nach den ersten beiden Dosen. Impfstoffdosen für FSME und Hepatitis A sind möglicherweise auch für einen längeren Impfschutz geeignet. Es kann aber auch sein, dass saisonale Auffrischungsimpfungen notwendig sein werden, wenn sich eine neue Variante ausbreitet. Nach der Impfung sollte man mindestens einen Tag auf Alkohol verzichten. Wenn das Immunsystem damit beschäftigt ist, Antikörper zu bilden, sollten man es nicht zusätzlich mit Giftstoffen belasten. Der Alkohol kann auch die Wirkung des Impfstoffs reduzieren. Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erklärt, ist es nach der Covid-19-Impfung möglich und hängt von eigenen Befindungen ab. Auf intensives und/oder stundenlanges Training sollte man aber verzichten, weil die Nebenwirkungen der Impfstoffe hervorrufen oder verstärken können. Das Paul Ehrlich-Institut meldet Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung auf seinen Webseiten. Coronavirus-Impfungen wirken besser als bei der Krankheit selbst, denn es treten weniger Komplikationen auf. Weniger als ein Prozent der erkrankten Kinder muss ins Krankenhaus, von diesen wiederum nur fünf Prozent auf die Intensivstation. Die Inzidenzen bei Kindern sind extrem hoch. Daher gibt es die Sorge, dass auch die Zahl schwerer Verläufe zu nehmen. Auf der anderen Seite können Kinder das Virus übertragen und damit andere Menschen gefährden. Das bedeutet: Impfungen von Kindern schützen auch andere Menschen, besonders Risikopatienten. Seit November 2021 ist der Impfstoff von Biontech in der EU auch für Kinder von fünf bis 11 Jahren zugelassen. Grundlage für diese Entscheidung waren unter anderem die Ergebnisse einer Studie, an der rund 2.300 Kinder aus dieser Altersgruppe teilnahmen (und weiterhin teilnehmen). Sie erhielten im Abstand von 21 Tagen zwei Dosen des Impfstoffes oder zwei Placebo-Spritzen. In dieser Gruppe kam es zu drei nachgewiesenen Covid-19-Erkrankungen. In der Placebo-Gruppe zeigte sich damit eine Wirksamkeit von über neunzig Prozent. Schwere Nebenwirkungen wurden nicht festgestellt. Es trat aber Reaktionen wie Fieber, Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit oder Kopfschmerzen auf. In Israel ist das Vakzin seit Mitte November für Kinder ab fünf Jahren freigegeben. In Deutschland sollen die Impfdosen ab 13. Dezember 2021 verfügbar sein. Bis dahin werden auch die Stiko ihre Beurteilung verkünden. Wer gerade akut krank ist und Fieber hat, sollte sich nicht impfen lassen, sondern bis zur Genesung warten. In diesen Fällen soll ein mRNA-Impfstoff verwendet werden, so wie sie aktuell in Deutschland zur Booster-Immung eingesetzt werden. Impfstoffe in der EU haben eine bedingte Zulassung. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA spricht von einer Zulassung mit Auflagen. Impfstoffhersteller müssen alle Inhaltsstoffe angeben, wenn sie ihr Vakzin bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA zur Zulassung einreichen. Lipid-Nanopartikel, die als Transportmittel für die mRNA dienen, sind aber biologische Nanopartikel. Sie sollen in die Zellen eindringen, undernfalls wären die Impfstoffe nicht wirksam. Antibiotika sind Stoffe, die die Krankheitskeime abtöten. Wenn sie nicht richtig oder zu kurz eingenommen werden, überleben die widerstandsfähigsten Keime und werden gegen ein oder mehrere Antibiotica resistent. Ein Impfstoff löst dagegen eine Immunreaktion im menschlichen Körper aus. Es kann aber sein, dass sich ein Virus so verändert, dass er das Immunsystem nicht mehr erkennt. Ein Beispiel dafür ist das Grippevirus, gegen den jährlich neu geimpft werden muss. Eine hohe Impfrate übt tatsächlich Druck auf das Coronavirus aus, sich zu verändern. Bei der ersten oder zweiten Welle ist es für ein Virus von Vorteil, möglichst ansteckend zu sein. Wenn jedoch ein großer Teil der Bevölkerung genetisch beeinflusst ist, werden immer schwerer, ungeschützte Menschen zu finden, die das Virus infizieren können. Coronavirus in der Bevölkerung zirkuliert, desto mehr Gelegenheit hat es, zu mutieren und Varianten zu entwickeln. Wenn eine sehr große Zahl der Menschen geschützt ist, findet das Virus kaum noch Möglichkeiten, sich auszubreiten, und die Pandemie erlischt. Wer eine Coronavirus-Infektion überstanden hat, gilt für sechs Monate als geschützt. Es gibt Hinweise darauf, dass eine durchgemachte Infektion etwas länger vor einer erneuten Erkrankung schützt. Bei der Omikron-Variante könnte dies aber anders sein, deuten aktuelle Daten hin. Die Kombination von Infektion und Impfung bietet anscheinend einen besonders hohen Schutz. hnliches wird derzeit auch bei Omikron vermutet. Nur Menschen mit schwereren Immunschwächen werden innerhalb weniger Wochen zur Grundimmunisierung dreimal geimpft. Die Booster-Impfung dauert deutlich weniger als sechs Monate. Die Stiko empfiehlt Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel eine Impfung mit dem Impfstoff Biontech. Das gilt auch für die Booster-Impfung. Enge Kontaktpersonen von Schwangeren sollten sich ebenfalls impfen lassen. Vielen Dank für Ihr großes Interesse und Ihre Fragen zum Thema Corona-Impfung.
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https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-impfung-covid-faq-die-wichtigsten-fragen-und-antworten,Sqv9Y8s

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